Trockenfutter oder Nassfutter

Die Frage aller Fragen für den Hundebesitzer: Trockenfutter oder Nassfutter?

 

Was ist besser? Ein Thema, bei dem sich die Geister seit vielen Jahren scheiden. Selbst Experten sind sich darüber nicht einig. Jeder Hund ist ein Individuum. Daraus resultiert, dass ihm die eine Futtersorte besser schmeckt und ihm bekommt, die andere Sorte mag er vielleicht weniger und lässt den Napf unberührt stehen. Für den Hundebesitzer ist es wahrlich nicht leicht, sich im Hundefutterdschungel zurechtzufinden. Während die einen Hundehalter auf Trockenfutter schwören, bevorzugen andere Nassfutter. Trockenfutter ist praktisch, da es günstiger ist und länger im Napf bleiben kann, ohne zu verderben. Nassfutter ist optimal, da es mitunter den Flüssigkeitsbedarf des Hundes besser deckt. Welches Futter ist nun das besser? Wer hat Recht? Und vor allem: Was ist für den Hund besser?

 

Der größte Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter ist der Wassergehalt. Dieser beträgt im Nassfutter etwa 60 bis 84 Prozent. Trockenfutter hingegen weist lediglich einen Wassergehalt von 3 bis 12 Prozent auf. Dieser Unterschied schlägt sich logischerweise in der Haltbarkeit des Futters nieder. Nassfutter verdirbt schneller als Trockenfutter, was bei der Vorratshaltung beachtet werden muss. Wer seinen Hund nach BARF, also mit rohen Lebensmitteln füttert muss ganz besonders auf die Haltbarkeit achten.

 

Trockenfutter: Die Vorteile

 

Der wesentliche Vorteil von Trockenfutter ist ganz klar die längere Haltbarkeit. Durch den geringen Wassergehalt wird Trockenfutter nicht so schnell schlecht, lässt sich besser und länger lagern. Darüber hinaus macht Trockenfutter weniger Schmutz, falls der Hund beim Fressen einmal kleckern sollte. Trockenfutter lässt sich überdies sehr gut mit auf Reisen oder längere Ausflüge nehmen. Der Vierbeiner braucht vom Trockenfutter eine kleinere Menge als von Futterstücken in Soße oder Pasteten. Auf lange Sicht ist Trockenfutter kostengünstiger und schon des Weiteren die Umwelt, da einfach weniger Verpackungsmaterial anfällt.

 

Nassfutter: Die Vorteile

 

Geschmacklich würde sich jeder Hund für Nassfutter entscheiden, da es ihm für gewöhnlich viel besser schmeckt als Trockenfutter. Dies liegt daran, dass durch den Wassergehalt im Nassfutter mehr Aromastoffe freigesetzt werden. Zudem muss der Hundehalter sich keine Gedanken über eine ausreichende Aufnahme von Wasser machen, da durch das Nassfutter bereits Flüssigkeit aufgenommen wird. Vom Nassfutter vertragen Hunde größere Portionen, ohne gleich den Kalorienbedarf zu überschreiten.

 

Darüber hinaus ist Nassfutter für Hunde mit Zahnfleischentzündungen oder Zahnschmerzen besser geeignet wegen der weichen Fleischstücke. Beim Thema Zähne findet sich wieder ein Streitpunkt. Hier steht die Frage in Sachen Hundefutter im Raum, ob Trocken- oder Nassfutter besser für die Zähne ist. Die einen Hundehalter behaupten, dass Trockenfutter – da es eine harte Konsistenz hat – die Zähne reinigt. Andere halten dagegen und sagen, Trockenfutter bliebe beim Kauen an den Zähnen haften.

 

Darüber hinaus würde Trockenfutter Zahnprobleme sogar noch fördern. Überdies heißt es, dass Nassfutter bei Verdauungsproblemen und Futterallergien die bessere Wahl sei. Jedoch ist bis heute weder das eine noch das andere wissenschaftlich eindeutig belegt.

 

Die Lösung: Einfach dem Hund beides füttern

 

Hunde fressen beides gerne. Daher spricht wohl auch nichts dagegen, Trockenfutter und Nassfutter zu kombinieren. Beide Futtersorten sollten jedoch nicht gleichzeitig gemischt und dem Hund gefüttert werden. Geeigneter sind unterschiedliche Zeiten. Haben Hundehalter eine Ernährungsform gefunden, die ihrem Hund bekommt und auch gut schmeckt, können sie ruhig dabei bleiben. Das Füttern mit Trockenfutter und Nassfutter in Kombination ist eine Möglichkeit, aber niemals ein Zwang.

 

Unter Vierbeinern sind allerdings auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien nicht selten. Sollten sich Verdauungsbeschwerden einstellen oder leidet der Hund an chronischen Krankheiten und bedarf spezieller Nahrung, dann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Im Allgemeinen ist der Tierarzt in der Lage, Spezialfutter zu verschreiben und gibt darüber hinaus nützliche Tipps bezüglich Schonkost und hypoallergenes Futter.

 

In der Regel sollte Hundefutter, ob Trocken- oder Nassfutter, einen hohen Fleischanteil aufweisen sowie hochwertige Fette und Öle enthalten. So ist zum Beispiel Lachsöl eine gute Wahl, da es von Hunden gut vertragen wird. Wird bei den Inhaltsstoffen auf Hundefutteretiketten lediglich von „Fetten“ oder „Pflanzenöl“ gesprochen, ist es besser, das Hundefutter im Regal stehen zu lassen.

 

Wie wäre es denn mit BARF?

 

BARF ist mittlerweile ein Begriff, mit dem viele Hundebesitzer etwas anfangen können. Die vier Buchstaben stehen für „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“, wobei diese nur zwei Möglichkeiten sind, den es kursieren noch einige weitere Kurzsätze im Englischen. Im Deutschen hat sich als Übersetzung „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“ etabliert. Allerdings handelt es sich keineswegs um eine reine Rohfleischfütterung, auch wenn viele dieser Meinung sind.

 

Dem Hund werden Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und auch Fleisch gefüttert. Diese Lebensmittel werden dem Hund roh gefüttert. Bedenkt man, dass dem Wolf in freier Wildbahn kein gekochtes Hühnchen vor die Nase springen würde, macht die Fütterung nach der BARF-Methode durchaus Sinn. Zudem, und das ist nichts Neues, werden beim Erhitzen viele Strukturen zerstört und wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren. Wer sich für BARF entscheidet, sollte dem Hund Zeit geben, sich umzugewöhnen.

 

Denn die Umstellung von herkömmlichem Trocken- oder Nassfutter auf die BARF-Methode kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Hundefutter nach der BARF-Methode gibt es mittlerweile in großer Auswahl im Handel und auch in diversen Onlineshops, wie zum Beispiel bei Schecker.

 

Was letztlich im Futternapf landet ist Sache des Hundehalters. Dieser sollte nach den Bedürfnissen seines Hundes entscheiden. Die Entscheidung für Nass- oder Trockenfutter ist dennoch immer auch nach den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten des Hundehalters abhängig. Ganz gleich, für was man sich entscheidet, eine entsprechende Qualität des Hundefutters sollte trotzdem niemals aus den Augen verloren werden.

Was füttere ich meinem Senior?

Ein Hund, der in die Jahre gekommen ist, hat andere Ansprüche an seine Ernährung als seine jüngeren Artgenossen. Für viele Hundebesitzer stellt sich daher die Frage: „Was füttere ich meinem Senior?“ Als verantwortungsbewusster Hundehalter möchte man selbstverständlich diesen Ansprüchen gerecht werden. Doch Senior ist nicht gleich Senior, sodass sich der Hundehalter noch einige weitere Fragen stellen muss.

 

Zunächst die Frage, ab wann ein Vierbeiner ein spezielles Hundefutter für Senioren benötigt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Agilität eines Hundes ab. Pauschal kann nicht beantwortet werden, ab wann ein Hund zu den Senioren zählt. Im Allgemeinen jedoch beginnt der Alterungsprozess zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr. Ausschlaggebend sind zudem Rasse und Größe des Hundes. Für gewöhnlich werden kleine Hunderassen älter, als ihre großen Artgenossen. Durchschnittlich spricht man bei Hunden von einer Lebenserwartung von 10 bis 16 Jahren.

 

Da diese Angaben allgemein gehalten sind, obliegt es dem Hundehalter zu beurteilen, ab wann sein Hund zu den Senioren zählt. Das Temperament sowie der Bewegungsdrang älterer Hunde lassen spürbar nach. Ein äußerliches Anzeichen ist beispielsweise das Ergrauen des Vierbeiners. Arthrose ist bei älteren Hunden nicht selten und schränkt diesen in seinen Bewegungen ein. Zu allem kommt hinzu, dass ältere Hunde öfter Wasser lassen müssen, da sie es nicht mehr so gut einhalten können.

 

Als nächstes stellt sich Hundebesitzern die Frage, welche Ansprüche ein älterer Hund an die Ernährung hat. Ein Hund ist ein Individuum. Beim Hundefutter für Senioren müssen daher verschiedene Faktoren betrachtet werden, und zwar:

 

  • Welche Rasse?
  • Wie aktiv ist der Hund noch?
  • Ist der Hund schlank, normal, übergewichtig?
  • Hat der Hund eine empfindliche Verdauung?
  • Liegen Krankheiten vor, die Beachtung finden müssen?

 

Zwar gibt es viele Futtersorten mit der Aufschrift „Senior“, dennoch ist es wichtig, den eigenen Hund nach seinen individuellen Bedürfnissen zu füttern. Allgemein kann zu der Ernährung älterer Hunde gesagt werden, dass das Futter mit weniger Eiweiß auskommt. Leber, Niere und Stoffwechsel funktionieren bei älteren Hunden nicht mehr hundertprozentig. Ebenfalls lässt die Leistung der feinen Spürnase nach. Ein Futter, welches einen ansprechenden und intensiven Geruch hat, wird der Senior nicht ablehnen.

