Wir holen unseren Welpen vom Züchter ab

Sobald der Tag näher rückt, an dem ein neues Familienmitglied in das Haus einzieht, wird die Aufregung größer und größer. Ein großes Maß an Unsicherheit ist trotzdem vorhanden, wenn die zukünftigen Hundehalter zum ersten Mal einen Hund bekommen. Bevor der Welpe beim Züchter abgeholt wird, sollten die neuen Hundeeltern einige Dinge beachten, damit sich der Kleine so schnell wie möglich an die neue Umgebung und die neuen Menschen gewöhnt.

 

Die Hundebox schön weich ausgepolstert, mit einem Napf und etwas Wasser geht es dann bestenfalls früh morgens los, um den Welpen vom Züchter abzuholen. Beim Züchter angekommen, sollte man sich einige Zeit nehmen. Der Züchter gibt den neuen Hundebesitzern viele Informationen mit auf den Weg und steht für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Der Züchter ist an diesem Tag eine wichtige Person, die dem neuen Hundebesitzer vieles bezüglich Verhalten, Besonderheiten, Fütterung, Impfungen sowie die letzte Entwurmung mitteilt. Darüber hinaus gibt er das Futter für die ersten Tage mit, damit der Welpe sich nicht noch mit einer Fütterungsumstellung beschäftigen muss. Die neue Umgebung wird für ihn stressig genug. Auch den Impfpass wird durch den Züchter an den Hundebesitzer übergeben.

 

Die ersten Tage werden für den Welpen stressig. Erst die Trennung von der Mutter und den Geschwistern sowie der Abschied von den bislang gewohnten Menschen und der Umgebung. Für einen Welpen bedeutet dies einen Einschnitt in seinem noch so jungen Leben. Um es dem Kleinen während der Autofahrt etwas leichter zu machen, sind viele kleine Pausen hilfreich. Während der Pausen sorgen ein wenig Spiel, ein bisschen rumlaufen, schnüffeln und etwas frisches Wasser dafür, dass er abgelenkt ist.

 

Zuhause angekommen sollte dem Welpen Gelegenheit gegeben werden, das neue Heim in aller Ruhe zu erkunden. Der Hundebesitzer sollte sich dafür Zeit nehmen, etwa ein verlängertes Urlaub oder einige Tage Urlaub. Während des ersten Tages ist es ratsam, den Welpen auf eigene Faust die neue Umgebung entdecken zu lassen. So kann er sich selbst damit vertraut machen. Jedoch sollte die Hauptbezugsperson, also Frauchen oder Herrchen, in der Nähe bleiben.

 

Grundsätzlich sollte alles vermieden werden, was den Welpen misstrauisch oder ängstlich machen könnte. Dazu gehört auch in den ersten Tagen der Eingewöhnung, nicht täglich Freunde, Bekannte oder Verwandte einzuladen, um den neuen Familienzuwachs kennenzulernen. Dafür ist später immer noch Zeit genug.

 

Bevor der neue Familienzuwachs im neuen Heim einzieht, sind Frauchen oder Herrchen angehalten, einige Dinge als Erst-Ausstattung anzuschaffen. Dazu gehören Körbchen oder Hundedecke, Wassernapf, Futternapf, Bürsten für die Pflege des Fells, Leine, Halsband, Spielzeug. Darüber hinaus sollte die Wohnung welpensicher sein, bevor der Kleine in seinem neuen Heim eintrifft. Welpensicher bedeutet, dass alle Dinge, die dem Kleinen gefährlich werden können, beiseite geräumt werden.

 

Elektrische Kabel sollten gesichert sein und giftige Pflanzen weggestellt werden. Wie bei Kleinkindern auch, so sind kleine Gegenstände zu entfernen, die der Welpe verschlucken könnte. Schließlich ist er ein neugieriger Zeitgenosse und wird sogleich die neue Umgebung erkunden wollen. Socken und Schuhe können liegen bleiben, denn dauerhaft können sie vor dem Welpen nicht geschützt werden.

 

Die ersten Nächte in ungewohnter Umgebung

Immer wieder hört man von anderen Hundebesitzern, dass Welpen in den ersten Nächten viel weinen und wimmern. Das muss nicht sein. Der Welpe war es bislang gewohnt, sich an seine Geschwister zu kuscheln. Ganz plötzlich soll er nun alleine schlafen? Sicher, ein Hund soll lernen, zu bestimmten Zeiten allein zu sein. Der Hund baut mit der Zeit das Vertrauen dem Halter gegenüber auf, dass dieser auch immer wieder zurückkommt. Dennoch ist es für einen kleinen Hund am Anfang nicht leicht, plötzlich allein zu sein. Daher sind die ersten Nächte in der ungewohnten Umgebung denkbar ungeeignet, um das Alleinsein zu üben.

 

Er muss natürlich nicht im Bett schlafen. Aber wenn er auf seiner Decke, möglichst in der Transportbox einfach neben dem Bett schlafen kann, ist er schon ruhiger und gelassener. Er wird natürlich versuchen, stets ins Bett zu klettern. Das lässt sich einfach unterbinden, indem er immer wieder in seine Box zurückgeschoben wird. Nach einigen Tagen steht die Box dann einige Meter weiter weg vom Bett entfernt und schon bald hat sich der Kleine an seinen endgültigen Schlafplatz gewöhnt.

 

Die ersten Tage und Nächte und damit die Eingewöhnung des Welpen sollte in liebevoller Weise erfolgen. Intensiver Körper- und Handkontakt sind dazu wichtig. Dem Welpen fällt es auf diese Weise leichter, sich an die neuen Familienmitglieder zu gewöhnen. Außerdem hilft ihm die Abwechslung durch Schmuseeinheiten und viel Spiel über den Verlust seiner Geschwistergemeinschaft hinweg.

