Hundepension?

Es ist nicht immer möglich, dass Hundebesitzer ihren Hund mit den Urlaub nehmen können. Gerade auch in dem Fall, wenn der Urlaubsort nur mit dem Flugzeug erreichbar ist. Den Transport in einem Käfig möchten viele Hundebesitzer ihrem Vierbeiner nicht zumuten, gerade auch dann, wenn es sich um einen großen Hund handelt. Daher ist in der Urlaubszeit häufig auch mal eine Trennung auf Zeit angesagt. Zuhause kann der Hund meist auch nicht bleiben, wenn nicht zufällig eine vertraute Person Zeit hat, sich täglich um den Hund zu kümmern. Den Hund bei einem Verwandten oder Freunden unterzubringen, ist auch nicht immer machbar. Dennoch gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Möglichkeiten, den Vierbeiner während dem Urlaub unterzubringen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch weitere Gründe, warum ein Hundehalter seinen vierbeinigen Liebling auf Zeit gut unterbringen muss, zum Beispiel wegen Krankheit.

 

Eine dieser Möglichkeiten ist eine Hundepension. Zwar kann nicht jeder Hund in einer Hundepension untergebracht werden, da jeder Hund anders auf nicht gewohnte Schlafplätze reagiert. Dennoch ist es einen Versuch wert. Hundepensionen gibt es zudem viele in Deutschland. Und da es immer mehr solcher Pensionen gibt, gilt es, die guten Pensionen von den schwarzen Schafen zu unterscheiden. Von Vorteil sind Erfahrungswerte, die andere Hundebesitzer bereits mit Hundepensionen sammeln konnten. Auf jeden Fall ist ein Termin vor Ort in einer Hundepension vor dem Urlaub unverzichtbar, um sich ein genaues Bild von der Hundepension sowie der Inhaber zu machen.

 

Zunächst ist abzuchecken, wie viel Platz in der Hundepension vorhanden ist und wie viele Hunde oder andere Tiere da sind. Sind Rückzugsorte sowie ausreichend Auslaufmöglichkeiten vorhanden? Ist ein Zaun vorhanden, der die Hunde vor dem Ausbüchsen bewahrt? Wie oft und wie lange ist vorgesehen, die Hunde am Tag auszuführen. Werden Fütterungswünsche berücksichtigt? Gibt es eventuell Qualifikationen der Inhaber? Weiter auf der Checkliste sollte die Sauberkeit stehen. Sehen die Tiere vor Ort zufrieden aus oder machen sie einen gestressten Eindruck? Diese Punkte sind wichtig, wenn man beabsichtigt, seinen Hund für einen bestimmten Zeitraum in der Hundepension abzugeben.

 

Die Unterbringung

 

Nicht jeder Hund eignet sich für jede Unterbringungsart. Es muss abgeklärt werden, für welche Art der Unterbringung sich der Hund eignet. Da gibt es die Zwingerhaltung, Zimmerhaltung oder Gruppenhaltung. Die Zwingerhaltung ist die preiswerteste Unterbringung, jedoch nicht immer die beste Lösung für den Hund. Hunde in Zwingern sind häufig gestresst, über viele Stunden am Tag allein und die Lautstärke ist auch nicht ohne. Familienhunde sollten nicht in einem Zwinger untergebracht werden.

 

Zimmerhaltung ist von Vorteil, wenn es sich um problematischere Hunde handelt. Allerdings sind auch bei Zimmerhaltung die Hunde über Tag auch für viele Stunden allein. Teilweise sind in den Zimmern kleine Gruppen zusammengestellt. Somit haben die Hunde wenigstens etwas Gesellschaft. Je nach Art der Unterbringung variieren die Preise. Allerdings sollte dies bei der Wahl der Hundepension nicht das wichtigste Kriterium sein.

 

Zuletzt gibt es noch die Unterbringung in der Gruppe mit Anschluss an die Familie. Diese Unterbringung ist mit Sicherheit die beste Wahl, da Hunde in der Gruppe viele Möglichkeiten für soziale Kontakte haben. Die Gruppengröße variiert und kann von zwei bis vier oder mehr Gasthunden bestehen. Diese Unterbringungsart ist die teuerste, da die Unterbringung individuell ist und die Hunde oft und über mehrere Stunden spazieren geführt werden. Eine Hundepension, die die familiäre Unterbringung anbietet, richtet meist ihr Leben nach den Hunden. Der Vorteil liegt darin, dass die Hunde wenig oder fast gar nicht allein bleiben müssen.

 

Die erste Kontaktaufnahme mit der Hundepension

 

Der erste Kontakt mit der Hundepension erfolgt meist über Telefon, gefolgt von E-Mail und mittlerweile auch über Facebook. Es ist sinnvoll, direkt während der ersten Kontaktaufnahme so viele Informationen wie möglich über den Hund weiterzugeben. Da wären Name, Rasse, Alter, Geschlecht, Charaktereigenschaften und, falls vorhanden, auch Probleme.

 

Bei der ersten Kontaktaufnahme muss unbedingt ein erstes Treffen oder ein Spaziergang vereinbart werden. Es ist wichtig, dass der Hund die Hundepension kennenlernt, bevor er für einige Wochen dort einzieht.

 

  • Beim ersten Treffen sollte darauf geachtet werden, wie sich der Umgang mit den Hunden darstellt. Wird mit den Hunden freundlich umgegangen und Rücksicht auf ängstliche Hunde genommen, ist dies ein erster Pluspunkt, der für die Hundepension spricht.

 

  • Ein weiteres Augenmerk sollte auf die Sauberkeit gelegt werden. Hundehaare sind völlig normal, auch etwas Schmutz ist vernachlässigbar. Allerdings sollte es nicht streng riechen und Hundedecken, Körbchen sowie Näpfe sollten unbedingt sauber sein.

 

  • Grundlagen im Hundetraining sind wünschenswert und sollte der Hundebetreuer besitzen. Denn ein Hund kann immer lernen, warum nicht auch während seiner Zeit in der Hundepension.

