Rassenporträt „Z“

Der Zwergpinscher

 

ZwergpinscherUrsprünglich stammt der Zwergpinscher aus Deutschland. Er erinnert an eine Miniaturausgabe des Dobermanns. Trotzdem sich die beiden Hunderassen ähneln, haben sie außer dem Ursprungsland nichts gemeinsam. Heute wird der Zwergpinscher ausschließlich als Begleithund gehalten, während er früher als Jäger von Nagetieren gute Dienste tat. Sein genetisches Talent zur Rattenjagd trägt er weiterhin in sich. Dies ist sicher auch der Grund dafür, warum er sich ohne Zögern mit anderen Hunden anlegt, auch wenn diese viel größer sind. Der Zwergpinscher ist beim Menschen vor allem aufgrund seines ausgeglichenen Charakters beliebt. Er kann sich gut in die Gesellschaft einfügen, ist menschenbezogen, anhänglich und einfühlsam. Zudem ist er ein lebhafter und temperamentvoller Hund, der häufig eine enge Bindung zu Kindern aufbaut. Er eignet sich daher besonders gut als Familienhund. Obwohl der Zwergpinscher sehr selbstsicher ist, braucht er viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Wird ihm diese nicht gegeben, entwickelt er schnell auch mal Unarten, die ihm in der Folge schwer wieder abzugewöhnen sind. Dagegen hilft viel Auslauf und Möglichkeiten zum Toben. Mit anderen Hunden und Kleintieren vertragen sie sich in der Regel recht gut. Das Fell der Hunderasse ist glatt und hart. Der Zwergpinscher haart kaum und muss nur einmal in der Woche gebürstet werden.

 

Der Zwergschnauzer

 

ZwergschnauzerWie der Name bereits verrät, ist der Zwergschnauzer ein kleiner Verwandter des Schnauzers. Ursprünglich wurde er vor allem als Rattenjäger eingesetzt. In Nordamerika ist die wenig lautstarke Hunderasse besonders beliebt. In Familien gliedert er sich ohne Probleme ein. Konkurrenzdenken gegenüber Kleinkindern oder sonstige negativen Eigenschaften gibt es bei ihm nicht. Typisch für einen Kleinhund sind das Temperament und die Flinkheit. Dies trifft auch auf den Zwergschnauzer zu. Zudem ist er sehr wachsam, klug und lebhaft. Was den Zwergschnauzer so beliebt macht, das ist seine freundliche, gefällige und folgsame Art innerhalb der Familie. Fremden gegenüber entwickelt er Misstrauen und verhält sich zurückhaltend. Vorsicht ist im Umgang mit anderen Hunden geboten. Denn hier zeigt der Zwergschnauzer häufig Respektlosigkeit. Dies rührt sicherlich von seiner Züchtung als unerschrockener und mutiger Jäger zurück. Konfrontationen stellt er sich und will möglichst immer seinen Willen durchsetzen. Eine straffe Erziehung vermag jedoch, ihm rechtzeitig seine Grenzen aufzuweisen. Denn dann entwickelt er sich zu einem anpassungsfähigen und liebenswerten Hund. Die Pflege seines langhaarigen Fells ist überdurchschnittlich intensiv. Er haart allerdings sehr wenig, was zu seiner Popularität als Wohnungshund sicherlich beiträgt.

Rassenporträt „Y“

Der Yorkshire Terrier

 

Yorkshire-TerrierDer Yorkshire Terrier ist hierzulande eine beliebte Hunderasse. Die anerkannte Rasse ist etwa 115 Jahre alt, wobei sie natürlich bereits viel länger existiert. Zu Beginn war er ein Armeleutehund und musste überwiegend als Rattenfänger herhalten. Seinen Namen hat er von der englischen Grafschaft Yorkshire und stammt wie die meisten Terrier-Rassen aus Großbritannien. Der Yorkshire Terrier ist ein aufmerksamer und intelligenter Zwerg-Terrier. Aus der Zeit, als sie noch zur Jagd eingesetzt wurden, rührt ihr großer Mut und die Energie her, die den Terrier auch heute noch auszeichnet. Yorkshire Terrier benötigen viel Bewegung und der Halter muss viel Zeit zum Spielen aufbringen, und zwar bei jedem Wetter. Zwar sind sie lustig und lebhaft, können dennoch ihren eigenen Kopf und einen starken Willen haben. Haben sie sich ordentlich ausgepowert, sind sie ihrem Menschen gegenüber sehr anschmiegsam und liebesbedürftig. Da die kleinen Terrier gerne und oft bellen, teilweise sogar aggressiv werden können, ist eine strikte Erziehung von Anfang an Voraussetzung. Er macht sich besonders gut als Begleit- und Gesellschaftshund und kann wegen seiner Größe gut in Stadtwohnungen leben. Häufig wird er als Schoßhund betitelt, was aber keinesfalls seinem wahren Charakter entspricht. Das lange Haarkleid des kleinen Terriers ist mittellang, seidig, fein, glänzend und sehr glatt und benötigt viel Pflege. Vor allem auch dann, wenn er als Ausstellungshund dienen soll. Für diesen Fall sollte der Halter frühzeitig mit dem Wickeln der Haare zu beginnen.

Rassenporträt „X“

Der Xoloitzcuintle

 

XoloitzcuintleDie ursprünglich aus Mexiko stammende Hunderasse wird hierzulande eher selten gesehen. In der Geschichte weit zurück liegt der Ursprung der Hunderasse. In der damaligen Zeit wurde er als Vertreter des Gottes ?Xolotl? angesehen. Auf diesen ist offensichtlich sein Name zurückzuführen. Seine Aufgabe als Vertreter Xolotls bestand darin, die Seelen der Verstorbenen bis zu ihrer ewigen Ruhestätte zu begleiten.

 

Zurück in die Gegenwart, denn bei dieser Hunderasse handelt es sich um sehr attraktive Hunde. Das Erkennungszeichen der Rasse ist das vollständige oder fast vollständige Fehlen der Haare. Die Haut ist glatt und weich, der Körper harmonisch proportioniert. Der Xoloitzcuintle ist ein eher stiller und ruhiger Hund. Dennoch ist er fröhlich, aufmerksam und aufgeweckt und ein vorzüglicher Hausgenosse. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund.

