Warum legt der Hund die Ohren an?

Ohren anlegen bei HundenHundeohren „sprechen“ ? angelegt und aufgestellt.

 

Hinter den Ohren können wir unsere Lieblinge nicht nur wunderbar kraulen. Wir können mit geübtem Blick anhand der Ohren die Sprache des Vierbeiners verstehen.

 

Grundsätzlich gilt: Hunde nutzen alle Körperteile, um sich dem anderen mitzuteilen. Darum betrachtet man beim „Lesen“ des Hundes nie ein Körperteil allein, sondern stets das ganze Tier. „Warum legt der Hund die Ohren an?“ weiterlesen

Hundenahrung mit Insektenprotein

Hundenahrung mit Insektenprotein als alleinige tierische Proteinquelle

4 gute Gründe – für dieses neue, ungewöhnliche, kleine aber feine Sortiment:

 

 

Hundenahrung mit Insektenprotein

Wertigkeit und Nährwert

Insektenprotein ist besonders hochwertig und nahrhaft, weit leichter verdaulich als Fleisch und Fisch. Allergien oder Sensitivitäten gegen Hermetia Protein sind nicht bekannt. Insekten haben im Vergleich zudem ein gesünderes Fettsäurespektrum und sind reich an wertvollen essentiellen Fettsäuren. „Hundenahrung mit Insektenprotein“ weiterlesen

Warum getreidefreies Futter?

Alle Hunde müssen täglich eine individuelle abgestimmte Menge an Nährstoffen  aufnehmen, damit sie bei optimaler Gesundheit bleiben.

 

In den verschiedenen Lebensabschnitten eines Hundes kann der Bedarf an Energie und bestimmten Nährstoffen beträchtlich schwanken.

 

Erhöhter Bedarf besteht während der Wachstums- oder Fortpflanzungsphase, sowie bei Arbeitseinsätzen (Blindenhunde, Rettungshunde usw.)

 

Der Bedarf reduziert sich bei ausgewachsenen und älter werdenden Hunden.

 

Darum haben wir getreidefreies Futter für den Junior, für den adulten (erwachsenen) Hund und für den Senior in unserer gut sortierten Futterpalette.

 

Getreidefreies Futter für junge Hunde

DOGREFORM Vollwert Junior getreidefrei  enthält alle Nährstoffe,  die ein junger Hund während der Wachstumsphase für eine gesunde, kräftige Entwicklung benötigt.

 

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Getreidefreies Futter für erwachsene HundeMit DOGREFORM Vollwert Adult getreidefrei bleibt der erwachsene Hund gesund und fit. Besondere Kräuter und Öle im Futter unterstützen sein Immunsystem.

 

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Getreidefreies Futter für SeniorenDOGREFORM Vollwert Senior / Light getreidefrei passt sich nicht nur dem verringerten Stoffwechsel des älteren, weniger aktiven Hundes an, sondern sorgt auch durch einen niedrigeren Kalorien- und Fettgehalt für eine Gewichtsreduzierung.

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Getreidefrei deshalb, weil:

 

  • immer mehr Hunde allergisch auf Getreide im Futter reagieren, sei es nun über die Haut oder über den Verdauungstrakt.
  • Das tierische Protein leichter verdaut werden kann, als das pflanzliche Eiweiß.
  • Der pflanzliche Rohproteingehalt relativ gering, und somit für heranwachsende Hunde nicht optimal ist.
  • Der Aminosäurebedarf heranwachsender Hunde mit hochwertigen Eiweißquellen tierischer Herkunft sicher abgedeckt ist.

Warum bellt mein Hund?

HundebellenEine kleine Bell-Übersetzung.

Es klingelt und der Hund bellt aufgeregt und lange. Damit warnt er alle anderen vor Eindringlingen im Revier. Dieses Warnen ist eine der Grundaufgaben, für die Hunde gezüchtet wurden – als Wachhunde. Anders als bei Wölfen, die wenig bellen, wurde also das Lautgeben bei Hunden vom Menschen bewusst verstärkt. „Warum bellt mein Hund?“ weiterlesen