 

  • Hundebesitzer sollten beim ersten Treffen bereits merken, ob es zwischen allen Beteiligten „funkt“. Ist Sympathie zwischen Mensch, Hund und Hundebetreuer vorhanden, ist dies schon mal sehr vielversprechend. Denn erste Eindruck entscheidet meist, ob sich der Hund beim Hundebetreuer wohlfühlen kann.

 

  • Ein Blick in die Referenzen und Qualifikationen der Hundepension ist ebenfalls zu empfehlen. Diese finden sich meist auf der Website.

 

Probeschlafen empfehlenswert

 

Etwas ungewöhnlich sicherlich, dennoch lohnenswert: Soll der Hund länger als nur ein paar Tage in der Hundepension verbringen, empfiehlt sich ein Probeschlafen. Einfach nur um zu sehen, wie sich der Hund verhält und vor allem wie es ihm gefällt. Außerdem können sich auf diese Weise Hund und Betreuer bereits etwas „beschnuppern“. Vor dem eigentlichen Probeschlafen sind gemeinsame Spaziergänge mit dem Hundebetreuer zur Eingewöhnung ebenfalls hilfreich.

 

Die Hundepension nicht kurzfristig buchen

 

Wer sich zu spät für eine Hundepension entscheidet, zum Beispiel kurz vor den Sommerferien, wird wohl eine Absage nach der anderen kassieren, da die meisten bereits ausgebucht sind. Gute Hundepensionen sind im Allgemeinen auf Monate ausgebucht, sodass sich frühzeitiges Anfragen lohnt. Wer nicht rechtzeitig bucht, muss sich schlimmstenfalls mit der drittbesten Lösung abgeben. Optimal ist das Buchen einer guten Hundepension etwa neun Monate im Voraus. Dann sollte einer der begehrten Plätze in der Hundepension sicher sein.

 

Der Urlaub naht und manchmal kann der Hund eben nicht mit. Eine Flugreise möchte man ihm nicht zumuten, teilweise sind auch die Klimaverhältnisse im Ausland nicht für den Vierbeiner geeignet. Und handelt es sich zum Beispiel um einen Sporturlaub, dann ist der Hund oft das fünfte Rad am Wagen. Auch wenn es schwerfällt, so ist die Hundepension häufig die bessere Alternative.

Mit dem Hund auf Reisen

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wenn der Mensch in Urlaub fährt möchte er seinen Hund oft mitnehmen, denn eine Tierpension ist zwar nicht schlecht, aber mit einem Familienmitglied möchte man auch seinen Urlaub verbringen. Aber wer mit dem Hund auf Reisen geht, muss verschiedene Dinge beachten.

 

Bei der Planung sollte darauf geachtet werden, dass die gewählte Unterkunft hundefreundlich ist. Nicht in jedem Hotel sind Hunde gern gesehene Gäste. Auch andere Dinge sollten schon bei der Planung berücksichtigt werden. Ein Badeurlaub am Meer ist dabei wohl nicht so ganz das Richtige. Auch eine lange Autofahrt, um zum gewünschten Urlaubsziel zu kommen ist mit Hund nicht empfehlenswert. Wenn es sich jedoch nicht vermeiden lässt, sollte alle drei bis spätestens vier Stunden eine Pause gemacht werden. Dabei sollte ein kleiner Spaziergang mit dem Hund drin sein. Den Hund im Auto alleine zu lassen, ist besonders im Sommer nicht o.k.. Auch wenn der Fahrer darauf achtet, dass das Auto im Schatten steht, muss bedacht werden, dass die Sonne wandert und so das Auto innerhalb kürzester Zeit eventuell nicht mehr im Schatten steht.

 

Am Tag der Reise sollte der Hund nicht gefüttert werden. Der Tierarzt kann dem Hund sicher pflanzliche Medikamente verschreiben, die ihn beruhigen und ihm die Fahrt angenehmer machen. Wichtig ist dass der Hund immer genug Wasser zur Verfügung hat.

 

Um mit dem Hund ins Ausland zu reisen ist es sehr sinnvoll sich über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland zu erkundigen. Wenn das Urlaubsland nur über andere Länder erreichbar ist, sollten die Bestimmungen der Transitländer auch recherchiert werden.

 

Bei einer Reise mit Hund gehört einiges ins Gepäck:

 

  • Maulkorb, auch wenn der Hund im Allgemeinen friedlich ist, darf der Maulkorb nicht vergessen werden, um in schwierigen Situationen benutzt werden zu können
  • Leine
  • Anschrift der Haftpflichtversicherung und die entsprechende Versicherungsnummer
  • Die Heimanschrift, die Urlaubsanschrift und der Reisezeitraum
  • Impfpass
  • Grenzpapiere
  • Vorher recherchierte Einreisebestimmungen
  • Korb oder Transportbox
  • Kottüten fürs große Geschäft
  • Schaufel
  • Trinkwasser in ausreichender Menge
  • Futter, Leckereien, Kauknochen
  • Dosenöffner
  • Sonnenschutz
  • Spielzeug
  • Decke oder Körbchen
  • Handtuch
  • Erste-Hilfe-Set und eine
  • Reiseapotheke, deren Inhalt mit dem Tierarzt besprochen werden kann.

 

Vor der Autoreise sollte der Hund auf längere Fahrten trainiert werden. Das geschieht am besten, wenn Ausflüge mit dem Hund gemacht werden. Die Ausflugsziele sollten attraktiv für den Hund sein. Sie lernen dadurch, das Unangenehme, die Autofahrt, mit dem Angenehmen, das Ausflugsziel, zu verbinden. Bei diesen Ausflügen sollte der Hund auch im Auto gefüttert werden, damit er sich daran gewöhnt.

 

Der Hund muss sicher im Auto verstaut werden. Dafür eignen sich Transportboxen und Rückhaltesysteme für Hunde, die es bei Schecker in großer Auswahl gibt. Eine Transportbox sollte dem Hund vor der Reise nähergebracht werden. Sie kann zu Hause als Schlaf- und Rückzugsmöglichkeit eingesetzt werden. So hat der Hund auf Reisen immer das Gefühl ein Stück „Zuhause“ dabei zu haben. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit der Mitnahme der Kuscheldecke des Hundes. Bei einer Autofahrt im Sommer kann ein Frottee Tuch jedoch angenehmer sein, als eine warme Decke.

