Hundenahrung mit Insektenprotein

Hundenahrung mit Insektenprotein als alleinige tierische Proteinquelle

4 gute Gründe – für dieses neue, ungewöhnliche, kleine aber feine Sortiment:

 

 

Hundenahrung mit Insektenprotein

Wertigkeit und Nährwert

Insektenprotein ist besonders hochwertig und nahrhaft, weit leichter verdaulich als Fleisch und Fisch. Allergien oder Sensitivitäten gegen Hermetia Protein sind nicht bekannt. Insekten haben im Vergleich zudem ein gesünderes Fettsäurespektrum und sind reich an wertvollen essentiellen Fettsäuren. „Hundenahrung mit Insektenprotein“ weiterlesen

Warum getreidefreies Futter?

Alle Hunde müssen täglich eine individuelle abgestimmte Menge an Nährstoffen  aufnehmen, damit sie bei optimaler Gesundheit bleiben.

 

In den verschiedenen Lebensabschnitten eines Hundes kann der Bedarf an Energie und bestimmten Nährstoffen beträchtlich schwanken.

 

Erhöhter Bedarf besteht während der Wachstums- oder Fortpflanzungsphase, sowie bei Arbeitseinsätzen (Blindenhunde, Rettungshunde usw.)

 

Der Bedarf reduziert sich bei ausgewachsenen und älter werdenden Hunden.

 

Darum haben wir getreidefreies Futter für den Junior, für den adulten (erwachsenen) Hund und für den Senior in unserer gut sortierten Futterpalette.

 

Getreidefreies Futter für junge Hunde

DOGREFORM Vollwert Junior getreidefrei  enthält alle Nährstoffe,  die ein junger Hund während der Wachstumsphase für eine gesunde, kräftige Entwicklung benötigt.

 

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Getreidefreies Futter für erwachsene HundeMit DOGREFORM Vollwert Adult getreidefrei bleibt der erwachsene Hund gesund und fit. Besondere Kräuter und Öle im Futter unterstützen sein Immunsystem.

 

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Getreidefreies Futter für SeniorenDOGREFORM Vollwert Senior / Light getreidefrei passt sich nicht nur dem verringerten Stoffwechsel des älteren, weniger aktiven Hundes an, sondern sorgt auch durch einen niedrigeren Kalorien- und Fettgehalt für eine Gewichtsreduzierung.

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Getreidefrei deshalb, weil:

 

  • immer mehr Hunde allergisch auf Getreide im Futter reagieren, sei es nun über die Haut oder über den Verdauungstrakt.
  • Das tierische Protein leichter verdaut werden kann, als das pflanzliche Eiweiß.
  • Der pflanzliche Rohproteingehalt relativ gering, und somit für heranwachsende Hunde nicht optimal ist.
  • Der Aminosäurebedarf heranwachsender Hunde mit hochwertigen Eiweißquellen tierischer Herkunft sicher abgedeckt ist.

Warum bellt mein Hund?

HundebellenEine kleine Bell-Übersetzung.

Es klingelt und der Hund bellt aufgeregt und lange. Damit warnt er alle anderen vor Eindringlingen im Revier. Dieses Warnen ist eine der Grundaufgaben, für die Hunde gezüchtet wurden – als Wachhunde. Anders als bei Wölfen, die wenig bellen, wurde also das Lautgeben bei Hunden vom Menschen bewusst verstärkt. „Warum bellt mein Hund?“ weiterlesen

Hunde & Gefühle Teil 2 – Gerechtigkeit

Hunde & Gefühle - Gerechtigkeit„Das versteht dein Hund doch gar nicht“, ist ein Satz, der oft fällt, wenn Besitzer viel mit ihren Tieren plaudern. Aber, oh Wunder, Hunde verstehen mehr als gedacht. Als absolute Kenner ihrer Menschen haben sie Sätze wie: „Jetzt sei so lieb, Max, leg dich bitte da hinten brav in dein Körbchen und schlaf!“ durch den Klang der Stimme, durch wiederkehrende Situationen und die menschliche Gestik längst mit einem bestimmten Verhalten verknüpft. Also geht Max ins Körbchen und legt sich hin. Unsere Lieblingstiere verfügen eben über eine sehr differenzierte Wahrnehmung des menschlichen Gegenübers und durchaus über ein reiches Gefühlsleben. „Hunde & Gef?hle Teil 2 – Gerechtigkeit“ weiterlesen

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Hunde allein zu HausKaputter Fußboden, zerbissene Box, zerkratzte Haustür – ein junger Hund brachte eine Freundin von mir in echte Schwierigkeiten.

 

Die Hündin, 9 Monate jung, hatte sich während des Sommers unproblematisch im 2-Personen-Haushalt gezeigt. Luna fügte sich in die hundeerfahrene Mutter-Tochter-Familie gut ein. Es gab für den Aussie-Mix viel zu lernen, was ruhig und konsequent mit ihr trainiert wurde. „„Keiner da? Ich flipp aus!““ weiterlesen

Hunde & Gefühle – Teil 1 Mimik bei Hunden

Mimik bei HundenWachgerüttelt hat uns Jean Donaldson 1996 mit ihrem Buch „Hunde sind anders“. Ihre Botschaft war, dass wir alle im Sinne eines missverständnisfreien Miteinanders endlich tierische Verhaltensweisen nicht vermenschlichen sollten. Dazu gehörte Donaldson’s Ansatz: Der Hund ist ein Tier mit nur einfachen Denkweisen und Basis-Gefühlen – ohne schlechtes Gewissen, ohne Sinn für richtig und falsch, ohne Verständnis für unser zähnezeigendes Lächeln. „Hunde & Gef?hle – Teil 1 Mimik bei Hunden“ weiterlesen

Rassenporträt „Z“

Der Zwergpinscher

 

ZwergpinscherUrsprünglich stammt der Zwergpinscher aus Deutschland. Er erinnert an eine Miniaturausgabe des Dobermanns. Trotzdem sich die beiden Hunderassen ähneln, haben sie außer dem Ursprungsland nichts gemeinsam. Heute wird der Zwergpinscher ausschließlich als Begleithund gehalten, während er früher als Jäger von Nagetieren gute Dienste tat. Sein genetisches Talent zur Rattenjagd trägt er weiterhin in sich. Dies ist sicher auch der Grund dafür, warum er sich ohne Zögern mit anderen Hunden anlegt, auch wenn diese viel größer sind. Der Zwergpinscher ist beim Menschen vor allem aufgrund seines ausgeglichenen Charakters beliebt. Er kann sich gut in die Gesellschaft einfügen, ist menschenbezogen, anhänglich und einfühlsam. Zudem ist er ein lebhafter und temperamentvoller Hund, der häufig eine enge Bindung zu Kindern aufbaut. Er eignet sich daher besonders gut als Familienhund. Obwohl der Zwergpinscher sehr selbstsicher ist, braucht er viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Wird ihm diese nicht gegeben, entwickelt er schnell auch mal Unarten, die ihm in der Folge schwer wieder abzugewöhnen sind. Dagegen hilft viel Auslauf und Möglichkeiten zum Toben. Mit anderen Hunden und Kleintieren vertragen sie sich in der Regel recht gut. Das Fell der Hunderasse ist glatt und hart. Der Zwergpinscher haart kaum und muss nur einmal in der Woche gebürstet werden.

 

Der Zwergschnauzer

 

ZwergschnauzerWie der Name bereits verrät, ist der Zwergschnauzer ein kleiner Verwandter des Schnauzers. Ursprünglich wurde er vor allem als Rattenjäger eingesetzt. In Nordamerika ist die wenig lautstarke Hunderasse besonders beliebt. In Familien gliedert er sich ohne Probleme ein. Konkurrenzdenken gegenüber Kleinkindern oder sonstige negativen Eigenschaften gibt es bei ihm nicht. Typisch für einen Kleinhund sind das Temperament und die Flinkheit. Dies trifft auch auf den Zwergschnauzer zu. Zudem ist er sehr wachsam, klug und lebhaft. Was den Zwergschnauzer so beliebt macht, das ist seine freundliche, gefällige und folgsame Art innerhalb der Familie. Fremden gegenüber entwickelt er Misstrauen und verhält sich zurückhaltend. Vorsicht ist im Umgang mit anderen Hunden geboten. Denn hier zeigt der Zwergschnauzer häufig Respektlosigkeit. Dies rührt sicherlich von seiner Züchtung als unerschrockener und mutiger Jäger zurück. Konfrontationen stellt er sich und will möglichst immer seinen Willen durchsetzen. Eine straffe Erziehung vermag jedoch, ihm rechtzeitig seine Grenzen aufzuweisen. Denn dann entwickelt er sich zu einem anpassungsfähigen und liebenswerten Hund. Die Pflege seines langhaarigen Fells ist überdurchschnittlich intensiv. Er haart allerdings sehr wenig, was zu seiner Popularität als Wohnungshund sicherlich beiträgt.

Rassenporträt „Y“

Der Yorkshire Terrier

 

Yorkshire-TerrierDer Yorkshire Terrier ist hierzulande eine beliebte Hunderasse. Die anerkannte Rasse ist etwa 115 Jahre alt, wobei sie natürlich bereits viel länger existiert. Zu Beginn war er ein Armeleutehund und musste überwiegend als Rattenfänger herhalten. Seinen Namen hat er von der englischen Grafschaft Yorkshire und stammt wie die meisten Terrier-Rassen aus Großbritannien. Der Yorkshire Terrier ist ein aufmerksamer und intelligenter Zwerg-Terrier. Aus der Zeit, als sie noch zur Jagd eingesetzt wurden, rührt ihr großer Mut und die Energie her, die den Terrier auch heute noch auszeichnet. Yorkshire Terrier benötigen viel Bewegung und der Halter muss viel Zeit zum Spielen aufbringen, und zwar bei jedem Wetter. Zwar sind sie lustig und lebhaft, können dennoch ihren eigenen Kopf und einen starken Willen haben. Haben sie sich ordentlich ausgepowert, sind sie ihrem Menschen gegenüber sehr anschmiegsam und liebesbedürftig. Da die kleinen Terrier gerne und oft bellen, teilweise sogar aggressiv werden können, ist eine strikte Erziehung von Anfang an Voraussetzung. Er macht sich besonders gut als Begleit- und Gesellschaftshund und kann wegen seiner Größe gut in Stadtwohnungen leben. Häufig wird er als Schoßhund betitelt, was aber keinesfalls seinem wahren Charakter entspricht. Das lange Haarkleid des kleinen Terriers ist mittellang, seidig, fein, glänzend und sehr glatt und benötigt viel Pflege. Vor allem auch dann, wenn er als Ausstellungshund dienen soll. Für diesen Fall sollte der Halter frühzeitig mit dem Wickeln der Haare zu beginnen.

Rassenporträt „X“

Der Xoloitzcuintle

 

XoloitzcuintleDie ursprünglich aus Mexiko stammende Hunderasse wird hierzulande eher selten gesehen. In der Geschichte weit zurück liegt der Ursprung der Hunderasse. In der damaligen Zeit wurde er als Vertreter des Gottes ?Xolotl? angesehen. Auf diesen ist offensichtlich sein Name zurückzuführen. Seine Aufgabe als Vertreter Xolotls bestand darin, die Seelen der Verstorbenen bis zu ihrer ewigen Ruhestätte zu begleiten.

 

Zurück in die Gegenwart, denn bei dieser Hunderasse handelt es sich um sehr attraktive Hunde. Das Erkennungszeichen der Rasse ist das vollständige oder fast vollständige Fehlen der Haare. Die Haut ist glatt und weich, der Körper harmonisch proportioniert. Der Xoloitzcuintle ist ein eher stiller und ruhiger Hund. Dennoch ist er fröhlich, aufmerksam und aufgeweckt und ein vorzüglicher Hausgenosse. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund.

 

Die Haut nimmt bei dieser Hunderasse eine bedeutende Stellung ein. Denn es fehlt bis auf wenige Stellen das Haar. Die Haut ist glatt und sensibel bei Berührung. Auch scheint sie wärmer zu sein. Die Wärme strahlt beim Xoloitzcuintle direkt aus, während sich bei behaarten Hunden die Wärmeausstrahlung zwischen den Haaren durch die normale Lüftung verliert. Die Haut dieser Hunderasse bedarf mehr Sorgfalt, da sie keinen natürlichen Schutz gegen die äußeren Wetterbedingungen hat.

Rassenporträt „W“

Der West Highland White Terrier

 

West-Highland-White-TerrierDer West Highland White Terrier kommt aus Großbritannien und zeichnet sich besonders durch seine dunklen Knopfaugen aus. Umgangssprachlich wurde dem kleinen Hund der Name ?Westie? gegeben. Er ist ein aktiver, unerschrockener Zeitgenosse, der wachsam, mutig, selbstbewusst und sehr charmant ist. Aber er kann auch gelegentlich ein klein wenig stur sein. Grundsätzlich zeigt er sich allerdings meist liebenswürdig und freundlich Menschen gegenüber. Er lässt sich viel einfallen, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Der Terrier braucht viel Bewegung. Bekommt er diese, ist er zu Hause ein ausgeglichener Charakter. Zum Spielen ist der kleine Westie daher immer zu haben. Lange Spaziergänge mag er ebenfalls. Aber wehe, wenn er unausgelastet ist. Dann fällt ihm so einiges ein, um seinen Menschen auf Trab zu halten. Bezüglich Erziehung sei erwähnt, dass es etwas Geduld und auch Konsequenz bedarf. Dann ist er aber recht gut erziehbar, es sollte ihm aber die Rangordnung unmissverständlich klar sein. Besonderes gibt es zu seinem Fell zu berichten. Der West Highland White Terrier haart nämlich nicht. Aus diesem Grund muss er regelmäßig getrimmt werden.

 

Der Weimaraner

 

WeimaranerZunächst muss bei dem aus Deutschland stammenden Weimaraner erwähnt werden, dass man genau prüfen sollte, ob man den Eigenschaften dieser Hunderasse gerecht werden kann. Bekanntermaßen werden Hunde vielfach nur wegen ihres Aussehens ausgewählt, ohne daran zu denken, dass eine nicht zum Hund passende Haltung zu gravierenden Problemen führen kann. Der Weimaraner ist ein Gebrauchshund und wird für den jagdlichen Einsatz gezüchtet. Aus diesem Grund eignet er sich weniger als Familien- und Begleithund. Denn an einen Gebrauchshund werden spezifische Anforderungen, die nichts mit den Eigenschaften eines Familienhundes zu tun haben.

 

Der Weimaraner ist also ein passionierter Jäger und der Hundeführer muss in der Lage sein, diese Passion zu nutzen. Zugleich muss er den Hund jederzeit unter Kontrolle haben. Wird der Hund nicht als Jagdhund eingesetzt, sucht sich der Weimaraner andere Kanäle, um seine Triebe zu befriedigen. Dies kann unter anderem auch zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen Hunden und Haustieren führen. Er ist ein Arbeitshund und muss angemessen beschäftigt werden. Ein großer Garten und lange Spaziergänge reichen definitiv nicht aus.

Rassenporträt „V“

Der Vieräugl

 

VieraeuglDer ursprünglich aus Österreich stammende Vieräugl ist ein beliebter Jagdhund. Die Brandlbracke oder Vieräugl gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Der Name Vieräugl rührt daher, weil er über den Augen ein rötliches Abzeichen hat. Einen gesicherten Herkunftsnachweis bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs nicht.

 

Dies rührt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand. Aufgrund seiner besonderen Eignung wird er für den schweren Dienst im Hochgebirge sowie im Flachland als Brackier und Schweißhund eingesetzt. Er hat ein angenehmes Wesen, wenn er entsprechend seinen Fähigkeiten eingesetzt wird. Allerdings ist er wegen seines Arbeitseifers weniger als Familienhund geeignet und wird daher vom Zuchtverband ausschließlich an Jäger abgegeben.

 

Eine Erziehung ist weniger möglich. Die Brandlbracke neigt mehr dazu, Aufgaben anzunehmen und löst Probleme eigenständig. Dadurch lässt sich die Brandlbracke ihren Anlagen entsprechend lenken. Ausreichend Bewegung und stetige Herausforderungen sind ein Muss, damit sie ihren ausgeglichen Charakter bewahrt. Beim Vieräugl sind erfahrene Hände notwendig. Denn ist der Hund unterfordert, kann er zuweilen auch zur Aggressivität neigen. Aufgrund des fest anliegenden Fells hält sich auch die Fellpflege in Grenzen, ganz im Gegensatz zur Haltung.

 

 

Der Volpino Italiano

 

Volpino-ItalianoWie der Name bereits verrät, stammt diese Hunderasse ursprünglich aus Italien. Der Volpino lässt sich auf dieselben Vorfahren wie der deutsche Zwergspitz zurückführen. Spitze sind eine sehr alte Form des Haushundes. In Italien wurde er beim Adel geschätzt, aber wegen seiner Wachsamkeit und seines Schutzinstinkts auch häufig beim einfachen Volk als Wachhund eingesetzt.

 

Der kleinformatige Spitz überzeugt mit seinem ausgeprägten Temperament. Er ist sehr anhänglich, lebhaft, immer fröhlich und ausgelassen. Er eignet sich hervorragend als Wachhund und kann zum Gehorsam erzogen werden, was ihn ebenfalls zu einem Familienhund macht. Das Fell des Volpino Italiano ist dicht und sehr lang und muss täglich gebürstet werden.

Trockenfutter oder Nassfutter

Die Frage aller Fragen für den Hundebesitzer: Trockenfutter oder Nassfutter?

 

Was ist besser? Ein Thema, bei dem sich die Geister seit vielen Jahren scheiden. Selbst Experten sind sich darüber nicht einig. Jeder Hund ist ein Individuum. Daraus resultiert, dass ihm die eine Futtersorte besser schmeckt und ihm bekommt, die andere Sorte mag er vielleicht weniger und lässt den Napf unberührt stehen. Für den Hundebesitzer ist es wahrlich nicht leicht, sich im Hundefutterdschungel zurechtzufinden. Während die einen Hundehalter auf Trockenfutter schwören, bevorzugen andere Nassfutter. Trockenfutter ist praktisch, da es günstiger ist und länger im Napf bleiben kann, ohne zu verderben. Nassfutter ist optimal, da es mitunter den Flüssigkeitsbedarf des Hundes besser deckt. Welches Futter ist nun das besser? Wer hat Recht? Und vor allem: Was ist für den Hund besser?

 

Der größte Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter ist der Wassergehalt. Dieser beträgt im Nassfutter etwa 60 bis 84 Prozent. Trockenfutter hingegen weist lediglich einen Wassergehalt von 3 bis 12 Prozent auf. Dieser Unterschied schlägt sich logischerweise in der Haltbarkeit des Futters nieder. Nassfutter verdirbt schneller als Trockenfutter, was bei der Vorratshaltung beachtet werden muss. Wer seinen Hund nach BARF, also mit rohen Lebensmitteln füttert muss ganz besonders auf die Haltbarkeit achten.

 

Trockenfutter: Die Vorteile

 

Der wesentliche Vorteil von Trockenfutter ist ganz klar die längere Haltbarkeit. Durch den geringen Wassergehalt wird Trockenfutter nicht so schnell schlecht, lässt sich besser und länger lagern. Darüber hinaus macht Trockenfutter weniger Schmutz, falls der Hund beim Fressen einmal kleckern sollte. Trockenfutter lässt sich überdies sehr gut mit auf Reisen oder längere Ausflüge nehmen. Der Vierbeiner braucht vom Trockenfutter eine kleinere Menge als von Futterstücken in Soße oder Pasteten. Auf lange Sicht ist Trockenfutter kostengünstiger und schon des Weiteren die Umwelt, da einfach weniger Verpackungsmaterial anfällt.

 

Nassfutter: Die Vorteile

 

Geschmacklich würde sich jeder Hund für Nassfutter entscheiden, da es ihm für gewöhnlich viel besser schmeckt als Trockenfutter. Dies liegt daran, dass durch den Wassergehalt im Nassfutter mehr Aromastoffe freigesetzt werden. Zudem muss der Hundehalter sich keine Gedanken über eine ausreichende Aufnahme von Wasser machen, da durch das Nassfutter bereits Flüssigkeit aufgenommen wird. Vom Nassfutter vertragen Hunde größere Portionen, ohne gleich den Kalorienbedarf zu überschreiten.

 

Darüber hinaus ist Nassfutter für Hunde mit Zahnfleischentzündungen oder Zahnschmerzen besser geeignet wegen der weichen Fleischstücke. Beim Thema Zähne findet sich wieder ein Streitpunkt. Hier steht die Frage in Sachen Hundefutter im Raum, ob Trocken- oder Nassfutter besser für die Zähne ist. Die einen Hundehalter behaupten, dass Trockenfutter – da es eine harte Konsistenz hat – die Zähne reinigt. Andere halten dagegen und sagen, Trockenfutter bliebe beim Kauen an den Zähnen haften.

 

Darüber hinaus würde Trockenfutter Zahnprobleme sogar noch fördern. Überdies heißt es, dass Nassfutter bei Verdauungsproblemen und Futterallergien die bessere Wahl sei. Jedoch ist bis heute weder das eine noch das andere wissenschaftlich eindeutig belegt.

 

Die Lösung: Einfach dem Hund beides füttern

 

Hunde fressen beides gerne. Daher spricht wohl auch nichts dagegen, Trockenfutter und Nassfutter zu kombinieren. Beide Futtersorten sollten jedoch nicht gleichzeitig gemischt und dem Hund gefüttert werden. Geeigneter sind unterschiedliche Zeiten. Haben Hundehalter eine Ernährungsform gefunden, die ihrem Hund bekommt und auch gut schmeckt, können sie ruhig dabei bleiben. Das Füttern mit Trockenfutter und Nassfutter in Kombination ist eine Möglichkeit, aber niemals ein Zwang.

 

Unter Vierbeinern sind allerdings auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien nicht selten. Sollten sich Verdauungsbeschwerden einstellen oder leidet der Hund an chronischen Krankheiten und bedarf spezieller Nahrung, dann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Im Allgemeinen ist der Tierarzt in der Lage, Spezialfutter zu verschreiben und gibt darüber hinaus nützliche Tipps bezüglich Schonkost und hypoallergenes Futter.

 

In der Regel sollte Hundefutter, ob Trocken- oder Nassfutter, einen hohen Fleischanteil aufweisen sowie hochwertige Fette und Öle enthalten. So ist zum Beispiel Lachsöl eine gute Wahl, da es von Hunden gut vertragen wird. Wird bei den Inhaltsstoffen auf Hundefutteretiketten lediglich von „Fetten“ oder „Pflanzenöl“ gesprochen, ist es besser, das Hundefutter im Regal stehen zu lassen.

 

Wie wäre es denn mit BARF?

 

BARF ist mittlerweile ein Begriff, mit dem viele Hundebesitzer etwas anfangen können. Die vier Buchstaben stehen für „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“, wobei diese nur zwei Möglichkeiten sind, den es kursieren noch einige weitere Kurzsätze im Englischen. Im Deutschen hat sich als Übersetzung „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“ etabliert. Allerdings handelt es sich keineswegs um eine reine Rohfleischfütterung, auch wenn viele dieser Meinung sind.

 

Dem Hund werden Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und auch Fleisch gefüttert. Diese Lebensmittel werden dem Hund roh gefüttert. Bedenkt man, dass dem Wolf in freier Wildbahn kein gekochtes Hühnchen vor die Nase springen würde, macht die Fütterung nach der BARF-Methode durchaus Sinn. Zudem, und das ist nichts Neues, werden beim Erhitzen viele Strukturen zerstört und wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren. Wer sich für BARF entscheidet, sollte dem Hund Zeit geben, sich umzugewöhnen.

 

Denn die Umstellung von herkömmlichem Trocken- oder Nassfutter auf die BARF-Methode kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Hundefutter nach der BARF-Methode gibt es mittlerweile in großer Auswahl im Handel und auch in diversen Onlineshops, wie zum Beispiel bei Schecker.

 

Was letztlich im Futternapf landet ist Sache des Hundehalters. Dieser sollte nach den Bedürfnissen seines Hundes entscheiden. Die Entscheidung für Nass- oder Trockenfutter ist dennoch immer auch nach den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten des Hundehalters abhängig. Ganz gleich, für was man sich entscheidet, eine entsprechende Qualität des Hundefutters sollte trotzdem niemals aus den Augen verloren werden.

Wir holen unseren Welpen vom Züchter ab

Sobald der Tag näher rückt, an dem ein neues Familienmitglied in das Haus einzieht, wird die Aufregung größer und größer. Ein großes Maß an Unsicherheit ist trotzdem vorhanden, wenn die zukünftigen Hundehalter zum ersten Mal einen Hund bekommen. Bevor der Welpe beim Züchter abgeholt wird, sollten die neuen Hundeeltern einige Dinge beachten, damit sich der Kleine so schnell wie möglich an die neue Umgebung und die neuen Menschen gewöhnt.

 

Die Hundebox schön weich ausgepolstert, mit einem Napf und etwas Wasser geht es dann bestenfalls früh morgens los, um den Welpen vom Züchter abzuholen. Beim Züchter angekommen, sollte man sich einige Zeit nehmen. Der Züchter gibt den neuen Hundebesitzern viele Informationen mit auf den Weg und steht für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Der Züchter ist an diesem Tag eine wichtige Person, die dem neuen Hundebesitzer vieles bezüglich Verhalten, Besonderheiten, Fütterung, Impfungen sowie die letzte Entwurmung mitteilt. Darüber hinaus gibt er das Futter für die ersten Tage mit, damit der Welpe sich nicht noch mit einer Fütterungsumstellung beschäftigen muss. Die neue Umgebung wird für ihn stressig genug. Auch den Impfpass wird durch den Züchter an den Hundebesitzer übergeben.

 

Die ersten Tage werden für den Welpen stressig. Erst die Trennung von der Mutter und den Geschwistern sowie der Abschied von den bislang gewohnten Menschen und der Umgebung. Für einen Welpen bedeutet dies einen Einschnitt in seinem noch so jungen Leben. Um es dem Kleinen während der Autofahrt etwas leichter zu machen, sind viele kleine Pausen hilfreich. Während der Pausen sorgen ein wenig Spiel, ein bisschen rumlaufen, schnüffeln und etwas frisches Wasser dafür, dass er abgelenkt ist.

 

Zuhause angekommen sollte dem Welpen Gelegenheit gegeben werden, das neue Heim in aller Ruhe zu erkunden. Der Hundebesitzer sollte sich dafür Zeit nehmen, etwa ein verlängertes Urlaub oder einige Tage Urlaub. Während des ersten Tages ist es ratsam, den Welpen auf eigene Faust die neue Umgebung entdecken zu lassen. So kann er sich selbst damit vertraut machen. Jedoch sollte die Hauptbezugsperson, also Frauchen oder Herrchen, in der Nähe bleiben.

 

Grundsätzlich sollte alles vermieden werden, was den Welpen misstrauisch oder ängstlich machen könnte. Dazu gehört auch in den ersten Tagen der Eingewöhnung, nicht täglich Freunde, Bekannte oder Verwandte einzuladen, um den neuen Familienzuwachs kennenzulernen. Dafür ist später immer noch Zeit genug.

 

Bevor der neue Familienzuwachs im neuen Heim einzieht, sind Frauchen oder Herrchen angehalten, einige Dinge als Erst-Ausstattung anzuschaffen. Dazu gehören Körbchen oder Hundedecke, Wassernapf, Futternapf, Bürsten für die Pflege des Fells, Leine, Halsband, Spielzeug. Darüber hinaus sollte die Wohnung welpensicher sein, bevor der Kleine in seinem neuen Heim eintrifft. Welpensicher bedeutet, dass alle Dinge, die dem Kleinen gefährlich werden können, beiseite geräumt werden.

 

Elektrische Kabel sollten gesichert sein und giftige Pflanzen weggestellt werden. Wie bei Kleinkindern auch, so sind kleine Gegenstände zu entfernen, die der Welpe verschlucken könnte. Schließlich ist er ein neugieriger Zeitgenosse und wird sogleich die neue Umgebung erkunden wollen. Socken und Schuhe können liegen bleiben, denn dauerhaft können sie vor dem Welpen nicht geschützt werden.

 

Die ersten Nächte in ungewohnter Umgebung

Immer wieder hört man von anderen Hundebesitzern, dass Welpen in den ersten Nächten viel weinen und wimmern. Das muss nicht sein. Der Welpe war es bislang gewohnt, sich an seine Geschwister zu kuscheln. Ganz plötzlich soll er nun alleine schlafen? Sicher, ein Hund soll lernen, zu bestimmten Zeiten allein zu sein. Der Hund baut mit der Zeit das Vertrauen dem Halter gegenüber auf, dass dieser auch immer wieder zurückkommt. Dennoch ist es für einen kleinen Hund am Anfang nicht leicht, plötzlich allein zu sein. Daher sind die ersten Nächte in der ungewohnten Umgebung denkbar ungeeignet, um das Alleinsein zu üben.

 

Er muss natürlich nicht im Bett schlafen. Aber wenn er auf seiner Decke, möglichst in der Transportbox einfach neben dem Bett schlafen kann, ist er schon ruhiger und gelassener. Er wird natürlich versuchen, stets ins Bett zu klettern. Das lässt sich einfach unterbinden, indem er immer wieder in seine Box zurückgeschoben wird. Nach einigen Tagen steht die Box dann einige Meter weiter weg vom Bett entfernt und schon bald hat sich der Kleine an seinen endgültigen Schlafplatz gewöhnt.

 

Die ersten Tage und Nächte und damit die Eingewöhnung des Welpen sollte in liebevoller Weise erfolgen. Intensiver Körper- und Handkontakt sind dazu wichtig. Dem Welpen fällt es auf diese Weise leichter, sich an die neuen Familienmitglieder zu gewöhnen. Außerdem hilft ihm die Abwechslung durch Schmuseeinheiten und viel Spiel über den Verlust seiner Geschwistergemeinschaft hinweg.

 

Bei der Fütterung zu beachten

Der Welpe wird am Ankunftstag zunächst damit beschäftigt sein, alles zu erschnüffeln. Erst wenn er sich überall umgesehen hat, darf er eine erste Mahlzeit erhalten. Dazu sollte unbedingt das vom Züchter erhaltene Futter verwendet werden. Ein Züchter kann meist auf viele Jahre Erfahrung mit Hunden und damit auf die Auswahl des Futters zurückgreifen. Auf diese Erfahrung sollten die neuen Welpeneltern vertrauen und wenn überhaupt, dann erst in einigen Wochen mit einer Futterumstellung beginnen. Auch für spätere Fragen rund um das Futter und die Futterumstellung steht der Züchter sicherlich gerne zur Verfügung.

 

Eine Futterumstellung darf niemals abrupt geschehen. Magen-Darm-Störungen sowie Durchfallerkrankungen sind häufig die Folge, wenn der Welpe von heute auf morgen ein anderes Futter bekommt. Der Welpe sollte mehrmals am Tag eine Portion Futter erhalten. Ein Wechsel des Futters sollte innerhalb von etwa 10 Tagen durchgeführt werden.

 

Dabei ist der Anteil des neuen Futters fortwährend zu erhöhen, während das alte Futter entsprechend reduziert wird. Ist der Welpe am Abend satt, wird er nach all den neuen Eindrücken sicherlich sehr müde sein. Nach einigen Schmuseeinheiten wird er bald einschlafen und die Nacht ohne Heulen oder Winseln verbringen.

Stubenreinheit beim Hund

Ein Welpe muss in den ersten Wochen seines Lebens bereits viel lernen. Dazu gehört vor allem auch, dass er stubenrein wird. Grundsätzlich gelingt dieses Vorhaben immer, vorausgesetzt der Hundefreund verfügt über ein gutes Zeitmanagement sowie Konzentration und Geduld. Ist der Welpe erst einmal in seinem neuen Zuhause angekommen, wird es für den Hundebesitzer in den weiteren Wochen meist darum gehen, den Kleinen unter den Arm zu nehmen und mit ihm aus dem Haus zu rennen.

 

Draußen dann kann der Welpe eine simple Kleinigkeit erledigen, für die er dann ausgiebig gelobt wird. Und falls bei diesem Vorhaben etwas danebengeht, und das ist anfangs sicher, ist es meist menschliches Versagen. Denn Welpen haben eine sehr kleine Blase und können nicht anhalten. Je nach Rasse schaffen junge Hunde dies erst ab dem sechsten oder siebten Monat zuverlässig.

 

Ein Welpe muss im Allgemeinen gleich nach dem Aufwachen Wasser lassen. Dann ebenfalls etwa zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken. Eine Stunde später steht wieder der Gang zum Klo auf dem Programm. Der Welpe muss daher ziemlich häufig an die frische Luft getragen werden. Das ist auf dem Land, im Dorf, mit Haus und Garten auch kein Problem. Doch wie sieht es mit der Stubenreinheit von Welpen in der Stadt aus? Eine Wohnung mit Garten ist eher selten. Eventuell liegt die Wohnung in einem oberen Stockwerk.

 

Was nun? Der Welpe wird auf den Arm genommen, der Schlüssel geschnappt, einige Stockwerke runtergelaufen, durch den Hausflur geht es dann endlich durch die Haustür ins Freie. Unter diesen Bedingungen benötigt ein Welpe länger, um zu verstehen, was Frauchen oder Herrchen von ihm möchte. Ganz schlecht, wenn der Kleine dann vergessen hat, aus welchem Grund er eigentlich raus wollte.

 

Darüber hinaus kann es zu Verzögerungen bei der Stubenreinheit kommen, weil der Welpe dem Hundebesitzer noch nicht gänzlich vertraut. Erst der neue Mensch, die neue Umgebung und dann noch dieses ständige Rumschleppen auf die laute, unruhige Straße, wo es mitunter noch mehr Menschen sowie Radfahrer und andere Hunde gibt. Und hier soll der Welpe nun in aller Ruhe sein Häufchen machen?

 

Wenn ängstliche Hunde stubenrein werden sollen

 

Ist ein Welpe von eher ängstlicher Natur oder handelt es sich um traumatisierte Hunde, dann ist es wichtig, ihre Welt zunächst möglichst klein zu halten, wenn man sie zur Stubenreinheit erziehen möchte. Ängstliche Hunde benötigen viel Zeit und Geduld. Nach und nach werden sie jedoch auch belastbarer und können an ein Hundeklo im Freien gewöhnt werden. Dennoch jeder Hund muss raus, und zwar mehrmals am Tag. Damit Routine einkehrt, sollte er immer zu den gleichen Zeiten rausgeführt werden.

 

Das typische Gassigehen sollte bei Welpen eher ein „Spazierenspielen“ zum Beispiel auf einer Wiese sein. Sie gewöhnen sich auf diese Weise spielerisch und in aller Ruhe an alles, was um ihn rum passiert. Und macht er dann draußen sein „Geschäftchen“, sollte er selbstverständlich ausgiebig dafür gelobt werden.

 

Für den Notfall gibt es im Handel sogenannte Welpenpads. Dabei handelt es sich um dünne Windeln mit Plastikunterlage, die an einer oder zwei für den Welpen gut erreichbaren Stellen in der Wohnung liegen sollten.

 

Aller Anfang ist schwer

 

Vielleicht hilft zunächst ein „Lösungswort“, mit dem es leichter gelingt, den Welpen stubenrein zu bekommen. Immer wenn der Welpe aufs Klo muss, meist nach dem Aufwachen, nach dem Füttern oder wenn er unruhig wird, setzt man ihn auf dieses Windelpad und lobt ihn eingehend, wenn er sein Geschäftchen verrichtet hat. Während er dies tut, kommt das Lösungswort zum Einsatz. Dieses Lösungswort kann beispielsweise „Pipi“ oder ähnliches sein. Nach einigen Malen sollte der Welpe verstanden haben, was es mit diesem Wort auf sich hat. Dies hilft auch für später, wenn der junge Hund an einem für ihn ungewohnten Ort, etwa im Urlaub ohne Baum oder Wiese weit und breit, aufs Klo soll.

 

Selbstverständlich funktioniert dies nicht immer reibungslos. Ein Tier ist ein Tier und auch einem Tier kann einmal ein Malheur passieren. Trotz Lösungswort und eingehender Bemühungen, den Welpen stubenrein zu bekommen, kann es trotzdem geschehen, dass das Unerwartete eintritt. Dann ist es wichtig, dass der Halter nicht schreiend auf den Welpen zurennt. Der Kleine würde unterbrochen und erschrickt sich natürlich furchtbar. Die Folgen wären, dass der Welpe immerwährend versuchen würde, jegliches Wasserlassen oder Stuhlgang vor dem Halter zu verbergen.

 

Das bedeutet, wenn der Kleine gerade dabei ist, außerhalb des Windelpads sein Geschäft zu verrichten, dann sollte man ihn nicht unterbrechen. Danach einfach in aller Ruhe den Welpen hochnehmen, ein kurzes „Nein!“ sagen und danach auf die Windel setzen, auch wenn er jetzt nicht mehr muss. Es kann auch vorkommen, dass sich der Kleine einen Ort für das tägliche Geschäftemachen aussucht, der den Hundebesitzer natürlich nicht freudig stimmt.

 

Ein solcher Ort kann zum Beispiel der Blumentopf sein. Hier hilft es, die Windelpads eine zeitlang dahin zu legen. Im Laufe der nächsten Tage genügt es, die Pads immer weiter weg vom Blumentopf zu legen. Falls er weiter den Blumentopf als Klo benutzt, sollten entweder der Blumentopf weggenommen werden oder man errichtet ein für den Welpen unüberwindbares Hindernis vor dem Blumentopf. Not macht schließlich erfinderisch.

 

Irgendwann hat sich die Sache mit den Windeln sowieso erledigt. Bis dahin ist ein geduldsames Händchen gefragt. Ein Hundebesitzer wird mit jeder Woche schneller bemerken, wann sein Hund aufs Klo muss und kann rechtzeitig reagieren. Ein Halter sollte sich stets vor Augen führen, dass Unfälle passieren können. Die Schuld darf man dann nicht allein beim Hund suchen, sondern auch bei sich selbst. Denn gerade Welpen lernen täglich Neues dazu, aber nicht immer funktioniert alles reibungslos. Dafür muss der Hundebesitzer dann Verständnis aufbringen.

Zahnpflege beginnt bereits im Welpenalter

Bereits im Welpenalter sollten Hundehalter ihren Kleinen daran gewöhnen, dass seine Zähne, Maulhöhle und das Zahnfleisch regelmäßig inspiziert werden. Zahnpflege beim Hund ist wichtig, denn unangenehmer Mundgeruch und Zahnstein sind die Folgen von unterlassener Zahnpflege. Zudem lassen sich durch regelmäßige Kontrollen Verletzungen im Maulhöhlenbereich schneller entdecken. In diesem Bereich kann es vermehrt zu Verletzungen kommen, und zwar durch Spiele oder auch ungeeignete Spielzeuge wie beispielsweise das Stöckchen im Wald.

 

Nicht selten kann es dann zu schmerzhaften Entzündungen oder Schädigungen von Zahn und Zahnfleisch kommen. Der Hund kann infolgedessen nur noch schlecht fressen und wird krank. Allerdings frisst ein Hund auch mit einer Zahnerkrankung sehr lange. Es kann aus diesem Grund einige Zeit dauern, bis es dem Besitzer auffällt. Regelmäßige Kontrolle ist daher unerlässlich, um Probleme frühzeitig zu entdecken und dem Hund viel Leid zu ersparen.

 

Das Übel mit dem Zahnstein

 

Es beginnt mit weichem Zahnbelag, der sich durch die im Speichel enthaltenen Mineralien verhärtet und letztlich dann zu Zahnstein wird. Darin setzen sich dann leicht Futterreste ab, die gemeinsam mit Zahnbelag ein ideales Umfeld für Bakterien bilden. Bekanntermaßen führen Bakterien schnell zu Entzündungen und sie dringen in den Hundeorganismus ein. Hier breiten sie sich aus und befallen Organe, was zu irreparablen Schädigungen derer führen kann.

 

Zahnsteinbildung und Entzündungen greifen den Zahnhalteapparat an. Die Folge: Zähne lockern sich und fallen schlimmstenfalls aus. Ist der Zahnstein erst einmal da, muss dieser fachgerecht durch den Tierarzt entfernt werden. Da die Zahnsteinentfernung nur unter Narkose erfolgen kann, ist die Belastung für den Hund entsprechend groß. Eine solche Behandlung ist auch mit hohen Kosten verbunden. Zahnstein sollte daher nicht unterschätzt werden. Es bedarf daher einer regelmäßigen Zahnpflege beim Hund, um ihm Krankheit, Schmerz und Leid zu ersparen und dem Halter die Kosten und Aufwand.

 

Tipps für ein gesundes Hundegebiss

 

Hundehalter können einiges zur Erhaltung eines gesunden Hundegebisses beitragen. Dies beginnt mit der richtigen Wahl des Futters. Hunde sind Fleischfresser. Ihr Gebiss wurde dazu gemacht, rohe Fleischstücke auseinander zu reißen und zu zerkleinern. Dazu ist viel Kraft nötig und das komplette Gebiss wird beansprucht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dem Hund Nahrung zu reichen, die er noch kauen beziehungsweise zerkleinern muss.

 

Nassfutter weist in der Regel eine Konsistenz auf, bei der der Hund kaum etwas zu kauen hat. Meist schlingt er das Futter schnell runter. Dies führt dann leicht dazu, dass sich Futterreste zwischen den Zähnen absetzen. Für Bakterien ist dies perfekt. Denn sind finden einen guten Nährboden vor. Entzündungen und Zahnsteinbildung sind vorprogrammiert.

 

Trockenfutter weist eine festere Konsistenz auf. Futterreste und Zahnbeläge lösen sich besser ab. Im Handel gibt es mittlerweile Futtersorten, welche in der Lage sein sollen, die Zähne beim Kauen zu pflegen. Darauf verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht. Denn kleine Futterbröckchen werden von einem Hund nicht lange gekaut. Schnell sind sie geschluckt und es bleiben wiederum Futterreste zwischen den Zähnen zurück, was die Bakterien freut.

 

Die biologisch artgerechte Rohfütterung (kurz: BARF) bietet dem Hundegebiss natürliche Zahnpflege. Denn bei dieser Form der Fütterung werden dem Hund unter anderem rohe Fleischstücke und Knochen gereicht. Für das Hundegebiss ist dies die beste Zahnpflege, vorausgesetzt das Fleisch ist stückig und wurde nicht im Fleischwolf zerkleinert.

 

Essensreste vom Tisch sollten grundsätzlich ein tabu sein. Was der Mensch isst, ist für den Hund nicht artgerecht, da der Hund einen anderen Nährstoffbedarf hat. Viele Inhaltsstoffe, die der Mensch verträgt, verträgt der Hund noch lange nicht und sind für ihn ungesund und teilweise sogar schädlich. Als bestes Beispiel kann hier Schokolade angeführt werden. Darin enthalten sind Theobromin und Zucker. Theobromin kann im schlimmsten Fall zum Tod des Hundes führen, während Zucker bekanntermaßen schädlich für die Zähne ist.

 

Gesunde Zähne durch Kauartikel?

 

Tatsächlich können Büffelhautknochen, Kauröllchen, Schweineohren und Co. zur Zahnpflege beitragen. Zudem ist der Hund beschäftigt und kräftigt zugleich seine Kaumuskulatur. Der Hund kaut teilweise über einen längeren Zeitraum an den Kauartikeln herum. Auf diese Weise werden Futterreste und Zahnbeläge gelöst und das Gebiss gereinigt. Kauartikel sollten nicht zu weich und auch nicht zu klein sein. Kleine Stücke verschlingt ein Hund und die Zahnpflege wird dadurch hinfällig.

 

Eine gute Wahl sind zudem Kauspielzeuge aus dem Fachhandel für Tierbedarf. Zur Produktepalette zählen Bälle, Ringe, Kongs sowie Artikel aus Naturkautschuk oder Vollgummi, wahlweise mit oder ohne Noppen/Rillen, mit und ohne Geschmack. Das Angebot ist vielfältig und für jeden Vierbeiner sollte ein geeignetes Spielzeug zu finden sein. Mit Kauspielzeug pflegt der Hund seine Zähne auf spielerische Art und Weise selbst.

 

Speziell für den Hund: Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnpflegemittel

 

Zahnpflegeartikel für den Menschen sind für Hunde ungeeignet, da sie Bestandteile enthalten, die für den Hund schädlich sein können. Es gibt im Fachhandel jedoch extra für den Hund spezielle Artikel für die Zahngesundheit des Hundes. Hierzu gehören Zahnpasten, Zahnbürsten und Zahnpflegemittel. Es gibt die Pasten und sonstigen Mittelchen mit Fleischaroma oder Fleischgeschmack. Dies soll den Hund dazu animieren, sich die Zähne putzen zu lassen. Die Zahnpasten enthalten Stoffe, durch die sich Zahnbeläge und Futterreste leichter lösen.