 

Neben einem zu hohen Eiweißgehalt ist ebenfalls auf den Phosphorgehalt zu achten. Oftmals arbeiten die Nieren bei älteren Hunden nicht mehr so gut, oder wenn erhöhte Nierenwerte vorliegen, muss das Hundefutter über einen reduzierten Phosphorgehalt verfügen. Eine hohe Verdaulichkeit des Futters muss gegeben sein, denn auch der Darm älterer Hunde ist meist träge und benötigt aus diesem Grund leicht verdauliches Futter.

 

Fütterung bei Arthrose

 

Arthrose ist eine Alterserkrankung, unter der viele Senioren leiden. Mit den richtigen Inhaltsstoffen im Hundefutter kann vorgesorgt werden. Unter Arthrose versteht man den Verschleiß von Gelenkknorpel. Die chronische, nicht entzündliche Beschädigung des Knorpels bereitet Hunden häufig schmerzen. Kommt eventuell Übergewicht dazu, verschlimmern sich die Beschwerden noch.

 

Der erste Tipp liegt darin, auf die schlanke Linie des Hundes zu achten. Grundsätzlich gilt dies von Beginn an und nicht erst dann, wenn der Hund bereits als Senior eingestuft wurde. Bei einer bestehenden Arthrose wird das Muschelfleisch der Neuseeländischen Grünlippmuschel empfohlen. Diese Zutat im Hundefutter soll bewirken, dass die Bildung von Gelenkknorpel begünstigt wird, und zwar durch die enthaltenen Glucosaminoglycane. Bereits vorhandene Schäden können durch ein Futter jedoch nicht mehr repariert werden.

 

Übergewicht im Alter

 

Die Adipositas (Fettleibigkeit) ist bei Vierbeinern eine der häufigsten Krankheiten. Kaum zu glauben, bedenkt man, dass ein Hund täglich rumspringt, spielt und tobt. Allerdings lässt die Bewegung im Alter aus bereits erwähnten Gründen nach und die Gefahr von Übergewicht wird größer. Bei Adipositas handelt es sich um eine chronische Krankheit. Für die Gesundheit des Hundes ist sie sehr schädlich, da Erkrankungen am Bewegungsapparat, Lebererkrankungen, Herz- und Kreislaufprobleem sowie Diabetes die Folge sein können.

 

Darüber hinaus kann Übergewicht dafür verantwortlich sein, das Immunsystem des Hundes einzuschränken. Weitere Gründe, Übergewicht zu vermeiden, gibt es noch jede Menge mehr. Als Fütterungstipp wird ein Seniorfutter in der Lightform empfohlen. Bei diesen Futtersorten ist der Fettgehalt reduziert. Darüber hinaus liegt es vor allem auch beim Hundehalter, ob ein Hund übergewichtig wird oder nicht. Ein Hund ist nicht in der Lage, zu entscheiden, was gut und nicht so gut für ihn ist. Es liegt daher in der Hand des Halters. Leckerlis und sonstige Snacks gehören daher niemals auf den Speiseplan. Auch auf die Extraportion Futter sollte verzichtet werden, selbst wenn der Vierbeiner einem noch so „lieb“ anschaut.

 

Untergewicht im Alter

 

Im Gegensatz zum übergewichtigen Senior gibt es den untergewichtigen Senior. Diese Hunde sind auch im Alter schlank, weil sie einen höheren Energiebedarf haben und über einen sehr guten Stoffwechsel verfügen. Häufig baut ein Hund im Alter derart ab, dass man fast schon sehen kann, wie er dünner wird. Die Wahl sollte dann auf ein Futter mit hohem Energiegehalt fallen. Idealerweise enthält das Futter einen gemäßigten Protein- und Phosphorgehalt, aber einen erhöhten Fettgehalt. Die Menge des Futters sollte dem Ernährungszustand des Hundes angepasst sein, das heißt, ist der Hund zu dünn, darf die Menge durchaus erhöht werden.

 

Futter für die empfindliche Verdauung

 

Hunde mit einem empfindlichen Verdauungssystem benötigen ein leicht verdauliches Futter, welches im Handel auch als Sensitiv-Hundefutter angeboten wird. Die Verdauung wird im Alter immer träger. Empfindliche Nasen sollten daher mit leicht verdaulichem und gut verträglichem Futter gefüttert werden. Leidet der Senior unter einer Getreideunverträglichkeit, dann empfiehlt sich ein getreidefreies Hundefutter. Die Anzeichen für Magen- und Darmprobleme zeigen sich auf verschiedene Weise. Liegt ein Problem vor, ist es ratsam, sich bezüglich Hundefutter gut beraten zu lassen. Der Tierarzt kann in diesen Fällen zu Rate gezogen werden.

 

Neben einer guten Portion seniorengerechtem Hundefutter benötigt ein Hund im Alter immer auch eine gute Portion an Streicheleinheiten. Denn viele Hunde werden mit zunehmendem Alter ruhiger und schmusebedürftiger. Eine Extraportion an Streicheleinheiten tut jeder Hundeseele gut. Da er überdies mehr Ruhe benötigt, bildet ein schönes, weiches Schlafplätzchen den perfekten Rückzugsort. Auf Stresssituationen kann der Senior gut und gerne verzichten. Hundehalter sollten darauf achten.

Mit Nahrungsergänzungen unterstützen

Nahrungsergänzung vorsichtig dosieren

 

Der Markt für Tierfutter boomt. Es handelt sich mittlerweile um einen echten Tierfutterdschungel, durch den sich jeder Tierbesitzer hindurch arbeiten muss. Vorsicht ist jedoch geboten, da manche Produkte mehr schaden als nützen können. Zuviel des Guten ist eben auch beim Tier ungesund. Seit vielen Jahren schon hält sich ein Gerücht hartnäckig, dass industriell hergestelltes Hundefutter den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen nicht deckt.

 

Viele Hundehalter reagieren entsprechend und greifen zu Zusatzpräparaten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Überdosierungen sind schnell an der Tagesordnung und können negative Folgen haben und schaden dem Hund eher. Grundsätzlich enthält Hundefutter mit dem Merkmal „Alleinfuttermittel“ alles, was der Hund braucht. Und aus dem Grund, weil alles im Futter enthalten ist, werden Nahrungsergänzungsmittel nicht benötigt oder man sollte damit sparsam umgehen.

 

Nahrungsergänzung bei Mangel

 

Einen Mangel beim Hund macht Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Diesen Mangel kann jedoch nur der Tierarzt feststellen. Und auch nur der Tierarzt sollte die Dosis der Nahrungsergänzung festlegen. Denn eigens vorgenommene Dosierungen bei Vitaminen und Mineralstoffen können Tiere sogar krank machen. Bei einem nachgewiesenen Mangel ist eine entsprechende Ernährung mit Zusatzpräparaten sinnvoll. Wer nur glaubt, aber nicht sicher weiß, dass sein Hund einen Mangel hat, sollte lieber zunächst in eine Untersuchung beim Tierarzt investieren.

 

Bestimmte Vitamine schädigen das Skelett des Hundes. Hier sind es besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Diese kann der Körper nicht alleine ausscheiden. Bekommt ein Hund die Vitamine extra zum Futter dazu, muss langfristig mit Hypervitaminosen gerechnet werden. Und dadurch entstehen Schäden am Skelett sowie das Haut- und Haarkleid wird brüchig und trocken. Fütterungsfehler sollten daher vermieden werden.

 

Voraussetzung für eine gute Ernährung des Hundes ist, dass sich Hundebesitzer gut und genau darüber informieren, was sie ihm füttern. Grundsätzlich sollte sich die Fütterung an dem orientieren, was ein Tier auch in freier Wildbahn fressen würde. Beim Futter für den Hund wäre dieses vergleichbar mit dem Speiseplan eines Wolfs. Hundefutter mit hohem Fleischanteil ist daher zu empfehlen. Im Allgemeinen muss ein Hundebesitzer darauf achten, dass das Futter, das er füttert, für den Hund bekömmlich ist. In Sachen Nahrungsergänzung gilt dann allerdings: Weniger ist mehr.

 

Nahrungsergänzung für den Hund – Warum eigentlich?

 

Wer sich nicht sicher ist, was er seinem Hund füttern soll, der ist bei Tierärzten oder auch Tierheilpraktikern gut aufgehoben. Denn diese unterstützen Hundehalter und beraten eingehend, damit der Hund die richtige Mischung bekommt. Denn manche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll, wenn diese beispielsweise mit natürlichen Inhaltsstoffen sind und es sich nicht um Chemie und synthetische Vitamine handelt.

 

Wichtig ist immer noch, dass Hundebesitzer sich Gedanken um die Fütterung machen und nicht blind und gutgläubig zu irgendwelchem Futter sowie Mittelchen und Wässerchen greift. Schließlich hat es der Vierbeiner verdient, dass sein Besitzer ihm vielseitige Fleischquellen und Abwechselung in den Zusätzen bietet. Auf lange Sicht ist der Bedarf des Hundes dann gut abgedeckt.

 

Dosenfutter, Alleinfuttermittel und Zusatz

 

Im Allgemeinen reicht es aus, dem Hund Nassfutter aus der Dose mit der Kennzeichnung Alleinfuttermittel zu füttern. Aber was ist, wenn der Hund nur zwei Sorten des Dosenfutters bekommt? Manche Hunde fressen eben nur zwei Sorten einer Marke und bekommen aus diesem Grund auch nur diese beiden Sorten. Auch hochwertiges Dosenfutter ohne chemische Zusätze und natürlich belassen, das als Alleinernährung gefüttert wird, reicht auf Dauer nicht aus, um den Hund täglich mit allem zu versorgen.

 

Wie kann das sein? Nassfutter für Hunde verliert selbst bei schonender Verarbeitung von Fleisch, Obst und Gemüse Nährstoffe. Der Mensch kennt das ebenfalls von Gemüse oder Obst. Wird es erhitzt, gehen Vitalstoffe verloren. Aus diesem Grund kann Nahrungsergänzung für den Hund Sinn machen.