 

Eine Fahrt im Cabrio oder bei geöffneten Fenstern ist für den Hund nicht unbedingt erstrebenswert. Hunde reagieren bei Zugluft oft mit Bindehautentzündung. Bei Schecker findet jeder eine Cabrio-Brille in drei verschiedenen Größen, für unterschiedlich große Hunde. Diese Brille schützt die Augen des Hundes auch bei Schnee und Sonneneinstrahlung. Die Augenpartie ist mit weichem Schaumstoff gepolstert und der Trageriemen kann individuell eingestellt werden.

 

Der Weg zum Urlaubsort sollte gemütlich angegangen werden. Lange Pausen mit Spaziergängen und Spielen tun Hund und menschlichen Mitfahrern gut. Bei einem Stau sollte die Autobahn auf jeden Fall verlassen werden. Vor allem in der glühenden Sonne kann Stopp and Go unerträglich sein. Dabei wird ein geöffnetes Fenster nicht genügend Luftzirkulation bieten. Ein Hund kann nicht schwitzen, wie wir Menschen. Wenn er länger als 15 Minuten in einem Auto bei 40 Grad Celsius aushalten muss, wird es zu spät sein, ihn noch zu retten.

 

Bei jeder Autofahrt sollte dem Hund Wasser zur Verfügung sein, denn Hecheln macht durstig. Bei Schecker gibt es spezielle Spritzschutznäpfe, die nicht das gesamte Auto fluten, wenn es mal ein wenig holprig wird. Dieser Napf kann an jeder Raststätte aufgefüllt werden. Für die Pause ohne Raststätte empfiehlt es sich eine oder mehrere Flaschen zum Nachfüllen mitzunehmen.

 

Raststätten haben meistens ein Hundeverbot, da sie mit offenen Buffets arbeiten. Aus diesem Grund ist es bestimmt sinnvoll abseits der Autobahn Ortschaften, in denen es auch schöne Lokale gibt, in denen Hunde willkommen sind.

 

Wer sich den Stress einer langen Autofahrt nicht geben möchte, kann auch mit der Bahn verreisen. Dort muss der Hund jedoch einen Maulkorb tragen. Des Weiteren braucht er eine Fahrkarte. Die Eisenbahn wird nicht anhalten, wenn der Hund muss, also sollte für den Fall der Fälle viel Küchenpapier und ein größerer Beutel mitgenommen werden.

 

Nachts im Schlafwagen zu fahren ist sicher eine gute Idee, wenn ein Hund mit auf die Reise geht. In der Nacht ist es in der Regel ruhiger, als am Tage, was der Hund bestimmt begrüßen wird. Im Schlaf vergeht die Zeit schneller. Trotzdem sollte vor der Fahrt ein langer Spaziergang gemacht werden. Aber nicht in jedem Schlafwagen sind Hunde erlaubt. Das sollte vorher nachgefragt werden. Bei einer Tagesfahrt sollte ein Abteil reserviert werden. Das ist für den Hund angenehmer, als das unruhige Treiben in einem offenen Waggon. Da es im Zug normalerweise nicht so heiß wie im Auto ist, braucht der Hund auch nicht so viel zu trinken. Das hat den Vorteil, dass er nicht so viel muss. Um es dem Hund auf längeren Fahrten bequemer zu machen, sollte die Decke mitgenommen werden.

 

Kleinere Hunde sollten auf der Bahnreise in einer Transportbox oder einer Tasche transportiert werden. Große Hunde müssen an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Den Speisewagen darf ein Hund nicht betreten. Die Regeln bei einer Zugfahrt sollten beachtet werden, um sich keinen Ärger einzuhandeln.

 

Nicht jede Reederei ist damit einverstanden, dass Hunde auf einer Fähre mitreisen. Gerade bei Wellengang ist es für Hunde sicher keine Freude, wenn sie auf einem Schiff sind. Ob eine Überfahrt auf einer normalen Fähre oder einem Katamaran oder Schnellboot stattfinden soll, ist umstritten. Einige sind der Meinung, dass bei den Katamaranen und Schnellbooten der Seegang deutlich stärker zu spüren ist und deshalb keine Haustiere auf diesen Booten mitgenommen werden sollte. Andere sind der Meinung, dass die Überfahrt oft in der halben Zeit erfolgt und so die Mitnahme auf einem Katamaran oder Schnellboot sinnvoller ist, als eine Fahrt auf der normalen Fähre.

 

Die schönste Zeit des Jahres mit dem besten Freund des Menschen zu verbringen ist, wenn bestimmte Vorbereitungen getroffen werden gar nicht so schwierig und wird bestimmt allen Beteiligten Freude bereiten.

Hundetransportboxen

Hundetransportboxen zu besitzen, ist für viele Hundebesitzer keine Selbstverständlichkeit. Obwohl in diversen Foren und Ratgebern immer wieder zum Gebrauch geraten wird, können sich viele nicht dazu entschließen, sich eine Hundebox anzuschaffen. Dabei machen Hundetransportboxen Sinn und sollten keineswegs als Gefängnis für den Hund angesehen werden. Es mag zunächst den Anschein erwecken, dass man den Hund in einen Käfig schließt. Doch für den Hund kann eine Box sogar ein Rückzugsort sein, sofern er an die Box gewöhnt ist. Als Rückzugsort können Hundetransportboxen dem Hund Ruhe und Sicherheit bieten. Sie fühlen sich wohl und sehen die Box keineswegs als Gefängnis an.

 

Als Ruheplatz sind Hundeboxen ideal. Doch auch zum Transport von Hunden erleichtern Hundetransportboxen das Leben von Hundehaltern. Auf der Einkaufsliste sollte die Transportbox bei Haltern daher ganz oben stehen. In einer Hundetransportbox ist der Hund bei Krankheit schnell und sicher zum Tierarzt befördert. Muss der Hund in die Tierklinik wegen einer Operation, dann erweist sich auch in diesem Fall die Box als sicheres Transportmittel. Grundsätzlich sollte ein Hund während jeder Autofahrt sicher im Auto untergebracht sein. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um einen Welpen oder einen erwachsenen Hund handelt.