 

Bei der Fütterung zu beachten

Der Welpe wird am Ankunftstag zunächst damit beschäftigt sein, alles zu erschnüffeln. Erst wenn er sich überall umgesehen hat, darf er eine erste Mahlzeit erhalten. Dazu sollte unbedingt das vom Züchter erhaltene Futter verwendet werden. Ein Züchter kann meist auf viele Jahre Erfahrung mit Hunden und damit auf die Auswahl des Futters zurückgreifen. Auf diese Erfahrung sollten die neuen Welpeneltern vertrauen und wenn überhaupt, dann erst in einigen Wochen mit einer Futterumstellung beginnen. Auch für spätere Fragen rund um das Futter und die Futterumstellung steht der Züchter sicherlich gerne zur Verfügung.

 

Eine Futterumstellung darf niemals abrupt geschehen. Magen-Darm-Störungen sowie Durchfallerkrankungen sind häufig die Folge, wenn der Welpe von heute auf morgen ein anderes Futter bekommt. Der Welpe sollte mehrmals am Tag eine Portion Futter erhalten. Ein Wechsel des Futters sollte innerhalb von etwa 10 Tagen durchgeführt werden.

 

Dabei ist der Anteil des neuen Futters fortwährend zu erhöhen, während das alte Futter entsprechend reduziert wird. Ist der Welpe am Abend satt, wird er nach all den neuen Eindrücken sicherlich sehr müde sein. Nach einigen Schmuseeinheiten wird er bald einschlafen und die Nacht ohne Heulen oder Winseln verbringen.

Stubenreinheit beim Hund

Ein Welpe muss in den ersten Wochen seines Lebens bereits viel lernen. Dazu gehört vor allem auch, dass er stubenrein wird. Grundsätzlich gelingt dieses Vorhaben immer, vorausgesetzt der Hundefreund verfügt über ein gutes Zeitmanagement sowie Konzentration und Geduld. Ist der Welpe erst einmal in seinem neuen Zuhause angekommen, wird es für den Hundebesitzer in den weiteren Wochen meist darum gehen, den Kleinen unter den Arm zu nehmen und mit ihm aus dem Haus zu rennen.

 

Draußen dann kann der Welpe eine simple Kleinigkeit erledigen, für die er dann ausgiebig gelobt wird. Und falls bei diesem Vorhaben etwas danebengeht, und das ist anfangs sicher, ist es meist menschliches Versagen. Denn Welpen haben eine sehr kleine Blase und können nicht anhalten. Je nach Rasse schaffen junge Hunde dies erst ab dem sechsten oder siebten Monat zuverlässig.

 

Ein Welpe muss im Allgemeinen gleich nach dem Aufwachen Wasser lassen. Dann ebenfalls etwa zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken. Eine Stunde später steht wieder der Gang zum Klo auf dem Programm. Der Welpe muss daher ziemlich häufig an die frische Luft getragen werden. Das ist auf dem Land, im Dorf, mit Haus und Garten auch kein Problem. Doch wie sieht es mit der Stubenreinheit von Welpen in der Stadt aus? Eine Wohnung mit Garten ist eher selten. Eventuell liegt die Wohnung in einem oberen Stockwerk.

 

Was nun? Der Welpe wird auf den Arm genommen, der Schlüssel geschnappt, einige Stockwerke runtergelaufen, durch den Hausflur geht es dann endlich durch die Haustür ins Freie. Unter diesen Bedingungen benötigt ein Welpe länger, um zu verstehen, was Frauchen oder Herrchen von ihm möchte. Ganz schlecht, wenn der Kleine dann vergessen hat, aus welchem Grund er eigentlich raus wollte.

 

Darüber hinaus kann es zu Verzögerungen bei der Stubenreinheit kommen, weil der Welpe dem Hundebesitzer noch nicht gänzlich vertraut. Erst der neue Mensch, die neue Umgebung und dann noch dieses ständige Rumschleppen auf die laute, unruhige Straße, wo es mitunter noch mehr Menschen sowie Radfahrer und andere Hunde gibt. Und hier soll der Welpe nun in aller Ruhe sein Häufchen machen?

 

Wenn ängstliche Hunde stubenrein werden sollen

 

Ist ein Welpe von eher ängstlicher Natur oder handelt es sich um traumatisierte Hunde, dann ist es wichtig, ihre Welt zunächst möglichst klein zu halten, wenn man sie zur Stubenreinheit erziehen möchte. Ängstliche Hunde benötigen viel Zeit und Geduld. Nach und nach werden sie jedoch auch belastbarer und können an ein Hundeklo im Freien gewöhnt werden. Dennoch jeder Hund muss raus, und zwar mehrmals am Tag. Damit Routine einkehrt, sollte er immer zu den gleichen Zeiten rausgeführt werden.

 

Das typische Gassigehen sollte bei Welpen eher ein „Spazierenspielen“ zum Beispiel auf einer Wiese sein. Sie gewöhnen sich auf diese Weise spielerisch und in aller Ruhe an alles, was um ihn rum passiert. Und macht er dann draußen sein „Geschäftchen“, sollte er selbstverständlich ausgiebig dafür gelobt werden.

 

Für den Notfall gibt es im Handel sogenannte Welpenpads. Dabei handelt es sich um dünne Windeln mit Plastikunterlage, die an einer oder zwei für den Welpen gut erreichbaren Stellen in der Wohnung liegen sollten.

 

Aller Anfang ist schwer

 

Vielleicht hilft zunächst ein „Lösungswort“, mit dem es leichter gelingt, den Welpen stubenrein zu bekommen. Immer wenn der Welpe aufs Klo muss, meist nach dem Aufwachen, nach dem Füttern oder wenn er unruhig wird, setzt man ihn auf dieses Windelpad und lobt ihn eingehend, wenn er sein Geschäftchen verrichtet hat. Während er dies tut, kommt das Lösungswort zum Einsatz. Dieses Lösungswort kann beispielsweise „Pipi“ oder ähnliches sein. Nach einigen Malen sollte der Welpe verstanden haben, was es mit diesem Wort auf sich hat. Dies hilft auch für später, wenn der junge Hund an einem für ihn ungewohnten Ort, etwa im Urlaub ohne Baum oder Wiese weit und breit, aufs Klo soll.