 

Nahrungsergänzung, wenn der Hund mehr braucht

 

Nahrungsergänzungen bestehen aus Mineralstoffen oder auch Vitalstoffen. Diese sollen die Gesundheit fördern, jedoch keine Energie liefern. Von diesen Nähr-, Mineral- und Vitalstoffen benötigt ein Hund sage und schreibe 25. Wird dem Hund nun pures Rohfleisch oder viel hochwertiges Dosenfutter gereicht, ist dies nicht ausreichend. Zwar sind im Fertigfutter teilweise auch Ergänzungen enthalten, aber wenn der Hund nur eine oder zwei Sorten fressen mag, reicht das vielfach auf Dauer nicht. Isst ein Mensch täglich nur Salat mit Kartoffeln reicht das auch nicht, auch wenn es sich um gesunde Lebensmittel handelt. Nahrungsergänzung kann daher helfen, Mangelerscheinungen auszugleichen und diesen vorzubeugen. Und dann macht Nahrungsergänzung für den Hund Sinn.

 

Mit dem Alter ändern sich selbstverständlich auch die Bedürfnisse des Hundes. Das sollte Berücksichtigung bei seiner Ernährung finden. Ab und zu sollte der Tierarzt mittels Blutbild die Werte des Hundes überprüfen. Nahrungsergänzung kann nützlich sein im Wachstum, im Fellwechsel, im Training und Wettkampfeinsatz, im Zuchteinsatz, im Stress sowie bei Fell- und Hautproblemen. Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind zum Beispiel Probleme beim Fellwechsel, schuppige Haut, glanzloses Fell oder auch ein geschwächtes Immunsystem.

 

Wie erkennt man eine Überdosierung?

 

Wenn es Hundebesitzer mit Nahrungsergänzung übertreiben, sind die Folgen meist negativ. Erste Anzeichen für eine Überdosierung sind Stress, Probleme mit Magen-Darm wie Durchfall. Weiter auch Allergien sowie langfristig zudem Wachstumsstörungen. Eine Blume benötigt auch nicht täglich Dünger und geht bei einer Überdosierung ein. So in etwa könnte man es vergleichen. Bei diesen ersten Anzeichen ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Wer Nahrungsergänzung dem Hund reicht, sollte sich genau an die Angaben der Höchstmengen oder an die Dosierungsempfehlung des Tierarztes halten.

Hundefutter und die Inhaltsstoffe

Viele Hundebesitzer fragen sich: „Auf welche Inhaltsstoffe sollte ich bei einem guten Hundefutter achten?“ Diese Frage ist berechtigt, denn mittlerweile ist bezüglich Tierfutter ein gigantischer Markt herangewachsen, und jeder Hersteller möchte gern etwas von dem großen Kuchen abhaben. Fast 7 Millionen Hunde in Deutschland stehen täglich bei ihren Besitzern vor dem leeren Fressnapf und warten sehnsüchtig auf ihre Mahlzeit. Dafür geben die Besitzer jährlich viel Geld aus. Leider jedoch wissen die wenigsten von ihnen, was ein gutes Hundefutter eigentlich können muss. Sind im Futter viele Nährstoffe enthalten und schmeckt es dem Tier, dann ist es wohl ein gutes Futter, so die Meinung vieler.

 

Die passende Futtermischung für den eigenen Hund zu finden, stellt sich als eine Wissenschaft dar. Daher ist jedem Hundehalter zu empfehlen, sich bei einem Tierarzt genau über das Thema zu informieren. Schließlich benötigen Welpen ein anderes Futter als erwachsene Hunde. Und diese haben wiederum andere Bedürfnisse als die Senioren. Hunde benötigen beispielsweise Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Zink, Kobalt, Jod, Selen sowie Kupfer für die Blutbildung, Gefäße, Haare und Zähne. Darüber hinaus benötigen sie selbstverständlich auch Vitamine wie B1 für Nerven und Haut. Mineralstoffe brauchen sie in größerer Menge. Dazu gehören Kalzium, Phosphor sowie Magnesium. Bei Kalzium und Phosphor ist auf das passende Verhältnis zu achten. Letztlich werden für Haut, Fell und Leber Fettsäuren wie die Linolsäure benötigt, sowie Eiweiß für Muskeln und Herz.

 

Laut diverser Tests, in denen zahlreiche Sorten Hundefutter auf ihre Inhaltsstoffe getestet wurden, wird davon ausgegangen, dass ein Alleinfutter den Nährstoffbedarf des Hundes abdecken kann. Und nicht immer muss es das teuerste Futter sein, denn auch günstigere Produkte machen den Hund satt, ohne ihm zu schaden. Immer mehr jedoch wird auch auf minderwertige Inhaltsstoffe hingewiesen, die Allergien auslösen können. Liegt eine Allergie beim Hund vor, sollte die Ursache von einem Tierarzt festgestellt werden. Die Fütterung von einem speziellen Hundefutter macht in solchen Fällen Sinn.

 

Möglichkeiten der Fütterung

 

Das Angebot an Hundefutter ist heute schier unendlich. Hundehalter haben die Wahl zwischen Nassfutter, Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und vielem mehr. Darüber hinaus hat jeder die Möglichkeit, seinem Hund Selbstgekochtes zu füttern oder auch zu „Barfen“. Beim Barfen handelt es sich um Rohfütterung. Jedem Halter obliebt es selbst, die für seinen Hund und für sich selbst beste Variante zu wählen.

 

Ein gutes, hochwertiges Trockenfutter ist ausgewogen und benötigt keine Zugabe von Vitaminen oder Mineralien. Denn dadurch erst wird ein Futter unausgewogen und schadet auf lange Sicht, vor allem im Wachstum. Ein gutes Nassfutter enthält grundsätzlich ebenfalls alles, was der Hund braucht. Allerdings mundet dem Hund das Nassfutter besser als Trockenfutter. Dies liegt am hohen Wasseranteil, der die Konsistenz und den Geruch des Nassfutters für den Hund schmackhafter macht. Dem entgegen stehen die Kosten, denn Nassfutter ist meist teurer. Mengenmäßig gibt man dem Hund vom Nassfutter mehr und man bezahlt überdies jedes Mal die Verpackung mit, also die Dose.

 

Die Inhaltsstoffe

 

In einem guten Hundefutter sollte Fleisch der Hauptbestandteil sein und nicht Getreide. Für den Hundebesitzer lohnt immer ein Blick auf die Zutatenliste. Diese werden in der Reihenfolge nach Menge in der Packung beziehungsweise Dose aufgelistet. Das heißt, was an erster Stelle steht, davon ist am meisten enthalten. Zu beachten ist hier jedoch, dass Fleisch bereits vor dem Trocknen gewogen werden darf. Die Angabe der Menge ist dann natürlich höher, als wenn das Fleisch dann in getrockneter Form dem Futter zugeführt wird.

 

Was ein gutes Futter nicht braucht

 

Grundsätzlich ist Vorsicht bei ungenauen Inhaltsangaben geboten, wie zum Beispiel bei den tierischen Nebenerzeugnissen. Hier ist wichtig zu wissen, um was es sich genau handelt. Denn Nebenprodukte in Lebensmittelqualität sind grundsätzlich als Ergänzung in Ordnung. Der Verbraucher allerdings muss sich auf den Hersteller verlassen, denn vielfach entfallen genaue Angaben über die Nebenprodukte in der Zutatenliste. Haben Nebenprodukte Lebensmittelqualität sind diese unbedenklich. Im anderen Fall handelt es sich oft um Schlachtabfälle, die nicht geeignet sind. Ebenfalls handelt es sich bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen meist um alle möglichen pflanzlichen Abfälle minderer Qualität.

 

Stehen auf der Zutatenliste an erster Stelle Getreide, Mais oder andere Getreidesorten, dann sollte Abstand vom Kauf genommen werden, da es sich hierbei nicht um ein hochwertiges Futter handelt. Getreide wird Tierfutter häufig als günstiger Füllstoff beigefügt. Getreide im Futter braucht kein Hund. Vorsicht ist bei Angaben geboten, bei denen die Gesamtmenge an Getreide nicht ganz deutlich wird. Denn viele Hersteller geben auch Mais, Reis, Maismehl, Reiskleie, Maisgluten, Maiskleber, Gerse und vieles mehr an. Dadurch ist der Gesamtanteil an Getreide deutlicher höher, als es vom Verbraucher auf den ersten Blick wahrgenommen wird. Selbstverständlich hat Zucker nichts im Hundefutter verloren. Es ist aber häufig enthalten, vor allem in den billigen Produkten und auch in Leckerlis sowie Kauknochen.

 

Die ungenauen Angaben machen dem Verbraucher zusätzlich Kopfzerbrechen. Bei hochwertigem Futter wird genau aufgeführt, welches Fleisch und in welcher Menge enthalten ist und geht auf die pflanzlichen Teile ein. Ungenaue Angaben sind zum Beispiel „Öle und Fette“. Um welche Öle und Fette handelt es sich? Auch die Angabe „Pflanzliche Nebenprodukte, Getreide“ gibt keine Antwort auf die Frage, um was es sich genau handelt. Was ebenfalls kein Mensch und kein Tier benötigt, sind Farb- und Aromastoffe.

 

Verträgt ein Hund das Hundefutter gut, sieht man es ihm an. Glänzendes Fell, eine schöne Haut ohne Schuppen, ein angenehmer Gerucht sowie fester Kot zeigen dem Hundehalter, dass sein Hund das Futter gut verträgt. Dennoch kann auch ein gutes Futter ergänzt werden, um dem Hund ab und zu etwas Abwechselung in den Speiseplan zu bringen. Hochwertige Öle eignen sich als Ergänzung. Sonnenblumenöl, Leinöl, Distelöl und Olivenöl sind Beispiele geeigneter Öle. Darüber hinaus darf es auch mal Obst und Gemüse in pürierter Form sein. Püriert aus dem Grund, da Hunde die Zellwände von Obst und Gemüse nicht verdauen können.

 

Damit die fettlöslichen Vitamine verwertet werden, ist ein Schuss Öl notwendig. Worüber sich ein Hund besonders freut, das ist Fleisch. Dieses darf roh gegeben werden, wobei von Schweinefleisch Abstand genommen werden sollte. Zudem ist aus Gründen der besseren Verdauung darauf zu achten, rohes Fleisch nicht mit Trockenfutter zusammen zu füttern. Verträgt ein Hund Milchprodukte, dann darf es ab und zu auch mal etwas Magerquark, Käse oder Naturjoghurt sein. Für jede Abwechselung im Speiseplan ist ein Hund dankbar, denn der Mensch mag auch nicht jeden Tag dreimal das Gleiche essen wollen.