 

Bekanntlich haben es Bakterien auf sauberen und glatten Oberflächen schwerer sich festzusetzen. Die Regelmäßigkeit der Zahnpflege ist beim Hund ebenso wichtig wie beim Menschen. Es genügt allerdings, dem Hund ein bis zwei Mal in der Woche, die Zähne zu reinigen. Zudem sollte sich der Tierarzt alle sechs bis zwölf Monate das Maul und die Zähne anschauen – nur zur Sicherheit. Die Zahnpflege mit dem Hund sollte früh geübt werden. Ist der Hund daran gewöhnt, dass man ihm ins Maul schaut, freut sich auch der Tierarzt.

Tipps gegen Zecke, Floh und Co.

Bei Zecke, Floh und Co. handelt es sich um lästige Viecher, die niemand wirklich braucht. Prinzipiell hat jedes Lebewesen einen Sinn, ganz gleich wie es dem Menschen auch erscheinen mag. Allerdings hat sich die Evolution bei Zecke, Floh und Co. einen Fehler geleistet. Denn sie sind wirklich zu gar nichts gut, außer, dass sie Krankheiten übertragen. Vor allem ist hier die Rede von der Zecke, die für zahlreiche Erkrankungen bei Tieren und Menschen verantwortlich sind. Jährlich im Frühjahr, wenn die Zeckensaison beginnt, fragt sich der Hundehalter: „Gibt es überhaupt wirksamen Zeckenschutz?“

 

Anfälligkeit für Zecken

 

Die Anfälligkeit ist von Hund zu Hund verschieden. Jeder kann befallen werden, dennoch liegt ein Unterschied zwischen den Hunderassen. Beispielsweise sind Hunde mit sehr kurzen Haaren weniger betroffen, als diejenigen mit längeren Haaren. Der Grund ist relativ einfach: Zecken verstecken sich gerne. Diesbezüglich sind sie auch sehr schlau, denn um sich mit dem Blut des Hundes vollzusaugen, benötigen sie einige Stunden, wenn es sich um Zecken-Männchen handelt.

 

Bei den Zecken-Weibchen kann es sogar Tage dauern. Je besser sich die Viecher verstecken können, umso schwieriger werden sie entdeckt und umso mehr besteht die Gefahr der Übertragung einer Krankheit. Ein Hundebesitzer muss sich zur Aufgabe machen, das Fell des Hunds nach jedem Spaziergang auf Zecken hin zu untersuchen. Bei kurzhaarigen Hunden geht das relativ schnell. Bei langem Fell wird es oft schwieriger, Zecken zu erwischen.

 

Was hilft gegen Zecken

 

Gibt es einen wirksamen Zeckenschutz? Diese Frage beschäftigt jeden Hundebesitzer. Zeckenschutz gibt es, und zwar drei Arten davon. Neben den sogenannten biologischen beziehungsweise natürlichen Mittel, gibt es die chemischen Mittel aus dem Fachhandel und zuguterletzt medizinische Mittel, die nur über den Tierarzt bezogen werden können. Und eigentlich steigt die Wirksamkeit der genannten Mittel in der gleichen Reihenfolge an.

 

Bei allen Produkten gibt es solche, die eingenommen werden und andere, die auf dem Körper wirken. Es ist für den Verbraucher sehr schwer einzuschätzen, welche Mittel tatsächlich gegen Zecken helfen. Schaden die Produkte am Ende eventuell mehr, gerade wenn es sich um chemische Mittel handelt?

 

Der biologische oder natürliche Zeckenschutz ist leider vielfach reine Glaubenssache, denn die Wirksamkeit derer hängt meist vom Hund ab. Ein relativ unempfindlicher Hund benötigt einen geringeren Schutz. Die folgenden natürlichen Mittel sind die am meisten verbreiteten: Teebaumöl, Geranienöl und Lavendelöl, um nur einige zu nennen. Den Ölen wird jedoch nur eine geringe abwehrende Wirkung nachgesagt. Ein wenig Schutz ist vorhanden, denn die Öle enthalten Wirkstoffe, die gegen Insekten durchaus wirken, aber eben nur gering.

 

Ein wenig mehr Wirkung versprechen dahingegen Zeckenschutzmittel aus dem Fachhandel. Dazu gehören zum Beispiel Zecken- und Flohhalsbänder oder Shampoos und Puder. Gegen das lästige Ungeziefer erweisen sich die Halsbänder als mittel bis stark wirkungsvoll. Der Wirkstoff am Halsband wird vom Hund über das Fell oder die Fettschicht der Haut aufgenommen. Die Konzentration des Wirkstoffes ist bei den frei verkäuflichen Mitteln eher gering gegenüber den Produkten, die man beim Tierarzt erhält.

 

Der Anteil an Wirkstoffen ist bei medizinischen Produkten höher, sie sind jedoch nur über den Tierarzt für den Hundehalter zugänglich. Auch beim Tierarzt gibt es Halsbänder und Spot-On’s, Shampoos und Puder, wobei die Wirksamkeit höher ist als bei den frei verkäuflichen Produkten im Fachhandel. Allerdings, und das muss man auch beachten, sind die Nebenwirkungen deutlich stärker. Denn bei dem Gift handelt es sich um Bienen- und Fischgift. Wer seinen Hund mit solchen Zeckenschutzmitteln behandelt, darf diesen nicht in natürliche Gewässer lassen. Leider wissen das die wenigsten Hundebesitzer oder sie halten sich nicht dran. Alternativ zu den äußerlich anwendbaren Produkten gibt es Kautabletten, welche den Hund drei Monate lang vor Zecken schützen sollen und die Umwelt nicht gefährden.

 

Dennoch ist zu bedenken, wird der Hund von einer Zecke gebissen und erkrankt, dann wird er um eine medikamentöse Behandlung nicht umhinkommen. Die Folge ist, dass ihm dann ein Vielfaches an Chemie verabreicht wird. Ein wirksamer Zeckenschutz, auch wenn es sich dabei um die chemische Keule vom Tierarzt handelt, ist „erträglicher“ als eine Erkrankung des Hundes in Kauf zu nehmen.

 

Unabhängig von allen genannten Schutzmaßnahmen ist der wirkungsvollste Schutz immer noch das Kontrollieren des Fells nach jedem Spaziergang und jedem Rumtollen im Garten. Je schneller die Zecke vom Hund weg ist, desto geringer die Gefahr einer Erkrankung.

 

Der Hund kratzt sich häufiger als sonst – Flöhe?

 

Ein Flohbefall wird von jedem Hundehalter gefürchtet. Leider kann ein solcher Befall lange unbemerkt bleiben. Denn nicht jeder Hund mit Flöhen kratzt sich intenstiv. Daher ist es wichtig, von Zeit zu Zeit mit einem feinzinkigen Kamm sowie einem feuchten Tuch sicherzustellen, ob ein Flohbefall vorliegt. Kontrolliert wird an mehreren Stellen und das Kämmen erfolgt am besten entgegen der Wuchsrichtung. Danach wird der Kamm auf dem Tuch ausgeklopft. Die ausgekämmten Partikel müssen dann auf dem Tuch zerrieben werden. Hat der Hund Flöhe, dann würde sich der Kot der Flöhe rostbraun färben. Dieser Test sollte auch dort gemacht werden, wo sich der Hund gerne und oft aufhält, beispielsweise auf der Hundedecke im Körbchen.

 

Der Floh zählt zu den sehr resistenten Parasiten. Es muss meist zu einer Kombination von chemischen Insektiziden und Entwicklungshemmern gegriffen werden. Am besten informiert man sich über dieses heikle Thema beim Tierarzt. Denn etwa 95 Prozent der Flöhe befinden sich nicht am Tier, sondern exisiteren in Form von Eiern, Larven und Puppen in seiner unmittelbaren Umgebung. Das bedeutet, dass nicht nur der Hund behandelt werden muss, sondern es müssen alle Decken, Körbchen gewaschen und die komplette Wohnung gründlich gesaugt werden. Präparate, die Flöhe bekämpfen, sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Zu einer Wurmkur wird ebenfalls geraten, da Flöhe auch Bandwürmer übertragen können.

 

Eine Prophylaxe ist bei Flöhen möglich. Einige moderne Produkte wirken vorbeugend und bieten sicheren Schutz. Hier sind wiederum Spot-On-Produkte, Halsbänder, Shampoos, Puder oder Tabletten zu nennen, die vom Tierarzt erhältlich sind. Der Tierarzt berät zu Ungezieferbefall und informiert über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsmethoden.

 

Läuse bei Hunden

 

Läuse quälen nicht nur die Zweibeiner, sondern häufig auch Hunde. Zwar kommt ein Läusebefall weniger häufig vor als ein Flohbefall, doch auch diese Quälgeister lösen Beschwerden wie Juckreiz oder Allergien aus. Helfen kann auch im Fall von Läusebefall der Tierarzt. Im Allgemeinen werden Läuse mit insektizidhaltigen Badezusätzen oder Sprays bekämpft. Beim Lausbefall ist unbedingt auf eine gründliche Nachsorge zu achten. Viele der Produkte gegen Läuse töten diese zwar, jedoch nicht ihre Eier. Daher muss die Behandlung unbedingt nach zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Ebenfalls müssen alle Decken gewaschen, mit denen der Hund in Berührung kommt.

Was füttere ich meinem Senior?

Ein Hund, der in die Jahre gekommen ist, hat andere Ansprüche an seine Ernährung als seine jüngeren Artgenossen. Für viele Hundebesitzer stellt sich daher die Frage: „Was füttere ich meinem Senior?“ Als verantwortungsbewusster Hundehalter möchte man selbstverständlich diesen Ansprüchen gerecht werden. Doch Senior ist nicht gleich Senior, sodass sich der Hundehalter noch einige weitere Fragen stellen muss.

 

Zunächst die Frage, ab wann ein Vierbeiner ein spezielles Hundefutter für Senioren benötigt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Agilität eines Hundes ab. Pauschal kann nicht beantwortet werden, ab wann ein Hund zu den Senioren zählt. Im Allgemeinen jedoch beginnt der Alterungsprozess zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr. Ausschlaggebend sind zudem Rasse und Größe des Hundes. Für gewöhnlich werden kleine Hunderassen älter, als ihre großen Artgenossen. Durchschnittlich spricht man bei Hunden von einer Lebenserwartung von 10 bis 16 Jahren.

 

Da diese Angaben allgemein gehalten sind, obliegt es dem Hundehalter zu beurteilen, ab wann sein Hund zu den Senioren zählt. Das Temperament sowie der Bewegungsdrang älterer Hunde lassen spürbar nach. Ein äußerliches Anzeichen ist beispielsweise das Ergrauen des Vierbeiners. Arthrose ist bei älteren Hunden nicht selten und schränkt diesen in seinen Bewegungen ein. Zu allem kommt hinzu, dass ältere Hunde öfter Wasser lassen müssen, da sie es nicht mehr so gut einhalten können.

 

Als nächstes stellt sich Hundebesitzern die Frage, welche Ansprüche ein älterer Hund an die Ernährung hat. Ein Hund ist ein Individuum. Beim Hundefutter für Senioren müssen daher verschiedene Faktoren betrachtet werden, und zwar:

 

  • Welche Rasse?
  • Wie aktiv ist der Hund noch?
  • Ist der Hund schlank, normal, übergewichtig?
  • Hat der Hund eine empfindliche Verdauung?
  • Liegen Krankheiten vor, die Beachtung finden müssen?

 

Zwar gibt es viele Futtersorten mit der Aufschrift „Senior“, dennoch ist es wichtig, den eigenen Hund nach seinen individuellen Bedürfnissen zu füttern. Allgemein kann zu der Ernährung älterer Hunde gesagt werden, dass das Futter mit weniger Eiweiß auskommt. Leber, Niere und Stoffwechsel funktionieren bei älteren Hunden nicht mehr hundertprozentig. Ebenfalls lässt die Leistung der feinen Spürnase nach. Ein Futter, welches einen ansprechenden und intensiven Geruch hat, wird der Senior nicht ablehnen.

 

Neben einem zu hohen Eiweißgehalt ist ebenfalls auf den Phosphorgehalt zu achten. Oftmals arbeiten die Nieren bei älteren Hunden nicht mehr so gut, oder wenn erhöhte Nierenwerte vorliegen, muss das Hundefutter über einen reduzierten Phosphorgehalt verfügen. Eine hohe Verdaulichkeit des Futters muss gegeben sein, denn auch der Darm älterer Hunde ist meist träge und benötigt aus diesem Grund leicht verdauliches Futter.

 

Fütterung bei Arthrose

 

Arthrose ist eine Alterserkrankung, unter der viele Senioren leiden. Mit den richtigen Inhaltsstoffen im Hundefutter kann vorgesorgt werden. Unter Arthrose versteht man den Verschleiß von Gelenkknorpel. Die chronische, nicht entzündliche Beschädigung des Knorpels bereitet Hunden häufig schmerzen. Kommt eventuell Übergewicht dazu, verschlimmern sich die Beschwerden noch.

 

Der erste Tipp liegt darin, auf die schlanke Linie des Hundes zu achten. Grundsätzlich gilt dies von Beginn an und nicht erst dann, wenn der Hund bereits als Senior eingestuft wurde. Bei einer bestehenden Arthrose wird das Muschelfleisch der Neuseeländischen Grünlippmuschel empfohlen. Diese Zutat im Hundefutter soll bewirken, dass die Bildung von Gelenkknorpel begünstigt wird, und zwar durch die enthaltenen Glucosaminoglycane. Bereits vorhandene Schäden können durch ein Futter jedoch nicht mehr repariert werden.

 

Übergewicht im Alter

 

Die Adipositas (Fettleibigkeit) ist bei Vierbeinern eine der häufigsten Krankheiten. Kaum zu glauben, bedenkt man, dass ein Hund täglich rumspringt, spielt und tobt. Allerdings lässt die Bewegung im Alter aus bereits erwähnten Gründen nach und die Gefahr von Übergewicht wird größer. Bei Adipositas handelt es sich um eine chronische Krankheit. Für die Gesundheit des Hundes ist sie sehr schädlich, da Erkrankungen am Bewegungsapparat, Lebererkrankungen, Herz- und Kreislaufprobleem sowie Diabetes die Folge sein können.

 

Darüber hinaus kann Übergewicht dafür verantwortlich sein, das Immunsystem des Hundes einzuschränken. Weitere Gründe, Übergewicht zu vermeiden, gibt es noch jede Menge mehr. Als Fütterungstipp wird ein Seniorfutter in der Lightform empfohlen. Bei diesen Futtersorten ist der Fettgehalt reduziert. Darüber hinaus liegt es vor allem auch beim Hundehalter, ob ein Hund übergewichtig wird oder nicht. Ein Hund ist nicht in der Lage, zu entscheiden, was gut und nicht so gut für ihn ist. Es liegt daher in der Hand des Halters. Leckerlis und sonstige Snacks gehören daher niemals auf den Speiseplan. Auch auf die Extraportion Futter sollte verzichtet werden, selbst wenn der Vierbeiner einem noch so „lieb“ anschaut.

 

Untergewicht im Alter

 

Im Gegensatz zum übergewichtigen Senior gibt es den untergewichtigen Senior. Diese Hunde sind auch im Alter schlank, weil sie einen höheren Energiebedarf haben und über einen sehr guten Stoffwechsel verfügen. Häufig baut ein Hund im Alter derart ab, dass man fast schon sehen kann, wie er dünner wird. Die Wahl sollte dann auf ein Futter mit hohem Energiegehalt fallen. Idealerweise enthält das Futter einen gemäßigten Protein- und Phosphorgehalt, aber einen erhöhten Fettgehalt. Die Menge des Futters sollte dem Ernährungszustand des Hundes angepasst sein, das heißt, ist der Hund zu dünn, darf die Menge durchaus erhöht werden.

 

Futter für die empfindliche Verdauung

 

Hunde mit einem empfindlichen Verdauungssystem benötigen ein leicht verdauliches Futter, welches im Handel auch als Sensitiv-Hundefutter angeboten wird. Die Verdauung wird im Alter immer träger. Empfindliche Nasen sollten daher mit leicht verdaulichem und gut verträglichem Futter gefüttert werden. Leidet der Senior unter einer Getreideunverträglichkeit, dann empfiehlt sich ein getreidefreies Hundefutter. Die Anzeichen für Magen- und Darmprobleme zeigen sich auf verschiedene Weise. Liegt ein Problem vor, ist es ratsam, sich bezüglich Hundefutter gut beraten zu lassen. Der Tierarzt kann in diesen Fällen zu Rate gezogen werden.

 

Neben einer guten Portion seniorengerechtem Hundefutter benötigt ein Hund im Alter immer auch eine gute Portion an Streicheleinheiten. Denn viele Hunde werden mit zunehmendem Alter ruhiger und schmusebedürftiger. Eine Extraportion an Streicheleinheiten tut jeder Hundeseele gut. Da er überdies mehr Ruhe benötigt, bildet ein schönes, weiches Schlafplätzchen den perfekten Rückzugsort. Auf Stresssituationen kann der Senior gut und gerne verzichten. Hundehalter sollten darauf achten.

Hundepension?

Es ist nicht immer möglich, dass Hundebesitzer ihren Hund mit den Urlaub nehmen können. Gerade auch in dem Fall, wenn der Urlaubsort nur mit dem Flugzeug erreichbar ist. Den Transport in einem Käfig möchten viele Hundebesitzer ihrem Vierbeiner nicht zumuten, gerade auch dann, wenn es sich um einen großen Hund handelt. Daher ist in der Urlaubszeit häufig auch mal eine Trennung auf Zeit angesagt. Zuhause kann der Hund meist auch nicht bleiben, wenn nicht zufällig eine vertraute Person Zeit hat, sich täglich um den Hund zu kümmern. Den Hund bei einem Verwandten oder Freunden unterzubringen, ist auch nicht immer machbar. Dennoch gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Möglichkeiten, den Vierbeiner während dem Urlaub unterzubringen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch weitere Gründe, warum ein Hundehalter seinen vierbeinigen Liebling auf Zeit gut unterbringen muss, zum Beispiel wegen Krankheit.

 

Eine dieser Möglichkeiten ist eine Hundepension. Zwar kann nicht jeder Hund in einer Hundepension untergebracht werden, da jeder Hund anders auf nicht gewohnte Schlafplätze reagiert. Dennoch ist es einen Versuch wert. Hundepensionen gibt es zudem viele in Deutschland. Und da es immer mehr solcher Pensionen gibt, gilt es, die guten Pensionen von den schwarzen Schafen zu unterscheiden. Von Vorteil sind Erfahrungswerte, die andere Hundebesitzer bereits mit Hundepensionen sammeln konnten. Auf jeden Fall ist ein Termin vor Ort in einer Hundepension vor dem Urlaub unverzichtbar, um sich ein genaues Bild von der Hundepension sowie der Inhaber zu machen.

 

Zunächst ist abzuchecken, wie viel Platz in der Hundepension vorhanden ist und wie viele Hunde oder andere Tiere da sind. Sind Rückzugsorte sowie ausreichend Auslaufmöglichkeiten vorhanden? Ist ein Zaun vorhanden, der die Hunde vor dem Ausbüchsen bewahrt? Wie oft und wie lange ist vorgesehen, die Hunde am Tag auszuführen. Werden Fütterungswünsche berücksichtigt? Gibt es eventuell Qualifikationen der Inhaber? Weiter auf der Checkliste sollte die Sauberkeit stehen. Sehen die Tiere vor Ort zufrieden aus oder machen sie einen gestressten Eindruck? Diese Punkte sind wichtig, wenn man beabsichtigt, seinen Hund für einen bestimmten Zeitraum in der Hundepension abzugeben.

 

Die Unterbringung

 

Nicht jeder Hund eignet sich für jede Unterbringungsart. Es muss abgeklärt werden, für welche Art der Unterbringung sich der Hund eignet. Da gibt es die Zwingerhaltung, Zimmerhaltung oder Gruppenhaltung. Die Zwingerhaltung ist die preiswerteste Unterbringung, jedoch nicht immer die beste Lösung für den Hund. Hunde in Zwingern sind häufig gestresst, über viele Stunden am Tag allein und die Lautstärke ist auch nicht ohne. Familienhunde sollten nicht in einem Zwinger untergebracht werden.

 

Zimmerhaltung ist von Vorteil, wenn es sich um problematischere Hunde handelt. Allerdings sind auch bei Zimmerhaltung die Hunde über Tag auch für viele Stunden allein. Teilweise sind in den Zimmern kleine Gruppen zusammengestellt. Somit haben die Hunde wenigstens etwas Gesellschaft. Je nach Art der Unterbringung variieren die Preise. Allerdings sollte dies bei der Wahl der Hundepension nicht das wichtigste Kriterium sein.

 

Zuletzt gibt es noch die Unterbringung in der Gruppe mit Anschluss an die Familie. Diese Unterbringung ist mit Sicherheit die beste Wahl, da Hunde in der Gruppe viele Möglichkeiten für soziale Kontakte haben. Die Gruppengröße variiert und kann von zwei bis vier oder mehr Gasthunden bestehen. Diese Unterbringungsart ist die teuerste, da die Unterbringung individuell ist und die Hunde oft und über mehrere Stunden spazieren geführt werden. Eine Hundepension, die die familiäre Unterbringung anbietet, richtet meist ihr Leben nach den Hunden. Der Vorteil liegt darin, dass die Hunde wenig oder fast gar nicht allein bleiben müssen.

 

Die erste Kontaktaufnahme mit der Hundepension

 

Der erste Kontakt mit der Hundepension erfolgt meist über Telefon, gefolgt von E-Mail und mittlerweile auch über Facebook. Es ist sinnvoll, direkt während der ersten Kontaktaufnahme so viele Informationen wie möglich über den Hund weiterzugeben. Da wären Name, Rasse, Alter, Geschlecht, Charaktereigenschaften und, falls vorhanden, auch Probleme.

 

Bei der ersten Kontaktaufnahme muss unbedingt ein erstes Treffen oder ein Spaziergang vereinbart werden. Es ist wichtig, dass der Hund die Hundepension kennenlernt, bevor er für einige Wochen dort einzieht.

 

  • Beim ersten Treffen sollte darauf geachtet werden, wie sich der Umgang mit den Hunden darstellt. Wird mit den Hunden freundlich umgegangen und Rücksicht auf ängstliche Hunde genommen, ist dies ein erster Pluspunkt, der für die Hundepension spricht.

 

  • Ein weiteres Augenmerk sollte auf die Sauberkeit gelegt werden. Hundehaare sind völlig normal, auch etwas Schmutz ist vernachlässigbar. Allerdings sollte es nicht streng riechen und Hundedecken, Körbchen sowie Näpfe sollten unbedingt sauber sein.

 

  • Grundlagen im Hundetraining sind wünschenswert und sollte der Hundebetreuer besitzen. Denn ein Hund kann immer lernen, warum nicht auch während seiner Zeit in der Hundepension.

 

  • Hundebesitzer sollten beim ersten Treffen bereits merken, ob es zwischen allen Beteiligten „funkt“. Ist Sympathie zwischen Mensch, Hund und Hundebetreuer vorhanden, ist dies schon mal sehr vielversprechend. Denn erste Eindruck entscheidet meist, ob sich der Hund beim Hundebetreuer wohlfühlen kann.

 

  • Ein Blick in die Referenzen und Qualifikationen der Hundepension ist ebenfalls zu empfehlen. Diese finden sich meist auf der Website.

 

Probeschlafen empfehlenswert

 

Etwas ungewöhnlich sicherlich, dennoch lohnenswert: Soll der Hund länger als nur ein paar Tage in der Hundepension verbringen, empfiehlt sich ein Probeschlafen. Einfach nur um zu sehen, wie sich der Hund verhält und vor allem wie es ihm gefällt. Außerdem können sich auf diese Weise Hund und Betreuer bereits etwas „beschnuppern“. Vor dem eigentlichen Probeschlafen sind gemeinsame Spaziergänge mit dem Hundebetreuer zur Eingewöhnung ebenfalls hilfreich.

 

Die Hundepension nicht kurzfristig buchen

 

Wer sich zu spät für eine Hundepension entscheidet, zum Beispiel kurz vor den Sommerferien, wird wohl eine Absage nach der anderen kassieren, da die meisten bereits ausgebucht sind. Gute Hundepensionen sind im Allgemeinen auf Monate ausgebucht, sodass sich frühzeitiges Anfragen lohnt. Wer nicht rechtzeitig bucht, muss sich schlimmstenfalls mit der drittbesten Lösung abgeben. Optimal ist das Buchen einer guten Hundepension etwa neun Monate im Voraus. Dann sollte einer der begehrten Plätze in der Hundepension sicher sein.

 

Der Urlaub naht und manchmal kann der Hund eben nicht mit. Eine Flugreise möchte man ihm nicht zumuten, teilweise sind auch die Klimaverhältnisse im Ausland nicht für den Vierbeiner geeignet. Und handelt es sich zum Beispiel um einen Sporturlaub, dann ist der Hund oft das fünfte Rad am Wagen. Auch wenn es schwerfällt, so ist die Hundepension häufig die bessere Alternative.

Snacks für Welpen

Snacks oder Leckerlis für Welpen oder grundsätzlich für alle Hunde sind für den Hundebesitzer optimal, da sie oftmals bei der Erziehung als Lob eingesetzt werden. Die Futtermittelindustrie bietet hierzu für den Hundehalter eine vielfältige Auswahl. Eigentlich scheint es immer mehr darauf hinaus hinauszulaufen, dass Hunde quasi vermenschlicht werden und somit weg von ihrer natürlichen Ernährungsweise geführt werden. Denn schaut man sich im Handel die Regale an, dann scheint es eine schier unendlich große Auswahl an Snacks und sogenannten Belohnungshäppchen zu geben, ähnlich dem Süßwarenregal im Supermarkt.

 

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass diese Snacks und Leckerlis Süßigkeiten für den Hund bedeuten und vielfach ganz und gar nicht gesund sind. Mit dem einen oder anderen Leckerli mehr ist dem Hund leider nichts Gutes getan. Daher heißt es für den Hundehalter: Augen auf bei der Snackwahl für den Hund.

 

Snacks für die Welpenerziehung

 

Wer sich einen Welpen anschaffen möchte oder wenn dieser bereits eingezogen ist, dann trägt der Hundebesitzer eine große Verantwortung dem Hund gegenüber. Dies bezieht sich nicht nur auf die täglichen Spaziergänge und dass dreimal am Tag der Napf reichlich gefüllt ist, sondern darin enthalten ist auch eine gute Erziehung. Der Hund soll gehorchen, und zwar aufs Wort. Gesagt, getan? Leider stellt sich je nach Hunderasse die Erziehung als mehr oder weniger schwierige Aufgabe dar. Ohne Erziehung des Hundes von Anfang an kann es immer wieder zu Situationen kommen, die das gemeinsame Leben erschweren. Ein Beispiel hierfür ist die Stubenreinheit.

 

Ein Hund muss lernen, seine Geschäfte draußen zu erledigen. Das Laufen an der Leine inklusive dem friedlichen Verhalten anderen Personen wie Joggern, Radfahrern und Spaziergängern gegenüber muss dem Hund beigebracht werden. „Sitz“ und „Platz“ gehören zur grundsätzlichen Hundeerziehung dazu. Sodann, aller Anfang ist schwer und ein Welpe denkt sich, warum soll er Dinge tun, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten? Snacks als Belohnung erleichtern und unterstützen die Welpenerziehung. Doch welche Snacks kann man Welpen geben? Worauf muss der Hundebesitzer beim Kauf achten?

 

Snacks oder Leckerlis können von Beginn an gegeben werden. Allerdings sollte der Welpe nicht gleich mit Schweineohren oder Knochen belohnt werden. Diese Leckerlis sind eindeutig  zu fettig und könnten bei einem Welpen zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Leicht bekömmliche Snacks sind zu bevorzugen. Später kann es dann mitunter auch Spezielles sein, wie zum Beispiel Leckerlis, die die Zahngesundheit und Kiefermuskulatur unterstützen. Für den Welpen sind diese jedoch nicht so gut geeignet.

 

Damit der Kleine auch weiß, warum er eine Belohnung in Form eines Leckerlis erhält, sollte er dieses auch zum richtigen Zeitpunkt erhalten. Vollbringt der Hund eine vom Hundebesitzer beabsichtigte Heldentat, sollte das Leckerli als Belohnung direkt im Anschluss erfolgen, bevor er gestreichelt und getätschelt wird. Ein falsches Timing kann dazu führen, dass der Kleine genau das Gegenteil von dem tut, was von ihm verlangt wird. Daher ist es von großer Bedeutung, das Leckerli sofort zu geben. Überdies sollte der Welpe auch nur dann eine Belohnung erhalten, wenn er tatsächlich das gemacht hat, was gefordert beziehungsweise beabsichtigt war.

 

Für die Welpenerziehung genügt es, dem Hund kleine Snacks zu geben. Diese können einmal besser mitgenommen werden, und zum anderen kann der Welpe ein kleines Leckerli auch während dem Training gut fressen, da er nicht extra stehen bleiben muss. Leckerlis und Snacks für Welpen gibt es in großer Auswahl von diversen Herstellern. Es ist nicht immer leicht, sich einen Überblick zu verschaffen und eine Wahl zu treffen. Snacks für Welpen unterscheiden sich nämlich in Größe, Geschmack, Aussehen und Zusammensetzung. Auf die Zusammensetzung müssen Hundebesitzer achten, denn wie bei jeder Nahrung kommt es auch bei Snacks auf den Inhalt an.

 

Auf was ist beim Kauf zu achten?

 

Die Größe des Snacks für den Welpen ist wichtig und sollte entsprechend auch eher klein ausfallen. Der Vierbeiner soll sich ja nicht während dem Training verschlucken. Außerdem würde er bei großen Snacks zu lange brauchen, um sie zu fressen. Das Welpentraining würde dadurch oft unterbrochen und gestört werden.

 

Bei der Wahl der Snacks für Welpen sollte zudem dem Zuckergehalt Beachtung geschenkt werden. Zucker ist für den Hund ebenso schädlich wie für den Menschen. Zu viel Zucker macht dick, schaden den Zähnen und folglich entsteht Karies, was dann vom Tierarzt behandelt muss. Der Kauf von zuckerfreien Snacks ist daher zu bevorzugen.

 

Das Gleiche gilt für Farbstoffe, die in jeglichem Hundefutter nichts zu suchen haben. Hersteller setzen Farbstoffe häufig ein, um die Snacks optisch ansehnlicher zu gestalten. Allerdings wird hier wieder der Verbraucher angesprochen und nicht der Hund. Denn diesem ist es völlig egal, wie das Leckerli aussieht. Daher ist beim Kauf darauf zu achten, dass in den Snacks möglichst keine Farbstoffe enthalten sind.

 

Gewürze findet man ebenfalls in Snacks für Welpen. Snacks mit Gewürzen sind nicht empfehlenswert, da sie meist überwürzt sind. Ab und zu sind gewürzte Snacks in Ordnung, eine Dauerlösung sind sie jedoch nicht. Bei zu viel gewürztem Futter oder Snacks können bei Hunden Hautprobleme und Juckreiz entstehen.

 

Hunde sind Fleischfresser. Aus diesem Grund sollten die gewählten Snacks für Welpen viel Fleisch enthalten. Hier noch mal eine kurze Auflistung, was beim Kauf von Snacks für Welpen zu beachten ist:

 

  • kein Zucker
  • keine Farbstoffe
  • nicht zu viele Gewürze
  • reich an Vitaminen
  • nicht zu groß
  • gesund
  • hoher Fleischanteil

 

Leckerlis und Snacks für Welpen sind bei der Welpenerziehung unverzichtbar. Zu Beginn der Welpenerziehung wird das eine oder andere Leckerli mit Freuden verschlungen. Während einer Trainingseinheit kann es mitunter vorkommen, dass es nicht bei nur einigen Leckerlis bleibt. Wichtig ist aus diesem Grund, nur Qualitätsprodukte zu kaufen und diese gezielt zu geben. Dann sollten auch keine Befürchtungen bestehen, dass der Hund früher oder später zu viel an Gewicht zunimmt. Augen auf bei der Snackwahl für den Welpen.

 

Bei Schecker finden Hundebesitzer eine große Auswahl an gesunden Leckerlis für den Hund. Welpensnacks von Schecker sind schmackhaft und können wunderbar zur Welpenerziehung verwendet werden. Darüber hinaus eignen sich die Snacks als Liebesbeweis. Denn bekanntermaßen geht Liebe durch den Magen. Sicherlich gilt das auch beim Hund.

Pfotenpflege

Hundepfoten sind empfindlich. Ganz besonders im Winter ist Pfotenpflege beim Hund unerlässlich, da Schnee, Streusalz und Splitt den Pfoten ordentlich zusetzen. Auch während der anderen Jahreszeiten können eingewachsene Krallen, wunde Ballen oder eingetretene Scherben dem Hund Schmerzen bereiten. Jeder Hund ist den Risiken ausgesetzt, sich die Pfoten zu verletzen. Der Hundehalter jedoch ist in der Lage, seinem Vierbeiner einen gewissen Schutz zu bieten.

 

Zunächst etwas zur Anatomie der Hundepfote. Die Hundepfote ähnelt von der Anatomie her den menschlichen Füßen. Sie sind ebenso komplex strukturiert und sorgen dafür, dass der Hund immer gut zu Fuß unterwegs ist. Die Hundepfote besteht aus Handwurzel, Mittelhand und fünf Fingern. Die fünf Finger haben jeweils drei Glieder. Der Unterschied zum menschlichen Fuß liegt in der Fortbewegungsweise. Der Mensch läuft auf den Fußsohlen, der Hund ist ein sogenannter Zehengänger, was ihm zu einer enormen Wendigkeit verhilft.

 

Die dick verhornten Pfotenballen bilden den größten Teil der Hundepfote und schützen vor jeglichen Untergründen sowie Fremdkörpern und Witterungseinflüssen. Geht man weiter ins Detail, so befinden sich in der Ballenhaut neben Rezeptoren für Temperatur und Vibration ebenfalls ein großer Teil der Schweißdrüsen des Hundes. Diese produzieren neben Schweiß auch ein spezielles Sekret. Dieses Sekret macht die Pfotenoberfläche sozusagen griffig und verschafft dem Vierbeiner eine bessere Bodenhaftung. Daneben befinden sich unter der Hornschicht und Ballenhaut die Fettpolster, die alle Bewegungen abfedern und somit Knochen und Gelenke schützen. Wegen der Zwischenzehenhaut ist die Hundepfote sehr beweglich. Das Laufen auf unebenen Untergründen ist für den Hund daher kein Problem.

 

Auch die harten Krallen tragen dazu bei, denn sie sind ähnlich den Spikes unter Sportschuhen und geben Halt auf dem Boden. Letztlich noch die Tatsache, dass zwischen den Ballen Haare wachsen. Diese sollen vor allem die Ballenzwischenräume schützen, die ebenfalls sehr empfindlich sind. Genug zur Anatomie, mehr zur Pfotengesundheit.

 

Die Pfotengesundheit

 

Generell kann zur Pfotengesundheit gesagt werden, dass es nicht um Maniküre und Pediküre geht. Es geht darum, dass der Hundehalter den Hundepfoten Aufmerksamkeit schenkt und sie regelmäßig kontrolliert. Darüber hinaus signalisiert ein Hund sehr deutlich, dass etwas nicht stimmt mit den Pfoten. Sie lecken und knabbern dann häufig an den Ballen. Handelt es sich dabei um eine einzige Pfote, könnte es ein eingetretener Fremdkörper oder auch eine Hautirritation sein. Ist der Hund ständig mit beiden Pfoten beschäftigt, können die Gründe eine Allergie oder ein parasitäres Problem sein.

 

Wie oben bereits beschreiben, besteht die Unterseite der Hundepfoten vor allem aus Ballen und Haaren. Wie den Krallen muss auch ihnen Pflege zukommen. Die Ballenhaut benötigt viel Aufmerksamkeit und Kontrolle. Die Hautoberfläche sollte glatt und weich sein. Ist sie rissig und trocken, helfen Melkfett, Vaseline oder eine spezielle Pfotenpflegecreme. Pfotenbehaarung gibt es bei allen Hunden. Allerdings der Haarwuchs zwischen den Zehen bei einigen Hunden stärker ausgeprägt als bei anderen. Fremdkörper sowie Schmutz können sich darin verfangen und schlimmstenfalls sogar in die Pfote einwachsen. Nicht auszuschließen sind ebenfalls Druckstellen durch die Haare. Bei langer Pfotenbehaarung ist es daher empfehlenswert, diese mit einer an den Enden abgerundeten Schere regelmäßig zu stutzen, und zwar so weit, dass sich nicht mehr über die Ballen herausragt.

 

Der Vierbeiner rennt sozusagen über Stock und Stein und es bleibt nicht aus, dass er auch einmal in einen Fremdkörper hereintritt. Kleinere Fremdkörper wie Splitter, Scherben oder Steinchen lassen sich gut selbst entfernen. Mit einer helfenden Hand funktioniert das sogar recht einfach. Nach Entfernen des Fremdkörpers sollte die Pfote in seifenfreiem und lauwarmem Wasser gebadet werden. Danach wird ein Antiseptikum aufgetragen und, falls erforderlich, ein dünner Verband angelegt. Unsichere Hundehalter und bei größeren Fremdkörpern sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Unter Umständen muss die Wunde genäht werden und es ist eine Vollnarkose notwendig. Im Zweifel sollte immer der Fachmann aufgesucht werden.

 

Besondere Pflege muss auch den Krallen zuteil werden. Denn die meisten Haushunde bewegen sich im Allgemeinen auf Teppich, Fliesen, vielleicht noch auf Rasen im Garten oder im Park. Die wilden Vorfahren der Hunde mussten da schon über rauen und steinigen Untergrund ihre Beute jagen, was die Pfoten und Krallen natürlich anders beanspruchte. Die Hunde von heute müssen nicht mehr nach ihrem Futter jagen, sodass ihre Krallen nicht derart abgenutzt werden. Sie wachsen und wachsen und berühren im schlechtesten Fall bei jedem Schritt den Boden. Das Resultat ist, dass sich der komplette Bewegungsablauf verschiebt. Das Gewicht des Hundes verlagert sich beim Laufen von vorn nach hinten, sodass sich die Vorderbeine in einem unnatürlichen Winkel bewegen. Es handelt sich hierbei um eine Kettenreaktion, die zu Verformungen der gesamten Bewegungsapparatur führen kann.

 

Ein weiteres Problem von zu langen Krallen ist, dass diese einwachsen können und sich der Hund dadurch beim Laufen selbst verletzt. Mancher Hund versucht auch, sich des Problems selbständig zu entledigen, indem er an den Krallen nagt und sich die gesamte Kralle herausreißt. Es ist überaus wichtig, die Krallenlänge regelmäßig zu kontrollieren und falls erforderlich zu kürzen. Jedoch gibt es beim Kürzen einiges zu beachten, denn die Krallen bestehen wie die Fingernägel des Menschen aus Horn. Bei Hunden jedoch verlaufen in ihnen Nerven und Blutgefäße, die auf keinen Fall verletzt werden dürfen. Beim Krallenschneiden muss man daher sehr vorsichtig vorgehen.

 

Sind die Krallen nur etwas länger, dann genügt zum Stutzen einer herkömmlichen Nagelfeile. Sind die Krallen sehr lang, muss man zu einer speziellen Krallenzange greifen, die über eine runde Schneidfläche verfügt und zur Größe der Hundepfote passen sollte. Von einem herkömmlichen Knipser, den Menschen benutzen, wird abgeraten. Durch die glatte Schnittfläche würden Krallen nicht geschnitten, sondern gequetscht werden.

 

Die Ballen sind die ausführenden Organe des Vierbeiners und der Pflege sollte daher viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Spezielle Pflegemittel helfen Hundebesitzern bei der Pfotenpflege, wie beispielsweise die Produkte aus dem Schecker Onlineshop. Pfotenpflege ist das ganze Jahr über ein Thema. Denn nur wenn der Vierbeiner sich beim Laufen schmerzfrei bewegen kann, ist er glücklich. Und ist der Hund glücklich, ist es auch sein Mensch.

Mit dem Hund auf Reisen

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wenn der Mensch in Urlaub fährt möchte er seinen Hund oft mitnehmen, denn eine Tierpension ist zwar nicht schlecht, aber mit einem Familienmitglied möchte man auch seinen Urlaub verbringen. Aber wer mit dem Hund auf Reisen geht, muss verschiedene Dinge beachten.

 

Bei der Planung sollte darauf geachtet werden, dass die gewählte Unterkunft hundefreundlich ist. Nicht in jedem Hotel sind Hunde gern gesehene Gäste. Auch andere Dinge sollten schon bei der Planung berücksichtigt werden. Ein Badeurlaub am Meer ist dabei wohl nicht so ganz das Richtige. Auch eine lange Autofahrt, um zum gewünschten Urlaubsziel zu kommen ist mit Hund nicht empfehlenswert. Wenn es sich jedoch nicht vermeiden lässt, sollte alle drei bis spätestens vier Stunden eine Pause gemacht werden. Dabei sollte ein kleiner Spaziergang mit dem Hund drin sein. Den Hund im Auto alleine zu lassen, ist besonders im Sommer nicht o.k.. Auch wenn der Fahrer darauf achtet, dass das Auto im Schatten steht, muss bedacht werden, dass die Sonne wandert und so das Auto innerhalb kürzester Zeit eventuell nicht mehr im Schatten steht.

 

Am Tag der Reise sollte der Hund nicht gefüttert werden. Der Tierarzt kann dem Hund sicher pflanzliche Medikamente verschreiben, die ihn beruhigen und ihm die Fahrt angenehmer machen. Wichtig ist dass der Hund immer genug Wasser zur Verfügung hat.

 

Um mit dem Hund ins Ausland zu reisen ist es sehr sinnvoll sich über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland zu erkundigen. Wenn das Urlaubsland nur über andere Länder erreichbar ist, sollten die Bestimmungen der Transitländer auch recherchiert werden.

 

Bei einer Reise mit Hund gehört einiges ins Gepäck:

 

  • Maulkorb, auch wenn der Hund im Allgemeinen friedlich ist, darf der Maulkorb nicht vergessen werden, um in schwierigen Situationen benutzt werden zu können
  • Leine
  • Anschrift der Haftpflichtversicherung und die entsprechende Versicherungsnummer
  • Die Heimanschrift, die Urlaubsanschrift und der Reisezeitraum
  • Impfpass
  • Grenzpapiere
  • Vorher recherchierte Einreisebestimmungen
  • Korb oder Transportbox
  • Kottüten fürs große Geschäft
  • Schaufel
  • Trinkwasser in ausreichender Menge
  • Futter, Leckereien, Kauknochen
  • Dosenöffner
  • Sonnenschutz
  • Spielzeug
  • Decke oder Körbchen
  • Handtuch
  • Erste-Hilfe-Set und eine
  • Reiseapotheke, deren Inhalt mit dem Tierarzt besprochen werden kann.

 

Vor der Autoreise sollte der Hund auf längere Fahrten trainiert werden. Das geschieht am besten, wenn Ausflüge mit dem Hund gemacht werden. Die Ausflugsziele sollten attraktiv für den Hund sein. Sie lernen dadurch, das Unangenehme, die Autofahrt, mit dem Angenehmen, das Ausflugsziel, zu verbinden. Bei diesen Ausflügen sollte der Hund auch im Auto gefüttert werden, damit er sich daran gewöhnt.

 

Der Hund muss sicher im Auto verstaut werden. Dafür eignen sich Transportboxen und Rückhaltesysteme für Hunde, die es bei Schecker in großer Auswahl gibt. Eine Transportbox sollte dem Hund vor der Reise nähergebracht werden. Sie kann zu Hause als Schlaf- und Rückzugsmöglichkeit eingesetzt werden. So hat der Hund auf Reisen immer das Gefühl ein Stück „Zuhause“ dabei zu haben. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit der Mitnahme der Kuscheldecke des Hundes. Bei einer Autofahrt im Sommer kann ein Frottee Tuch jedoch angenehmer sein, als eine warme Decke.

 

Eine Fahrt im Cabrio oder bei geöffneten Fenstern ist für den Hund nicht unbedingt erstrebenswert. Hunde reagieren bei Zugluft oft mit Bindehautentzündung. Bei Schecker findet jeder eine Cabrio-Brille in drei verschiedenen Größen, für unterschiedlich große Hunde. Diese Brille schützt die Augen des Hundes auch bei Schnee und Sonneneinstrahlung. Die Augenpartie ist mit weichem Schaumstoff gepolstert und der Trageriemen kann individuell eingestellt werden.