 

Hundetransportboxen in großer Vielfalt

 

Hundeboxen gibt es in diversen Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Einige Modelle eignen sich wunderbar für zuhause, da sie aus Stoff gefertigt sind und meist als Rückzugsort eingesetzt werden. Selbstverständlich sind diese Stoffboxen ebenfalls zum Transport geeignet. Darüber hinaus gibt es sogenannte Hundetragetaschen für sehr kleine Hunde oder Welpen.

 

Die Hundetransportboxen speziell für den Transport im Auto sind ebenfalls in großer Vielfalt im Handel erhältlich. Dabei wird unterschieden in Gitterboxen, faltbaren Transportboxen sowie Boxen aus Kunststoff. Beim Kauf sollte das Material immer eine Rolle spielen. Eine Hundebox beispielsweise aus Aluminium ist für den Transport von Welpen ungeeignet. Ebenfalls für Welpen nicht sinnvoll sind Hundekäfige. Diese sind zwar optimal für den Transport im Auto, doch bei plötzlichem Bremsen oder einem Auffahrunfall wäre der Welpe gänzlich ohne Schutz und würde in der Box herumgewirbelt. Die Wahl der Hundetransportbox sollte aus diesem Grund immer einhergehen mit der Art der Verwendung.

 

Sehr beliebt und überaus praktisch sind faltbare Hundetransportboxen. Gefertigt werden diese im Allgemeinen aus strapazierfähigem und verstärktem Nylon. Die Boxen lassen sich an der Vorderseite öffnen, zudem auch an den Seitenwänden und an der Oberseite. Die Modelle verfügen über Tragegurte und können bei Nichtverwendung platzsparend zusammengefaltet und verstaut werden. Im Auto sind sie dennoch nur bedingt geeignet, da sie im Fall eines Unfalls aufgrund des Materials nur wenig Schutz bieten. Werden sie dennoch im Auto verwendet, lassen sie sich mit Gurten auf dem Rücksitz befestigen.

 

Zuhause sind häufig Gitterboxen beziehungsweise Hundekäfige in Gebrauch. Auch sie sind sehr praktisch, da sie aus Metall hergestellt werden und leicht aufzubauen sind. Mit einer Decke lässt sich der Käfig etwas abdunkeln. Für den Transport im Auto sind Hundeboxen aus Aluminium optimal. Durch die Stabilität schützen sie Hunde im Auto am besten. Die Modelle aus Kunststoff sind zwar ebenfalls vielseitig einsetzbar, jedoch sind sie meist sperrig, zu schwer und nicht so komfortabel. Sie bieten gegenüber anderen Transportboxen nicht mehr Vorteile, sind allerdings bei Besitzern von kleinen Hunden beliebt.

 

Beim Kauf von Hundetransportboxen zu beachten

 

Beim Kauf einer Transportbox gibt es einiges zu beachten. Zunächst muss klar definiert sein, für welche Art des Einsatzes die Box benötigt wird. Denn nicht jede Box ist für jede Verwendung und für jeden Hund geeignet. Ängstliche Hunde fühlen sich in nicht so offenen Boxen wohler. Andere wiederum mögen es nicht zu dunkel und strecken gerne die Nase zwischen den Streben einer großen Hundebox hindurch. Die Größe selbst sollte dem Hund angepasst sein, so dass er bequem aufrecht darin Stehen sowie Liegen und sich drehen kann.

 

Zu große Boxen sind wiederum nicht optimal, da sie nicht genügend Schutz bieten, während sich Hunde in zu kleinen Boxen quälen. Bei der Kaufentscheidung sollte auch die Qualität eine Rolle spielen. Schnell wurde am falschen Ende gespart und es geht auf Kosten der Sicherheit des Hundes. Eine gute Verarbeitung und damit verbundene Langlebigkeit sind das A und O. Letztlich spart man Geld, wenn man sich einmal für eine ordentliche und qualitativ hochwertige Hundetransportbox entschieden hat.

 

Auf die Größe kommt es doch an

 

Die Größe der Box kann ganz einfach bestimmt werden, indem man testet, ob der Hund darin gut stehen kann. Er sollte ebenfalls gut liegen und sich drehen können. Wer online bestellt, sollte daher zunächst beim Hund Maß nehmen und die Box dann in der nächstgrößeren Variante nehmen. Wird die Hundebox auch zum Transportieren im Auto verwandt, muss der Platz im Auto berücksichtigt werden. Große Hundetransportboxen werden im Allgemeinen im Kofferraum untergebracht.

 

Das bedeutet, dass dieser dann entsprechend Platz aufweisen muss. Bevor die Hundebox im Internet bestellt wird, muss das Maßband eingesetzt werden. Auf diese Weise kann ein Umtausch der Box im Großen und Ganzen im Vorfeld bereits ausgeschlossen werden. Zudem kann man sicher sein, dass die Transportbox auch wirklich gut und sicher steht.

 

Hundetransportboxen mit Wohlfühlgarantie

 

Damit sich der Vierbeiner in der Hundebox nicht nur geschützt, sondern auch wohl fühlt, gibt es diverse Einlagen, Matratzen oder Hundekissen. In der Regel verfügen Hundeboxen über einen integrierten Boden aus Kunststoff oder Kunstfaser, welcher sich leicht reinigen lassen. Von „bequem“ kann hier allerdings nicht die Rede sein. Daher ist eine extra Unterlage zu empfehlen, damit sich der Hund bei längerem Aufenthalt in der Box keine schmerzenden Abschürfungen beim Liegen zuzieht. Als Unterlage eignen sich diverse Einlagen, beispielsweise solche aus Kunststoff, die eine gut polsternde Wirkung haben und bei entsprechender Größe nicht verrutschen.