Hunde & Gefühle Teil 2 – Gerechtigkeit

Hunde & Gefühle - Gerechtigkeit„Das versteht dein Hund doch gar nicht“, ist ein Satz, der oft fällt, wenn Besitzer viel mit ihren Tieren plaudern. Aber, oh Wunder, Hunde verstehen mehr als gedacht. Als absolute Kenner ihrer Menschen haben sie Sätze wie: „Jetzt sei so lieb, Max, leg dich bitte da hinten brav in dein Körbchen und schlaf!“ durch den Klang der Stimme, durch wiederkehrende Situationen und die menschliche Gestik längst mit einem bestimmten Verhalten verknüpft. Also geht Max ins Körbchen und legt sich hin. Unsere Lieblingstiere verfügen eben über eine sehr differenzierte Wahrnehmung des menschlichen Gegenübers und durchaus über ein reiches Gefühlsleben. „Hunde & Gef?hle Teil 2 – Gerechtigkeit“ weiterlesen

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Hunde allein zu HausKaputter Fußboden, zerbissene Box, zerkratzte Haustür – ein junger Hund brachte eine Freundin von mir in echte Schwierigkeiten.

 

Die Hündin, 9 Monate jung, hatte sich während des Sommers unproblematisch im 2-Personen-Haushalt gezeigt. Luna fügte sich in die hundeerfahrene Mutter-Tochter-Familie gut ein. Es gab für den Aussie-Mix viel zu lernen, was ruhig und konsequent mit ihr trainiert wurde. „„Keiner da? Ich flipp aus!““ weiterlesen

Hunde & Gefühle – Teil 1 Mimik bei Hunden

Mimik bei HundenWachgerüttelt hat uns Jean Donaldson 1996 mit ihrem Buch „Hunde sind anders“. Ihre Botschaft war, dass wir alle im Sinne eines missverständnisfreien Miteinanders endlich tierische Verhaltensweisen nicht vermenschlichen sollten. Dazu gehörte Donaldson’s Ansatz: Der Hund ist ein Tier mit nur einfachen Denkweisen und Basis-Gefühlen – ohne schlechtes Gewissen, ohne Sinn für richtig und falsch, ohne Verständnis für unser zähnezeigendes Lächeln. „Hunde & Gef?hle – Teil 1 Mimik bei Hunden“ weiterlesen

Rassenporträt „Z“

Der Zwergpinscher

 

ZwergpinscherUrsprünglich stammt der Zwergpinscher aus Deutschland. Er erinnert an eine Miniaturausgabe des Dobermanns. Trotzdem sich die beiden Hunderassen ähneln, haben sie außer dem Ursprungsland nichts gemeinsam. Heute wird der Zwergpinscher ausschließlich als Begleithund gehalten, während er früher als Jäger von Nagetieren gute Dienste tat. Sein genetisches Talent zur Rattenjagd trägt er weiterhin in sich. Dies ist sicher auch der Grund dafür, warum er sich ohne Zögern mit anderen Hunden anlegt, auch wenn diese viel größer sind. Der Zwergpinscher ist beim Menschen vor allem aufgrund seines ausgeglichenen Charakters beliebt. Er kann sich gut in die Gesellschaft einfügen, ist menschenbezogen, anhänglich und einfühlsam. Zudem ist er ein lebhafter und temperamentvoller Hund, der häufig eine enge Bindung zu Kindern aufbaut. Er eignet sich daher besonders gut als Familienhund. Obwohl der Zwergpinscher sehr selbstsicher ist, braucht er viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Wird ihm diese nicht gegeben, entwickelt er schnell auch mal Unarten, die ihm in der Folge schwer wieder abzugewöhnen sind. Dagegen hilft viel Auslauf und Möglichkeiten zum Toben. Mit anderen Hunden und Kleintieren vertragen sie sich in der Regel recht gut. Das Fell der Hunderasse ist glatt und hart. Der Zwergpinscher haart kaum und muss nur einmal in der Woche gebürstet werden.