Muschelfleisch zur Unterstützung der Gelenke

Damit Gelenke reibungslos funktionieren, benötigen sie Nahrung für die Knorpel. Für weniger Reibung im Gelenk sowie Federung, Schmierung und Ernährung der Knorpel sorgt eine Flüssigkeit mit Namen Synovia. Es handelt sich hierbei um eine geniale Erfindung der Natur.

 

Geht man ins Detail, so kommt einer Grundsubstanz der Flüssigkeit Synovia eine besondere Bedeutung zu, und zwar den Glykosaminoglykanen (GAGs). Dies sind langkettige Eiweiß-Zucker-Verbindungen, welche die Kompression und Elastizität zur mechanischen Belastbarkeit des Bindegewebes fördern. Die Stoßdämpfer im Gelenk müssen viel aushalten und Verletzungen, chronische Entzündungen oder immerwährende Überbelastung beschädigen diese. Zwecks Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts im Gelenkstoffechsel müssen bestimmte Nährstoffe zugeführt werden. GAGs werden dem Tierfutter zugesetzt und im Binde- und Stützgewebe angereichert. Auf diese Weise soll dieses unterstützt werden. Die Beweglichkeit kehrt zurück.

 

Hunde mit Gelenkproblemen, wie beispielsweise Arthrose, sollten daher zunächst eine Umstellung auf hochwertiges Nassfutter erfahren. Einige Hunderassen wie Labrador oder Schäferhund sind prädestiniert für Gelenkprobleme. Sie sollten daher immer mit dem richtigen Hundefutter gefüttert werden, um die bestmögliche Grundlage für ein gesundes und langes, beschwerdefreies Leben zu schaffen.

 

Anfällig für Gelenkerkrankungen durch Verschleißerscheinungen sind zudem Hunde unter starker Belastung, wie man es von Sport- oder Diensthunden kennt. Diese Hunde werden vermehrt belastet und sind sehr aktiv. So finden bei ihnen die degenerativen Prozesse an Gelenken, Bändern und Sehnen vermehrt statt.

 

Ein weiteres Risiko besteht bei übergewichtigen Hunden. Hier muss in erster Linie das Gewicht reduziert werden. Das Futter spielt bei diesem Unterfangen eine große Rolle. Denn eine gesunde Hundeernährung trägt zur Bekämpfung des Übergewichts maßgeblich bei. Bei einer „Diät“ sollte auf Trockenfutter verzichtet werden, da dieses naturgemäß einen höheren Getreideanteil besitzt. Zu viele Kohlenhydrate gehen auf die Rippen des Vierbeiners, weshalb Nassfutter mit hohem Fleischanteil vorteilhafter ist. Das BARFEN zum Beispiel ist wunderbar dazu geeignet. Allerdings muss ein Hund zunächst auf das BARFEN umgestellt werden, was wiederum einige Wochen in Anspruch nimmt.

 

Reparatur durch einen Stoff, der aus der Muschel kommt

 

Ist das Bindegewebe einmal verletzt oder es wiederfährt ihm eine entzündliche Erkrankung, dann heilen diese meist nur sehr langsam. In schlimmen Fällen können sogar dauerhafte Schäden zurückbleiben. Therapiert werden diese Fälle meist mit Ruhigstellung über Cortisonbehandlung bis hin zum Einsatz von homöopathischen Mitteln. Der Entzündungsprozess muss gestoppt, die Grundsubstanz wieder aufgebaut werden, damit das biochemische Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.

 

Die Natur hat dazu etwas bereitgestellt, und zwar Muschelfleisch. Dieses Muschelfleisch wird als Muschelkonzentrat dem Futter beigemischt, sodass durch die orale Aufnahme das Konzentrat seine Wirkung doppelt entfaltet. Die in dem Konzentrat enthaltenen Omega-3-Fettsäuren lindern den entzündlichen Prozess. Zudem fördern die GAGs entscheidend die Heilung. In der aus Neuseeland stammenden grünlippigen Muschel sind GAGs enthalten, die in der embryonalen Form der biologischen Grundsubstanz von Bindegewebe sehr ähnlich ist. Somit kann die gute Wirkung des Muschelkonzentrats erklärt werden. Die GAGs reparieren den Versorgungsweg auf natürliche Weise.

 

Von Grünlippmuscheln und Grünlippmuschelpulver

 

Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Grünlippmuschel wirkt unterstützend bei Gelenkbeschwerden, wie HD, ED und Arthrose. Bei Prädisposition für Gelenkerkrankungen und zur Prophylaxe für Hunde kommt Grünlippmuschel zum Einsatz. Außerdem hilft die Muschel bei der körpereigenen Erneuerung der Gelenkschmiere.

 

Grünlippmuscheln sind in gefriergetrockneter, gemahlener Form als Grünlippmuschelpulver oder Grünlippmuschelextrakt erhältlich. Dabei wird selbstverständlich nur das Muschelfleisch der neuseeländischen Grünlippmuschel verwandt. Die darin enthaltenen Aminozuckerverbindungen wirken unterstützend bei Gelenkerkrankungen. Die Grünlippmuschel ist für den Vierbeiner geeignet. Denn es gilt, dass die beste Voraussetzung für einen gesunden Hund artgerechtes Futter ist, welches die Grundlage für jeden Vierbeiner darstellen sollte. Ohne diese Grundlage bringen alle anderen Maßnahmen nur teilweise Erfolg.

 

In vielen Fällen macht es Sinn, die Ernährung so weit wie möglich zu optimieren, um die Gelenke gezielt mit den benötigten Wirkstoffen zu versorgen. Damit ist eine gute Gelenkgesundheit gegeben und Gelenkprobleme können präventiv bekämpft werden. Gelenke, ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sind in der Lage, die Gelenkschmiere selbständig zu erneuern. Dies wiederum schützt die Gelenke vor Abrieb.

 

Eine Hundeernährung mit Muschelfleisch ist daher bestens geeignet, um bestehende Gelenkprobleme zu mildern. Darüber hinaus unterstützt Hundefutter, das mit Grünlippmuschel angereichert ist, den Knochenaufbau junger Hunde. Gelenkbeschwerden können so im Vorfeld eingedämmt werden. Das Futter mit Extrakt aus der Grünlippmuschel kann täglich zugefüttert werden. Die Produktion von Gelenkschmiere wird dadurch unterstützt.

 

Muschelfleisch als Extrakt kann präventiv eingesetzt werden, beispielsweise bei Welpen und Junghunden im Wachstum. Auch der Senior profitiert von Muschelfleisch, auch wenn keine bestimmte Diagnose zur Verbesserung der Gelenkgesundheit vorliegt.

 

Muschelfleisch aus Neuseeland

 

Im Vorfeld wurde bereits mehrfach neuseeländisches Grünlippmuschelpulver erwähnt. Doch wie wird dieses gewonnen? Es handelt sich beim Grünlippmuschelextrakt um einen natürlichen Rohstoff. Bei Gelenkbeschwerden hat sich dieser bereits bewährt gemacht. Die Muschel aus Neuseeland ist grünlippig, weshalb sie ihren Namen trägt. Schon bei den Ureinwohnern Neuseelands, den Maoris, kam die Muschel als Heil- und Nahrungsmittel zum Einsatz. Es gibt sogar richtige Muschelfarmen in Neuseeland. Dazu führte der weltweit hohe Bedarf. An der Küste Neuseelands entstanden Zuchtfarmen, in denen die Muscheln mit etwa 20 Monaten geerntet werden.

 

Dann werden die Schalen entfernt und die Muschel gefriergetrocknet, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben. Im Anschluss daran werden die Muschelteile zu Pulver gemahlen. Der Verbraucher erhält im Handel Pulver, Tabletten oder Kapseln. Bei der Gefriertrocknung handelt es sich um eine aufwändige Verarbeitung der Muscheln, denn das Muschelfleisch muss mechanisch von der Schale ausgelöst werden. Kochen wäre die einfachere Lösung. Doch als Nahrungsergänzungsmittel eignen sich nur Muscheln, die unter kalten Temperaturen verarbeitet werden.

Hundefutter für Allergiker

Allergien kommen beim Menschen relativ häufig vor. Auch die vierbeinigen Freunde der Menschen können unter Allergien leiden. Bei einer Futtermittelallergie wird zu hypoallergenem Hundefutter geraten. Dieses spezielle Hundefutter für Allergiker hilft bei vielen Allergien, unter denen ein Hund leiden kann. Stellt ein Hundebesitzer bei seinem Vierbeiner eine Allergie fest, sollte er sich über hypoallergenes Hundefutter genauer informieren. Eine Allergie entsteht meist durch mehrmaligen Kontakt mit dem sogenannten Allergieauslöser. Die Entwicklung einer Allergie dauert einige Zeit. Ein Hund mit einer Allergie leidet oftmals unter Hautekzemen mit starkem Juckreiz. Dies veranlasst den Hund selbstverständlich, sich ständig zu kratzen, was die Haut wiederum zusätzlich schädigt. Im Resultat folgt dann häufig Fellverlust an den betroffenen Stellen, gepaart mit entzündlichen Hautreizungen.

 

Liegt eine Futtermittelallergie beim Hund vor, äußert sich diese nicht nur durch Hauterkrankungen. Oft kommt es auch zu Verdauungsstörungen, Blähungen und Schmerzen im Darm. Symptome dafür, dass sich die Allergie beim Hund auf den Magen-Darm-Trakt auswirkt, sind Erbrechen, Durchfall und Blähungen. Hilfe verspricht hier ebenfalls spezielles Hundefutter für Allergiker.

 

Wie kommt es zu einer Futtermittelallergie beim Hund?