 

Zudem gibt es auch Hundekissen, die schön gepolstert sind und ideal als Unterlage geeignet sind. Da beide Varianten jedoch schwer zu reinigen sind, empfiehlt es sich, obendrauf noch eine andere, waschbare Unterlage zu verwenden. Eine große Auswahl an Hundetransportboxen bietet der Onlineshop von Schecker. Die Hundeboxen von Schecker sind praktisch, von bester Qualität und daher uneingeschränkt empfehlenswert.

Reisen mit dem Auto

Die Vorschriften wenn der Hund im Auto transportiert wird

 

Urlaub mit dem Hund bedeutet in den meisten Fällen, dass es mit dem Auto auf Reisen geht. Diese Form des Verreisens wirft daher viele Fragen auf, die den Hund betreffen. Zum Beispiel, ob der Hund im Auto angeschnallt werden muss? Oder grundsätzlich, wie ein Hund im Auto gesichert wird. Zwar sehen Verkehrsrecht und Straßenverkehrsordnung hinsichtlich des Transports von Tieren im Auto grundsätzlich keine Bußgelder vor, dennoch handelt es sich um eine „Ladung“, die ordentlich gesichert werden muss.

 

Urlaub mit oder ohne Hund

 

Steht ein längerer Urlaub an, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es für den Hund nicht besser wäre, ihn in die Obhut vertrauenswürdiger Bekannten zu geben. Die Reise im Auto kann für sensible Hunde bereits sehr stressig werden. Hinzu kommt, dass am Urlaubsziel alles fremd ist. Daher ist es für einen sensiblen Hund sinnvoller, den Transport im Auto zu vermeiden.

 

Im anderen Fall, wenn der Hund mit auf die Reisen gehen soll, gibt es einige Möglichkeiten, den Hund sicher im Auto zu transportieren. Dazu gibt es im Fachhandel eine ganze Reihe von Zubehör, die den Transport des Hundes im Auto sicher und bequem macht. Dazu zählen unter anderem der Sicherungsgurt, diverse Transportboxen, Trenngitter sowie spezielle Autositze für Hunde. Empfehlenswert ist es, rechtzeitig vor Reisebeginn nach dem passenden Zubehör im Fachhandel Ausschau zu halten. Denn nicht jede Transportmöglichkeit ist für jeden Hund geeignet. Ein aufgeweckter und quirliger Hund würde sich in einer kleinen Hundebox womöglich nicht wohlfühlen.

 

Ein Trenngitter, welches den hinteren Teil des Autos vom vorderen abtrennt, wäre für ihn eventuell die bessere Lösung. Der vorhandene Freiraum ist günstiger und ließe ihn die längere Reise im Auto entspannter überstehen. Jeder Hund ist ein Individuum und vor einer längeren Fahrt ist es ratsam, die Transportbox, den Sicherheitsgurt oder ähnliches ausgiebig zu testen. Denn steht der Reisebeginn vor der Tür ist es zu spät, um Alternativen zu finden. Der Hund sollte die gewählte Transportmethode gut überstehen und vertragen.

 

Transport im Kofferraum

 

Es spricht prinzipiell nichts dagegen, den Hund im Kofferraum zu transportieren, vorausgesetzt, es ist ausreichend Platz vorhanden. Mit einem Bußgeld muss der Hundehalter nicht rechnen, denn laut Verkehrsrecht und StVO ist dies zulässig. Ist im Beifahrerraum kein Platz, ist der Kofferraum die einzige Möglichkeit des Transports. Für kleine Strecken ist dies in Ordnung, jedoch nicht, wenn es auf eine Urlaubsreise geht.

 

Es empfiehlt sich, den Kofferraum durch ein Trenngitter abzutrennen. Ist ein Hund gewöhnt, auf dem Beifahrersitz zu fahren und muss plötzlich im Kofferraum bleiben, wird er natürlich versuchen, während der Fahrt nach vorne zu kommen. Das ist mit einigen Risiken verbunden, denn der Fahrer wird von solchen Aktionen mit Sicherheit abgelenkt. Überdies kann sich der Hund verletzen. Einen Tierarzt unterwegs zu finden, ist nicht immer leicht. Daher lieber auf Nummer sicher gehen und den Hund sicher und geschützt im Kofferraum unterbringen.

 

Die Sicherheit wird durch ein Trenngitter deutlich maximiert. Ein Trenngitter kann auch in der Weise montiert werden, dass der Hund während der Fahrt auf dem Rücksitz verweilen kann. Außerdem ist bei beiden Varianten eine Schondecke von Vorteil. Denn diese schützt vor Verschmutzungen und Kratzspuren und der Hund liegt bequemer. Ein Trenngitter ist gerade für große Hunde empfehlenswert. Kleinere Hunde fühlen sich eher in einer Hundetransportbox wohl, da sie die Box als einen sicheren Rückzugsort empfinden. So ist eben jedes Tier anders.

 

Hunde und die Anschnallpflicht

 

Für Personen im Auto gilt eine Anschnallpflicht. Doch wie sieht es mit Hunden aus? Auf dem Beifahrersitz darf ein Hund nicht ohne jegliche Sicherung befördert werden. Schließlich muss er als „Ladung“ ausreichend gesichert sein. Ist er nicht angeschnallt, kann er bei einem Unfall durch das Auto geschleudert werden. Zudem kann er ohne Sicherung auf die Idee kommen, einmal quer durch das Auto zu springen. Dies würde den Autofahrer derart ablenken, dass die Fahrt äußerst risikoreich wäre. Ein Sicherheitsrisiko durch den Hund muss daher komplett ausgeschlossen sein. Für den Hund gibt es spezielle Sicherheitsgurte im Handel, da Personengurte selbstverständlich für einen Hund ungeeignet sind. Während einer längeren Fahrt sollte der Sitz des Gurts regelmäßig überprüft werden. Denn ein zu eng sitzender Gurt führt zu schmerzhaften Strangulationen.

 

Reisen mit dem Hund im Auto – Tipps

 

Durch geeignetes Zubehör ist es also kein Problem, einen Hund sicher zu transportieren. Einige Tipps helfen dabei, dass die Fahrt in den Urlaub angehmer verläuft.