 

Der Zwergschnauzer

 

ZwergschnauzerWie der Name bereits verrät, ist der Zwergschnauzer ein kleiner Verwandter des Schnauzers. Ursprünglich wurde er vor allem als Rattenjäger eingesetzt. In Nordamerika ist die wenig lautstarke Hunderasse besonders beliebt. In Familien gliedert er sich ohne Probleme ein. Konkurrenzdenken gegenüber Kleinkindern oder sonstige negativen Eigenschaften gibt es bei ihm nicht. Typisch für einen Kleinhund sind das Temperament und die Flinkheit. Dies trifft auch auf den Zwergschnauzer zu. Zudem ist er sehr wachsam, klug und lebhaft. Was den Zwergschnauzer so beliebt macht, das ist seine freundliche, gefällige und folgsame Art innerhalb der Familie. Fremden gegenüber entwickelt er Misstrauen und verhält sich zurückhaltend. Vorsicht ist im Umgang mit anderen Hunden geboten. Denn hier zeigt der Zwergschnauzer häufig Respektlosigkeit. Dies rührt sicherlich von seiner Züchtung als unerschrockener und mutiger Jäger zurück. Konfrontationen stellt er sich und will möglichst immer seinen Willen durchsetzen. Eine straffe Erziehung vermag jedoch, ihm rechtzeitig seine Grenzen aufzuweisen. Denn dann entwickelt er sich zu einem anpassungsfähigen und liebenswerten Hund. Die Pflege seines langhaarigen Fells ist überdurchschnittlich intensiv. Er haart allerdings sehr wenig, was zu seiner Popularität als Wohnungshund sicherlich beiträgt.

Rassenporträt „Y“

Der Yorkshire Terrier

 

Yorkshire-TerrierDer Yorkshire Terrier ist hierzulande eine beliebte Hunderasse. Die anerkannte Rasse ist etwa 115 Jahre alt, wobei sie natürlich bereits viel länger existiert. Zu Beginn war er ein Armeleutehund und musste überwiegend als Rattenfänger herhalten. Seinen Namen hat er von der englischen Grafschaft Yorkshire und stammt wie die meisten Terrier-Rassen aus Großbritannien. Der Yorkshire Terrier ist ein aufmerksamer und intelligenter Zwerg-Terrier. Aus der Zeit, als sie noch zur Jagd eingesetzt wurden, rührt ihr großer Mut und die Energie her, die den Terrier auch heute noch auszeichnet. Yorkshire Terrier benötigen viel Bewegung und der Halter muss viel Zeit zum Spielen aufbringen, und zwar bei jedem Wetter. Zwar sind sie lustig und lebhaft, können dennoch ihren eigenen Kopf und einen starken Willen haben. Haben sie sich ordentlich ausgepowert, sind sie ihrem Menschen gegenüber sehr anschmiegsam und liebesbedürftig. Da die kleinen Terrier gerne und oft bellen, teilweise sogar aggressiv werden können, ist eine strikte Erziehung von Anfang an Voraussetzung. Er macht sich besonders gut als Begleit- und Gesellschaftshund und kann wegen seiner Größe gut in Stadtwohnungen leben. Häufig wird er als Schoßhund betitelt, was aber keinesfalls seinem wahren Charakter entspricht. Das lange Haarkleid des kleinen Terriers ist mittellang, seidig, fein, glänzend und sehr glatt und benötigt viel Pflege. Vor allem auch dann, wenn er als Ausstellungshund dienen soll. Für diesen Fall sollte der Halter frühzeitig mit dem Wickeln der Haare zu beginnen.

Rassenporträt „X“

Der Xoloitzcuintle

 

XoloitzcuintleDie ursprünglich aus Mexiko stammende Hunderasse wird hierzulande eher selten gesehen. In der Geschichte weit zurück liegt der Ursprung der Hunderasse. In der damaligen Zeit wurde er als Vertreter des Gottes ?Xolotl? angesehen. Auf diesen ist offensichtlich sein Name zurückzuführen. Seine Aufgabe als Vertreter Xolotls bestand darin, die Seelen der Verstorbenen bis zu ihrer ewigen Ruhestätte zu begleiten.

 

Zurück in die Gegenwart, denn bei dieser Hunderasse handelt es sich um sehr attraktive Hunde. Das Erkennungszeichen der Rasse ist das vollständige oder fast vollständige Fehlen der Haare. Die Haut ist glatt und weich, der Körper harmonisch proportioniert. Der Xoloitzcuintle ist ein eher stiller und ruhiger Hund. Dennoch ist er fröhlich, aufmerksam und aufgeweckt und ein vorzüglicher Hausgenosse. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund.

