Zahnpflege beginnt bereits im Welpenalter

Bereits im Welpenalter sollten Hundehalter ihren Kleinen daran gewöhnen, dass seine Zähne, Maulhöhle und das Zahnfleisch regelmäßig inspiziert werden. Zahnpflege beim Hund ist wichtig, denn unangenehmer Mundgeruch und Zahnstein sind die Folgen von unterlassener Zahnpflege. Zudem lassen sich durch regelmäßige Kontrollen Verletzungen im Maulhöhlenbereich schneller entdecken. In diesem Bereich kann es vermehrt zu Verletzungen kommen, und zwar durch Spiele oder auch ungeeignete Spielzeuge wie beispielsweise das Stöckchen im Wald.

 

Nicht selten kann es dann zu schmerzhaften Entzündungen oder Schädigungen von Zahn und Zahnfleisch kommen. Der Hund kann infolgedessen nur noch schlecht fressen und wird krank. Allerdings frisst ein Hund auch mit einer Zahnerkrankung sehr lange. Es kann aus diesem Grund einige Zeit dauern, bis es dem Besitzer auffällt. Regelmäßige Kontrolle ist daher unerlässlich, um Probleme frühzeitig zu entdecken und dem Hund viel Leid zu ersparen.

 

Das Übel mit dem Zahnstein

 

Es beginnt mit weichem Zahnbelag, der sich durch die im Speichel enthaltenen Mineralien verhärtet und letztlich dann zu Zahnstein wird. Darin setzen sich dann leicht Futterreste ab, die gemeinsam mit Zahnbelag ein ideales Umfeld für Bakterien bilden. Bekanntermaßen führen Bakterien schnell zu Entzündungen und sie dringen in den Hundeorganismus ein. Hier breiten sie sich aus und befallen Organe, was zu irreparablen Schädigungen derer führen kann.

 

Zahnsteinbildung und Entzündungen greifen den Zahnhalteapparat an. Die Folge: Zähne lockern sich und fallen schlimmstenfalls aus. Ist der Zahnstein erst einmal da, muss dieser fachgerecht durch den Tierarzt entfernt werden. Da die Zahnsteinentfernung nur unter Narkose erfolgen kann, ist die Belastung für den Hund entsprechend groß. Eine solche Behandlung ist auch mit hohen Kosten verbunden. Zahnstein sollte daher nicht unterschätzt werden. Es bedarf daher einer regelmäßigen Zahnpflege beim Hund, um ihm Krankheit, Schmerz und Leid zu ersparen und dem Halter die Kosten und Aufwand.

 

Tipps für ein gesundes Hundegebiss

 

Hundehalter können einiges zur Erhaltung eines gesunden Hundegebisses beitragen. Dies beginnt mit der richtigen Wahl des Futters. Hunde sind Fleischfresser. Ihr Gebiss wurde dazu gemacht, rohe Fleischstücke auseinander zu reißen und zu zerkleinern. Dazu ist viel Kraft nötig und das komplette Gebiss wird beansprucht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dem Hund Nahrung zu reichen, die er noch kauen beziehungsweise zerkleinern muss.

 

Nassfutter weist in der Regel eine Konsistenz auf, bei der der Hund kaum etwas zu kauen hat. Meist schlingt er das Futter schnell runter. Dies führt dann leicht dazu, dass sich Futterreste zwischen den Zähnen absetzen. Für Bakterien ist dies perfekt. Denn sind finden einen guten Nährboden vor. Entzündungen und Zahnsteinbildung sind vorprogrammiert.

 

Trockenfutter weist eine festere Konsistenz auf. Futterreste und Zahnbeläge lösen sich besser ab. Im Handel gibt es mittlerweile Futtersorten, welche in der Lage sein sollen, die Zähne beim Kauen zu pflegen. Darauf verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht. Denn kleine Futterbröckchen werden von einem Hund nicht lange gekaut. Schnell sind sie geschluckt und es bleiben wiederum Futterreste zwischen den Zähnen zurück, was die Bakterien freut.

 

Die biologisch artgerechte Rohfütterung (kurz: BARF) bietet dem Hundegebiss natürliche Zahnpflege. Denn bei dieser Form der Fütterung werden dem Hund unter anderem rohe Fleischstücke und Knochen gereicht. Für das Hundegebiss ist dies die beste Zahnpflege, vorausgesetzt das Fleisch ist stückig und wurde nicht im Fleischwolf zerkleinert.

 

Essensreste vom Tisch sollten grundsätzlich ein tabu sein. Was der Mensch isst, ist für den Hund nicht artgerecht, da der Hund einen anderen Nährstoffbedarf hat. Viele Inhaltsstoffe, die der Mensch verträgt, verträgt der Hund noch lange nicht und sind für ihn ungesund und teilweise sogar schädlich. Als bestes Beispiel kann hier Schokolade angeführt werden. Darin enthalten sind Theobromin und Zucker. Theobromin kann im schlimmsten Fall zum Tod des Hundes führen, während Zucker bekanntermaßen schädlich für die Zähne ist.

 

Gesunde Zähne durch Kauartikel?

 

Tatsächlich können Büffelhautknochen, Kauröllchen, Schweineohren und Co. zur Zahnpflege beitragen. Zudem ist der Hund beschäftigt und kräftigt zugleich seine Kaumuskulatur. Der Hund kaut teilweise über einen längeren Zeitraum an den Kauartikeln herum. Auf diese Weise werden Futterreste und Zahnbeläge gelöst und das Gebiss gereinigt. Kauartikel sollten nicht zu weich und auch nicht zu klein sein. Kleine Stücke verschlingt ein Hund und die Zahnpflege wird dadurch hinfällig.

 

Eine gute Wahl sind zudem Kauspielzeuge aus dem Fachhandel für Tierbedarf. Zur Produktepalette zählen Bälle, Ringe, Kongs sowie Artikel aus Naturkautschuk oder Vollgummi, wahlweise mit oder ohne Noppen/Rillen, mit und ohne Geschmack. Das Angebot ist vielfältig und für jeden Vierbeiner sollte ein geeignetes Spielzeug zu finden sein. Mit Kauspielzeug pflegt der Hund seine Zähne auf spielerische Art und Weise selbst.

 

Speziell für den Hund: Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnpflegemittel

 

Zahnpflegeartikel für den Menschen sind für Hunde ungeeignet, da sie Bestandteile enthalten, die für den Hund schädlich sein können. Es gibt im Fachhandel jedoch extra für den Hund spezielle Artikel für die Zahngesundheit des Hundes. Hierzu gehören Zahnpasten, Zahnbürsten und Zahnpflegemittel. Es gibt die Pasten und sonstigen Mittelchen mit Fleischaroma oder Fleischgeschmack. Dies soll den Hund dazu animieren, sich die Zähne putzen zu lassen. Die Zahnpasten enthalten Stoffe, durch die sich Zahnbeläge und Futterreste leichter lösen.

 

Bekanntlich haben es Bakterien auf sauberen und glatten Oberflächen schwerer sich festzusetzen. Die Regelmäßigkeit der Zahnpflege ist beim Hund ebenso wichtig wie beim Menschen. Es genügt allerdings, dem Hund ein bis zwei Mal in der Woche, die Zähne zu reinigen. Zudem sollte sich der Tierarzt alle sechs bis zwölf Monate das Maul und die Zähne anschauen – nur zur Sicherheit. Die Zahnpflege mit dem Hund sollte früh geübt werden. Ist der Hund daran gewöhnt, dass man ihm ins Maul schaut, freut sich auch der Tierarzt.

Tipps gegen Zecke, Floh und Co.

Bei Zecke, Floh und Co. handelt es sich um lästige Viecher, die niemand wirklich braucht. Prinzipiell hat jedes Lebewesen einen Sinn, ganz gleich wie es dem Menschen auch erscheinen mag. Allerdings hat sich die Evolution bei Zecke, Floh und Co. einen Fehler geleistet. Denn sie sind wirklich zu gar nichts gut, außer, dass sie Krankheiten übertragen. Vor allem ist hier die Rede von der Zecke, die für zahlreiche Erkrankungen bei Tieren und Menschen verantwortlich sind. Jährlich im Frühjahr, wenn die Zeckensaison beginnt, fragt sich der Hundehalter: „Gibt es überhaupt wirksamen Zeckenschutz?“

 

Anfälligkeit für Zecken

 

Die Anfälligkeit ist von Hund zu Hund verschieden. Jeder kann befallen werden, dennoch liegt ein Unterschied zwischen den Hunderassen. Beispielsweise sind Hunde mit sehr kurzen Haaren weniger betroffen, als diejenigen mit längeren Haaren. Der Grund ist relativ einfach: Zecken verstecken sich gerne. Diesbezüglich sind sie auch sehr schlau, denn um sich mit dem Blut des Hundes vollzusaugen, benötigen sie einige Stunden, wenn es sich um Zecken-Männchen handelt.

 

Bei den Zecken-Weibchen kann es sogar Tage dauern. Je besser sich die Viecher verstecken können, umso schwieriger werden sie entdeckt und umso mehr besteht die Gefahr der Übertragung einer Krankheit. Ein Hundebesitzer muss sich zur Aufgabe machen, das Fell des Hunds nach jedem Spaziergang auf Zecken hin zu untersuchen. Bei kurzhaarigen Hunden geht das relativ schnell. Bei langem Fell wird es oft schwieriger, Zecken zu erwischen.

 

Was hilft gegen Zecken

 

Gibt es einen wirksamen Zeckenschutz? Diese Frage beschäftigt jeden Hundebesitzer. Zeckenschutz gibt es, und zwar drei Arten davon. Neben den sogenannten biologischen beziehungsweise natürlichen Mittel, gibt es die chemischen Mittel aus dem Fachhandel und zuguterletzt medizinische Mittel, die nur über den Tierarzt bezogen werden können. Und eigentlich steigt die Wirksamkeit der genannten Mittel in der gleichen Reihenfolge an.

 

Bei allen Produkten gibt es solche, die eingenommen werden und andere, die auf dem Körper wirken. Es ist für den Verbraucher sehr schwer einzuschätzen, welche Mittel tatsächlich gegen Zecken helfen. Schaden die Produkte am Ende eventuell mehr, gerade wenn es sich um chemische Mittel handelt?

 

Der biologische oder natürliche Zeckenschutz ist leider vielfach reine Glaubenssache, denn die Wirksamkeit derer hängt meist vom Hund ab. Ein relativ unempfindlicher Hund benötigt einen geringeren Schutz. Die folgenden natürlichen Mittel sind die am meisten verbreiteten: Teebaumöl, Geranienöl und Lavendelöl, um nur einige zu nennen. Den Ölen wird jedoch nur eine geringe abwehrende Wirkung nachgesagt. Ein wenig Schutz ist vorhanden, denn die Öle enthalten Wirkstoffe, die gegen Insekten durchaus wirken, aber eben nur gering.

 

Ein wenig mehr Wirkung versprechen dahingegen Zeckenschutzmittel aus dem Fachhandel. Dazu gehören zum Beispiel Zecken- und Flohhalsbänder oder Shampoos und Puder. Gegen das lästige Ungeziefer erweisen sich die Halsbänder als mittel bis stark wirkungsvoll. Der Wirkstoff am Halsband wird vom Hund über das Fell oder die Fettschicht der Haut aufgenommen. Die Konzentration des Wirkstoffes ist bei den frei verkäuflichen Mitteln eher gering gegenüber den Produkten, die man beim Tierarzt erhält.

 

Der Anteil an Wirkstoffen ist bei medizinischen Produkten höher, sie sind jedoch nur über den Tierarzt für den Hundehalter zugänglich. Auch beim Tierarzt gibt es Halsbänder und Spot-On’s, Shampoos und Puder, wobei die Wirksamkeit höher ist als bei den frei verkäuflichen Produkten im Fachhandel. Allerdings, und das muss man auch beachten, sind die Nebenwirkungen deutlich stärker. Denn bei dem Gift handelt es sich um Bienen- und Fischgift. Wer seinen Hund mit solchen Zeckenschutzmitteln behandelt, darf diesen nicht in natürliche Gewässer lassen. Leider wissen das die wenigsten Hundebesitzer oder sie halten sich nicht dran. Alternativ zu den äußerlich anwendbaren Produkten gibt es Kautabletten, welche den Hund drei Monate lang vor Zecken schützen sollen und die Umwelt nicht gefährden.