 

  • Regelmäßige Pausen sind während der Fahrt wichtig, nicht nur für den Fahrer. Auch der Hund freut sich über ein wenig Bewegung. Unruhe macht sich nämlich breit, wenn er zu lange im Auto sitzen bleiben muss.

 

  • Wird er dennoch unruhig und es gibt gerade keine Gelegenheit, um anzuhalten, dann helfen Leckerlis. Sie besänftigen ihn und sind als Belohnung sowieso immer geeignet. Es lohnt sich daher, einen kleinen Vorrat mit auf die Fahrt zu nehmen.

 

  • Bei Kindern selbstverständlich, so müssen natürlich auch die Lieblingsdecke und das Lieblingsspielzeug des Hundes mit.

 

  • Während der Fahrt sollte der Hund immer im Auge behalten und auf Signale geachtet werden. Sitzt der Gurt etwa zu eng oder benötigt er dringend eine Pipipause, dann macht er meist durch Winseln oder ähnliche Laute darauf aufmerksam.

 

  • Die Hundesicherung im Fahrzeug kann auch mal verändert werden. Zum Schlafen eignet sich eventuell eine Transportbox besser als der Sicherheitsgurt.

 

Reisen mit dem Hund ins Ausland

 

Geht die Urlaubsreise mit Hund ins Ausland, dann ist es vorab wichtig, sich über die Einreisebestimmungen für Haustiere für das entsprechende Urlaubsland zu informieren. Ansonsten kann es geschehen, dass man nicht einreisen darf. Beispielsweise darf in Dänemark manche Hunderasse nicht einreisen. Zudem ist innerhalb der EU bei Grenzübertritt ein EU-Heimtierausweis notwendig. Darin wird bestätigt, dass der Hund gegen Tollwut geimpft ist. Ist das Tier noch keine drei Monate alt, dürfen sie nur mit einem Sondereintrag einreisen.

 

Wer sich vorab informiert, riskiert keine unangenehmen Überraschungen an der Grenze. Gute Fahrt!

Richtlinien zum Thema Fliegen

Naht die Urlaubs- und Reisezeit, dann ist es vielfach der Wunsch von Hundebesitzern, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Wird mit einem Flugzeug verreist, dann gibt es einiges zu beachten, wie die Wahl der Airline bis hin zur Frage, ob dem Vierbeiner ein Beruhigungsmittel helfen könnte, die Reise mit dem Flugzeug zu „überstehen“. Wer sich ein Haustier anschafft, sei es Hund, Katze, Vogel oder Nagetier, stellt sich vor der Urlaubszeit immer die Frage: Wohin mit dem geliebten Tier? Während Katze, Vogel oder Nagetier selbstverständlich zuhause bleiben müssen, ist es beim Hund möglich, ihn mitzunehmen.

 

Als Hundebesitzer macht man sich zu Recht Gedanken darüber, ob der Vierbeiner den Flug verkraften wird und ebenfalls, was bei der Mitnahme im Flugzeug zu beachten ist. Es stehen daher für den Halter zunächst Recherchearbeiten an. Denn jede Fluggesellschaft hat eigene Regeln. Allgemein gültige Vorschriften gibt es für Tiere in Flugzeugen nicht, sodass es sehr wichtig ist, sich genau darüber zu informieren, wie es sich bei der Wunsch-Airline bezüglich des Themas verhält.

 

Worauf Hundehalter achten sollten

 

Zunächst gilt abzuklären, ob der Hund überhaupt fliegen darf. Denn manche Rassen, wie beispielsweise Kampfhunde und stumpfnasige oder kurzköpfige Tiere, werden von einigen Fluggesellschaften nicht mitgenommen. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen werden manchmal Ausnahmen gemacht. Da kurzköpfige Hunde in stressigen Situationen Atemnot bekommen können, schreibt beispielsweise die Lufthansa in ihren Bestimmungen: „Hunde, die zu den stumpfnasigen Rassen gehören, sind besonders temperatur-stressempfindlich.

 

Daher empfehlen wir Ihnen, auf die Mitnahme Ihres Hundes zu verzichten, wenn die Temperatur am Abflugs-, Transfer- oder Zielflughafen 27° C überschreitet. Andernfalls könnte Ihr Hund ernsthafte gesundheitliche Schäden erleiden oder sogar während der Reise versterben.“ Zu diesen Rassen gehören unter anderem Boston Terrier, Boxer, Bulldogge, Mops oder Pekinese. Manchmal eignen sich Hunde aufgrund ihres Charakters oder mangelnder Erziehung nicht zum Fliegen. Eine gute Anlaufstelle, um dies zu klären, ist auch der Tierarzt, der Hundebesitzern beratend zur Seite steht, wenn es um das Thema Flugreisen mit Hund geht.

 

Als nächstes gilt zu klären, ob die Reise im Flugzeug für den Hund in der Kabine oder im Frachtraum stattfinden soll. Kleine Hunde gehen oftmals als Handgepäck durch und dürfen mit ihrem Menschen in die Kabine. Dafür muss er allerdings, laut den Lufthansa-Bestimmungen, in einer selbst mitgeführten Hundebox transportiert werden. Die Box darf die Größe von 55 x 40 x 23 Zentimeter nicht überschreiten. Box und Hund dürfen darüber hinaus nicht mehr als acht Kilogramm wiegen.

 

Weiter heißt es bei der Airberlin, dass der Hund während des kompletten Fluges den Kopf nicht aus dem Behälter strecken und demzufolge auch nicht verlassen darf. Es heißt zudem, dass die Hundebox keinesfalls auf den Sitzplatz gestellt werden darf. Auch der Kauf eines Extrasitzes berechtigt nicht dazu, die Box darauf abzustellen. Bei Flugreisen in der Business Class ist die Mitnahme von Haustieren grundsätzlich nicht möglich. Dies liegt an der Beschaffenheit der Sitzplätze.