 

Die Haut nimmt bei dieser Hunderasse eine bedeutende Stellung ein. Denn es fehlt bis auf wenige Stellen das Haar. Die Haut ist glatt und sensibel bei Berührung. Auch scheint sie wärmer zu sein. Die Wärme strahlt beim Xoloitzcuintle direkt aus, während sich bei behaarten Hunden die Wärmeausstrahlung zwischen den Haaren durch die normale Lüftung verliert. Die Haut dieser Hunderasse bedarf mehr Sorgfalt, da sie keinen natürlichen Schutz gegen die äußeren Wetterbedingungen hat.

Rassenporträt „W“

Der West Highland White Terrier

 

West-Highland-White-TerrierDer West Highland White Terrier kommt aus Großbritannien und zeichnet sich besonders durch seine dunklen Knopfaugen aus. Umgangssprachlich wurde dem kleinen Hund der Name ?Westie? gegeben. Er ist ein aktiver, unerschrockener Zeitgenosse, der wachsam, mutig, selbstbewusst und sehr charmant ist. Aber er kann auch gelegentlich ein klein wenig stur sein. Grundsätzlich zeigt er sich allerdings meist liebenswürdig und freundlich Menschen gegenüber. Er lässt sich viel einfallen, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Der Terrier braucht viel Bewegung. Bekommt er diese, ist er zu Hause ein ausgeglichener Charakter. Zum Spielen ist der kleine Westie daher immer zu haben. Lange Spaziergänge mag er ebenfalls. Aber wehe, wenn er unausgelastet ist. Dann fällt ihm so einiges ein, um seinen Menschen auf Trab zu halten. Bezüglich Erziehung sei erwähnt, dass es etwas Geduld und auch Konsequenz bedarf. Dann ist er aber recht gut erziehbar, es sollte ihm aber die Rangordnung unmissverständlich klar sein. Besonderes gibt es zu seinem Fell zu berichten. Der West Highland White Terrier haart nämlich nicht. Aus diesem Grund muss er regelmäßig getrimmt werden.

 

Der Weimaraner

 

WeimaranerZunächst muss bei dem aus Deutschland stammenden Weimaraner erwähnt werden, dass man genau prüfen sollte, ob man den Eigenschaften dieser Hunderasse gerecht werden kann. Bekanntermaßen werden Hunde vielfach nur wegen ihres Aussehens ausgewählt, ohne daran zu denken, dass eine nicht zum Hund passende Haltung zu gravierenden Problemen führen kann. Der Weimaraner ist ein Gebrauchshund und wird für den jagdlichen Einsatz gezüchtet. Aus diesem Grund eignet er sich weniger als Familien- und Begleithund. Denn an einen Gebrauchshund werden spezifische Anforderungen, die nichts mit den Eigenschaften eines Familienhundes zu tun haben.

 

Der Weimaraner ist also ein passionierter Jäger und der Hundeführer muss in der Lage sein, diese Passion zu nutzen. Zugleich muss er den Hund jederzeit unter Kontrolle haben. Wird der Hund nicht als Jagdhund eingesetzt, sucht sich der Weimaraner andere Kanäle, um seine Triebe zu befriedigen. Dies kann unter anderem auch zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen Hunden und Haustieren führen. Er ist ein Arbeitshund und muss angemessen beschäftigt werden. Ein großer Garten und lange Spaziergänge reichen definitiv nicht aus.

Rassenporträt „V“

Der Vieräugl

 

VieraeuglDer ursprünglich aus Österreich stammende Vieräugl ist ein beliebter Jagdhund. Die Brandlbracke oder Vieräugl gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Der Name Vieräugl rührt daher, weil er über den Augen ein rötliches Abzeichen hat. Einen gesicherten Herkunftsnachweis bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs nicht.

 

Dies rührt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand. Aufgrund seiner besonderen Eignung wird er für den schweren Dienst im Hochgebirge sowie im Flachland als Brackier und Schweißhund eingesetzt. Er hat ein angenehmes Wesen, wenn er entsprechend seinen Fähigkeiten eingesetzt wird. Allerdings ist er wegen seines Arbeitseifers weniger als Familienhund geeignet und wird daher vom Zuchtverband ausschließlich an Jäger abgegeben.