 

Der Weg zum Urlaubsort sollte gemütlich angegangen werden. Lange Pausen mit Spaziergängen und Spielen tun Hund und menschlichen Mitfahrern gut. Bei einem Stau sollte die Autobahn auf jeden Fall verlassen werden. Vor allem in der glühenden Sonne kann Stopp and Go unerträglich sein. Dabei wird ein geöffnetes Fenster nicht genügend Luftzirkulation bieten. Ein Hund kann nicht schwitzen, wie wir Menschen. Wenn er länger als 15 Minuten in einem Auto bei 40 Grad Celsius aushalten muss, wird es zu spät sein, ihn noch zu retten.

 

Bei jeder Autofahrt sollte dem Hund Wasser zur Verfügung sein, denn Hecheln macht durstig. Bei Schecker gibt es spezielle Spritzschutznäpfe, die nicht das gesamte Auto fluten, wenn es mal ein wenig holprig wird. Dieser Napf kann an jeder Raststätte aufgefüllt werden. Für die Pause ohne Raststätte empfiehlt es sich eine oder mehrere Flaschen zum Nachfüllen mitzunehmen.

 

Raststätten haben meistens ein Hundeverbot, da sie mit offenen Buffets arbeiten. Aus diesem Grund ist es bestimmt sinnvoll abseits der Autobahn Ortschaften, in denen es auch schöne Lokale gibt, in denen Hunde willkommen sind.

 

Wer sich den Stress einer langen Autofahrt nicht geben möchte, kann auch mit der Bahn verreisen. Dort muss der Hund jedoch einen Maulkorb tragen. Des Weiteren braucht er eine Fahrkarte. Die Eisenbahn wird nicht anhalten, wenn der Hund muss, also sollte für den Fall der Fälle viel Küchenpapier und ein größerer Beutel mitgenommen werden.

 

Nachts im Schlafwagen zu fahren ist sicher eine gute Idee, wenn ein Hund mit auf die Reise geht. In der Nacht ist es in der Regel ruhiger, als am Tage, was der Hund bestimmt begrüßen wird. Im Schlaf vergeht die Zeit schneller. Trotzdem sollte vor der Fahrt ein langer Spaziergang gemacht werden. Aber nicht in jedem Schlafwagen sind Hunde erlaubt. Das sollte vorher nachgefragt werden. Bei einer Tagesfahrt sollte ein Abteil reserviert werden. Das ist für den Hund angenehmer, als das unruhige Treiben in einem offenen Waggon. Da es im Zug normalerweise nicht so heiß wie im Auto ist, braucht der Hund auch nicht so viel zu trinken. Das hat den Vorteil, dass er nicht so viel muss. Um es dem Hund auf längeren Fahrten bequemer zu machen, sollte die Decke mitgenommen werden.

 

Kleinere Hunde sollten auf der Bahnreise in einer Transportbox oder einer Tasche transportiert werden. Große Hunde müssen an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Den Speisewagen darf ein Hund nicht betreten. Die Regeln bei einer Zugfahrt sollten beachtet werden, um sich keinen Ärger einzuhandeln.

 

Nicht jede Reederei ist damit einverstanden, dass Hunde auf einer Fähre mitreisen. Gerade bei Wellengang ist es für Hunde sicher keine Freude, wenn sie auf einem Schiff sind. Ob eine Überfahrt auf einer normalen Fähre oder einem Katamaran oder Schnellboot stattfinden soll, ist umstritten. Einige sind der Meinung, dass bei den Katamaranen und Schnellbooten der Seegang deutlich stärker zu spüren ist und deshalb keine Haustiere auf diesen Booten mitgenommen werden sollte. Andere sind der Meinung, dass die Überfahrt oft in der halben Zeit erfolgt und so die Mitnahme auf einem Katamaran oder Schnellboot sinnvoller ist, als eine Fahrt auf der normalen Fähre.

 

Die schönste Zeit des Jahres mit dem besten Freund des Menschen zu verbringen ist, wenn bestimmte Vorbereitungen getroffen werden gar nicht so schwierig und wird bestimmt allen Beteiligten Freude bereiten.

Kastration

Während einer Kastration werden beim Hund die Keimdrüsen operativ entfernt. Während beim Rüden die Hoden entfernt werden, sind es bei der Hündin die Eierstöcke und gegebenenfalls die Gebärmutter. Nach der Kastration ist und bleibt der Hund unfruchtbar. Durch das Entfernen der Keimdrüsen bleibt die Bildung von Sexualhormonen fast aus. Verhaltensweisen, die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen, werden dadurch unterbunden, aber auch NUR diese.

 

Kastrieren oder nicht? Jeder Hundebesitzer muss sich dieser Frage irgendwann stellen. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, die Entscheidung kann ihm auch nicht abgenommen werden. Eine Kastration ist und bleibt ein operativer Eingriff. Ein Restrisiko bleibt, wie Zwischenfälle während der Narkose oder Komplikationen während der Operation. Einfach unters Messer? Das ist nicht so einfach, obwohl es sich in den Tierarztpraxen durchaus um Routineeingriffe handelt.

 

Kastration der Hündin

 

Der Hauptgrund für die Kastration einer Hündin sind ungewollte Trächtigkeiten, die dadurch natürlich verhindert werden. Eine Kastration bei einer Hündin wird häufig auch zur Vorbeugung vorgenommen, und zwar wegen bestimmter Tumorarten und Entzündungen der Gebärmutter. Dazu muss der Eingriff allerdings rechtzeitig kastriert werden. Denn bereits nach der zweiten Läufigkeit hat die Kastration keinen größeren Einfluss mehr auf das Risiko. Die Kastration vor der ersten Läufigkeit minimiert das Risiko erheblich. Allerdings ist eine solch frühe Kastration mit Nachteilen für den Hund behaftet.

 

Beispielsweise ist der Hund in diesem frühen Stadium körperlich und geistig noch nicht ausgereift, was durch die Kastration quasi gestoppt beziehungsweise gestört wird. Von einer Frühkastration wird im Allgemeinen abgeraten, da diese Tiere oftmals viel kleiner sind und Entwicklungsstörungen aufweisen. Darüber hinaus bleiben sie geistig meist auf dem Niveau eines jungen Hundes stehen, was sich selbstverständlich kein Hundehalter wünscht. Grundsätzlich sollten sich Hundehalter bewusst machen, dass es sich bei einer Kastration um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose handelt. Eine viel zu leichtfertige Entscheidung für eine Kastration sollte niemals vorgenommen werden.

 

Ein Narkoserisiko bleibt immer und die Genesungszeit nach dem Eingriff ist für einen Hund generell immer unangenehm. Nachteile sind ebenfalls der Eingriff in den Hormonhaushalt, eine eventuelle Fellveränderung könnten die Folgen sein, wenn es sich um langhaarige Hunde handelt. Weiter eine Veränderung des Stoffwechsels. Dies könnte dazu führen, dass ein kastriertes Tier schneller zunimmt. Geringe Verhaltensänderungen können ebenfalls vorkommen.

 

Als Vorteil könnte angeführt werden, dass eine kastrierte Hündin nicht mehr läufig wird und keine Rüden mehr anzieht. Weiter auch, dass keine ungewollten Trächtigkeiten vorkommen und die Gefahr von Scheinträchtigkeiten ausbleibt. Zudem bleibt das Risiko für bestimmte Tumore geringer.

 

Kastration des Rüden

 

Leider sind die Gründe für die Kastration von Rüden häufig, dass diese damit umgänglicher werden sowie zur Verhinderung von ungewollten Trächtigkeiten. Allerdings sollten Hundebesitzer folgendes wissen: Hatte der Rüde bereits vor der Kastration Probleme mit der Erziehung, so wird er diese auch nach der Kastration noch haben. In diesen Fällen hilft prinzipiell nur richtige und konsequente Erziehung, niemals eine Kastration. Verändern durch die Kastration eines Rüden wird sich das Verhalten. Aber nur das Verhalten, das mit den Geschlechtshormonen in Verbindung steht. Ein kastrierter Rüde wird nicht versuchen, in irgendeiner Weise zu einer Hündin zu gelangen. Aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden kann sich ändern, wenn diese anderen Rüden durch den Geschlechtstrieb motiviert sind.

 

Nachteile, die mit einer Kastration von Rüden einhergehen, sind das Narkoserisiko, die unangenehme Genesungszeit, Verhaltensänderungen sowie der Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt sowie eine eventuelle Veränderung des Fells. Auch kann sich der Stoffwechsel verändern, was dazu führt, dass kastrierte Hunde schneller an Gewicht zunehmen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass kastrierte Rüden von unkastrierten Rüden meist nicht mehr als Rüden wahrgenommen werden. Mobbing und gar Aufreiten kann vorkommen, was immer auch zu Streit führen kann.

 

Die Vorteile halten sich in Grenzen. Ein Hauptvorteil ist, dass Rüden keine Hündinnen mehr decken können. Aus diesem Grund kann es zu keiner ungewollten Trächtigkeit kommen. Darüber hinaus jaulen und bellen kastrierte Rüden nicht, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Ein weiterer bedeutender Vorteil ist die Vorbeugung gegen Hodenkrebs.

 

Unterschied Kastration und Sterilisation

 

Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass ein Hund kastriert und eine Hündin sterilisiert wird. Dem kann widersprochen werden, denn in der Regel werden beide Geschlechter kastriert.

 

Ja oder nein zur Kastration

 

Vor der Entscheidung für oder gegen eine Kastration stehen viele Hundebesitzer über kurz oder lang. Und kaum ein anderes Thema spaltet die Gemüter derart. Grundsätzlich muss jedoch eine beabsichtigte Kastration mit dem Tierarzt besprochen werden und er muss einwilligen. Denn nach dem deutschen Tierschutzgesetz ist eine Kastration nur nach tierärztlicher Indikation zulässig.

 

Ein Hundebesitzer muss die Vor- und Nachteile einer begründeten Kastration abwägen. Festzustellen ist erstaunlicherweise, dass sich bei fast allen Hundebesitzern beim Thema Kastration die Moral meldet. Dabei haben Männer oft größere Skrupel, ihren Hund kastrieren zu lassen. Bei Frauen ist dies hingegen weniger der Fall. Bei den Hundebesitzern steht meistens der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund, wenn es um die Kastration einer Hündin geht. Dahingegen soll ein Rüde oft wegen Fehlverhalten kastriert werden. Ob dieses Fehlverhalten letztlich vom Besitzer oder anderen Menschen ausgeht, spielt dabei vielfach aufgrund von Unwissenheit keine Rolle. Eines muss jedoch jedem Hundebesitzer klar sein: Die Kastration verwandelt einen aggressiven Hund nicht in ein sanftes Lämmchen.

 

Ja oder Nein zur Kastration? Jeder Fall einer beabsichtigten Kastration muss einzeln und individuell mit dem Tierarzt besprochen werden. Liegt eine Krankheit vor, ist eine Kastration unumgänglich, wenn dadurch das Leben des geliebten Vierbeiners gerettet wird.

 

Um die Lebensqualität des Vierbeiners zu steigern, und um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen, gibt es zahlreiche Artikel für das tägliche Leben mit dem Hund. Bei Schecker finden Hundeliebhaber alles, was ein Hundeherz begehrt.

Hundetransportboxen

Hundetransportboxen zu besitzen, ist für viele Hundebesitzer keine Selbstverständlichkeit. Obwohl in diversen Foren und Ratgebern immer wieder zum Gebrauch geraten wird, können sich viele nicht dazu entschließen, sich eine Hundebox anzuschaffen. Dabei machen Hundetransportboxen Sinn und sollten keineswegs als Gefängnis für den Hund angesehen werden. Es mag zunächst den Anschein erwecken, dass man den Hund in einen Käfig schließt. Doch für den Hund kann eine Box sogar ein Rückzugsort sein, sofern er an die Box gewöhnt ist. Als Rückzugsort können Hundetransportboxen dem Hund Ruhe und Sicherheit bieten. Sie fühlen sich wohl und sehen die Box keineswegs als Gefängnis an.

 

Als Ruheplatz sind Hundeboxen ideal. Doch auch zum Transport von Hunden erleichtern Hundetransportboxen das Leben von Hundehaltern. Auf der Einkaufsliste sollte die Transportbox bei Haltern daher ganz oben stehen. In einer Hundetransportbox ist der Hund bei Krankheit schnell und sicher zum Tierarzt befördert. Muss der Hund in die Tierklinik wegen einer Operation, dann erweist sich auch in diesem Fall die Box als sicheres Transportmittel. Grundsätzlich sollte ein Hund während jeder Autofahrt sicher im Auto untergebracht sein. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um einen Welpen oder einen erwachsenen Hund handelt.

 

Hundetransportboxen in großer Vielfalt

 

Hundeboxen gibt es in diversen Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Einige Modelle eignen sich wunderbar für zuhause, da sie aus Stoff gefertigt sind und meist als Rückzugsort eingesetzt werden. Selbstverständlich sind diese Stoffboxen ebenfalls zum Transport geeignet. Darüber hinaus gibt es sogenannte Hundetragetaschen für sehr kleine Hunde oder Welpen.

 

Die Hundetransportboxen speziell für den Transport im Auto sind ebenfalls in großer Vielfalt im Handel erhältlich. Dabei wird unterschieden in Gitterboxen, faltbaren Transportboxen sowie Boxen aus Kunststoff. Beim Kauf sollte das Material immer eine Rolle spielen. Eine Hundebox beispielsweise aus Aluminium ist für den Transport von Welpen ungeeignet. Ebenfalls für Welpen nicht sinnvoll sind Hundekäfige. Diese sind zwar optimal für den Transport im Auto, doch bei plötzlichem Bremsen oder einem Auffahrunfall wäre der Welpe gänzlich ohne Schutz und würde in der Box herumgewirbelt. Die Wahl der Hundetransportbox sollte aus diesem Grund immer einhergehen mit der Art der Verwendung.

 

Sehr beliebt und überaus praktisch sind faltbare Hundetransportboxen. Gefertigt werden diese im Allgemeinen aus strapazierfähigem und verstärktem Nylon. Die Boxen lassen sich an der Vorderseite öffnen, zudem auch an den Seitenwänden und an der Oberseite. Die Modelle verfügen über Tragegurte und können bei Nichtverwendung platzsparend zusammengefaltet und verstaut werden. Im Auto sind sie dennoch nur bedingt geeignet, da sie im Fall eines Unfalls aufgrund des Materials nur wenig Schutz bieten. Werden sie dennoch im Auto verwendet, lassen sie sich mit Gurten auf dem Rücksitz befestigen.

 

Zuhause sind häufig Gitterboxen beziehungsweise Hundekäfige in Gebrauch. Auch sie sind sehr praktisch, da sie aus Metall hergestellt werden und leicht aufzubauen sind. Mit einer Decke lässt sich der Käfig etwas abdunkeln. Für den Transport im Auto sind Hundeboxen aus Aluminium optimal. Durch die Stabilität schützen sie Hunde im Auto am besten. Die Modelle aus Kunststoff sind zwar ebenfalls vielseitig einsetzbar, jedoch sind sie meist sperrig, zu schwer und nicht so komfortabel. Sie bieten gegenüber anderen Transportboxen nicht mehr Vorteile, sind allerdings bei Besitzern von kleinen Hunden beliebt.

 

Beim Kauf von Hundetransportboxen zu beachten

 

Beim Kauf einer Transportbox gibt es einiges zu beachten. Zunächst muss klar definiert sein, für welche Art des Einsatzes die Box benötigt wird. Denn nicht jede Box ist für jede Verwendung und für jeden Hund geeignet. Ängstliche Hunde fühlen sich in nicht so offenen Boxen wohler. Andere wiederum mögen es nicht zu dunkel und strecken gerne die Nase zwischen den Streben einer großen Hundebox hindurch. Die Größe selbst sollte dem Hund angepasst sein, so dass er bequem aufrecht darin Stehen sowie Liegen und sich drehen kann.

 

Zu große Boxen sind wiederum nicht optimal, da sie nicht genügend Schutz bieten, während sich Hunde in zu kleinen Boxen quälen. Bei der Kaufentscheidung sollte auch die Qualität eine Rolle spielen. Schnell wurde am falschen Ende gespart und es geht auf Kosten der Sicherheit des Hundes. Eine gute Verarbeitung und damit verbundene Langlebigkeit sind das A und O. Letztlich spart man Geld, wenn man sich einmal für eine ordentliche und qualitativ hochwertige Hundetransportbox entschieden hat.

 

Auf die Größe kommt es doch an

 

Die Größe der Box kann ganz einfach bestimmt werden, indem man testet, ob der Hund darin gut stehen kann. Er sollte ebenfalls gut liegen und sich drehen können. Wer online bestellt, sollte daher zunächst beim Hund Maß nehmen und die Box dann in der nächstgrößeren Variante nehmen. Wird die Hundebox auch zum Transportieren im Auto verwandt, muss der Platz im Auto berücksichtigt werden. Große Hundetransportboxen werden im Allgemeinen im Kofferraum untergebracht.

 

Das bedeutet, dass dieser dann entsprechend Platz aufweisen muss. Bevor die Hundebox im Internet bestellt wird, muss das Maßband eingesetzt werden. Auf diese Weise kann ein Umtausch der Box im Großen und Ganzen im Vorfeld bereits ausgeschlossen werden. Zudem kann man sicher sein, dass die Transportbox auch wirklich gut und sicher steht.

 

Hundetransportboxen mit Wohlfühlgarantie

 

Damit sich der Vierbeiner in der Hundebox nicht nur geschützt, sondern auch wohl fühlt, gibt es diverse Einlagen, Matratzen oder Hundekissen. In der Regel verfügen Hundeboxen über einen integrierten Boden aus Kunststoff oder Kunstfaser, welcher sich leicht reinigen lassen. Von „bequem“ kann hier allerdings nicht die Rede sein. Daher ist eine extra Unterlage zu empfehlen, damit sich der Hund bei längerem Aufenthalt in der Box keine schmerzenden Abschürfungen beim Liegen zuzieht. Als Unterlage eignen sich diverse Einlagen, beispielsweise solche aus Kunststoff, die eine gut polsternde Wirkung haben und bei entsprechender Größe nicht verrutschen.

 

Zudem gibt es auch Hundekissen, die schön gepolstert sind und ideal als Unterlage geeignet sind. Da beide Varianten jedoch schwer zu reinigen sind, empfiehlt es sich, obendrauf noch eine andere, waschbare Unterlage zu verwenden. Eine große Auswahl an Hundetransportboxen bietet der Onlineshop von Schecker. Die Hundeboxen von Schecker sind praktisch, von bester Qualität und daher uneingeschränkt empfehlenswert.

Intelligenz-Spielzeug

Intelligenz-Spielzeug für den Hund ist von Bedeutung und dessen Wirksamkeit sollte nicht unterschätzt werden. Etwas Kopfarbeit tut jedem Hund gut. Gerade wenn es draußen regnet, die Tage im Herbst kürzer werden, also der Winter naht, dann ist es wichtig, den Hund zu beschäftigen. Darüber hinaus fordert es einen Hund nicht wesentlich, wenn er „nur“ zum Gassigehen ausgeführt wird. Sinnvolle Beschäftigung ist für kluge Hunde daher ein Muss. Denn sie möchten auch abseits ihres täglichen Alltags etwas mehr beschäftigt werden. Der tägliche Spaziergang fordert sie lediglich körperlich, nicht jedoch ihren Geist. Ein paar klassische Intelligenzspiele kennt sicher jeder Hundehalter, die das Gehirn des Hundes beanspruchen und ihn zur Kopfarbeit motivieren sollen.

 

Damit soll erreicht werden, dass der Hund nachdenkt. Allerdings ist das Suchen beispielsweise nach Leckerlis auf Dauer nicht wirklich sinnvoll. Der Hund rennt dann zwar durch den Garten oder verausgabt sich beim Spaziergang beim Erschnüffeln des Leckerlis, die Kopfarbeit bleibt bei solchen Spielchen jedoch aus. Schwieriger wird es, wenn er zum Beispiel versuchen müsste, eine Box zu öffnen oder auch einen bestimmten Gegenstand zu bewegen. Cleveres Intelligenz-Spielzeug für Hunde ermöglicht dies. Dieses spezielle Spielzeug unterstützt die Kopfarbeit des Hundes sinnvoll, da er vielfach zum selbständigen Denken animiert wird. Mit Intelligenz-Spielzeug kann daher sinnvoll die Lücke zwischen Nichtstun und eher mäßig wirkungsvollen Hundeintelligenzspielen geschlossen werden.

 

Intelligenz-Spielzeug hilft, das Gehirn des Vierbeiners richtig anzusprechen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede und sicherlich gibt es Intelligenz-Spielzeug, welches den Namen nicht verdient. Viele Spielzeuge verfehlen gänzlich den Zweck, weil es schon im Ansatz mächtig hapert und mit Sicherheit auch niemals funktionieren kann. So manches Spielzeug funktioniert derart nicht, dass der Hund einfach nichts daraus lernt. Es obliegt daher dem Hundehalter zu entscheiden, welches Intelligenz-Spielzeug gut geeignet ist für seinen Vierbeiner.

 

Doch so einfach, wie es scheint, ist es häufig nicht. Auf der anderen Seite ist es für einen Hund nur ein weiteres Spielzeug, ganz gleich ob es sich dabei um normales oder Intelligenz-Spielzeug handelt, das ihn unterhält und Freude bringt. Dennoch ist das Ziel von speziellem Spielzeug, dass es den Hund gezielt fordert. Er sollte sich darauf konzentrieren müssen. Der Hund sollte am Ende ein Erfolgserlebnis haben, das heißt, er sollte das Spiel problemlos beherrschen. So bleibt Frust aus.

 

Für den Hundehalter bedeutet die Verwendung von Intelligenz-Spielzeug die perfekte Möglichkeit, die Intelligenz seines Hundes effektiv zu trainieren, diese zu fördern und ihn gezielt auszulasten. Das ist sehr wichtig. Entgegen der Meinung vieler Menschen nämlich, geht es einem Hund nur gut, wenn er richtig beschäftigt wird. Dazu gehört neben der körperlichen Beschäftigung eben auch die geistige Beschäftigung, sodass sich am Ende des Tages ein zufriedener, ausgelasteter und glücklicher Hund auf seinem Schlafplatz niederlässt. Und das ist es doch, was sich jeder Hundebesitzer von seinem Hund wünscht. Ein Hund hat es verdient, dass man ihm gerecht wird und ihm alles bietet, was sein Leben lebenswerter macht. Gutes Intelligenz-Spielzeug macht daher nicht nur den Hund glücklich, sondern auch den Hundebesitzer.

 

Anspruch an Intelligenz-Spielzeug

 

Der Handel bietet mittlerweile eine große Auswahl an Intelligenz-Spielzeug für Hunde. Die Wahl des richtigen Spielzeugs ist daher nicht einfach, gerade wenn man als Hundehalter hohe Ansprüche an das Spielzeug hat. Einige der Spielzeuge sind schlecht verarbeitet, andere wiederum viel zu kompliziert für den Hund, sodass er leicht das Interesse an dem Spielzeug verlieren könnte. Dann gibt es Spielzeug, welches nicht robust genug ist. Ein Hund geht nun mal etwas rabiater mit Spielzeug um. Ist dieses dann nicht robust genug, wird der Hund kein dauerhaftes Spielzeug besitzen. Intelligenz-Spielzeug muss daher einiges leisten können und letztlich hat der engagierte Hundebesitzer auch pädagogische Ansprüche, denen das Spielzeug gerecht werden muss.

 

Grundsätzlich kann zudem davon ausgegangen werden, dass ein einzelnes Spielzeug auf Dauer nicht ausreicht. Gute Kopfarbeit des Hundes wird nur erreicht, wenn man ab und zu das Spielzeug wechselt. Auf diese Weise wird der Hund dauerhaft motiviert. Mit falschen Erwartungen an das Spielzeug sollten Hundebesitzer allerdings nicht an die Sache herangehen. Durchschaut ein Hund direkt den Sinn und Zweck des Spielzeugs, bedeutet dies nicht, dass sofort ein weiteres Spielzeug gekauft werden muss. Darum geht es nicht. Er muss den Lösungsweg aktiv anwenden, dann bekommt er seine Belohnung. Ganz gleich, ob er das schon auswendig kennt und viele Male gemacht hat, oder ob es ganz neu für ihn ist. Vielleicht ist es vergleichbar mit der Mathemtik in der Schule. Obwohl jeder rechnen kann, tut man es auch weiterhin. Dadurch wird man schneller und besser. Ein Hund wird durch Intelligenz-Spielzeug auch schneller und besser.

 

Hunde sind intelligent

 

Doch wie intelligent sind Hunde tatsächlich? Ihre Klugheit steht außer Frage. Verschiedene Forschungen in diesem Bereich besagen, dass ein Hund bis zu 250 Wörter voneinander unterscheiden kann. Es heißt sogar, dass Hunde unter gewissen Umständen einfache Additionen und Subtraktion beherrschen. Es kann ebenfalls durchaus gesagt werden, dass sich ein Hund auf geistlichem Niveau eines Kleinkindes im Alter von zwei bis drei Jahren befindet. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie sich wie Kleinkinder benehmen. Grundsätzlich sind alle Hunde intelligenter, als viele denken. Es wäre zu schade, einen Hund bezüglich seiner Intelligenz sozusagen verkommen zu lassen.

 

Ein Verstand, der nicht arbeitet, wird mit der Zeit träge. Daher ist es umso wichtiger, die Intelligenz des Hundes zu fördern, und zwar mit geeignetem Intelligenz-Spielzeug wie das interaktive Spielzeug von Schecker. Bei Schecker gibt es eine große Auswahl hochwertiger Spielzeuge, die den Vierbeiner geistig fordern, fördern und trainieren, ohne dabei auf den Spaßfaktor verzichten zu müssen.

Mit Nahrungsergänzungen unterstützen

Nahrungsergänzung vorsichtig dosieren

 

Der Markt für Tierfutter boomt. Es handelt sich mittlerweile um einen echten Tierfutterdschungel, durch den sich jeder Tierbesitzer hindurch arbeiten muss. Vorsicht ist jedoch geboten, da manche Produkte mehr schaden als nützen können. Zuviel des Guten ist eben auch beim Tier ungesund. Seit vielen Jahren schon hält sich ein Gerücht hartnäckig, dass industriell hergestelltes Hundefutter den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen nicht deckt.

 

Viele Hundehalter reagieren entsprechend und greifen zu Zusatzpräparaten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Überdosierungen sind schnell an der Tagesordnung und können negative Folgen haben und schaden dem Hund eher. Grundsätzlich enthält Hundefutter mit dem Merkmal „Alleinfuttermittel“ alles, was der Hund braucht. Und aus dem Grund, weil alles im Futter enthalten ist, werden Nahrungsergänzungsmittel nicht benötigt oder man sollte damit sparsam umgehen.

 

Nahrungsergänzung bei Mangel

 

Einen Mangel beim Hund macht Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Diesen Mangel kann jedoch nur der Tierarzt feststellen. Und auch nur der Tierarzt sollte die Dosis der Nahrungsergänzung festlegen. Denn eigens vorgenommene Dosierungen bei Vitaminen und Mineralstoffen können Tiere sogar krank machen. Bei einem nachgewiesenen Mangel ist eine entsprechende Ernährung mit Zusatzpräparaten sinnvoll. Wer nur glaubt, aber nicht sicher weiß, dass sein Hund einen Mangel hat, sollte lieber zunächst in eine Untersuchung beim Tierarzt investieren.

 

Bestimmte Vitamine schädigen das Skelett des Hundes. Hier sind es besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Diese kann der Körper nicht alleine ausscheiden. Bekommt ein Hund die Vitamine extra zum Futter dazu, muss langfristig mit Hypervitaminosen gerechnet werden. Und dadurch entstehen Schäden am Skelett sowie das Haut- und Haarkleid wird brüchig und trocken. Fütterungsfehler sollten daher vermieden werden.

 

Voraussetzung für eine gute Ernährung des Hundes ist, dass sich Hundebesitzer gut und genau darüber informieren, was sie ihm füttern. Grundsätzlich sollte sich die Fütterung an dem orientieren, was ein Tier auch in freier Wildbahn fressen würde. Beim Futter für den Hund wäre dieses vergleichbar mit dem Speiseplan eines Wolfs. Hundefutter mit hohem Fleischanteil ist daher zu empfehlen. Im Allgemeinen muss ein Hundebesitzer darauf achten, dass das Futter, das er füttert, für den Hund bekömmlich ist. In Sachen Nahrungsergänzung gilt dann allerdings: Weniger ist mehr.

 

Nahrungsergänzung für den Hund – Warum eigentlich?

 

Wer sich nicht sicher ist, was er seinem Hund füttern soll, der ist bei Tierärzten oder auch Tierheilpraktikern gut aufgehoben. Denn diese unterstützen Hundehalter und beraten eingehend, damit der Hund die richtige Mischung bekommt. Denn manche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll, wenn diese beispielsweise mit natürlichen Inhaltsstoffen sind und es sich nicht um Chemie und synthetische Vitamine handelt.

 

Wichtig ist immer noch, dass Hundebesitzer sich Gedanken um die Fütterung machen und nicht blind und gutgläubig zu irgendwelchem Futter sowie Mittelchen und Wässerchen greift. Schließlich hat es der Vierbeiner verdient, dass sein Besitzer ihm vielseitige Fleischquellen und Abwechselung in den Zusätzen bietet. Auf lange Sicht ist der Bedarf des Hundes dann gut abgedeckt.

 

Dosenfutter, Alleinfuttermittel und Zusatz

 

Im Allgemeinen reicht es aus, dem Hund Nassfutter aus der Dose mit der Kennzeichnung Alleinfuttermittel zu füttern. Aber was ist, wenn der Hund nur zwei Sorten des Dosenfutters bekommt? Manche Hunde fressen eben nur zwei Sorten einer Marke und bekommen aus diesem Grund auch nur diese beiden Sorten. Auch hochwertiges Dosenfutter ohne chemische Zusätze und natürlich belassen, das als Alleinernährung gefüttert wird, reicht auf Dauer nicht aus, um den Hund täglich mit allem zu versorgen.

 

Wie kann das sein? Nassfutter für Hunde verliert selbst bei schonender Verarbeitung von Fleisch, Obst und Gemüse Nährstoffe. Der Mensch kennt das ebenfalls von Gemüse oder Obst. Wird es erhitzt, gehen Vitalstoffe verloren. Aus diesem Grund kann Nahrungsergänzung für den Hund Sinn machen.

 

Nahrungsergänzung, wenn der Hund mehr braucht

 

Nahrungsergänzungen bestehen aus Mineralstoffen oder auch Vitalstoffen. Diese sollen die Gesundheit fördern, jedoch keine Energie liefern. Von diesen Nähr-, Mineral- und Vitalstoffen benötigt ein Hund sage und schreibe 25. Wird dem Hund nun pures Rohfleisch oder viel hochwertiges Dosenfutter gereicht, ist dies nicht ausreichend. Zwar sind im Fertigfutter teilweise auch Ergänzungen enthalten, aber wenn der Hund nur eine oder zwei Sorten fressen mag, reicht das vielfach auf Dauer nicht. Isst ein Mensch täglich nur Salat mit Kartoffeln reicht das auch nicht, auch wenn es sich um gesunde Lebensmittel handelt. Nahrungsergänzung kann daher helfen, Mangelerscheinungen auszugleichen und diesen vorzubeugen. Und dann macht Nahrungsergänzung für den Hund Sinn.

 

Mit dem Alter ändern sich selbstverständlich auch die Bedürfnisse des Hundes. Das sollte Berücksichtigung bei seiner Ernährung finden. Ab und zu sollte der Tierarzt mittels Blutbild die Werte des Hundes überprüfen. Nahrungsergänzung kann nützlich sein im Wachstum, im Fellwechsel, im Training und Wettkampfeinsatz, im Zuchteinsatz, im Stress sowie bei Fell- und Hautproblemen. Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind zum Beispiel Probleme beim Fellwechsel, schuppige Haut, glanzloses Fell oder auch ein geschwächtes Immunsystem.

 

Wie erkennt man eine Überdosierung?

 

Wenn es Hundebesitzer mit Nahrungsergänzung übertreiben, sind die Folgen meist negativ. Erste Anzeichen für eine Überdosierung sind Stress, Probleme mit Magen-Darm wie Durchfall. Weiter auch Allergien sowie langfristig zudem Wachstumsstörungen. Eine Blume benötigt auch nicht täglich Dünger und geht bei einer Überdosierung ein. So in etwa könnte man es vergleichen. Bei diesen ersten Anzeichen ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Wer Nahrungsergänzung dem Hund reicht, sollte sich genau an die Angaben der Höchstmengen oder an die Dosierungsempfehlung des Tierarztes halten.

Reisen mit dem Auto

Die Vorschriften wenn der Hund im Auto transportiert wird

 

Urlaub mit dem Hund bedeutet in den meisten Fällen, dass es mit dem Auto auf Reisen geht. Diese Form des Verreisens wirft daher viele Fragen auf, die den Hund betreffen. Zum Beispiel, ob der Hund im Auto angeschnallt werden muss? Oder grundsätzlich, wie ein Hund im Auto gesichert wird. Zwar sehen Verkehrsrecht und Straßenverkehrsordnung hinsichtlich des Transports von Tieren im Auto grundsätzlich keine Bußgelder vor, dennoch handelt es sich um eine „Ladung“, die ordentlich gesichert werden muss.

 

Urlaub mit oder ohne Hund

 

Steht ein längerer Urlaub an, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es für den Hund nicht besser wäre, ihn in die Obhut vertrauenswürdiger Bekannten zu geben. Die Reise im Auto kann für sensible Hunde bereits sehr stressig werden. Hinzu kommt, dass am Urlaubsziel alles fremd ist. Daher ist es für einen sensiblen Hund sinnvoller, den Transport im Auto zu vermeiden.

 

Im anderen Fall, wenn der Hund mit auf die Reisen gehen soll, gibt es einige Möglichkeiten, den Hund sicher im Auto zu transportieren. Dazu gibt es im Fachhandel eine ganze Reihe von Zubehör, die den Transport des Hundes im Auto sicher und bequem macht. Dazu zählen unter anderem der Sicherungsgurt, diverse Transportboxen, Trenngitter sowie spezielle Autositze für Hunde. Empfehlenswert ist es, rechtzeitig vor Reisebeginn nach dem passenden Zubehör im Fachhandel Ausschau zu halten. Denn nicht jede Transportmöglichkeit ist für jeden Hund geeignet. Ein aufgeweckter und quirliger Hund würde sich in einer kleinen Hundebox womöglich nicht wohlfühlen.

 

Ein Trenngitter, welches den hinteren Teil des Autos vom vorderen abtrennt, wäre für ihn eventuell die bessere Lösung. Der vorhandene Freiraum ist günstiger und ließe ihn die längere Reise im Auto entspannter überstehen. Jeder Hund ist ein Individuum und vor einer längeren Fahrt ist es ratsam, die Transportbox, den Sicherheitsgurt oder ähnliches ausgiebig zu testen. Denn steht der Reisebeginn vor der Tür ist es zu spät, um Alternativen zu finden. Der Hund sollte die gewählte Transportmethode gut überstehen und vertragen.

 

Transport im Kofferraum

 

Es spricht prinzipiell nichts dagegen, den Hund im Kofferraum zu transportieren, vorausgesetzt, es ist ausreichend Platz vorhanden. Mit einem Bußgeld muss der Hundehalter nicht rechnen, denn laut Verkehrsrecht und StVO ist dies zulässig. Ist im Beifahrerraum kein Platz, ist der Kofferraum die einzige Möglichkeit des Transports. Für kleine Strecken ist dies in Ordnung, jedoch nicht, wenn es auf eine Urlaubsreise geht.

 

Es empfiehlt sich, den Kofferraum durch ein Trenngitter abzutrennen. Ist ein Hund gewöhnt, auf dem Beifahrersitz zu fahren und muss plötzlich im Kofferraum bleiben, wird er natürlich versuchen, während der Fahrt nach vorne zu kommen. Das ist mit einigen Risiken verbunden, denn der Fahrer wird von solchen Aktionen mit Sicherheit abgelenkt. Überdies kann sich der Hund verletzen. Einen Tierarzt unterwegs zu finden, ist nicht immer leicht. Daher lieber auf Nummer sicher gehen und den Hund sicher und geschützt im Kofferraum unterbringen.

 

Die Sicherheit wird durch ein Trenngitter deutlich maximiert. Ein Trenngitter kann auch in der Weise montiert werden, dass der Hund während der Fahrt auf dem Rücksitz verweilen kann. Außerdem ist bei beiden Varianten eine Schondecke von Vorteil. Denn diese schützt vor Verschmutzungen und Kratzspuren und der Hund liegt bequemer. Ein Trenngitter ist gerade für große Hunde empfehlenswert. Kleinere Hunde fühlen sich eher in einer Hundetransportbox wohl, da sie die Box als einen sicheren Rückzugsort empfinden. So ist eben jedes Tier anders.

 

Hunde und die Anschnallpflicht

 

Für Personen im Auto gilt eine Anschnallpflicht. Doch wie sieht es mit Hunden aus? Auf dem Beifahrersitz darf ein Hund nicht ohne jegliche Sicherung befördert werden. Schließlich muss er als „Ladung“ ausreichend gesichert sein. Ist er nicht angeschnallt, kann er bei einem Unfall durch das Auto geschleudert werden. Zudem kann er ohne Sicherung auf die Idee kommen, einmal quer durch das Auto zu springen. Dies würde den Autofahrer derart ablenken, dass die Fahrt äußerst risikoreich wäre. Ein Sicherheitsrisiko durch den Hund muss daher komplett ausgeschlossen sein. Für den Hund gibt es spezielle Sicherheitsgurte im Handel, da Personengurte selbstverständlich für einen Hund ungeeignet sind. Während einer längeren Fahrt sollte der Sitz des Gurts regelmäßig überprüft werden. Denn ein zu eng sitzender Gurt führt zu schmerzhaften Strangulationen.

 

Reisen mit dem Hund im Auto – Tipps

 

Durch geeignetes Zubehör ist es also kein Problem, einen Hund sicher zu transportieren. Einige Tipps helfen dabei, dass die Fahrt in den Urlaub angehmer verläuft.

 

  • Regelmäßige Pausen sind während der Fahrt wichtig, nicht nur für den Fahrer. Auch der Hund freut sich über ein wenig Bewegung. Unruhe macht sich nämlich breit, wenn er zu lange im Auto sitzen bleiben muss.

 

  • Wird er dennoch unruhig und es gibt gerade keine Gelegenheit, um anzuhalten, dann helfen Leckerlis. Sie besänftigen ihn und sind als Belohnung sowieso immer geeignet. Es lohnt sich daher, einen kleinen Vorrat mit auf die Fahrt zu nehmen.

 

  • Bei Kindern selbstverständlich, so müssen natürlich auch die Lieblingsdecke und das Lieblingsspielzeug des Hundes mit.

 

  • Während der Fahrt sollte der Hund immer im Auge behalten und auf Signale geachtet werden. Sitzt der Gurt etwa zu eng oder benötigt er dringend eine Pipipause, dann macht er meist durch Winseln oder ähnliche Laute darauf aufmerksam.

 

  • Die Hundesicherung im Fahrzeug kann auch mal verändert werden. Zum Schlafen eignet sich eventuell eine Transportbox besser als der Sicherheitsgurt.

 

Reisen mit dem Hund ins Ausland

 

Geht die Urlaubsreise mit Hund ins Ausland, dann ist es vorab wichtig, sich über die Einreisebestimmungen für Haustiere für das entsprechende Urlaubsland zu informieren. Ansonsten kann es geschehen, dass man nicht einreisen darf. Beispielsweise darf in Dänemark manche Hunderasse nicht einreisen. Zudem ist innerhalb der EU bei Grenzübertritt ein EU-Heimtierausweis notwendig. Darin wird bestätigt, dass der Hund gegen Tollwut geimpft ist. Ist das Tier noch keine drei Monate alt, dürfen sie nur mit einem Sondereintrag einreisen.

 

Wer sich vorab informiert, riskiert keine unangenehmen Überraschungen an der Grenze. Gute Fahrt!

Richtlinien zum Thema Fliegen

Naht die Urlaubs- und Reisezeit, dann ist es vielfach der Wunsch von Hundebesitzern, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Wird mit einem Flugzeug verreist, dann gibt es einiges zu beachten, wie die Wahl der Airline bis hin zur Frage, ob dem Vierbeiner ein Beruhigungsmittel helfen könnte, die Reise mit dem Flugzeug zu „überstehen“. Wer sich ein Haustier anschafft, sei es Hund, Katze, Vogel oder Nagetier, stellt sich vor der Urlaubszeit immer die Frage: Wohin mit dem geliebten Tier? Während Katze, Vogel oder Nagetier selbstverständlich zuhause bleiben müssen, ist es beim Hund möglich, ihn mitzunehmen.

 

Als Hundebesitzer macht man sich zu Recht Gedanken darüber, ob der Vierbeiner den Flug verkraften wird und ebenfalls, was bei der Mitnahme im Flugzeug zu beachten ist. Es stehen daher für den Halter zunächst Recherchearbeiten an. Denn jede Fluggesellschaft hat eigene Regeln. Allgemein gültige Vorschriften gibt es für Tiere in Flugzeugen nicht, sodass es sehr wichtig ist, sich genau darüber zu informieren, wie es sich bei der Wunsch-Airline bezüglich des Themas verhält.

 

Worauf Hundehalter achten sollten

 

Zunächst gilt abzuklären, ob der Hund überhaupt fliegen darf. Denn manche Rassen, wie beispielsweise Kampfhunde und stumpfnasige oder kurzköpfige Tiere, werden von einigen Fluggesellschaften nicht mitgenommen. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen werden manchmal Ausnahmen gemacht. Da kurzköpfige Hunde in stressigen Situationen Atemnot bekommen können, schreibt beispielsweise die Lufthansa in ihren Bestimmungen: „Hunde, die zu den stumpfnasigen Rassen gehören, sind besonders temperatur-stressempfindlich.

 

Daher empfehlen wir Ihnen, auf die Mitnahme Ihres Hundes zu verzichten, wenn die Temperatur am Abflugs-, Transfer- oder Zielflughafen 27° C überschreitet. Andernfalls könnte Ihr Hund ernsthafte gesundheitliche Schäden erleiden oder sogar während der Reise versterben.“ Zu diesen Rassen gehören unter anderem Boston Terrier, Boxer, Bulldogge, Mops oder Pekinese. Manchmal eignen sich Hunde aufgrund ihres Charakters oder mangelnder Erziehung nicht zum Fliegen. Eine gute Anlaufstelle, um dies zu klären, ist auch der Tierarzt, der Hundebesitzern beratend zur Seite steht, wenn es um das Thema Flugreisen mit Hund geht.

 

Als nächstes gilt zu klären, ob die Reise im Flugzeug für den Hund in der Kabine oder im Frachtraum stattfinden soll. Kleine Hunde gehen oftmals als Handgepäck durch und dürfen mit ihrem Menschen in die Kabine. Dafür muss er allerdings, laut den Lufthansa-Bestimmungen, in einer selbst mitgeführten Hundebox transportiert werden. Die Box darf die Größe von 55 x 40 x 23 Zentimeter nicht überschreiten. Box und Hund dürfen darüber hinaus nicht mehr als acht Kilogramm wiegen.

 

Weiter heißt es bei der Airberlin, dass der Hund während des kompletten Fluges den Kopf nicht aus dem Behälter strecken und demzufolge auch nicht verlassen darf. Es heißt zudem, dass die Hundebox keinesfalls auf den Sitzplatz gestellt werden darf. Auch der Kauf eines Extrasitzes berechtigt nicht dazu, die Box darauf abzustellen. Bei Flugreisen in der Business Class ist die Mitnahme von Haustieren grundsätzlich nicht möglich. Dies liegt an der Beschaffenheit der Sitzplätze.

 

Große Hunde sind für Airlines Sondergepäck und müssen in den Frachtraum. Einige Airlines stellen dafür eigene Transportboxen zur Verfügung. Bei anderen jedoch muss sich der Hundehalter selbst um einen Transportbehälter bemühen. Und auch hier gelten meist besondere Vorschriften, wenn es um Kampfhunde geht. Es kann daher sein, dass für den Kampfhund ein spezieller Käfig notwendig wird.