 

Selbstverständlich funktioniert dies nicht immer reibungslos. Ein Tier ist ein Tier und auch einem Tier kann einmal ein Malheur passieren. Trotz Lösungswort und eingehender Bemühungen, den Welpen stubenrein zu bekommen, kann es trotzdem geschehen, dass das Unerwartete eintritt. Dann ist es wichtig, dass der Halter nicht schreiend auf den Welpen zurennt. Der Kleine würde unterbrochen und erschrickt sich natürlich furchtbar. Die Folgen wären, dass der Welpe immerwährend versuchen würde, jegliches Wasserlassen oder Stuhlgang vor dem Halter zu verbergen.

 

Das bedeutet, wenn der Kleine gerade dabei ist, außerhalb des Windelpads sein Geschäft zu verrichten, dann sollte man ihn nicht unterbrechen. Danach einfach in aller Ruhe den Welpen hochnehmen, ein kurzes „Nein!“ sagen und danach auf die Windel setzen, auch wenn er jetzt nicht mehr muss. Es kann auch vorkommen, dass sich der Kleine einen Ort für das tägliche Geschäftemachen aussucht, der den Hundebesitzer natürlich nicht freudig stimmt.

 

Ein solcher Ort kann zum Beispiel der Blumentopf sein. Hier hilft es, die Windelpads eine zeitlang dahin zu legen. Im Laufe der nächsten Tage genügt es, die Pads immer weiter weg vom Blumentopf zu legen. Falls er weiter den Blumentopf als Klo benutzt, sollten entweder der Blumentopf weggenommen werden oder man errichtet ein für den Welpen unüberwindbares Hindernis vor dem Blumentopf. Not macht schließlich erfinderisch.

 

Irgendwann hat sich die Sache mit den Windeln sowieso erledigt. Bis dahin ist ein geduldsames Händchen gefragt. Ein Hundebesitzer wird mit jeder Woche schneller bemerken, wann sein Hund aufs Klo muss und kann rechtzeitig reagieren. Ein Halter sollte sich stets vor Augen führen, dass Unfälle passieren können. Die Schuld darf man dann nicht allein beim Hund suchen, sondern auch bei sich selbst. Denn gerade Welpen lernen täglich Neues dazu, aber nicht immer funktioniert alles reibungslos. Dafür muss der Hundebesitzer dann Verständnis aufbringen.

Snacks für Welpen

Snacks oder Leckerlis für Welpen oder grundsätzlich für alle Hunde sind für den Hundebesitzer optimal, da sie oftmals bei der Erziehung als Lob eingesetzt werden. Die Futtermittelindustrie bietet hierzu für den Hundehalter eine vielfältige Auswahl. Eigentlich scheint es immer mehr darauf hinaus hinauszulaufen, dass Hunde quasi vermenschlicht werden und somit weg von ihrer natürlichen Ernährungsweise geführt werden. Denn schaut man sich im Handel die Regale an, dann scheint es eine schier unendlich große Auswahl an Snacks und sogenannten Belohnungshäppchen zu geben, ähnlich dem Süßwarenregal im Supermarkt.

 

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass diese Snacks und Leckerlis Süßigkeiten für den Hund bedeuten und vielfach ganz und gar nicht gesund sind. Mit dem einen oder anderen Leckerli mehr ist dem Hund leider nichts Gutes getan. Daher heißt es für den Hundehalter: Augen auf bei der Snackwahl für den Hund.

 

Snacks für die Welpenerziehung

 

Wer sich einen Welpen anschaffen möchte oder wenn dieser bereits eingezogen ist, dann trägt der Hundebesitzer eine große Verantwortung dem Hund gegenüber. Dies bezieht sich nicht nur auf die täglichen Spaziergänge und dass dreimal am Tag der Napf reichlich gefüllt ist, sondern darin enthalten ist auch eine gute Erziehung. Der Hund soll gehorchen, und zwar aufs Wort. Gesagt, getan? Leider stellt sich je nach Hunderasse die Erziehung als mehr oder weniger schwierige Aufgabe dar. Ohne Erziehung des Hundes von Anfang an kann es immer wieder zu Situationen kommen, die das gemeinsame Leben erschweren. Ein Beispiel hierfür ist die Stubenreinheit.

 

Ein Hund muss lernen, seine Geschäfte draußen zu erledigen. Das Laufen an der Leine inklusive dem friedlichen Verhalten anderen Personen wie Joggern, Radfahrern und Spaziergängern gegenüber muss dem Hund beigebracht werden. „Sitz“ und „Platz“ gehören zur grundsätzlichen Hundeerziehung dazu. Sodann, aller Anfang ist schwer und ein Welpe denkt sich, warum soll er Dinge tun, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten? Snacks als Belohnung erleichtern und unterstützen die Welpenerziehung. Doch welche Snacks kann man Welpen geben? Worauf muss der Hundebesitzer beim Kauf achten?

 

Snacks oder Leckerlis können von Beginn an gegeben werden. Allerdings sollte der Welpe nicht gleich mit Schweineohren oder Knochen belohnt werden. Diese Leckerlis sind eindeutig  zu fettig und könnten bei einem Welpen zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Leicht bekömmliche Snacks sind zu bevorzugen. Später kann es dann mitunter auch Spezielles sein, wie zum Beispiel Leckerlis, die die Zahngesundheit und Kiefermuskulatur unterstützen. Für den Welpen sind diese jedoch nicht so gut geeignet.

 

Damit der Kleine auch weiß, warum er eine Belohnung in Form eines Leckerlis erhält, sollte er dieses auch zum richtigen Zeitpunkt erhalten. Vollbringt der Hund eine vom Hundebesitzer beabsichtigte Heldentat, sollte das Leckerli als Belohnung direkt im Anschluss erfolgen, bevor er gestreichelt und getätschelt wird. Ein falsches Timing kann dazu führen, dass der Kleine genau das Gegenteil von dem tut, was von ihm verlangt wird. Daher ist es von großer Bedeutung, das Leckerli sofort zu geben. Überdies sollte der Welpe auch nur dann eine Belohnung erhalten, wenn er tatsächlich das gemacht hat, was gefordert beziehungsweise beabsichtigt war.