 

Eine Erziehung ist weniger möglich. Die Brandlbracke neigt mehr dazu, Aufgaben anzunehmen und löst Probleme eigenständig. Dadurch lässt sich die Brandlbracke ihren Anlagen entsprechend lenken. Ausreichend Bewegung und stetige Herausforderungen sind ein Muss, damit sie ihren ausgeglichen Charakter bewahrt. Beim Vieräugl sind erfahrene Hände notwendig. Denn ist der Hund unterfordert, kann er zuweilen auch zur Aggressivität neigen. Aufgrund des fest anliegenden Fells hält sich auch die Fellpflege in Grenzen, ganz im Gegensatz zur Haltung.

 

 

Der Volpino Italiano

 

Volpino-ItalianoWie der Name bereits verrät, stammt diese Hunderasse ursprünglich aus Italien. Der Volpino lässt sich auf dieselben Vorfahren wie der deutsche Zwergspitz zurückführen. Spitze sind eine sehr alte Form des Haushundes. In Italien wurde er beim Adel geschätzt, aber wegen seiner Wachsamkeit und seines Schutzinstinkts auch häufig beim einfachen Volk als Wachhund eingesetzt.

 

Der kleinformatige Spitz überzeugt mit seinem ausgeprägten Temperament. Er ist sehr anhänglich, lebhaft, immer fröhlich und ausgelassen. Er eignet sich hervorragend als Wachhund und kann zum Gehorsam erzogen werden, was ihn ebenfalls zu einem Familienhund macht. Das Fell des Volpino Italiano ist dicht und sehr lang und muss täglich gebürstet werden.

Trockenfutter oder Nassfutter

Die Frage aller Fragen für den Hundebesitzer: Trockenfutter oder Nassfutter?

 

Was ist besser? Ein Thema, bei dem sich die Geister seit vielen Jahren scheiden. Selbst Experten sind sich darüber nicht einig. Jeder Hund ist ein Individuum. Daraus resultiert, dass ihm die eine Futtersorte besser schmeckt und ihm bekommt, die andere Sorte mag er vielleicht weniger und lässt den Napf unberührt stehen. Für den Hundebesitzer ist es wahrlich nicht leicht, sich im Hundefutterdschungel zurechtzufinden. Während die einen Hundehalter auf Trockenfutter schwören, bevorzugen andere Nassfutter. Trockenfutter ist praktisch, da es günstiger ist und länger im Napf bleiben kann, ohne zu verderben. Nassfutter ist optimal, da es mitunter den Flüssigkeitsbedarf des Hundes besser deckt. Welches Futter ist nun das besser? Wer hat Recht? Und vor allem: Was ist für den Hund besser?

 

Der größte Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter ist der Wassergehalt. Dieser beträgt im Nassfutter etwa 60 bis 84 Prozent. Trockenfutter hingegen weist lediglich einen Wassergehalt von 3 bis 12 Prozent auf. Dieser Unterschied schlägt sich logischerweise in der Haltbarkeit des Futters nieder. Nassfutter verdirbt schneller als Trockenfutter, was bei der Vorratshaltung beachtet werden muss. Wer seinen Hund nach BARF, also mit rohen Lebensmitteln füttert muss ganz besonders auf die Haltbarkeit achten.

 

Trockenfutter: Die Vorteile

 

Der wesentliche Vorteil von Trockenfutter ist ganz klar die längere Haltbarkeit. Durch den geringen Wassergehalt wird Trockenfutter nicht so schnell schlecht, lässt sich besser und länger lagern. Darüber hinaus macht Trockenfutter weniger Schmutz, falls der Hund beim Fressen einmal kleckern sollte. Trockenfutter lässt sich überdies sehr gut mit auf Reisen oder längere Ausflüge nehmen. Der Vierbeiner braucht vom Trockenfutter eine kleinere Menge als von Futterstücken in Soße oder Pasteten. Auf lange Sicht ist Trockenfutter kostengünstiger und schon des Weiteren die Umwelt, da einfach weniger Verpackungsmaterial anfällt.

 

Nassfutter: Die Vorteile

 

Geschmacklich würde sich jeder Hund für Nassfutter entscheiden, da es ihm für gewöhnlich viel besser schmeckt als Trockenfutter. Dies liegt daran, dass durch den Wassergehalt im Nassfutter mehr Aromastoffe freigesetzt werden. Zudem muss der Hundehalter sich keine Gedanken über eine ausreichende Aufnahme von Wasser machen, da durch das Nassfutter bereits Flüssigkeit aufgenommen wird. Vom Nassfutter vertragen Hunde größere Portionen, ohne gleich den Kalorienbedarf zu überschreiten.