 

Die Transportbox

 

Auch bei der Transportbox gibt es Regelungen. Die Maximalgrößen variieren eventuell je nach Fluggesellschaft. Zudem ist es wichtig, dass der Behälter bissfest, wasserundurchlässig und ausreichend belüftet ist. Häufig haben Airlines genaue Bestimmungen, wie eine Transportbox für den Hund auszusehen hat. Der Hund muss in der Box stehen, sich drehen und liegen können. Selbstverständlich muss die Transportbox ausreichend belüftet und ausbruchsicher sein.

 

Auch ist darauf zu achten, dass nichts auslaufen kann. Hierzu gibt es saugfähige Einlagen, die Badezimmermatten ähneln. Im guten Fachhandel wird der Halter alles erhalten, was er für den Transport seines Vierbeiners benötigt. Nicht vergessen werden sollte, vor der Reise, auf der Hundetransportbox den Namen des Halters, Namen des Tieres, die Adresse sowie die Telefonnummer anzubringen.

 

Die Anmeldung bei der Airline

 

Bei der Anmeldung gibt es ebenfalls verschiedene Bestimmungen je nach Airline. Bei den meisten jedoch ist die Anmeldung eines Tiertransports bis 24 Stunden vor dem Flug möglich. Dennoch wird empfohlen, den Transport des Hundes gleich bei der Buchung zu tätigen. Fliegt der Hund im Frachtraum mit, sollte der Halter darauf achten, rechtzeitig am Flughafen zu sein. Handelt es sich bei dem Hund um einen Blinden- oder Behindertenbegleiter, darf dieser bei den meisten Fluggesellschaften kostenlos in der Kabine mitreisen. Wird ein Hund mit auf eine Flugreise genommen, liegen die Preise zwischen 35 und 300 Euro und richten sich nach Größe des Hundes sowie nach der Flugzone.

 

Einreisebestimmungen

 

Damit es am Zielort zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollte sich der Hundehalter rechtzeitig vor Reisebuchung über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland informieren. Das Auswärtige gibt hierüber Auskunft und informiert über die eventuell benötigten Papiere, Impfschutz und den Gesundheitsbestimmungen des Reiselands. Idealerweise fangen Hundehalter bereits einige Monate vor dem Flug mit den Vorbereitungen an. Die entsprechenden Dokumente sollten am Flugtag unbedingt griffbereit sein. Am besten trägt man sie direkt bei sich. Neben den Einreisebestimmungen sind ebenfalls die Ein- und Ausfuhrbestimmungen und auch die Tierschutzbestimmungen im Reiseland zu beachten.

 

Den Vierbeiner bereits zuhause auf den Flug vorbereiten

 

Selbstverständlich kann man zuhause keinen Flug nachstellen. Dennoch ist es von Vorteil, den Hund im Vorfeld an die Hundetransportbox zu gewöhnen. Eventuell hilft es, den Hund mit einem Leckerli zu belohnen, wenn er in die Box hineingeht, möglichst dann drinnen bleibt und dort auch ein wenig zur Ruhe kommt. Schmusedecke und Spielzeug in der Box erleichtern das Vorhaben ebenfalls, da der Hund durch den vertrauten Geruch entspannter ist. Am Reisetag sollte sich der Vierbeiner nochmal richtig auspowern.

 

Am Flughafen wird empfohlen, den Hund so lange wie möglich außerhalb der Transportbox zu lassen. Auf diese Weise hat er vor dem Flug ausreichend Bewegung bekommen. Stressige Situationen sollten vermieden werden. Eine große Portion Streicheleinheiten und Ablenkung durch Spiele beruhigen den Vierbeiner. Beim Thema Beruhigungsmittel scheiden sich dann allerdings die Geister. Die Entscheidung für oder gegen Beruhigungsmittel sollte unbedingt vorab mit dem Tierarzt besprochen werden.

 

Eine Flugreise bedeutet Stress für den Hund. Muss er im Frachtraum fliegen, dann ist er zusätzlich zum Stress auch noch von seinen Menschen getrennt. Es bleibt daher immer die Frage, ob es wirklich ein Flug sein muss? Wenn schon mit Hund in den Urlaub, dann werden Autofahrten von Hunden viel besser verkraftet.

Stress bei Hunden (Sylvester)

Für den Hundebesitzer heißt es alle Jahre wieder, dass Silvester und die Tage davor sowie danach für den Hund stressig werden können. Für den Menschen ist die Zeit nach Weihnachten meist eine schöne Zeit, denn der Jahreswechsel steht bevor und fleißig werden Partys geplant und organisiert. Die guten Vorsätze für das neue Jahr sind ebenfalls ein großes Thema. Doch für einen Hund kommt diese Zeit eher einem Alptraum gleich. Hunde fürchten sich vor der Knallerei. Nicht nur an dem Tag „Silvester“ selbst, sondern auch an den Tagen vor und nach Silvester, an denen ebenfalls viel geballert wird.

 

Der Hundebesitzer ist daher alle Jahre wieder bemüht, seinen Hund gut über diese Tage zu bringen. Nützliche Tipps gibt es einige, die vorbeugend aber auch in sonstigen Angst- oder Stressfällen helfen. Feuerwerk gibt es bekanntlich nicht nur an Silvester. Viele große Jahrmärkte oder sonstige Festlichkeiten werden mit einem großen Feuerwerk beendet. Selbst bei Gewitter fürchten sich viele Tiere, auch wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung sind.

 

Tipps, die vorbeugend gegen Stress bei Hunden helfen

 

Es gibt auch Hunde, die keine Angst vor der alljährlichen Knallerei haben. Zumindest noch nicht. Doch das kann sich im Laufe der Zeit ändern. Besser ist es daher, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt. An Silvester selbst mit vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen, ist definitiv zu spät. Wenn der Hund dann quasi ins kalte Wasser geworfen wird, wird er die Erinnerung an Silvester immer in negativer Erinnerung behalten. Dies gilt selbstverständlich für jedes Feuerwerk, Gewitter oder ähnliches. Verbindet der Hund allerdings die Silvestertage mit Positivem, dann besteht die Hoffnung, dass er diese auch künftig angstfrei übersteht.

 

Stress bei Hunden an den Tagen vor und nach Silvester

 

Auch an Silvester muss der Hund Gassi gehen. Dabei sollte er sicherheitshalber an der Leine bleiben. Es hilft zudem, Orte zu wählen, an denen wenig oder gar nicht geknallt wird. Hundehalter sollte ebenfalls auf offene Haustüren, Garagen oder sonstige offenen Zugänge achten. An Silvester sind die Menschen häufig vor der Tür und lassen den einen oder anderen Knaller los. Da ein Hund an Silvester um einiges angespannter und nervöser ist, könnte er panisch reagieren, wenn plötzlich in seiner direkten Nähe ein Knaller losgeht.

 

Selbstverständlich wird der Hund vor und nach Silvester auch einmal zuhause bleiben müssen. Falls man in einer Gegend lebt, in der viel geknallt wird, hilft häufig ein eingeschaltetes Radio, das Getöse von draußen ein wenig zu dämpfen. Immer darauf achten, dass man dem Hund signalisiert, dass alles in Ordnung ist, wenn er wegen der Knallerei aufmerkt. Ein Leckerchen hilft, ihn zu überzeugen, dass wirklich alles in bester Ordnung ist. Er wird es also mit der Zeit als positiv ansehen, wenn es knallt.

 

Am Silvestertag

 

Am Silvestertag und vor allem in der Silvesternacht darf ein Hund niemals alleine sein. Und es sollte als selbstverständlich gelten, dass er auch beim nächtlichen Feuerwerk nichts auf der Straße zu suchen hat. Besser ist es, eine vertraute Person mit ihm im Haus zu lassen, die sich um ihn kümmert. Während es dann draußen böllert, zischt, pfeift und es sozusagen Sterne regnet, darf es drinnen Leckerchen für den Hund regnen. Je lauter es böllert, desto mehr Leckerchen dürfen es ausnahmsweise mal sein. Auch schwere Geschütze dürfen aufgefahren werden. Schließlich handelt es sich hier um einen Ausnahmezustand.

 

Also darf es gerne auch ein Stückchen Fleischwurst als Leckerli sein. Das beruhigt und lenkt den Hund ab und er wird die Zeit der Knallerei, die meist nur etwa 60 Minuten lang anhält, besser überstehen. Natürlich hilft es nicht, ihm 60 Minuten lang Leckerlis zu reichen. Zwischendurch empfiehlt es sich, ihn zu beschäftigen mit Such- und Sammelspielen.

 

Denn Ablenken kann man ihn auch mit Spielen und nicht nur mit Snacks. Denken schützt vor Panik. Das Gehirn kann nicht beides gleichzeitig, logisch denken und stark emotional reagieren. Wenn der Hundebesitzer dann noch permanent in bester Stimmung ist, den Hund auch zahlreich mit Snacks belohnt, dann besteht die Hoffnung, dass der Hund Silvester gut übersteht und vielleicht auch keine Ängste entwickelt.

 

Als letzter Tipp ist das laufende Radio oder der Fernseher nochmals zu erwähnen. Das Herunterlassen der Rollläden hilft ebenfalls dabei, die lauten Geräusche sowie die Feuerwerkslichter zu mildern.

 

Tipps für die sehr ängstlichen Hunde

 

Ist ein Hund sensibel und sehr ängstlich, sollte sein Halter dies ernst nehmen. Angst ist für den Hund so schlimm wie für den Menschen auch. Oftmals helfen Sofortmaßnahmen, damit sich der Hund besser fühlt. Jeder Hund hat einen Lieblingsplatz, an den er sich zurückzieht. Dieser sollte zugänglich sein, wenn er Angst hat. Auch wenn es der Platz unter der Bettdecke ist. Sucht er die Nähe seines Menschen, sollte dieser ihm Zuwendung und Schutz geben. Mittlerweile weiß man, dass es dem ängstlichen Hund gut tut, wenn der Besitzer gelassen und optimistisch bleibt.

 

Früher war man der Meinung, dass Hunde nicht getröstet oder die Angst einfach ignoriert werden sollte, damit sich seine Angst nicht noch verstärkt. Dem ist nicht so. Heute weiß man es besser. Nähe und Zuwendung tun dem Hund gut. So weiß er, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann.

 

Noch ein letzter Tipp: Die Silvester-Flucht. Einfach den Hund rechtzeitig vor Mitternacht ins Auto packen, Radio anschalten und irgendwo hinfahren, wo es keine Böller gibt. Eventuell bietet sich hier die Autobahn an. Zurückgefahren wird dann erst, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.

 

Nach dem Feuerwerk ist vor dem Feuerwerk

 

Feuerwerke gibt es das ganze Jahr über, wobei dieses an Silvester quasi vor jeder Haustür stattfindet und damit für den Vierbeiner am schlimmsten sein kann. Systematisches Training ist sinnvoll und kann mit Hilfe beispielsweise einer Geräusch-CD vonstattengehen. Auf diese Weise kann er sich Schritt für Schritt an laute Geräusche gewöhnen und wird von Mal zu Mal gelassener. Ist ein Urlaub über den Jahreswechsel geplant? Umso besser. Denn es gibt Orte, an denen es Silvester wenig oder gar nicht knallt. Sollte der Hund extrem panisch reagieren, kann der Tierarzt um Rat gebeten werden. Es gibt einige sanfte, pflanzliche Beruhigungsmittel, die den Hund entspannen lassen.

Hundefutter und die Inhaltsstoffe

Viele Hundebesitzer fragen sich: „Auf welche Inhaltsstoffe sollte ich bei einem guten Hundefutter achten?“ Diese Frage ist berechtigt, denn mittlerweile ist bezüglich Tierfutter ein gigantischer Markt herangewachsen, und jeder Hersteller möchte gern etwas von dem großen Kuchen abhaben. Fast 7 Millionen Hunde in Deutschland stehen täglich bei ihren Besitzern vor dem leeren Fressnapf und warten sehnsüchtig auf ihre Mahlzeit. Dafür geben die Besitzer jährlich viel Geld aus. Leider jedoch wissen die wenigsten von ihnen, was ein gutes Hundefutter eigentlich können muss. Sind im Futter viele Nährstoffe enthalten und schmeckt es dem Tier, dann ist es wohl ein gutes Futter, so die Meinung vieler.

 

Die passende Futtermischung für den eigenen Hund zu finden, stellt sich als eine Wissenschaft dar. Daher ist jedem Hundehalter zu empfehlen, sich bei einem Tierarzt genau über das Thema zu informieren. Schließlich benötigen Welpen ein anderes Futter als erwachsene Hunde. Und diese haben wiederum andere Bedürfnisse als die Senioren. Hunde benötigen beispielsweise Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Zink, Kobalt, Jod, Selen sowie Kupfer für die Blutbildung, Gefäße, Haare und Zähne. Darüber hinaus benötigen sie selbstverständlich auch Vitamine wie B1 für Nerven und Haut. Mineralstoffe brauchen sie in größerer Menge. Dazu gehören Kalzium, Phosphor sowie Magnesium. Bei Kalzium und Phosphor ist auf das passende Verhältnis zu achten. Letztlich werden für Haut, Fell und Leber Fettsäuren wie die Linolsäure benötigt, sowie Eiweiß für Muskeln und Herz.

 

Laut diverser Tests, in denen zahlreiche Sorten Hundefutter auf ihre Inhaltsstoffe getestet wurden, wird davon ausgegangen, dass ein Alleinfutter den Nährstoffbedarf des Hundes abdecken kann. Und nicht immer muss es das teuerste Futter sein, denn auch günstigere Produkte machen den Hund satt, ohne ihm zu schaden. Immer mehr jedoch wird auch auf minderwertige Inhaltsstoffe hingewiesen, die Allergien auslösen können. Liegt eine Allergie beim Hund vor, sollte die Ursache von einem Tierarzt festgestellt werden. Die Fütterung von einem speziellen Hundefutter macht in solchen Fällen Sinn.

 

Möglichkeiten der Fütterung

 

Das Angebot an Hundefutter ist heute schier unendlich. Hundehalter haben die Wahl zwischen Nassfutter, Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und vielem mehr. Darüber hinaus hat jeder die Möglichkeit, seinem Hund Selbstgekochtes zu füttern oder auch zu „Barfen“. Beim Barfen handelt es sich um Rohfütterung. Jedem Halter obliebt es selbst, die für seinen Hund und für sich selbst beste Variante zu wählen.

 

Ein gutes, hochwertiges Trockenfutter ist ausgewogen und benötigt keine Zugabe von Vitaminen oder Mineralien. Denn dadurch erst wird ein Futter unausgewogen und schadet auf lange Sicht, vor allem im Wachstum. Ein gutes Nassfutter enthält grundsätzlich ebenfalls alles, was der Hund braucht. Allerdings mundet dem Hund das Nassfutter besser als Trockenfutter. Dies liegt am hohen Wasseranteil, der die Konsistenz und den Geruch des Nassfutters für den Hund schmackhafter macht. Dem entgegen stehen die Kosten, denn Nassfutter ist meist teurer. Mengenmäßig gibt man dem Hund vom Nassfutter mehr und man bezahlt überdies jedes Mal die Verpackung mit, also die Dose.

 

Die Inhaltsstoffe

 

In einem guten Hundefutter sollte Fleisch der Hauptbestandteil sein und nicht Getreide. Für den Hundebesitzer lohnt immer ein Blick auf die Zutatenliste. Diese werden in der Reihenfolge nach Menge in der Packung beziehungsweise Dose aufgelistet. Das heißt, was an erster Stelle steht, davon ist am meisten enthalten. Zu beachten ist hier jedoch, dass Fleisch bereits vor dem Trocknen gewogen werden darf. Die Angabe der Menge ist dann natürlich höher, als wenn das Fleisch dann in getrockneter Form dem Futter zugeführt wird.

 

Was ein gutes Futter nicht braucht

 

Grundsätzlich ist Vorsicht bei ungenauen Inhaltsangaben geboten, wie zum Beispiel bei den tierischen Nebenerzeugnissen. Hier ist wichtig zu wissen, um was es sich genau handelt. Denn Nebenprodukte in Lebensmittelqualität sind grundsätzlich als Ergänzung in Ordnung. Der Verbraucher allerdings muss sich auf den Hersteller verlassen, denn vielfach entfallen genaue Angaben über die Nebenprodukte in der Zutatenliste. Haben Nebenprodukte Lebensmittelqualität sind diese unbedenklich. Im anderen Fall handelt es sich oft um Schlachtabfälle, die nicht geeignet sind. Ebenfalls handelt es sich bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen meist um alle möglichen pflanzlichen Abfälle minderer Qualität.

 

Stehen auf der Zutatenliste an erster Stelle Getreide, Mais oder andere Getreidesorten, dann sollte Abstand vom Kauf genommen werden, da es sich hierbei nicht um ein hochwertiges Futter handelt. Getreide wird Tierfutter häufig als günstiger Füllstoff beigefügt. Getreide im Futter braucht kein Hund. Vorsicht ist bei Angaben geboten, bei denen die Gesamtmenge an Getreide nicht ganz deutlich wird. Denn viele Hersteller geben auch Mais, Reis, Maismehl, Reiskleie, Maisgluten, Maiskleber, Gerse und vieles mehr an. Dadurch ist der Gesamtanteil an Getreide deutlicher höher, als es vom Verbraucher auf den ersten Blick wahrgenommen wird. Selbstverständlich hat Zucker nichts im Hundefutter verloren. Es ist aber häufig enthalten, vor allem in den billigen Produkten und auch in Leckerlis sowie Kauknochen.

 

Die ungenauen Angaben machen dem Verbraucher zusätzlich Kopfzerbrechen. Bei hochwertigem Futter wird genau aufgeführt, welches Fleisch und in welcher Menge enthalten ist und geht auf die pflanzlichen Teile ein. Ungenaue Angaben sind zum Beispiel „Öle und Fette“. Um welche Öle und Fette handelt es sich? Auch die Angabe „Pflanzliche Nebenprodukte, Getreide“ gibt keine Antwort auf die Frage, um was es sich genau handelt. Was ebenfalls kein Mensch und kein Tier benötigt, sind Farb- und Aromastoffe.

 

Verträgt ein Hund das Hundefutter gut, sieht man es ihm an. Glänzendes Fell, eine schöne Haut ohne Schuppen, ein angenehmer Gerucht sowie fester Kot zeigen dem Hundehalter, dass sein Hund das Futter gut verträgt. Dennoch kann auch ein gutes Futter ergänzt werden, um dem Hund ab und zu etwas Abwechselung in den Speiseplan zu bringen. Hochwertige Öle eignen sich als Ergänzung. Sonnenblumenöl, Leinöl, Distelöl und Olivenöl sind Beispiele geeigneter Öle. Darüber hinaus darf es auch mal Obst und Gemüse in pürierter Form sein. Püriert aus dem Grund, da Hunde die Zellwände von Obst und Gemüse nicht verdauen können.

 

Damit die fettlöslichen Vitamine verwertet werden, ist ein Schuss Öl notwendig. Worüber sich ein Hund besonders freut, das ist Fleisch. Dieses darf roh gegeben werden, wobei von Schweinefleisch Abstand genommen werden sollte. Zudem ist aus Gründen der besseren Verdauung darauf zu achten, rohes Fleisch nicht mit Trockenfutter zusammen zu füttern. Verträgt ein Hund Milchprodukte, dann darf es ab und zu auch mal etwas Magerquark, Käse oder Naturjoghurt sein. Für jede Abwechselung im Speiseplan ist ein Hund dankbar, denn der Mensch mag auch nicht jeden Tag dreimal das Gleiche essen wollen.

Muschelfleisch zur Unterstützung der Gelenke

Damit Gelenke reibungslos funktionieren, benötigen sie Nahrung für die Knorpel. Für weniger Reibung im Gelenk sowie Federung, Schmierung und Ernährung der Knorpel sorgt eine Flüssigkeit mit Namen Synovia. Es handelt sich hierbei um eine geniale Erfindung der Natur.

 

Geht man ins Detail, so kommt einer Grundsubstanz der Flüssigkeit Synovia eine besondere Bedeutung zu, und zwar den Glykosaminoglykanen (GAGs). Dies sind langkettige Eiweiß-Zucker-Verbindungen, welche die Kompression und Elastizität zur mechanischen Belastbarkeit des Bindegewebes fördern. Die Stoßdämpfer im Gelenk müssen viel aushalten und Verletzungen, chronische Entzündungen oder immerwährende Überbelastung beschädigen diese. Zwecks Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts im Gelenkstoffechsel müssen bestimmte Nährstoffe zugeführt werden. GAGs werden dem Tierfutter zugesetzt und im Binde- und Stützgewebe angereichert. Auf diese Weise soll dieses unterstützt werden. Die Beweglichkeit kehrt zurück.

 

Hunde mit Gelenkproblemen, wie beispielsweise Arthrose, sollten daher zunächst eine Umstellung auf hochwertiges Nassfutter erfahren. Einige Hunderassen wie Labrador oder Schäferhund sind prädestiniert für Gelenkprobleme. Sie sollten daher immer mit dem richtigen Hundefutter gefüttert werden, um die bestmögliche Grundlage für ein gesundes und langes, beschwerdefreies Leben zu schaffen.

 

Anfällig für Gelenkerkrankungen durch Verschleißerscheinungen sind zudem Hunde unter starker Belastung, wie man es von Sport- oder Diensthunden kennt. Diese Hunde werden vermehrt belastet und sind sehr aktiv. So finden bei ihnen die degenerativen Prozesse an Gelenken, Bändern und Sehnen vermehrt statt.

 

Ein weiteres Risiko besteht bei übergewichtigen Hunden. Hier muss in erster Linie das Gewicht reduziert werden. Das Futter spielt bei diesem Unterfangen eine große Rolle. Denn eine gesunde Hundeernährung trägt zur Bekämpfung des Übergewichts maßgeblich bei. Bei einer „Diät“ sollte auf Trockenfutter verzichtet werden, da dieses naturgemäß einen höheren Getreideanteil besitzt. Zu viele Kohlenhydrate gehen auf die Rippen des Vierbeiners, weshalb Nassfutter mit hohem Fleischanteil vorteilhafter ist. Das BARFEN zum Beispiel ist wunderbar dazu geeignet. Allerdings muss ein Hund zunächst auf das BARFEN umgestellt werden, was wiederum einige Wochen in Anspruch nimmt.

 

Reparatur durch einen Stoff, der aus der Muschel kommt

 

Ist das Bindegewebe einmal verletzt oder es wiederfährt ihm eine entzündliche Erkrankung, dann heilen diese meist nur sehr langsam. In schlimmen Fällen können sogar dauerhafte Schäden zurückbleiben. Therapiert werden diese Fälle meist mit Ruhigstellung über Cortisonbehandlung bis hin zum Einsatz von homöopathischen Mitteln. Der Entzündungsprozess muss gestoppt, die Grundsubstanz wieder aufgebaut werden, damit das biochemische Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.

 

Die Natur hat dazu etwas bereitgestellt, und zwar Muschelfleisch. Dieses Muschelfleisch wird als Muschelkonzentrat dem Futter beigemischt, sodass durch die orale Aufnahme das Konzentrat seine Wirkung doppelt entfaltet. Die in dem Konzentrat enthaltenen Omega-3-Fettsäuren lindern den entzündlichen Prozess. Zudem fördern die GAGs entscheidend die Heilung. In der aus Neuseeland stammenden grünlippigen Muschel sind GAGs enthalten, die in der embryonalen Form der biologischen Grundsubstanz von Bindegewebe sehr ähnlich ist. Somit kann die gute Wirkung des Muschelkonzentrats erklärt werden. Die GAGs reparieren den Versorgungsweg auf natürliche Weise.

 

Von Grünlippmuscheln und Grünlippmuschelpulver

 

Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Grünlippmuschel wirkt unterstützend bei Gelenkbeschwerden, wie HD, ED und Arthrose. Bei Prädisposition für Gelenkerkrankungen und zur Prophylaxe für Hunde kommt Grünlippmuschel zum Einsatz. Außerdem hilft die Muschel bei der körpereigenen Erneuerung der Gelenkschmiere.

 

Grünlippmuscheln sind in gefriergetrockneter, gemahlener Form als Grünlippmuschelpulver oder Grünlippmuschelextrakt erhältlich. Dabei wird selbstverständlich nur das Muschelfleisch der neuseeländischen Grünlippmuschel verwandt. Die darin enthaltenen Aminozuckerverbindungen wirken unterstützend bei Gelenkerkrankungen. Die Grünlippmuschel ist für den Vierbeiner geeignet. Denn es gilt, dass die beste Voraussetzung für einen gesunden Hund artgerechtes Futter ist, welches die Grundlage für jeden Vierbeiner darstellen sollte. Ohne diese Grundlage bringen alle anderen Maßnahmen nur teilweise Erfolg.

 

In vielen Fällen macht es Sinn, die Ernährung so weit wie möglich zu optimieren, um die Gelenke gezielt mit den benötigten Wirkstoffen zu versorgen. Damit ist eine gute Gelenkgesundheit gegeben und Gelenkprobleme können präventiv bekämpft werden. Gelenke, ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sind in der Lage, die Gelenkschmiere selbständig zu erneuern. Dies wiederum schützt die Gelenke vor Abrieb.

 

Eine Hundeernährung mit Muschelfleisch ist daher bestens geeignet, um bestehende Gelenkprobleme zu mildern. Darüber hinaus unterstützt Hundefutter, das mit Grünlippmuschel angereichert ist, den Knochenaufbau junger Hunde. Gelenkbeschwerden können so im Vorfeld eingedämmt werden. Das Futter mit Extrakt aus der Grünlippmuschel kann täglich zugefüttert werden. Die Produktion von Gelenkschmiere wird dadurch unterstützt.

 

Muschelfleisch als Extrakt kann präventiv eingesetzt werden, beispielsweise bei Welpen und Junghunden im Wachstum. Auch der Senior profitiert von Muschelfleisch, auch wenn keine bestimmte Diagnose zur Verbesserung der Gelenkgesundheit vorliegt.

 

Muschelfleisch aus Neuseeland

 

Im Vorfeld wurde bereits mehrfach neuseeländisches Grünlippmuschelpulver erwähnt. Doch wie wird dieses gewonnen? Es handelt sich beim Grünlippmuschelextrakt um einen natürlichen Rohstoff. Bei Gelenkbeschwerden hat sich dieser bereits bewährt gemacht. Die Muschel aus Neuseeland ist grünlippig, weshalb sie ihren Namen trägt. Schon bei den Ureinwohnern Neuseelands, den Maoris, kam die Muschel als Heil- und Nahrungsmittel zum Einsatz. Es gibt sogar richtige Muschelfarmen in Neuseeland. Dazu führte der weltweit hohe Bedarf. An der Küste Neuseelands entstanden Zuchtfarmen, in denen die Muscheln mit etwa 20 Monaten geerntet werden.

 

Dann werden die Schalen entfernt und die Muschel gefriergetrocknet, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben. Im Anschluss daran werden die Muschelteile zu Pulver gemahlen. Der Verbraucher erhält im Handel Pulver, Tabletten oder Kapseln. Bei der Gefriertrocknung handelt es sich um eine aufwändige Verarbeitung der Muscheln, denn das Muschelfleisch muss mechanisch von der Schale ausgelöst werden. Kochen wäre die einfachere Lösung. Doch als Nahrungsergänzungsmittel eignen sich nur Muscheln, die unter kalten Temperaturen verarbeitet werden.

Hundefutter für Allergiker

Allergien kommen beim Menschen relativ häufig vor. Auch die vierbeinigen Freunde der Menschen können unter Allergien leiden. Bei einer Futtermittelallergie wird zu hypoallergenem Hundefutter geraten. Dieses spezielle Hundefutter für Allergiker hilft bei vielen Allergien, unter denen ein Hund leiden kann. Stellt ein Hundebesitzer bei seinem Vierbeiner eine Allergie fest, sollte er sich über hypoallergenes Hundefutter genauer informieren. Eine Allergie entsteht meist durch mehrmaligen Kontakt mit dem sogenannten Allergieauslöser. Die Entwicklung einer Allergie dauert einige Zeit. Ein Hund mit einer Allergie leidet oftmals unter Hautekzemen mit starkem Juckreiz. Dies veranlasst den Hund selbstverständlich, sich ständig zu kratzen, was die Haut wiederum zusätzlich schädigt. Im Resultat folgt dann häufig Fellverlust an den betroffenen Stellen, gepaart mit entzündlichen Hautreizungen.

 

Liegt eine Futtermittelallergie beim Hund vor, äußert sich diese nicht nur durch Hauterkrankungen. Oft kommt es auch zu Verdauungsstörungen, Blähungen und Schmerzen im Darm. Symptome dafür, dass sich die Allergie beim Hund auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt, sind Erbrechen, Durchfall und Blähungen. Hilfe verspricht hier ebenfalls spezielles Hundefutter für Allergiker.

 

Wie kommt es zu einer Futtermittelallergie beim Hund?

 

Der Werdegang einer Allergie ist genau wie beim Menschen. Bestimmte Stoffe im Futter, die als Allergene bezeichnet werden, sind häufig Auslöser für eine Allergie. Oft sind die Auslöser tierische Proteine und Eiweißverbindungen aus Kohlenhydraten und Zucker. Darüber hinaus müssen Zusatzstoffe in Futtermitteln wie Aroma und Konservierungsstoffe als ursächlich für eine Allergie genannt werden. Aus Kostengründen werden beispielsweise in billigem Hundefutter Füllstoffe eingearbeitet, die zu einer Übersensibilisierung beim Hund führen können. Dahingegen wird beim hypoallergenen Hundefutter grundsätzlich darauf geachtet, möglichst wenig Allergene oder Füllstüffe in das Hundefutter einzuarbeiten.

 

Kann jede Hunderasse eine Allergie bekommen?

 

Im Allgemeinen kann jede Hunderasse eine Allergie beziehungsweise Unverträglichkeit entwickeln. Dennoch gibt es Hunderassen, die besonders häufig allergische Reaktionen zeigen. Gerade bei diesen Rassen ist besonders auf die Ernährung zu achten und ein entsprechendes Hundefutter für Allergiker zu füttern. Zu den betroffenen Rassen gehören Schäferhunde, Labrador, Golden Retriever sowie Dackel, Dalmatiner oder Boxer. Daneben müssen auch Mischlinge erwähnt werden, denn auch sie sind nicht vor einer Futtermittelallergie gefeit.

 

Hundebesitzer sollen auf die folgenden Symptome achten, die auf eine Futtermittelallergie hinweisen können:

 

  • Kahle Hautstellen
  • Hautjucken, häufiges Kratzen
  • Erbrechen, Durchfall
  • Ekzeme und Pusteln

 

Liegen diese Symptome vor, sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden. Es ist dann nützlich, das bislang verwendete Hundefutter mitzunehmen. Denn auch bei Tierfutter sind im Allgemeinen die Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben.

 

Die sogenannten Allergene finden sich in fast jedem Hundefutter. Auf Lebensmittel wie Rindfleisch, Kuhmilch, Lamm, Huhn, Ei sowie Weizen oder Soja reagieren Hunde besonders häufig. Das im Weizen enthaltene Gluten kann bei Hunden eine Allergie auslösen. Dahingegen sind Fisch, Wild, Kartoffeln und Reis unbedenklich. Wurde vom Tierarzt festgestellt, auf welches Allergen ein Hund reagiert, lässt sich die Allergie ganz einfach durch das Vermeiden von den entsprechenden Inhaltsstoffen eindämmen. Einige Hundebesitzer stellen das Hundefutter selbst her, indem sie die Mahlzeiten für den Hund selbst kochen. Der Vorteil ist, dass sie die volle Kontrolle darüber haben, was der Hund isst. Natürlich hat nicht jeder Hundebesitzer die Zeit zur Verfügung, um jede Mahlzeit für den Hund zu kochen. Die Lösung ist allergenfreies Hundefutter aus dem Handel. Wer auf die Futterangaben auf Packungen achtet, kann beim Hundefutterkauf schon viel Gutes für den Hund tun. Eine Alternative zum selbst kochen oder herkömmlichem Futter ist Hundefutter speziell für Allergiker, auch hypoallergenes Hundefutter genannt.

 

Futter für empfindliche Hunde

 

Immer mehr treten Fälle von Hundefutterallergien bei Hunde auf. Die zahlreichen und unterschiedlichen Inhaltsstoffe im Hundefutter sind vielfach der Grund hierfür. Bei empfindlichen Hunden lohnt sich daher das Füttern mit hypoallergenem Hundefutter. Grundsätzlich ist eine Allergie nicht heilbar, aber durch eine spezielle Behandlung der Futtermittelallergie mit hypoallergenem Futter können die Symptome eingedämmt werden – die Allergie kann kontrolliert werden. Eine wichtige Maßnahme besteht dabei darin, möglichst immer Allergene zu vermeiden. Bei einer reinen Hundefutterallergie kann eine spezielle Diät helfen, bei der hypoallergenes Hundefutter zum Einsatz kommt. Dadurch erzielt der Hundebesitzer eine Befreiung von den Symptomen der Allergie.

 

Hypoallergenes Hundefutter

 

Der Begriff hat die Bedeutung „mit wenig allergenen Stoffen versehen“. Liegt bei einem Hund eine Futtermittelallergie vor, ist hypoallergenes Futter geeignet, um den Hund von den Symptomen der Allergie zu befreien. Allergene im Hundefutter sollten grundsätzlich vermieden werden. Hypoallergenes Hundefutter enthält geringe Mengen oder teilweise sogar keine der bekannten Allergene. Das spezielle Futter ist in trockener und nasser Form erhältlich. Unverkennbar für hypoallergenes Hundefutter ist die häufige Verwendung von exotischen Fleischsorten. Springbock, Wasserbüffel, Känguru zählen zu diesen exotischen Fleischsorten, um nur einige zu nennen. Dazu werden Gemüse sowie hochwertige Pflanzenöle und/oder Fischöle dem Hundefutter beigefügt. Damit verfügt das hypoallergene Futter über hochwertige Proteinquellen durch die Fleischsorten sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren durch die Zugabe der wertvollen Öle. Auf Weizen wird bei der Herstellung verzichtet, dafür kommen Kartoffel, Reis, Hirse oder Mais zum Einsatz. Bei einer Getreideunverträglichkeit beim Hund wird zu getreidefreies Hundefutter oder glutenfreies Hundefutter geraten.

 

Bei einer Fütterung mit hypoallergenem Hundefutter sollten die Symptome der Futtermittelallergie relativ schnell, bestenfalls innerhalb von bis zu maximal zwölf Wochen, abklingen. Selbstverständlich ist das Spezialfutter dann trotzdem weiter zu füttern, denn wie erwähnt, kann eine Allergie nicht geheilt werden. Die Futtermittelallergie kann sofort wieder auftreten, wenn der Hundebesitzer bezüglich Fütterung wieder in alte Muster verfällt.

 

Hypoallergenes zeichnet sich durch eine detaillierte Auflistung der Inhaltsstoffe aus. Daran lässt sich daher gut erkennen, ob man nun ein hochwertige hypoallergenes Hundefutter verwendet oder eher ein Hundefutter mit zu viel Allergenen. Für eine gute Verwertung von Hundefutter ist immer auf einen hohen Fleischanteil zu achten.

Hilfe, mein Hund hat Übergewicht!

Was tun, wenn der Hund Übergewicht hat? Es ist nichts Neues, dass die Deutschen ein Problem mit Übergewicht haben. Ihre Hunde sind teilweise ebenfalls von Übergewicht betroffen. Ähnlich wie beim Menschen ist fast jeder dritte Hund zu dick. Übergewicht beim Hund birgt viele Gefahren, was die Gesundheit anbelangt. Der Hund muss abspecken. Und damit beginnt der Kampf gegen die ungeliebten Speckröllchen.

 

Es ist Tatsache, dass mittlerweile immer mehr Haustiere viel zu viel Gewicht mit sich rumschleppen. Es heißt, dass rund 30 Prozent aller Hunde in Deutschland übergewichtig seien. Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Geht der Mensch mit seiner eigenen Ernährung nicht richtig um, so ist es nicht weit hergeholt, dass sich bei der Hundeernährung Fehler viel leichter einschleichen. Das eine oder andere Stückchen Wurst zwischendurch ist zwar für den Hund kurzfristig ein Genuss. Auf lange Sicht jedoch führt dies dazu, dass er dick wird und er eventuell mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen hat. Zu diesen gesundheitlichen Problemen können Herz- und Kreislauferkrankungen zählen, die man auch beim übergewichtigen Menschen feststellt. Zudem sind übergewichtige Hunde auch eher von Arthrose, Atemnot, Diabetes und Fettleber betroffen. Mit Idealgewicht wären sie den Risikofaktoren nicht ausgesetzt.

 

Wann ist ein Hund zu dick

 

Nimmt ein Hund an Brustkorb, Lendenwirbelsäule und Bauch sehr zu, kann davon gesprochen werden, dass er zu dick ist. Übergewicht darf jedoch nicht mit einem zu üppigen Fell verwechselt werden. Denn je nach Rasse ist das Fell unterschiedlich lang oder dicht und lässt ein Tier nur dick aussehen, ohne dass er es tatsächlich ist. Manche Hunde behalten nämlich auch im Sommer ihre Unterwolle, weshalb Übergewicht anhand Bauchfett sowie die spürbaren Knochen beurteilt werden sollte und nicht nur anhand der Silhouette des Körpers. Es genügt ein leichter Druck seitlich auf die Brust, um die Rippen zu ertasten. Sind die Rippen sofort spürbar, dann ist der Hund nicht zu dick. Erspürt man eine Fettschicht, dann ist Abspecken für den Hund angesagt. Viel schlimmer ist es, wenn man die Rippen gar nicht mehr fühlt. Denn dann ist der Hund bereits adipös, also fettleibig. Es gibt Rassen, wie zum Beispiel Cocker oder Beagle, die unheimlich gern und viel schlemmen. Sie sind besonders gefährdet, übergewichtig zu werden.

 

Die Übeltäter für Übergewicht

 

Für das Übergewicht des Hundes sind große Mengen Futter sowie Leckerchen die Ursache. Dazu kommt häufig Bewegungsmangel sowie eventuell ein reduzierter Stoffwechsel. All dies kann einen Hund dick machen. Mögliche andere Ursachen sind zum Beispiel ein veränderter Stoffwechsel wegen der Kastration eines Hundes. Nimmt ein Hund nach einer Kastration stetig zu, kann spezielles Futter für kastrierte Hunde helfen.

 

Für Übergewicht verantwortlich können auch Krankheiten sein. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann ursächlich sein, aber auch eine Nebennierenüberfunktion. Der Tierarzt kann in solchen Fällen helfen. Hundebesitzern, deren Hund stark übergewichtig ist, sollten grundsätzlich einen Tierarzt aufsuchen. Nach eingehender Untersuchung wird er in der Lage sein, die Ursache für die überschüssigen Pfunde zu diagnostizieren. Nachdem die Ursache gefunden wurde, kann der Kampf gegen die Speckröllchen beginnen.

 

Um abzunehmen ist auf keinen Fall ratsam, den Hund einfach hungern zu lassen. Auf jeden Fall richtig ist zu Beginn jedoch eine reduzierte Zufuhr des Futters. Leidet der Hund unter sehr starkem Übergewicht, empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen, der eine kontrollierte Futterumstellung in Angriff nehmen kann. Der Fachmann ist in der Lage, zu errechnen, wie viel Energie der Hund am Tag benötigt, hätte er Normalgewicht. Der Hundebesitzer muss diese errechnete Energiemenge reduzieren. Legt der Tierarzt eine Ration fest, muss diese streng eingehalten werden. Leckerlis zwischendurch sind erlaubt, allerdings müssen sie von der Tagesration abgezogen werden. Einfacher ist es für den Hundebesitzer, gänzlich auf Leckerlis und Snacks für den Hund zu verzichten.

 

Von Diätfutter und Bewegung

 

Wer die Futterportionen nicht reduzieren möchte, sollte möglichst auf spezielles Diätfutter für Hunde zurückgreifen. Diätfutter haben ein größeres Futtervolumen, wodurch der Hundemagen nach dem Fressen besser gefüllt ist. Ein ständiges Hungergefühl bleibt aus. Dennoch sollte auch hier eine fachkundige Beratung eingeholt werden. Denn eigenständig Rationen des Diätfutters zusammenzustellen, bringt vielfach nicht den erhofften Erfolg. Womöglich ist eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nähr- und Mineralstoffen nicht gegeben und der Hund wird nicht satt. Auch das Strecken von Fertigfutter wird nicht empfohlen, da dies ebenfalls dazu führt, dass wertvolle Nähr- und Mineralstoffe verloren gehen. Diese jedoch benötigt der Hund auf jeden Fall, gerade während einer Diät.

 

Ob Über- oder Normalgewicht, es reichen dem Hund drei Mahlzeiten pro Tag. Eine große Mahlzeit anstelle von zwei oder drei kleinen Mahlzeiten sollte vermieden werden. Leckerlis oder Snacks für den Hund sind gleichzusetzen mit Süßigkeiten. Sie sind erlaubt, dürfen aber nur in Maßen gereicht werden. Auf diese Weise helfen Hundebesitzer ihrem Hund, dass er erst gar keine Speckröllchen ansetzt. Bei übergewichtigen Hunden ist eine Futterumstellung über einen längeren Zeitraum wichtig.

 

Ein wichtiger Punkt ist die Bewegung. Körperliche Aktivität ist ein starker Helfer im Kampf gegen Übergewicht beim Hund. Dies kann für eher träge Vierbeiner viel Überwindung kosten. Der Hundebesitzer muss dabei viel Geduld beweisen. Mit der Zeit wird der Hund dann aber wieder die Lust an Bewegung entdecken und freiwillig nach draußen wollen und herumtoben. Die Menge an Bewegung hat auch etwas mit der Hunderasse zu tun. Ein Hütehund zum Beispiel braucht mehr Bewegung als ein Wachhund.

 

Doch Bewegung schadet keinem Hund, ganz gleich um welche Rasse es sich handelt. Man sollte die Menge und Art der Bewegung einfach dem Hund anpassen. Es macht keinen Sinn, mit dem Hund von heute auf Morgen gleich drei Stunden gassizugehen, wenn er bislang immer nur für eine Viertelstunde rausging. Springt ein Hund gerne ins Wasser, macht es Sinn, öfter an einen Teich zu gehen und ihm dort Stöckchen ins Wasser zu werfen. Er liebt es, ins Wasser zu springen und kommt dabei seinem Ziel näher, sich von Übergewicht zu befreien.

Erste Hilfe für den Hund

Erste Hilfe beim Hund

Jeder Hundebesitzer sollte in der Lage sein, seinem Hund aus einer lebensbedrohlichen Situation zu helfen. Allerdings sieht es im Alltag ganz anders aus und die wenigsten können notwendige Erste-Hilfe-Maßnahmen tatsächlich anwenden.

 

Bei Unfall oder wenn der Hund Opfer eines Giftköder-Anschlags wurde, ist schnelle und direkte Hilfe nötig. Aus diesem Grund gibt es, wie für den Menschen auch, Erste-Hilfe-Maßnahmen, die jeder Hundebesitzer kennen sollte. Es vergehen häufig viele Minuten, bis ein Tierarzt Hilfe leisten kann. In dieser Zeit liegt es am Hundehalter, seinem Hund in den ersten überlebenswichtigen Minuten zu helfen.

 

Erste Hilfe beim Hund bei Vergiftung

Beim geringsten Verdacht einer Vergiftung muss der Tierarzt aufgesucht werden, da Gift bekanntermaßen sehr schnell wirkt. Zu den Symptomen einer Vergiftung zählen unter anderem Erbrechen, Durchfall, starker Speichelfluss, Unruhe, Apathie, blasses Zahnfleisch oder stark verfärbte Schleimhäute, große Pupillen, gerötete Augen, Atembeschwerden, Krämpfe bis hin zum Koma. Bei diesen Anzeichen muss der Hund beruhigt und angeleint werden. Auf den Maulkorb oder Maulschlinge muss verzichtet werden, da bei Erbrechen Erstickungsgefahr droht. Ist der Hund bereits bewusstlos, ist dafür Sorge zu tragen, dass er in die stabile Seitenlage gebracht und die Atemwege freigehalten werden. Damit der Tierarzt eine schnelle Diagnose durchführen kann, macht es Sinn, eine Probe des Köders oder auch des Erbrochenen mit zum Tierarzt zu nehmen. Höchste Lebensgefahr besteht, wenn der Hund einen Köder mit Nadeln, Schrauben oder sogar Rasierklingen gefressen hat. In diesem Fall kann nur der Tierarzt fachkundig den oder die Fremdkörper entweder durch kontrolliertes Erbrechen oder Magen- und Darmwaschung entfernen.