 

Große Hunde sind für Airlines Sondergepäck und müssen in den Frachtraum. Einige Airlines stellen dafür eigene Transportboxen zur Verfügung. Bei anderen jedoch muss sich der Hundehalter selbst um einen Transportbehälter bemühen. Und auch hier gelten meist besondere Vorschriften, wenn es um Kampfhunde geht. Es kann daher sein, dass für den Kampfhund ein spezieller Käfig notwendig wird.

 

Die Transportbox

 

Auch bei der Transportbox gibt es Regelungen. Die Maximalgrößen variieren eventuell je nach Fluggesellschaft. Zudem ist es wichtig, dass der Behälter bissfest, wasserundurchlässig und ausreichend belüftet ist. Häufig haben Airlines genaue Bestimmungen, wie eine Transportbox für den Hund auszusehen hat. Der Hund muss in der Box stehen, sich drehen und liegen können. Selbstverständlich muss die Transportbox ausreichend belüftet und ausbruchsicher sein.

 

Auch ist darauf zu achten, dass nichts auslaufen kann. Hierzu gibt es saugfähige Einlagen, die Badezimmermatten ähneln. Im guten Fachhandel wird der Halter alles erhalten, was er für den Transport seines Vierbeiners benötigt. Nicht vergessen werden sollte, vor der Reise, auf der Hundetransportbox den Namen des Halters, Namen des Tieres, die Adresse sowie die Telefonnummer anzubringen.

 

Die Anmeldung bei der Airline

 

Bei der Anmeldung gibt es ebenfalls verschiedene Bestimmungen je nach Airline. Bei den meisten jedoch ist die Anmeldung eines Tiertransports bis 24 Stunden vor dem Flug möglich. Dennoch wird empfohlen, den Transport des Hundes gleich bei der Buchung zu tätigen. Fliegt der Hund im Frachtraum mit, sollte der Halter darauf achten, rechtzeitig am Flughafen zu sein. Handelt es sich bei dem Hund um einen Blinden- oder Behindertenbegleiter, darf dieser bei den meisten Fluggesellschaften kostenlos in der Kabine mitreisen. Wird ein Hund mit auf eine Flugreise genommen, liegen die Preise zwischen 35 und 300 Euro und richten sich nach Größe des Hundes sowie nach der Flugzone.

 

Einreisebestimmungen

 

Damit es am Zielort zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollte sich der Hundehalter rechtzeitig vor Reisebuchung über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland informieren. Das Auswärtige gibt hierüber Auskunft und informiert über die eventuell benötigten Papiere, Impfschutz und den Gesundheitsbestimmungen des Reiselands. Idealerweise fangen Hundehalter bereits einige Monate vor dem Flug mit den Vorbereitungen an. Die entsprechenden Dokumente sollten am Flugtag unbedingt griffbereit sein. Am besten trägt man sie direkt bei sich. Neben den Einreisebestimmungen sind ebenfalls die Ein- und Ausfuhrbestimmungen und auch die Tierschutzbestimmungen im Reiseland zu beachten.

 

Den Vierbeiner bereits zuhause auf den Flug vorbereiten

 

Selbstverständlich kann man zuhause keinen Flug nachstellen. Dennoch ist es von Vorteil, den Hund im Vorfeld an die Hundetransportbox zu gewöhnen. Eventuell hilft es, den Hund mit einem Leckerli zu belohnen, wenn er in die Box hineingeht, möglichst dann drinnen bleibt und dort auch ein wenig zur Ruhe kommt. Schmusedecke und Spielzeug in der Box erleichtern das Vorhaben ebenfalls, da der Hund durch den vertrauten Geruch entspannter ist. Am Reisetag sollte sich der Vierbeiner nochmal richtig auspowern.

 

Am Flughafen wird empfohlen, den Hund so lange wie möglich außerhalb der Transportbox zu lassen. Auf diese Weise hat er vor dem Flug ausreichend Bewegung bekommen. Stressige Situationen sollten vermieden werden. Eine große Portion Streicheleinheiten und Ablenkung durch Spiele beruhigen den Vierbeiner. Beim Thema Beruhigungsmittel scheiden sich dann allerdings die Geister. Die Entscheidung für oder gegen Beruhigungsmittel sollte unbedingt vorab mit dem Tierarzt besprochen werden.

 

Eine Flugreise bedeutet Stress für den Hund. Muss er im Frachtraum fliegen, dann ist er zusätzlich zum Stress auch noch von seinen Menschen getrennt. Es bleibt daher immer die Frage, ob es wirklich ein Flug sein muss? Wenn schon mit Hund in den Urlaub, dann werden Autofahrten von Hunden viel besser verkraftet.

Auslandsreisen

Auslandsreisen mit Hund – Eine Checkliste

Wenn der Hund mit auf Reisen geht, gibt es einiges an Vorbereitungen zu treffen. Von Vorteil ist eine Checkliste, damit auch wirklich nichts vergessen wird. Vorab sind Informationen über die jeweiligen Einreisebestimmungen des gewählten Urlaubslands wichtig, damit es keine bösen Überraschungen bei der Einreise mit dem Hund gibt. Vergessen werden dürfen dabei nicht diejenigen Länder, durch die durchgefahren oder ein Zwischenstopp eingelegt wird, bevor das eigentliche Urlaubsziel erreicht ist.

 

Grundsätzlich aber sind Auslandsreisen hinsichtlich Belastung für den Hund immer zu hinterfragen. Schließlich dauern solche Reisen mehrere Stunden und nicht jeder Hund steckt die Reisestrapazen so einfach weg. Darüber hinaus ist nicht jede Art von Urlaub für den Hund optimal. Ein Badeurlaub am Meer mit Hotelaufenthalt und stundenlangem Schmoren in der Sonne ist für den Vierbeiner absolut nicht geeignet. In solchen Fällen tut man ihm keinen Gefallen und lässt ihn besser zu Hause. Ein Hund hält es auch gut einmal bei Verwandten oder Freunden für einige Tage aus. Zudem gibt es die Möglichkeit der Unterbringung in einer guten Hundepension, von denen es mittlerweile viele in Deutschland gibt. Bei der Urlaubsplanung sollten daher unbedingt auch die Bedürfnisse des Hunds eingeschlossen werden.