 

Der Werdegang einer Allergie ist genau wie beim Menschen. Bestimmte Stoffe im Futter, die als Allergene bezeichnet werden, sind häufig Auslöser für eine Allergie. Oft sind die Auslöser tierische Proteine und Eiweißverbindungen aus Kohlenhydraten und Zucker. Darüber hinaus müssen Zusatzstoffe in Futtermitteln wie Aroma und Konservierungsstoffe als ursächlich für eine Allergie genannt werden. Aus Kostengründen werden beispielsweise in billigem Hundefutter Füllstoffe eingearbeitet, die zu einer Übersensibilisierung beim Hund führen können. Dahingegen wird beim hypoallergenen Hundefutter grundsätzlich darauf geachtet, möglichst wenig Allergene oder Füllstüffe in das Hundefutter einzuarbeiten.

 

Kann jede Hunderasse eine Allergie bekommen?

 

Im Allgemeinen kann jede Hunderasse eine Allergie beziehungsweise Unverträglichkeit entwickeln. Dennoch gibt es Hunderassen, die besonders häufig allergische Reaktionen zeigen. Gerade bei diesen Rassen ist besonders auf die Ernährung zu achten und ein entsprechendes Hundefutter für Allergiker zu füttern. Zu den betroffenen Rassen gehören Schäferhunde, Labrador, Golden Retriever sowie Dackel, Dalmatiner oder Boxer. Daneben müssen auch Mischlinge erwähnt werden, denn auch sie sind nicht vor einer Futtermittelallergie gefeit.

 

Hundebesitzer sollen auf die folgenden Symptome achten, die auf eine Futtermittelallergie hinweisen können:

 

  • Kahle Hautstellen
  • Hautjucken, häufiges Kratzen
  • Erbrechen, Durchfall
  • Ekzeme und Pusteln

 

Liegen diese Symptome vor, sollte umgehend der Tierarzt aufgesucht werden. Es ist dann nützlich, das bislang verwendete Hundefutter mitzunehmen. Denn auch bei Tierfutter sind im Allgemeinen die Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben.

 

Die sogenannten Allergene finden sich in fast jedem Hundefutter. Auf Lebensmittel wie Rindfleisch, Kuhmilch, Lamm, Huhn, Ei sowie Weizen oder Soja reagieren Hunde besonders häufig. Das im Weizen enthaltene Gluten kann bei Hunden eine Allergie auslösen. Dahingegen sind Fisch, Wild, Kartoffeln und Reis unbedenklich. Wurde vom Tierarzt festgestellt, auf welches Allergen ein Hund reagiert, lässt sich die Allergie ganz einfach durch das Vermeiden von den entsprechenden Inhaltsstoffen eindämmen. Einige Hundebesitzer stellen das Hundefutter selbst her, indem sie die Mahlzeiten für den Hund selbst kochen. Der Vorteil ist, dass sie die volle Kontrolle darüber haben, was der Hund isst. Natürlich hat nicht jeder Hundebesitzer die Zeit zur Verfügung, um jede Mahlzeit für den Hund zu kochen. Die Lösung ist allergenfreies Hundefutter aus dem Handel. Wer auf die Futterangaben auf Packungen achtet, kann beim Hundefutterkauf schon viel Gutes für den Hund tun. Eine Alternative zum selbst kochen oder herkömmlichem Futter ist Hundefutter speziell für Allergiker, auch hypoallergenes Hundefutter genannt.

 

Futter für empfindliche Hunde

 

Immer mehr treten Fälle von Hundefutterallergien bei Hunde auf. Die zahlreichen und unterschiedlichen Inhaltsstoffe im Hundefutter sind vielfach der Grund hierfür. Bei empfindlichen Hunden lohnt sich daher das Füttern mit hypoallergenem Hundefutter. Grundsätzlich ist eine Allergie nicht heilbar, aber durch eine spezielle Behandlung der Futtermittelallergie mit hypoallergenem Futter können die Symptome eingedämmt werden – die Allergie kann kontrolliert werden. Eine wichtige Maßnahme besteht dabei darin, möglichst immer Allergene zu vermeiden. Bei einer reinen Hundefutterallergie kann eine spezielle Diät helfen, bei der hypoallergenes Hundefutter zum Einsatz kommt. Dadurch erzielt der Hundebesitzer eine Befreiung von den Symptomen der Allergie.

 

Hypoallergenes Hundefutter

 

Der Begriff hat die Bedeutung „mit wenig allergenen Stoffen versehen“. Liegt bei einem Hund eine Futtermittelallergie vor, ist hypoallergenes Futter geeignet, um den Hund von den Symptomen der Allergie zu befreien. Allergene im Hundefutter sollten grundsätzlich vermieden werden. Hypoallergenes Hundefutter enthält geringe Mengen oder teilweise sogar keine der bekannten Allergene. Das spezielle Futter ist in trockener und nasser Form erhältlich. Unverkennbar für hypoallergenes Hundefutter ist die häufige Verwendung von exotischen Fleischsorten. Springbock, Wasserbüffel, Känguru zählen zu diesen exotischen Fleischsorten, um nur einige zu nennen. Dazu werden Gemüse sowie hochwertige Pflanzenöle und/oder Fischöle dem Hundefutter beigefügt. Damit verfügt das hypoallergene Futter über hochwertige Proteinquellen durch die Fleischsorten sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren durch die Zugabe der wertvollen Öle. Auf Weizen wird bei der Herstellung verzichtet, dafür kommen Kartoffel, Reis, Hirse oder Mais zum Einsatz. Bei einer Getreideunverträglichkeit beim Hund wird zu getreidefreies Hundefutter oder glutenfreies Hundefutter geraten.

 

Bei einer Fütterung mit hypoallergenem Hundefutter sollten die Symptome der Futtermittelallergie relativ schnell, bestenfalls innerhalb von bis zu maximal zwölf Wochen, abklingen. Selbstverständlich ist das Spezialfutter dann trotzdem weiter zu füttern, denn wie erwähnt, kann eine Allergie nicht geheilt werden. Die Futtermittelallergie kann sofort wieder auftreten, wenn der Hundebesitzer bezüglich Fütterung wieder in alte Muster verfällt.

 

Hypoallergenes zeichnet sich durch eine detaillierte Auflistung der Inhaltsstoffe aus. Daran lässt sich daher gut erkennen, ob man nun ein hochwertige hypoallergenes Hundefutter verwendet oder eher ein Hundefutter mit zu viel Allergenen. Für eine gute Verwertung von Hundefutter ist immer auf einen hohen Fleischanteil zu achten.

Hilfe, mein Hund hat Übergewicht!

Was tun, wenn der Hund Übergewicht hat? Es ist nichts Neues, dass die Deutschen ein Problem mit Übergewicht haben. Ihre Hunde sind teilweise ebenfalls von Übergewicht betroffen. Ähnlich wie beim Menschen ist fast jeder dritte Hund zu dick. Übergewicht beim Hund birgt viele Gefahren, was die Gesundheit anbelangt. Der Hund muss abspecken. Und damit beginnt der Kampf gegen die ungeliebten Speckröllchen.

 

Es ist Tatsache, dass mittlerweile immer mehr Haustiere viel zu viel Gewicht mit sich rumschleppen. Es heißt, dass rund 30 Prozent aller Hunde in Deutschland übergewichtig seien. Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Geht der Mensch mit seiner eigenen Ernährung nicht richtig um, so ist es nicht weit hergeholt, dass sich bei der Hundeernährung Fehler viel leichter einschleichen. Das eine oder andere Stückchen Wurst zwischendurch ist zwar für den Hund kurzfristig ein Genuss. Auf lange Sicht jedoch führt dies dazu, dass er dick wird und er eventuell mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen hat. Zu diesen gesundheitlichen Problemen können Herz- und Kreislauferkrankungen zählen, die man auch beim übergewichtigen Menschen feststellt. Zudem sind übergewichtige Hunde auch eher von Arthrose, Atemnot, Diabetes und Fettleber betroffen. Mit Idealgewicht wären sie den Risikofaktoren nicht ausgesetzt.

 

Wann ist ein Hund zu dick

 

Nimmt ein Hund an Brustkorb, Lendenwirbelsäule und Bauch sehr zu, kann davon gesprochen werden, dass er zu dick ist. Übergewicht darf jedoch nicht mit einem zu üppigen Fell verwechselt werden. Denn je nach Rasse ist das Fell unterschiedlich lang oder dicht und lässt ein Tier nur dick aussehen, ohne dass er es tatsächlich ist. Manche Hunde behalten nämlich auch im Sommer ihre Unterwolle, weshalb Übergewicht anhand Bauchfett sowie die spürbaren Knochen beurteilt werden sollte und nicht nur anhand der Silhouette des Körpers. Es genügt ein leichter Druck seitlich auf die Brust, um die Rippen zu ertasten. Sind die Rippen sofort spürbar, dann ist der Hund nicht zu dick. Erspürt man eine Fettschicht, dann ist Abspecken für den Hund angesagt. Viel schlimmer ist es, wenn man die Rippen gar nicht mehr fühlt. Denn dann ist der Hund bereits adipös, also fettleibig. Es gibt Rassen, wie zum Beispiel Cocker oder Beagle, die unheimlich gern und viel schlemmen. Sie sind besonders gefährdet, übergewichtig zu werden.

 

Die Übeltäter für Übergewicht

 

Für das Übergewicht des Hundes sind große Mengen Futter sowie Leckerchen die Ursache. Dazu kommt häufig Bewegungsmangel sowie eventuell ein reduzierter Stoffwechsel. All dies kann einen Hund dick machen. Mögliche andere Ursachen sind zum Beispiel ein veränderter Stoffwechsel wegen der Kastration eines Hundes. Nimmt ein Hund nach einer Kastration stetig zu, kann spezielles Futter für kastrierte Hunde helfen.

 

Für Übergewicht verantwortlich können auch Krankheiten sein. Eine Unterfunktion der Schilddrüse kann ursächlich sein, aber auch eine Nebennierenüberfunktion. Der Tierarzt kann in solchen Fällen helfen. Hundebesitzern, deren Hund stark übergewichtig ist, sollten grundsätzlich einen Tierarzt aufsuchen. Nach eingehender Untersuchung wird er in der Lage sein, die Ursache für die überschüssigen Pfunde zu diagnostizieren. Nachdem die Ursache gefunden wurde, kann der Kampf gegen die Speckröllchen beginnen.