 

Dennoch ist zu bedenken, wird der Hund von einer Zecke gebissen und erkrankt, dann wird er um eine medikamentöse Behandlung nicht umhinkommen. Die Folge ist, dass ihm dann ein Vielfaches an Chemie verabreicht wird. Ein wirksamer Zeckenschutz, auch wenn es sich dabei um die chemische Keule vom Tierarzt handelt, ist „erträglicher“ als eine Erkrankung des Hundes in Kauf zu nehmen.

 

Unabhängig von allen genannten Schutzmaßnahmen ist der wirkungsvollste Schutz immer noch das Kontrollieren des Fells nach jedem Spaziergang und jedem Rumtollen im Garten. Je schneller die Zecke vom Hund weg ist, desto geringer die Gefahr einer Erkrankung.

 

Der Hund kratzt sich häufiger als sonst – Flöhe?

 

Ein Flohbefall wird von jedem Hundehalter gefürchtet. Leider kann ein solcher Befall lange unbemerkt bleiben. Denn nicht jeder Hund mit Flöhen kratzt sich intenstiv. Daher ist es wichtig, von Zeit zu Zeit mit einem feinzinkigen Kamm sowie einem feuchten Tuch sicherzustellen, ob ein Flohbefall vorliegt. Kontrolliert wird an mehreren Stellen und das Kämmen erfolgt am besten entgegen der Wuchsrichtung. Danach wird der Kamm auf dem Tuch ausgeklopft. Die ausgekämmten Partikel müssen dann auf dem Tuch zerrieben werden. Hat der Hund Flöhe, dann würde sich der Kot der Flöhe rostbraun färben. Dieser Test sollte auch dort gemacht werden, wo sich der Hund gerne und oft aufhält, beispielsweise auf der Hundedecke im Körbchen.

 

Der Floh zählt zu den sehr resistenten Parasiten. Es muss meist zu einer Kombination von chemischen Insektiziden und Entwicklungshemmern gegriffen werden. Am besten informiert man sich über dieses heikle Thema beim Tierarzt. Denn etwa 95 Prozent der Flöhe befinden sich nicht am Tier, sondern exisiteren in Form von Eiern, Larven und Puppen in seiner unmittelbaren Umgebung. Das bedeutet, dass nicht nur der Hund behandelt werden muss, sondern es müssen alle Decken, Körbchen gewaschen und die komplette Wohnung gründlich gesaugt werden. Präparate, die Flöhe bekämpfen, sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Zu einer Wurmkur wird ebenfalls geraten, da Flöhe auch Bandwürmer übertragen können.

 

Eine Prophylaxe ist bei Flöhen möglich. Einige moderne Produkte wirken vorbeugend und bieten sicheren Schutz. Hier sind wiederum Spot-On-Produkte, Halsbänder, Shampoos, Puder oder Tabletten zu nennen, die vom Tierarzt erhältlich sind. Der Tierarzt berät zu Ungezieferbefall und informiert über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsmethoden.

 

Läuse bei Hunden

 

Läuse quälen nicht nur die Zweibeiner, sondern häufig auch Hunde. Zwar kommt ein Läusebefall weniger häufig vor als ein Flohbefall, doch auch diese Quälgeister lösen Beschwerden wie Juckreiz oder Allergien aus. Helfen kann auch im Fall von Läusebefall der Tierarzt. Im Allgemeinen werden Läuse mit insektizidhaltigen Badezusätzen oder Sprays bekämpft. Beim Lausbefall ist unbedingt auf eine gründliche Nachsorge zu achten. Viele der Produkte gegen Läuse töten diese zwar, jedoch nicht ihre Eier. Daher muss die Behandlung unbedingt nach zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Ebenfalls müssen alle Decken gewaschen, mit denen der Hund in Berührung kommt.

Pfotenpflege

Hundepfoten sind empfindlich. Ganz besonders im Winter ist Pfotenpflege beim Hund unerlässlich, da Schnee, Streusalz und Splitt den Pfoten ordentlich zusetzen. Auch während der anderen Jahreszeiten können eingewachsene Krallen, wunde Ballen oder eingetretene Scherben dem Hund Schmerzen bereiten. Jeder Hund ist den Risiken ausgesetzt, sich die Pfoten zu verletzen. Der Hundehalter jedoch ist in der Lage, seinem Vierbeiner einen gewissen Schutz zu bieten.

 

Zunächst etwas zur Anatomie der Hundepfote. Die Hundepfote ähnelt von der Anatomie her den menschlichen Füßen. Sie sind ebenso komplex strukturiert und sorgen dafür, dass der Hund immer gut zu Fuß unterwegs ist. Die Hundepfote besteht aus Handwurzel, Mittelhand und fünf Fingern. Die fünf Finger haben jeweils drei Glieder. Der Unterschied zum menschlichen Fuß liegt in der Fortbewegungsweise. Der Mensch läuft auf den Fußsohlen, der Hund ist ein sogenannter Zehengänger, was ihm zu einer enormen Wendigkeit verhilft.

 

Die dick verhornten Pfotenballen bilden den größten Teil der Hundepfote und schützen vor jeglichen Untergründen sowie Fremdkörpern und Witterungseinflüssen. Geht man weiter ins Detail, so befinden sich in der Ballenhaut neben Rezeptoren für Temperatur und Vibration ebenfalls ein großer Teil der Schweißdrüsen des Hundes. Diese produzieren neben Schweiß auch ein spezielles Sekret. Dieses Sekret macht die Pfotenoberfläche sozusagen griffig und verschafft dem Vierbeiner eine bessere Bodenhaftung. Daneben befinden sich unter der Hornschicht und Ballenhaut die Fettpolster, die alle Bewegungen abfedern und somit Knochen und Gelenke schützen. Wegen der Zwischenzehenhaut ist die Hundepfote sehr beweglich. Das Laufen auf unebenen Untergründen ist für den Hund daher kein Problem.

 

Auch die harten Krallen tragen dazu bei, denn sie sind ähnlich den Spikes unter Sportschuhen und geben Halt auf dem Boden. Letztlich noch die Tatsache, dass zwischen den Ballen Haare wachsen. Diese sollen vor allem die Ballenzwischenräume schützen, die ebenfalls sehr empfindlich sind. Genug zur Anatomie, mehr zur Pfotengesundheit.

 

Die Pfotengesundheit

 

Generell kann zur Pfotengesundheit gesagt werden, dass es nicht um Maniküre und Pediküre geht. Es geht darum, dass der Hundehalter den Hundepfoten Aufmerksamkeit schenkt und sie regelmäßig kontrolliert. Darüber hinaus signalisiert ein Hund sehr deutlich, dass etwas nicht stimmt mit den Pfoten. Sie lecken und knabbern dann häufig an den Ballen. Handelt es sich dabei um eine einzige Pfote, könnte es ein eingetretener Fremdkörper oder auch eine Hautirritation sein. Ist der Hund ständig mit beiden Pfoten beschäftigt, können die Gründe eine Allergie oder ein parasitäres Problem sein.

 

Wie oben bereits beschreiben, besteht die Unterseite der Hundepfoten vor allem aus Ballen und Haaren. Wie den Krallen muss auch ihnen Pflege zukommen. Die Ballenhaut benötigt viel Aufmerksamkeit und Kontrolle. Die Hautoberfläche sollte glatt und weich sein. Ist sie rissig und trocken, helfen Melkfett, Vaseline oder eine spezielle Pfotenpflegecreme. Pfotenbehaarung gibt es bei allen Hunden. Allerdings der Haarwuchs zwischen den Zehen bei einigen Hunden stärker ausgeprägt als bei anderen. Fremdkörper sowie Schmutz können sich darin verfangen und schlimmstenfalls sogar in die Pfote einwachsen. Nicht auszuschließen sind ebenfalls Druckstellen durch die Haare. Bei langer Pfotenbehaarung ist es daher empfehlenswert, diese mit einer an den Enden abgerundeten Schere regelmäßig zu stutzen, und zwar so weit, dass sich nicht mehr über die Ballen herausragt.

 

Der Vierbeiner rennt sozusagen über Stock und Stein und es bleibt nicht aus, dass er auch einmal in einen Fremdkörper hereintritt. Kleinere Fremdkörper wie Splitter, Scherben oder Steinchen lassen sich gut selbst entfernen. Mit einer helfenden Hand funktioniert das sogar recht einfach. Nach Entfernen des Fremdkörpers sollte die Pfote in seifenfreiem und lauwarmem Wasser gebadet werden. Danach wird ein Antiseptikum aufgetragen und, falls erforderlich, ein dünner Verband angelegt. Unsichere Hundehalter und bei größeren Fremdkörpern sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Unter Umständen muss die Wunde genäht werden und es ist eine Vollnarkose notwendig. Im Zweifel sollte immer der Fachmann aufgesucht werden.

 

Besondere Pflege muss auch den Krallen zuteil werden. Denn die meisten Haushunde bewegen sich im Allgemeinen auf Teppich, Fliesen, vielleicht noch auf Rasen im Garten oder im Park. Die wilden Vorfahren der Hunde mussten da schon über rauen und steinigen Untergrund ihre Beute jagen, was die Pfoten und Krallen natürlich anders beanspruchte. Die Hunde von heute müssen nicht mehr nach ihrem Futter jagen, sodass ihre Krallen nicht derart abgenutzt werden. Sie wachsen und wachsen und berühren im schlechtesten Fall bei jedem Schritt den Boden. Das Resultat ist, dass sich der komplette Bewegungsablauf verschiebt. Das Gewicht des Hundes verlagert sich beim Laufen von vorn nach hinten, sodass sich die Vorderbeine in einem unnatürlichen Winkel bewegen. Es handelt sich hierbei um eine Kettenreaktion, die zu Verformungen der gesamten Bewegungsapparatur führen kann.

 

Ein weiteres Problem von zu langen Krallen ist, dass diese einwachsen können und sich der Hund dadurch beim Laufen selbst verletzt. Mancher Hund versucht auch, sich des Problems selbständig zu entledigen, indem er an den Krallen nagt und sich die gesamte Kralle herausreißt. Es ist überaus wichtig, die Krallenlänge regelmäßig zu kontrollieren und falls erforderlich zu kürzen. Jedoch gibt es beim Kürzen einiges zu beachten, denn die Krallen bestehen wie die Fingernägel des Menschen aus Horn. Bei Hunden jedoch verlaufen in ihnen Nerven und Blutgefäße, die auf keinen Fall verletzt werden dürfen. Beim Krallenschneiden muss man daher sehr vorsichtig vorgehen.

 

Sind die Krallen nur etwas länger, dann genügt zum Stutzen einer herkömmlichen Nagelfeile. Sind die Krallen sehr lang, muss man zu einer speziellen Krallenzange greifen, die über eine runde Schneidfläche verfügt und zur Größe der Hundepfote passen sollte. Von einem herkömmlichen Knipser, den Menschen benutzen, wird abgeraten. Durch die glatte Schnittfläche würden Krallen nicht geschnitten, sondern gequetscht werden.

 

Die Ballen sind die ausführenden Organe des Vierbeiners und der Pflege sollte daher viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Spezielle Pflegemittel helfen Hundebesitzern bei der Pfotenpflege, wie beispielsweise die Produkte aus dem Schecker Onlineshop. Pfotenpflege ist das ganze Jahr über ein Thema. Denn nur wenn der Vierbeiner sich beim Laufen schmerzfrei bewegen kann, ist er glücklich. Und ist der Hund glücklich, ist es auch sein Mensch.

Kastration

Während einer Kastration werden beim Hund die Keimdrüsen operativ entfernt. Während beim Rüden die Hoden entfernt werden, sind es bei der Hündin die Eierstöcke und gegebenenfalls die Gebärmutter. Nach der Kastration ist und bleibt der Hund unfruchtbar. Durch das Entfernen der Keimdrüsen bleibt die Bildung von Sexualhormonen fast aus. Verhaltensweisen, die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen, werden dadurch unterbunden, aber auch NUR diese.

 

Kastrieren oder nicht? Jeder Hundebesitzer muss sich dieser Frage irgendwann stellen. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, die Entscheidung kann ihm auch nicht abgenommen werden. Eine Kastration ist und bleibt ein operativer Eingriff. Ein Restrisiko bleibt, wie Zwischenfälle während der Narkose oder Komplikationen während der Operation. Einfach unters Messer? Das ist nicht so einfach, obwohl es sich in den Tierarztpraxen durchaus um Routineeingriffe handelt.