 

Die stabile Seitenlage

Die stabile Seitenlage sollte jeder beherrschen, ganz gleich ob man nun Hundebesitzer ist oder nicht. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, einen Hund in die stabile Seitenlage zu bringen. Allerdings macht man diese zu selten, um sie auch im Notfall zu beherrschen. Beim Hund erfolgt die stabile Seitenlage, indem man den Hund auf die unverletzte Seite legt. Dabei kniet der Halter am Rücken des Hundes und greift über den Kopf quer die unten liegenden Füße und zieht diese nach vorne weg. Das Aufstehen des Hundes wird verhindert durch vorsichtigen Druck des Ellenbogens oder einer Hand auf den Hals des Hundes. Bei bewusstlosen Hunden sollte der Kopf ein wenig tiefer gelegt werden. Dazu sind beispielsweise eine Jacke, Pullover oder ähnliches dienlich. Danach vorsichtig die Zunge aus dem geöffneten Mund ziehen, damit der Hund nicht an ihr erstickt und damit Erbrochenes abfließen kann. Nachdem der Hund in der stabilen Seitenlage liegt kann begonnen werden, die blutenden Wunden zu versorgen, sodass im Anschluss der Transport zum Tierarzt erfolgen kann.

 

Wundversorgung und Druckverband

Zu den Erstmaßnahmen gehört auch die Wundversorgung. Dazu eignen sich die Kfz-Verbandkästen, die jeder im Auto mitführen muss. Selbstverständlich hat man nicht immer den Verbandkasten dabei, wenn man mit dem Hund spazieren geht. Alternativ gibt es Verbandkästen speziell für Hunde. Diese sind ausgestattet wie diejenigen im Auto und beinhalten alles, was zur Wundversorgung benötigt wird. Zu den Utensilien gehören sterile Wundauflagen, Mullbinden, Polsterwatte sowie selbsthaftende Binden. Die Wundversorgung im Einzelnen: Zunächst muss die Wunde mit einem sterilen Tupfer abgedeckt werden. Danach wird dieser mit Polsterwatte umwickelt. Diese verhindert das Einschnüren des Beines, falls sich die Wunde am Bein befindet.

 

Beim Druckverband wird eine Rolle Polsterwatte über die abgedeckte Wunde gelegt. Bandagiert wird die Wunde mit einer Mullbinde. Zum Schluss wird alles komplett mit selbstklebendem Verband umwickelt. Es soll danach nichts mehr verrutschen. Jetzt kann der Transport zum Tierarzt erfolgen. Sind die Blutungen sehr stark und können nicht gestoppt werden, sollte das Bein mit einem Gürtel oder ähnlichem komplett abgebunden werden. Das Abbinden sollte allerdings nach kurzer Zeit aufgelöst werden. Es besteht ansonsten das Risiko, dass Extremitäten absterben können.

 

Was immer hilft: Ruhe bewahren! Der Hundehalter oder der Ersthelfer muss den Hund zunächst aus der Gefahrenzone bringen, beispielsweise bei Autounfällen auf der Straße. Da man nie wissen kann, wie ein Hund bei Panik reagiert, sollte ihm eventuell eine Maulschlinge angelegt werden (falls vorhanden). Dies darf jedoch nicht bei Bewusstlosigkeit oder Vergiftung erfolgen.

 

Der Erste-Hilfe-Kurs

Wenn sich jemand selbst die Frage stellt, wann er das letzte Mal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat, würde die Antwort wohl in den meisten Fällen so ausfallen: „Das ist schon viele Jahre her.“ Als Hundebesitzer lohnt sich der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses für Tiere. Auskunft darüber, wo es solche Kurse gibt, kann der Tierarzt, die Tierrettung oder der örtliche Tierschutzverein geben.

 

Die Erste-Hilfe-Kurse für Hunde sind daher sinnvoll, weil die Erste Hilfe beim Hund anders aussieht und da verletzte Tiere anders reagieren als Menschen. In einem Erste-Hilfe-Kurs für den Hund wird dem Hundehalter gezeigt, wie er bestmöglich die Zeitspanne bis zur Übernahme durch den Tierarzt überbrückt. Der Halter lernt, wie er seinem Vierbeiner im Fall der Fälle kompetent helfen kann. Während des Kurses lernen die Teilnehmer im Allgemeinen mit einem speziell für den Kurs geschulten Hund. Auf diese Weise müssen die Teilnehmer keine Berührungsängste haben. Sie lernen beispielsweise das Abtasten des Bauchs sowie das Anlegen einer Maulschlinge. Sie lernen darüber hinaus die wichtige stabile Seitenlage und vieles über die Wundversorgung diverser Verletzungen. Kursinhalt ist unter anderem auch das Erkennen von Krankheiten und Notsituationen bis hin zu Zeckenbissen und weiteren Gefahren aus Natur und Umwelt oder auch zur richtigen Pflege des Hundes.

 

Das oberste Gebot bei der Ersten Hilfe beim Hund ist jedoch immer noch die Ruhe zu bewahren. Denn Hundehalter, die selbst in Panik verfallen, sind nicht mehr in der Lage, ihrem Hund zu helfen. Verletzte Tiere stehen meist unter Schock, haben Angst und Schmerzen. Sie wehren sich häufig durch Beißen. Für den Hundehalter heißt es beispielsweise nach einem Unfall, sich langsam und vorsichtig dem Hund zu nähern.

 

Solche Situationen kann man nicht üben. Jedoch geben Erste-Hilfe-Kurse Sicherheit im Umgang mit verletzten Tieren. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kurs auch regemäßig wiederholt wird, um eine gewisse Routine zu haben.

Giftige Lebensmittel

Zu früheren Zeiten wurde der Hund gerne als Reste-Verwerter genutzt. Zum Glück kommt dies in der heutigen Zeit nicht mehr allzu häufig vor, obwohl immer noch so manch übrig gebliebene Speise im Futternapf des Hundes landet. Jedoch sollte ein Hund nicht alles fressen, da einige Lebensmittel, die der Mensch verträgt, giftig für ihn sein können. Hundehalter sollten daher Acht geben, denn die Gefahren für den Hund lauern überall. Im Winter, wenn es um die Weihnachtstage herrlich nach den köstlichsten Leckereien duftet, läuft nicht nur den Menschen das Wasser im Mund zusammen.

 

Auch für den Hund duftet es extremst lecker. Im Sommer lockt Grillgut den Hund aus jeder noch so weit entfernten Ecke hervor. Eine Hundenase erschnüffelt überall Fressbares und einmal nur kurz nicht aufgepasst, ist es auch schon passiert, dass der Hund etwas erwischt, was er nicht fressen darf. Ein Hundemagen verträgt eben nicht alles, was beim Menschen auf den Tisch kommt. Im Ernstfall muss der Hundebesitzer dann in der Lage sein zu erkennen, ob eine Vergiftung beim Hund vorliegt.

 

Gerade im eigenen Heim lauern viele sogenannte Futterfallen für den Hund. Schokolade, Chips, Gegrilltes oder Knochen von Steak oder Huhn. Was dem Menschen schmeckt, hat für den Hund oftmals fatale Folgen. Nicht immer bekommen Hundebesitzer mit, wenn der Hund falsche Lebensmittel bekommt. Da sind die Kinder, die dem Hund heimlich etwas geben. Oder die Oma, die nur das Beste für den Hund will und ihm ein Stück Schokolade zuschiebt. Viel häufiger als man denkt, kommt dies in der Realität vor. Grundsätzlich sollte nicht nur der Hund Erziehung erfahren, sondern auch die Mitmenschen. Und wenn Uneinsichtige dem Hund trotz aller Warnungen immer wieder etwas zustecken, dann sollten Hundebesitzer ihn einfach nicht mehr mitnehmen.

 

Selbstverständlich ist es zunächst wichtig, dem Hund eine gute Erziehung zukommen zu lassen. Denn ein Hund, der nichts vom Tisch klaut und auch nichts am Wegrand aufnimmt, kann sich prinzipiell nicht vergiften. Im Internet gibt es derweil viele unterschiedliche Informationen zu Lebensmitteln, die von Hunden nicht gefressen werden sollen. Dies beunruhigt Hundebesitzer und lässt die Sorge meist wachsen. Wichtig zu wissen ist nur eines: Viele Lebensmittel haben giftige Auswirkungen, doch auch auf Menschen und hier insbesondere Kinder. Doch letztlich ist es die gefressene Menge, die meist den Unterschied macht. Hinzu kommen eventuelle Vorerkrankungen des Hundes. Unterschieden werden muss zudem zwischen Giftigkeit und Schädlichkeit, also der Gefahr von einer Erkrankung bestimmter Organe nach häufigem Essen.

 

Die nachfolgende Aufzählung führt auf, was dem Hund schaden kann und was er gar keinen Fall bekommen sollte.:

 

  • Alfalfa-Sprossen stehen im Verdacht, den Östrogenhaushalt zu beeinflussen, da sie davon reichlich besitzen, wie viele andere Pflanzen auch. Dennoch sollten die Sprossen nicht gänzlich verteufelt werden, denn in geringen Mengen können sie als Nahrungsergänzung eingesetzt werden.

 

  • Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man einem Hund keinen Alkohol zum Trinken reicht. Allerdings kann dies unbewusst geschehen, da viele pflanzliche sowie auch homöopathische Tropfen als Lösungsstoff hochprozentigen Alkohol enthalten. Wer diese Mittel benutzt, sollte daher Vorsicht walten lassen.

 

  • An den Kernen der Avocado kann ein Hund ersticken. Zudem bekommt ihnen das Fruchtfleisch nicht. Jedoch ist das Thema „Avocado bei Hunden“ selbst unter Tierärzten umstritten.

 

  • Hunde sollten niemals Knochen von Geflügel bekommen, ganz gleich, ob diese gekocht oder roh sind. Die Knochen sind sehr dünn, können splittern und im Hals des Hundes stecken bleiben. Außerdem führt häufiges Füttern von Knochen zu Verstopfung, was für den Hund sehr unangenehm ist und ihn chronisch krank machen kann.

 

  • Macadamianüsse sowie Walnüsse enthalten reichlich Phosphor. Für Hunde mit Erkrankungen der Nieren sind sie nicht geeignet. Zudem sind sie für Hunde einfach zu fett.

 

  • Für Hundemägen sind größere Mengen von Käse und Milch nicht geeignet. Denn wie auch bei einigen Menschen der Fall, vertragen Hunde keine Laktose.

 

  • Steinobst birgt die große Gefahr, dass der Hund scharfkantige Obstkerne verschluckt. Dabei könnte die Darmschleimhaut verletzt werden. Isst der Hund größere Mengen an Steinobst, können die Kernen sogar zu einem Darmverschluss führen. Bei einer kleinen Hunderasse reicht hierzu oftmals schon ein einziger Kern. Doch damit nicht genug. Wird der Kern zerbissen, wird die im Kern enthaltene Blausäure freigesetzt. Diese ist für Hund und Mensch giftig. Daher am besten gänzlich die Finger von Steinobst lassen und diese niemals dem Hund geben.

 

  • Rohe Bohnen sind für den Hund tabu. In gekochtem Zustand können sie allerdings vom Hundemagen gut verdaut werden. Die rohe Bohne enthält das Gift Phasin, welches in der Lage ist, die roten Blutkörperchen zu verkleben.

 

  • Rohes Schweinefleisch kann das tödliche Aujeszky Virus enthalten. Ist ein Hund einmal daran erkrankt, gibt es keine Rettung mehr für ihn. Die Gefahr geht hier vor allem vom Wildschweinefleisch aus. Das Risiko einer Erkrankung kann nur dadurch verhindert werden, indem man dem Hund einfach kein rohes Schweinefleisch reicht.

 

  • Salziges ist für den Hund tabu. Gewürztes Fleisch sowie die beim Menschen beliebten salzigen Knabbereien sind nichts für den Hund. Herz und Nieren leiden unter großen Mengen Salz.

 

  • Schokolade und Kakao sind ebenfalls tabu. Denn das darin enthaltene giftige Theobromin wird dann gefährlich, wenn Hunde kleiner Rassen eine ganze Tafel stibitzen.

 

  • Zu fette Essensreste oder grundsätzlich zu fettes Essen wie zum Beispiel Speck oder Hühnerhaut sollte dem Hund nicht gefüttert werden. Daraus resultieren könnten: Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen der Niere und der Bauchspeicheldrüse.

 

  • Süßstoff beispielsweise in Kaugummis und Bonbons vertragen Hunde häufig nicht.

 

  • Nachtschattengewächse wie Tomaten, rohe Auberginen oder rohe Kartoffeln enthalten im rohen Zustand den Giftstoff Solanin und haben im Hundemagen nichts verloren.

 

  • Trauben und Rosinen enthalten Oxalsäure. Durch diesen Giftstoff können größere Mengen von Trauben und Rosinen bei einigen Hunderassen zu tödlichem Nierenversagen führen.

 

  • Zwiebeln in rohem, gekochtem oder getrocknetem Zustand enthalten Schwefelstoffe. Diese können die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören.

 

Gefahren, die beim täglichen Gassigehen auf den Hund lauern

 

Im Freien lauern ebenfalls viele Gefahren für den Hund. Gerade wenn ein Hund nicht an der Leine läuft, muss der Hundebesitzer besonders wachsam sein. Eine Hundenase darf niemals unterschätzt werden. Sie erschnüffelt tatsächlich noch im entferntesten Winkel Fressbares.

 

Weniger Vorsicht ist geboten bei Giftpflanzen am Wegrand wie beispielsweise Goldregen, Finger- und Eisenhut, Engelstrompete, Rittersporn oder Tollkirsche. Ein Hund frisst selten Pflanzen. Allergisch reagieren können Hunde auf Insekten- oder Schlangenbisse, zum Beispiel von der Kreuzotter. In Gebieten, in denen häufig Rattengift eingesetzt wird, ist es nicht selten, dass ein Hund eine Vergiftung davonträgt. Die präparierten Köder werden teilweise absichtlich so platziert, dass ein Hund sie ohne weiteres aufspüren und fressen kann.

 

Das Fressen von Kot und Aas sollte grundsätzlich unterbunden werden. Eine richtige Erziehung ist Grundvoraussetzung, dass ein Hund nichts frisst, was nicht für ihn gedacht ist. Vergiftungen, Schädigungen oder sonstige Erkrankungen können vermieden werden, wenn dem Hund eine ordentliche Erziehung zukommt. Bei jeglichen Anzeichen einer Vergiftung oder Unwohlsein sollte schnellstmöglich der Tierarzt aufgesucht werden.

Fellpflege beim Hund

Fellpflege beim Hund

Mit einer optimalen Fellpflege kann auch ein Hund die Haare schön haben. Ganz gleich, ob ein Hund kurzes, langes oder raues Haar hat, das Fellkleid muss gepflegt werden. Winter wie Sommer ist daher Fellpflege angesagt. Gerne darf es diesbezüglich auch mal ein Hundebad sein. Doch müssen Hundebesitzer aufpassen, denn nicht jede Fellpflege eignet sich für jeden Hund. Grundsätzlich mögen es Hunde, wenn sie ausgiebig gestriegelt und gebürstet werden. Besonders die kurzhaarigen Vierbeiner sind für diese Art der Fellpflege dankbar. Langhaarige Hunde hingegen schauen häufig nervöser aus, wenn es um das Haare bürsten geht. Denn bei ihnen kann es unter Umständen auch mal etwas schmerzhafter sein, wenn die Bürste allzu fest am Fell zieht.

 

Die Kurzhaarigen

Die Fellpflege bei Hunden mit kurzem Fell geht schnell. Zu den kurzhaarigen Hunderassen gehören zum Beispiel Beagle, Labrador oder Boxer. Sie genießen die wöchentliche Fellpflege mittels Bürste. Ebenso gerne mögen sie tägliche Streicheleinheiten mit einem speziellen Handschuh. Dieser ermöglicht es, Schmutz und lockere Haare aus dem Fell zu streicheln. Da Hunde Streicheleinheiten über alles lieben, wird bei dieser Art der Fellpflege die Bindung zwischen Hund und Mensch gefestigt. Zudem fördert das Striegeln die Durchblutung der Haut. Dies wiederum regt das Wachstum von schönem und vor allem gesundem Fell an.

 

Die Langhaarigen

Die Fellpflege bei langhaarigen Vierbeinern gestaltet sich etwas aufwändiger. Zu den langhaarigen Rassen gehören beispielsweise Collies und Sennenhunde sowie Scottish oder Foxterrier. Einige Hunderassen sollten alle drei Monate über das Kämmen hinaus auch getrimmt werden. Bei anderen Rassen muss der Kamm täglich zum Einsatz kommen. Bei langem Fell geschieht es häufig, dass es beim täglichen Ausbleiben des Kämmens, zunächst zu Haarknötchen kommt, die sich dann jedoch zu kleineren Filzpaketen verknüllen. Besonders geschieht dies unter den Achseln, am Hals und hinter den Ohren.

 

Muss das Scheren im Sommer sein?

Im Sommer werden die Temperaturen wärmer und wärmer, also bleibt nur noch die unausweichliche Möglichkeit, dem Hund das Fell zu scheren, damit er die Wärme besser erträgt. So denken viele Hundehalter. Doch muss sich der Hundehalter darüber im Klaren sein, dass er dem Hund damit einmal sein rassetypisches Aussehen nimmt und er zum anderen den Schutz gegen Witterungseinflüsse verliert. Denn neben Kälte verliert er auch den Schutz gegen die UV-Strahlung, was zu Sonnenbrand führen kann. Zudem gelangen blutsaugende Plagegeister wie beispielsweise Zecken viel schneller an die Haut. Auch bildet das Fell Schutz gegen dorniges Gestrüpp. Ein üppiges Fell hat seine Berechtigung, weshalb es nicht einfach bis zur Haut weggeschoren werden sollte.

 

Die sogenannte Sommerschur führt überdies dazu, dass das Wachstum des Deckhaars nur noch bedingt gut ist, die Unterwolle jedoch weiter wächst. Die Unterwolle kann jedoch nur gemeinsam mit dem Deckhaar die bereits genannten Schutzfunktionen übernehmen. Wer sich bezüglich dem Scheren und Trimmen unsicher ist, sollte sich beim Fachmann informieren oder anstatt zu scheren einfach nur zum Kamm greifen.

 

Kamm oder Schermaschine?

Bei langhaarigen Vierbeinern kann es immer zu unschönen Verfilzungen kommen, die zudem auch für den Hund unangenehm sind. Viel Geduld sowie ein Kamm sind nötig, um im Kampf gegen Verfilzungen am Ende als Sieger hervorzugehen. Doch mit viel Zeit sowie einigen Tricks wird auch der ungepflegteste Hund bald wieder vorzeigbar sein.

 

Nach einem ausgiebigen Spaziergang kommt zunächst ein grobzinkiger und danch ein feingezinkiger Kamm zum Einsatz. Damit der Hund durch lästiges Geziepe nicht nervös wird, hält man einzelne Haarsträhnen dicht an der Haut mit Daumen und Zeigefinger fest und erst hinter dieser Fixierung wird der Kamm angesetzt. Jetzt werden nach und nach die verwuselten Strähnen vorsichtig mit der Kammspitze aufgezogen und sanft ausgekämmt. Bestenfalls liegt der Hund bei diesem Vorhaben auf der Seite. Sind besonders verfilzte Haarpartien vorhanden, dann hilft letztlich nur noch der Einsatz einer Schere. Das Entfilzen kann schon mal über mehrere Tage gehen und fordern auch von dem Vierbeiner viel Geduld. Allerdings lohnt es sich. Regelmäßige Pflege hilft, solche mehrtägigen Einsätze zukunftig zu vermeiden. Wer seinem Hund das Fell doch ein klein wenig sommerlicher gestalten möchte, sollte mit einem extra dafür vorgesehenen Spezialkamm die Unterwolle auflockern. Anschließend kann das Deckhaar mit einer Haarschere gekürzt werden.

 

Der Kamm ist auf jeden Fall der Schermaschine vorzuziehen. Jede Hunderasse hat ihren Eigenschaften, auch bezüglich Felllänge und Fellbeschaffenheit. Es ist nicht der Sinn der Sache, dem langhaarigen Vierbeiner immer das Fell mit der Schermaschine derart zu kürzen, dass er seiner Hunderasse nicht mehr gerecht wird.

 

Ab und zu muss es die Badewanne sein

Wenn der Hund mal wieder etwas ?riecht? und sein Fell mit Matsch besprenkelt ist, dann ist ein Hundebad sinnvoll. Zu seiner Sicherheit sollte eine Badematte oder ähnliches in die Bade- oder Duschwanne gelegt werden. Das Wasser sollte handwarm sein und nachdem das Fell ausreichend nass ist, kann das Deckhaar vorsichtig mit einem Hundeshampoo eingeschäumt werden. Anschließend muss das Shampoo sorgfältig ausgespült werden. Bevor der klitschnasse Vierbeiner aus der Wanne darf, sollten ihm einige Schüttelrunden gestattet werden. Je weniger nass das Fell ist, desto kürzer dauert das anschließende trocknen mit Handtuch und Föhn.

 

Bei kurzhaarigen Hunden reicht es meist aus, ihn kräftig abzurubbeln und nur kurz zu föhnen. Wie grundsätzlich bei der gesamten Fellpflege, so bedarf das Trocknen von langem Fell einer aufwändigeren Betreuung. Bei den langhaarigen Vierbeinern heißt es nicht direkt zu rubbeln, sondern sie müssen zunächst mit einem Handtuch bedeckt und dann vom Rückenscheitel beidseitig in Richtung Bauch die Feuchtigkeit nach unten ausgestrichen werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Haar verfilzt. Bei dieser Aktion können auch schon mal mehrere Handtücher verbraucht werden. Beim Föhnen wird nur mittlere Wärme gewählt und die warme Luft in Haarwuchsrichtung gepustet. Dies verhindert ebenfalls erneutes Verfilzen des Haares. Nach vollständigem Trocknen darf das Fell wieder gekämmt werden. Jedoch ist es besser, einen Tag damit zu warten.

 

Eine Anmerkung zum Hundeshampoo: Hier sollte nicht das eigene Shampoo verwendet werden, denn die Hundehaut hat einen anderen ph-Wert als die des Menschen. Die Haut des Hundes würde bei Verwendung herkömmlicher Shampoos oder Duschgels austrocknen. Die Zusätze wie Parfüm könnten sogar eine allergische Reaktion auslösen. Besser ist ein spezielles Hundeshampoo, das es im Fachhandel gibt.

 

Für die richtige Fellpflege sind die folgenden Utensilien empfehlenswert: Fellkamm, Fellbürste, Fellschere, Entfilzungsharke, Unterwollbürste, Hundeshampoo. Dies ist nur eine Auswahl, im Fachhandel für Hundebedarf gibt es noch weitere hochwertige Pflegeprodukte.

Hundefutter bei Magen- und Darmproblemen

Vielen Hundebesitzern ist es sicherlich nicht fremd, dass auch ihr geliebter Vierbeiner an Magen- und Darmproblemen leiden kann. Oft wird nach Lösungen gesucht, um den Hund von seinen Leiden zu erlösen. Die Suche nach einer Lösung beginnt meist mit einem anderen Futter oder dem Versuch einer mehr abwechslungsreichen Kost.

 

Dazu sollten Hundebesitzer wissen, dass das Verdauungssystem von Hunden eigentlich nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung ausgelegt ist. Viele Hunderassen vertragen keine Abwechselung auf dem Speiseplan. Sie reagieren mit Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen. Ein empfindlicher Magen beziehungsweise Darm ist der Grund. Von bestimmten Nahrungsmitteln sollte der Hund grundsätzlich nichts bekommen. Hierzu zählt vor allem die beim Menschen sehr beliebte Schokolade. Diese ist für den Hund absolut tabu, denn sie ist aufgrund des enthaltenen Theobromins giftig für den Hund.

 

Leider ist es bei vielen Hundebesitzern alltägliche Gewohnheit, ihren Hund vom Tisch zu füttern. Hier ein Stück Brot, da ein paar Nudeln, Joghurt oder auch Fleisch. Das sollten sie lieber lassen, denn Hundeliebe geht in diesem Fall nicht durch den Magen. Nicht alles, was der Mensch isst, ist auch gut für den Hund. Einem empfindlichen Hundemagen wird das nämlich schnell zu viel und er reagiert mit Blähungen, Durchfall, Erbrechen. Gerade Milchprodukte verträgt ein Hundemagen sehr schlecht. Wie beim Menschen auch verursachen laktosehaltige Produkte Verdauungsirritationen.

 

Stellt der Halter nun Probleme bei seinem Hund fest, versucht dieser häufig, mit diversen Futtersorten zu experimentieren. Das ist zwar gut gemeint, jedoch kann sich dadurch das eigentliche Problem sogar noch verschlimmern. Prinzipiell benötigt die Verdauung beim Hund etwa zwei Wochen, um sich auf neues Futter einzustellen.

 

Die Empfindlichkeit analysieren

 

Wer die Ursache für die Empfindlichkeit des Hundes wissen möchte, muss auf verschiedene Symptome achten. Da wären einmal die Bauchschmerzen, die der Hund bekommt, wenn er etwas Falsches gefressen hat. Sind die Schmerzen derart heftig, dass sich der Hund krümmt, muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Leider wird immer häufiger von Giftködern in den Medien berichtet. Bei starken Bauchschmerzen könnten sie der Grund sein. Sehr schmerzhaft sind ebenfalls Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung. Auch hier kann nur der Tierarzt helfen.

 

Neben Bauchschmerzen ist Erbrechen ein Symptom, auf das geachtet werden muss. Für das Erbrechen sind teilweise vielfältige Gründe ursächlich, wie Parasiten, Magen-Darm-Entzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen oder auch Infektionserkrankungen. Erbricht ein Hund Galle, kann es sein, dass die Fütterungsabstände zu groß sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, genügt es, die Tagesration auf mehrere, kleinere Portionen über den Tag zu verteilen. Dabei muss auf feste Fütterungszeiten geachtet werden.

 

Erbricht sich der Hund häufig, ist der Gang zum Tierarzt zu empfehlen und anschließend auf ein magenschonendes Futter umzustellen. Bekanntermaßen treten bei einigen Hunderassen eher Blähungen auf. Hierzu gehören alle Bullrassen. Da sie eher dazu neigen, wird von vornherein zu einem hochwertigen Sensitiv-Futter geraten. Es wird dringend empfohlen, nichts zu füttern, was die Verdauung irritieren könnte.

 

Durchfall oder breiiger Kot? Oftmals kann ein Hundebesitzer den Unterschied nicht wirklich erkennen. Handelt es sich beispielsweise um breiigen Kot, kann die Ursache ein schlecht verdauliches Hundefutter sein. Hier hilft bereits eine Umstellung auf ein Sensitiv-Futter. Ursächlich für breiigen Kot kann ebenfalls sein, dass der Hund nervös ist. Hunde, die grundsätzlich eher nervös sind, haben häufiger Probleme mit dem Magen beziehungsweise Darm. Bei Durchfall mit wässriger Konsistenz heißt es, den Hund zu beoachten. Ist er munter? Dann hilft oftmals ein Nahrungsentzug über 24 Stunden. Bei länger anhaltendem Durchfall ist der Tierarzt der richtige Ansprechpartner. Dieser kann schnell untersuchen, ob eventuell Darmkrankheiten vorliegen.

 

Hautprobleme können ebenfalls ein Indiz für eine unausgewogene Ernährung sein. Eine gesunde und passende Ernährung spiegelt sich beim Hund in glänzendem Fell und einer gesunden Haut. Während der Wintermonate und der damit einhergehenden trockenen Heizungsluft können beim Hund trockene Haut und stumpfes Fell die Folge sein. Auch während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kommt dies häufig vor. Ein Dauerzustand sollten trockene Haut und stumpfes Fell natürlich nicht sein. Was beim Hund ebenfalls vorkommt sind offene und blutige Stellen auf der Haut. Es handelt sich um die sogenannten Hotspots, die plötzlich auftreten, mit starkem Juckreiz verbunden und nur auf einer Stelle vorzufinden sind. Diese Hotspots können auf eine Unverträglichkeit oder Allergie beim Hund hinweisen. Hochwertiges Hundefutter oder spezielles hypoallergenes Futter kann hier Abhilfe schaffen.

 

Typisch für eine Allergie oder Unverträglichkeit von Futter sind Entzündungen an den äußeren Gehörgängen, die sich im Innern des Ohrs und dort im äußeren Bereich durch eine Rötung zeigen. Probleme können selbstverständlich auch andere Ursachen wie beispielsweise Milben haben. Ist jedoch eine Futtermittelunverträglichkeit die Ursache für die Ohrenentzündung, muss festgestellt werden, auf welchen Inhaltsstoff der Hund reagiert. Der Tierarzt ist hier ebenfalls wieder der richtige Ansprechpartner.

 

Was der Halter füttern kann

 

Eine Schonkost für Hunde wird im Allgemeinen durch den Tierarzt ausgesprochen, der im Vorfeld eine Verdauungsirritation diagnostiziert hat. Bei der Schonkost ist es wichtig, dass das Hundefutter sehr gut, also hochverdaulich ist, und darüber hinaus dem Hund auch gut schmeckt. Leidet ein Hund unter Magen- und Darmproblemen, dann geht es ihm auch nicht gut und der Appetit lässt ebenfalls nach. Ein wenig schmackhaftes Futter würde er dann wohl gar nicht anrühren.

 

Es gibt heutzutage viele Sorten Hundefutter für den empfindlichen Hundemagen und -darm. Der Halter sollte lediglich darauf achten, dass das Hundefutter mit hochwertigen, leicht verdaulichen Zutaten hergestellt wurde. Wichtig ist jedoch bei sensiblen Hunden, dass sie nichts zusätzlich gefüttert bekommen. Bereits nach kurzer Zeit gehören dann Verdauungsprobleme der Vergangenheit an. Halter meiden beim Speiseplan des Hundes möglichst folgendes: Kaustangen, Knochen, Frischfleisch, Hüttenkäse, Quark, Joghurt, Essen vom Tisch und sämtliche Knabbereien.

 

Ganz nebenbei erwähnt, sind große Hunderassen tatsächlich sensibler, als ihre kleinen Artgenossen. Wie kommt das? Der Verdauungstrakt großer Rassen ist im Verhältnis zum Körpergewicht proportional kleiner, was sich auf die Sensibilität auswirkt. Durch die Fütterung von Hundefutter bei Magen- und Darmproblemen beispielsweise von Schecker müssten nach einer Umstellungszeit und einer Fütterungsdauer von etwa zwei Wochen die Probleme vergessen sein.

Gesund durch den Winter

Gesund durch den Winter

Für den Hund wichtig ist die richtige Körperpflege. Im Winter wie im Sommer gibt es bei der Pflege Besonderes zu beachten. Fit und gesund zu sein, und die täglichen Streicheleinheiten des Menschen – mehr braucht der Vierbeiner nicht zum perfekten Hundeglück.

 

Mit einigen Tipps kommt jeder Hund gesund durch den Winter. Bereits wenn die Tage kürzer werden und die Blätter allmählich von den Bäumen fallen, ist der Winter nicht mehr weit. Mit dem Schmuddelwetter liegt nicht nur der Mensch im Argen, auch der Hund kämpft mit den eisigen Temperaturen. Hunde haben spezielle Bedürfnisse im Winter, die die Pfoten im Besonderen betreffen. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einer anderen Ernährung im Winter oder was passiert, wenn der Vierbeiner zu viel Schnee frisst.

 

Lässt sich erkennen, ob der Hund friert?

Ein Hundebesitzer merkt recht schnell, ob sein Hund friert beziehungsweise ob er sich in der Kälte unwohl fühlt. Ein frierender Hund zieht die Rute ein, zittert und bewegt sich deutlich langsamer als normal. Abhilfe wird durch mehr Bewegung geschaffen, damit ihm schnell warm wird. Die Alternative ist Hundebekleidung oder Decken, um ihn warm zu halten. Oder vielleicht Hundebekleidung?

 

Mit diesem Begriff können wahrscheinlich die wenigsten Hundebesitzer etwas anfangen. Schließlich hat ein Hund Fell. Warum sollte er extra Kleidung anziehen? Das ist grundsätzlich richtig, denn Hunde sind durch ihr dichtes Fell und die Bewegung im Freien relativ gut gegen winterliche Kälte gewappnet. Doch nicht immer ist das Fell ausreichend und dann kann Hundekleidung durchaus sinnvoll sein, um den Hund zusätzlich zu wärmen. Kranke und schwache Hunde oder diejenigen, die nur über wenig Fell verfügen sind über jegliche zusätzliche Wärme dankbar.

 

Im Winter bei Minusgraden ist ein Hundemantel die optimale Lösung. Trotz Hundemantel ist ausreichende Bewegung wichtig. Auch im Winter kann der Hund zum Beispiel apportieren oder durch andere Spiele im Schnee zu mehr Bewegung animiert werden. Das Anbinden beispielsweise vor dem Supermarkt im Winter ist allerdings tabu, vor allem, wenn es länger dauert, als nur einige Minuten sind. Der Sprung ins eiskalte Wasser sollte ebenfalls unterbunden werden, auch wenn der Hund es über alles liebt und ihm auch im Winter der Sinn danach steht.

 

Zur Hundebekleidung gehören auch Hundeschuhe. Und auch hier scheiden sich die Geister so mancher Hundebesitzer. Dennoch ist das Tragen von Hundeschuhen bei Hunden mit sehr empfindlichen Ballen sinnvoll. Auch bei einer kürzlich erlittenen Verletzung an den Ballen sind Hundeschuhe zu empfehlen. Im Winter schützen die Schuhe vor Schnee und Eis sowie Streusalz und Splitt. Hunde mögen die Schuhe natürlich nicht, dennoch sind sie wie beschrieben in manchen Fällen die beste Lösung, um im Winter die Ballen vor dem Kontakt mit scharfkantigem Eis und Streusalz zu schützen. Eine ausreichende Pfotenpflege ist im Normalfall allerdings ausreichend, damit Hundepfoten die Kälte unbeschadet überstehen.

 

Gesund durch den Winter bedeutet auch Pfotenpflege

Das ganze Jahr über ist die Pfotenpflege wichtig. Im Winter allerdings haben es die Pfoten besonders schwer, weil Schnee, Eis, Splitt und Streusalz ihnen sehr zusetzen. Den Krallen sowie den Ballen und auch den Haaren an der Unterseite der Hundepfote muss im Winter besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Ballenhaut sollte glatt und weich sein. Ist sie rissig oder trocken, ist das Einreiben mit Vaseline oder Melkfett empfehlenswert. Fettige Cremes schützen sogar vor aggressivem Streusalz. Bei starkem Haarwuchs an den Pfoten besteht die Gefahr, dass sich in den Haaren zwischen den Ballen Fremdkörper festsetzen.

 

Im schlimmsten Fall wachsen diese in die Pfote ein. Daher wird dringend angeraten, die langen Haare regelmäßig mit einer an den Enden abgerundeten Schere zu schneiden, und zwar so weit, dass sie nicht mehr über den Ballen reichen. Dennoch kann es vorkommen, dass der Hund in einen Fremdkörper hineintritt. Dieser kann dann vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Bei Verletzungen des Ballens wird zu einem Pfotenbad in lauwarmem und seifenfreien Wasser geraten. Anschließend kann ein Antiseptikum aufgetragen, um Entzündungen zu vermeiden. Bei größeren Verletzungen sollte niemals selbst Hand angelegt werden, sondern der Tierarzt aufgesucht werden.

 

Spaziergänge im Winter

Das Gassigehen gehört natürlich auch im Winter zum Alltag. Bei nasskaltem Wetter hat es sich bewährt, ein altes Handtuch im Flur zurechtzulegen, mit dem der Hund nach dem Spaziergang trocken gerubbelt und grober Schmutz entfernt wird. Streusalz gehört zum Winter leider dazu. An den Hundepfoten hat es jedoch nichts verloren. Um das Streusalz an den Hundepfoten nach dem Spaziergang zu entfernen, eignet sich ein lauwarmes Pfotenbad. Wird das Salz vom Hundebesitzer nicht entfernt, wird der Hund es ablecken. Dies führt wiederum zu weiteren Reizungen. Daneben kann Streusalz zu schlimmen Magenverstimmungen führen. Aber soweit muss es ja nicht kommen, wenn das Streusalz vorab durch lauwarmes Wasser entfernt wird. Im Anschluss daran freuen sich die Ballen über Vaseline oder Melkfett oder eine spezielle Pflegecreme aus dem Tierfachhandel.

 

Ernährung im Winter

Der Mensch ernährt sich im Winter häufig etwas fettreicher wegen der Kälte. Benötigt der Hund im Winter eine andere Ernährung? Das kommt darauf an, wo der Hund lebt ? im Haus oder im Freien, beispielsweise in einer Hundehütte. Ein Hund, der im Haus gehalten wird und nur ab und zu mit dem Hundebesitzer in der Kälte ist, benötigt im Allgemeinen keine Futterumstellung. Denn eine gute und ausgewogene Ernährung beinhaltet normalerweise alle wichtigen Nährstoffe. Einen erhöhten Energiebedarf haben meist Hunde, die draußen leben, im Schutzdienst arbeiten oder als Jagd- oder Schlittenhunde eingesetzt werden. Bei ihnen ist der Bedarf an Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren ist im Winter besonders hoch. Allerdings genügt eine Erhöhung der Nährstoffe um etwa fünf bis 15 Prozent.

 

Das Fressen von Schnee

Schnee findet nicht nur im Menschen einen begeisterten Anhänger. Auch Hunde mögen Schnee und fressen die weiße Pracht dann aus lauter Begeisterung. Geringe Mengen sind unbedenklich, große jedoch können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Der kalte Schnee reizt den Rachen und den Magen des Hundes. Außerdem befinden sich im Schnee oft auch Erreger, Schadstoffe und Streusalz. Die Folgen sind Magenerkrankungen, Erbrechen und Durchfall. Damit der Hund keinen allzu großen Hunger auf Schnee verspürt, ist es sinnvoll, ihm vor dem Spaziergang einen kleinen Happen Futter zu geben.

 

Auch Hunde können eine Erkältung bekommen

Ähnlich wie beim Menschen, wird das Immunsystem des Hundes durch das nasskalte Wetter und das wenige Sonnenlicht geschwächt, was zu einer Erkältung führen kann. Eine Erkältung beim Hund äußert sich durch Niesen, Husten, Ausfluss aus der Nase sowie leichtes Fieber, Appetitlosigkeit und allgemeine Unlust. Was der Hund im Fall einer Erkältung benötigt, das sind viel Ruhe und ein warmer Schlafplatz. Das tägliche Spazierengehen sollte nicht eingestellt werden. Allerdings muss er danach gut abgetrocknet werden. Hundebesitzer sollten überdies auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten, damit er sich schnell wieder von der Erkältung erholt. Bessert sich die Erkältung nicht und steigt das Fieber über 38,5 Grad an, muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Futterumstellung beim Hund

Futterumstellung beim Hund

Wann und wie stelle ich das Futter um? Die Gründe für eine Futterumstellung können vielfältig sein. Eventuell liegt eine Unverträglichkeit des Futters beim Hund vor, oder aber er benötigt ein Spezialfutter aufgrund von Krankheit oder Allergie. Eine Futterumstellung sorgt darüber hinaus für Abwechslung im teilweise tristen Futteralltag. Der Eintritt in eine neue Lebensphase ist ebenfalls ein Grund für eine Futterumstellung. Bei einer bevorstehenden Umstellung jedoch gibt es Regeln zu beachten. Denn eine optimale Versorgung des Hundes muss auch mit einem neuen Futter sichergestellt sein.

 

Eine Futterumstellung beim Hund erfolgt bereits im jungen Alter. Bereits im Welpenalter stellt der Züchter das Futter um, und zwar vom Saugwelpenfutter auf ein Welpenfutter. Dies erfolgt in der Regel kurz vor der Abgabe des Welpen an den neuen Hundebesitzer. Das vom Züchter empfohlene Welpenfutter sollte vom neuen Halter möglichst einige Wochen nach der Übergabe weiter gefüttert werden. Ein sogenanntes „Adult“-Futter gibt es für den jungen Hund frühestens mit dem Erreichen seines Endgewichts. Für die Senioren unter den Hunden gibt es mittlerweile eine große Auswahl von speziellem Futter im Handel. Dieses soll an die Anforderungen von älteren Hunden angepasst sein. Immer mehr auch sind, unabhängig vom Alter eines Hundes, Hundekrankheiten und Unverträglichkeiten Grund für einen Futterwechsel. Diverse Spezialfuttersorten können gesundheitliche Aspekte gut unterstützen. Hunde, und hier meist ältere Hunde, leiden häufig an Übergewicht. Auch hier ist eine Futterumstellung auf Diätfutter vorteilhaft. Nicht immer sind die Beschwerden sofort diagnostizierbar. Dies bedeutet, es muss zunächst durch die Futterumstellung auf Spurensuche gegangen werden, um letztlich das geeignete Futter zu finden. Folgende Symptome können für eine Futterunverträglichkeit oder eine Futtermittelallergie sprechen:

 

  • häufig Durchfall
  • starke Blähungen
  • Erbrechen
  • Schuppiges und stumpfes Fell
  • Jucken, Kratzen, Hautentzündungen, Fellverlust

 

Bei Unklarheiten oder wenn sich die Symptome verstärken und über einen längeren Zeitraum andauern, sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.

 

Das richtige Hundefutter finden

Mitunter kann die Suche nach dem optimalen Hundefutter zu einer schier unlösbaren Aufgabe werden. Denn im Handel gibt es für die unterschiedlichsten Ansprüche ein entsprechendes Futter. Hundefreunde finden zum Beispiel in den Regalen Futter für große und kleine Hunde, aktive und weniger aktive Hunde oder Futter für besondere gesundheitliche Bedürfnisse. Ziel sollte es immer sein, eine dem Alter des Hundes entsprechende, gut verträgliche Hundeernährung anzustreben, mit der der Hund gut klarkommt. Jetzt gibt es jedoch Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Weizen oder Soja, die nicht jeder Hund verträgt. Unverträglichkeiten zeigen sich immer häufiger und es sollte bei Verdacht auf Verdauungsproblemen überprüft werden, ob es womöglich am Getreide liegt. Neben Getreide verträgt auch nicht jeder Hund jede Fleischsorte. Es muss dann auf schonende Eiweiß- und Kohlenhydratquellen zurückgegriffen werden, wie Fisch, Reis und Kartoffeln. Häufig werden diese nämlich in Futter für empfindliche Hunde verarbeitet. Erst wenn der Hund ein Futter gut verträgt, kann er die darin enthaltenen Nährstoffe auch optimal verwerten.

 

Bei der Futterumstellung zu beachten

Eine Futterumstellung benötigt einige Zeit. Zu einer abrupten Umstellung wird nicht geraten, da sich besonders bei empfindlichen Hunden Verdauungsschwierigkeiten einstellen können. Diese gehen zwar vorüber, dennoch kann der Hundebesitzer dies mit einer langsamen Umgewöhnung an ein neues Hundefutter von vornherein vermeiden. Im Allgemeinen genügt eine einwöchige Umstellungszeit. In dieser Woche wird Schritt für Schritt das alte Futter gegen das neue Futter ausgetauscht. Etwa jeden Tag wird ein Anteil des alten Futters durch einen Anteil des neuen Futters ersetzt. In den folgenden Tagen wird in die Mischung immer mehr von dem neuen Futter beigemischt. Am Ende ist dann eine komplette Mahlzeit mit dem neuen Futter erreicht. Die Umstellungsphase muss nicht zwingend in einer Woche durchgeführt werden. Manche Hunde haben mit der Umstellung Probleme, was eine Verlängerung der Umstellungsphase notwendig macht. Dies bedeutet, dass über mehrere Tage nur eine geringe Menge des neuen Futters dem alten Futter beigemischt wird. Die Steigerung erfolgt dann eben etwas langsamer.

 

Bei der Verwendung von hochwertigem Hundefutter treten nur selten kurzzeitige Verdauungsirritationen auf. Es kann dennoch zu Blähungen oder leichtem Durchfall kommen. Bei länger andauernden Beschwerden muss der Tierarzt aufgesucht und eventuell die Futterumstellung abgebrochen werden. Treten die Beschwerden erst nach der Futterumstellung auf, muss über eine erneute Futterumstellung nachgedacht werden. Nicht jeder Hund verträgt jedes Futter. Aber für den Hundebesitzer ist es unter Umständen nicht leicht, bei der breiten Auswahl an Produkten gleich das richtige Hundefutter zu finden.