 

Für die Welpenerziehung genügt es, dem Hund kleine Snacks zu geben. Diese können einmal besser mitgenommen werden, und zum anderen kann der Welpe ein kleines Leckerli auch während dem Training gut fressen, da er nicht extra stehen bleiben muss. Leckerlis und Snacks für Welpen gibt es in großer Auswahl von diversen Herstellern. Es ist nicht immer leicht, sich einen Überblick zu verschaffen und eine Wahl zu treffen. Snacks für Welpen unterscheiden sich nämlich in Größe, Geschmack, Aussehen und Zusammensetzung. Auf die Zusammensetzung müssen Hundebesitzer achten, denn wie bei jeder Nahrung kommt es auch bei Snacks auf den Inhalt an.

 

Auf was ist beim Kauf zu achten?

 

Die Größe des Snacks für den Welpen ist wichtig und sollte entsprechend auch eher klein ausfallen. Der Vierbeiner soll sich ja nicht während dem Training verschlucken. Außerdem würde er bei großen Snacks zu lange brauchen, um sie zu fressen. Das Welpentraining würde dadurch oft unterbrochen und gestört werden.

 

Bei der Wahl der Snacks für Welpen sollte zudem dem Zuckergehalt Beachtung geschenkt werden. Zucker ist für den Hund ebenso schädlich wie für den Menschen. Zu viel Zucker macht dick, schaden den Zähnen und folglich entsteht Karies, was dann vom Tierarzt behandelt muss. Der Kauf von zuckerfreien Snacks ist daher zu bevorzugen.

 

Das Gleiche gilt für Farbstoffe, die in jeglichem Hundefutter nichts zu suchen haben. Hersteller setzen Farbstoffe häufig ein, um die Snacks optisch ansehnlicher zu gestalten. Allerdings wird hier wieder der Verbraucher angesprochen und nicht der Hund. Denn diesem ist es völlig egal, wie das Leckerli aussieht. Daher ist beim Kauf darauf zu achten, dass in den Snacks möglichst keine Farbstoffe enthalten sind.

 

Gewürze findet man ebenfalls in Snacks für Welpen. Snacks mit Gewürzen sind nicht empfehlenswert, da sie meist überwürzt sind. Ab und zu sind gewürzte Snacks in Ordnung, eine Dauerlösung sind sie jedoch nicht. Bei zu viel gewürztem Futter oder Snacks können bei Hunden Hautprobleme und Juckreiz entstehen.

 

Hunde sind Fleischfresser. Aus diesem Grund sollten die gewählten Snacks für Welpen viel Fleisch enthalten. Hier noch mal eine kurze Auflistung, was beim Kauf von Snacks für Welpen zu beachten ist:

 

  • kein Zucker
  • keine Farbstoffe
  • nicht zu viele Gewürze
  • reich an Vitaminen
  • nicht zu groß
  • gesund
  • hoher Fleischanteil

 

Leckerlis und Snacks für Welpen sind bei der Welpenerziehung unverzichtbar. Zu Beginn der Welpenerziehung wird das eine oder andere Leckerli mit Freuden verschlungen. Während einer Trainingseinheit kann es mitunter vorkommen, dass es nicht bei nur einigen Leckerlis bleibt. Wichtig ist aus diesem Grund, nur Qualitätsprodukte zu kaufen und diese gezielt zu geben. Dann sollten auch keine Befürchtungen bestehen, dass der Hund früher oder später zu viel an Gewicht zunimmt. Augen auf bei der Snackwahl für den Welpen.

 

Bei Schecker finden Hundebesitzer eine große Auswahl an gesunden Leckerlis für den Hund. Welpensnacks von Schecker sind schmackhaft und können wunderbar zur Welpenerziehung verwendet werden. Darüber hinaus eignen sich die Snacks als Liebesbeweis. Denn bekanntermaßen geht Liebe durch den Magen. Sicherlich gilt das auch beim Hund.

Der Hundeführerschein

Allgemeines zum Hundeführerschein

 

Hunde sieht man überall. Sie sind die treuen Begleiter des Menschen. Allerdings wird nicht selten beobachtet, dass viele Halter mit ihrem Hund nicht umgehen können. Teilweise stellen die Tiere sogar eine Gefahr für andere Menschen dar. Aus Sicht des Hundes ist dies verständlich. Schließlich ist er von Natur aus ein Rudeltier. Der junge Hund fühlt sich beim Menschen sicher und findet Nahrung. Aus diesem Grund nimmt er ihn zunächst als Rudelführer an. Allerdings stellen Hunde beim Erwachsenwerden die Rangfolge in der Familie infrage, was vor allem bei Rüden der Fall ist. Oft werden Befehle nicht ausgeführt, die Konfrontation mit Familienmitgliedern wird gesucht, gerade mit denen, die er als schwach ansieht. Geschieht dies, muss er klar in seine Schranken gewiesen werden. Erst dann wird er die ihm zugewiesene Position akzeptieren. Ein Hundeführerschein hilft dabei.

 

Ein Hundeführerschein soll festhalten, dass der Hundehalter seinen Hund unter Kontrolle hat. Im Grunde genommen ähnelt der Hundeführerschein einem Fahrzeugführerschein. Um in den Besitz eines Hundeführerscheins zu kommen, werden vom Hundehalter bestimmte Erziehungsmaßnahmen ergriffen. In einer praktischen Prüfung wird dann gezeigt, ob der Hundehalter seinen Hund unter Kontrolle hat. In einer theoretischen Prüfung werden Kenntnisse zu grundlegenden Verhaltensweisen und Hundeerziehung abgefragt.