 

Kastration der Hündin

 

Der Hauptgrund für die Kastration einer Hündin sind ungewollte Trächtigkeiten, die dadurch natürlich verhindert werden. Eine Kastration bei einer Hündin wird häufig auch zur Vorbeugung vorgenommen, und zwar wegen bestimmter Tumorarten und Entzündungen der Gebärmutter. Dazu muss der Eingriff allerdings rechtzeitig kastriert werden. Denn bereits nach der zweiten Läufigkeit hat die Kastration keinen größeren Einfluss mehr auf das Risiko. Die Kastration vor der ersten Läufigkeit minimiert das Risiko erheblich. Allerdings ist eine solch frühe Kastration mit Nachteilen für den Hund behaftet.

 

Beispielsweise ist der Hund in diesem frühen Stadium körperlich und geistig noch nicht ausgereift, was durch die Kastration quasi gestoppt beziehungsweise gestört wird. Von einer Frühkastration wird im Allgemeinen abgeraten, da diese Tiere oftmals viel kleiner sind und Entwicklungsstörungen aufweisen. Darüber hinaus bleiben sie geistig meist auf dem Niveau eines jungen Hundes stehen, was sich selbstverständlich kein Hundehalter wünscht. Grundsätzlich sollten sich Hundehalter bewusst machen, dass es sich bei einer Kastration um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose handelt. Eine viel zu leichtfertige Entscheidung für eine Kastration sollte niemals vorgenommen werden.

 

Ein Narkoserisiko bleibt immer und die Genesungszeit nach dem Eingriff ist für einen Hund generell immer unangenehm. Nachteile sind ebenfalls der Eingriff in den Hormonhaushalt, eine eventuelle Fellveränderung könnten die Folgen sein, wenn es sich um langhaarige Hunde handelt. Weiter eine Veränderung des Stoffwechsels. Dies könnte dazu führen, dass ein kastriertes Tier schneller zunimmt. Geringe Verhaltensänderungen können ebenfalls vorkommen.

 

Als Vorteil könnte angeführt werden, dass eine kastrierte Hündin nicht mehr läufig wird und keine Rüden mehr anzieht. Weiter auch, dass keine ungewollten Trächtigkeiten vorkommen und die Gefahr von Scheinträchtigkeiten ausbleibt. Zudem bleibt das Risiko für bestimmte Tumore geringer.

 

Kastration des Rüden

 

Leider sind die Gründe für die Kastration von Rüden häufig, dass diese damit umgänglicher werden sowie zur Verhinderung von ungewollten Trächtigkeiten. Allerdings sollten Hundebesitzer folgendes wissen: Hatte der Rüde bereits vor der Kastration Probleme mit der Erziehung, so wird er diese auch nach der Kastration noch haben. In diesen Fällen hilft prinzipiell nur richtige und konsequente Erziehung, niemals eine Kastration. Verändern durch die Kastration eines Rüden wird sich das Verhalten. Aber nur das Verhalten, das mit den Geschlechtshormonen in Verbindung steht. Ein kastrierter Rüde wird nicht versuchen, in irgendeiner Weise zu einer Hündin zu gelangen. Aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden kann sich ändern, wenn diese anderen Rüden durch den Geschlechtstrieb motiviert sind.

 

Nachteile, die mit einer Kastration von Rüden einhergehen, sind das Narkoserisiko, die unangenehme Genesungszeit, Verhaltensänderungen sowie der Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt sowie eine eventuelle Veränderung des Fells. Auch kann sich der Stoffwechsel verändern, was dazu führt, dass kastrierte Hunde schneller an Gewicht zunehmen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass kastrierte Rüden von unkastrierten Rüden meist nicht mehr als Rüden wahrgenommen werden. Mobbing und gar Aufreiten kann vorkommen, was immer auch zu Streit führen kann.

 

Die Vorteile halten sich in Grenzen. Ein Hauptvorteil ist, dass Rüden keine Hündinnen mehr decken können. Aus diesem Grund kann es zu keiner ungewollten Trächtigkeit kommen. Darüber hinaus jaulen und bellen kastrierte Rüden nicht, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Ein weiterer bedeutender Vorteil ist die Vorbeugung gegen Hodenkrebs.

 

Unterschied Kastration und Sterilisation

 

Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass ein Hund kastriert und eine Hündin sterilisiert wird. Dem kann widersprochen werden, denn in der Regel werden beide Geschlechter kastriert.

 

Ja oder nein zur Kastration

 

Vor der Entscheidung für oder gegen eine Kastration stehen viele Hundebesitzer über kurz oder lang. Und kaum ein anderes Thema spaltet die Gemüter derart. Grundsätzlich muss jedoch eine beabsichtigte Kastration mit dem Tierarzt besprochen werden und er muss einwilligen. Denn nach dem deutschen Tierschutzgesetz ist eine Kastration nur nach tierärztlicher Indikation zulässig.

 

Ein Hundebesitzer muss die Vor- und Nachteile einer begründeten Kastration abwägen. Festzustellen ist erstaunlicherweise, dass sich bei fast allen Hundebesitzern beim Thema Kastration die Moral meldet. Dabei haben Männer oft größere Skrupel, ihren Hund kastrieren zu lassen. Bei Frauen ist dies hingegen weniger der Fall. Bei den Hundebesitzern steht meistens der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund, wenn es um die Kastration einer Hündin geht. Dahingegen soll ein Rüde oft wegen Fehlverhalten kastriert werden. Ob dieses Fehlverhalten letztlich vom Besitzer oder anderen Menschen ausgeht, spielt dabei vielfach aufgrund von Unwissenheit keine Rolle. Eines muss jedoch jedem Hundebesitzer klar sein: Die Kastration verwandelt einen aggressiven Hund nicht in ein sanftes Lämmchen.

 

Ja oder Nein zur Kastration? Jeder Fall einer beabsichtigten Kastration muss einzeln und individuell mit dem Tierarzt besprochen werden. Liegt eine Krankheit vor, ist eine Kastration unumgänglich, wenn dadurch das Leben des geliebten Vierbeiners gerettet wird.

 

Um die Lebensqualität des Vierbeiners zu steigern, und um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen, gibt es zahlreiche Artikel für das tägliche Leben mit dem Hund. Bei Schecker finden Hundeliebhaber alles, was ein Hundeherz begehrt.

Mit Nahrungsergänzungen unterstützen

Nahrungsergänzung vorsichtig dosieren

 

Der Markt für Tierfutter boomt. Es handelt sich mittlerweile um einen echten Tierfutterdschungel, durch den sich jeder Tierbesitzer hindurch arbeiten muss. Vorsicht ist jedoch geboten, da manche Produkte mehr schaden als nützen können. Zuviel des Guten ist eben auch beim Tier ungesund. Seit vielen Jahren schon hält sich ein Gerücht hartnäckig, dass industriell hergestelltes Hundefutter den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen nicht deckt.

 

Viele Hundehalter reagieren entsprechend und greifen zu Zusatzpräparaten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Überdosierungen sind schnell an der Tagesordnung und können negative Folgen haben und schaden dem Hund eher. Grundsätzlich enthält Hundefutter mit dem Merkmal „Alleinfuttermittel“ alles, was der Hund braucht. Und aus dem Grund, weil alles im Futter enthalten ist, werden Nahrungsergänzungsmittel nicht benötigt oder man sollte damit sparsam umgehen.

 

Nahrungsergänzung bei Mangel

 

Einen Mangel beim Hund macht Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Diesen Mangel kann jedoch nur der Tierarzt feststellen. Und auch nur der Tierarzt sollte die Dosis der Nahrungsergänzung festlegen. Denn eigens vorgenommene Dosierungen bei Vitaminen und Mineralstoffen können Tiere sogar krank machen. Bei einem nachgewiesenen Mangel ist eine entsprechende Ernährung mit Zusatzpräparaten sinnvoll. Wer nur glaubt, aber nicht sicher weiß, dass sein Hund einen Mangel hat, sollte lieber zunächst in eine Untersuchung beim Tierarzt investieren.

 

Bestimmte Vitamine schädigen das Skelett des Hundes. Hier sind es besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Diese kann der Körper nicht alleine ausscheiden. Bekommt ein Hund die Vitamine extra zum Futter dazu, muss langfristig mit Hypervitaminosen gerechnet werden. Und dadurch entstehen Schäden am Skelett sowie das Haut- und Haarkleid wird brüchig und trocken. Fütterungsfehler sollten daher vermieden werden.

 

Voraussetzung für eine gute Ernährung des Hundes ist, dass sich Hundebesitzer gut und genau darüber informieren, was sie ihm füttern. Grundsätzlich sollte sich die Fütterung an dem orientieren, was ein Tier auch in freier Wildbahn fressen würde. Beim Futter für den Hund wäre dieses vergleichbar mit dem Speiseplan eines Wolfs. Hundefutter mit hohem Fleischanteil ist daher zu empfehlen. Im Allgemeinen muss ein Hundebesitzer darauf achten, dass das Futter, das er füttert, für den Hund bekömmlich ist. In Sachen Nahrungsergänzung gilt dann allerdings: Weniger ist mehr.

 

Nahrungsergänzung für den Hund – Warum eigentlich?

 

Wer sich nicht sicher ist, was er seinem Hund füttern soll, der ist bei Tierärzten oder auch Tierheilpraktikern gut aufgehoben. Denn diese unterstützen Hundehalter und beraten eingehend, damit der Hund die richtige Mischung bekommt. Denn manche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll, wenn diese beispielsweise mit natürlichen Inhaltsstoffen sind und es sich nicht um Chemie und synthetische Vitamine handelt.

 

Wichtig ist immer noch, dass Hundebesitzer sich Gedanken um die Fütterung machen und nicht blind und gutgläubig zu irgendwelchem Futter sowie Mittelchen und Wässerchen greift. Schließlich hat es der Vierbeiner verdient, dass sein Besitzer ihm vielseitige Fleischquellen und Abwechselung in den Zusätzen bietet. Auf lange Sicht ist der Bedarf des Hundes dann gut abgedeckt.

 

Dosenfutter, Alleinfuttermittel und Zusatz

 

Im Allgemeinen reicht es aus, dem Hund Nassfutter aus der Dose mit der Kennzeichnung Alleinfuttermittel zu füttern. Aber was ist, wenn der Hund nur zwei Sorten des Dosenfutters bekommt? Manche Hunde fressen eben nur zwei Sorten einer Marke und bekommen aus diesem Grund auch nur diese beiden Sorten. Auch hochwertiges Dosenfutter ohne chemische Zusätze und natürlich belassen, das als Alleinernährung gefüttert wird, reicht auf Dauer nicht aus, um den Hund täglich mit allem zu versorgen.

 

Wie kann das sein? Nassfutter für Hunde verliert selbst bei schonender Verarbeitung von Fleisch, Obst und Gemüse Nährstoffe. Der Mensch kennt das ebenfalls von Gemüse oder Obst. Wird es erhitzt, gehen Vitalstoffe verloren. Aus diesem Grund kann Nahrungsergänzung für den Hund Sinn machen.

 

Nahrungsergänzung, wenn der Hund mehr braucht

 

Nahrungsergänzungen bestehen aus Mineralstoffen oder auch Vitalstoffen. Diese sollen die Gesundheit fördern, jedoch keine Energie liefern. Von diesen Nähr-, Mineral- und Vitalstoffen benötigt ein Hund sage und schreibe 25. Wird dem Hund nun pures Rohfleisch oder viel hochwertiges Dosenfutter gereicht, ist dies nicht ausreichend. Zwar sind im Fertigfutter teilweise auch Ergänzungen enthalten, aber wenn der Hund nur eine oder zwei Sorten fressen mag, reicht das vielfach auf Dauer nicht. Isst ein Mensch täglich nur Salat mit Kartoffeln reicht das auch nicht, auch wenn es sich um gesunde Lebensmittel handelt. Nahrungsergänzung kann daher helfen, Mangelerscheinungen auszugleichen und diesen vorzubeugen. Und dann macht Nahrungsergänzung für den Hund Sinn.

 

Mit dem Alter ändern sich selbstverständlich auch die Bedürfnisse des Hundes. Das sollte Berücksichtigung bei seiner Ernährung finden. Ab und zu sollte der Tierarzt mittels Blutbild die Werte des Hundes überprüfen. Nahrungsergänzung kann nützlich sein im Wachstum, im Fellwechsel, im Training und Wettkampfeinsatz, im Zuchteinsatz, im Stress sowie bei Fell- und Hautproblemen. Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind zum Beispiel Probleme beim Fellwechsel, schuppige Haut, glanzloses Fell oder auch ein geschwächtes Immunsystem.

 

Wie erkennt man eine Überdosierung?