 

Welpen und Senioren

Jedes Alter stellt andere Ansprüche an die Ernährung. So gibt es spezielles Futter für Welpen und junge Hunde sowie für ältere Hunde. Junge Hunde müssen während ihres Wachstums ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Futter erhalten. Dieses Spezialfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe und kann eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit begünstigen. Hier muss darauf geachtet werden, dass Hunde im Wachstum die richtige Menge Futter bekommen. Wachsen junge Hunde zu schnell, kann dies zu Problemen am Knochen- und Gelenkapparat führen. Ab einem bestimmten Alter, das kommt auf die Rasse und die Größe des Hundes an, kann dann auf ein sogenanntes „Adult“-Futter umgestellt werden. Ist ein Hund ausgewachsen, bestehen nämlich andere Bedürfnisse an die Ernährung.

 

Bei den Senioren sieht es ähnlich aus, denn auch sie benötigen spezielles Futter. Im Alter verändern sich bei älteren Hunden die Aktivität, der Energiebedarf sowie die körperlichen Bedürfnisse, weshalb ein seniorengerechtes Futter Sinn macht. Das soll jetzt selbstverständlich nicht heißen, dass der Hund aufgrund der Gabe von „Senior“-Futter zum alten Eisen gehört. Ganz im Gegenteil kann Seniorenfutter dabei helfen, die Gesundheit eines älteren Hundes zu erhalten. Wann ein Hund nun als „Senior“ bezeichnet werden kann, hängt von der Konstitution und Rasse ab. Manche Hunde sind bereits ab dem 6. Lebensjahr ein „Senior“, anderen wiederum erst ab dem 8. oder 9. Lebensjahr. Eine Futterumstellung ist daher schwer von den Lebensjahren abhängig zu machen. Allerdings muss auch bei der Umstellung von normalem Futter auf Seniorfutter zu einer schrittweisen Vorgehensweise geraten werden. Manche Seniorfuttersorten liefern eventuell weniger Energie. In diesem Fall muss die Futtermenge entsprechend der Aktivität des Hundes angepasst werden.

 

Wer sich als Hundebesitzer mit der Futterumstellung schwer tut oder noch keine Erfahrungswerte sammeln konnte, sollte sich vom Fachmann, dem Tierarzt oder Züchter, eingehend beraten lassen.

Der Hundeführerschein

Allgemeines zum Hundeführerschein

 

Hunde sieht man überall. Sie sind die treuen Begleiter des Menschen. Allerdings wird nicht selten beobachtet, dass viele Halter mit ihrem Hund nicht umgehen können. Teilweise stellen die Tiere sogar eine Gefahr für andere Menschen dar. Aus Sicht des Hundes ist dies verständlich. Schließlich ist er von Natur aus ein Rudeltier. Der junge Hund fühlt sich beim Menschen sicher und findet Nahrung. Aus diesem Grund nimmt er ihn zunächst als Rudelführer an. Allerdings stellen Hunde beim Erwachsenwerden die Rangfolge in der Familie infrage, was vor allem bei Rüden der Fall ist. Oft werden Befehle nicht ausgeführt, die Konfrontation mit Familienmitgliedern wird gesucht, gerade mit denen, die er als schwach ansieht. Geschieht dies, muss er klar in seine Schranken gewiesen werden. Erst dann wird er die ihm zugewiesene Position akzeptieren. Ein Hundeführerschein hilft dabei.

 

Ein Hundeführerschein soll festhalten, dass der Hundehalter seinen Hund unter Kontrolle hat. Im Grunde genommen ähnelt der Hundeführerschein einem Fahrzeugführerschein. Um in den Besitz eines Hundeführerscheins zu kommen, werden vom Hundehalter bestimmte Erziehungsmaßnahmen ergriffen. In einer praktischen Prüfung wird dann gezeigt, ob der Hundehalter seinen Hund unter Kontrolle hat. In einer theoretischen Prüfung werden Kenntnisse zu grundlegenden Verhaltensweisen und Hundeerziehung abgefragt.

 

Der Gedanke, der hinter einem Hundeführerschein steckt, ist der, dass Hunde von ihren Besitzern verantwortungsvoll und artgerecht behandelt werden. Der Führerschein soll sicherstellen, dass Hunde keine Gefahr für Menschen und Artgenossen darstellen. Dies vor allem im Hinblick auf den richtigen Umgang mit Hunderassen, die als gefährlich eingestuft sind. Eventuell könnten mit dem Hundeführerschein sogenannte Rasselisten überflüssig werden. Denn diese Listen sind umstritten, da sie bestimmte Hunderassen pauschal kriminalisieren.

 

In Niedersachsen ist der Hundeführerschein Pflichtsache

 

In Niedersachsen ist der Hundeführerschein Pflicht. Seit Juli 2013 bereits besteht diese Pflicht. Das Bundesland ist diesbezüglich Vorreiter, das Ersthundebesitzern das Führen des Hundeführerscheins vorschreibt. Dabei ist die Hunderasse nicht relevant, wenn es darum geht, wer den Hundeführerschein machen muss. Wer beabsichtigt, sich einen Hund anzuschaffen, kann den theoretischen Teil der Prüfung ablegen, bevor der Hund da ist. Die praktische Prüfung erfolgt später, sobald der Hund alt genug dafür ist. Kritik wird in Niedersachsen allerdings laut wegen der mit dem Hundeführerschein verbundenen Kosten. Denn der Hundebesitzer muss für beide Prüfungen jeweils mindestens 40 Euro bezahlen. Die jeweilige Prüfstelle bestimmt, wie hoch die Kosten tatsächlich sind. Das heißt, in Niedersachsen lohnt es sich, die Preise zu vergleichen.

 

Außerhalb von Niedersachsen liegt es im Ermessen jedes einzelnen Hundebesitzers, ob er den Hundeführerschein machen möchte. Möglichkeiten dazu gibt beispielsweise vom Verband für das deutsche Hundewesen (VDH), vom Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen (BHV. Diese bieten Seminare, Vorbereitungskurse sowie Prüfungen an. Es besteht zwar keine Hundeführerscheinpflicht, dennoch kommen die Führerscheine Hundehaltern und selbstverständlich auch den Hunden im täglichen Umgang miteinander zugute.

 

Was beinhaltet der Hundeführerschein?

 

Der Hundeführerschein des VDH als Beispiel beinhaltet die folgenden Bereiche: Sachkunde des Hundehalters, Gehorsam des Hundes und Sozialverträglichkeit des Hundes.

 

Die Sachkunde des Hundehalters beinhaltet Vorbereitungskurse, die den Teilnehmern umfangreiches Wissen über Hunde und Hundehaltung vermitteln. Dem Hundehalter werden Lernunterlagen für das Selbststudium ausgehändigt. Daneben wird der Lernstoff in Unterrichtsstunden vermittelt und vertieft. Umfangreiches Fachwissen steht bei den Vorbereitungskursen nicht im Vordergrund. Es geht eher um die Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen zur Haltung, den Umgang und die Ausbildung von Hunden. Das angeeignete Wissen wird am Ende des Kurses in einer schriftlichen Sachkundeprüfung abgefragt.

 

Der Bereich Gehorsam des Hundes beinhaltet Grundübungen, die mit dem Hund erarbeitet werden. Hunde müssen eine Grundausbildung haben, jederzeit durch den Hundeführer kontrollierbar, gehorsam und erzogen sein. Unter fachmännischer Anleitung bildet der Hundehalter seinen Hund aus. Im Vordergrund der Ausbildung steht die Erarbeitung einer engen und vertrauensvollen Bindung zwischen Hund und Hundehalter. Dies führt dazu, dass der Hundehalter jederzeit in der Lage ist, seinen Hund zu kontrollieren. Der Gehorsam des Hundes wird innerhalb einer Prüfung bewertet.

 

Im Bereich Sozialverträglichkeit des Hundes steht ein angemessenes und rücksichtsvolles Auftreten des Hundehalters mit seinem Hund in der Öffentlichkeit im Vordergrund. Auch auf Situationen im Alltag wird Wert gelegt. Hier soll sich der Hund friedlich und sozialverträglich zeigen. Er darf nicht aggressiv reagieren trotz großer Ablenkung und Belastung. Der Hundeführer muss in der Lage sein, seinen Hund jederzeit zu beherrschen beziehungsweise zu kontrollieren. Dieser Bereich hat innerhalb der Prüfung zum Hundeführerschein eine große Bedeutung. Denn unkontrollierbare, aggressive oder minder frustrations- und stresslose Hunde können die Prüfung nicht bestehen.

 

Die Übungen sind für Hunde anstrengend, jedoch sinnvoll. Wesentliche Teile eines Verhaltens- oder Wesenstests sind dadurch abgedeckt. Große Defizite im Sozialverhalten des Hundes und auch eine übersteigerte Aggressivität können im Allgemeinen nicht in einem Vorbereitungskurses kompensiert werden. Die Sozialverträglichkeit des Hundes wird durch neutrale Prüfer geprüft.

 

Theorie und Praxis

 

Bei der theoretischen Prüfung müssen 40 allgemeine und spezifische Fragen rund um das Thema Hund, dessen Haltung und Erziehung beantwortet werden, wobei drei falsche Antworten toleriert werden. Nach der theoretischen Prüfung erfolgt wenig später die praktische Prüfung, die gemeinsam mit dem Hund absolviert wird. Als gefährlich geltende Hunde, die sogenannten Listenhunde, oder solche von Rasselisten, müssen zusätzlich auch einen Wesenstest absolvieren. Dies ist allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden. Zuständig für Durchführung und Abnahme ist das Ordnungsamt, das mit der Tierärztekammer zusammen arbeitet.

 

Auch wenn der Wunsch gehegt wird, flächendeckend Hundehalter zu einem solchen Hundeführerschein zu bewegen, so wird dies in der Praxis wohl kaum durchführbar sein. Derzeit sind nur wenige Tierärzte und Behörden in der Lage, die Prüfung für den Hundeführerschein abzunehmen. Hinzu kommt, dass ein Großteil aller Hunde aus Kostengründen steuerlich nicht geführt wird. Dies sollte sich ein Hundehalter allerdings gut überlegen, denn wird dies aufgedeckt, sind empfindliche Strafen die Folge. In Großstädten prüft die sogenannte „Hundepolizei“, ob auch wirklich jeder Hundehalter die Hundesteuer zahlt.

 

Derzeit beschränkt sich die Verpflichtung zum Hundeführerschein nur auf Hunde, die als gefährlich eingestuft werden. Auch diejenigen Tiere, die bereits negativ auffällig wurden, müssen die Hundeführer-Prüfung mit Wesenstest absolvieren. Prinzipiell kann jeder Hundehalter freiwillig den Hundeführerschein machen. Auf diese Weise wird ihm ermöglicht, seine Fähigkeiten als Hundehalter unter Beweis zu stellen. Wo man den Hundeführerschein vor Ort machen kann, weiß der Tierarzt. Im Onlineshop von Schecker erhält der Hundebesitzer neben vielen nützlichen Informationen alles, was den Vierbeiner glücklich macht.

Ein Welpe zieht bei uns ein

Wenn sich ein Mensch oder eine Familie dazu entscheidet, einen Welpen bei sich aufzunehmen stellen sich eine Menge Fragen:

 

  • Soll es ein Hund von einem Züchter sein oder aus dem Tierheim?
  • Soll es ein Rassehund sein, wenn ja, dann welche? Oder entscheidet man sich für einen Mischling?
  • Habe ich genügend Platz um einen Hund zu halten?
  • Habe ich genügend Zeit?
  • Will ich wirklich mindestens 10 Jahre lang die Verantwortung für ein Tier übernehmen?
  • Erlaubt mein Vermieter einen Hund?
  • Kann ich mir einen Hund überhaupt leisten? Die Kosten sind mit Erstausstattung und Futter noch lange nicht bestritten. Hinzu kommen die Hundesteuer, Tierarztkosten und Versicherungen.
  • Kann ich Hundehaare im Haus tolerieren?
  • Was passiert wenn ich in Urlaub möchte?

 

Wenn diese Fragen geklärt sind, können die ersten Vorbereitungen getroffen werden.

 

Das Erste was vorhanden sein sollte ist eine Leine und ein Halsband. Da ein Welpe sehr schnell wächst, kann es eine ganz einfache Leine sein. Er wird sicher sehr bald rauswachsen und deshalb muss nicht allzu viel investiert werden. Die Leine sollte nicht zu schwer sein und nicht länger als 2 Meter. Sie muss natürlich zum Halsband passen, welches aus Nylon sein sollte. Ein leichtes Nylonhalsband, das stufenlos verstellbar ist, wird mit dem Hund mitwachsen und kann daher nicht nur ein paar Tage benutzt werden. Leine und Halsband sollten stabil sein, da sie nicht nur zum Gassi gehen benutzt werden.

 

Auch die Hundeerziehung wird mit Hilfe der Leine gestaltet. Eine Leine hält normalerweise nicht so lange wie ein Halsband. Viele Hunde knabbern sie gerne an. Aus diesem Grund sollte immer Reserve vorhanden sein. Beliebt sind sogenannte flexi® Leinen, die dem Hund viel Bewegungsfreiheit geben. In der ersten Zeit sind die jedoch nicht so sinnvoll, wie eine gute Führleine, an der der Vierbeiner die ersten Befehle lernen kann. Mit den Führleinen kann der Mensch viel leichter eingreifen und den Hund so erziehen. Das Aussehen einer Leine oder eines Halsbandes wird dem Tier sicher total egal sein. Auch wenn der Welpe noch klein ist, oder grade deshalb, sollte die Leine von Anfang an da sein. Je kleiner (jünger) der Hund, desto leichter gewöhnt er sich an Halsband und Leine.

 

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Das ist nicht nur bei Menschen so. Auch Tiere haben das Bedürfnis nach Nahrung. Dazu braucht der neue Mitbewohner zwei Näpfe. Einen zum Fressen und einen für frischem Trinkwasser. Dieser Napf sollte auch immer gefüllt sein. An Materialien für einen Napf stehen Kunststoff, Keramik und Edelstahl zur Verfügung. Edelstahl wird hier gerne genommen, da es nicht zerbrechen kann wie Keramik und hygienischer als Kunststoff ist. Alle drei Materialien kommen in Frage und können ganz individuell genutzt werden. Die Näpfe sollen nur mit heißem Wasser gespült werden. Spülmittel oder andere Reinigungsmittel können zu Allergien bei Tieren führen, die es zu vermeiden gilt.

 

Nicht nur der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch Hunde halten an bestimmten Verhaltensweisen und Gewohnheiten gerne fest. Vor allem beim Futter sollte das Tier sehr behutsam umgewöhnt werden. Deshalb ist es gut, wenn das erste Futter vom Züchter mitgebracht wird. Sollte der Züchter kein Futter mitgeben, sollte er wenigstens Auskunft geben, was der Hund bisher gefressen hat. Der Welpe sollte auf keinen Fall zusammen mit dem Wechsel der Umgebung auch einen Futterwechsel mitmachen müssen. Haben Sie Probleme mit der Auswahl, rufen Sie uns einfach an.

 

Unsere Ernährungsexperten beraten Sie gerne (Service-Hotline: 04941-202220, Mo-Fr 8.00-20.00 Uhr, Sa 9.00-18.00 Uhr)

 

Zur Erstausstattung für einen Welpen gehört auch ein Hundekorb bzw. Liegeplatz. Er dient als Bett und als Rückzugsort, der kuschelig und bequem sein sollte. Schecker bietet verschiedene Möglichkeiten, dem Hund Geborgenheit zu geben. Hundehütten aus Stoff für den Innenbereich sind genauso beliebt, wie Hundekissen, Weidenkörbe und Kunststoffkörbe. Die persönlichen Vorlieben können hier voll ausgelebt werden. Das Hundebett soll auf jeden Fall der Größe des Hundes entsprechen. Sehr wichtig ist auch, dass die Polster herausnehmbar sind und bei hohen Temperaturen waschbar sind. Eine schmuddelige Hundedecke, die nicht waschbar ist, wird viele Krankheitserreger beheimaten, die Hund und Mensch schaden können.

 

Welpen lieben es, genau wie andere kleine Lebewesen, zu spielen. Aus diesem Grund sollte vor dem Einzug eines Welpen Spielzeug zur Verfügung stehen. Dabei genügt es, wenn der Vierbeiner ein Kuscheltier für die Nacht hat und etwas zum Herumtoben hat, das Geräusche von sich gibt. Das sollte für den Anfang genügen und den neuen Hausgenossen zufriedenstellen.

 

Jetzt kann der große Moment kommen, an dem der Welpe zum ersten Mal das Haus betritt. Dieser Moment ist für das Tier mindestens genauso aufregend, wie für die Menschen, mit denen der kleine Racker in Zukunft zusammenwohnen soll. Die ersten zwei Wochen sind sehr wichtig für das spätere Zusammenleben. Sollte der neue Hundehalter berufstätig sein, sollte er für diese Zeit unbedingt Urlaub nehmen. So kann es dem Welpen leichter gemacht werden, sich an die neue Umgebung und an die neuen Rudelmitglieder zu gewöhnen. Wichtig ist diese Zeit auch für die Sauberkeitserziehung des Hundes.

 

Der Hund braucht erst mal Zeit, um sich in der neuen Umgebung umzusehen. Er muss alles genauestens beschnuppern und untersuchen. Sollte der Hund in eine Familie kommen, dann müssen die Familienmitglieder dem kleinen Hund die Möglichkeit geben, sich in Ruhe umzuschauen und nicht sofort alle auf einmal auf ihn zustürmen. Besonders Kindern wird es schwer fallen, diese Geduld aufzubringen. Aber es würde den Hund nur verängstigen, wenn er in eine neue Umgebung kommt und gleich von zwei, drei, vier oder mehr neuen Menschen bestürmt wird.

 

Es sollte also ganz sanft mit dem Welpen umgegangen werden. Wichtig ist auch, dass der Mensch, der sich hauptsächlich mit dem Welpen beschäftigt, ihm seinen Schlafplatz zeigt. Am besten sollte der Hund gleich lernen, dass das Hundebett mit dem Kommando „Körbchen“ gemeint ist. Der Welpe sollte immer wieder in sein Körbchen gesetzt werden. Dort kann der Mensch sich mit ihm beschäftigen, mit ihm spielen. So wird es dem Hund leicht gemacht sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

 

Ein Welpe sollte 4 Mahlzeiten am Tag bekommen. Trotzdem ist es nicht sinnvoll ihn sofort, wenn er ankommt, zu füttern. Frisches Wasser sollte sofort und immer bereitstehen, aber das erste Fressen sollte erst nach der ersten Aufregung verabreicht werden. Nach dem Fressen sollte der Hund sofort nach draußen gebracht werden, damit er sich lösen kann. Um kleine Unfälle nicht zu provozieren, sollte dies auch nach dem Schlafen passieren. Junge Hunde sind genauso wie junge Menschen.

 

Sie werden in der ersten Zeit sehr viel schlafen und diese Ruhe brauchen die Welpen unbedingt. Um dem Welpen die ersten Nächte leichter zu machen, sollte das Hundebett in der Nähe vom Menschenbett stehen. Ist der Kleine sehr unruhig, kann ihm ein tickender Wecker helfen. Dieser sollte unter die Hundedecke gelegt werden. Das Ticken wird den Hund an den Herzschlag der Mutter erinnern und ihn beruhigen. Wenn diese Dinge beachtet werden, wird es dem Welpen sicher nicht schwerfallen sich einzugewöhnen.

 

Eine Übersicht aller Welpen-Artikel unseres Shops finden Sie hier.

Rassenporträt „U“

Die Ungarische Bracke

Bei der Ungarischen Bracke handelt es sich um eine sehr alte und robuste Hunderasse. In der Vergangenheit setzten das ungarische Königshaus und der Adel die Rasse für die Wolfs- und Bärenjagd ein. Die Ungarische Bracke ist ein typischer Jagdhund. Die Hunde der Rasse sind sehr geschmeidig, teils etwas misstrauisch, aber niemals aggressiv.

 

Kurz gesagt – Die Ungarische Bracke

– ist ein Familienhund

– ist für die Wohnung geeignet

– braucht mittlere Fellpflege

– ist leichtführig

– braucht Auslauf

 

Der Ungarische Windhund

Der Ungarische Windhund ist eine bodenständige Jagdhunderasse, dessen eigentlicher Name Magyar Agár lautet. Das Alter der Rasse kann bis auf die Zeit der Eroberung des Landes durch die Magyaren zurückverfolgt werden. Damit der Hund noch schneller wurde, kreuzte man im 19. Jahrhundert weitere Windhundrassen mit ein.

 

Allgemein sind die Rüden der Rasse schwerer zu führen als die weiblichen Hunde. Die weiblichen Hunde gelten als sanfter. Die Hunde sind intelligent. Teilweise etwas schwieriger erziehbar, aber dennoch berechenbar und darüber hinaus sehr kinderlieb. Der Ungarische Windhund ist eher zurückhaltend, aber nicht von scheuer Natur. Dennoch ist er Fremden gegenüber wachsam, vor allem aber seinem Besitzer immer treu ergeben.

Wie alle Windhundrassen, benötigt auch der Ungarische Windhund viel Auslauf. Seine Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer machen ihn zu einem zähen Jagdhund. Seine Ausdauer ermöglicht es ihm, längere Strecken ohne Probleme zurückzulegen. Während er früher als ein vom Pferd aus geführter Jagdhund eingesetzt wurde, so wird er heute eher als Begleithund für Rennen und als Jagdhund verwendet.

 

Kurz gesagt -Der Ungarische Windhund:

– ist ein Familienhund

– braucht wenig Fellpflege

– ist leichtführig

– braucht Auslauf

 

Dog-Dance

Dog-Dance – Sport und Spaß für Hund und Halter

Dog-Dance ist mehr als nur ein einfacher Hundesport. Dog-Dance trainiert Geschick, Kreativität sowie Rhythmusgefühl und bringt darüber hinaus jede Menge Spaß. Für den Vierbeiner und seinen Halter bedeutet diese Hundesportart eine willkommene Abwechslung im Alltag. Zudem wird das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Hund und Halter gefördert.

 

Um was handelt es sich bei Dog-Dance genau? Ist jeder Hund für den Tanzsport geeignet? Gibt es Dinge, die beachtet werden müssen? Seinen Ursprung hat Dog-Dance oder Dog Dancing aus der Hundesportart Obedience. Erwähnt wird Dog-Dance erstmals in den frühen 80er Jahren. Damals wollte man etwas Abwechslung in den Obedience-Alltag bringen. So kam es, dass amerikanische und kanadische Hundesportler die Übungen mit Musik durchführten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, denn die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund funktionierte aufgrund von Dog-Dance besser und wurde angenehm aufgelockert. Mit den Jahren fand Dog-Dance auch in England und Deutschland begeisterte Anhänger. Mittlerweile finden sogar zahlreiche Turniere in ganz Deutschland statt. Allerdings fehlt bis heute ein offiziell anerkanntes Regelwerk.

 

Was ist Dog-Dance?

Der Name lässt sicherlich vermuten, dass der Hundebesitzer mit seinem Hund auf dem Arm einen Walzer aufs Parkett zaubert. Leider ist dem nicht so. Aus dem Englischen übersetzt heißt Dog-Dance zwar „Tanz mit dem Hund“, dennoch ist es nicht mit dem klassischen Tanzen vergleichbar. Es geht vielmehr darum, die natürlichen Verhaltensweisen eines Hundes zu nutzen, um eine interessante Choreografie zu ausgewählter Musik einzustudieren. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zu einer Choreografie können daher einfaches Vor- und Zurücklaufen, Wendungen, Slalomlaufen oder Sprünge gehören. Wie bei jeder Hundesportart steht auch beim Dog-Dance immer das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Mensch und Hund im Fokus. Das sieht derart aus, dass Mensch und Hund ohne viel Worte und Gesten miteinander kommunizieren mit dem Ergebnis, den Zuschauern eine harmonische Darbietung zu präsentieren.

 

Voraussetzungen für den Hund

Prinzipiell eignet sich Dog-Dance für jede Hunderasse. Ob Mops, Collie, Dackel, Schäferhund oder Golden Retriever. Selbst älteren oder körperlich eingeschränkten Hunden ist die Hundesportart zu empfehlen. Die Choreographie kann individuell auf die Bedürfnisse von Hund und Mensch abgestimmt werden, sodass jeder Hund an dieser abwechslungsreichen Hundesportart teilnehmen kann. Vorsicht ist lediglich bei Welpen geboten, da Muskeln und Bänder noch nicht vollständig ausgebildet sind sowie bei Vierbeinern mit starken Gelenkproblemen. Wird eine aktive Teilnahme geplant, dann sollte dies nur nach Absprache mit dem Tierarzt erfolgen.

 

Weitere Voraussetzung ist, dass der Hund Spaß an Bewegung hat und die grundlegenden Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ beherrscht. Eine gute Erziehung ist Pflicht, ansonsten funktioniert Dog-Dance nicht. Passen muss zudem das Verhältnis zwischen Hund und Halter. Fehlt es dem Hund an Vertrauen oder fühlt sich der Hund unwohl, wird es schwer, ihn davon zu überzeugen, eine Choreographie einzustudieren, bei der er zum Beispiel Slalom zwischen den Beinen seines Menschen laufen soll.

 

Voraussetzungen für den Hundehalter

Nicht nur der Hund muss Voraussetzungen erfüllen. Auch der Halter muss einiges mitbringen, damit Dog Dance erfolgreich umgesetzt werden kann. Dazu gehört eine große Portion Geduld. Einzelne Choreographien sollten in Ruhe geplant und ausgearbeitet werden. Ein Misserfolg muss nicht zwangsläufig auf mangelndes Talent des Hundes zurückgeführt werden. Oftmals rührt dieser aus einer unstrukturierten und ungeduldigen Arbeitsweise des Halters heraus.

 

Die Choreographie-Elemente sowie einzelne Tricks sollten dem Hund Schritt für Schritt beigebracht werden. Für jeden kleinen Erfolg ist er dann zu loben. Erst ganz zum Schluss werden dann die Übungen zu einer kompletten Choreographie zusammengesetzt. Tabu sind Bestrafungen oder ein herrischer Befehlston. Beim Dog-Dance sowie grundsätzlich bei jeder Hundesportart haben solche Verhaltensweisen nichts zu suchen. Vielmehr muss der Halter lernen, seinem Hund die Übungen, Tricks und erwünschtes Verhalten auf spielerische und liebevolle Weise beizubringen. Ist dies nicht der Fall, geht der Spaß an Dog-Dance schnell verloren.

 

Die Praxis

Unterschieden wird bei Dog-Dance zwischen Heelwork to Music und Freestyle Dog-Dancing. Beim Freestyle ist alles erlaubt. Es geht in erster Linie darum, dass der Hund Spaß hat und nicht überfordert wird. Einfache Tricks werden in einer harmonischen Choreografie gezeigt. Der Hundebesitzer darf kreativ sein, und Übungen wie Drehungen, Rückwärtsgehen oder ein Beinslalom werden umgesetzt. Der Hund macht Männchen und übt Pfotenarbeit und Sprünge.

 

Bei der Fußarbeit zur Musik oder Heelwork to Music wird sich im Wesentlichen auf die Fußarbeit konzentriert. Bei dieser Form muss in einer Choreografie mindestens 75 Prozent Fußarbeit enthalten sein. Es gibt 18 verschiedene Fußpositionen, die innerhalb einer Choreografie ihren Platz finden können. Drehungen, Rollen oder Sprünge komplettieren die Choreografie.

 

Beim Freestyle dürfen sich Hund und Halter soweit auseinanderbewegen, wie sie es für angebracht halten. Dahingegen sollte sich der Abstand beim Heelwork to Musik so gering wie möglich halten, damit der Tanzcharakter bewahrt bleibt.

 

Beim Dog-Dance soll am Ende eine Choregrafie präsentiert werden, deren Ausführung harmonisch, rhythmisch einwandfrei und abwechslungsreich ist. Beim Dog-Dance ist der Hund der Star, nicht der Halter. Der Halter hat lediglich die Aufgabe, als passiver Partner aufzutreten und Angelpunkt für die Bewegungen des Hundes zu sein.

 

Warum ist Dog-Dance so beliebt?

Dog-Dance macht Spaß und ist darüber hinaus eine wunderbare Ergänzung zu den täglichen Spaziergängen. Nicht nur junge, aktive Hunde kommen bei der Hundesportart auf ihre Kosten, sondern auch ältere Hunde. Durch Dog-Dance werden und bleiben Hunde fit. Dog-Dance ist zudem geeignet, um die Intelligenz des Hundes sowie die Bindung zwischen Hund und Halter zu fördern. Die Kreativität eines Hundes, der Dog-Dance betreibt, wird durch jede neue Choreografie aufs Neue gefordert.

 

Optimal bei diesem Hundesport ist überdies, dass er auch an regnerischen Tagen stattfinden kann. So ist auch bei schlechtem Wetter für Abwechslung im Hundealltag gesorgt. Viele Übungen können bei wenig Platz durchgeführt werden, und entgegen den Hundesportarten Obedience oder Agility wird für Dog Dance kein weiteres Equipment benötigt, außer guter Musik.

 

Als Einstieg kann Dog-Dance im Wohnzimmer ausprobiert werden. Einfache Dinge wie Pfötchen geben oder Drehungen lassen sich gut zuhause üben. Wer sich für weitere Übungen interessiert und sehen möchte, was überhaupt alles möglich ist, für den lohnt sich der Besuch eines Anfängerkurses. Hierzu können Interessenten einfach in einer Hundeschule nachfragen. Mit Experten an der Seite lässt sich schnell herausfinden, ob Dog-Dance grundsätzlich zum Halter und zum Hund passt.

Hundeapotheke

Die Hundeapotheke – Was gehört hinein?

Es kann immer etwas beim Gassi gehen passieren, ob beim Stadtbummel, beim Spielen zu Hause oder beim täglichen Spaziergang in den Wald. Es muss nicht viel sein. Ein kleiner Splitter oder eine Glasscherbe reichen schon aus, um dem Hund an der Pfote eine Wunde beizufügen. Die lästige Zecke muss ebenfalls sorgsam entfernt werden. Eine Bisswunde eines Artgenossen gehört ebenfalls zum täglichen Risiko. Für solche Notfälle sollten Hundehalter gerüstet sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set für unterwegs und die Hundeapotheke für zuhause sollten in einem Haushalt mit Hund nicht fehlen. Kleinere Verletzungen und Beschwerden können selbst behandelt, größere Wunden bis zum Eintreffen beim Tierarzt versorgt werden, sodass sich die Situation für den Hund nicht verschlimmert. Dennoch sollte man chirurgisch keine Experimente wagen und sich niemals scheuen, den Notdienst des Tierarztes zu kontaktieren, wenn man nicht weiter weiß.

 

Eine gut ausgestattete Hundeapotheke ist sinnvoll, um im Ernstfall Erste Hilfe leisten zu können. Zunächst ist es wichtig, die Telefonnummer des Tierarztes, der Tierklinik oder des tierärztlichen Notdienstes parat zu haben. Diese sollte sinnvollerweise als erstes im Handy gespeichert oder die entsprechenden Visitenkarten in der Erste-Hilfe-Tasche untergebracht sein.

 

Steht ein Hund nach einem Unfall unter Schock, muss ihm eine Maulschleife angelegt werden. Einmal damit er sich nicht selbst verletzt und zum anderen auch nicht den Hundehalter oder Ersthelfer. Eine solche Maulschleife gehört daher in die Hundeapotheke.

 

Zur Versorgung von Wunden ist entsprechendes Verbandszeug notwendig. In die Hundeapotheke gehört daher Desinfektionsmittel, Wundsalbe, Mullbinden, sterile Mulltupfer, Verbandswatte, Haftbinden, Wundpflaster und eine Verbandsschere. Von Vorteil ist ebenfalls eine Einwegspritze ohne Kanüle. Mit dieser kann zum Beispiel Desinfektionsmittel zielsicher aufgetragen werden. Zudem ist es mit ihr leichter, dem Hund Medizin oder Flüssigkeit zu geben. Babysocken oder Handschuhe haben sich als äußerst hilfreich bei Pfotenverletzungen erwiesen, um die Wunde zu schützen.

 

In der Hundeapotheke sollten darüber hinaus enthalten sein:

 

  • Pinzette
  • Zeckenzange/Zeckenhaken
  • Fieberthermometer
  • Ohrreinigungsmittel
  • Entwurmungstabletten
  • Antiflohmittel
  • Tierkohle

 

Nicht vergessen: Stets das Verfallsdatum kontrollieren!

 

Die Hundeapotheke und die Anwendung

Falls beim Hund eine Vergiftung vorliegt, kann Tierkohle bei schnellem Verabreichen die Wirkung des Giftstoffes mindern. Dies ersetzt allerdings nicht den Besuch beim Tierarzt. Wenn möglich sollte Erbrochenes, Ausgeschiedenes und die giftige Substanz mit zum Tierarzt genommen werden.

 

Schüttelt der Hund oft den Kopf oder kratzt er sich häufig am Ohr, dann findet das Ohrreinigungsmittel Anwendung. Mitunter kann es sich um eine Entzündung handeln, welche im gereinigten Ohr besser erkennbar ist. Durch das Ohrreinigungsmittel werden kleine Fremdkörper herausgeschwemmt werden. Bei bleibenden Symptomen sollte auch in diesem Fall der Tierarzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Erkrankungen im Mittel- oder Innenohr zu vermeiden.

 

Fieber kann mithilfe eines digitalen Fieberthermometers festgestellt werden. Das Thermometer wird mit etwas Melkfett, Vaseline oder Öl vorsichtig in den Anus eingeführt. Bei einem Hund liegt die messbare Temperatur zwischen 37,5 und 38,5°C (Normalbereich). Bei Welpen oder aufgeregten Hunden kann diese auch bis zu 39,5°C betragen, ohne dass der Hund krank ist. Im Sommer sind teilweise auch hohe Temperaturen für eine erhöhte Temperatur bei dickfelligen Hunden verantwortlich. Hier hilft das Benetzen des Fells mit etwas Wasser, um ihm die Hitze erträglicher zu machen.

 

Die Hundeapotheke auf Reisen immer mit dabei

Steht ein Urlaub mit Hund bevor, dann muss selbstverständlich die Hundeapotheke mit an Bord. Übelkeit im Auto oder kleinere Verletzungen hat schon so manche Reise verdorben. Damit das nicht passiert, ist eine optimale Vorbereitung Voraussetzung für das Gelingen der Reise. Zu den Vorbereitungen gehört daher auch die Hundeapotheke. Denn entschließt sich der Hundehalter für einen Urlaub mit Hund, dann bedarf es einer kleinen Hundeapotheke für unterwegs, um im Notfall bestens gerüstet zu sein. Was in die Hundeapotheke für unterwegs gehört, darüber gibt der Tierarzt Aufschluss. Er weiß, was dem Hund im Notfall hilft. Eventuell steht ein Tierarztbesuch auf dem Programm wegen Impfpass-Kontrolle oder Impfauffrischung. Dann kann dies gut mit einem kleinen Check-Up beim Arzt verbunden werden, denn der Vierbeiner sollte für jede Reise gesundheitlich gut vorbereitet sein.

 

In die Hundeapotheke für unterwegs gehört eine einfache Grundausstattung. Sinnvoll auf Reisen ist folgendes:

 

  • Einweghandschuhe
  • Einwegspritze ohne Nadel für Medikamente
  • Fieberthermometer
  • Pinzette und Zeckenzange
  • Flohkamm und Bürste
  • Taschenlampe zur besseren Untersuchung der Ohren
  • Lupe zum Erkennen von kleineren Splitters oder Parasiten

 

Die folgende Liste enthält Bestandteile der Hundeapotheke, die im Vorfeld mit dem Tierarzt abgesprochen werden sollten. Denn letztlich sollte der Tierarzt entscheiden, welche die richtigen Medikamente für den Hund sind.

 

  • Ohrreinigungsmittel
  • Wurmkur
  • Antiflohmittel
  • Tierkohle als Notfallmittel im Falle einer Vergiftung
  • Desinfektionsspray für Wunden
  • Wundsalbe für Hunde

 

Darüber hinaus empfiehlt sich ein Mittel gegen Durchfall. Auf Reisen kann es immer vorkommen, dass der Hund etwas frisst, was ihm nicht bekommt. Bei Reisen ans Meer können Augentropfen sinnvoll sein. Sand, Wind und Meerwasser können Entzündungen nach sich ziehen. Eine Hundeapotheke für unterwegs sollte daher auch Augentropfen enthalten.

 

Bei Auslandsreisen ist es häufig der Fall, dass man die Landessprache nicht fließend spricht. Im Notfall ist es dann schwierig, sich mit dem Tierarzt abzustimmen. Ein Wörterbuch mit umfassendem Wortschatz hilft bei sprachlichen Barrieren. Ganz gleich wohin die Reise mit Hunde geht, die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes am Urlaubsort sollte alsbald nach der Ankunft oder bereits im Vorfeld im Handy gespeichert werden. Im Fall der Fälle kann man dann sofort reagieren und den Tierarzt kontaktieren.

Auslandsreisen

Auslandsreisen mit Hund – Eine Checkliste

Wenn der Hund mit auf Reisen geht, gibt es einiges an Vorbereitungen zu treffen. Von Vorteil ist eine Checkliste, damit auch wirklich nichts vergessen wird. Vorab sind Informationen über die jeweiligen Einreisebestimmungen des gewählten Urlaubslands wichtig, damit es keine bösen Überraschungen bei der Einreise mit dem Hund gibt. Vergessen werden dürfen dabei nicht diejenigen Länder, durch die durchgefahren oder ein Zwischenstopp eingelegt wird, bevor das eigentliche Urlaubsziel erreicht ist.

 

Grundsätzlich aber sind Auslandsreisen hinsichtlich Belastung für den Hund immer zu hinterfragen. Schließlich dauern solche Reisen mehrere Stunden und nicht jeder Hund steckt die Reisestrapazen so einfach weg. Darüber hinaus ist nicht jede Art von Urlaub für den Hund optimal. Ein Badeurlaub am Meer mit Hotelaufenthalt und stundenlangem Schmoren in der Sonne ist für den Vierbeiner absolut nicht geeignet. In solchen Fällen tut man ihm keinen Gefallen und lässt ihn besser zu Hause. Ein Hund hält es auch gut einmal bei Verwandten oder Freunden für einige Tage aus. Zudem gibt es die Möglichkeit der Unterbringung in einer guten Hundepension, von denen es mittlerweile viele in Deutschland gibt. Bei der Urlaubsplanung sollten daher unbedingt auch die Bedürfnisse des Hunds eingeschlossen werden.

 

Den klassischen Strandurlaub mag der Hund nicht, darüber hinaus sind lange Autofahrten nicht gerade das, was der Vierbeiner als einen guten Start in den Urlaub ansieht. Daher ist den Hundebesitzern zu empfehlen, allzu weite Reisen zu vermeiden, wie beispielsweise eine Auslandreise mit dem Auto nach Griechenland. Wenn es dann doch eine weitere Fahrt sein soll, ist für ausreichend Pausen mit kleinen Spaziergängen zu sorgen. Darüber hinaus muss frisches Wasser verfügbar sein. Kein Fressen am Tag der Reise ist ebenfalls von Bedeutung. Falls Hundebesitzer entscheiden, dem Hund ein Beruhigungsmittel für die Reise zu geben, dann ist dieses Vorhaben unbedingt mit dem Tierarzt abzuklären. Der Hund darf niemals allein im Auto gelassen werden. Scheint die Sonne, dann werden die Temperaturen von Stunde zu Stunde unerträglicher für den Vierbeiner.

 

Nun weiter zur Checkliste, die bestenfalls mehrere Wochen vor dem Urlaub angelegt werden sollte, damit bis zum eigentlichen Abreisetag noch das eine oder andere Zubehör, wie die Hundetransportbox, getestet werden können.

 

Vor der Reise zu erledigen:

  • Wie schon erwähnt, ist es wichtig, sich mit den Einreisebestimmungen von allen Ländern vertraut zu machen, die man durchquert, einen kurzen Stopp einlegt und letztlich auch vom Urlaubszielland.
  • Werden Medikamente für den Hund benötigt, sind diese in ausreichender Anzahl beim Tierarzt zu besorgen und die Reisepläne mit ihm durchzusprechen.
  • Hund vor Ort anmelden, zum Beispiel im Hotel oder auf dem Campingplatz.
  • Bei einer längeren Anreise besser eine Zwischenübernachtung einplanen. Darüber freut sich nicht nur der Hund, sondern sicherlich auch der Fahrer.
  • Eventuell auf Tipps anderer Hundebesitzer eingehen, die bereits Auslandsreisen mit dem Hund unternommen haben. Auch gibt es besonders hundefreundliche Unterkünfte. Solche Tipps und Empfehlungen findet man häufig auch im Internet.
  • Für unterwegs an einige Leckerlis denken, die den Hund besänftigen. Außerdem tut ihm ein Lob zwischendurch ganz gut, weil längere Autofahrten für ihn unbequem sein können.

 

Ins Gepäck gehören:

  • EU-Heimtierausweis, Grenzpapiere, Einreisebestimmungen
  • Unterlagen zur Haftpflichtversicherung
  • Hundetransportbox
  • Maulkorb, Leine
  • Fress- und Wassernapf
  • Frisches Trinkwasser
  • Plastikbeutel sowie Schaufel
  • Hundefutter (von sensiblen Hunden wird eventuell das Futter im Ausland nicht vertragen)
  • Bürste, Kamm, Körbchen, Decke, Spielzeug

 

Für den Notfall gerüstet

Es kann immer passieren, dass sich der Hund verletzt. Mit einem Erste-Hilfe-Set, das es bei Schecker gibt, muss man im Notfall nicht anfangen, nach geeignetem Verbandszeug zu suchen. Ein Erste-Hilfe-Set beinhaltet alles, was man im Notfall braucht. Das Set beinhaltet Wundkompresse, Verbandspäckchen, Fixierbinde, Latexhandschuhe, Floh- und Läusekamm, Pinzette und vieles mehr. Mit diesem Erste-Hilfe-Set von Schecker ist dem Vierbeiner schnell geholfen.

 

Darüber hinaus gehört in die Reiseapotheke ein Mittel gegen Reisekrankheit, eventuell Antibiotika, Mittel gegen Durchfall und auch Desinfektionsmittel. Weitere Tipps zu den Dingen, die in die Reiseapotheke gehören, wenn der Hund mit auf Reisen geht, kann der Tierarzt geben.

 

Der EU-Heimtierausweis

Seit dem 1. Oktober 2004 benötigt der Hund für Reisen in EU-Länder den EU-Heimtierausweis. Erhältlich ist dieser Ausweis bei dazu ermächtigten Tierärzten. Ohne eine gültige Tollwut-Impfung und Kennzeichnung des Hundes, darf dieser nicht in ein anderes EU-Land einreisen. EU-weit gab es mittlerweile Neuregelungen. Mit dem Jahreswechsel 2015 ist in dem Ausweis diejenige Seite, die der Beschreibung des Tieres dient, mit einer Folie zu laminieren. Die Laminierung soll vor späteren Änderungen schützen. Insbesondere soll damit verhindert werden, dass Einträge zur Transponderkennzeichnung später geändert werden. Diese Transponderkennzeichnung ist nach wie vor zwingend vorgeschrieben. Der Ausweis verfügt mittlerweile auch über eine neue Seite, auf der der ausstellende Tierarzt eingetragen wird.

 

Die bis zu diesem Zeitpunkt ausgestellten EU-Heimtierausweise behalten ihre Gültigkeit, das heißt, sie müssen nicht ersetzt werden. Nur bei Neuausstellungen wird das neue Dokument verwandt.

 

Hundehaftpflicht – ja oder nein?

Eigentlich sollte die Frage nach der Hundehaftpflicht zu einem „ja“ tendieren. Denn zum einen ist die Haftpflicht nicht teuer und zum anderen schützt sie vor finanziellen Forderungen, falls der Hund einen Schaden verursacht. Auf diversen Vergleichsportalen im Internet kann man sich hierzu passende Tarife anzeigen lassen. Wichtig ist, dass die Versicherung Mietsachschäden beinhaltet. Dies ist von Bedeutung, wenn der Hund mit auf eine Auslandreise geht. Schnell ist ein Schaden beispielsweise an der Tür der Ferienwohnung entstanden, weil der Verbeiner daran Kratzspuren hinterlassen hat. Sicher ist sicher, denn ein Hundebesitzer kann niemals davon ausgehen, dass sich sein Vierbeiner in einer fremden Wohnung verhält wie er es zu Hause tut.

 

Werden alle diese vorgenannten Punkte und Tipps größtenteils beachtet, dann klappt es auch mit den Ferien mit Hund in Europa.