 

Die Haut nimmt bei dieser Hunderasse eine bedeutende Stellung ein. Denn es fehlt bis auf wenige Stellen das Haar. Die Haut ist glatt und sensibel bei Berührung. Auch scheint sie wärmer zu sein. Die Wärme strahlt beim Xoloitzcuintle direkt aus, während sich bei behaarten Hunden die Wärmeausstrahlung zwischen den Haaren durch die normale Lüftung verliert. Die Haut dieser Hunderasse bedarf mehr Sorgfalt, da sie keinen natürlichen Schutz gegen die äußeren Wetterbedingungen hat.

Rassenporträt „W“

Der West Highland White Terrier

 

West-Highland-White-TerrierDer West Highland White Terrier kommt aus Großbritannien und zeichnet sich besonders durch seine dunklen Knopfaugen aus. Umgangssprachlich wurde dem kleinen Hund der Name ?Westie? gegeben. Er ist ein aktiver, unerschrockener Zeitgenosse, der wachsam, mutig, selbstbewusst und sehr charmant ist. Aber er kann auch gelegentlich ein klein wenig stur sein. Grundsätzlich zeigt er sich allerdings meist liebenswürdig und freundlich Menschen gegenüber. Er lässt sich viel einfallen, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Der Terrier braucht viel Bewegung. Bekommt er diese, ist er zu Hause ein ausgeglichener Charakter. Zum Spielen ist der kleine Westie daher immer zu haben. Lange Spaziergänge mag er ebenfalls. Aber wehe, wenn er unausgelastet ist. Dann fällt ihm so einiges ein, um seinen Menschen auf Trab zu halten. Bezüglich Erziehung sei erwähnt, dass es etwas Geduld und auch Konsequenz bedarf. Dann ist er aber recht gut erziehbar, es sollte ihm aber die Rangordnung unmissverständlich klar sein. Besonderes gibt es zu seinem Fell zu berichten. Der West Highland White Terrier haart nämlich nicht. Aus diesem Grund muss er regelmäßig getrimmt werden.

 

Der Weimaraner

 

WeimaranerZunächst muss bei dem aus Deutschland stammenden Weimaraner erwähnt werden, dass man genau prüfen sollte, ob man den Eigenschaften dieser Hunderasse gerecht werden kann. Bekanntermaßen werden Hunde vielfach nur wegen ihres Aussehens ausgewählt, ohne daran zu denken, dass eine nicht zum Hund passende Haltung zu gravierenden Problemen führen kann. Der Weimaraner ist ein Gebrauchshund und wird für den jagdlichen Einsatz gezüchtet. Aus diesem Grund eignet er sich weniger als Familien- und Begleithund. Denn an einen Gebrauchshund werden spezifische Anforderungen, die nichts mit den Eigenschaften eines Familienhundes zu tun haben.

 

Der Weimaraner ist also ein passionierter Jäger und der Hundeführer muss in der Lage sein, diese Passion zu nutzen. Zugleich muss er den Hund jederzeit unter Kontrolle haben. Wird der Hund nicht als Jagdhund eingesetzt, sucht sich der Weimaraner andere Kanäle, um seine Triebe zu befriedigen. Dies kann unter anderem auch zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen Hunden und Haustieren führen. Er ist ein Arbeitshund und muss angemessen beschäftigt werden. Ein großer Garten und lange Spaziergänge reichen definitiv nicht aus.

Rassenporträt „V“

Der Vieräugl

 

VieraeuglDer ursprünglich aus Österreich stammende Vieräugl ist ein beliebter Jagdhund. Die Brandlbracke oder Vieräugl gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Der Name Vieräugl rührt daher, weil er über den Augen ein rötliches Abzeichen hat. Einen gesicherten Herkunftsnachweis bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs nicht.

 

Dies rührt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand. Aufgrund seiner besonderen Eignung wird er für den schweren Dienst im Hochgebirge sowie im Flachland als Brackier und Schweißhund eingesetzt. Er hat ein angenehmes Wesen, wenn er entsprechend seinen Fähigkeiten eingesetzt wird. Allerdings ist er wegen seines Arbeitseifers weniger als Familienhund geeignet und wird daher vom Zuchtverband ausschließlich an Jäger abgegeben.

 

Eine Erziehung ist weniger möglich. Die Brandlbracke neigt mehr dazu, Aufgaben anzunehmen und löst Probleme eigenständig. Dadurch lässt sich die Brandlbracke ihren Anlagen entsprechend lenken. Ausreichend Bewegung und stetige Herausforderungen sind ein Muss, damit sie ihren ausgeglichen Charakter bewahrt. Beim Vieräugl sind erfahrene Hände notwendig. Denn ist der Hund unterfordert, kann er zuweilen auch zur Aggressivität neigen. Aufgrund des fest anliegenden Fells hält sich auch die Fellpflege in Grenzen, ganz im Gegensatz zur Haltung.

 

 

Der Volpino Italiano

 

Volpino-ItalianoWie der Name bereits verrät, stammt diese Hunderasse ursprünglich aus Italien. Der Volpino lässt sich auf dieselben Vorfahren wie der deutsche Zwergspitz zurückführen. Spitze sind eine sehr alte Form des Haushundes. In Italien wurde er beim Adel geschätzt, aber wegen seiner Wachsamkeit und seines Schutzinstinkts auch häufig beim einfachen Volk als Wachhund eingesetzt.

 

Der kleinformatige Spitz überzeugt mit seinem ausgeprägten Temperament. Er ist sehr anhänglich, lebhaft, immer fröhlich und ausgelassen. Er eignet sich hervorragend als Wachhund und kann zum Gehorsam erzogen werden, was ihn ebenfalls zu einem Familienhund macht. Das Fell des Volpino Italiano ist dicht und sehr lang und muss täglich gebürstet werden.

Rassenporträt „U“

Die Ungarische Bracke

Bei der Ungarischen Bracke handelt es sich um eine sehr alte und robuste Hunderasse. In der Vergangenheit setzten das ungarische Königshaus und der Adel die Rasse für die Wolfs- und Bärenjagd ein. Die Ungarische Bracke ist ein typischer Jagdhund. Die Hunde der Rasse sind sehr geschmeidig, teils etwas misstrauisch, aber niemals aggressiv.