 

Wenn es Hundebesitzer mit Nahrungsergänzung übertreiben, sind die Folgen meist negativ. Erste Anzeichen für eine Überdosierung sind Stress, Probleme mit Magen-Darm wie Durchfall. Weiter auch Allergien sowie langfristig zudem Wachstumsstörungen. Eine Blume benötigt auch nicht täglich Dünger und geht bei einer Überdosierung ein. So in etwa könnte man es vergleichen. Bei diesen ersten Anzeichen ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Wer Nahrungsergänzung dem Hund reicht, sollte sich genau an die Angaben der Höchstmengen oder an die Dosierungsempfehlung des Tierarztes halten.

Stress bei Hunden (Sylvester)

Für den Hundebesitzer heißt es alle Jahre wieder, dass Silvester und die Tage davor sowie danach für den Hund stressig werden können. Für den Menschen ist die Zeit nach Weihnachten meist eine schöne Zeit, denn der Jahreswechsel steht bevor und fleißig werden Partys geplant und organisiert. Die guten Vorsätze für das neue Jahr sind ebenfalls ein großes Thema. Doch für einen Hund kommt diese Zeit eher einem Alptraum gleich. Hunde fürchten sich vor der Knallerei. Nicht nur an dem Tag „Silvester“ selbst, sondern auch an den Tagen vor und nach Silvester, an denen ebenfalls viel geballert wird.

 

Der Hundebesitzer ist daher alle Jahre wieder bemüht, seinen Hund gut über diese Tage zu bringen. Nützliche Tipps gibt es einige, die vorbeugend aber auch in sonstigen Angst- oder Stressfällen helfen. Feuerwerk gibt es bekanntlich nicht nur an Silvester. Viele große Jahrmärkte oder sonstige Festlichkeiten werden mit einem großen Feuerwerk beendet. Selbst bei Gewitter fürchten sich viele Tiere, auch wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung sind.

 

Tipps, die vorbeugend gegen Stress bei Hunden helfen

 

Es gibt auch Hunde, die keine Angst vor der alljährlichen Knallerei haben. Zumindest noch nicht. Doch das kann sich im Laufe der Zeit ändern. Besser ist es daher, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt. An Silvester selbst mit vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen, ist definitiv zu spät. Wenn der Hund dann quasi ins kalte Wasser geworfen wird, wird er die Erinnerung an Silvester immer in negativer Erinnerung behalten. Dies gilt selbstverständlich für jedes Feuerwerk, Gewitter oder ähnliches. Verbindet der Hund allerdings die Silvestertage mit Positivem, dann besteht die Hoffnung, dass er diese auch künftig angstfrei übersteht.

 

Stress bei Hunden an den Tagen vor und nach Silvester

 

Auch an Silvester muss der Hund Gassi gehen. Dabei sollte er sicherheitshalber an der Leine bleiben. Es hilft zudem, Orte zu wählen, an denen wenig oder gar nicht geknallt wird. Hundehalter sollte ebenfalls auf offene Haustüren, Garagen oder sonstige offenen Zugänge achten. An Silvester sind die Menschen häufig vor der Tür und lassen den einen oder anderen Knaller los. Da ein Hund an Silvester um einiges angespannter und nervöser ist, könnte er panisch reagieren, wenn plötzlich in seiner direkten Nähe ein Knaller losgeht.

 

Selbstverständlich wird der Hund vor und nach Silvester auch einmal zuhause bleiben müssen. Falls man in einer Gegend lebt, in der viel geknallt wird, hilft häufig ein eingeschaltetes Radio, das Getöse von draußen ein wenig zu dämpfen. Immer darauf achten, dass man dem Hund signalisiert, dass alles in Ordnung ist, wenn er wegen der Knallerei aufmerkt. Ein Leckerchen hilft, ihn zu überzeugen, dass wirklich alles in bester Ordnung ist. Er wird es also mit der Zeit als positiv ansehen, wenn es knallt.

 

Am Silvestertag

 

Am Silvestertag und vor allem in der Silvesternacht darf ein Hund niemals alleine sein. Und es sollte als selbstverständlich gelten, dass er auch beim nächtlichen Feuerwerk nichts auf der Straße zu suchen hat. Besser ist es, eine vertraute Person mit ihm im Haus zu lassen, die sich um ihn kümmert. Während es dann draußen böllert, zischt, pfeift und es sozusagen Sterne regnet, darf es drinnen Leckerchen für den Hund regnen. Je lauter es böllert, desto mehr Leckerchen dürfen es ausnahmsweise mal sein. Auch schwere Geschütze dürfen aufgefahren werden. Schließlich handelt es sich hier um einen Ausnahmezustand.

 

Also darf es gerne auch ein Stückchen Fleischwurst als Leckerli sein. Das beruhigt und lenkt den Hund ab und er wird die Zeit der Knallerei, die meist nur etwa 60 Minuten lang anhält, besser überstehen. Natürlich hilft es nicht, ihm 60 Minuten lang Leckerlis zu reichen. Zwischendurch empfiehlt es sich, ihn zu beschäftigen mit Such- und Sammelspielen.

 

Denn Ablenken kann man ihn auch mit Spielen und nicht nur mit Snacks. Denken schützt vor Panik. Das Gehirn kann nicht beides gleichzeitig, logisch denken und stark emotional reagieren. Wenn der Hundebesitzer dann noch permanent in bester Stimmung ist, den Hund auch zahlreich mit Snacks belohnt, dann besteht die Hoffnung, dass der Hund Silvester gut übersteht und vielleicht auch keine Ängste entwickelt.

 

Als letzter Tipp ist das laufende Radio oder der Fernseher nochmals zu erwähnen. Das Herunterlassen der Rollläden hilft ebenfalls dabei, die lauten Geräusche sowie die Feuerwerkslichter zu mildern.

 

Tipps für die sehr ängstlichen Hunde

 

Ist ein Hund sensibel und sehr ängstlich, sollte sein Halter dies ernst nehmen. Angst ist für den Hund so schlimm wie für den Menschen auch. Oftmals helfen Sofortmaßnahmen, damit sich der Hund besser fühlt. Jeder Hund hat einen Lieblingsplatz, an den er sich zurückzieht. Dieser sollte zugänglich sein, wenn er Angst hat. Auch wenn es der Platz unter der Bettdecke ist. Sucht er die Nähe seines Menschen, sollte dieser ihm Zuwendung und Schutz geben. Mittlerweile weiß man, dass es dem ängstlichen Hund gut tut, wenn der Besitzer gelassen und optimistisch bleibt.

 

Früher war man der Meinung, dass Hunde nicht getröstet oder die Angst einfach ignoriert werden sollte, damit sich seine Angst nicht noch verstärkt. Dem ist nicht so. Heute weiß man es besser. Nähe und Zuwendung tun dem Hund gut. So weiß er, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann.

 

Noch ein letzter Tipp: Die Silvester-Flucht. Einfach den Hund rechtzeitig vor Mitternacht ins Auto packen, Radio anschalten und irgendwo hinfahren, wo es keine Böller gibt. Eventuell bietet sich hier die Autobahn an. Zurückgefahren wird dann erst, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.

 

Nach dem Feuerwerk ist vor dem Feuerwerk

 

Feuerwerke gibt es das ganze Jahr über, wobei dieses an Silvester quasi vor jeder Haustür stattfindet und damit für den Vierbeiner am schlimmsten sein kann. Systematisches Training ist sinnvoll und kann mit Hilfe beispielsweise einer Geräusch-CD vonstattengehen. Auf diese Weise kann er sich Schritt für Schritt an laute Geräusche gewöhnen und wird von Mal zu Mal gelassener. Ist ein Urlaub über den Jahreswechsel geplant? Umso besser. Denn es gibt Orte, an denen es Silvester wenig oder gar nicht knallt. Sollte der Hund extrem panisch reagieren, kann der Tierarzt um Rat gebeten werden. Es gibt einige sanfte, pflanzliche Beruhigungsmittel, die den Hund entspannen lassen.

Erste Hilfe für den Hund

Erste Hilfe beim Hund

Jeder Hundebesitzer sollte in der Lage sein, seinem Hund aus einer lebensbedrohlichen Situation zu helfen. Allerdings sieht es im Alltag ganz anders aus und die wenigsten können notwendige Erste-Hilfe-Maßnahmen tatsächlich anwenden.

 

Bei Unfall oder wenn der Hund Opfer eines Giftköder-Anschlags wurde, ist schnelle und direkte Hilfe nötig. Aus diesem Grund gibt es, wie für den Menschen auch, Erste-Hilfe-Maßnahmen, die jeder Hundebesitzer kennen sollte. Es vergehen häufig viele Minuten, bis ein Tierarzt Hilfe leisten kann. In dieser Zeit liegt es am Hundehalter, seinem Hund in den ersten überlebenswichtigen Minuten zu helfen.

 

Erste Hilfe beim Hund bei Vergiftung

Beim geringsten Verdacht einer Vergiftung muss der Tierarzt aufgesucht werden, da Gift bekanntermaßen sehr schnell wirkt. Zu den Symptomen einer Vergiftung zählen unter anderem Erbrechen, Durchfall, starker Speichelfluss, Unruhe, Apathie, blasses Zahnfleisch oder stark verfärbte Schleimhäute, große Pupillen, gerötete Augen, Atembeschwerden, Krämpfe bis hin zum Koma. Bei diesen Anzeichen muss der Hund beruhigt und angeleint werden. Auf den Maulkorb oder Maulschlinge muss verzichtet werden, da bei Erbrechen Erstickungsgefahr droht. Ist der Hund bereits bewusstlos, ist dafür Sorge zu tragen, dass er in die stabile Seitenlage gebracht und die Atemwege freigehalten werden. Damit der Tierarzt eine schnelle Diagnose durchführen kann, macht es Sinn, eine Probe des Köders oder auch des Erbrochenen mit zum Tierarzt zu nehmen. Höchste Lebensgefahr besteht, wenn der Hund einen Köder mit Nadeln, Schrauben oder sogar Rasierklingen gefressen hat. In diesem Fall kann nur der Tierarzt fachkundig den oder die Fremdkörper entweder durch kontrolliertes Erbrechen oder Magen- und Darmwaschung entfernen.

 

Die stabile Seitenlage

Die stabile Seitenlage sollte jeder beherrschen, ganz gleich ob man nun Hundebesitzer ist oder nicht. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, einen Hund in die stabile Seitenlage zu bringen. Allerdings macht man diese zu selten, um sie auch im Notfall zu beherrschen. Beim Hund erfolgt die stabile Seitenlage, indem man den Hund auf die unverletzte Seite legt. Dabei kniet der Halter am Rücken des Hundes und greift über den Kopf quer die unten liegenden Füße und zieht diese nach vorne weg. Das Aufstehen des Hundes wird verhindert durch vorsichtigen Druck des Ellenbogens oder einer Hand auf den Hals des Hundes. Bei bewusstlosen Hunden sollte der Kopf ein wenig tiefer gelegt werden. Dazu sind beispielsweise eine Jacke, Pullover oder ähnliches dienlich. Danach vorsichtig die Zunge aus dem geöffneten Mund ziehen, damit der Hund nicht an ihr erstickt und damit Erbrochenes abfließen kann. Nachdem der Hund in der stabilen Seitenlage liegt kann begonnen werden, die blutenden Wunden zu versorgen, sodass im Anschluss der Transport zum Tierarzt erfolgen kann.

 

Wundversorgung und Druckverband

Zu den Erstmaßnahmen gehört auch die Wundversorgung. Dazu eignen sich die Kfz-Verbandkästen, die jeder im Auto mitführen muss. Selbstverständlich hat man nicht immer den Verbandkasten dabei, wenn man mit dem Hund spazieren geht. Alternativ gibt es Verbandkästen speziell für Hunde. Diese sind ausgestattet wie diejenigen im Auto und beinhalten alles, was zur Wundversorgung benötigt wird. Zu den Utensilien gehören sterile Wundauflagen, Mullbinden, Polsterwatte sowie selbsthaftende Binden. Die Wundversorgung im Einzelnen: Zunächst muss die Wunde mit einem sterilen Tupfer abgedeckt werden. Danach wird dieser mit Polsterwatte umwickelt. Diese verhindert das Einschnüren des Beines, falls sich die Wunde am Bein befindet.