 

Der Gedanke, der hinter einem Hundeführerschein steckt, ist der, dass Hunde von ihren Besitzern verantwortungsvoll und artgerecht behandelt werden. Der Führerschein soll sicherstellen, dass Hunde keine Gefahr für Menschen und Artgenossen darstellen. Dies vor allem im Hinblick auf den richtigen Umgang mit Hunderassen, die als gefährlich eingestuft sind. Eventuell könnten mit dem Hundeführerschein sogenannte Rasselisten überflüssig werden. Denn diese Listen sind umstritten, da sie bestimmte Hunderassen pauschal kriminalisieren.

 

In Niedersachsen ist der Hundeführerschein Pflichtsache

 

In Niedersachsen ist der Hundeführerschein Pflicht. Seit Juli 2013 bereits besteht diese Pflicht. Das Bundesland ist diesbezüglich Vorreiter, das Ersthundebesitzern das Führen des Hundeführerscheins vorschreibt. Dabei ist die Hunderasse nicht relevant, wenn es darum geht, wer den Hundeführerschein machen muss. Wer beabsichtigt, sich einen Hund anzuschaffen, kann den theoretischen Teil der Prüfung ablegen, bevor der Hund da ist. Die praktische Prüfung erfolgt später, sobald der Hund alt genug dafür ist. Kritik wird in Niedersachsen allerdings laut wegen der mit dem Hundeführerschein verbundenen Kosten. Denn der Hundebesitzer muss für beide Prüfungen jeweils mindestens 40 Euro bezahlen. Die jeweilige Prüfstelle bestimmt, wie hoch die Kosten tatsächlich sind. Das heißt, in Niedersachsen lohnt es sich, die Preise zu vergleichen.

 

Außerhalb von Niedersachsen liegt es im Ermessen jedes einzelnen Hundebesitzers, ob er den Hundeführerschein machen möchte. Möglichkeiten dazu gibt beispielsweise vom Verband für das deutsche Hundewesen (VDH), vom Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen (BHV. Diese bieten Seminare, Vorbereitungskurse sowie Prüfungen an. Es besteht zwar keine Hundeführerscheinpflicht, dennoch kommen die Führerscheine Hundehaltern und selbstverständlich auch den Hunden im täglichen Umgang miteinander zugute.

 

Was beinhaltet der Hundeführerschein?

 

Der Hundeführerschein des VDH als Beispiel beinhaltet die folgenden Bereiche: Sachkunde des Hundehalters, Gehorsam des Hundes und Sozialverträglichkeit des Hundes.

 

Die Sachkunde des Hundehalters beinhaltet Vorbereitungskurse, die den Teilnehmern umfangreiches Wissen über Hunde und Hundehaltung vermitteln. Dem Hundehalter werden Lernunterlagen für das Selbststudium ausgehändigt. Daneben wird der Lernstoff in Unterrichtsstunden vermittelt und vertieft. Umfangreiches Fachwissen steht bei den Vorbereitungskursen nicht im Vordergrund. Es geht eher um die Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen zur Haltung, den Umgang und die Ausbildung von Hunden. Das angeeignete Wissen wird am Ende des Kurses in einer schriftlichen Sachkundeprüfung abgefragt.

 

Der Bereich Gehorsam des Hundes beinhaltet Grundübungen, die mit dem Hund erarbeitet werden. Hunde müssen eine Grundausbildung haben, jederzeit durch den Hundeführer kontrollierbar, gehorsam und erzogen sein. Unter fachmännischer Anleitung bildet der Hundehalter seinen Hund aus. Im Vordergrund der Ausbildung steht die Erarbeitung einer engen und vertrauensvollen Bindung zwischen Hund und Hundehalter. Dies führt dazu, dass der Hundehalter jederzeit in der Lage ist, seinen Hund zu kontrollieren. Der Gehorsam des Hundes wird innerhalb einer Prüfung bewertet.

 

Im Bereich Sozialverträglichkeit des Hundes steht ein angemessenes und rücksichtsvolles Auftreten des Hundehalters mit seinem Hund in der Öffentlichkeit im Vordergrund. Auch auf Situationen im Alltag wird Wert gelegt. Hier soll sich der Hund friedlich und sozialverträglich zeigen. Er darf nicht aggressiv reagieren trotz großer Ablenkung und Belastung. Der Hundeführer muss in der Lage sein, seinen Hund jederzeit zu beherrschen beziehungsweise zu kontrollieren. Dieser Bereich hat innerhalb der Prüfung zum Hundeführerschein eine große Bedeutung. Denn unkontrollierbare, aggressive oder minder frustrations- und stresslose Hunde können die Prüfung nicht bestehen.

 

Die Übungen sind für Hunde anstrengend, jedoch sinnvoll. Wesentliche Teile eines Verhaltens- oder Wesenstests sind dadurch abgedeckt. Große Defizite im Sozialverhalten des Hundes und auch eine übersteigerte Aggressivität können im Allgemeinen nicht in einem Vorbereitungskurses kompensiert werden. Die Sozialverträglichkeit des Hundes wird durch neutrale Prüfer geprüft.

 

Theorie und Praxis

 

Bei der theoretischen Prüfung müssen 40 allgemeine und spezifische Fragen rund um das Thema Hund, dessen Haltung und Erziehung beantwortet werden, wobei drei falsche Antworten toleriert werden. Nach der theoretischen Prüfung erfolgt wenig später die praktische Prüfung, die gemeinsam mit dem Hund absolviert wird. Als gefährlich geltende Hunde, die sogenannten Listenhunde, oder solche von Rasselisten, müssen zusätzlich auch einen Wesenstest absolvieren. Dies ist allerdings von Bundesland zu Bundesland verschieden. Zuständig für Durchführung und Abnahme ist das Ordnungsamt, das mit der Tierärztekammer zusammen arbeitet.

 

Auch wenn der Wunsch gehegt wird, flächendeckend Hundehalter zu einem solchen Hundeführerschein zu bewegen, so wird dies in der Praxis wohl kaum durchführbar sein. Derzeit sind nur wenige Tierärzte und Behörden in der Lage, die Prüfung für den Hundeführerschein abzunehmen. Hinzu kommt, dass ein Großteil aller Hunde aus Kostengründen steuerlich nicht geführt wird. Dies sollte sich ein Hundehalter allerdings gut überlegen, denn wird dies aufgedeckt, sind empfindliche Strafen die Folge. In Großstädten prüft die sogenannte „Hundepolizei“, ob auch wirklich jeder Hundehalter die Hundesteuer zahlt.