 

Kurz gesagt – Die Ungarische Bracke

– ist ein Familienhund

– ist für die Wohnung geeignet

– braucht mittlere Fellpflege

– ist leichtführig

– braucht Auslauf

 

Der Ungarische Windhund

Der Ungarische Windhund ist eine bodenständige Jagdhunderasse, dessen eigentlicher Name Magyar Agár lautet. Das Alter der Rasse kann bis auf die Zeit der Eroberung des Landes durch die Magyaren zurückverfolgt werden. Damit der Hund noch schneller wurde, kreuzte man im 19. Jahrhundert weitere Windhundrassen mit ein.

 

Allgemein sind die Rüden der Rasse schwerer zu führen als die weiblichen Hunde. Die weiblichen Hunde gelten als sanfter. Die Hunde sind intelligent. Teilweise etwas schwieriger erziehbar, aber dennoch berechenbar und darüber hinaus sehr kinderlieb. Der Ungarische Windhund ist eher zurückhaltend, aber nicht von scheuer Natur. Dennoch ist er Fremden gegenüber wachsam, vor allem aber seinem Besitzer immer treu ergeben.

Wie alle Windhundrassen, benötigt auch der Ungarische Windhund viel Auslauf. Seine Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer machen ihn zu einem zähen Jagdhund. Seine Ausdauer ermöglicht es ihm, längere Strecken ohne Probleme zurückzulegen. Während er früher als ein vom Pferd aus geführter Jagdhund eingesetzt wurde, so wird er heute eher als Begleithund für Rennen und als Jagdhund verwendet.

 

Kurz gesagt -Der Ungarische Windhund:

– ist ein Familienhund

– braucht wenig Fellpflege

– ist leichtführig

– braucht Auslauf

 

Rassenporträt „T“

Bracke im SchneeDie Tiroler Bracke

Wie viele andere Brackenrassen, so stammt auch die Tiroler Bracke von der Keltenbracke ab. Bereits um 1500  und aus Österreich stammend, ist die Tiroler Bracke ein idealer Gebrauchshund für den Wald- und Bergjäger. Das allgemeine Erscheinungsbild der Rasse ist mittelgroß, kräftig, robust. Die Tiroler Bracke ist ein Jagdhund mit feiner Nase, einem guten Orientierungssinn und guter Ausdauer. Diese Hunderasse benötigt viel Auslauf. Der Hund hat einen freundlichen Charakter und ist sehr menschenbezogen. Allerdings ist die Tiroler Bracke nur als Familienhund geeignet, wenn sie auch als Jagdhund arbeiten darf oder sie entsprechende Alternativen hat. Bei der Erziehung des Hundes kann man prinzipiell nichts falsch machen, wenn man etwas Hundeerfahrung mitbringt. Außerdem sollten auch die natürlichen Anlagen der Tiroler Bracke genutzt werden. Das heißt, sie muss ihre Nase einsetzen dürfen und selbständig Aufgaben lösen können. Dann fühlt sie sich richtig wohl. Das Haarkleid der Tiroler Bracke ist dicht und grob. Eine leichte Unterwolle befindet sich unter dem Fell. Die Pflege gestaltet sich einfach. Es empfiehlt sich eine Bürste aus Naturborsten.

 

 

 

Der Tibet SpanielTibet Spaniel

Der Tibet Spaniel stammt aus China und in seiner tibetischen Heimat heißt er Jemtse Apso. Dies bedeutet so viel wie „geschorener Apso“. Die Bezeichnung rührt von seinem kurzen Fell her. Es ist nicht im Detail bekannt, wie lange es diese Hunderasse bereits gibt, aber wohl schon seit mehreren Jahrhunderten. Von den tibetanischen Hunderassen ist der lebhafte Tibet Spaniel der kleinste. Eigentlich hat er die Bezeichnung „Spaniel“ nicht wirklich verdient. Denn er hat keinen Jagdtrieb und daher nichts mit dem Spaniel gemein.

Der kleine, lebhafte und wachsame Tibet Spaniel ist ein fröhlicher und kerniger Hund. Er ist ausgesprochen wachsam und meldefreudig. Sobald etwas sein Misstrauen geweckt hat, zeigt er es auch an. Der Kleine möchte als vollwertiger Partner des Menschen beachtet werden. Er ist sehr aufmerksam, lernwillig und unerschrocken. All dies verbunden mit einem wesensfesten Charakter macht ihn zu einem großen Hund. Immer flott unterwegs, immer fröhlich und lebhaft, das ist zweifelsohne bezeichnend für die Rasse. Die Erziehung sollte liebevoll, aber dennoch konsequent erfolgen. Typisch für den Tibet Spaniel: Begegnet man ihm mit Druck oder Zwang, reagiert er mit einer fast schon hoheitsvollen Ignoranz.

Das Deckhaar des Tibet Spaniel ist sehr seidig, die Unterwolle dicht und fein. Regelmäßige Pflege ist daher Pflicht, gerade auch dann, wenn im Frühjahr und Herbst das Fell gewechselt wird. Wöchentliches Kämmen und Bürsten genügt bereits.

Rassenporträt „S“

Siberian HuskyDer Siberian Husky

Der Siberian Husky gehört zu den ältesten Hunderassen überhaupt. Ursprünglich kommt er aus dem nördlichen Sibirien und stammt von den Original-Schlittenhunden ab.

Der menschenfreundliche Siberian Husky ist ein Arbeitshund, der schnell, leichtfüßig und elegant in seiner Bewegung ist. Seine nordische Herkunft sieht man ihm wegen den aufrecht stehenden Ohren sowie die buschige Rute an. Darüber hinaus sind die Augen auffällig. Sie sind braun oder blau, können aber auch mehrfarbig sein. Seine Aufgabe als Schlittenhund erfüllt er auch heute noch. Leichtere Lasten kann er in mäßigem Tempo über große Entfernungen ziehen.