 

Beim Druckverband wird eine Rolle Polsterwatte über die abgedeckte Wunde gelegt. Bandagiert wird die Wunde mit einer Mullbinde. Zum Schluss wird alles komplett mit selbstklebendem Verband umwickelt. Es soll danach nichts mehr verrutschen. Jetzt kann der Transport zum Tierarzt erfolgen. Sind die Blutungen sehr stark und können nicht gestoppt werden, sollte das Bein mit einem Gürtel oder ähnlichem komplett abgebunden werden. Das Abbinden sollte allerdings nach kurzer Zeit aufgelöst werden. Es besteht ansonsten das Risiko, dass Extremitäten absterben können.

 

Was immer hilft: Ruhe bewahren! Der Hundehalter oder der Ersthelfer muss den Hund zunächst aus der Gefahrenzone bringen, beispielsweise bei Autounfällen auf der Straße. Da man nie wissen kann, wie ein Hund bei Panik reagiert, sollte ihm eventuell eine Maulschlinge angelegt werden (falls vorhanden). Dies darf jedoch nicht bei Bewusstlosigkeit oder Vergiftung erfolgen.

 

Der Erste-Hilfe-Kurs

Wenn sich jemand selbst die Frage stellt, wann er das letzte Mal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht hat, würde die Antwort wohl in den meisten Fällen so ausfallen: „Das ist schon viele Jahre her.“ Als Hundebesitzer lohnt sich der Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses für Tiere. Auskunft darüber, wo es solche Kurse gibt, kann der Tierarzt, die Tierrettung oder der örtliche Tierschutzverein geben.

 

Die Erste-Hilfe-Kurse für Hunde sind daher sinnvoll, weil die Erste Hilfe beim Hund anders aussieht und da verletzte Tiere anders reagieren als Menschen. In einem Erste-Hilfe-Kurs für den Hund wird dem Hundehalter gezeigt, wie er bestmöglich die Zeitspanne bis zur Übernahme durch den Tierarzt überbrückt. Der Halter lernt, wie er seinem Vierbeiner im Fall der Fälle kompetent helfen kann. Während des Kurses lernen die Teilnehmer im Allgemeinen mit einem speziell für den Kurs geschulten Hund. Auf diese Weise müssen die Teilnehmer keine Berührungsängste haben. Sie lernen beispielsweise das Abtasten des Bauchs sowie das Anlegen einer Maulschlinge. Sie lernen darüber hinaus die wichtige stabile Seitenlage und vieles über die Wundversorgung diverser Verletzungen. Kursinhalt ist unter anderem auch das Erkennen von Krankheiten und Notsituationen bis hin zu Zeckenbissen und weiteren Gefahren aus Natur und Umwelt oder auch zur richtigen Pflege des Hundes.

 

Das oberste Gebot bei der Ersten Hilfe beim Hund ist jedoch immer noch die Ruhe zu bewahren. Denn Hundehalter, die selbst in Panik verfallen, sind nicht mehr in der Lage, ihrem Hund zu helfen. Verletzte Tiere stehen meist unter Schock, haben Angst und Schmerzen. Sie wehren sich häufig durch Beißen. Für den Hundehalter heißt es beispielsweise nach einem Unfall, sich langsam und vorsichtig dem Hund zu nähern.

 

Solche Situationen kann man nicht üben. Jedoch geben Erste-Hilfe-Kurse Sicherheit im Umgang mit verletzten Tieren. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kurs auch regemäßig wiederholt wird, um eine gewisse Routine zu haben.

Giftige Lebensmittel

Zu früheren Zeiten wurde der Hund gerne als Reste-Verwerter genutzt. Zum Glück kommt dies in der heutigen Zeit nicht mehr allzu häufig vor, obwohl immer noch so manch übrig gebliebene Speise im Futternapf des Hundes landet. Jedoch sollte ein Hund nicht alles fressen, da einige Lebensmittel, die der Mensch verträgt, giftig für ihn sein können. Hundehalter sollten daher Acht geben, denn die Gefahren für den Hund lauern überall. Im Winter, wenn es um die Weihnachtstage herrlich nach den köstlichsten Leckereien duftet, läuft nicht nur den Menschen das Wasser im Mund zusammen.

 

Auch für den Hund duftet es extremst lecker. Im Sommer lockt Grillgut den Hund aus jeder noch so weit entfernten Ecke hervor. Eine Hundenase erschnüffelt überall Fressbares und einmal nur kurz nicht aufgepasst, ist es auch schon passiert, dass der Hund etwas erwischt, was er nicht fressen darf. Ein Hundemagen verträgt eben nicht alles, was beim Menschen auf den Tisch kommt. Im Ernstfall muss der Hundebesitzer dann in der Lage sein zu erkennen, ob eine Vergiftung beim Hund vorliegt.

 

Gerade im eigenen Heim lauern viele sogenannte Futterfallen für den Hund. Schokolade, Chips, Gegrilltes oder Knochen von Steak oder Huhn. Was dem Menschen schmeckt, hat für den Hund oftmals fatale Folgen. Nicht immer bekommen Hundebesitzer mit, wenn der Hund falsche Lebensmittel bekommt. Da sind die Kinder, die dem Hund heimlich etwas geben. Oder die Oma, die nur das Beste für den Hund will und ihm ein Stück Schokolade zuschiebt. Viel häufiger als man denkt, kommt dies in der Realität vor. Grundsätzlich sollte nicht nur der Hund Erziehung erfahren, sondern auch die Mitmenschen. Und wenn Uneinsichtige dem Hund trotz aller Warnungen immer wieder etwas zustecken, dann sollten Hundebesitzer ihn einfach nicht mehr mitnehmen.

 

Selbstverständlich ist es zunächst wichtig, dem Hund eine gute Erziehung zukommen zu lassen. Denn ein Hund, der nichts vom Tisch klaut und auch nichts am Wegrand aufnimmt, kann sich prinzipiell nicht vergiften. Im Internet gibt es derweil viele unterschiedliche Informationen zu Lebensmitteln, die von Hunden nicht gefressen werden sollen. Dies beunruhigt Hundebesitzer und lässt die Sorge meist wachsen. Wichtig zu wissen ist nur eines: Viele Lebensmittel haben giftige Auswirkungen, doch auch auf Menschen und hier insbesondere Kinder. Doch letztlich ist es die gefressene Menge, die meist den Unterschied macht. Hinzu kommen eventuelle Vorerkrankungen des Hundes. Unterschieden werden muss zudem zwischen Giftigkeit und Schädlichkeit, also der Gefahr von einer Erkrankung bestimmter Organe nach häufigem Essen.

 

Die nachfolgende Aufzählung führt auf, was dem Hund schaden kann und was er gar keinen Fall bekommen sollte.:

 

  • Alfalfa-Sprossen stehen im Verdacht, den Östrogenhaushalt zu beeinflussen, da sie davon reichlich besitzen, wie viele andere Pflanzen auch. Dennoch sollten die Sprossen nicht gänzlich verteufelt werden, denn in geringen Mengen können sie als Nahrungsergänzung eingesetzt werden.

 

  • Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man einem Hund keinen Alkohol zum Trinken reicht. Allerdings kann dies unbewusst geschehen, da viele pflanzliche sowie auch homöopathische Tropfen als Lösungsstoff hochprozentigen Alkohol enthalten. Wer diese Mittel benutzt, sollte daher Vorsicht walten lassen.

 

  • An den Kernen der Avocado kann ein Hund ersticken. Zudem bekommt ihnen das Fruchtfleisch nicht. Jedoch ist das Thema „Avocado bei Hunden“ selbst unter Tierärzten umstritten.

 

  • Hunde sollten niemals Knochen von Geflügel bekommen, ganz gleich, ob diese gekocht oder roh sind. Die Knochen sind sehr dünn, können splittern und im Hals des Hundes stecken bleiben. Außerdem führt häufiges Füttern von Knochen zu Verstopfung, was für den Hund sehr unangenehm ist und ihn chronisch krank machen kann.

 

  • Macadamianüsse sowie Walnüsse enthalten reichlich Phosphor. Für Hunde mit Erkrankungen der Nieren sind sie nicht geeignet. Zudem sind sie für Hunde einfach zu fett.

 

  • Für Hundemägen sind größere Mengen von Käse und Milch nicht geeignet. Denn wie auch bei einigen Menschen der Fall, vertragen Hunde keine Laktose.

 

  • Steinobst birgt die große Gefahr, dass der Hund scharfkantige Obstkerne verschluckt. Dabei könnte die Darmschleimhaut verletzt werden. Isst der Hund größere Mengen an Steinobst, können die Kernen sogar zu einem Darmverschluss führen. Bei einer kleinen Hunderasse reicht hierzu oftmals schon ein einziger Kern. Doch damit nicht genug. Wird der Kern zerbissen, wird die im Kern enthaltene Blausäure freigesetzt. Diese ist für Hund und Mensch giftig. Daher am besten gänzlich die Finger von Steinobst lassen und diese niemals dem Hund geben.

 

  • Rohe Bohnen sind für den Hund tabu. In gekochtem Zustand können sie allerdings vom Hundemagen gut verdaut werden. Die rohe Bohne enthält das Gift Phasin, welches in der Lage ist, die roten Blutkörperchen zu verkleben.

 

  • Rohes Schweinefleisch kann das tödliche Aujeszky Virus enthalten. Ist ein Hund einmal daran erkrankt, gibt es keine Rettung mehr für ihn. Die Gefahr geht hier vor allem vom Wildschweinefleisch aus. Das Risiko einer Erkrankung kann nur dadurch verhindert werden, indem man dem Hund einfach kein rohes Schweinefleisch reicht.

 

  • Salziges ist für den Hund tabu. Gewürztes Fleisch sowie die beim Menschen beliebten salzigen Knabbereien sind nichts für den Hund. Herz und Nieren leiden unter großen Mengen Salz.

 

  • Schokolade und Kakao sind ebenfalls tabu. Denn das darin enthaltene giftige Theobromin wird dann gefährlich, wenn Hunde kleiner Rassen eine ganze Tafel stibitzen.

 

  • Zu fette Essensreste oder grundsätzlich zu fettes Essen wie zum Beispiel Speck oder Hühnerhaut sollte dem Hund nicht gefüttert werden. Daraus resultieren könnten: Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen der Niere und der Bauchspeicheldrüse.

 

  • Süßstoff beispielsweise in Kaugummis und Bonbons vertragen Hunde häufig nicht.

 

  • Nachtschattengewächse wie Tomaten, rohe Auberginen oder rohe Kartoffeln enthalten im rohen Zustand den Giftstoff Solanin und haben im Hundemagen nichts verloren.

 

  • Trauben und Rosinen enthalten Oxalsäure. Durch diesen Giftstoff können größere Mengen von Trauben und Rosinen bei einigen Hunderassen zu tödlichem Nierenversagen führen.

 

  • Zwiebeln in rohem, gekochtem oder getrocknetem Zustand enthalten Schwefelstoffe. Diese können die roten Blutkörperchen des Hundes zerstören.

 

Gefahren, die beim täglichen Gassigehen auf den Hund lauern

 

Im Freien lauern ebenfalls viele Gefahren für den Hund. Gerade wenn ein Hund nicht an der Leine läuft, muss der Hundebesitzer besonders wachsam sein. Eine Hundenase darf niemals unterschätzt werden. Sie erschnüffelt tatsächlich noch im entferntesten Winkel Fressbares.

 

Weniger Vorsicht ist geboten bei Giftpflanzen am Wegrand wie beispielsweise Goldregen, Finger- und Eisenhut, Engelstrompete, Rittersporn oder Tollkirsche. Ein Hund frisst selten Pflanzen. Allergisch reagieren können Hunde auf Insekten- oder Schlangenbisse, zum Beispiel von der Kreuzotter. In Gebieten, in denen häufig Rattengift eingesetzt wird, ist es nicht selten, dass ein Hund eine Vergiftung davonträgt. Die präparierten Köder werden teilweise absichtlich so platziert, dass ein Hund sie ohne weiteres aufspüren und fressen kann.

 

Das Fressen von Kot und Aas sollte grundsätzlich unterbunden werden. Eine richtige Erziehung ist Grundvoraussetzung, dass ein Hund nichts frisst, was nicht für ihn gedacht ist. Vergiftungen, Schädigungen oder sonstige Erkrankungen können vermieden werden, wenn dem Hund eine ordentliche Erziehung zukommt. Bei jeglichen Anzeichen einer Vergiftung oder Unwohlsein sollte schnellstmöglich der Tierarzt aufgesucht werden.

