Augenpflege beim Hund

Bei manchen Hunden kommt es rassebedingt zu tränenden Augen mit unschönen Verfärbungen im Fell. Aber auch Zugluft, aufgewirbelter Staub oder eine geringe Luftfeuchtigkeit können das Auge reizen. Besserung verschafft eine milde Lotion, die mit einem fusselfreien Pflegetuch aufgetragen werden sollte.

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Welche Hunde benötigen eine Augenpflege?

Manche Hunde benötigen ihr ganzen Leben lang keine Augenpflege, während anderen beinahe täglich darauf angewiesen sind. Zum einen gibt es hierfür rassebedingte Gründe: Hunde mit kurzen Schnauzen wie die Französische Bulldogge, der Mops oder Pekinese sind bekannt für Probleme mit den Augen. Das liegt daran, dass ihre Augen nicht tief in den knöchernen Augenhöhlen lagern, sondern aufgrund der verkürzten Kopfform exponiert und damit deutlich weniger geschützt sind. Aus gesundheitlichen Gründen sollte hier ein Umdenken in der Zucht stattfinden. Doch nicht immer liegt es an der Rasse, auch die Größe ist von Bedeutung. Kleine Hunde sind deutlich mehr aufgewirbeltem Staub ausgesetzt. Daher treten Augenprobleme bei ihnen häufiger auf als bei großen Hunden. Allerdings bleiben auch diese nicht immer verschont. Der Grund hierfür können z.B. lange Haare sein. Reizen diese die Augen, muss bei Klein und Groß mit tränenden Augen gerechnet werden. In die Augen fallende Haare sollten daher rechtzeitig zurückgeschnitten oder mit einer Haarklammer in den Griff bekommen werden.

Augenerkrankungen frühzeitig erkennen

Zur Pflege des Hundes gehört nicht nur sein Fell. Bei manchen ist auch eine regelmäßige Pflege der Augen unverzichtbar. Bei Rassen, die für Augenprobleme bekannt sind, sollte mit der Augenpflege bereits beim Junghund begonnen werden. Gehört dies von Anfang an zum regelmäßigen Ritual, funktioniert dies beim erwachsenen Hund umso besser. Dies ist wichtig, um Augenerkrankungen wie zum Beispiel einer Bindehautentzündung vorzubeugen. Von dieser sind alle Hunde bedroht, denn Auslöser können beispielsweise Zugluft im Auto, warme Heizungsluft im Wohnzimmer, Pollenflug, aufgewirbelter Staub oder die Spätfolgen einer Infektionskrankheit sein. Typische Symptome einer Augenkrankheit kann ein eitriges Sekret sein, eine Verkrustung unter den Augen, ein häufiges Zusammenkneifen des Augenlids, Rötungen, verstärkter Tränenfluss oder das Wischen mit der Pfote über das Auge. In diesen Fällen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um die Augen untersuchen zu lassen.

Worauf sollte ich bei der Augenpflege achten?

Manche Hunde leiden dauerhaft unter tränenden Augen, ohne dass man hierbei medizinisch eingreifen kann. Bei ihnen ist es wichtig, die Augen und deren Umgebung regelmäßig zu reinigen. Verwenden Sie hierfür keine Papiertaschentücher oder Lappen, die fusseln könnten. Am hygienischsten sind Feuchttücher zur Einmalverwendung, denn so vermeiden Sie, dass Krankheitserreger von einem Auge ins andere übertragen werden können. Verwenden Sie am besten jeweils ein eigenes Tuch pro Auge oder achten Sie darauf, dass sie für das zweite eine unbenutzte Stelle auswählen. Handelt es sich nicht nur um einen kleinen Rückstand am Innenrand des Auges, sondern um Verfärbungen und Verhärtungen im Fell unter den Augen, werden Sie zusätzlich eine Lotion benötigen. Greifen Sie zu einem milden, gut verträglichen Pflegemittel, das nicht zu Reizungen führt. Wischen Sie vom inneren Augenwinkel nach außen über die Lider bzw. das Fell. Bei regelmäßiger Verwendung können selbst starke Verfärbungen, die besonders bei weißem Fell sehr auffällig sind, beseitigt werden. Einer erneuten Verfärbung wird entgegengetreten und zusätzlich sorgt eine hygienische Umgebung dafür, dass das Risiko von Lid- und Bindehautentzündungen verringert wird.