 

Derzeit beschränkt sich die Verpflichtung zum Hundeführerschein nur auf Hunde, die als gefährlich eingestuft werden. Auch diejenigen Tiere, die bereits negativ auffällig wurden, müssen die Hundeführer-Prüfung mit Wesenstest absolvieren. Prinzipiell kann jeder Hundehalter freiwillig den Hundeführerschein machen. Auf diese Weise wird ihm ermöglicht, seine Fähigkeiten als Hundehalter unter Beweis zu stellen. Wo man den Hundeführerschein vor Ort machen kann, weiß der Tierarzt. Im Onlineshop von Schecker erhält der Hundebesitzer neben vielen nützlichen Informationen alles, was den Vierbeiner glücklich macht.

Ein Welpe zieht bei uns ein

Wenn sich ein Mensch oder eine Familie dazu entscheidet, einen Welpen bei sich aufzunehmen stellen sich eine Menge Fragen:

 

  • Soll es ein Hund von einem Züchter sein oder aus dem Tierheim?
  • Soll es ein Rassehund sein, wenn ja, dann welche? Oder entscheidet man sich für einen Mischling?
  • Habe ich genügend Platz um einen Hund zu halten?
  • Habe ich genügend Zeit?
  • Will ich wirklich mindestens 10 Jahre lang die Verantwortung für ein Tier übernehmen?
  • Erlaubt mein Vermieter einen Hund?
  • Kann ich mir einen Hund überhaupt leisten? Die Kosten sind mit Erstausstattung und Futter noch lange nicht bestritten. Hinzu kommen die Hundesteuer, Tierarztkosten und Versicherungen.
  • Kann ich Hundehaare im Haus tolerieren?
  • Was passiert wenn ich in Urlaub möchte?

 

Wenn diese Fragen geklärt sind, können die ersten Vorbereitungen getroffen werden.

 

Das Erste was vorhanden sein sollte ist eine Leine und ein Halsband. Da ein Welpe sehr schnell wächst, kann es eine ganz einfache Leine sein. Er wird sicher sehr bald rauswachsen und deshalb muss nicht allzu viel investiert werden. Die Leine sollte nicht zu schwer sein und nicht länger als 2 Meter. Sie muss natürlich zum Halsband passen, welches aus Nylon sein sollte. Ein leichtes Nylonhalsband, das stufenlos verstellbar ist, wird mit dem Hund mitwachsen und kann daher nicht nur ein paar Tage benutzt werden. Leine und Halsband sollten stabil sein, da sie nicht nur zum Gassi gehen benutzt werden.

 

Auch die Hundeerziehung wird mit Hilfe der Leine gestaltet. Eine Leine hält normalerweise nicht so lange wie ein Halsband. Viele Hunde knabbern sie gerne an. Aus diesem Grund sollte immer Reserve vorhanden sein. Beliebt sind sogenannte flexi® Leinen, die dem Hund viel Bewegungsfreiheit geben. In der ersten Zeit sind die jedoch nicht so sinnvoll, wie eine gute Führleine, an der der Vierbeiner die ersten Befehle lernen kann. Mit den Führleinen kann der Mensch viel leichter eingreifen und den Hund so erziehen. Das Aussehen einer Leine oder eines Halsbandes wird dem Tier sicher total egal sein. Auch wenn der Welpe noch klein ist, oder grade deshalb, sollte die Leine von Anfang an da sein. Je kleiner (jünger) der Hund, desto leichter gewöhnt er sich an Halsband und Leine.

 

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Das ist nicht nur bei Menschen so. Auch Tiere haben das Bedürfnis nach Nahrung. Dazu braucht der neue Mitbewohner zwei Näpfe. Einen zum Fressen und einen für frischem Trinkwasser. Dieser Napf sollte auch immer gefüllt sein. An Materialien für einen Napf stehen Kunststoff, Keramik und Edelstahl zur Verfügung. Edelstahl wird hier gerne genommen, da es nicht zerbrechen kann wie Keramik und hygienischer als Kunststoff ist. Alle drei Materialien kommen in Frage und können ganz individuell genutzt werden. Die Näpfe sollen nur mit heißem Wasser gespült werden. Spülmittel oder andere Reinigungsmittel können zu Allergien bei Tieren führen, die es zu vermeiden gilt.

 

Nicht nur der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch Hunde halten an bestimmten Verhaltensweisen und Gewohnheiten gerne fest. Vor allem beim Futter sollte das Tier sehr behutsam umgewöhnt werden. Deshalb ist es gut, wenn das erste Futter vom Züchter mitgebracht wird. Sollte der Züchter kein Futter mitgeben, sollte er wenigstens Auskunft geben, was der Hund bisher gefressen hat. Der Welpe sollte auf keinen Fall zusammen mit dem Wechsel der Umgebung auch einen Futterwechsel mitmachen müssen. Haben Sie Probleme mit der Auswahl, rufen Sie uns einfach an.

 

Unsere Ernährungsexperten beraten Sie gerne (Service-Hotline: 04941-202220, Mo-Fr 8.00-20.00 Uhr, Sa 9.00-18.00 Uhr)

 

Zur Erstausstattung für einen Welpen gehört auch ein Hundekorb bzw. Liegeplatz. Er dient als Bett und als Rückzugsort, der kuschelig und bequem sein sollte. Schecker bietet verschiedene Möglichkeiten, dem Hund Geborgenheit zu geben. Hundehütten aus Stoff für den Innenbereich sind genauso beliebt, wie Hundekissen, Weidenkörbe und Kunststoffkörbe. Die persönlichen Vorlieben können hier voll ausgelebt werden. Das Hundebett soll auf jeden Fall der Größe des Hundes entsprechen. Sehr wichtig ist auch, dass die Polster herausnehmbar sind und bei hohen Temperaturen waschbar sind. Eine schmuddelige Hundedecke, die nicht waschbar ist, wird viele Krankheitserreger beheimaten, die Hund und Mensch schaden können.