Fellpflege beim Hund

Fellpflege beim Hund

Mit einer optimalen Fellpflege kann auch ein Hund die Haare schön haben. Ganz gleich, ob ein Hund kurzes, langes oder raues Haar hat, das Fellkleid muss gepflegt werden. Winter wie Sommer ist daher Fellpflege angesagt. Gerne darf es diesbezüglich auch mal ein Hundebad sein. Doch müssen Hundebesitzer aufpassen, denn nicht jede Fellpflege eignet sich für jeden Hund. Grundsätzlich mögen es Hunde, wenn sie ausgiebig gestriegelt und gebürstet werden. Besonders die kurzhaarigen Vierbeiner sind für diese Art der Fellpflege dankbar. Langhaarige Hunde hingegen schauen häufig nervöser aus, wenn es um das Haare bürsten geht. Denn bei ihnen kann es unter Umständen auch mal etwas schmerzhafter sein, wenn die Bürste allzu fest am Fell zieht.

 

Die Kurzhaarigen

Die Fellpflege bei Hunden mit kurzem Fell geht schnell. Zu den kurzhaarigen Hunderassen gehören zum Beispiel Beagle, Labrador oder Boxer. Sie genießen die wöchentliche Fellpflege mittels Bürste. Ebenso gerne mögen sie tägliche Streicheleinheiten mit einem speziellen Handschuh. Dieser ermöglicht es, Schmutz und lockere Haare aus dem Fell zu streicheln. Da Hunde Streicheleinheiten über alles lieben, wird bei dieser Art der Fellpflege die Bindung zwischen Hund und Mensch gefestigt. Zudem fördert das Striegeln die Durchblutung der Haut. Dies wiederum regt das Wachstum von schönem und vor allem gesundem Fell an.

 

Die Langhaarigen

Die Fellpflege bei langhaarigen Vierbeinern gestaltet sich etwas aufwändiger. Zu den langhaarigen Rassen gehören beispielsweise Collies und Sennenhunde sowie Scottish oder Foxterrier. Einige Hunderassen sollten alle drei Monate über das Kämmen hinaus auch getrimmt werden. Bei anderen Rassen muss der Kamm täglich zum Einsatz kommen. Bei langem Fell geschieht es häufig, dass es beim täglichen Ausbleiben des Kämmens, zunächst zu Haarknötchen kommt, die sich dann jedoch zu kleineren Filzpaketen verknüllen. Besonders geschieht dies unter den Achseln, am Hals und hinter den Ohren.

 

Muss das Scheren im Sommer sein?

Im Sommer werden die Temperaturen wärmer und wärmer, also bleibt nur noch die unausweichliche Möglichkeit, dem Hund das Fell zu scheren, damit er die Wärme besser erträgt. So denken viele Hundehalter. Doch muss sich der Hundehalter darüber im Klaren sein, dass er dem Hund damit einmal sein rassetypisches Aussehen nimmt und er zum anderen den Schutz gegen Witterungseinflüsse verliert. Denn neben Kälte verliert er auch den Schutz gegen die UV-Strahlung, was zu Sonnenbrand führen kann. Zudem gelangen blutsaugende Plagegeister wie beispielsweise Zecken viel schneller an die Haut. Auch bildet das Fell Schutz gegen dorniges Gestrüpp. Ein üppiges Fell hat seine Berechtigung, weshalb es nicht einfach bis zur Haut weggeschoren werden sollte.

 

Die sogenannte Sommerschur führt überdies dazu, dass das Wachstum des Deckhaars nur noch bedingt gut ist, die Unterwolle jedoch weiter wächst. Die Unterwolle kann jedoch nur gemeinsam mit dem Deckhaar die bereits genannten Schutzfunktionen übernehmen. Wer sich bezüglich dem Scheren und Trimmen unsicher ist, sollte sich beim Fachmann informieren oder anstatt zu scheren einfach nur zum Kamm greifen.

 

Kamm oder Schermaschine?

Bei langhaarigen Vierbeinern kann es immer zu unschönen Verfilzungen kommen, die zudem auch für den Hund unangenehm sind. Viel Geduld sowie ein Kamm sind nötig, um im Kampf gegen Verfilzungen am Ende als Sieger hervorzugehen. Doch mit viel Zeit sowie einigen Tricks wird auch der ungepflegteste Hund bald wieder vorzeigbar sein.

 

Nach einem ausgiebigen Spaziergang kommt zunächst ein grobzinkiger und danch ein feingezinkiger Kamm zum Einsatz. Damit der Hund durch lästiges Geziepe nicht nervös wird, hält man einzelne Haarsträhnen dicht an der Haut mit Daumen und Zeigefinger fest und erst hinter dieser Fixierung wird der Kamm angesetzt. Jetzt werden nach und nach die verwuselten Strähnen vorsichtig mit der Kammspitze aufgezogen und sanft ausgekämmt. Bestenfalls liegt der Hund bei diesem Vorhaben auf der Seite. Sind besonders verfilzte Haarpartien vorhanden, dann hilft letztlich nur noch der Einsatz einer Schere. Das Entfilzen kann schon mal über mehrere Tage gehen und fordern auch von dem Vierbeiner viel Geduld. Allerdings lohnt es sich. Regelmäßige Pflege hilft, solche mehrtägigen Einsätze zukunftig zu vermeiden. Wer seinem Hund das Fell doch ein klein wenig sommerlicher gestalten möchte, sollte mit einem extra dafür vorgesehenen Spezialkamm die Unterwolle auflockern. Anschließend kann das Deckhaar mit einer Haarschere gekürzt werden.

 

Der Kamm ist auf jeden Fall der Schermaschine vorzuziehen. Jede Hunderasse hat ihren Eigenschaften, auch bezüglich Felllänge und Fellbeschaffenheit. Es ist nicht der Sinn der Sache, dem langhaarigen Vierbeiner immer das Fell mit der Schermaschine derart zu kürzen, dass er seiner Hunderasse nicht mehr gerecht wird.

 

Ab und zu muss es die Badewanne sein

Wenn der Hund mal wieder etwas ?riecht? und sein Fell mit Matsch besprenkelt ist, dann ist ein Hundebad sinnvoll. Zu seiner Sicherheit sollte eine Badematte oder ähnliches in die Bade- oder Duschwanne gelegt werden. Das Wasser sollte handwarm sein und nachdem das Fell ausreichend nass ist, kann das Deckhaar vorsichtig mit einem Hundeshampoo eingeschäumt werden. Anschließend muss das Shampoo sorgfältig ausgespült werden. Bevor der klitschnasse Vierbeiner aus der Wanne darf, sollten ihm einige Schüttelrunden gestattet werden. Je weniger nass das Fell ist, desto kürzer dauert das anschließende trocknen mit Handtuch und Föhn.

 

Bei kurzhaarigen Hunden reicht es meist aus, ihn kräftig abzurubbeln und nur kurz zu föhnen. Wie grundsätzlich bei der gesamten Fellpflege, so bedarf das Trocknen von langem Fell einer aufwändigeren Betreuung. Bei den langhaarigen Vierbeinern heißt es nicht direkt zu rubbeln, sondern sie müssen zunächst mit einem Handtuch bedeckt und dann vom Rückenscheitel beidseitig in Richtung Bauch die Feuchtigkeit nach unten ausgestrichen werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass das Haar verfilzt. Bei dieser Aktion können auch schon mal mehrere Handtücher verbraucht werden. Beim Föhnen wird nur mittlere Wärme gewählt und die warme Luft in Haarwuchsrichtung gepustet. Dies verhindert ebenfalls erneutes Verfilzen des Haares. Nach vollständigem Trocknen darf das Fell wieder gekämmt werden. Jedoch ist es besser, einen Tag damit zu warten.

 

Eine Anmerkung zum Hundeshampoo: Hier sollte nicht das eigene Shampoo verwendet werden, denn die Hundehaut hat einen anderen ph-Wert als die des Menschen. Die Haut des Hundes würde bei Verwendung herkömmlicher Shampoos oder Duschgels austrocknen. Die Zusätze wie Parfüm könnten sogar eine allergische Reaktion auslösen. Besser ist ein spezielles Hundeshampoo, das es im Fachhandel gibt.

 

Für die richtige Fellpflege sind die folgenden Utensilien empfehlenswert: Fellkamm, Fellbürste, Fellschere, Entfilzungsharke, Unterwollbürste, Hundeshampoo. Dies ist nur eine Auswahl, im Fachhandel für Hundebedarf gibt es noch weitere hochwertige Pflegeprodukte.

Gesund durch den Winter

Gesund durch den Winter

Für den Hund wichtig ist die richtige Körperpflege. Im Winter wie im Sommer gibt es bei der Pflege Besonderes zu beachten. Fit und gesund zu sein, und die täglichen Streicheleinheiten des Menschen – mehr braucht der Vierbeiner nicht zum perfekten Hundeglück.

 

Mit einigen Tipps kommt jeder Hund gesund durch den Winter. Bereits wenn die Tage kürzer werden und die Blätter allmählich von den Bäumen fallen, ist der Winter nicht mehr weit. Mit dem Schmuddelwetter liegt nicht nur der Mensch im Argen, auch der Hund kämpft mit den eisigen Temperaturen. Hunde haben spezielle Bedürfnisse im Winter, die die Pfoten im Besonderen betreffen. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach einer anderen Ernährung im Winter oder was passiert, wenn der Vierbeiner zu viel Schnee frisst.

 

Lässt sich erkennen, ob der Hund friert?

Ein Hundebesitzer merkt recht schnell, ob sein Hund friert beziehungsweise ob er sich in der Kälte unwohl fühlt. Ein frierender Hund zieht die Rute ein, zittert und bewegt sich deutlich langsamer als normal. Abhilfe wird durch mehr Bewegung geschaffen, damit ihm schnell warm wird. Die Alternative ist Hundebekleidung oder Decken, um ihn warm zu halten. Oder vielleicht Hundebekleidung?

 

Mit diesem Begriff können wahrscheinlich die wenigsten Hundebesitzer etwas anfangen. Schließlich hat ein Hund Fell. Warum sollte er extra Kleidung anziehen? Das ist grundsätzlich richtig, denn Hunde sind durch ihr dichtes Fell und die Bewegung im Freien relativ gut gegen winterliche Kälte gewappnet. Doch nicht immer ist das Fell ausreichend und dann kann Hundekleidung durchaus sinnvoll sein, um den Hund zusätzlich zu wärmen. Kranke und schwache Hunde oder diejenigen, die nur über wenig Fell verfügen sind über jegliche zusätzliche Wärme dankbar.

 

Im Winter bei Minusgraden ist ein Hundemantel die optimale Lösung. Trotz Hundemantel ist ausreichende Bewegung wichtig. Auch im Winter kann der Hund zum Beispiel apportieren oder durch andere Spiele im Schnee zu mehr Bewegung animiert werden. Das Anbinden beispielsweise vor dem Supermarkt im Winter ist allerdings tabu, vor allem, wenn es länger dauert, als nur einige Minuten sind. Der Sprung ins eiskalte Wasser sollte ebenfalls unterbunden werden, auch wenn der Hund es über alles liebt und ihm auch im Winter der Sinn danach steht.

 

Zur Hundebekleidung gehören auch Hundeschuhe. Und auch hier scheiden sich die Geister so mancher Hundebesitzer. Dennoch ist das Tragen von Hundeschuhen bei Hunden mit sehr empfindlichen Ballen sinnvoll. Auch bei einer kürzlich erlittenen Verletzung an den Ballen sind Hundeschuhe zu empfehlen. Im Winter schützen die Schuhe vor Schnee und Eis sowie Streusalz und Splitt. Hunde mögen die Schuhe natürlich nicht, dennoch sind sie wie beschrieben in manchen Fällen die beste Lösung, um im Winter die Ballen vor dem Kontakt mit scharfkantigem Eis und Streusalz zu schützen. Eine ausreichende Pfotenpflege ist im Normalfall allerdings ausreichend, damit Hundepfoten die Kälte unbeschadet überstehen.

 

Gesund durch den Winter bedeutet auch Pfotenpflege

Das ganze Jahr über ist die Pfotenpflege wichtig. Im Winter allerdings haben es die Pfoten besonders schwer, weil Schnee, Eis, Splitt und Streusalz ihnen sehr zusetzen. Den Krallen sowie den Ballen und auch den Haaren an der Unterseite der Hundepfote muss im Winter besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Ballenhaut sollte glatt und weich sein. Ist sie rissig oder trocken, ist das Einreiben mit Vaseline oder Melkfett empfehlenswert. Fettige Cremes schützen sogar vor aggressivem Streusalz. Bei starkem Haarwuchs an den Pfoten besteht die Gefahr, dass sich in den Haaren zwischen den Ballen Fremdkörper festsetzen.