Die Charaktereigenschaften des Siberian Husky sind durchweg positiver Natur. Er ist freundlich, sanftmütig, menschenfreundlich, kontaktfreudig. Fremden gegenüber ist er nur selten misstrauisch und aggressiv. Als typischer Wachhund ist er daher nicht geeignet. Insgesamt ist er bezüglich seinem Verhalten sehr wolfsähnlich, starrköpfig und mit einem ausgeprägten Jagdtrieb. Aus diesem Grund sollte der Siberian Husky einer straffen Erziehung unterzogen werden. Er hat zudem einen stetigen Bewegungsdrang. Er sollte die Möglichkeit haben, diesen ausleben zu können. Der Hund fühlt sich im Rudel am wohlsten. Daher ist es sinnvoll, Siberian Huskys zu zweit zu halten. Die Fellpflege ist leicht zu bewältigen und auch ein Trimmen ist nicht notwendig.

 

 

Der Shiba InuShiba Inu

Bei dieser Hunderasse handelt es sich eventuell um die älteste der Welt. Genau weiß man, dass der Shiba auf jeden Fall eine uralte, aus Japan stammende, Rasse ist. Die Hunderasse zeichnet sich durch einen lebendigen und temperamentvollen Charakter aus. Er kann mit seiner Unternehmungslust überzeugen und spielt besonders gern mit Kindern. Innerhalb einer Familie ist er anhänglich und lässt sich leicht führen.

Sein Jagdtrieb darf allerdings nicht unterschätzt werden, der bei unzureichender Grenzsetzung zu einem Problem werden kann. Es muss sichergestellt sein, dass der Shiba genug ausgelastet ist. Dann erst verhält er sich zuhause gemäßigt und ruhig. Sein freundliches Wesen lässt zu, dass er sich mit anderen Hunderassen und Tierarten gut verträgt.

Fremden gegenüber zeigt er sich allerdings eher misstrauisch und zurückhaltend. Da der Shiba sehr intelligent und auffassungsbegabt ist, ist die Erziehung teilweise nicht einfach. Konsequenz ist das Zauberwort, das sich der Halter verinnerlichen sollte. Das Deckhaar ist pflegeleicht und hart. Die Fellpflege beim Shiba erfordert regelmäßiges Bürsten.

 

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Rassenporträt „R“

RiesenschnauzerDer Riesenschnauzer

Im süddeutschen Raum wurde der Riesenschnauzer ursprünglich als Treiber von Viehherden eingesetzt. Nachdem Züchter erkannten, dass es sich beim Riesenschnauzer um einen Hund mit wertvollen Charaktereigenschaften handelt, der zu hervorragenden Leistungen fähig ist, wird er seit 1913 zuchtbuchmäßig geführt und seit 1925 als Diensthund anerkannt.

Der Riesenschnauzer ist groß und kräftig sowie rauhaarig. Wer vor ihm steht, hat zunächst großen Respekt vor ihm. Jedoch hat er vom Wesen her einen gutartigen und ausgeglichenen Charakter, was ihn zu einem beliebten Familienhund macht. Was ihn vor allem auszeichnet, das ist seine unbestechliche Treue zu seinem Menschen. Darüber hinaus ist er klug, besitzt Ausdauer, Schnelligkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Wind, Regen, Kälte sowie Krankheiten. Er ist sehr belastbar und überaus selbstsicher, sodass er sich gut zum Begleit-, Sport-, Gebrauchs- und Diensthund eignet. Wer sich für einen Riesenschnauzer entscheidet, sollte ihn seinen Bewegungsdrang ausleben lassen, da er sonst nicht weiß, wohin mit all seiner Kraft. Beim Spielen könnte er dadurch nämlich schnell grob werden. Dies bedeutet, dass er neben viel Bewegung auch viel Platz benötigt. Die Fellpflege ist einfach, da das Fell des Riesenschnauzers nur gelegentlich getrimmt werden muss.

 

 

Rottweiler

Der Rottweiler

Der Ursprung des Rottweilers geht bis in die Römerzeit zurück, wo er als Hüte- und Treibhund gehalten wurde. Damit zählt er zu den ältesten Hunderassen. Durch sein aufmerksames und arbeitseifriges Wesen ist der Rottweiler bis heute ein idealer Gebrauchshund. Mitunter kommt er deshalb auch im Polizeidienst zum Einsatz. Der Rottweiler schindet mit seiner imposanten Erscheinung Eindruck, dennoch hat er einen freundlichen, anhänglichen Charakter, was ihn zugleich zu einem beliebten Familienhund macht. Er ist darüber hinaus unerschrocken und selbstsicher, weshalb er eine konsequente Führung benötigt. Ansonsten könnte er selbst über sein Handeln entscheiden. Und hier sind Rüden dominanter als Hündinnen anzusehen. Sein Wesen ist prinzipiell friedlich. Dennoch könnte sein hoher Schutztrieb unkontrolliert zu Problemen führen. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Sozialisierung von großer Bedeutung. Trotzdem geht ihm seine Familie über alles. Der Rottweiler ist ein ausgesprochen treuer, loyaler und liebevoller Hund. Auf der anderen Seite aber auch verteidigungsbereit, wenn er den Eindruck hat, dass Gefahr droht.

Rassenporträt „P“

PekingeseDer Pekingese

Der Pekingese ist auch bekannt als Pekinese oder Peking-Palasthund. Bezüglich der Herkunft heißt es, dass die Kaiserwitwe Tze Hsi eine Rassebeschreibung erließ. Aus dieser ging hervor, dass der Pekinese krumme und kurze Beine haben sollte. Dies aus dem Grund, damit er nicht davon laufen könne. Als Zeichen von Vornehmheit sollte er einen Pelzkragen besitzen. Nachdem 1860 die ersten Pekingesen nach England kamen, wurden sie sehr schnell zum Hund der feinen Gesellschaft. Bezüglich Charakter ist zu erwähnen, dass der Pekingese intelligent und selbstbewusst ist. Zudem zeichnen ihn seine Furchtlosigkeit und Wachsamkeit aus. Als Kinderhund kann er nicht bezeichnet werden. Er ist zwar sehr liebebedürftig, aber stellenweise auch eifersüchtig und ist manchmal trotzdem ein wenig distanziert.