Agility

Agility – Die temporeiche Hundesportart

Bei der Hundesportart Agility geht es um hohes Tempo, bei dem der Hund möglichst fehlerfrei durch einen Parcours gehen muss. Kaum eine andere Hundesportart gibt es, bei der das Zusammenspiel von Mensch und Hund derart von Bedeutung ist. Denn oft entscheiden Sekunden über Sieg und Niederlage. Bei dieser Hundesportart wird auch der Hundehalter gefordert. Er muss viel Koordination, Körpergefühl und gute Reaktionsfähigkeit mitbringen. Der Hund wird nämlich vom Halter an einer unsichtbaren Leine durch einen Parcours gelenkt. Der Halter läuft neben den Hindernissen und gibt dem Hund nur durch Körpersprache und Hörzeichen die Richtung vor. Die gemeinsame Leistung ist es, die bei dieser Sportart zählt. Am Ende gewinnt das Team, welches die wenigsten Fehler hat. Agility ist für fast alle Hunderassen geeignet, wobei sich der Hundesport für große und schwere Hunde aufgrund der hohen Belastung für den Körper nicht empfiehlt. Dies gilt ebenfalls für stark übergewichtige und kranke Hunde.

 

Agility – Ein kurzer Rückblick auf die Entstehung des Hundesports

Agility stammt aus England und hat viel Ähnlichkeit mit einem Reit- und Springturnier im Pferdesport. Neben Geschicklichkeit und Schnelligkeit lernen Hunde Führigkeit. Sport, Spaß und Erziehung stehen bei dieser Hundesportart im Mittelpunkt. Oberste Priorität haben Disziplin sowie die Harmonie zwischen Vierbeiner und seinem Menschen. Zurück zur Geburtsstunde von Agility, die im Jahr 1978 stattfand, und zwar anlässlich der Crufts-Hundeausstellung. Dem anspruchsvollen Publikum sollte etwas Neues und Attraktives als Animationsprogramm dargeboten werden. Das Organisationskomitee übergab diese Aufgabe einem reitsportbegeisterten Komiteemitglied. Dieser hatte die Idee, einen Parcours ähnlich dem Pferdespringsport zu entwerfen, den anstelle von Pferden Hunde zu bewältigen hätten. Aus dieser Idee heraus wurden hundegerechte Hindernisse entworfen und nach einigen Trainingseinheiten mit Hunden war Agility geboren. Zu Beginn handelte es sich um eher einfache Parcours und dennoch wurde die neue Hundesportart begeistert aufgenommen. Es entstanden mit der Zeit immer mehr Clubs. Trainer und Richter wurden ausgebildet und es gab schon bald ein Reglement. Im Jahr 1988 fand die erste offizielle Agility-Europameisterschaft statt und 8 Jahre später sogar die erste Weltmeisterschaft. Der Erfolg des Hundesports schien nicht aufhören zu wollen. So gibt es mittlerweile, man kann fast sagen weltweite Verbreitung von Agility. An jedem Wochenende werden Prüfungen auf Vereinsebene veranstaltet und ebenso häufig finden Verbands- und Deutsche Meisterschaften statt.

 

Der Parcours

Der Parcours beinhaltet viele verschiedene Hindernisse, die der Hund zu überwinden hat. Dazu gehören Reifen, eine A-Wand, Laufsteg, Slalom, Wippen, Tunnel, diverse Sprunggeräte und noch einiges mehr. Es gibt eine Vielzahl an Geräten, die ein Hund zunächst kennenlernen muss. Erst dann kann er sie sicher erarbeiten. Geschilderte Hindernisse geben an, wie der Parcours verläuft und geben ihm seine Eigentümlichkeit. Dadurch ist der Parcours mehr oder weniger kompakt, schneller oder langsamer. Der Verlauf des Parcours wird am Wettkampftag vom Richter vorgegeben. Laut Reglement berücksichtigen muss er nur zwei Richtungswechsel. Je nach Prüfungsstufe darf die Strecke zwischen 100 und 200 Meter lang sein. Das Feld, auf dem die Geräte aufgebaut sind, muss mindestens eine Größe von 20 x 40 Meter aufweisen.

 

Jeder Parcours ist anders durch die individuelle Kombination der Elemente. Mit den Leistungsklassen 1 bis 3 wird der Schwierigkeitsgrad des gesamten Parcours angegeben. Darüber hinaus gibt es drei Klassen, die die Höhe der zu überwindenden Geräte einteilt, und zwar in small, medium und large. Bei der Zuordnung zu den einzelnen Klassen entscheidet die Größe des Hundes.

 

Bei den Parcours gibt es unterschiedliche Hindernisse. Da wären Sprunghindernisse wie Hürden, Weitsprung und Reifen oder die Kontaktzonenhindernisse wie A-Wand, Laufsteg und Wippe. Ebenfalls gibt es Hindernisse wie der sogenannte flexible Tunnel, der Sacktunnel sowie der Slalom.

 

Ein kleiner Ausschnitt aus den Regeln sieht folgendermaßen aus. Ein Fehler bedeuten 5 Fehlerpunkte, wenn der Hund beispielsweise an einer Hürde die Stange abwirft. Einen weiteren Fehler und damit 5 Fehlerpunkte kann sich der Hund einfangen, wenn er an den Kontaktzonenhindernissen beim Auf- und Abgang die Pfote nicht auf die Kontaktzone setzt. Diese Kontaktzonen sind farblich vorne und hinten bei Wippe, Laufsteg und Schrägwand markiert. Das Überspringen dieser Zone kostet ihn dann wiederum 5 Fehlerpunkte. Und nochmals 5 Fehlerpunkte gibt es für eine Verweigerung. Dies bedeutet, wenn der Hund an einem Hindernis vorbeiläuft oder davor stehenbleibt.

 

Agility ist die Hundesportart, die Bewegungsfreude, Geschicklichkeit und Schnelligkeit, gewissermaßen die besten Eigenschaften des Hundes nutzt. Agility wird auch „Behändigkeit auf sechs Beinen“ genannt. Hier wird sehr deutlich, worum es bei diesem Hundesport geht. Es soll die perfekte Kooperation zwischen Mensch und Hund hergestellt werden. Je besser und harmonischer das Zusammenspiel und die Verständigung zwischen Hundeführer und Hund funktioniert, umso besser wird das Ergebnis. Vor allem jedoch umso größer ist der Spaß für Mensch und Hund. Kaum eine andere Hundesportart fördert Halter und Hund geistig und körperlich derart wie es Agility tut. Der Sport verbindet Bewegung und Beschäftigung sowie stetiges Lernen in optimaler Weise. Das Team wächst daran und das Selbstvertrauen wird aufgebaut. Ganz zu schweigen von dem Spaß, den beide beim Training und den Prüfungen haben.

 

Agility ist prinzipiell für alle Hunde geeignet. Ganz gleich, ob man die Freizeit mit Hund sinnvoll verbringen möchte, oder doch Ambitionen für Turniere oder auch Meisterschaften mitbringt. Ist der Hund gesund, aktiv und bewegungsfreudig, dann sollte es keinen Hinderungsgrund geben, warum Hund und Halter es nicht einmal mit Agility probieren sollten.

Ernährungsberatung für den Hund

Ernährungsberatung für den Hund

 

Ein Hund benötigt wie der menschliche Körper Nährstoffe, um alle lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen aufrechterhalten zu können. Doch beim Thema Hundefutter sind sich viele Hundehalter nicht sicher, welches Futter das richtige für ihren Hund ist. Die unzähligen Hundefutterangebote verwirren die meisten Hundebesitzer.

 

Hunde sind Jäger und in der freien Wildbahn würde ihr tägliches Futter entsprechend aussehen. Neben erbeuteten Tieren verzehren sie auch deren Darminhalt. In der Not sagt ein Hund auch zu Pflanzen, Beeren und Früchten nicht „nein“. Im Prinzip braucht der Hund ein ausgewogenes Verhältnis von Nähr- und Vitalstoffen. Hier ist besonders auf hoch verdauliches Eiweiß zu achten, das für Wachstum, Muskulatur und Stoffwechsel verantwortlich ist. Kohlenhydrate und Fette dienen als Energielieferanten.

 

Auf die richtige Mischung kommt es an. Und zwar bei allen Hunden, ob Welpe oder Senior. Welpen wachsen schnell und benötigen viel Welpenfutter. Mit dem Alter ändern sich dann die Bedürfnisse, weshalb speziell auf das Alter des Hundes abgestimmtes Futter zurückgegriffen werden sollte. Häufig leiden Hunde an Krankheiten oder Allergien, was ein bestimmtes Futter und ein Ernährungsplan notwendig machen.

 

Nass- oder Trockenfutter?

Meist aus praktischen Gründen greifen Hundebesitzer auf Trocken- und Nassfutter zurück. Schließlich befinden sich darin alle notwendigen Nährstoffe. Zudem erspart die einfache Handhabung viel Zeit. Fertigfutter gibt es für jede Lebensphase des Hundes und gewährleistet die Versorgung, die er als Welpe oder später als Senior benötigt.

 

Wünschen Sie eine Ernährungsberatung für Ihren Hund? Kein Problem!

Speziell geschulte Ernährungsberater/innen, stehen Ihnen gerne in allen Ernährungsfragen zur Seite um das optimale Futter für Ihren Vierbeiner zu ermitteln. Ob struppiges Fell, Futter­mittelallergien, Einschränkun­gen des Bewegungsapparates oder Magen- und Darmprobleme – dies alles und noch einiges mehr lässt sich oft schon durch eine gezielte Futterumstellung oder durch das Beigeben von Nahrungsergänzungen beheben.

 

Hunde wissen warum sie sich für Schecker entscheiden!

 

Rufen Sie uns gerne an oder füllen Sie das Formular aus und unsere kompetenten Mitarbeiter werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Ernährung eines Welpen

Ernährung eines Welpen

Die Entscheidung für einen Welpen bringt eine große Verantwortung mit sich. Der Hund wird als treuer Freund seinen Besitzer und dessen Familie hoffentlich eine lange Zeit begleiten. Erfahrene Hundehalter wissen, dass die Ernährung und Erfahrungen der ersten Monate einen Welpen nachhaltig prägen. Sie legen den Grundstein für seine weitere Entwicklung.

 

Die richtige Ernährung vom ersten Tag an

In den ersten Wochen seines Lebens benötigt ein Welpe grundsätzlich nur die Milch seiner Mutter. Ist dies nicht gegeben, weil die Hündin nicht ausreichend Nahrung produziert, sollte zugefüttert werden. Jedoch darf es keine Kuhmilch sein, sondern dem Welpen sollte spezielle Welpenmilch gereicht werden. Ab der vierten Lebenswoche darf man ihm feste Nahrung zum Probieren geben. In spätestens der achten, manchmal auch schon früher, stellt die Hündin das Säugen ein.

 

Von nun an nehmen Welpen nur noch feste Nahrung zu sich. Für den Organismus des kleinen Hundes stellt die Umstellung von der Muttermilch zur festen Nahrung eine große Leistung dar. Daher ist es von Beginn an wichtig, den Kleinen mit hochwertigem Welpenfutter zu füttern. Dieses unterstützt die Umstellung und beugt Verdauungsstörungen vor. Welpenfutter ist zudem aus dem Grund wichtig, da junge Hunde andere Ansprüche an die Nahrung haben als ausgewachsene Hunde.

 

Hinzu kommt der hohe Energiebedarf des Welpen. Die Neugier und der Spieltrieb von kleinen Hunden scheinen unendlich. Tatsächlich sind die kleinen Racker viel aktiver als erwachsene Hunde. Auch aus diesem Grund sollte dem Welpen entsprechendes Welpenfutter gereicht werden. Sie benötigen mehr Kalorien sowie Proteine und Mineralstoffe, da ihr Bedarf höher ist. Zudem spielt bei großen Hunderassen das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor eine bedeutende Rolle. Das passende Verhältnis sorgt für einen gesunden, aber nicht zu schnellen Knochenaufbau. Ernährungsfehler in den ersten Monaten des Welpen können lebenslange Folgen haben. Daher ist darauf zu achten, dem Kleinen passende Welpennahrung zu füttern.

 

Die Fragen aller Fragen: Trockenfutter oder Nassfutter?

Es gibt Themen, da scheiden sich die Geister. Bei der Tiernahrung ist es das Thema oder die Frage „Trockenfutter oder Nassfutter?“, welche bis heute nicht eindeutig geklärt werden konnte. Welche Fütterungsform ist nun die bessere? Bei beiden Formen kann nicht wirklich davon gesprochen werden, dass die eine besser ist als die andere. Von Bedeutung ist die Deklaration des Hundefutters als Alleinfutter. Dadurch sollte gewährleistet sein, dass der Welpe alles bekommt, was er benötigt – Mineralstoffe, Nährstoffe und Vitamine. Gegenüber Nassfutter hat das Trockenfutter einige Vorteile. Trockenfutter muss intensiver gekaut werden, was das Zahnfleisch stärken soll. Da es nicht so schnell verdirbt wie Nassfutter, kann Trockenfutter länger im Napf bleiben.

 

Zudem lassen sich Reste des Trockenfutters einfacher aus dem Napf entfernen. Selbst nach dem Öffnen der Trockenfutterpackung bleibt das Futter vergleichsweise lange haltbar. Die Umwelt freut sich ebenfalls, denn es wandern nicht täglich leere Dosen in den Müll. Von dem energiereicheren Trockenfutter benötigt der Hundebesitzer weniger. Dadurch ist Trockenfutter vergleichsweise günstig. Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Dem Hund sollte daher immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Eventuell macht es Sinn, dem Welpen mehrere Trinkgelegenheiten in der Wohnung aufzustellen, um ihn zum Trinken zu animieren.

 

Neues Zuhause bedeutet Stress für Körper und Verdauung

Kommt ein Welpe in das neue Zuhause und zu seinem neuen Besitzer, dann bedeutet die neue Umgebung für den Kleinen zunächst einmal Stress. Die Trennung von der Mutter sowie den Geschwistern und dann auch noch von der vertrauten Umgebung ist für einen Welpen, körperlich und psychisch gesehen, eine Belastung. Bekanntermaßen ist Stress ursächlich für Infektionen und Verdauungsstörungen. Diese können verhindert werden, indem der Welpe das gewohnte Futter erhält, welches er von seinem vorherigen Zuhause kennt. Zudem sollte die Dosis anfangs weniger groß ausfallen, als diejenige, die er gewohnt ist. Der Verdauungsapparat wird dadurch in der Eingewöhnungsphase entlastet.

 

Hundebesitzer sollten die ersten zwei bis drei Tage den Welpen beobachten. Treten kein Durchfall, Erbrechen oder Blähungen auf, kann die Futtermenge moderat erhöht werden. Bei Durchfall und dem damit einhergehenden Flüssigkeitsverlust ist es allerdings unumgänglich, den Tierarzt aufzusuchen.

 

Regelmäßige Fütterungszeiten beeinflussen den Verdauungsapparat positiv. Zudem lernt der Welpe, dass er sich auf den Hundebesitzer verlassen kann und überdies wird mit festen Fütterungszeiten dem Betteln ebenfalls vorgebeugt. Nach einer gewissen Zeit, etwa 20 bis 30 Minuten, sollte der Napf entfernt werden. Auf diese Weise lernt der Welpe, seine Ration innerhalb dieses Zeitfensters zu fressen. Dies ist wichtig, da gerade im Sommer das Futter im Napf leicht verdirbt. Außerdem wird dem Besitzer schneller auffallen, falls der Hund einmal appetitlos ist und nicht alles auffrisst.

 

Was und wie viel soll gefüttert werden?

Die Menge des Futters hängt unter anderem auch von der Rasse und dem zu erwartenden Endgewicht ab. Auch die Bewegung des Hundes ist bestimmend für die Futtermenge. Am Ende ist aber auch jeder Hund ein Individuum. Daher gibt es auch bei jedem Hund eher gute und eher schlechte Futterverwerter. Hundebesitzer sollten von Anfang an darauf achten, den Hund nicht „zu gut“ zu füttern. Bedenkt man, dass es bei großen Hunderassen durch eine zu hohe Energiezufuhr in der Wachstumsphase zu Skelettschäden kommen kann, sollte man die Futtermenge von Beginn an überdenken. Zu viel Futter beschleunigt das Wachstum, allerdings nicht der Knochen, sondern der Muskeln. Für einen gesunden Knochenbau zudem wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Phosphor.

 

Weniger ist mehr, und viel hilft nicht viel!

Das im Handel erhältliche Futter enthält in der Regel alles, was der Welpe für ein gutes Wachstum benötigt. Prinzipiell kann sich der Hundebesitzer nach der folgenden Aussage gut richten: Je größer der Hund wird, desto langsamer sollte er wachsen. Ein Beispiel ist der Mini, der ausgewachsen gute fünf Kilo auf die Waage bringt, und zwar nach einem knappen Jahr. Einer Hunderasse, die später einmal großgewachsen sein soll, sollte man zum Wachsen zwei Jahre Zeit geben, um das Endgewicht zu erreichen.

 

Der Welpe entwickelt mit der Zeit seine Selbständigkeit, die sich auch beim Fressen zeigt. Der Hundebesitzer ist dafür verantwortlich, dass er nicht nur groß wird, sondern auch gesund ist und bleibt. Und das sieht man einem Hund auch an. Glänzendes Fell zeichnen einen gesunden Hund aus. Ist er rank und schlank, ohne mager zu wirken, sind dies ebenfalls Anzeichen dafür, dass er gesund ist. Ein gesunder Hund hat immer viel Freude an Bewegung, ist stets neugierig und spielt und tollt für sein Leben gern.

Rassenporträt „T“

Bracke im SchneeDie Tiroler Bracke

Wie viele andere Brackenrassen, so stammt auch die Tiroler Bracke von der Keltenbracke ab. Bereits um 1500  und aus Österreich stammend, ist die Tiroler Bracke ein idealer Gebrauchshund für den Wald- und Bergjäger. Das allgemeine Erscheinungsbild der Rasse ist mittelgroß, kräftig, robust. Die Tiroler Bracke ist ein Jagdhund mit feiner Nase, einem guten Orientierungssinn und guter Ausdauer. Diese Hunderasse benötigt viel Auslauf. Der Hund hat einen freundlichen Charakter und ist sehr menschenbezogen. Allerdings ist die Tiroler Bracke nur als Familienhund geeignet, wenn sie auch als Jagdhund arbeiten darf oder sie entsprechende Alternativen hat. Bei der Erziehung des Hundes kann man prinzipiell nichts falsch machen, wenn man etwas Hundeerfahrung mitbringt. Außerdem sollten auch die natürlichen Anlagen der Tiroler Bracke genutzt werden. Das heißt, sie muss ihre Nase einsetzen dürfen und selbständig Aufgaben lösen können. Dann fühlt sie sich richtig wohl. Das Haarkleid der Tiroler Bracke ist dicht und grob. Eine leichte Unterwolle befindet sich unter dem Fell. Die Pflege gestaltet sich einfach. Es empfiehlt sich eine Bürste aus Naturborsten.

 

 

 

Der Tibet SpanielTibet Spaniel

Der Tibet Spaniel stammt aus China und in seiner tibetischen Heimat heißt er Jemtse Apso. Dies bedeutet so viel wie „geschorener Apso“. Die Bezeichnung rührt von seinem kurzen Fell her. Es ist nicht im Detail bekannt, wie lange es diese Hunderasse bereits gibt, aber wohl schon seit mehreren Jahrhunderten. Von den tibetanischen Hunderassen ist der lebhafte Tibet Spaniel der kleinste. Eigentlich hat er die Bezeichnung „Spaniel“ nicht wirklich verdient. Denn er hat keinen Jagdtrieb und daher nichts mit dem Spaniel gemein.

Der kleine, lebhafte und wachsame Tibet Spaniel ist ein fröhlicher und kerniger Hund. Er ist ausgesprochen wachsam und meldefreudig. Sobald etwas sein Misstrauen geweckt hat, zeigt er es auch an. Der Kleine möchte als vollwertiger Partner des Menschen beachtet werden. Er ist sehr aufmerksam, lernwillig und unerschrocken. All dies verbunden mit einem wesensfesten Charakter macht ihn zu einem großen Hund. Immer flott unterwegs, immer fröhlich und lebhaft, das ist zweifelsohne bezeichnend für die Rasse. Die Erziehung sollte liebevoll, aber dennoch konsequent erfolgen. Typisch für den Tibet Spaniel: Begegnet man ihm mit Druck oder Zwang, reagiert er mit einer fast schon hoheitsvollen Ignoranz.

Das Deckhaar des Tibet Spaniel ist sehr seidig, die Unterwolle dicht und fein. Regelmäßige Pflege ist daher Pflicht, gerade auch dann, wenn im Frühjahr und Herbst das Fell gewechselt wird. Wöchentliches Kämmen und Bürsten genügt bereits.

Rassenporträt „S“

Siberian HuskyDer Siberian Husky

Der Siberian Husky gehört zu den ältesten Hunderassen überhaupt. Ursprünglich kommt er aus dem nördlichen Sibirien und stammt von den Original-Schlittenhunden ab.

Der menschenfreundliche Siberian Husky ist ein Arbeitshund, der schnell, leichtfüßig und elegant in seiner Bewegung ist. Seine nordische Herkunft sieht man ihm wegen den aufrecht stehenden Ohren sowie die buschige Rute an. Darüber hinaus sind die Augen auffällig. Sie sind braun oder blau, können aber auch mehrfarbig sein. Seine Aufgabe als Schlittenhund erfüllt er auch heute noch. Leichtere Lasten kann er in mäßigem Tempo über große Entfernungen ziehen.

Die Charaktereigenschaften des Siberian Husky sind durchweg positiver Natur. Er ist freundlich, sanftmütig, menschenfreundlich, kontaktfreudig. Fremden gegenüber ist er nur selten misstrauisch und aggressiv. Als typischer Wachhund ist er daher nicht geeignet. Insgesamt ist er bezüglich seinem Verhalten sehr wolfsähnlich, starrköpfig und mit einem ausgeprägten Jagdtrieb. Aus diesem Grund sollte der Siberian Husky einer straffen Erziehung unterzogen werden. Er hat zudem einen stetigen Bewegungsdrang. Er sollte die Möglichkeit haben, diesen ausleben zu können. Der Hund fühlt sich im Rudel am wohlsten. Daher ist es sinnvoll, Siberian Huskys zu zweit zu halten. Die Fellpflege ist leicht zu bewältigen und auch ein Trimmen ist nicht notwendig.

 

 

Der Shiba InuShiba Inu

Bei dieser Hunderasse handelt es sich eventuell um die älteste der Welt. Genau weiß man, dass der Shiba auf jeden Fall eine uralte, aus Japan stammende, Rasse ist. Die Hunderasse zeichnet sich durch einen lebendigen und temperamentvollen Charakter aus. Er kann mit seiner Unternehmungslust überzeugen und spielt besonders gern mit Kindern. Innerhalb einer Familie ist er anhänglich und lässt sich leicht führen.

Sein Jagdtrieb darf allerdings nicht unterschätzt werden, der bei unzureichender Grenzsetzung zu einem Problem werden kann. Es muss sichergestellt sein, dass der Shiba genug ausgelastet ist. Dann erst verhält er sich zuhause gemäßigt und ruhig. Sein freundliches Wesen lässt zu, dass er sich mit anderen Hunderassen und Tierarten gut verträgt.

Fremden gegenüber zeigt er sich allerdings eher misstrauisch und zurückhaltend. Da der Shiba sehr intelligent und auffassungsbegabt ist, ist die Erziehung teilweise nicht einfach. Konsequenz ist das Zauberwort, das sich der Halter verinnerlichen sollte. Das Deckhaar ist pflegeleicht und hart. Die Fellpflege beim Shiba erfordert regelmäßiges Bürsten.

 

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Rassenporträt „R“

RiesenschnauzerDer Riesenschnauzer

Im süddeutschen Raum wurde der Riesenschnauzer ursprünglich als Treiber von Viehherden eingesetzt. Nachdem Züchter erkannten, dass es sich beim Riesenschnauzer um einen Hund mit wertvollen Charaktereigenschaften handelt, der zu hervorragenden Leistungen fähig ist, wird er seit 1913 zuchtbuchmäßig geführt und seit 1925 als Diensthund anerkannt.

Der Riesenschnauzer ist groß und kräftig sowie rauhaarig. Wer vor ihm steht, hat zunächst großen Respekt vor ihm. Jedoch hat er vom Wesen her einen gutartigen und ausgeglichenen Charakter, was ihn zu einem beliebten Familienhund macht. Was ihn vor allem auszeichnet, das ist seine unbestechliche Treue zu seinem Menschen. Darüber hinaus ist er klug, besitzt Ausdauer, Schnelligkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Wind, Regen, Kälte sowie Krankheiten. Er ist sehr belastbar und überaus selbstsicher, sodass er sich gut zum Begleit-, Sport-, Gebrauchs- und Diensthund eignet. Wer sich für einen Riesenschnauzer entscheidet, sollte ihn seinen Bewegungsdrang ausleben lassen, da er sonst nicht weiß, wohin mit all seiner Kraft. Beim Spielen könnte er dadurch nämlich schnell grob werden. Dies bedeutet, dass er neben viel Bewegung auch viel Platz benötigt. Die Fellpflege ist einfach, da das Fell des Riesenschnauzers nur gelegentlich getrimmt werden muss.

 

 

Rottweiler

Der Rottweiler

Der Ursprung des Rottweilers geht bis in die Römerzeit zurück, wo er als Hüte- und Treibhund gehalten wurde. Damit zählt er zu den ältesten Hunderassen. Durch sein aufmerksames und arbeitseifriges Wesen ist der Rottweiler bis heute ein idealer Gebrauchshund. Mitunter kommt er deshalb auch im Polizeidienst zum Einsatz. Der Rottweiler schindet mit seiner imposanten Erscheinung Eindruck, dennoch hat er einen freundlichen, anhänglichen Charakter, was ihn zugleich zu einem beliebten Familienhund macht. Er ist darüber hinaus unerschrocken und selbstsicher, weshalb er eine konsequente Führung benötigt. Ansonsten könnte er selbst über sein Handeln entscheiden. Und hier sind Rüden dominanter als Hündinnen anzusehen. Sein Wesen ist prinzipiell friedlich. Dennoch könnte sein hoher Schutztrieb unkontrolliert zu Problemen führen. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Sozialisierung von großer Bedeutung. Trotzdem geht ihm seine Familie über alles. Der Rottweiler ist ein ausgesprochen treuer, loyaler und liebevoller Hund. Auf der anderen Seite aber auch verteidigungsbereit, wenn er den Eindruck hat, dass Gefahr droht.

Rassenporträt „P“

PekingeseDer Pekingese

Der Pekingese ist auch bekannt als Pekinese oder Peking-Palasthund. Bezüglich der Herkunft heißt es, dass die Kaiserwitwe Tze Hsi eine Rassebeschreibung erließ. Aus dieser ging hervor, dass der Pekinese krumme und kurze Beine haben sollte. Dies aus dem Grund, damit er nicht davon laufen könne. Als Zeichen von Vornehmheit sollte er einen Pelzkragen besitzen. Nachdem 1860 die ersten Pekingesen nach England kamen, wurden sie sehr schnell zum Hund der feinen Gesellschaft. Bezüglich Charakter ist zu erwähnen, dass der Pekingese intelligent und selbstbewusst ist. Zudem zeichnen ihn seine Furchtlosigkeit und Wachsamkeit aus. Als Kinderhund kann er nicht bezeichnet werden. Er ist zwar sehr liebebedürftig, aber stellenweise auch eifersüchtig und ist manchmal trotzdem ein wenig distanziert.

 

Für die Pflege muss sein Halter viel Zeit aufbringen. Denn der Pekingese benötigt eine sorgfältige Pflege und darüber hinaus hochwertiges Futter. Auslauf benötigt er eher wenig. Bei länger andauernden Spaziergängen kann er mitunter durch sein langsames Tempo sogar nerven. Aber in diesem Fall lässt er sich problemlos auf dem Arm tragen.

 

 

Papillon

Der Papillon

Der Papillon wird auch Kontinentaler Zwergspaniel oder Phaléne genannt. Die Rasse stammt aus Frankreich und es sind wohl die großen Ohren, die bei dieser Rasse als klares Erkennungsmerkmal gelten. Der Papillon ist sehr familienbezogen, zudem lebhaft und intelligent. Sie sind immer bereit zum Spielen, Toben und Schmusen. Die Zwerghunde lieben lange Spaziergänge. Denn hier haben sie die Möglichkeit, sich richtig auszutoben. Er ist zwar eine kleine Hunderasse, beeindruckt dennoch durch seine Erscheinung. Er gilt als verspielter Familienhund, baut jedoch zu Kindern keine besonders enge Bindung auf. Fremden gegenüber ist er ebenfalls eher zurückhaltend. Er gilt als idealer Begleiter für Schulkinder oder ältere Personen, allerdings nicht für Kleinkinder. Für den sensiblen Papillon sind Kleinkinderhände ein wenig zu grob.

 

Man sieht es ihm kaum an, doch der Aufwand für die Fellpflege hält sich in Grenzen. Das Langhaar der Rasse muss nicht getrimmt oder verschnitten werden. Unterwolle besitzt er nicht, weshalb ein wöchentliches Auskämmen mit weicher Bürste oft ausreichend ist. Die langen Ohrenfransen jedoch benötigen häufiger eine Behandlung mit einem feinen Kamm, da es sonst zu Verfilzungen kommen kann.

Räude beim Hund

Räude beim HundKratzt sich ein Hund häufig, könnte es sich um die sogenannte Räude handeln. Es handelt sich bei Räude um eine hochgradig ansteckende Milbenerkrankung. Übertragen wird die Erkrankung durch den Kontakt mit anderen Hunden und den Kontakt mit dem Schlaf- beziehungsweise Liegeplatz des Hundes.

Der Überträger ist der Fuchs, was bedeutet, dass sich ein Hund gerade im Wald sehr schnell die Milben einfangen kann. Wie erkennt man nun die Räude? Prinzipiell kratzt sich ein Hund immer mal wieder und es kommt Hundehaltern wenig auffällig vor. Daher ist auf mögliche weitere Symptome zu achten, wie Haarausfall und Schuppenbildung. Vor allem im Augen-, Vorderbein- und Mundwinkelbereich tritt die Schuppenbildung ein. Darüber hinaus sollte auf folgende Anzeichen geachtet werden:

 

– gerötete Flecken auf der Haut
- kahle Stellen im Fell
– wunde Stellen zwischen den Zehen, auf der Nase, über den Augen
– Juckreiz
– Schorf- und Krustenbildungen

 

Die Räude beim Hund kann behandelt werden, wobei die noch sehr jungen Hunde im Allgemeinen sehr schnell genesen, meist sogar ohne tierärztliche Hilfe. Darüber hinaus hilft es, den betroffenen Hund zu baden und ihm nährstoffreiches Hundefutter zu geben. Unterstützend wirken zudem Nahrungsergänzungen sowie Fettsäuren beispielsweise in Leinöl und weitere Öle zum Einreiben. Nährstoffreiches Hundefutter und Nahrungsergänzungen und eine große Auswahl an Pflegemittel finden Hundebesitzer im Onlineangebot von Schecker.

Da es sich bei der Räude um eine ansteckende Erkrankung handelt, verordnet der Tierarzt in der Regel ein Mittel gegen Milben oder sogar ein Antibiotikum. Die Stärkung des Immunsystems beim Hund muss ebenfalls in Angriff genommen werden.

Um der Räude vorzubeugen, haben Hygiene und Sauberkeit absolute Priorität. Weitere Vorbeugemaßnahmen kann der Hundebesitzer jedoch nicht treffen.

Tollwut beim Hund

Tollwut-Impfung beim HundTollwut beim Hund. Kaum eine andere Tierkrankheit ist gefürchteter. Obwohl die Tollwut beim Hund extrem selten auftritt und Deutschland als nahezu tollwutfrei gilt, ist die Angst bei den Menschen immer noch präsent. Muss ein Hund dennoch geimpft werden? Der sogenannte Lyssavirus löst beim Hund Tollwut aus. Für den Hund, bei dem die Krankheit ausgebrochen ist, gibt es keine Heilung mehr. An Tollwut sterben nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Aus diesem Grund ist Tollwut derart gefürchtet. Mit Schutzimpfungen kann dem Ausbruch der Krankheit vorgebeugt werden.

 

Wie kann sich ein Hund überhaupt infizieren? Durch den Biss eines infizierten Tieres wird Tollwut auf andere Tiere und den Menschen übertragen. Wenn überhaupt, dann gelten in Europa Wildtiere wie Füchse, Dachse, Marder oder auch Fledermäuse als Überträger der Tollwut. In Deutschland war es vor allem der Fuchs, der hauptsächlich als Überträger galt. Allerdings gilt die Bundesrepublik seit 2008 als nahezu tollwutfrei. Dennoch ist es nicht absolut unmöglich, dass sich ein Vierbeiner ansteckt. Auf Reisen in Ländern mit hohem Tollwutrisiko besteht die Gefahr, dass sich der Hund infiziert. Oder durch Tiere, die von dort kommen. Als besonders gefährlich gelten Länder wie Indien, Afrika und auch Lateinamerika. In diesen Ländern sind es nicht nur Wildtiere, sondern auch streunende Hunde und Katzen, die das Virus übertragen. Grundsätzlich sollte daher der Kontakt mit anderen Tieren im Ausland vermieden werden. Dies gilt für Hunde, aber auch für den Menschen.

 

Zurück zur Impfung beim Hund- ist diese zwingend notwendig? Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht. Dennoch wird die Impfung in regelmäßigen Abständen empfohlen. Die Gefahr, einem tollwütigen Fuchs oder anderem infizierten Tier zu begegnen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Gründe, die für eine Impfung des Hundes sprechen, sind dennoch vorhanden. Denn nach der nationalen Tollwutverordnung müssen Hunde und Katzen ohne Impfschutz bei einem begründeten Tollwutverdacht sofort eingeschläfert werden. Ein begründeter Verdacht liegt vor, wenn ein ungeimpfter Hund von einem Wildtier gebissen wird. Beißt ein Hund ohne Impfschutz den Nachbarn, ist der Amtstierarzt in der Lage, Tollwutverdacht auszusprechen. Der Hund wird dann unter eine 6-monatige Quarantäne gestellt. Im schlimmsten Fall muss er dann eingeschläfert werden.

 

Ein Hundebesitzer sollte sich über die Tollwutschutzimpfung Gedanken machen und bedenken, dass es nur durch jahrzehntelange konsequente Schutzimpfungen vieler Tiere erreicht werden konnte, dass Deutschland heutzutage nahezu tollwutfrei ist.

Wie viel Schlaf braucht ein Hund?

Wie viel Schlaf braucht ein Hund?Wer sich fragt, wie viel Schlaf sein Hund braucht, der sollte sich Katzen anschauen. Denn Hunde sind tatsächlich wie Katzen, wenn es um Schlaf geht. Hunde brauchen viel Schlaf. Genetisch ähneln sich Hund und Katze also. Allerdings zieht sich eine Katze zurück, wenn sie Ruhe braucht. So ist sie eben. Der Hund tut dies häufig nicht.

 

Viele Hunde nehmen sich nicht die Ruhezeiten, die sie bräuchten. Zwar ist beim Hund das Erkennen des Ruhebedürfnisses noch angeboren, das Beharren darauf allerdings nicht mehr. Ein Haushund wurde dazu gezüchtet, immer einsatzbereit zu sein. Dies wird deutlich bei den bekannten Rassen, wie Golden Retriever, Jack Russel Terrier, Deutscher Schäferhund, Border Collie und vielen mehr. Kaum einer dieser Hunde würde auf seinen benötigten Schlaf zu beharren, sondern er macht immer mit. Dem Hund wurde wohl kein Gefallen damit getan, dass er über die ‚Ich-mach-immer-mit-Eigenschaft‘ verfügt.

 

Ausreichend Schlaf und Ruhe sind lebenswichtig, denn im Schlaf werden die Geschehnisse vom Tag verarbeitet. Da gibt es zwischen Mensch und Tier keinen Unterschied. Je nach körperlicher oder geistiger Anstrengung ist der Schlaf in der folgenden Nacht tief oder unruhig. In zahlreichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass der Hund bei Schlafentzug überdrehter wirkt. Je mehr Schlafentzug, desto unkonzentrierter, grob-motorischer wurde er.

 

Bei weiterem Schlafentzug wurde er nervös und schnell reizbar. Danach folgte Aggressivität sowie Krankheit. Am Schluss, quasi im fünften Stadium des Schlafentzugs, ist der Hund schwer oder chronisch erkrankt. Schlafmangel schwächt das Immunsystem und Aggressionen beim Hund haben nichts mit schlechtem Benehmen zu tun. Hundehalter sollten dies als eine Warnung ansehen. Es ist ein deutliches Zeichen dafür, dass der Hund überfordert ist. Schlafmangel bedeutet Stress für den Hund.

 

Wie viel Schlaf braucht ein Hund nun? In Zahlen ausgedrückt können es bei erwachsenden Hunden 17 bis 20 Stunden sein. Welpen, Senioren und kranke Hunde benötigen mehr Schlaf, etwa 20 bis 22 Stunden. Ein Hund kann bezüglich Ruhebedürfnis daher durchaus mit einer Katze verglichen werden. Zu den Ruhezeiten zählt ebenfalls das Chillen mit Herrchen und Frauchen vor dem Fernseher.

Wie schneide ich meinem Hund richtig die Krallen?

Wie schneide ich meinem Hund richtig die Krallen?Warum und wie schneide ich meinem Hund richtig die Krallen? Dieser Frage muss auf den Grund gegangen werden. Diejenigen Hundehalter, die noch niemals einem Tier die Krallen geschnitten haben, sind ängstlich und wollen sich gar nicht so richtig mit dem Thema auseinandersetzen. Die Angst ist groß, man könnte das Tier verletzen.

 

Dennoch handelt es sich bei der Krallenpflege um Gesundheitsvorsorge beim Hund. Denn zu lange Krallen wirken sich negativ auf das Laufen aus. Er wird behindert und findet auf glatten Untergründen nicht mehr genügend Halt und könnte demzufolge ausrutschen. Was aber noch viel schlimmer ist: Durch zu lange Krallen können Schmerzen auftreten und auf lange Sicht den Bewegungsapparat schädigen. Außerdem kann es zu Haltungsproblemen kommen.

 

Ebenfalls besteht die Gefahr, dass sich der Hund beim Kratzen selbst verletzt, oder die Krallen einwachsen und sich dann entzünden. Eigene Versuche des Hundes, die Krallen selbst zu kürzen, scheitern häufig. Im schlimmsten Fall wird die komplette Kralle herausgerissen, was wiederum Entzündungen und starke Schmerzen zur Folge hat.

 

Hundehalter sollten die Krallen ihres Vierbeiners im Auge behalten. Nicht immer müssen Krallen geschnitten werden. Häufig nutzen sie sich auf Asphalt und harten Untergründen selbst ab. Dies funktioniert jedoch nicht, wenn der Hund vorrangig auf Wiesen und im Wald spazieren geht.

 

Beim richtigen Krallenschneiden wird das passende Werkzeug benötigt, und zwar eine Krallenschere oder Krallenzange. Daneben werden viel Licht sowie eine ruhige Hand und vor allem auch ein ruhiger Hund benötigt. Bevor man sich dem Krallenschneiden widmet, sollte der Hund daran gewöhnt sein, dass er an den Pfoten berührt wird. Je unangenehmer er es empfindet, desto unruhiger ist er beim Krallenschneiden. Dann könnten Verletzungen drohen. Trainingseinheiten mit dem klassischen „Gib-Pfote-Spiel“ erleichtern vieles.

 

Wer selbst unsicher ist, überträgt dies auf den Hund, der dann ebenfalls unruhig wird. Hundehalter, die dies nicht im Griff haben, sollten das Krallenschneiden einem Profi überlassen. In der Regel ist das der Tierarzt oder der Hundesalon des Vertrauens. Grundsätzlich sollten die Krallen beim Hund schrittweise gekürzt werden. Das heißt, immer nur jeweils etwa 1 mm abschneiden, bis die optimale Länge erreicht ist. Das häufigste Werkzeug zum Krallenschneiden ist die Krallenzange, die Hundehalter im Onlineshop von Schecker erhalten. Die Krallenzange funktioniert nach dem Prinzip der Nagelschere für den Menschen, mit dem Unterschied, dass die Krallenzange einen gleichmäßigen Druck von allen Seiten auf die Kralle ausüben sollte. So wird die Kralle nicht gequetscht.

Welcher Hund passt zu mir?

Welcher Hund passt zu mir?Welcher Hund passt zu mir? Diese Frage ist berechtigt, denn jede Hunderasse verfügt über ihren eigenen Charakter, Temperament sowie Größe und Aussehen. Die Auswahl ist mittlerweile riesig und es bedarf genauer Informationen, bevor man sich für einen Hund entscheidet. Damit der Mensch mit seinem Hund ein perfektes Team werden kann, ist es daher wichtig, sich vorher intensiv mit den verschiedenen Rassen zu beschäfigten. Erst dann steht dem Glück nichts mehr im Weg.

 

Während das Aussehen eines Hundes eher mit den persönlichen Vorlieben zu tun hat, sollte man bei der Größe bereits genau überdenken, ob der Vierbeiner ausreichend Platz und Auslauf haben wird. Wichtig bei der Wahl für eine Hunderasse sind die speziellen Wesensmerkmale. Der Jagd- oder Hütetrieb zum Beispiel hat Einfluss auf das Verhalten des Hundes im Alltag und sollte bei der Wahl des Welpen berücksichtigt werden. Nur wer den Charakter eines Hundes kennt, kann ihn wirklich artgerecht halten. Für zukünftige Hundehalter, die sich zum ersten Mal für einen Hund entscheiden, sind nicht alle Hunderassen geeignet. Denn spezielle Wesenszüge erfordern die Hundeerziehung eines erfahrenen Experten.

 

Bei der Entscheidung, welcher Hund nun zu einem selbst passt, spielen also mehrere Faktoren eine Rolle. Ist genug Zeit für den Hund vorhanden? Wie viel Auslauf steht dem Hund zur Verfügung? Wird der Hund in der Stadt oder auf dem Land leben? Der Hütetrieb oder Jagdinstinkt muss Berücksichtigung finden beziehungsweise zu welchem Zweck der Hund gezüchtet wurde. Auch ein Jagdhund kann sich in der Stadtwohnung eingewöhnen, vorausgesetzt er bekommt genug Auslauf. Ein Mops zum Beispiel muss beschäftigt werden, da er sich sonst langweilt und Hundebesitzern auf der Nase herumtanzt. Am Ende jedoch ist auch wichtig und zu bedenken, dass ein Vierbeiner immer Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit und eine konsequente Erziehung braucht.

Verstopfung beim Hund

Verstopfung beim HundWann liegt eine Verstopfung beim Hund vor und wie erkennt man diese? Eine Verstopfung bedeutet, dass sich der Kot im Darm des Hundes verdickt. Daraus folgt, dass der Darmausgang blockiert wird. Dies führt dazu, dass der Hund über einen längeren Zeitraum den Kot nicht mehr ausscheiden kann, was ihm einmal durch das Völlgefühl und zum anderen durch das Ausscheiden selbst Schmerzen bereitet. Unterschieden wird in einer plötzlich auftretenden Verstopfung und einer chronischen Verstopfung. Die plötzlich auftretende Verstopfung verschwindet in der Regel innerhalb weniger Tage. Die chronische Verstopfung bedarf allerdings ärztlicher Behandlung.

 

Häufige Ursache für eine Verstopfung beim Hund ist mangelnde Bewegung. Ältere oder kranke Tiere haben meist mit Rheuma, Hüftproblemen oder auch Lähmungen zu kämpfen. Gerade für diese Tiere ist die fehlende Bewegung ein zusätzliches Problem, aus dem eine chronische Verstopfung herrühren kann. Es ist ein wahrer Teufelskreis, wenn ein Hund mit Verstopfung zusätzlich große Schmerzen beim Ausscheiden des Kots hat. Die Folge: Der Hund hat Angst vor den Schmerzen, vermeidet das Ausscheiden, was zu einer noch größeren Verstopfung führt. Eine weitere Ursache, die zu Verstopfung beim Hund führen kann, ist eine fehlerhafte Ernährung, ebenso wie Mangel an Flüssigkeit oder das häufige Füttern von Knochen. Verschluckte Gegenstände aus Kunststoff oder Haare wirken sich ebenfalls negativ auf das Verdauungssystem des Hundes aus. Außerdem auch bestimmte Medikamente.
Liegt eine Verstopfung vor und dauert diese bereits mehrere Tage an, ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Zwar versuchen viele Hundehalter, das Problem selbst in den Griff zu bekommen, dennoch gilt es, den Hund so schnell wie möglich von den Qualen der Verstopfung zu befreien.