 

Um abzunehmen ist auf keinen Fall ratsam, den Hund einfach hungern zu lassen. Auf jeden Fall richtig ist zu Beginn jedoch eine reduzierte Zufuhr des Futters. Leidet der Hund unter sehr starkem Übergewicht, empfiehlt es sich, einen Tierarzt aufzusuchen, der eine kontrollierte Futterumstellung in Angriff nehmen kann. Der Fachmann ist in der Lage, zu errechnen, wie viel Energie der Hund am Tag benötigt, hätte er Normalgewicht. Der Hundebesitzer muss diese errechnete Energiemenge reduzieren. Legt der Tierarzt eine Ration fest, muss diese streng eingehalten werden. Leckerlis zwischendurch sind erlaubt, allerdings müssen sie von der Tagesration abgezogen werden. Einfacher ist es für den Hundebesitzer, gänzlich auf Leckerlis und Snacks für den Hund zu verzichten.

 

Von Diätfutter und Bewegung

 

Wer die Futterportionen nicht reduzieren möchte, sollte möglichst auf spezielles Diätfutter für Hunde zurückgreifen. Diätfutter haben ein größeres Futtervolumen, wodurch der Hundemagen nach dem Fressen besser gefüllt ist. Ein ständiges Hungergefühl bleibt aus. Dennoch sollte auch hier eine fachkundige Beratung eingeholt werden. Denn eigenständig Rationen des Diätfutters zusammenzustellen, bringt vielfach nicht den erhofften Erfolg. Womöglich ist eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nähr- und Mineralstoffen nicht gegeben und der Hund wird nicht satt. Auch das Strecken von Fertigfutter wird nicht empfohlen, da dies ebenfalls dazu führt, dass wertvolle Nähr- und Mineralstoffe verloren gehen. Diese jedoch benötigt der Hund auf jeden Fall, gerade während einer Diät.

 

Ob Über- oder Normalgewicht, es reichen dem Hund drei Mahlzeiten pro Tag. Eine große Mahlzeit anstelle von zwei oder drei kleinen Mahlzeiten sollte vermieden werden. Leckerlis oder Snacks für den Hund sind gleichzusetzen mit Süßigkeiten. Sie sind erlaubt, dürfen aber nur in Maßen gereicht werden. Auf diese Weise helfen Hundebesitzer ihrem Hund, dass er erst gar keine Speckröllchen ansetzt. Bei übergewichtigen Hunden ist eine Futterumstellung über einen längeren Zeitraum wichtig.

 

Ein wichtiger Punkt ist die Bewegung. Körperliche Aktivität ist ein starker Helfer im Kampf gegen Übergewicht beim Hund. Dies kann für eher träge Vierbeiner viel Überwindung kosten. Der Hundebesitzer muss dabei viel Geduld beweisen. Mit der Zeit wird der Hund dann aber wieder die Lust an Bewegung entdecken und freiwillig nach draußen wollen und herumtoben. Die Menge an Bewegung hat auch etwas mit der Hunderasse zu tun. Ein Hütehund zum Beispiel braucht mehr Bewegung als ein Wachhund.

 

Doch Bewegung schadet keinem Hund, ganz gleich um welche Rasse es sich handelt. Man sollte die Menge und Art der Bewegung einfach dem Hund anpassen. Es macht keinen Sinn, mit dem Hund von heute auf Morgen gleich drei Stunden gassizugehen, wenn er bislang immer nur für eine Viertelstunde rausging. Springt ein Hund gerne ins Wasser, macht es Sinn, öfter an einen Teich zu gehen und ihm dort Stöckchen ins Wasser zu werfen. Er liebt es, ins Wasser zu springen und kommt dabei seinem Ziel näher, sich von Übergewicht zu befreien.

Hundefutter bei Magen- und Darmproblemen

Vielen Hundebesitzern ist es sicherlich nicht fremd, dass auch ihr geliebter Vierbeiner an Magen- und Darmproblemen leiden kann. Oft wird nach Lösungen gesucht, um den Hund von seinen Leiden zu erlösen. Die Suche nach einer Lösung beginnt meist mit einem anderen Futter oder dem Versuch einer mehr abwechslungsreichen Kost.

 

Dazu sollten Hundebesitzer wissen, dass das Verdauungssystem von Hunden eigentlich nicht auf eine abwechslungsreiche Ernährung ausgelegt ist. Viele Hunderassen vertragen keine Abwechselung auf dem Speiseplan. Sie reagieren mit Verdauungsbeschwerden wie Durchfall und Erbrechen. Ein empfindlicher Magen beziehungsweise Darm ist der Grund. Von bestimmten Nahrungsmitteln sollte der Hund grundsätzlich nichts bekommen. Hierzu zählt vor allem die beim Menschen sehr beliebte Schokolade. Diese ist für den Hund absolut tabu, denn sie ist aufgrund des enthaltenen Theobromins giftig für den Hund.

 

Leider ist es bei vielen Hundebesitzern alltägliche Gewohnheit, ihren Hund vom Tisch zu füttern. Hier ein Stück Brot, da ein paar Nudeln, Joghurt oder auch Fleisch. Das sollten sie lieber lassen, denn Hundeliebe geht in diesem Fall nicht durch den Magen. Nicht alles, was der Mensch isst, ist auch gut für den Hund. Einem empfindlichen Hundemagen wird das nämlich schnell zu viel und er reagiert mit Blähungen, Durchfall, Erbrechen. Gerade Milchprodukte verträgt ein Hundemagen sehr schlecht. Wie beim Menschen auch verursachen laktosehaltige Produkte Verdauungsirritationen.

 

Stellt der Halter nun Probleme bei seinem Hund fest, versucht dieser häufig, mit diversen Futtersorten zu experimentieren. Das ist zwar gut gemeint, jedoch kann sich dadurch das eigentliche Problem sogar noch verschlimmern. Prinzipiell benötigt die Verdauung beim Hund etwa zwei Wochen, um sich auf neues Futter einzustellen.

 

Die Empfindlichkeit analysieren

 

Wer die Ursache für die Empfindlichkeit des Hundes wissen möchte, muss auf verschiedene Symptome achten. Da wären einmal die Bauchschmerzen, die der Hund bekommt, wenn er etwas Falsches gefressen hat. Sind die Schmerzen derart heftig, dass sich der Hund krümmt, muss sofort der Tierarzt aufgesucht werden. Leider wird immer häufiger von Giftködern in den Medien berichtet. Bei starken Bauchschmerzen könnten sie der Grund sein. Sehr schmerzhaft sind ebenfalls Krankheiten wie eine Magenschleimhautentzündung. Auch hier kann nur der Tierarzt helfen.

 

Neben Bauchschmerzen ist Erbrechen ein Symptom, auf das geachtet werden muss. Für das Erbrechen sind teilweise vielfältige Gründe ursächlich, wie Parasiten, Magen-Darm-Entzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen oder auch Infektionserkrankungen. Erbricht ein Hund Galle, kann es sein, dass die Fütterungsabstände zu groß sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, genügt es, die Tagesration auf mehrere, kleinere Portionen über den Tag zu verteilen. Dabei muss auf feste Fütterungszeiten geachtet werden.

 

Erbricht sich der Hund häufig, ist der Gang zum Tierarzt zu empfehlen und anschließend auf ein magenschonendes Futter umzustellen. Bekanntermaßen treten bei einigen Hunderassen eher Blähungen auf. Hierzu gehören alle Bullrassen. Da sie eher dazu neigen, wird von vornherein zu einem hochwertigen Sensitiv-Futter geraten. Es wird dringend empfohlen, nichts zu füttern, was die Verdauung irritieren könnte.

 

Durchfall oder breiiger Kot? Oftmals kann ein Hundebesitzer den Unterschied nicht wirklich erkennen. Handelt es sich beispielsweise um breiigen Kot, kann die Ursache ein schlecht verdauliches Hundefutter sein. Hier hilft bereits eine Umstellung auf ein Sensitiv-Futter. Ursächlich für breiigen Kot kann ebenfalls sein, dass der Hund nervös ist. Hunde, die grundsätzlich eher nervös sind, haben häufiger Probleme mit dem Magen beziehungsweise Darm. Bei Durchfall mit wässriger Konsistenz heißt es, den Hund zu beoachten. Ist er munter? Dann hilft oftmals ein Nahrungsentzug über 24 Stunden. Bei länger anhaltendem Durchfall ist der Tierarzt der richtige Ansprechpartner. Dieser kann schnell untersuchen, ob eventuell Darmkrankheiten vorliegen.

 

Hautprobleme können ebenfalls ein Indiz für eine unausgewogene Ernährung sein. Eine gesunde und passende Ernährung spiegelt sich beim Hund in glänzendem Fell und einer gesunden Haut. Während der Wintermonate und der damit einhergehenden trockenen Heizungsluft können beim Hund trockene Haut und stumpfes Fell die Folge sein. Auch während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kommt dies häufig vor. Ein Dauerzustand sollten trockene Haut und stumpfes Fell natürlich nicht sein. Was beim Hund ebenfalls vorkommt sind offene und blutige Stellen auf der Haut. Es handelt sich um die sogenannten Hotspots, die plötzlich auftreten, mit starkem Juckreiz verbunden und nur auf einer Stelle vorzufinden sind. Diese Hotspots können auf eine Unverträglichkeit oder Allergie beim Hund hinweisen. Hochwertiges Hundefutter oder spezielles hypoallergenes Futter kann hier Abhilfe schaffen.

 

Typisch für eine Allergie oder Unverträglichkeit von Futter sind Entzündungen an den äußeren Gehörgängen, die sich im Innern des Ohrs und dort im äußeren Bereich durch eine Rötung zeigen. Probleme können selbstverständlich auch andere Ursachen wie beispielsweise Milben haben. Ist jedoch eine Futtermittelunverträglichkeit die Ursache für die Ohrenentzündung, muss festgestellt werden, auf welchen Inhaltsstoff der Hund reagiert. Der Tierarzt ist hier ebenfalls wieder der richtige Ansprechpartner.