 

Welpen lieben es, genau wie andere kleine Lebewesen, zu spielen. Aus diesem Grund sollte vor dem Einzug eines Welpen Spielzeug zur Verfügung stehen. Dabei genügt es, wenn der Vierbeiner ein Kuscheltier für die Nacht hat und etwas zum Herumtoben hat, das Geräusche von sich gibt. Das sollte für den Anfang genügen und den neuen Hausgenossen zufriedenstellen.

 

Jetzt kann der große Moment kommen, an dem der Welpe zum ersten Mal das Haus betritt. Dieser Moment ist für das Tier mindestens genauso aufregend, wie für die Menschen, mit denen der kleine Racker in Zukunft zusammenwohnen soll. Die ersten zwei Wochen sind sehr wichtig für das spätere Zusammenleben. Sollte der neue Hundehalter berufstätig sein, sollte er für diese Zeit unbedingt Urlaub nehmen. So kann es dem Welpen leichter gemacht werden, sich an die neue Umgebung und an die neuen Rudelmitglieder zu gewöhnen. Wichtig ist diese Zeit auch für die Sauberkeitserziehung des Hundes.

 

Der Hund braucht erst mal Zeit, um sich in der neuen Umgebung umzusehen. Er muss alles genauestens beschnuppern und untersuchen. Sollte der Hund in eine Familie kommen, dann müssen die Familienmitglieder dem kleinen Hund die Möglichkeit geben, sich in Ruhe umzuschauen und nicht sofort alle auf einmal auf ihn zustürmen. Besonders Kindern wird es schwer fallen, diese Geduld aufzubringen. Aber es würde den Hund nur verängstigen, wenn er in eine neue Umgebung kommt und gleich von zwei, drei, vier oder mehr neuen Menschen bestürmt wird.

 

Es sollte also ganz sanft mit dem Welpen umgegangen werden. Wichtig ist auch, dass der Mensch, der sich hauptsächlich mit dem Welpen beschäftigt, ihm seinen Schlafplatz zeigt. Am besten sollte der Hund gleich lernen, dass das Hundebett mit dem Kommando „Körbchen“ gemeint ist. Der Welpe sollte immer wieder in sein Körbchen gesetzt werden. Dort kann der Mensch sich mit ihm beschäftigen, mit ihm spielen. So wird es dem Hund leicht gemacht sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

 

Ein Welpe sollte 4 Mahlzeiten am Tag bekommen. Trotzdem ist es nicht sinnvoll ihn sofort, wenn er ankommt, zu füttern. Frisches Wasser sollte sofort und immer bereitstehen, aber das erste Fressen sollte erst nach der ersten Aufregung verabreicht werden. Nach dem Fressen sollte der Hund sofort nach draußen gebracht werden, damit er sich lösen kann. Um kleine Unfälle nicht zu provozieren, sollte dies auch nach dem Schlafen passieren. Junge Hunde sind genauso wie junge Menschen.

 

Sie werden in der ersten Zeit sehr viel schlafen und diese Ruhe brauchen die Welpen unbedingt. Um dem Welpen die ersten Nächte leichter zu machen, sollte das Hundebett in der Nähe vom Menschenbett stehen. Ist der Kleine sehr unruhig, kann ihm ein tickender Wecker helfen. Dieser sollte unter die Hundedecke gelegt werden. Das Ticken wird den Hund an den Herzschlag der Mutter erinnern und ihn beruhigen. Wenn diese Dinge beachtet werden, wird es dem Welpen sicher nicht schwerfallen sich einzugewöhnen.

 

Eine Übersicht aller Welpen-Artikel unseres Shops finden Sie hier.

Ernährung eines Welpen

Ernährung eines Welpen

Die Entscheidung für einen Welpen bringt eine große Verantwortung mit sich. Der Hund wird als treuer Freund seinen Besitzer und dessen Familie hoffentlich eine lange Zeit begleiten. Erfahrene Hundehalter wissen, dass die Ernährung und Erfahrungen der ersten Monate einen Welpen nachhaltig prägen. Sie legen den Grundstein für seine weitere Entwicklung.

 

Die richtige Ernährung vom ersten Tag an

In den ersten Wochen seines Lebens benötigt ein Welpe grundsätzlich nur die Milch seiner Mutter. Ist dies nicht gegeben, weil die Hündin nicht ausreichend Nahrung produziert, sollte zugefüttert werden. Jedoch darf es keine Kuhmilch sein, sondern dem Welpen sollte spezielle Welpenmilch gereicht werden. Ab der vierten Lebenswoche darf man ihm feste Nahrung zum Probieren geben. In spätestens der achten, manchmal auch schon früher, stellt die Hündin das Säugen ein.

 

Von nun an nehmen Welpen nur noch feste Nahrung zu sich. Für den Organismus des kleinen Hundes stellt die Umstellung von der Muttermilch zur festen Nahrung eine große Leistung dar. Daher ist es von Beginn an wichtig, den Kleinen mit hochwertigem Welpenfutter zu füttern. Dieses unterstützt die Umstellung und beugt Verdauungsstörungen vor. Welpenfutter ist zudem aus dem Grund wichtig, da junge Hunde andere Ansprüche an die Nahrung haben als ausgewachsene Hunde.

 

Hinzu kommt der hohe Energiebedarf des Welpen. Die Neugier und der Spieltrieb von kleinen Hunden scheinen unendlich. Tatsächlich sind die kleinen Racker viel aktiver als erwachsene Hunde. Auch aus diesem Grund sollte dem Welpen entsprechendes Welpenfutter gereicht werden. Sie benötigen mehr Kalorien sowie Proteine und Mineralstoffe, da ihr Bedarf höher ist. Zudem spielt bei großen Hunderassen das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor eine bedeutende Rolle. Das passende Verhältnis sorgt für einen gesunden, aber nicht zu schnellen Knochenaufbau. Ernährungsfehler in den ersten Monaten des Welpen können lebenslange Folgen haben. Daher ist darauf zu achten, dem Kleinen passende Welpennahrung zu füttern.