 

Im schlimmsten Fall wachsen diese in die Pfote ein. Daher wird dringend angeraten, die langen Haare regelmäßig mit einer an den Enden abgerundeten Schere zu schneiden, und zwar so weit, dass sie nicht mehr über den Ballen reichen. Dennoch kann es vorkommen, dass der Hund in einen Fremdkörper hineintritt. Dieser kann dann vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. Bei Verletzungen des Ballens wird zu einem Pfotenbad in lauwarmem und seifenfreien Wasser geraten. Anschließend kann ein Antiseptikum aufgetragen, um Entzündungen zu vermeiden. Bei größeren Verletzungen sollte niemals selbst Hand angelegt werden, sondern der Tierarzt aufgesucht werden.

 

Spaziergänge im Winter

Das Gassigehen gehört natürlich auch im Winter zum Alltag. Bei nasskaltem Wetter hat es sich bewährt, ein altes Handtuch im Flur zurechtzulegen, mit dem der Hund nach dem Spaziergang trocken gerubbelt und grober Schmutz entfernt wird. Streusalz gehört zum Winter leider dazu. An den Hundepfoten hat es jedoch nichts verloren. Um das Streusalz an den Hundepfoten nach dem Spaziergang zu entfernen, eignet sich ein lauwarmes Pfotenbad. Wird das Salz vom Hundebesitzer nicht entfernt, wird der Hund es ablecken. Dies führt wiederum zu weiteren Reizungen. Daneben kann Streusalz zu schlimmen Magenverstimmungen führen. Aber soweit muss es ja nicht kommen, wenn das Streusalz vorab durch lauwarmes Wasser entfernt wird. Im Anschluss daran freuen sich die Ballen über Vaseline oder Melkfett oder eine spezielle Pflegecreme aus dem Tierfachhandel.

 

Ernährung im Winter

Der Mensch ernährt sich im Winter häufig etwas fettreicher wegen der Kälte. Benötigt der Hund im Winter eine andere Ernährung? Das kommt darauf an, wo der Hund lebt ? im Haus oder im Freien, beispielsweise in einer Hundehütte. Ein Hund, der im Haus gehalten wird und nur ab und zu mit dem Hundebesitzer in der Kälte ist, benötigt im Allgemeinen keine Futterumstellung. Denn eine gute und ausgewogene Ernährung beinhaltet normalerweise alle wichtigen Nährstoffe. Einen erhöhten Energiebedarf haben meist Hunde, die draußen leben, im Schutzdienst arbeiten oder als Jagd- oder Schlittenhunde eingesetzt werden. Bei ihnen ist der Bedarf an Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren ist im Winter besonders hoch. Allerdings genügt eine Erhöhung der Nährstoffe um etwa fünf bis 15 Prozent.

 

Das Fressen von Schnee

Schnee findet nicht nur im Menschen einen begeisterten Anhänger. Auch Hunde mögen Schnee und fressen die weiße Pracht dann aus lauter Begeisterung. Geringe Mengen sind unbedenklich, große jedoch können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Der kalte Schnee reizt den Rachen und den Magen des Hundes. Außerdem befinden sich im Schnee oft auch Erreger, Schadstoffe und Streusalz. Die Folgen sind Magenerkrankungen, Erbrechen und Durchfall. Damit der Hund keinen allzu großen Hunger auf Schnee verspürt, ist es sinnvoll, ihm vor dem Spaziergang einen kleinen Happen Futter zu geben.

 

Auch Hunde können eine Erkältung bekommen

Ähnlich wie beim Menschen, wird das Immunsystem des Hundes durch das nasskalte Wetter und das wenige Sonnenlicht geschwächt, was zu einer Erkältung führen kann. Eine Erkältung beim Hund äußert sich durch Niesen, Husten, Ausfluss aus der Nase sowie leichtes Fieber, Appetitlosigkeit und allgemeine Unlust. Was der Hund im Fall einer Erkältung benötigt, das sind viel Ruhe und ein warmer Schlafplatz. Das tägliche Spazierengehen sollte nicht eingestellt werden. Allerdings muss er danach gut abgetrocknet werden. Hundebesitzer sollten überdies auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten, damit er sich schnell wieder von der Erkältung erholt. Bessert sich die Erkältung nicht und steigt das Fieber über 38,5 Grad an, muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Hundeapotheke

Die Hundeapotheke – Was gehört hinein?

Es kann immer etwas beim Gassi gehen passieren, ob beim Stadtbummel, beim Spielen zu Hause oder beim täglichen Spaziergang in den Wald. Es muss nicht viel sein. Ein kleiner Splitter oder eine Glasscherbe reichen schon aus, um dem Hund an der Pfote eine Wunde beizufügen. Die lästige Zecke muss ebenfalls sorgsam entfernt werden. Eine Bisswunde eines Artgenossen gehört ebenfalls zum täglichen Risiko. Für solche Notfälle sollten Hundehalter gerüstet sein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set für unterwegs und die Hundeapotheke für zuhause sollten in einem Haushalt mit Hund nicht fehlen. Kleinere Verletzungen und Beschwerden können selbst behandelt, größere Wunden bis zum Eintreffen beim Tierarzt versorgt werden, sodass sich die Situation für den Hund nicht verschlimmert. Dennoch sollte man chirurgisch keine Experimente wagen und sich niemals scheuen, den Notdienst des Tierarztes zu kontaktieren, wenn man nicht weiter weiß.

 

Eine gut ausgestattete Hundeapotheke ist sinnvoll, um im Ernstfall Erste Hilfe leisten zu können. Zunächst ist es wichtig, die Telefonnummer des Tierarztes, der Tierklinik oder des tierärztlichen Notdienstes parat zu haben. Diese sollte sinnvollerweise als erstes im Handy gespeichert oder die entsprechenden Visitenkarten in der Erste-Hilfe-Tasche untergebracht sein.

 

Steht ein Hund nach einem Unfall unter Schock, muss ihm eine Maulschleife angelegt werden. Einmal damit er sich nicht selbst verletzt und zum anderen auch nicht den Hundehalter oder Ersthelfer. Eine solche Maulschleife gehört daher in die Hundeapotheke.

 

Zur Versorgung von Wunden ist entsprechendes Verbandszeug notwendig. In die Hundeapotheke gehört daher Desinfektionsmittel, Wundsalbe, Mullbinden, sterile Mulltupfer, Verbandswatte, Haftbinden, Wundpflaster und eine Verbandsschere. Von Vorteil ist ebenfalls eine Einwegspritze ohne Kanüle. Mit dieser kann zum Beispiel Desinfektionsmittel zielsicher aufgetragen werden. Zudem ist es mit ihr leichter, dem Hund Medizin oder Flüssigkeit zu geben. Babysocken oder Handschuhe haben sich als äußerst hilfreich bei Pfotenverletzungen erwiesen, um die Wunde zu schützen.

 

In der Hundeapotheke sollten darüber hinaus enthalten sein:

 

  • Pinzette
  • Zeckenzange/Zeckenhaken
  • Fieberthermometer
  • Ohrreinigungsmittel
  • Entwurmungstabletten
  • Antiflohmittel
  • Tierkohle

 

Nicht vergessen: Stets das Verfallsdatum kontrollieren!

 

Die Hundeapotheke und die Anwendung

Falls beim Hund eine Vergiftung vorliegt, kann Tierkohle bei schnellem Verabreichen die Wirkung des Giftstoffes mindern. Dies ersetzt allerdings nicht den Besuch beim Tierarzt. Wenn möglich sollte Erbrochenes, Ausgeschiedenes und die giftige Substanz mit zum Tierarzt genommen werden.

 

Schüttelt der Hund oft den Kopf oder kratzt er sich häufig am Ohr, dann findet das Ohrreinigungsmittel Anwendung. Mitunter kann es sich um eine Entzündung handeln, welche im gereinigten Ohr besser erkennbar ist. Durch das Ohrreinigungsmittel werden kleine Fremdkörper herausgeschwemmt werden. Bei bleibenden Symptomen sollte auch in diesem Fall der Tierarzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Erkrankungen im Mittel- oder Innenohr zu vermeiden.

 

Fieber kann mithilfe eines digitalen Fieberthermometers festgestellt werden. Das Thermometer wird mit etwas Melkfett, Vaseline oder Öl vorsichtig in den Anus eingeführt. Bei einem Hund liegt die messbare Temperatur zwischen 37,5 und 38,5°C (Normalbereich). Bei Welpen oder aufgeregten Hunden kann diese auch bis zu 39,5°C betragen, ohne dass der Hund krank ist. Im Sommer sind teilweise auch hohe Temperaturen für eine erhöhte Temperatur bei dickfelligen Hunden verantwortlich. Hier hilft das Benetzen des Fells mit etwas Wasser, um ihm die Hitze erträglicher zu machen.

 

Die Hundeapotheke auf Reisen immer mit dabei

Steht ein Urlaub mit Hund bevor, dann muss selbstverständlich die Hundeapotheke mit an Bord. Übelkeit im Auto oder kleinere Verletzungen hat schon so manche Reise verdorben. Damit das nicht passiert, ist eine optimale Vorbereitung Voraussetzung für das Gelingen der Reise. Zu den Vorbereitungen gehört daher auch die Hundeapotheke. Denn entschließt sich der Hundehalter für einen Urlaub mit Hund, dann bedarf es einer kleinen Hundeapotheke für unterwegs, um im Notfall bestens gerüstet zu sein. Was in die Hundeapotheke für unterwegs gehört, darüber gibt der Tierarzt Aufschluss. Er weiß, was dem Hund im Notfall hilft. Eventuell steht ein Tierarztbesuch auf dem Programm wegen Impfpass-Kontrolle oder Impfauffrischung. Dann kann dies gut mit einem kleinen Check-Up beim Arzt verbunden werden, denn der Vierbeiner sollte für jede Reise gesundheitlich gut vorbereitet sein.

 

In die Hundeapotheke für unterwegs gehört eine einfache Grundausstattung. Sinnvoll auf Reisen ist folgendes:

 

  • Einweghandschuhe
  • Einwegspritze ohne Nadel für Medikamente
  • Fieberthermometer
  • Pinzette und Zeckenzange
  • Flohkamm und Bürste
  • Taschenlampe zur besseren Untersuchung der Ohren
  • Lupe zum Erkennen von kleineren Splitters oder Parasiten

 

Die folgende Liste enthält Bestandteile der Hundeapotheke, die im Vorfeld mit dem Tierarzt abgesprochen werden sollten. Denn letztlich sollte der Tierarzt entscheiden, welche die richtigen Medikamente für den Hund sind.

 

  • Ohrreinigungsmittel
  • Wurmkur
  • Antiflohmittel
  • Tierkohle als Notfallmittel im Falle einer Vergiftung
  • Desinfektionsspray für Wunden
  • Wundsalbe für Hunde

 

Darüber hinaus empfiehlt sich ein Mittel gegen Durchfall. Auf Reisen kann es immer vorkommen, dass der Hund etwas frisst, was ihm nicht bekommt. Bei Reisen ans Meer können Augentropfen sinnvoll sein. Sand, Wind und Meerwasser können Entzündungen nach sich ziehen. Eine Hundeapotheke für unterwegs sollte daher auch Augentropfen enthalten.

 

Bei Auslandsreisen ist es häufig der Fall, dass man die Landessprache nicht fließend spricht. Im Notfall ist es dann schwierig, sich mit dem Tierarzt abzustimmen. Ein Wörterbuch mit umfassendem Wortschatz hilft bei sprachlichen Barrieren. Ganz gleich wohin die Reise mit Hunde geht, die Telefonnummer des tierärztlichen Notdienstes am Urlaubsort sollte alsbald nach der Ankunft oder bereits im Vorfeld im Handy gespeichert werden. Im Fall der Fälle kann man dann sofort reagieren und den Tierarzt kontaktieren.

Räude beim Hund

Räude beim HundKratzt sich ein Hund häufig, könnte es sich um die sogenannte Räude handeln. Es handelt sich bei Räude um eine hochgradig ansteckende Milbenerkrankung. Übertragen wird die Erkrankung durch den Kontakt mit anderen Hunden und den Kontakt mit dem Schlaf- beziehungsweise Liegeplatz des Hundes.