 

Für die Pflege muss sein Halter viel Zeit aufbringen. Denn der Pekingese benötigt eine sorgfältige Pflege und darüber hinaus hochwertiges Futter. Auslauf benötigt er eher wenig. Bei länger andauernden Spaziergängen kann er mitunter durch sein langsames Tempo sogar nerven. Aber in diesem Fall lässt er sich problemlos auf dem Arm tragen.

 

 

Papillon

Der Papillon

Der Papillon wird auch Kontinentaler Zwergspaniel oder Phaléne genannt. Die Rasse stammt aus Frankreich und es sind wohl die großen Ohren, die bei dieser Rasse als klares Erkennungsmerkmal gelten. Der Papillon ist sehr familienbezogen, zudem lebhaft und intelligent. Sie sind immer bereit zum Spielen, Toben und Schmusen. Die Zwerghunde lieben lange Spaziergänge. Denn hier haben sie die Möglichkeit, sich richtig auszutoben. Er ist zwar eine kleine Hunderasse, beeindruckt dennoch durch seine Erscheinung. Er gilt als verspielter Familienhund, baut jedoch zu Kindern keine besonders enge Bindung auf. Fremden gegenüber ist er ebenfalls eher zurückhaltend. Er gilt als idealer Begleiter für Schulkinder oder ältere Personen, allerdings nicht für Kleinkinder. Für den sensiblen Papillon sind Kleinkinderhände ein wenig zu grob.

 

Man sieht es ihm kaum an, doch der Aufwand für die Fellpflege hält sich in Grenzen. Das Langhaar der Rasse muss nicht getrimmt oder verschnitten werden. Unterwolle besitzt er nicht, weshalb ein wöchentliches Auskämmen mit weicher Bürste oft ausreichend ist. Die langen Ohrenfransen jedoch benötigen häufiger eine Behandlung mit einem feinen Kamm, da es sonst zu Verfilzungen kommen kann.

Rassenporträt „N“

NeufundländerNeufundländer 

Ein echter Hütehund ist der Neufundländer Mit seinem meist braunen Fell wirkt der wuschelige Hund wie ein Knuddelbär. Allerdings verteidigt er auch gerne seine Familie. Der Neufundländer kann eine Schulterhöhe bis zu 71  cm erlangen und bietet bei der Größe ein Gewicht um die 65 kg. Gezüchtet wurde der Neufundländer, um als Zug und Wasserhund seinem Herrchen zu dienen. Doch heutzutage  ist er ein Begleithund, der achtsam auf seine Familie aufpasst.

Das Fell des Neufundländers ist wasserundurchlässig und bedarf dadurch eine besondere Pflege und ein tägliches Bürsten, um Knoten und Ungeziefer vorzubeugen. Der Neufundländer ist ein Arbeitshund und sollte stets mit Aufgaben betreut werden, die in geistig und körperlich fordern. Vor Gewässern macht er keinen Halt, denn sein angezüchteter Instinkt lässt ihn als wahren Schwimmmeister erscheinen.

Ein Neufundländer ist ein liebevoller Hund, der auch gerne als Familienhund genommen wird. Allerdings sollte man bei einem großen Hund darauf achten, dass er Freiraum braucht Eine Etagenwohnung ist daher nicht besonders geeignet Der Neufundländer sollte viel Auslauf und/oder einen großen Garten zur Verfügung gestellt bekommen.

 

 

Norfolk TerrierNorfolk Terrier 

Dieser kleine, meist braunhaarige Hund erreicht eine Schulterhöhe von circa 26 Cm und ein Gewicht zwischen 5 und 7 kg. Er stammt aus England und wurde früher für die Jagd eingesetzt. Der kleine drahtige Terrier ist ein eigensinniges Wesen, welcher aber neben dem kleinen Teufel auch ein liebevoller Hund ist. Durch seine geringe Körpergröße ist er ein Allrounder und kann im Rucksack, in der Handtasche und sogar auf einem Flug problemlos mitgenommen werden. Der Terrier ist durch seine Zucht ein ausdauerndes Tier und kann auch auf langen Wanderungen mithalten. Das Tier hat einen großen Bewegungsdrang und muss dementsprechend beschäftigt werden. Das Norfolk Terrier hat dünnes, drahtiges Haar, welches kaum Pflege braucht, ein- bis zweimal im Jahr sollten die abgestorbenen Haare entfernt werden.

Rassenporträt „M“

MalteserMalteser

Gutmütig und liebevoll ? so kann man den Malteser am besten beschreiben. Der kleine Malteser fällt zunächst auf wegen seinem langen Fall, welches im Alter von acht Monaten das Jugendfell ersetzt. Erst ab dem dritten Lebensjahr ist das Fell des Maltesers voll entwickelt. Malteser sind für ihren sanftmütigen Charakter bekannt. Von einem ausgeprägten Jagdtrieb kann bei einem Malteser nicht gesprochen werden. Aus diesem Grund sind sie auch leicht erziehbar. Auszeichnend für Malteser ist ebenfalls, dass sie nicht besonders aktiv sind. Sie gehören eher in die Kategorie ruhig und gemütlich. Zudem sind sie wenig anspruchsvoll, aber immer aufmerksam und freundlich. Für sie spricht außerdem, dass sie Fremden gegenüber keine Aggressivität zeigen. Auch wenn die Vermutung aufkommt, dass Malteser langweilig seien, ist dies keineswegs so. Sie sind lebhaft, wachsam und sehr intelligent. Auch noch wenn sie ins Alter gekommen sind, spielen sie liebend gern. Und obwohl sie durch ausgiebiges Herumtollen selbst für Bewegung sorgen, lieben Malteser viel Bewegung und Auslauf wie jeder andere Hund auch. Malteser benötigen eine liebevolle Bezugsperson und wollen von ihr umsorgt werden. Ein besonders gutes Verhältnis haben Malteser vielfach oft auch mit Kindern. Durch ihr langes Fell ist tägliche Pflege mit einer Bürste empfehlenswert. Denn das Fell neigt zu verfilzen. Malteser zählen zu den „pflegeleichten“ Hunden in Bezug auf Charakter, Haltung und Pflege.