 

Darüber hinaus ist Nassfutter für Hunde mit Zahnfleischentzündungen oder Zahnschmerzen besser geeignet wegen der weichen Fleischstücke. Beim Thema Zähne findet sich wieder ein Streitpunkt. Hier steht die Frage in Sachen Hundefutter im Raum, ob Trocken- oder Nassfutter besser für die Zähne ist. Die einen Hundehalter behaupten, dass Trockenfutter – da es eine harte Konsistenz hat – die Zähne reinigt. Andere halten dagegen und sagen, Trockenfutter bliebe beim Kauen an den Zähnen haften.

 

Darüber hinaus würde Trockenfutter Zahnprobleme sogar noch fördern. Überdies heißt es, dass Nassfutter bei Verdauungsproblemen und Futterallergien die bessere Wahl sei. Jedoch ist bis heute weder das eine noch das andere wissenschaftlich eindeutig belegt.

 

Die Lösung: Einfach dem Hund beides füttern

 

Hunde fressen beides gerne. Daher spricht wohl auch nichts dagegen, Trockenfutter und Nassfutter zu kombinieren. Beide Futtersorten sollten jedoch nicht gleichzeitig gemischt und dem Hund gefüttert werden. Geeigneter sind unterschiedliche Zeiten. Haben Hundehalter eine Ernährungsform gefunden, die ihrem Hund bekommt und auch gut schmeckt, können sie ruhig dabei bleiben. Das Füttern mit Trockenfutter und Nassfutter in Kombination ist eine Möglichkeit, aber niemals ein Zwang.

 

Unter Vierbeinern sind allerdings auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien nicht selten. Sollten sich Verdauungsbeschwerden einstellen oder leidet der Hund an chronischen Krankheiten und bedarf spezieller Nahrung, dann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Im Allgemeinen ist der Tierarzt in der Lage, Spezialfutter zu verschreiben und gibt darüber hinaus nützliche Tipps bezüglich Schonkost und hypoallergenes Futter.

 

In der Regel sollte Hundefutter, ob Trocken- oder Nassfutter, einen hohen Fleischanteil aufweisen sowie hochwertige Fette und Öle enthalten. So ist zum Beispiel Lachsöl eine gute Wahl, da es von Hunden gut vertragen wird. Wird bei den Inhaltsstoffen auf Hundefutteretiketten lediglich von „Fetten“ oder „Pflanzenöl“ gesprochen, ist es besser, das Hundefutter im Regal stehen zu lassen.

 

Wie wäre es denn mit BARF?

 

BARF ist mittlerweile ein Begriff, mit dem viele Hundebesitzer etwas anfangen können. Die vier Buchstaben stehen für „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“, wobei diese nur zwei Möglichkeiten sind, den es kursieren noch einige weitere Kurzsätze im Englischen. Im Deutschen hat sich als Übersetzung „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“ etabliert. Allerdings handelt es sich keineswegs um eine reine Rohfleischfütterung, auch wenn viele dieser Meinung sind.

 

Dem Hund werden Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und auch Fleisch gefüttert. Diese Lebensmittel werden dem Hund roh gefüttert. Bedenkt man, dass dem Wolf in freier Wildbahn kein gekochtes Hühnchen vor die Nase springen würde, macht die Fütterung nach der BARF-Methode durchaus Sinn. Zudem, und das ist nichts Neues, werden beim Erhitzen viele Strukturen zerstört und wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren. Wer sich für BARF entscheidet, sollte dem Hund Zeit geben, sich umzugewöhnen.

 

Denn die Umstellung von herkömmlichem Trocken- oder Nassfutter auf die BARF-Methode kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Hundefutter nach der BARF-Methode gibt es mittlerweile in großer Auswahl im Handel und auch in diversen Onlineshops, wie zum Beispiel bei Schecker.

 

Was letztlich im Futternapf landet ist Sache des Hundehalters. Dieser sollte nach den Bedürfnissen seines Hundes entscheiden. Die Entscheidung für Nass- oder Trockenfutter ist dennoch immer auch nach den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten des Hundehalters abhängig. Ganz gleich, für was man sich entscheidet, eine entsprechende Qualität des Hundefutters sollte trotzdem niemals aus den Augen verloren werden.