Der Überträger ist der Fuchs, was bedeutet, dass sich ein Hund gerade im Wald sehr schnell die Milben einfangen kann. Wie erkennt man nun die Räude? Prinzipiell kratzt sich ein Hund immer mal wieder und es kommt Hundehaltern wenig auffällig vor. Daher ist auf mögliche weitere Symptome zu achten, wie Haarausfall und Schuppenbildung. Vor allem im Augen-, Vorderbein- und Mundwinkelbereich tritt die Schuppenbildung ein. Darüber hinaus sollte auf folgende Anzeichen geachtet werden:

 

– gerötete Flecken auf der Haut
- kahle Stellen im Fell
– wunde Stellen zwischen den Zehen, auf der Nase, über den Augen
– Juckreiz
– Schorf- und Krustenbildungen

 

Die Räude beim Hund kann behandelt werden, wobei die noch sehr jungen Hunde im Allgemeinen sehr schnell genesen, meist sogar ohne tierärztliche Hilfe. Darüber hinaus hilft es, den betroffenen Hund zu baden und ihm nährstoffreiches Hundefutter zu geben. Unterstützend wirken zudem Nahrungsergänzungen sowie Fettsäuren beispielsweise in Leinöl und weitere Öle zum Einreiben. Nährstoffreiches Hundefutter und Nahrungsergänzungen und eine große Auswahl an Pflegemittel finden Hundebesitzer im Onlineangebot von Schecker.

Da es sich bei der Räude um eine ansteckende Erkrankung handelt, verordnet der Tierarzt in der Regel ein Mittel gegen Milben oder sogar ein Antibiotikum. Die Stärkung des Immunsystems beim Hund muss ebenfalls in Angriff genommen werden.

Um der Räude vorzubeugen, haben Hygiene und Sauberkeit absolute Priorität. Weitere Vorbeugemaßnahmen kann der Hundebesitzer jedoch nicht treffen.

Tollwut beim Hund

Tollwut-Impfung beim HundTollwut beim Hund. Kaum eine andere Tierkrankheit ist gefürchteter. Obwohl die Tollwut beim Hund extrem selten auftritt und Deutschland als nahezu tollwutfrei gilt, ist die Angst bei den Menschen immer noch präsent. Muss ein Hund dennoch geimpft werden? Der sogenannte Lyssavirus löst beim Hund Tollwut aus. Für den Hund, bei dem die Krankheit ausgebrochen ist, gibt es keine Heilung mehr. An Tollwut sterben nicht nur Tiere, sondern auch Menschen. Aus diesem Grund ist Tollwut derart gefürchtet. Mit Schutzimpfungen kann dem Ausbruch der Krankheit vorgebeugt werden.

 

Wie kann sich ein Hund überhaupt infizieren? Durch den Biss eines infizierten Tieres wird Tollwut auf andere Tiere und den Menschen übertragen. Wenn überhaupt, dann gelten in Europa Wildtiere wie Füchse, Dachse, Marder oder auch Fledermäuse als Überträger der Tollwut. In Deutschland war es vor allem der Fuchs, der hauptsächlich als Überträger galt. Allerdings gilt die Bundesrepublik seit 2008 als nahezu tollwutfrei. Dennoch ist es nicht absolut unmöglich, dass sich ein Vierbeiner ansteckt. Auf Reisen in Ländern mit hohem Tollwutrisiko besteht die Gefahr, dass sich der Hund infiziert. Oder durch Tiere, die von dort kommen. Als besonders gefährlich gelten Länder wie Indien, Afrika und auch Lateinamerika. In diesen Ländern sind es nicht nur Wildtiere, sondern auch streunende Hunde und Katzen, die das Virus übertragen. Grundsätzlich sollte daher der Kontakt mit anderen Tieren im Ausland vermieden werden. Dies gilt für Hunde, aber auch für den Menschen.

 

Zurück zur Impfung beim Hund- ist diese zwingend notwendig? Eine Impfpflicht besteht in Deutschland nicht. Dennoch wird die Impfung in regelmäßigen Abständen empfohlen. Die Gefahr, einem tollwütigen Fuchs oder anderem infizierten Tier zu begegnen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Gründe, die für eine Impfung des Hundes sprechen, sind dennoch vorhanden. Denn nach der nationalen Tollwutverordnung müssen Hunde und Katzen ohne Impfschutz bei einem begründeten Tollwutverdacht sofort eingeschläfert werden. Ein begründeter Verdacht liegt vor, wenn ein ungeimpfter Hund von einem Wildtier gebissen wird. Beißt ein Hund ohne Impfschutz den Nachbarn, ist der Amtstierarzt in der Lage, Tollwutverdacht auszusprechen. Der Hund wird dann unter eine 6-monatige Quarantäne gestellt. Im schlimmsten Fall muss er dann eingeschläfert werden.

 

Ein Hundebesitzer sollte sich über die Tollwutschutzimpfung Gedanken machen und bedenken, dass es nur durch jahrzehntelange konsequente Schutzimpfungen vieler Tiere erreicht werden konnte, dass Deutschland heutzutage nahezu tollwutfrei ist.

Verstopfung beim Hund

Verstopfung beim HundWann liegt eine Verstopfung beim Hund vor und wie erkennt man diese? Eine Verstopfung bedeutet, dass sich der Kot im Darm des Hundes verdickt. Daraus folgt, dass der Darmausgang blockiert wird. Dies führt dazu, dass der Hund über einen längeren Zeitraum den Kot nicht mehr ausscheiden kann, was ihm einmal durch das Völlgefühl und zum anderen durch das Ausscheiden selbst Schmerzen bereitet. Unterschieden wird in einer plötzlich auftretenden Verstopfung und einer chronischen Verstopfung. Die plötzlich auftretende Verstopfung verschwindet in der Regel innerhalb weniger Tage. Die chronische Verstopfung bedarf allerdings ärztlicher Behandlung.

 

Häufige Ursache für eine Verstopfung beim Hund ist mangelnde Bewegung. Ältere oder kranke Tiere haben meist mit Rheuma, Hüftproblemen oder auch Lähmungen zu kämpfen. Gerade für diese Tiere ist die fehlende Bewegung ein zusätzliches Problem, aus dem eine chronische Verstopfung herrühren kann. Es ist ein wahrer Teufelskreis, wenn ein Hund mit Verstopfung zusätzlich große Schmerzen beim Ausscheiden des Kots hat. Die Folge: Der Hund hat Angst vor den Schmerzen, vermeidet das Ausscheiden, was zu einer noch größeren Verstopfung führt. Eine weitere Ursache, die zu Verstopfung beim Hund führen kann, ist eine fehlerhafte Ernährung, ebenso wie Mangel an Flüssigkeit oder das häufige Füttern von Knochen. Verschluckte Gegenstände aus Kunststoff oder Haare wirken sich ebenfalls negativ auf das Verdauungssystem des Hundes aus. Außerdem auch bestimmte Medikamente.
Liegt eine Verstopfung vor und dauert diese bereits mehrere Tage an, ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen. Zwar versuchen viele Hundehalter, das Problem selbst in den Griff zu bekommen, dennoch gilt es, den Hund so schnell wie möglich von den Qualen der Verstopfung zu befreien.

 

Vorbeugend tut ausreichend Auslauf dem Hund gut, da Bewegung die Verdauung anregt. Ist das Futter ballaststoffreich, benötigt der Hund viel Wasser, denn auch dadurch wird eine Verstopfung verhindert. Bei Schecker haben Sie die Möglichkeit, ein Futtertestpaket für Hunde zu bestellen. Lassen Sie Ihren Hund die verschiedenen Sorten des hochwertigen Futters probieren. Mithilfe des Testpakets werden Sie schnell ein für Ihren vierbeinigen Liebling passendes Trockenfutter finden.

Tipps gegen Reisekrankheit beim Hund

Reisekrankheit-beim-HundReisekrankheit ist den Menschen bekannt. Doch angeblich leidet sogar jeder sechste Hund ebenfalls darunter. Allerdings ist es Hunden nicht möglich, ihre Gründe für Nervosität und Übelkeit deutlich zu machen. Unter Umständen steigert dies die Beschwerden noch und kann sogar bis zum Erbrechen führen. Tipps gegen Reisekrankheit beim Hund können helfen.

Wird ein Hund reisekrank, resultiert dies aus einer Bewegungsübelkeit, welche ihre Ursachen in den Beschleunigungskräften hat. Durch Angst und Stress beim Autofahren wird das Unwohlsein beim Hund sogar noch verstärkt. Dies liegt wohl daran, dass ein Hund nicht für das Autofahren gemacht ist, sondern eher für das Laufen.

Grundsätzlich sollten Hundehalter vor längeren Fahrten darauf achten, dass der Hund einen leeren Magen hat. Steht eine größere Urlaubsreise bevor, ist es ratsam, den Hund zwölf Stunden vor der Autofahrt nicht mehr zu füttern. Allgemein wird ebenfalls dazu geraten, die Sicht des Hundes vom Auto nach draußen durch eine entsprechend positionierte Hundebox zu verhindern. Übelkeit beim Hund kann nämlich dadurch entstehen, dass sich sozusagen die Außenwelt bewegt, der Körper selbst aber nicht. Eine Transportbox wird grundsätzlich empfohlen, damit der Hund sicher am Ziel ankommt. Bei Schecker, dem Onlineshop für Hundebedarf, erhalten Sie eine große Auswahl an Hundetransportboxen für kleine und große Hunde.

Helfen Medikamente gegen Reisekrankheit? Oder gibt es sogar Hausmittel? Bevor Hundehalter zur chemischen Keule greifen, wird eher dazu geraten, dem Hund während der Fahrt viele Pausen zu gönnen. Bei heftigen Schmerzen kann immer noch der Tierarzt nach Rat befragt werden. In seinem Medizinschrank hat dieser sicherlich einige Medikamente für die Hundereiseapotheke. Als Hausmittel ziehen Menschen den chemischen Mitteln Ingwer gegen Reisekrankheit vor. Dies könnte auch beim Hund wirken. Dazu dem Hund Ingwerpulver ins Futter mischen. Doch Vorsicht – Ingwer ist scharf. Daher die Dosis immer gering halten. Bei den Hausmitteln sind Bachblüten Rescue-Tropfen sehr beliebt. Hier gilt das gleiche wie bei dem Ingwerpulver. Zu Beginn mit nur wenigen Tropen beginnen und abwarten, wie der Hund die Tropfen verträgt. Von einer Mischung aus Hausmitteln und chemischen Präparaten sollte abgesehen werden. Bei extremer Reisekrankheit den Tierarzt kontaktieren.

Blutspende für Hunde

Blutspende für HundeJeder Mensch kann durch Blutspenden Leben retten. Ein Hund ist ebenfalls dazu in der Lage. Eine Blutspende für Hunde ist nicht selten. Hundebesitzer sind vor Situationen nicht gefeit, in denen ihr Hund beispielsweise durch Verletzungen oder Operationen eine Bluttransfusion benötigt. Blutspenden können in solchen Fällen lebensrettend sein. Blutspenden müssen für Notfälle zur Verfügung stehen. Diese Blutspenden werden durch eine Blutbank gewährleistet. In der Humanmedizin ist dies schon lange gängige Praxis. In der Tiermedizin ist vielen gar nicht bewusst, dass es ebenfalls Blutbanken gibt, damit Hundebesitzer ihre Hunde zur Blutspende zur Verfügung stellen können.

Für die Blutspende geeignet sind alle gesunden und ruhigen Hunde im Alter zwischen einem und neun Jahren. Sie sollten ein Mindestgewicht von 20 Kilogramm haben. Außerdem muss der Hund regelmäßig geimpft sein, was im Allgemeinen im Impfpass aufgeführt ist. Entwurmt sein muss er ebenfalls und keine Medikamente erhalten. Ausgeschlossen sind Hunde, die im südlichen Ausland waren. Bei ihnen ist die Gefahr einer möglichen Übertragung von Infektionserkrankungen zu groß. Darüber hinaus gibt es weitere Anforderungen an einen Blutspender:

? Der Hund/Spender sollte selbst noch nie Blutprodukte erhalten haben
? Weibliche Hunde sollten bisher noch nie trächtig gewesen sein
? Der Hämatokrit-Wert sollte über 35 % liegen
? Zwischen zwei Blutspenden müssen mindestens 2 Monate liegen

Nebenwirkungen sind keine bekannt. Allerdings sollten für mindestens 24 Stunden nach der Blutspende Anstrengungen vermieden werden.

Der wichtigste Vorteil, den eine Blutspende für Hunde mit sich bringt, ist der, dass Blut für andere Hunde immer verfügbar ist. Blutspenden retten Leben, weil andere Hunde Blut gespendet haben. Als weiterer Vorteil ist zu nennen, dass Spendertiere einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden, und zwar kostenlos. Doch wer spricht schon über Geld, wenn es um den geliebten Vierbeiner geht