 

 

Mops

Mops

Jeder kennt ihn – den Mops. Unverkennbar ist sein breiter Kopf sowie sein muskulöser Körperbau. Er kommt als eine starke Persönlichkeit daher, obwohl er als gewöhnungsbedürftig gilt. Aus Doggen herausgezüchtet, begleitete der Mops vor etwa zweieinhalb Tausend Jahren buddhistische Priester. Später, im 16. Jahrhundert, kamen sie nach Holland. Hier galten sie als Begleithunde von Aristokraten und Könige. Der Name Mops stammt vom Germanischen „mup“ ab. Dies bedeutet in etwa soviel wie „mürrisch das Gesicht verziehen“. Und das passt zum Mops. Man kennt den Mops als übermütiger und temperamentvoller Hund voller Lebensfreude und Humor. Zwischendurch ist er auch mal ruhig und nachdenklich, wodurch er insgesamt als ausgeglichener Hund bezeichnet werden kann. Vor allem kommen die Hunde sehr gut mit Kindern zurecht, da sie als sehr freundlich und gutmütig gelten. Im Allgemeinen ist der Mops ein angenehmer Haushund, der auch im Umgang mit anderen Tieren und Artgenossen ein friedliches und soziales Verhalten an den Tag legt. Bezüglich Fellpflege ist der Mops dank seines glatten Fells wenig anspruchsvoll. Zudem ist er ein unkomplizierter Begleiter, der sich auch in kleinen Wohnungen wohlfühlt. Auszeichnend für den Mops sind sein ausgeprägtes Sozialverhalten und seine Anpassungsfähigkeit. Dies macht seine Haltung sehr angenehm.

Rassenporträt „L“

Lakeland TerrierLakeland-Terrier 

Der beliebte Lakeland-Terrier ist ein sehr vielseitiger und temperamentvoller Jagdhund, der sich mittlerweile auch als Haushund einen Ruf gemacht hat. Allerdings ist er keineswegs ein Schoßhund. Der Terrier braucht Bewegung, und zwar viel Bewegung.

Es heißt, dass der Lakeland-Terrier ein ausgesprochen scharfer Hund sei. Dies ist jedoch nicht sein einziges Wesensmerkmal. Er ist sehr verspielt, vergnügt, gehorsam und besonders anhänglich. Der Terrier wird bis zu 37 cm groß, ist von schmaler Statur und ist mit seinem Gewicht von bis zu 8 kg ein Leichtgewicht. Die Unterwolle seines Fells ist dicht und weich. Das Deckhaar hingegen dicht und hart.

Bei den Fellfarben gibt es verschiedene Kombinationen, wobei eine typische Kombination Lohfarben mit Schwarz ist. Regelmäßiges Bürsten trägt zu einem gepflegten und glänzenden Fell bei. Rassetypisches Trimmen des Fells ist zweimal im Jahr notwendig. Mit einer Fellschere lässt sich zwischendurch störrisches Fell sehr gut nachschneiden. In seinem engen Umfeld verträgt er sich grundsätzlich gut mit anderen Hunden und auch das Verhältnis zu Kindern hat sich bisher als unproblematisch gezeigt.

 

 

LabradorLabrador-Retriever

Bei dieser Rasse handelt es sich um stattliche Hunde, die bis zu 60 cm groß werden und ein Gewicht von 30 bis 35 Kilogramm erreichen. Sein Erscheinungsbild ist insgesamt kräftig, muskulös und harmonisch.

Mit einem Labrador-Retriever lässt es sich gut zusammenleben und auch zusammenarbeiten. Es handelt sich um eine intelligente, fleißige und fügsame Rasse. Außerdem ist der Hund reaktionsschnell und zeichnet sich ebenfalls durch seine Anhänglichkeit aus. Ganz ohne Fellpflege kommt auch diese Hunderasse nicht aus. Zwar bedarf das Fell kein tägliches Bürsten, dennoch muss das dichte, glatt kurze und etwas harte Haarkleid ab und zu gebürstet werden. Das Fell des Labrador-Retrievers ist in der Regel einfarbig, wobei schwarze- und helle Brauntöne weit verbreitet sind.

Wer sich für einen Labrador-Retriever entscheidet, muss ihm Gelegenheit zur Bewegung geben und ihn beschäftigen. Ansonsten eignet sich der Hund zum Apportieren bei der Jagd. Er gehört daher ganz und gar nicht zu den Stubenhockern oder Langweilern. Sein Verhältnis zu Kindern und anderen Hunden ist im Allgemeinen gut.

Rassenporträt „K“

KönigspudelKönigspudel

Auch der Königspudel hat ein auffallendes Fell, welches sich durch Scheren zu interessanten Frisuren kreieren lässt. Es ist jedoch sehr pflegeintensiv. Der Königspudel verliert keine Haare, was ihn besonders für Allergiker interessant macht. Königspudel gibt es in verschiedenen Farben. Der Königspudel erreicht eine Schulterhöhe von maximal 62 Zentimetern. Aufgrund seiner lieben und anhänglichen Art ist der Großpudel bei Familien und Singles sehr beliebt. Der Pudel sollte nicht im Zwinger gehalten werden, denn er braucht seinen Menschen um sich.

 

 

KurzhaarcollieKurzhaarcollie

Der Kurzhaarcollie kommt ursprünglich aus Schottland. Er wird zwischen 51 und 61 Zentimeter groß und hat eine Lebenserwartung von 12 bis 15 Jahren. Er zählt zu den Hütehunden, ist freundlich, intelligent und kontaktfreudig. Seine Fellfarben sind:

 

– Drei Farben
– Blau Merle
– Sable Merle
– Weiß
– Zobel
– Zobel und Weiß

 

Der Kurzhaarcollie ist eine sehr schöne Hunderasse, die überaus beliebt ist. Auch wenn das Tier außerordentlich intelligent ist sollte kein Hundehalter erwarten, dass ein Kurzhaarcollie sofort aufs Wort hört und Menschen rettet. Auch bei dieser Rasse muss ein Mensch erzieherisches Engagement zeigen, um einen wohlerzogenen Kurzhaarcollie zu bekommen.