 

Vorbeugend tut ausreichend Auslauf dem Hund gut, da Bewegung die Verdauung anregt. Ist das Futter ballaststoffreich, benötigt der Hund viel Wasser, denn auch dadurch wird eine Verstopfung verhindert. Bei Schecker haben Sie die Möglichkeit, ein Futtertestpaket für Hunde zu bestellen. Lassen Sie Ihren Hund die verschiedenen Sorten des hochwertigen Futters probieren. Mithilfe des Testpakets werden Sie schnell ein für Ihren vierbeinigen Liebling passendes Trockenfutter finden.

Tipps gegen Reisekrankheit beim Hund

Reisekrankheit-beim-HundReisekrankheit ist den Menschen bekannt. Doch angeblich leidet sogar jeder sechste Hund ebenfalls darunter. Allerdings ist es Hunden nicht möglich, ihre Gründe für Nervosität und Übelkeit deutlich zu machen. Unter Umständen steigert dies die Beschwerden noch und kann sogar bis zum Erbrechen führen. Tipps gegen Reisekrankheit beim Hund können helfen.

Wird ein Hund reisekrank, resultiert dies aus einer Bewegungsübelkeit, welche ihre Ursachen in den Beschleunigungskräften hat. Durch Angst und Stress beim Autofahren wird das Unwohlsein beim Hund sogar noch verstärkt. Dies liegt wohl daran, dass ein Hund nicht für das Autofahren gemacht ist, sondern eher für das Laufen.

Grundsätzlich sollten Hundehalter vor längeren Fahrten darauf achten, dass der Hund einen leeren Magen hat. Steht eine größere Urlaubsreise bevor, ist es ratsam, den Hund zwölf Stunden vor der Autofahrt nicht mehr zu füttern. Allgemein wird ebenfalls dazu geraten, die Sicht des Hundes vom Auto nach draußen durch eine entsprechend positionierte Hundebox zu verhindern. Übelkeit beim Hund kann nämlich dadurch entstehen, dass sich sozusagen die Außenwelt bewegt, der Körper selbst aber nicht. Eine Transportbox wird grundsätzlich empfohlen, damit der Hund sicher am Ziel ankommt. Bei Schecker, dem Onlineshop für Hundebedarf, erhalten Sie eine große Auswahl an Hundetransportboxen für kleine und große Hunde.

Helfen Medikamente gegen Reisekrankheit? Oder gibt es sogar Hausmittel? Bevor Hundehalter zur chemischen Keule greifen, wird eher dazu geraten, dem Hund während der Fahrt viele Pausen zu gönnen. Bei heftigen Schmerzen kann immer noch der Tierarzt nach Rat befragt werden. In seinem Medizinschrank hat dieser sicherlich einige Medikamente für die Hundereiseapotheke. Als Hausmittel ziehen Menschen den chemischen Mitteln Ingwer gegen Reisekrankheit vor. Dies könnte auch beim Hund wirken. Dazu dem Hund Ingwerpulver ins Futter mischen. Doch Vorsicht – Ingwer ist scharf. Daher die Dosis immer gering halten. Bei den Hausmitteln sind Bachblüten Rescue-Tropfen sehr beliebt. Hier gilt das gleiche wie bei dem Ingwerpulver. Zu Beginn mit nur wenigen Tropen beginnen und abwarten, wie der Hund die Tropfen verträgt. Von einer Mischung aus Hausmitteln und chemischen Präparaten sollte abgesehen werden. Bei extremer Reisekrankheit den Tierarzt kontaktieren.

Wir bekommen einen Welpen

Wir bekommen einen WelpenWenn es heißt: „Wir bekommen einen Welpen“, dann wird dies den normalen Alltag der Familie komplett umkrempeln. Zu Beginn ist das eine neue Situation, mit der sich jedes Familienmitglied mit Freuden anfreunden kann. Doch was ist, wenn der Welpe größer wird und nicht mehr nur der kleine, süße, tollpatschige Welpe ist?

 

 

Leider kommt es dann häufig vor, dass der junge Hund dann nur noch ein Anhängsel ist, um das sich niemand mehr kümmert. Es ist daher überaus wichtig, sich zunächst die Vor- und Nachteile der Anschaffung eines Hunds zu überlegen. Eventuell hilft eine Liste, auf der man Pro und Kontra gegenüberstellt. Familien, Paare oder Singles müssen gründlich überlegen, bevor sie sagen: „Wir bekommen einen Welpen.“

 

Ist die Entscheidung gefällt, muss auch in der Wohnung oder dem Haus einiges getan werden. Unter anderem müssen einige Räume sogar „welpensicher“ gemacht werden. Im Garten muss eventuell ein Gartenzaun errichtet werden. Am besten tut man dies bevor der Welpe im Alter von ca. 9 Wochen einzieht, denn danach wird keine Zeit mehr dafür sein. Als Grundausstattung benötigt ein Welpe einen Fress- und Trinknapf, Leine und Halsband, diverse Pflegeutensilien sowie Hundekorb inklusive einer pflegeleichten Decke. Beim Thema Hundekorb ist zu beachten, dass dieser ruhig und Zugluft frei steht.

 

Wird ein Welpe beim Züchter abgeholt, dann informiert dieser ausführlich über die wichtigsten Dinge, auf die man als Hundebesitzer achten sollte. Auch was das das Futter, Sauberkeit und Erziehung anbelangt, kann der Züchter Antworten auf alle Fragen geben. Kommt der Welpe in sein neues Zuhause, dann ist es wichtig, ihm erst einmal etwas Ruhe zu gönnen. Jede Hektik überträgt sich auf den Hund. Ruhe und Gelassenheit sowie ein Trinknapf mit Wasser ist alles, was er zunächst benötigt.

 

Selbstverständlich ist nun jeder in der Familie und immer auch die Nachbarn neugierig auf den Neuzugang in der Familie. Davon ist am ersten Tag jedoch dringend abzuraten. Er soll zuerst Zeit mit der Bezugsperson verbringen und in den ersten Wochen nicht überfordert werden. Grundsätzlich ist ein Welpe pflegeleicht und was er am Anfang am meisten benötigt, das ist Aufmerksamkeit, Geborgenheit und ganz viel Liebe.

 

Dennoch wird es immer mal wieder Situationen geben, in denen der Hundebesitzer mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen hat. Durchaus kann unter gewissen Umständen auch einmal Hilflosigkeit entstehen. Hier helfen Ratgeber oder Welpenbücher von Schecker die Unsicherheit abzulegen.

Blutspende für Hunde

Blutspende für HundeJeder Mensch kann durch Blutspenden Leben retten. Ein Hund ist ebenfalls dazu in der Lage. Eine Blutspende für Hunde ist nicht selten. Hundebesitzer sind vor Situationen nicht gefeit, in denen ihr Hund beispielsweise durch Verletzungen oder Operationen eine Bluttransfusion benötigt. Blutspenden können in solchen Fällen lebensrettend sein. Blutspenden müssen für Notfälle zur Verfügung stehen. Diese Blutspenden werden durch eine Blutbank gewährleistet. In der Humanmedizin ist dies schon lange gängige Praxis. In der Tiermedizin ist vielen gar nicht bewusst, dass es ebenfalls Blutbanken gibt, damit Hundebesitzer ihre Hunde zur Blutspende zur Verfügung stellen können.

Für die Blutspende geeignet sind alle gesunden und ruhigen Hunde im Alter zwischen einem und neun Jahren. Sie sollten ein Mindestgewicht von 20 Kilogramm haben. Außerdem muss der Hund regelmäßig geimpft sein, was im Allgemeinen im Impfpass aufgeführt ist. Entwurmt sein muss er ebenfalls und keine Medikamente erhalten. Ausgeschlossen sind Hunde, die im südlichen Ausland waren. Bei ihnen ist die Gefahr einer möglichen Übertragung von Infektionserkrankungen zu groß. Darüber hinaus gibt es weitere Anforderungen an einen Blutspender:

? Der Hund/Spender sollte selbst noch nie Blutprodukte erhalten haben
? Weibliche Hunde sollten bisher noch nie trächtig gewesen sein
? Der Hämatokrit-Wert sollte über 35 % liegen
? Zwischen zwei Blutspenden müssen mindestens 2 Monate liegen

Nebenwirkungen sind keine bekannt. Allerdings sollten für mindestens 24 Stunden nach der Blutspende Anstrengungen vermieden werden.

Der wichtigste Vorteil, den eine Blutspende für Hunde mit sich bringt, ist der, dass Blut für andere Hunde immer verfügbar ist. Blutspenden retten Leben, weil andere Hunde Blut gespendet haben. Als weiterer Vorteil ist zu nennen, dass Spendertiere einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden, und zwar kostenlos. Doch wer spricht schon über Geld, wenn es um den geliebten Vierbeiner geht

Rassenporträt „N“

NeufundländerNeufundländer 

Ein echter Hütehund ist der Neufundländer Mit seinem meist braunen Fell wirkt der wuschelige Hund wie ein Knuddelbär. Allerdings verteidigt er auch gerne seine Familie. Der Neufundländer kann eine Schulterhöhe bis zu 71  cm erlangen und bietet bei der Größe ein Gewicht um die 65 kg. Gezüchtet wurde der Neufundländer, um als Zug und Wasserhund seinem Herrchen zu dienen. Doch heutzutage  ist er ein Begleithund, der achtsam auf seine Familie aufpasst.

Das Fell des Neufundländers ist wasserundurchlässig und bedarf dadurch eine besondere Pflege und ein tägliches Bürsten, um Knoten und Ungeziefer vorzubeugen. Der Neufundländer ist ein Arbeitshund und sollte stets mit Aufgaben betreut werden, die in geistig und körperlich fordern. Vor Gewässern macht er keinen Halt, denn sein angezüchteter Instinkt lässt ihn als wahren Schwimmmeister erscheinen.

Ein Neufundländer ist ein liebevoller Hund, der auch gerne als Familienhund genommen wird. Allerdings sollte man bei einem großen Hund darauf achten, dass er Freiraum braucht Eine Etagenwohnung ist daher nicht besonders geeignet Der Neufundländer sollte viel Auslauf und/oder einen großen Garten zur Verfügung gestellt bekommen.

 

 

Norfolk TerrierNorfolk Terrier 

Dieser kleine, meist braunhaarige Hund erreicht eine Schulterhöhe von circa 26 Cm und ein Gewicht zwischen 5 und 7 kg. Er stammt aus England und wurde früher für die Jagd eingesetzt. Der kleine drahtige Terrier ist ein eigensinniges Wesen, welcher aber neben dem kleinen Teufel auch ein liebevoller Hund ist. Durch seine geringe Körpergröße ist er ein Allrounder und kann im Rucksack, in der Handtasche und sogar auf einem Flug problemlos mitgenommen werden. Der Terrier ist durch seine Zucht ein ausdauerndes Tier und kann auch auf langen Wanderungen mithalten. Das Tier hat einen großen Bewegungsdrang und muss dementsprechend beschäftigt werden. Das Norfolk Terrier hat dünnes, drahtiges Haar, welches kaum Pflege braucht, ein- bis zweimal im Jahr sollten die abgestorbenen Haare entfernt werden.

Rassenporträt „M“

MalteserMalteser

Gutmütig und liebevoll ? so kann man den Malteser am besten beschreiben. Der kleine Malteser fällt zunächst auf wegen seinem langen Fall, welches im Alter von acht Monaten das Jugendfell ersetzt. Erst ab dem dritten Lebensjahr ist das Fell des Maltesers voll entwickelt. Malteser sind für ihren sanftmütigen Charakter bekannt. Von einem ausgeprägten Jagdtrieb kann bei einem Malteser nicht gesprochen werden. Aus diesem Grund sind sie auch leicht erziehbar. Auszeichnend für Malteser ist ebenfalls, dass sie nicht besonders aktiv sind. Sie gehören eher in die Kategorie ruhig und gemütlich. Zudem sind sie wenig anspruchsvoll, aber immer aufmerksam und freundlich. Für sie spricht außerdem, dass sie Fremden gegenüber keine Aggressivität zeigen. Auch wenn die Vermutung aufkommt, dass Malteser langweilig seien, ist dies keineswegs so. Sie sind lebhaft, wachsam und sehr intelligent. Auch noch wenn sie ins Alter gekommen sind, spielen sie liebend gern. Und obwohl sie durch ausgiebiges Herumtollen selbst für Bewegung sorgen, lieben Malteser viel Bewegung und Auslauf wie jeder andere Hund auch. Malteser benötigen eine liebevolle Bezugsperson und wollen von ihr umsorgt werden. Ein besonders gutes Verhältnis haben Malteser vielfach oft auch mit Kindern. Durch ihr langes Fell ist tägliche Pflege mit einer Bürste empfehlenswert. Denn das Fell neigt zu verfilzen. Malteser zählen zu den „pflegeleichten“ Hunden in Bezug auf Charakter, Haltung und Pflege.

 

 

Mops

Mops

Jeder kennt ihn – den Mops. Unverkennbar ist sein breiter Kopf sowie sein muskulöser Körperbau. Er kommt als eine starke Persönlichkeit daher, obwohl er als gewöhnungsbedürftig gilt. Aus Doggen herausgezüchtet, begleitete der Mops vor etwa zweieinhalb Tausend Jahren buddhistische Priester. Später, im 16. Jahrhundert, kamen sie nach Holland. Hier galten sie als Begleithunde von Aristokraten und Könige. Der Name Mops stammt vom Germanischen „mup“ ab. Dies bedeutet in etwa soviel wie „mürrisch das Gesicht verziehen“. Und das passt zum Mops. Man kennt den Mops als übermütiger und temperamentvoller Hund voller Lebensfreude und Humor. Zwischendurch ist er auch mal ruhig und nachdenklich, wodurch er insgesamt als ausgeglichener Hund bezeichnet werden kann. Vor allem kommen die Hunde sehr gut mit Kindern zurecht, da sie als sehr freundlich und gutmütig gelten. Im Allgemeinen ist der Mops ein angenehmer Haushund, der auch im Umgang mit anderen Tieren und Artgenossen ein friedliches und soziales Verhalten an den Tag legt. Bezüglich Fellpflege ist der Mops dank seines glatten Fells wenig anspruchsvoll. Zudem ist er ein unkomplizierter Begleiter, der sich auch in kleinen Wohnungen wohlfühlt. Auszeichnend für den Mops sind sein ausgeprägtes Sozialverhalten und seine Anpassungsfähigkeit. Dies macht seine Haltung sehr angenehm.

Rassenporträt „L“

Lakeland TerrierLakeland-Terrier 

Der beliebte Lakeland-Terrier ist ein sehr vielseitiger und temperamentvoller Jagdhund, der sich mittlerweile auch als Haushund einen Ruf gemacht hat. Allerdings ist er keineswegs ein Schoßhund. Der Terrier braucht Bewegung, und zwar viel Bewegung.

Es heißt, dass der Lakeland-Terrier ein ausgesprochen scharfer Hund sei. Dies ist jedoch nicht sein einziges Wesensmerkmal. Er ist sehr verspielt, vergnügt, gehorsam und besonders anhänglich. Der Terrier wird bis zu 37 cm groß, ist von schmaler Statur und ist mit seinem Gewicht von bis zu 8 kg ein Leichtgewicht. Die Unterwolle seines Fells ist dicht und weich. Das Deckhaar hingegen dicht und hart.

Bei den Fellfarben gibt es verschiedene Kombinationen, wobei eine typische Kombination Lohfarben mit Schwarz ist. Regelmäßiges Bürsten trägt zu einem gepflegten und glänzenden Fell bei. Rassetypisches Trimmen des Fells ist zweimal im Jahr notwendig. Mit einer Fellschere lässt sich zwischendurch störrisches Fell sehr gut nachschneiden. In seinem engen Umfeld verträgt er sich grundsätzlich gut mit anderen Hunden und auch das Verhältnis zu Kindern hat sich bisher als unproblematisch gezeigt.

 

 

LabradorLabrador-Retriever

Bei dieser Rasse handelt es sich um stattliche Hunde, die bis zu 60 cm groß werden und ein Gewicht von 30 bis 35 Kilogramm erreichen. Sein Erscheinungsbild ist insgesamt kräftig, muskulös und harmonisch.

Mit einem Labrador-Retriever lässt es sich gut zusammenleben und auch zusammenarbeiten. Es handelt sich um eine intelligente, fleißige und fügsame Rasse. Außerdem ist der Hund reaktionsschnell und zeichnet sich ebenfalls durch seine Anhänglichkeit aus. Ganz ohne Fellpflege kommt auch diese Hunderasse nicht aus. Zwar bedarf das Fell kein tägliches Bürsten, dennoch muss das dichte, glatt kurze und etwas harte Haarkleid ab und zu gebürstet werden. Das Fell des Labrador-Retrievers ist in der Regel einfarbig, wobei schwarze- und helle Brauntöne weit verbreitet sind.

Wer sich für einen Labrador-Retriever entscheidet, muss ihm Gelegenheit zur Bewegung geben und ihn beschäftigen. Ansonsten eignet sich der Hund zum Apportieren bei der Jagd. Er gehört daher ganz und gar nicht zu den Stubenhockern oder Langweilern. Sein Verhältnis zu Kindern und anderen Hunden ist im Allgemeinen gut.

Rassenporträt „K“

KönigspudelKönigspudel

Auch der Königspudel hat ein auffallendes Fell, welches sich durch Scheren zu interessanten Frisuren kreieren lässt. Es ist jedoch sehr pflegeintensiv. Der Königspudel verliert keine Haare, was ihn besonders für Allergiker interessant macht. Königspudel gibt es in verschiedenen Farben. Der Königspudel erreicht eine Schulterhöhe von maximal 62 Zentimetern. Aufgrund seiner lieben und anhänglichen Art ist der Großpudel bei Familien und Singles sehr beliebt. Der Pudel sollte nicht im Zwinger gehalten werden, denn er braucht seinen Menschen um sich.

 

 

KurzhaarcollieKurzhaarcollie

Der Kurzhaarcollie kommt ursprünglich aus Schottland. Er wird zwischen 51 und 61 Zentimeter groß und hat eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Er zählt zu den Hütehunden, ist freundlich, intelligent und kontaktfreudig. Seine Fellfarben sind:

 

– Drei Farben
– Blau Merle
– Sable Merle
– Weiß
– Zobel
– Zobel und Weiß

 

Der Kurzhaarcollie ist eine sehr schöne Hunderasse, die überaus beliebt ist. Auch wenn das Tier außerordentlich intelligent ist sollte kein Hundehalter erwarten, dass ein Kurzhaarcollie sofort aufs Wort hört und Menschen rettet. Auch bei dieser Rasse muss ein Mensch erzieherisches Engagement zeigen, um einen wohlerzogenen Kurzhaarcollie zu bekommen.

Warum bellen Hunde?

Warum bellen HundeEin Hund der bellt, möchte sich mitteilen. Welpen bellen weniger als ausgewachsene Tiere. Hunde die beschäftigt sind werden auch weniger bellen. Oft ist das Bellen ein Signal, dass Hilfe ruft. In einem Rudel kommen erwachsene Hunde zusammen, um dem bellenden Hund zur Seite zu stehen. Das Bellen ist jedoch nur eine Möglichkeit von Hunden zu kommunizieren.

 

Das Tier kann auf vier verschiedene Variationen der Kommunikation zurückgreifen. Er verständigt sich über das Riechen, das Sehen, das Fühlen und eben das Bellen. Wenn Ihr Hund bellt, ohne für Sie einen ersichtlichen Grund dazu zu haben, hören Sie doch mal auf die Umwelt. Vielleicht ist weit weg ein anderes Hundebellen zu hören. Manchmal riecht der Hund etwas auf das er mit Bellen reagiert. Er hat auch ganz feine Ohren und hört einen „Feind“ lange bevor wir es tun. Ein „Feind“ muss vertrieben werden und das wird oft mit Bellen versucht.

 

Reagieren Sie immer, wenn Ihr Hund Sie ruft. Wenn Sie das nicht tun, wird er lauter bellen, bis Sie endlich reagieren. Wenn Sie also das Bellen verringern wollen, dann sollten Sie gleich reagieren, damit der Hund nicht mehr bellt. Er wird sich angenommen fühlen und freuen, wenn Sie ihn endlich verstehen.

Rassenporträt „J“

Jack RusselJack Russel Terrier

Der Bewegungsdrang der Jack Russel Terrier ist hoch, er sollte also nicht von einem Couch Potatoe ausgesucht werden. Ursprünglich kommt dieses Tier aus Großbritannien. Er wird 23 bis 31 Zentimeter groß und wiegt dann zwischen 4 und 8 Kilogramm. Der Jack Russel Terrier braucht wenig Pflege und ist flink und klein. Er ist geschmeidig, klein und flink und hat ein glattes oder raues Fell. Manchmal ist es auch stichelhaarig. Die Fellfarbe ist weiß mit braun oder schwarz. Der Jack Russel Terrier braucht Möglichkeiten um sich richtig austoben zu können. Sie begleiten ihren Halter gerne beim Reiten, Fahrradfahren oder beim Laufen. Der Hund benötigt wenig Pflege, denn das Fell ist robust und kurz. Die kleinen Kraftpakete lieben die Abwechslung und haben, solange sie spannende und abwechslungsreiche Übungen haben, kaum Probleme mit dem Gehorsam.

 

 

Japan ChinJapan Chin

Wie der Name schon sagt kommt der Japan Chin aus Japan. Der kleine Hund wird normalerweise bis 28 Zentimeter groß und 6 Kilogramm schwer. Dieser Hund hat einen eher geringen Bewegungsdrang und ist relativ leicht zu erziehen. Sein langes, feines und seidiges Fell benötigt ein wenig Pflege, damit es schön aussieht. Die Fellfarben reichen von Weiß über Gelb zu braun und schwarz. Schwarz-weißes und ockerfarbenes Haar sind auch vorhanden. Ein Japan Chin ist ein eleganter Hund, der auf seine Streicheleinheiten besteht. Er ist kontaktfreudig und geht gerne spazieren. Egal ob er lange draußen ist oder nur eine kurzen Spaziergang absolviert, der Hund ist zufrieden. Aus diesem Grund ist der Japan Chin der perfekte Hund für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind mit dem Hund zu toben und durch die Gegend zu rasen.

Wieviel Bewegung braucht mein Hund?

Bewegung beim Hund Die Frage, „Wieviel Bewegung braucht mein Hund?“ lässt sich nicht so einfach beantworten.
Es gibt ein paar Regeln, die man einhalten sollte. Jeder Hund ist jedoch ein Individuum, welches seine eigenen Bedürfnisse hat. Junge Hunde brauchen mehr Auslauf als erwachsene und alte Hunde.

 

 

Kleine Rassen brauchen häufiger kurze Spaziergänge, während große Hunde mit 2 langen Spaziergängen pro Tag auskommen. Das sind jedoch nur Richtwerte, die individuell auf den eigenen Hund angepasst werden müssen. Hunde mit langen Beinen lieben ein etwas strammeres Tempo, während andere Hunde auch mit einem etwas gemächlichen Tempo gut zurechtkommen. Langbeinige Hunde wurden auf Ausdauer gezüchtet. Sie brauchen daher mindestens eine halbe Stunde am Tag ausgelassenes Spiel mit herumtoben. Diese Hunde lieben es, sich so richtig auszupowern.

 

Wichtig ist es, dem Hund Abwechslung zu bieten. Immer die gleiche Gassi Runde wird jedem Hund bald langweilig werden. Der Hund möchte gefordert werden. Herausforderung ist hier das Stichwort. Gassi gehen ist wichtig für jeden Hund, damit die Verdauung funktioniert. Keiner möchte, dass der Hund in der Wohnung sein Geschäft erledigt. Weder das „Kleine“ noch das „Große“.

 

Gassi gehen ist nicht immer alles. Es gibt auch die Möglichkeit mit dem Hund Sport zu machen. Dabei ist nicht unbedingt Joggen oder Radfahren gemeint. Manche Hunde lieben Agility, andere stehen mehr auf Begleitsport. Suchen Sie sich eine Sportart aus, die Herrchen und Hund Spaß macht.

 

Verschiedene Rassen bevorzugen unterschiedliche Sportarten, die sich ein Hundehalter anschauen sollte. So kann Bewegung Spaß machen und unter Umständen können Mensch und Hund an Wettbewerben teilnehmen. Der Hundesport wirkt sich positiv auf die Beziehung zwischen Mensch und Hund aus.

 

Lesen Sie hier mehr über Hundesport!

Rassenporträt „I“

Irischer WolfshundIrish Wolfhound

Der Irish Wolfhound ist ein Hund einer Rasse aus, wie der Name schon sagt, Irland. Diese Hunde  zählen zu den Windhunden und zeichnen sich durch einen lieben Charakter aus. Ihre beachtliche Größe brachte ihm den Beinamen ?Gentle Giant?, was mit ?sanfter Riese? zu übersetzen ist, ein. Das Haar ist rauh und hart, an manchen Stellen sogar drahtig. Die Farbe des Felles kann sehr vielseitig sein. Starke Muskeln machen sein Erscheinungsbild kräftig. Trotzdem sind seine Bewegungen elegant und leicht.

 

IslandhundIslandhund

Auch hier verrät der Name die Herkunft des Hundes. Ein Rüde sollte im Idealfall 46 Zentimeter hoch sein, während die Hündinnen eine Idealgröße von 42 Zentimeter haben sollten. Stehende Ohren und eine Ringelrute machen diesen Hund aus. Dieser Hund ist lebhaft und selbstsicher. Neugierde, Freundlichkeit und Verspieltheit machen das Wesen des Islandhundes aus. Sein Fell ist extrem dicht und sehr wetterfest. Es gibt Hunde mit kurzen und mit langen Haaren. Das Fell des Islandhundes gibt es in vielen Farben, wenn eine zweite Farbe dazu kommt ist es meistens weiß.

 

 

 

Irish TerrierIrish Terrier

Der irische Terrier wird etwa 45 Zentimeter groß. Die Weibchen sind etwas leichter als die Rüden. Gerne lässt sich der Irish Terrier als Familienhund, Hofhund oder Wachhund einsetzen. Schnelligkeit und Anmut zeichnen diesen Hund aus. Es handelt sich um einen leicht erziehbaren Hund, dem unberechtigterweise nachgesagt wird, dass er leicht in Streit mit anderen Hunden kommt. Er zeigt sich immer sehr mutig und erkämpft immer bis zum bitteren Ende. Die glatten Haare sind dicht und drahtig.

Rassenporträt „H“

Harzer FuchsHarzer Fuchs
Der Harzer Fuchs ist ein Hütehund, der aus Deutschland kommt, aber mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Es gibt kaum noch Wanderschäfer, so dass der Harzer Fuchs nicht mehr benötigt wird. Es handelt sich beim Harzer Fuchs um eine Rasse, die zwischen 50 und 60 Zentimeter groß wird. Sein Gewicht liegt bei 22 bis 28 Kilogramm. Sein rötliches Fell reicht von cremefarben bis hirschrot und ist lang, mit dichtem Unterhaar, damit ihm das Wetter kaum was anhaben kann. Wendig, intelligent und temperamentvoll ist der Harzer Fuchs nur für bewegungsfreudige Menschen geeignet. Dieser Hund braucht eine Aufgabe, die ihn geistig und körperlich fordert, damit er nicht unglücklich wird.

 

 

Havaneser

Havaneser
Ein kleiner süßer Knuddelhund ist der Havaneser. Sein Fell kann in vielen verschiedenen Farben sein. Er wird zwischen 21 und 29 Zentimeter groß und hat ein Gewicht zwischen 3 und 9 Kilogramm. Sein langes Deckhaar ist gewellt und weich. Der verspielte und liebevolle Hund entwickelt eine enge Beziehung zu seinem Menschen und lässt sich gut erziehen. Wenn er täglich seinen angemessenen Auslauf bekommt, kann eine Havaneser gut in einer Wohnung gehalten werden.

 

 

HuskyHusky
Der Husky ist bekannt als Schlittenhund. Die Rüden werden zwischen 53 und 60 Zentimeter hoch, während die etwas kleiner sind (50-56 Zentimeter). Leichtfüßig und elegant geht der Husky durchs Leben. Es handelt sich bei einem Husky um ein ausdauerndes Arbeitstier, dass sich durch Schnelligkeit und Kraft auszeichnet. Das mittellange Fell ist im Unterfell weich und dicht. Das Deckhaar ist steif und lang. Die buschige Rute und auch die aufrecht stehenden Ohren weisen darauf hin, dass der Husky aus dem Norden kommt.

Rassenporträt „G“

Golden RetrieverGolden Retriever

Der Golden Retriever zählt zu den größeren Hunden. Er kann zwischen 51 und 61 Zentimeter hoch werden. Ursprünglich kommt der Hund aus Großbritannien. Seine Lebenserwartung liegt bei 13 bis 15 Jahre. Sein Fell ist golden und/oder cremefarben. Der Golden Retriever ist in der Regel gelassen und ruhig, mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Diese Hunderasse wird sehr gerne in Familien gehalten, da er äußerst selten beißt oder schnappt.

Ursprünglich wurde der Golden Retriever  gezüchtet, um Wassergeflügel zu apportieren.

 

 

GreyhoundGreyhound

Der Greyhound wurde ursprünglich als Hochwildjagdhund genutzt. Heute jedoch wird diese Rasse als Renn-, Hetz- und Begleithund genutzt. Der Greyhound wird zwischen 69 und 76 Zentimeter groß, erreicht ein Gewicht von 27 bis 32 Kilogramm und hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Ein glattes Fell hat der Greyhound, welches ind vielen verschiedenen Farben zwischen weiß und Schwarz aufweisen kann. Auch gescheckte Formen sind vertreten.

Der Greyhound ist sehr anpassungsfähig und anhänglich. Er braucht wenig Pflege und ist im Allgemeinen sehr anspruchslos.

 

 

GroenlandhundGrönlandhund

Der Grönlandhund ist ein Schlitten-, Schutz- und Wachhund. Es handelt sich um eine der ältesten Hunderassen überhaupt. Es handelt sich beim Grönlandhund um einen robusten, kraftvollen und zähen Hund. Er erreicht eine Größe von 56 bis 64 Zentimeter. Sein durchschnittliches Gewicht liegt bei 30 bis 32 Kilogramm. Er verfügt über eine doppeltes Haarkleid, welches aus einer dichten und weichen Unterwolle und einem glatten und harschen Deckhaar, das keine Wellen und Locken aufweist. Das Fell kann alle Farben haben und ein- oder mehrfarbig sein. Kleine, dreieckige Ohren, die an den Ecken abgerundet sind, trägt der Grönlandhund stramm aufrecht.

Rassenporträt „F“

FinnenspitzFinnenspitz

Der Finnenspitz ist ein eher kleiner Hund, aber recht robust. Er erreicht eine Schulterhöhe zwischen 39 und 50 Zentimeter. Das Fell ist rot- bis goldbraun und relativ lang. Es ist etwas steif auf dem Rücken und am Hals. Der Hund ist lebhaft und mutig. Er wird gerne als Jagdhund eingesetzt und ist deshalb nicht sehr ruhig. Er bellt gerne ist aber zu seinem Herrchen oder Frauchen gutmütig und freundlich. Ein Finnenspitz muss beschäftigt werden. Wenn er nicht zur Jagd benutzt wird braucht er viel Auslauf und Beschäftigung.

 

Französische BulldoggeFranzösische Bulldogge

Die französische Bulldogge ist ein kleiner Gesellschafts- und Begleithund. Er hat ein kurzes Gesicht und ist fröhlich, umgänglich und verspielt. Sein Herrchen oder Frauchen wird von ihm sehr geliebt und der Umgang mit Kindern ist für ihn aufgrund seiner Verspieltheit eine wahre Freude. Kompakt und mit solidem Knochenbau ist die französische Bulldogge sehr beliebt, bei Familien mit Kindern. Das Fell dieses Hundes ist kurz, weich und glänzend. Die Fellfarbe reicht von Rot bis Milchkaffee. Das Gewicht der französischen Bulldogge liegt zwischen 8 und 14 Kilogramm, das nicht wirklich überschritten werden sollte, damit der Hund nicht träge wird. Seit 1880 gibt es in Frankreich Rassevereine für die französische Bulldogge.

 

 

FoxterrierFoxterrier

Ein Foxterrier ist ein temperamentvoller Hund, der entweder über glattes oder drahtiges Haar verfügt. Aufgeschlossen und sehr arbeitsfreudig wird er gerne bei der Fuchsjagd eingesetzt. Er ist ein freundlicher Hund, der viel Beschäftigung und Bewegung benötigt. Wird er also als Familienhund gehalten, muss die Familie schon sehr aktiv sein um mit dem kleinen Racker Schritt halten zu können.

Rassenporträt „E“

english-cocker-spanielEnglish Cocker Spaniel

Ein sportlicher, robuster und gut ausgeglichener Hund ist der English Cocker Spaniel. Ein Hund voller Leben, der unerschrocken durch unwegsames Dickicht einer Spur folgt. Sein sanftes Wesen und seine Anhänglichkeit zeichnen diesen Hund aus. In Makedonien zurzeit Philipp II gab es eine Münze, die einen Spaniel ähnlichen Hund zeigt. So kann diese Rasse auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Die Vorfahren unseres heutigen Spaniels wurden gerne zur Jagd genutzt. Die Haare eines English Cocker Spaniel ist seidig glatt und kommt in verschiedenen Farben vor. Weiß ist eher nicht erwünscht und darf höchstens an der Brust vorhanden sein.

 

 

Entlebucher-sennenhundEntlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist ein schöner dreifarbiger Hund, der gerne als Arbeits- und Familienhund eingesetzt werden kann. Er wird zwischen 42 Zentimeter und 50 Zentimeter groß und ist sehr beweglich und flink. Er hat einen freundlichen Gesichtsausdruck, ist lebhaft und aufgeweckt. Aus der Schweiz kommen vier Sennenhunderassen, wovon der Entlebucher die kleinste Rasse ist. Seine Herkunft liegt, wie der Name schon sagt in Entlebuch. Das ist ein Tal, welches in den Kantonen Bern und Luzern liegt. 1889 wurde er zum ersten Mal beschrieben.

 

 

 

Europäischer LaikaEuropäischer Laika

Ein kräftiges Knochengerüst und eine gut entwickelte Muskulatur sind die hervorstechendsten Eigenschaften des Europäischen Laikas. Der mutige Hund ist ein Jagdhund, der sehr selbstständig und ausdauernd das Wild sucht und es dann laut bellend stellt. Ursprünglich kommt der Laika aus einem riesigen Gebiet in Russland, das sich von der finnisch-russischen Grenze bis nach Kamtschatka im Osten erstreckt. Er wird zwischen 50 und 58 Zentimeter groß.

Was ist ein Listenhund?

Listenhund oder doch nicht?In Deutschland gibt es eine Liste, auf der alle vermeintlich gefährlichen Hunderassen vermerkt sind. Wobei diese Liste von Bundesland zu Bundesland Unterschiede aufweisen kann. Manche Listenhunde dürfen nicht mehr gezüchtet werden und für manche Hunderassen gibt es ein Einreiseverbot. So möchte der deutsche Staat vermeiden, dass weitere Unfälle passieren.

 

Aber warum greift ein Hund an? Oft liegt es nur daran, dass das Hundeverhalten falsch gedeutet wurde. Oft verstehen sich Hund und Mensch einfach nicht richtig.

 

Was macht einen Hund zum „Kampfhund“? Liegt es allein an der Rasse oder ist es die Hundeerziehung, die einen Hund zum gefährlichen Tier macht? Über diese Frage streiten sich immer wieder die Geister. Dass Hunde nur durch menschliches Zutun, wie Züchterauswahl, falsche Haltung und Erziehung zu einem Hund wird, der aggressiver als andere Hunde ist, ist mittlerweile bekannt. Trotzdem sind viele Menschen der Meinung das bestimmte Rassen, wie zum Beispiel der Pitbull, eher aggressiv reagiert, als andere. Diese Meinung kann bisher nicht wissenschaftlich belegt werden und bleibt deshalb ein Streitthema.

Rassenporträt „D“

DobermannDobermann

Der Dobermann ist ein energischer, loyaler und furchtloser Hund, der durch Gehorsam glänzt. Bis 72 Zentimeter kann ein Dobermann Rüde groß werden. Er ist von der Grundhaltung her friedlich und freundlich und gilt als kinderlieb und anhänglich. Der Name dieser Rasse geht auf den ersten deutschen Züchter, Friedrich Luis Dobermann, zurück. Das kurze, dichte Haar ist hart und meist braun oder schwarz mit rostrotem Brand. Der Dobermann ist ein eleganter Hund, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Rottweiler hat. Er erkennt nur einen Menschen als Hundeführer an.

 

DalmatinerDalmatiner

Muskulös und lebhaft stellt sich der Dalmatiner dar. Ursprünglich soll der Hund aus Kroatien stammen, aber genaue Nachweise seiner Herkunft gibt es nicht, aber verschiedene Abbildungen weisen auf die dalmatische Küste hin. Er fällt durch seine interessante Fellzeichnung auf. Vom Wesen her ist der Dalmatiner sehr temperamentvoll, mit einem deutlichen Beschützerinstinkt. Der Dalmatiner hat äußerst sensible Antennen und mag keine Unstimmigkeiten in seinem Rudel. Nur eine aktive Familie kommt als Rudel für einen Dalmatiner in Betracht. Der Hund ist auf dem niedrigsten Rang und dies muss dem Dalmatiner immer wieder klar gemacht werden, denn er schiebt sich aufgrund seines großen Selbstvertrauens gerne immer höher in der Rangordnung und spielt die Mitglieder einer Familie gerne gegeneinander aus. Vor allem, wenn diese sich nicht einig sind, was der Hund darf oder nicht.

 

 

DachshundDachshund

Der Dachshund hat mehrere Namen, Dackel und Teckel gehören dazu. Der kleine Hund war früher ein Jagdhund, der sich durch drei Fellarten unterscheidet: Kurzhaar, Rauhhaar und Langhaar. Die Fellfarbe ist sehr unterschiedlich. Es gibt einfarbige, zweifarbige und gefleckte Dachshunde.

Rassenporträt „C“

Cairn TerrierCairn Terrier

Der Cairn Terrier ist ein kleiner Hund der eine Wiederristhöhe von 28 bis 31 Zentimetern hat. Robust und furchtlos, fröhlich und aktiv sind die Eigenschaft mit denen man ein Cairn Terrier in Verbindung bringt. Der Cairn Terrier ist ein gern gesehener Hausgenosse, der auch mit Kindern außerordentlich gut zurechtkommt. Sein Fell ist wetterfest und doppelt. Während das Unterfell weich, kurz und dicht ist, ist das Oberfell harsch, üppig und nicht drahtig.

 

 

ChihuahuaChihuahua

Der Chihuahua ist die kleinste Hunderasse der Welt. Oft sieht man sie auf dem Arm reicher Frauen, die sie spazieren tragen. Es sind sehr treue Hunde, die sich an ein Herrchen oder Frauchen hängt, größeren Familienverbänden steht er jedoch tolerant gegenüber. Der Chihuahua kann auch in einer kleineren Wohnung gehalten werden und auf Reisen mitgenommen werden. Es gibt 2 Unterscheidungen, die wichtig sind: der Kurzhaar Chihuahua und der Langhaar Chihuahua. Die Fellfarbe ist sehr unterschiedlich und vielfältig.

 

 

CollieCollie

Wer kennt ihn nicht, den Collie in der Fernsehsendung Lassie. Die Hunde werden zwischen 51 und 61 Zentimeter groß. Ausgesprochene Schönheit geht von diesem grazilen Tier aus. Es handelt sich um einen kraftvollen und aktiven Hund, der sehr gesellig ist.

Die Fellfarbe kann dreifarbig sein, aber auch Blue Merle und Zobel sind sehr beliebt. Collies gibt es mit Langhaarfell und mit kurzem Haar, aber der Langhaarcollie ist wohl das interessantere Tier. Er zählt zu den schönsten, treuesten und intelligentesten Hunden auf der ganzen Welt. Diese Intelligenz kann nur dann entwickelt werden, wenn der Mensch sich ständig um das Tier kümmert und die Intelligenz des Tieres fördert.

Rassenporträt „B“

BeagleBeagle

Der Beagle ist ein Hund, der immer gut gelaunt scheint. Er ist überaus kinderfreundlich und sehr anpassungsfähig. Der Beagle ist ein ausgesprochen vitaler Hund, der mit einer Höhe von 33 bis 40 Zentimeter, eher zu den kleineren Hunden gehört. Das kurze Fell des Beagles kann zwei- bis dreifarbig sein. Dabei ist die Grundfarbe weiß mit schwarzen und braunen Platten. Er ist nicht wählerisch, wenn es um sein Fressen geht. Hauptsache viel. Außerdem ist es ein sehr robuster Hund, der selten krank wird.

 

 

BernhardinerBernhardiner

Über den Ursprung der Rasse streiten sich die Geister, manche sind der Meinung diese Rasse sei mit den Römern über die Alpen gekommen, andere suchen den Ursprung im asiatischen Raum. Der Bernhardiner ist ein großer und kräftiger Hund, der früher als Lawinenhund eingesetzt wurde. Moderne Technik hat den Bernhardiner aus dieser Rolle verdrängt. Aufgrund seiner Größe ist es selbstverständlich, dass ein Bernhardiner nicht in einer Mietwohnung gehalten werden sollte. Er braucht viel Platz und Auslauf.

 

 

 

 

 

Bordeaux DoggeBordeaux Dogge

Die Bordeaux Dogge ist ein ruhiger und nervenstarker Hund, der für jeden Spaß zu haben ist. Wenn jedoch Gefahr für seinen Besitzer oder sein zu Hause besteht, kann er auch ganz anders. Dieser Hund ist Fremden gegenüber eher misstrauisch. Freunden und Bekannten gegenüber zeigt er überschwängliche Freude, die manchmal zu ungestüm wird. Vor allem junge Bordeaux Doggen neigen dazu ihre Kraft zu unterschätzen. Jede Bordeaux Dogge hat ihren eigenen Charakter und deshalb sind diese Tiere sehr unterschiedlich. 57 bis 67 Zentimeter werden diese Hunde groß. Es sind sehr loyale und ausgeglichene Hunde.

Rassenporträt „A“

Airedale TerrierAiredale Terrier

Dieser Hund ist bekannt für seinen Mut und seine Wachsamkeit. Aus diesem Grund wird er gerne in Familien aufgenommen. Dieser Hund ist der größte aus der Familie der Terrier. Er ist sehr imposant und kinderfreundlich. Im Boxeraufstand in China, im russisch-japanischen Krieg und im ersten Weltkrieg wurde der Airedale Terrier als Sanitäts- und Meldehund eingesetzt. Er überzeugt durch seine Zuverlässigkeit und seine Treue. Die Rasse entstand Mitte des 19. Jahrhunderts. Er wurde damals hauptsächlich zur Wasserjagd genutzt. Vor über hundert Jahren kam die Rasse nach Deutschland.

 

 

Australian SheperdAustralian Sheperd

Als sehr beweglicher Hund, der von mittlerer Größe ist, wird der Australian Sheperd gerne als Hüte- und Treibhund eingesetzt. Er ist sehr arbeits- und lernbereit. Die Farben des Fells eines Australian Sheperds reichen von weiß, über rot und grau bis hin zu schwarz. Viele der Hunde sind mehrfarbig. Das Fell hat eine mittlere Länge und ist wetterbeständig. Die Unterwolle verändert seine Dichte aufgrund der klimatischen Bedingungen. Dieser Hund braucht viel Bewegung und liebt es zu rennen. Sein Halter sollte sich viel Zeit für ihn nehmen.

 

 

 

Appenzeller SennenhundAppenzeller Sennenhund

Der Appenzeller Sennenhund ist lebhaft, furchtlos und temperamentvoll. Manchmal ist er Fremden gegenüber etwas misstrauisch, aber er bewacht alles, was ihm anvertraut wird, mit größter Sorgfalt. Früher wurde der Hund als Treib- und Viehhund genutzt und aufgrund dieser Vergangenheit, sollte der Appenzeller Sennenhund nicht in einem Zwinger gehalten werden. Er braucht eine Aufgabe und wird sein Herrchen oder Frauchen loyal und treu bewachen und auch zu dessen Familie eine innige Beziehung aufbauen. Der schöne Hund wird in einer Familie aufblühen.