 

Was der Halter füttern kann

 

Eine Schonkost für Hunde wird im Allgemeinen durch den Tierarzt ausgesprochen, der im Vorfeld eine Verdauungsirritation diagnostiziert hat. Bei der Schonkost ist es wichtig, dass das Hundefutter sehr gut, also hochverdaulich ist, und darüber hinaus dem Hund auch gut schmeckt. Leidet ein Hund unter Magen- und Darmproblemen, dann geht es ihm auch nicht gut und der Appetit lässt ebenfalls nach. Ein wenig schmackhaftes Futter würde er dann wohl gar nicht anrühren.

 

Es gibt heutzutage viele Sorten Hundefutter für den empfindlichen Hundemagen und -darm. Der Halter sollte lediglich darauf achten, dass das Hundefutter mit hochwertigen, leicht verdaulichen Zutaten hergestellt wurde. Wichtig ist jedoch bei sensiblen Hunden, dass sie nichts zusätzlich gefüttert bekommen. Bereits nach kurzer Zeit gehören dann Verdauungsprobleme der Vergangenheit an. Halter meiden beim Speiseplan des Hundes möglichst folgendes: Kaustangen, Knochen, Frischfleisch, Hüttenkäse, Quark, Joghurt, Essen vom Tisch und sämtliche Knabbereien.

 

Ganz nebenbei erwähnt, sind große Hunderassen tatsächlich sensibler, als ihre kleinen Artgenossen. Wie kommt das? Der Verdauungstrakt großer Rassen ist im Verhältnis zum Körpergewicht proportional kleiner, was sich auf die Sensibilität auswirkt. Durch die Fütterung von Hundefutter bei Magen- und Darmproblemen beispielsweise von Schecker müssten nach einer Umstellungszeit und einer Fütterungsdauer von etwa zwei Wochen die Probleme vergessen sein.

Futterumstellung beim Hund

Futterumstellung beim Hund

Wann und wie stelle ich das Futter um? Die Gründe für eine Futterumstellung können vielfältig sein. Eventuell liegt eine Unverträglichkeit des Futters beim Hund vor, oder aber er benötigt ein Spezialfutter aufgrund von Krankheit oder Allergie. Eine Futterumstellung sorgt darüber hinaus für Abwechslung im teilweise tristen Futteralltag. Der Eintritt in eine neue Lebensphase ist ebenfalls ein Grund für eine Futterumstellung. Bei einer bevorstehenden Umstellung jedoch gibt es Regeln zu beachten. Denn eine optimale Versorgung des Hundes muss auch mit einem neuen Futter sichergestellt sein.

 

Eine Futterumstellung beim Hund erfolgt bereits im jungen Alter. Bereits im Welpenalter stellt der Züchter das Futter um, und zwar vom Saugwelpenfutter auf ein Welpenfutter. Dies erfolgt in der Regel kurz vor der Abgabe des Welpen an den neuen Hundebesitzer. Das vom Züchter empfohlene Welpenfutter sollte vom neuen Halter möglichst einige Wochen nach der Übergabe weiter gefüttert werden. Ein sogenanntes „Adult“-Futter gibt es für den jungen Hund frühestens mit dem Erreichen seines Endgewichts. Für die Senioren unter den Hunden gibt es mittlerweile eine große Auswahl von speziellem Futter im Handel. Dieses soll an die Anforderungen von älteren Hunden angepasst sein. Immer mehr auch sind, unabhängig vom Alter eines Hundes, Hundekrankheiten und Unverträglichkeiten Grund für einen Futterwechsel. Diverse Spezialfuttersorten können gesundheitliche Aspekte gut unterstützen. Hunde, und hier meist ältere Hunde, leiden häufig an Übergewicht. Auch hier ist eine Futterumstellung auf Diätfutter vorteilhaft. Nicht immer sind die Beschwerden sofort diagnostizierbar. Dies bedeutet, es muss zunächst durch die Futterumstellung auf Spurensuche gegangen werden, um letztlich das geeignete Futter zu finden. Folgende Symptome können für eine Futterunverträglichkeit oder eine Futtermittelallergie sprechen:

 

  • häufig Durchfall
  • starke Blähungen
  • Erbrechen
  • Schuppiges und stumpfes Fell
  • Jucken, Kratzen, Hautentzündungen, Fellverlust

 

Bei Unklarheiten oder wenn sich die Symptome verstärken und über einen längeren Zeitraum andauern, sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden.

 

Das richtige Hundefutter finden

Mitunter kann die Suche nach dem optimalen Hundefutter zu einer schier unlösbaren Aufgabe werden. Denn im Handel gibt es für die unterschiedlichsten Ansprüche ein entsprechendes Futter. Hundefreunde finden zum Beispiel in den Regalen Futter für große und kleine Hunde, aktive und weniger aktive Hunde oder Futter für besondere gesundheitliche Bedürfnisse. Ziel sollte es immer sein, eine dem Alter des Hundes entsprechende, gut verträgliche Hundeernährung anzustreben, mit der der Hund gut klarkommt. Jetzt gibt es jedoch Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Weizen oder Soja, die nicht jeder Hund verträgt. Unverträglichkeiten zeigen sich immer häufiger und es sollte bei Verdacht auf Verdauungsproblemen überprüft werden, ob es womöglich am Getreide liegt. Neben Getreide verträgt auch nicht jeder Hund jede Fleischsorte. Es muss dann auf schonende Eiweiß- und Kohlenhydratquellen zurückgegriffen werden, wie Fisch, Reis und Kartoffeln. Häufig werden diese nämlich in Futter für empfindliche Hunde verarbeitet. Erst wenn der Hund ein Futter gut verträgt, kann er die darin enthaltenen Nährstoffe auch optimal verwerten.

 

Bei der Futterumstellung zu beachten

Eine Futterumstellung benötigt einige Zeit. Zu einer abrupten Umstellung wird nicht geraten, da sich besonders bei empfindlichen Hunden Verdauungsschwierigkeiten einstellen können. Diese gehen zwar vorüber, dennoch kann der Hundebesitzer dies mit einer langsamen Umgewöhnung an ein neues Hundefutter von vornherein vermeiden. Im Allgemeinen genügt eine einwöchige Umstellungszeit. In dieser Woche wird Schritt für Schritt das alte Futter gegen das neue Futter ausgetauscht. Etwa jeden Tag wird ein Anteil des alten Futters durch einen Anteil des neuen Futters ersetzt. In den folgenden Tagen wird in die Mischung immer mehr von dem neuen Futter beigemischt. Am Ende ist dann eine komplette Mahlzeit mit dem neuen Futter erreicht. Die Umstellungsphase muss nicht zwingend in einer Woche durchgeführt werden. Manche Hunde haben mit der Umstellung Probleme, was eine Verlängerung der Umstellungsphase notwendig macht. Dies bedeutet, dass über mehrere Tage nur eine geringe Menge des neuen Futters dem alten Futter beigemischt wird. Die Steigerung erfolgt dann eben etwas langsamer.

 

Bei der Verwendung von hochwertigem Hundefutter treten nur selten kurzzeitige Verdauungsirritationen auf. Es kann dennoch zu Blähungen oder leichtem Durchfall kommen. Bei länger andauernden Beschwerden muss der Tierarzt aufgesucht und eventuell die Futterumstellung abgebrochen werden. Treten die Beschwerden erst nach der Futterumstellung auf, muss über eine erneute Futterumstellung nachgedacht werden. Nicht jeder Hund verträgt jedes Futter. Aber für den Hundebesitzer ist es unter Umständen nicht leicht, bei der breiten Auswahl an Produkten gleich das richtige Hundefutter zu finden.

 

Welpen und Senioren

Jedes Alter stellt andere Ansprüche an die Ernährung. So gibt es spezielles Futter für Welpen und junge Hunde sowie für ältere Hunde. Junge Hunde müssen während ihres Wachstums ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Futter erhalten. Dieses Spezialfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe und kann eine angemessene Wachstumsgeschwindigkeit begünstigen. Hier muss darauf geachtet werden, dass Hunde im Wachstum die richtige Menge Futter bekommen. Wachsen junge Hunde zu schnell, kann dies zu Problemen am Knochen- und Gelenkapparat führen. Ab einem bestimmten Alter, das kommt auf die Rasse und die Größe des Hundes an, kann dann auf ein sogenanntes „Adult“-Futter umgestellt werden. Ist ein Hund ausgewachsen, bestehen nämlich andere Bedürfnisse an die Ernährung.

 

Bei den Senioren sieht es ähnlich aus, denn auch sie benötigen spezielles Futter. Im Alter verändern sich bei älteren Hunden die Aktivität, der Energiebedarf sowie die körperlichen Bedürfnisse, weshalb ein seniorengerechtes Futter Sinn macht. Das soll jetzt selbstverständlich nicht heißen, dass der Hund aufgrund der Gabe von „Senior“-Futter zum alten Eisen gehört. Ganz im Gegenteil kann Seniorenfutter dabei helfen, die Gesundheit eines älteren Hundes zu erhalten. Wann ein Hund nun als „Senior“ bezeichnet werden kann, hängt von der Konstitution und Rasse ab. Manche Hunde sind bereits ab dem 6. Lebensjahr ein „Senior“, anderen wiederum erst ab dem 8. oder 9. Lebensjahr. Eine Futterumstellung ist daher schwer von den Lebensjahren abhängig zu machen. Allerdings muss auch bei der Umstellung von normalem Futter auf Seniorfutter zu einer schrittweisen Vorgehensweise geraten werden. Manche Seniorfuttersorten liefern eventuell weniger Energie. In diesem Fall muss die Futtermenge entsprechend der Aktivität des Hundes angepasst werden.

 

Wer sich als Hundebesitzer mit der Futterumstellung schwer tut oder noch keine Erfahrungswerte sammeln konnte, sollte sich vom Fachmann, dem Tierarzt oder Züchter, eingehend beraten lassen.

Ernährungsberatung für den Hund

Ernährungsberatung für den Hund

 

Ein Hund benötigt wie der menschliche Körper Nährstoffe, um alle lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen aufrechterhalten zu können. Doch beim Thema Hundefutter sind sich viele Hundehalter nicht sicher, welches Futter das richtige für ihren Hund ist. Die unzähligen Hundefutterangebote verwirren die meisten Hundebesitzer.