Rassenporträt „J“

Jack RusselJack Russel Terrier

Der Bewegungsdrang der Jack Russel Terrier ist hoch, er sollte also nicht von einem Couch Potatoe ausgesucht werden. Ursprünglich kommt dieses Tier aus Großbritannien. Er wird 23 bis 31 Zentimeter groß und wiegt dann zwischen 4 und 8 Kilogramm. Der Jack Russel Terrier braucht wenig Pflege und ist flink und klein. Er ist geschmeidig, klein und flink und hat ein glattes oder raues Fell. Manchmal ist es auch stichelhaarig. Die Fellfarbe ist weiß mit braun oder schwarz. Der Jack Russel Terrier braucht Möglichkeiten um sich richtig austoben zu können. Sie begleiten ihren Halter gerne beim Reiten, Fahrradfahren oder beim Laufen. Der Hund benötigt wenig Pflege, denn das Fell ist robust und kurz. Die kleinen Kraftpakete lieben die Abwechslung und haben, solange sie spannende und abwechslungsreiche Übungen haben, kaum Probleme mit dem Gehorsam.

 

 

Japan ChinJapan Chin

Wie der Name schon sagt kommt der Japan Chin aus Japan. Der kleine Hund wird normalerweise bis 28 Zentimeter groß und 6 Kilogramm schwer. Dieser Hund hat einen eher geringen Bewegungsdrang und ist relativ leicht zu erziehen. Sein langes, feines und seidiges Fell benötigt ein wenig Pflege, damit es schön aussieht. Die Fellfarben reichen von Weiß über Gelb zu braun und schwarz. Schwarz-weißes und ockerfarbenes Haar sind auch vorhanden. Ein Japan Chin ist ein eleganter Hund, der auf seine Streicheleinheiten besteht. Er ist kontaktfreudig und geht gerne spazieren. Egal ob er lange draußen ist oder nur eine kurzen Spaziergang absolviert, der Hund ist zufrieden. Aus diesem Grund ist der Japan Chin der perfekte Hund für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind mit dem Hund zu toben und durch die Gegend zu rasen.

Rassenporträt „I“

Irischer WolfshundIrish Wolfhound

Der Irish Wolfhound ist ein Hund einer Rasse aus, wie der Name schon sagt, Irland. Diese Hunde  zählen zu den Windhunden und zeichnen sich durch einen lieben Charakter aus. Ihre beachtliche Größe brachte ihm den Beinamen ?Gentle Giant?, was mit ?sanfter Riese? zu übersetzen ist, ein. Das Haar ist rauh und hart, an manchen Stellen sogar drahtig. Die Farbe des Felles kann sehr vielseitig sein. Starke Muskeln machen sein Erscheinungsbild kräftig. Trotzdem sind seine Bewegungen elegant und leicht.

 

IslandhundIslandhund

Auch hier verrät der Name die Herkunft des Hundes. Ein Rüde sollte im Idealfall 46 Zentimeter hoch sein, während die Hündinnen eine Idealgröße von 42 Zentimeter haben sollten. Stehende Ohren und eine Ringelrute machen diesen Hund aus. Dieser Hund ist lebhaft und selbstsicher. Neugierde, Freundlichkeit und Verspieltheit machen das Wesen des Islandhundes aus. Sein Fell ist extrem dicht und sehr wetterfest. Es gibt Hunde mit kurzen und mit langen Haaren. Das Fell des Islandhundes gibt es in vielen Farben, wenn eine zweite Farbe dazu kommt ist es meistens weiß.

 

 

 

Irish TerrierIrish Terrier

Der irische Terrier wird etwa 45 Zentimeter groß. Die Weibchen sind etwas leichter als die Rüden. Gerne lässt sich der Irish Terrier als Familienhund, Hofhund oder Wachhund einsetzen. Schnelligkeit und Anmut zeichnen diesen Hund aus. Es handelt sich um einen leicht erziehbaren Hund, dem unberechtigterweise nachgesagt wird, dass er leicht in Streit mit anderen Hunden kommt. Er zeigt sich immer sehr mutig und erkämpft immer bis zum bitteren Ende. Die glatten Haare sind dicht und drahtig.

Rassenporträt „H“

Harzer FuchsHarzer Fuchs
Der Harzer Fuchs ist ein Hütehund, der aus Deutschland kommt, aber mittlerweile vom Aussterben bedroht ist. Es gibt kaum noch Wanderschäfer, so dass der Harzer Fuchs nicht mehr benötigt wird. Es handelt sich beim Harzer Fuchs um eine Rasse, die zwischen 50 und 60 Zentimeter groß wird. Sein Gewicht liegt bei 22 bis 28 Kilogramm. Sein rötliches Fell reicht von cremefarben bis hirschrot und ist lang, mit dichtem Unterhaar, damit ihm das Wetter kaum was anhaben kann. Wendig, intelligent und temperamentvoll ist der Harzer Fuchs nur für bewegungsfreudige Menschen geeignet. Dieser Hund braucht eine Aufgabe, die ihn geistig und körperlich fordert, damit er nicht unglücklich wird.

 

 

Havaneser

Havaneser
Ein kleiner süßer Knuddelhund ist der Havaneser. Sein Fell kann in vielen verschiedenen Farben sein. Er wird zwischen 21 und 29 Zentimeter groß und hat ein Gewicht zwischen 3 und 9 Kilogramm. Sein langes Deckhaar ist gewellt und weich. Der verspielte und liebevolle Hund entwickelt eine enge Beziehung zu seinem Menschen und lässt sich gut erziehen. Wenn er täglich seinen angemessenen Auslauf bekommt, kann eine Havaneser gut in einer Wohnung gehalten werden.

 

 

HuskyHusky
Der Husky ist bekannt als Schlittenhund. Die Rüden werden zwischen 53 und 60 Zentimeter hoch, während die etwas kleiner sind (50-56 Zentimeter). Leichtfüßig und elegant geht der Husky durchs Leben. Es handelt sich bei einem Husky um ein ausdauerndes Arbeitstier, dass sich durch Schnelligkeit und Kraft auszeichnet. Das mittellange Fell ist im Unterfell weich und dicht. Das Deckhaar ist steif und lang. Die buschige Rute und auch die aufrecht stehenden Ohren weisen darauf hin, dass der Husky aus dem Norden kommt.

