Hundesport

Wer Hundesport nicht nur in der Hundeschule, sondern zuhause ausüben möchte, kann einfach seinen eigenen Agilityparcour im Garten aufstellen. Oder wie wäre es mit einem Obedience- oder Longier-Set!

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Hundesport sorgt für perfekte Auslastung

Bewegung ist wichtig für Hunde das ist allgemein bekannt. Darüber hinaus benötigen Hunde aber auch Aufgaben, die sie geistig herausfordern. Ist ein Hund dauerhaft unterbeschäftigt, macht sich dies zum einen in der Erziehung bemerkbar, zum anderen kann es passieren, dass der Hund sich Ersatzbeschäftigungen sucht, die nicht im Sinne des Hundehalters sind. Je nach Lust und Veranlagung eines Hundes ist es daher wichtig, ihn artgerecht auszulasten. Da der Hund gerne mit seinen Menschen zusammenarbeitet, freuen sie sich über gemeinsame Aktivitäten. Diese haben den angenehmen Nebeneffekt, dass die Beziehung intensiviert wird und man bei gemeinsamen Erfolgen zu einem echten Team wird. Das sorgt für ein befriedigendes Gefühl bei Hund und Halter. Man darf es nur nicht übertreiben oder zu schnell zu viel verlangen. Es soll Spaß machen und nicht in Stress ausarten. Denken Sie bitte immer daran, dass ein Hund nicht absichtlich etwas falsch macht, um Sie zu ärgern. Dieses Verhalten zeigen nur Menschen. Überlegen Sie in Ruhe, an welcher Stelle Sie selbst nacharbeiten müssen, um den Hund zu einem bestimmten Verhalten oder einer Aktion zu bringen. Die Freude über einen Erfolg ist anschließend umso größer.

Welche Hundesportartikel gibt es?

Je nach Hundesportart benötigt man zur Ausübung unterschiedliches Zubehör. Zu den bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten Hundesportarten zählen Agility und Obedience. Agility eignet sich für alle Hunde und Halter, die es gerne ein wenig sportlicher angehen möchten. Auf Wettkämpfen muss der Hund möglichst schnell eine bestimmte Anzahl von unterschiedlichen Hindernissen bewältigen, über bzw. durch die ihn der Halter lotst. Aber Agility kann auch in aller Ruhe im Garten durchgeführt werden. Ob es dem Hund gefällt, können Sie am besten herausfinden, indem Sie sich für ein Starter-Set entscheiden. Das Zubehör besteht dann zum Beispiel aus Slalomstangen, Hürden, einem Tunnel und Reifen. Bauen Sie den Parcour auf und versuchen Sie, den Hund durchzulotsen. Das funktioniert natürlich nicht gleich von Anfang an, aber mit Geduld und Leckerlis können sich sehr bald erste Erfolge einstellen.

Wenn Sie es ruhiger angehen möchten und einen Hundesport suchen, bei dem auch die Erziehung eine große Rolle spielt, sollten Sie einmal Obedience ausprobieren. Auch hierfür gibt es praktische Einsteigersets, die unter anderem Pylonen, ein Band, Hölzchen und ein Apportel enthalten. Falls Sie keinen Kurs in einer Hundeschule besuchen möchten, finden Sie in unserer Zusammenfassung über Obedience einige Hinweise. Im Prinzip geht es um perfekte Kommunikation zwischen Hund und Halter, die nicht nur durch Worte, sondern möglichst über Sichtzeichen aus der Entfernung stattfindet. Dabei kann es sich beispielsweise darum handeln, Sitz in einem mit dem Band gebildeten Viereck zu absolvieren. Oder der Hund muss einen bestimmten Gegenstand bringen. Obedience bietet hierbei eine große Vielfalt an Möglichkeiten und ist für absolut jeden Hund und Halter geeignet. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich ganz nach Wunsch bestimmen und sorgt so in jedem Fall für die gewünschte Anforderung.

Das Longieren eine aufstrebende Hundesportart

Die meisten kennen Longieren nur in Verbindung mit Pferden, doch es hat auch beim Hundesport Einzug gehalten. Denn wie sich gezeigt hat, fördert es die Bindung und Kommunikationsfähigkeit zwischen Hund und Mensch. An Hundezubehör benötigen Sie nicht viel. Sie müssen lediglich einen Kreis von ein paar Metern Durchmesser erstellen. Während Sie sich im Inneren befinden, sollte der Hund stets außerhalb bleiben. Die Anfänge finden üblicherweise mit Leine statt. Gehen Sie gemeinsam an der Kreislinie entlang und üben Sie verschiedene Kommandos. Wenn der Hund das Prinzip verstanden hat, können Sie zuerst die Leine entfernen und sich schließlich immer weiter ins Zentrum des Kreises bewegen, um das Distanztraining einzustudieren. Mit der Zeit können Sie zum einen den Kreis vergrößern, zum anderen neue Kommandos einstudieren oder teilweise nur noch Sichtzeichen anwenden. Hier zeigt sich, wie klug ihr Hund ist und wie konzentriert er arbeiten kann. Auch hier gilt: So lange der Hund Spaß an der Arbeit hat, können Sie die Anforderungen weiter steigern. Verlangen Sie jedoch zu viel, könnte die Lust am Longieren schnell vorbei sein.