 

Hunde sind Jäger und in der freien Wildbahn würde ihr tägliches Futter entsprechend aussehen. Neben erbeuteten Tieren verzehren sie auch deren Darminhalt. In der Not sagt ein Hund auch zu Pflanzen, Beeren und Früchten nicht „nein“. Im Prinzip braucht der Hund ein ausgewogenes Verhältnis von Nähr- und Vitalstoffen. Hier ist besonders auf hoch verdauliches Eiweiß zu achten, das für Wachstum, Muskulatur und Stoffwechsel verantwortlich ist. Kohlenhydrate und Fette dienen als Energielieferanten.

 

Auf die richtige Mischung kommt es an. Und zwar bei allen Hunden, ob Welpe oder Senior. Welpen wachsen schnell und benötigen viel Welpenfutter. Mit dem Alter ändern sich dann die Bedürfnisse, weshalb speziell auf das Alter des Hundes abgestimmtes Futter zurückgegriffen werden sollte. Häufig leiden Hunde an Krankheiten oder Allergien, was ein bestimmtes Futter und ein Ernährungsplan notwendig machen.

 

Nass- oder Trockenfutter?

Meist aus praktischen Gründen greifen Hundebesitzer auf Trocken- und Nassfutter zurück. Schließlich befinden sich darin alle notwendigen Nährstoffe. Zudem erspart die einfache Handhabung viel Zeit. Fertigfutter gibt es für jede Lebensphase des Hundes und gewährleistet die Versorgung, die er als Welpe oder später als Senior benötigt.

 

Wünschen Sie eine Ernährungsberatung für Ihren Hund? Kein Problem!

Speziell geschulte Ernährungsberater/innen, stehen Ihnen gerne in allen Ernährungsfragen zur Seite um das optimale Futter für Ihren Vierbeiner zu ermitteln. Ob struppiges Fell, Futter­mittelallergien, Einschränkun­gen des Bewegungsapparates oder Magen- und Darmprobleme – dies alles und noch einiges mehr lässt sich oft schon durch eine gezielte Futterumstellung oder durch das Beigeben von Nahrungsergänzungen beheben.

 

Hunde wissen warum sie sich für Schecker entscheiden!

 

Rufen Sie uns gerne an oder füllen Sie das Formular aus und unsere kompetenten Mitarbeiter werden sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Ernährung eines Welpen

Ernährung eines Welpen

Die Entscheidung für einen Welpen bringt eine große Verantwortung mit sich. Der Hund wird als treuer Freund seinen Besitzer und dessen Familie hoffentlich eine lange Zeit begleiten. Erfahrene Hundehalter wissen, dass die Ernährung und Erfahrungen der ersten Monate einen Welpen nachhaltig prägen. Sie legen den Grundstein für seine weitere Entwicklung.

 

Die richtige Ernährung vom ersten Tag an

In den ersten Wochen seines Lebens benötigt ein Welpe grundsätzlich nur die Milch seiner Mutter. Ist dies nicht gegeben, weil die Hündin nicht ausreichend Nahrung produziert, sollte zugefüttert werden. Jedoch darf es keine Kuhmilch sein, sondern dem Welpen sollte spezielle Welpenmilch gereicht werden. Ab der vierten Lebenswoche darf man ihm feste Nahrung zum Probieren geben. In spätestens der achten, manchmal auch schon früher, stellt die Hündin das Säugen ein.

 

Von nun an nehmen Welpen nur noch feste Nahrung zu sich. Für den Organismus des kleinen Hundes stellt die Umstellung von der Muttermilch zur festen Nahrung eine große Leistung dar. Daher ist es von Beginn an wichtig, den Kleinen mit hochwertigem Welpenfutter zu füttern. Dieses unterstützt die Umstellung und beugt Verdauungsstörungen vor. Welpenfutter ist zudem aus dem Grund wichtig, da junge Hunde andere Ansprüche an die Nahrung haben als ausgewachsene Hunde.

 

Hinzu kommt der hohe Energiebedarf des Welpen. Die Neugier und der Spieltrieb von kleinen Hunden scheinen unendlich. Tatsächlich sind die kleinen Racker viel aktiver als erwachsene Hunde. Auch aus diesem Grund sollte dem Welpen entsprechendes Welpenfutter gereicht werden. Sie benötigen mehr Kalorien sowie Proteine und Mineralstoffe, da ihr Bedarf höher ist. Zudem spielt bei großen Hunderassen das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor eine bedeutende Rolle. Das passende Verhältnis sorgt für einen gesunden, aber nicht zu schnellen Knochenaufbau. Ernährungsfehler in den ersten Monaten des Welpen können lebenslange Folgen haben. Daher ist darauf zu achten, dem Kleinen passende Welpennahrung zu füttern.

 

Die Fragen aller Fragen: Trockenfutter oder Nassfutter?

Es gibt Themen, da scheiden sich die Geister. Bei der Tiernahrung ist es das Thema oder die Frage „Trockenfutter oder Nassfutter?“, welche bis heute nicht eindeutig geklärt werden konnte. Welche Fütterungsform ist nun die bessere? Bei beiden Formen kann nicht wirklich davon gesprochen werden, dass die eine besser ist als die andere. Von Bedeutung ist die Deklaration des Hundefutters als Alleinfutter. Dadurch sollte gewährleistet sein, dass der Welpe alles bekommt, was er benötigt – Mineralstoffe, Nährstoffe und Vitamine. Gegenüber Nassfutter hat das Trockenfutter einige Vorteile. Trockenfutter muss intensiver gekaut werden, was das Zahnfleisch stärken soll. Da es nicht so schnell verdirbt wie Nassfutter, kann Trockenfutter länger im Napf bleiben.

 

Zudem lassen sich Reste des Trockenfutters einfacher aus dem Napf entfernen. Selbst nach dem Öffnen der Trockenfutterpackung bleibt das Futter vergleichsweise lange haltbar. Die Umwelt freut sich ebenfalls, denn es wandern nicht täglich leere Dosen in den Müll. Von dem energiereicheren Trockenfutter benötigt der Hundebesitzer weniger. Dadurch ist Trockenfutter vergleichsweise günstig. Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Dem Hund sollte daher immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Eventuell macht es Sinn, dem Welpen mehrere Trinkgelegenheiten in der Wohnung aufzustellen, um ihn zum Trinken zu animieren.

 

Neues Zuhause bedeutet Stress für Körper und Verdauung

Kommt ein Welpe in das neue Zuhause und zu seinem neuen Besitzer, dann bedeutet die neue Umgebung für den Kleinen zunächst einmal Stress. Die Trennung von der Mutter sowie den Geschwistern und dann auch noch von der vertrauten Umgebung ist für einen Welpen, körperlich und psychisch gesehen, eine Belastung. Bekanntermaßen ist Stress ursächlich für Infektionen und Verdauungsstörungen. Diese können verhindert werden, indem der Welpe das gewohnte Futter erhält, welches er von seinem vorherigen Zuhause kennt. Zudem sollte die Dosis anfangs weniger groß ausfallen, als diejenige, die er gewohnt ist. Der Verdauungsapparat wird dadurch in der Eingewöhnungsphase entlastet.

 

Hundebesitzer sollten die ersten zwei bis drei Tage den Welpen beobachten. Treten kein Durchfall, Erbrechen oder Blähungen auf, kann die Futtermenge moderat erhöht werden. Bei Durchfall und dem damit einhergehenden Flüssigkeitsverlust ist es allerdings unumgänglich, den Tierarzt aufzusuchen.

 

Regelmäßige Fütterungszeiten beeinflussen den Verdauungsapparat positiv. Zudem lernt der Welpe, dass er sich auf den Hundebesitzer verlassen kann und überdies wird mit festen Fütterungszeiten dem Betteln ebenfalls vorgebeugt. Nach einer gewissen Zeit, etwa 20 bis 30 Minuten, sollte der Napf entfernt werden. Auf diese Weise lernt der Welpe, seine Ration innerhalb dieses Zeitfensters zu fressen. Dies ist wichtig, da gerade im Sommer das Futter im Napf leicht verdirbt. Außerdem wird dem Besitzer schneller auffallen, falls der Hund einmal appetitlos ist und nicht alles auffrisst.

 

Was und wie viel soll gefüttert werden?

Die Menge des Futters hängt unter anderem auch von der Rasse und dem zu erwartenden Endgewicht ab. Auch die Bewegung des Hundes ist bestimmend für die Futtermenge. Am Ende ist aber auch jeder Hund ein Individuum. Daher gibt es auch bei jedem Hund eher gute und eher schlechte Futterverwerter. Hundebesitzer sollten von Anfang an darauf achten, den Hund nicht „zu gut“ zu füttern. Bedenkt man, dass es bei großen Hunderassen durch eine zu hohe Energiezufuhr in der Wachstumsphase zu Skelettschäden kommen kann, sollte man die Futtermenge von Beginn an überdenken. Zu viel Futter beschleunigt das Wachstum, allerdings nicht der Knochen, sondern der Muskeln. Für einen gesunden Knochenbau zudem wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Phosphor.

 

Weniger ist mehr, und viel hilft nicht viel!

Das im Handel erhältliche Futter enthält in der Regel alles, was der Welpe für ein gutes Wachstum benötigt. Prinzipiell kann sich der Hundebesitzer nach der folgenden Aussage gut richten: Je größer der Hund wird, desto langsamer sollte er wachsen. Ein Beispiel ist der Mini, der ausgewachsen gute fünf Kilo auf die Waage bringt, und zwar nach einem knappen Jahr. Einer Hunderasse, die später einmal großgewachsen sein soll, sollte man zum Wachsen zwei Jahre Zeit geben, um das Endgewicht zu erreichen.

 

Der Welpe entwickelt mit der Zeit seine Selbständigkeit, die sich auch beim Fressen zeigt. Der Hundebesitzer ist dafür verantwortlich, dass er nicht nur groß wird, sondern auch gesund ist und bleibt. Und das sieht man einem Hund auch an. Glänzendes Fell zeichnen einen gesunden Hund aus. Ist er rank und schlank, ohne mager zu wirken, sind dies ebenfalls Anzeichen dafür, dass er gesund ist. Ein gesunder Hund hat immer viel Freude an Bewegung, ist stets neugierig und spielt und tollt für sein Leben gern.