Rassenporträt „G“

Golden RetrieverGolden Retriever

Der Golden Retriever zählt zu den größeren Hunden. Er kann zwischen 51 und 61 Zentimeter hoch werden. Ursprünglich kommt der Hund aus Großbritannien. Seine Lebenserwartung liegt bei 13 bis 15 Jahre. Sein Fell ist golden und/oder cremefarben. Der Golden Retriever ist in der Regel gelassen und ruhig, mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Diese Hunderasse wird sehr gerne in Familien gehalten, da er äußerst selten beißt oder schnappt.

Ursprünglich wurde der Golden Retriever  gezüchtet, um Wassergeflügel zu apportieren.

 

 

GreyhoundGreyhound

Der Greyhound wurde ursprünglich als Hochwildjagdhund genutzt. Heute jedoch wird diese Rasse als Renn-, Hetz- und Begleithund genutzt. Der Greyhound wird zwischen 69 und 76 Zentimeter groß, erreicht ein Gewicht von 27 bis 32 Kilogramm und hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Ein glattes Fell hat der Greyhound, welches ind vielen verschiedenen Farben zwischen weiß und Schwarz aufweisen kann. Auch gescheckte Formen sind vertreten.

Der Greyhound ist sehr anpassungsfähig und anhänglich. Er braucht wenig Pflege und ist im Allgemeinen sehr anspruchslos.

 

 

GroenlandhundGrönlandhund

Der Grönlandhund ist ein Schlitten-, Schutz- und Wachhund. Es handelt sich um eine der ältesten Hunderassen überhaupt. Es handelt sich beim Grönlandhund um einen robusten, kraftvollen und zähen Hund. Er erreicht eine Größe von 56 bis 64 Zentimeter. Sein durchschnittliches Gewicht liegt bei 30 bis 32 Kilogramm. Er verfügt über eine doppeltes Haarkleid, welches aus einer dichten und weichen Unterwolle und einem glatten und harschen Deckhaar, das keine Wellen und Locken aufweist. Das Fell kann alle Farben haben und ein- oder mehrfarbig sein. Kleine, dreieckige Ohren, die an den Ecken abgerundet sind, trägt der Grönlandhund stramm aufrecht.

Rassenporträt „F“

FinnenspitzFinnenspitz

Der Finnenspitz ist ein eher kleiner Hund, aber recht robust. Er erreicht eine Schulterhöhe zwischen 39 und 50 Zentimeter. Das Fell ist rot- bis goldbraun und relativ lang. Es ist etwas steif auf dem Rücken und am Hals. Der Hund ist lebhaft und mutig. Er wird gerne als Jagdhund eingesetzt und ist deshalb nicht sehr ruhig. Er bellt gerne ist aber zu seinem Herrchen oder Frauchen gutmütig und freundlich. Ein Finnenspitz muss beschäftigt werden. Wenn er nicht zur Jagd benutzt wird braucht er viel Auslauf und Beschäftigung.

 

Französische BulldoggeFranzösische Bulldogge

Die französische Bulldogge ist ein kleiner Gesellschafts- und Begleithund. Er hat ein kurzes Gesicht und ist fröhlich, umgänglich und verspielt. Sein Herrchen oder Frauchen wird von ihm sehr geliebt und der Umgang mit Kindern ist für ihn aufgrund seiner Verspieltheit eine wahre Freude. Kompakt und mit solidem Knochenbau ist die französische Bulldogge sehr beliebt, bei Familien mit Kindern. Das Fell dieses Hundes ist kurz, weich und glänzend. Die Fellfarbe reicht von Rot bis Milchkaffee. Das Gewicht der französischen Bulldogge liegt zwischen 8 und 14 Kilogramm, das nicht wirklich überschritten werden sollte, damit der Hund nicht träge wird. Seit 1880 gibt es in Frankreich Rassevereine für die französische Bulldogge.

 

 

FoxterrierFoxterrier

Ein Foxterrier ist ein temperamentvoller Hund, der entweder über glattes oder drahtiges Haar verfügt. Aufgeschlossen und sehr arbeitsfreudig wird er gerne bei der Fuchsjagd eingesetzt. Er ist ein freundlicher Hund, der viel Beschäftigung und Bewegung benötigt. Wird er also als Familienhund gehalten, muss die Familie schon sehr aktiv sein um mit dem kleinen Racker Schritt halten zu können.

Rassenporträt „E“

english-cocker-spanielEnglish Cocker Spaniel

Ein sportlicher, robuster und gut ausgeglichener Hund ist der English Cocker Spaniel. Ein Hund voller Leben, der unerschrocken durch unwegsames Dickicht einer Spur folgt. Sein sanftes Wesen und seine Anhänglichkeit zeichnen diesen Hund aus. In Makedonien zurzeit Philipp II gab es eine Münze, die einen Spaniel ähnlichen Hund zeigt. So kann diese Rasse auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken. Die Vorfahren unseres heutigen Spaniels wurden gerne zur Jagd genutzt. Die Haare eines English Cocker Spaniel ist seidig glatt und kommt in verschiedenen Farben vor. Weiß ist eher nicht erwünscht und darf höchstens an der Brust vorhanden sein.

 

 

Entlebucher-sennenhundEntlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund ist ein schöner dreifarbiger Hund, der gerne als Arbeits- und Familienhund eingesetzt werden kann. Er wird zwischen 42 Zentimeter und 50 Zentimeter groß und ist sehr beweglich und flink. Er hat einen freundlichen Gesichtsausdruck, ist lebhaft und aufgeweckt. Aus der Schweiz kommen vier Sennenhunderassen, wovon der Entlebucher die kleinste Rasse ist. Seine Herkunft liegt, wie der Name schon sagt in Entlebuch. Das ist ein Tal, welches in den Kantonen Bern und Luzern liegt. 1889 wurde er zum ersten Mal beschrieben.

 

 

 

Europäischer LaikaEuropäischer Laika

Ein kräftiges Knochengerüst und eine gut entwickelte Muskulatur sind die hervorstechendsten Eigenschaften des Europäischen Laikas. Der mutige Hund ist ein Jagdhund, der sehr selbstständig und ausdauernd das Wild sucht und es dann laut bellend stellt. Ursprünglich kommt der Laika aus einem riesigen Gebiet in Russland, das sich von der finnisch-russischen Grenze bis nach Kamtschatka im Osten erstreckt. Er wird zwischen 50 und 58 Zentimeter groß.