 

Die Fragen aller Fragen: Trockenfutter oder Nassfutter?

Es gibt Themen, da scheiden sich die Geister. Bei der Tiernahrung ist es das Thema oder die Frage „Trockenfutter oder Nassfutter?“, welche bis heute nicht eindeutig geklärt werden konnte. Welche Fütterungsform ist nun die bessere? Bei beiden Formen kann nicht wirklich davon gesprochen werden, dass die eine besser ist als die andere. Von Bedeutung ist die Deklaration des Hundefutters als Alleinfutter. Dadurch sollte gewährleistet sein, dass der Welpe alles bekommt, was er benötigt – Mineralstoffe, Nährstoffe und Vitamine. Gegenüber Nassfutter hat das Trockenfutter einige Vorteile. Trockenfutter muss intensiver gekaut werden, was das Zahnfleisch stärken soll. Da es nicht so schnell verdirbt wie Nassfutter, kann Trockenfutter länger im Napf bleiben.

 

Zudem lassen sich Reste des Trockenfutters einfacher aus dem Napf entfernen. Selbst nach dem Öffnen der Trockenfutterpackung bleibt das Futter vergleichsweise lange haltbar. Die Umwelt freut sich ebenfalls, denn es wandern nicht täglich leere Dosen in den Müll. Von dem energiereicheren Trockenfutter benötigt der Hundebesitzer weniger. Dadurch ist Trockenfutter vergleichsweise günstig. Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist eine ausreichende Versorgung mit Wasser sicherzustellen. Dem Hund sollte daher immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Eventuell macht es Sinn, dem Welpen mehrere Trinkgelegenheiten in der Wohnung aufzustellen, um ihn zum Trinken zu animieren.

 

Neues Zuhause bedeutet Stress für Körper und Verdauung

Kommt ein Welpe in das neue Zuhause und zu seinem neuen Besitzer, dann bedeutet die neue Umgebung für den Kleinen zunächst einmal Stress. Die Trennung von der Mutter sowie den Geschwistern und dann auch noch von der vertrauten Umgebung ist für einen Welpen, körperlich und psychisch gesehen, eine Belastung. Bekanntermaßen ist Stress ursächlich für Infektionen und Verdauungsstörungen. Diese können verhindert werden, indem der Welpe das gewohnte Futter erhält, welches er von seinem vorherigen Zuhause kennt. Zudem sollte die Dosis anfangs weniger groß ausfallen, als diejenige, die er gewohnt ist. Der Verdauungsapparat wird dadurch in der Eingewöhnungsphase entlastet.

 

Hundebesitzer sollten die ersten zwei bis drei Tage den Welpen beobachten. Treten kein Durchfall, Erbrechen oder Blähungen auf, kann die Futtermenge moderat erhöht werden. Bei Durchfall und dem damit einhergehenden Flüssigkeitsverlust ist es allerdings unumgänglich, den Tierarzt aufzusuchen.

 

Regelmäßige Fütterungszeiten beeinflussen den Verdauungsapparat positiv. Zudem lernt der Welpe, dass er sich auf den Hundebesitzer verlassen kann und überdies wird mit festen Fütterungszeiten dem Betteln ebenfalls vorgebeugt. Nach einer gewissen Zeit, etwa 20 bis 30 Minuten, sollte der Napf entfernt werden. Auf diese Weise lernt der Welpe, seine Ration innerhalb dieses Zeitfensters zu fressen. Dies ist wichtig, da gerade im Sommer das Futter im Napf leicht verdirbt. Außerdem wird dem Besitzer schneller auffallen, falls der Hund einmal appetitlos ist und nicht alles auffrisst.

 

Was und wie viel soll gefüttert werden?

Die Menge des Futters hängt unter anderem auch von der Rasse und dem zu erwartenden Endgewicht ab. Auch die Bewegung des Hundes ist bestimmend für die Futtermenge. Am Ende ist aber auch jeder Hund ein Individuum. Daher gibt es auch bei jedem Hund eher gute und eher schlechte Futterverwerter. Hundebesitzer sollten von Anfang an darauf achten, den Hund nicht „zu gut“ zu füttern. Bedenkt man, dass es bei großen Hunderassen durch eine zu hohe Energiezufuhr in der Wachstumsphase zu Skelettschäden kommen kann, sollte man die Futtermenge von Beginn an überdenken. Zu viel Futter beschleunigt das Wachstum, allerdings nicht der Knochen, sondern der Muskeln. Für einen gesunden Knochenbau zudem wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Phosphor.

 

Weniger ist mehr, und viel hilft nicht viel!

Das im Handel erhältliche Futter enthält in der Regel alles, was der Welpe für ein gutes Wachstum benötigt. Prinzipiell kann sich der Hundebesitzer nach der folgenden Aussage gut richten: Je größer der Hund wird, desto langsamer sollte er wachsen. Ein Beispiel ist der Mini, der ausgewachsen gute fünf Kilo auf die Waage bringt, und zwar nach einem knappen Jahr. Einer Hunderasse, die später einmal großgewachsen sein soll, sollte man zum Wachsen zwei Jahre Zeit geben, um das Endgewicht zu erreichen.

 

Der Welpe entwickelt mit der Zeit seine Selbständigkeit, die sich auch beim Fressen zeigt. Der Hundebesitzer ist dafür verantwortlich, dass er nicht nur groß wird, sondern auch gesund ist und bleibt. Und das sieht man einem Hund auch an. Glänzendes Fell zeichnen einen gesunden Hund aus. Ist er rank und schlank, ohne mager zu wirken, sind dies ebenfalls Anzeichen dafür, dass er gesund ist. Ein gesunder Hund hat immer viel Freude an Bewegung, ist stets neugierig und spielt und tollt für sein Leben gern.