 

Den klassischen Strandurlaub mag der Hund nicht, darüber hinaus sind lange Autofahrten nicht gerade das, was der Vierbeiner als einen guten Start in den Urlaub ansieht. Daher ist den Hundebesitzern zu empfehlen, allzu weite Reisen zu vermeiden, wie beispielsweise eine Auslandreise mit dem Auto nach Griechenland. Wenn es dann doch eine weitere Fahrt sein soll, ist für ausreichend Pausen mit kleinen Spaziergängen zu sorgen. Darüber hinaus muss frisches Wasser verfügbar sein. Kein Fressen am Tag der Reise ist ebenfalls von Bedeutung. Falls Hundebesitzer entscheiden, dem Hund ein Beruhigungsmittel für die Reise zu geben, dann ist dieses Vorhaben unbedingt mit dem Tierarzt abzuklären. Der Hund darf niemals allein im Auto gelassen werden. Scheint die Sonne, dann werden die Temperaturen von Stunde zu Stunde unerträglicher für den Vierbeiner.

 

Nun weiter zur Checkliste, die bestenfalls mehrere Wochen vor dem Urlaub angelegt werden sollte, damit bis zum eigentlichen Abreisetag noch das eine oder andere Zubehör, wie die Hundetransportbox, getestet werden können.

 

Vor der Reise zu erledigen:

  • Wie schon erwähnt, ist es wichtig, sich mit den Einreisebestimmungen von allen Ländern vertraut zu machen, die man durchquert, einen kurzen Stopp einlegt und letztlich auch vom Urlaubszielland.
  • Werden Medikamente für den Hund benötigt, sind diese in ausreichender Anzahl beim Tierarzt zu besorgen und die Reisepläne mit ihm durchzusprechen.
  • Hund vor Ort anmelden, zum Beispiel im Hotel oder auf dem Campingplatz.
  • Bei einer längeren Anreise besser eine Zwischenübernachtung einplanen. Darüber freut sich nicht nur der Hund, sondern sicherlich auch der Fahrer.
  • Eventuell auf Tipps anderer Hundebesitzer eingehen, die bereits Auslandsreisen mit dem Hund unternommen haben. Auch gibt es besonders hundefreundliche Unterkünfte. Solche Tipps und Empfehlungen findet man häufig auch im Internet.
  • Für unterwegs an einige Leckerlis denken, die den Hund besänftigen. Außerdem tut ihm ein Lob zwischendurch ganz gut, weil längere Autofahrten für ihn unbequem sein können.

 

Ins Gepäck gehören:

  • EU-Heimtierausweis, Grenzpapiere, Einreisebestimmungen
  • Unterlagen zur Haftpflichtversicherung
  • Hundetransportbox
  • Maulkorb, Leine
  • Fress- und Wassernapf
  • Frisches Trinkwasser
  • Plastikbeutel sowie Schaufel
  • Hundefutter (von sensiblen Hunden wird eventuell das Futter im Ausland nicht vertragen)
  • Bürste, Kamm, Körbchen, Decke, Spielzeug

 

Für den Notfall gerüstet

Es kann immer passieren, dass sich der Hund verletzt. Mit einem Erste-Hilfe-Set, das es bei Schecker gibt, muss man im Notfall nicht anfangen, nach geeignetem Verbandszeug zu suchen. Ein Erste-Hilfe-Set beinhaltet alles, was man im Notfall braucht. Das Set beinhaltet Wundkompresse, Verbandspäckchen, Fixierbinde, Latexhandschuhe, Floh- und Läusekamm, Pinzette und vieles mehr. Mit diesem Erste-Hilfe-Set von Schecker ist dem Vierbeiner schnell geholfen.

 

Darüber hinaus gehört in die Reiseapotheke ein Mittel gegen Reisekrankheit, eventuell Antibiotika, Mittel gegen Durchfall und auch Desinfektionsmittel. Weitere Tipps zu den Dingen, die in die Reiseapotheke gehören, wenn der Hund mit auf Reisen geht, kann der Tierarzt geben.

 

Der EU-Heimtierausweis

Seit dem 1. Oktober 2004 benötigt der Hund für Reisen in EU-Länder den EU-Heimtierausweis. Erhältlich ist dieser Ausweis bei dazu ermächtigten Tierärzten. Ohne eine gültige Tollwut-Impfung und Kennzeichnung des Hundes, darf dieser nicht in ein anderes EU-Land einreisen. EU-weit gab es mittlerweile Neuregelungen. Mit dem Jahreswechsel 2015 ist in dem Ausweis diejenige Seite, die der Beschreibung des Tieres dient, mit einer Folie zu laminieren. Die Laminierung soll vor späteren Änderungen schützen. Insbesondere soll damit verhindert werden, dass Einträge zur Transponderkennzeichnung später geändert werden. Diese Transponderkennzeichnung ist nach wie vor zwingend vorgeschrieben. Der Ausweis verfügt mittlerweile auch über eine neue Seite, auf der der ausstellende Tierarzt eingetragen wird.

 

Die bis zu diesem Zeitpunkt ausgestellten EU-Heimtierausweise behalten ihre Gültigkeit, das heißt, sie müssen nicht ersetzt werden. Nur bei Neuausstellungen wird das neue Dokument verwandt.

 

Hundehaftpflicht – ja oder nein?

Eigentlich sollte die Frage nach der Hundehaftpflicht zu einem „ja“ tendieren. Denn zum einen ist die Haftpflicht nicht teuer und zum anderen schützt sie vor finanziellen Forderungen, falls der Hund einen Schaden verursacht. Auf diversen Vergleichsportalen im Internet kann man sich hierzu passende Tarife anzeigen lassen. Wichtig ist, dass die Versicherung Mietsachschäden beinhaltet. Dies ist von Bedeutung, wenn der Hund mit auf eine Auslandreise geht. Schnell ist ein Schaden beispielsweise an der Tür der Ferienwohnung entstanden, weil der Verbeiner daran Kratzspuren hinterlassen hat. Sicher ist sicher, denn ein Hundebesitzer kann niemals davon ausgehen, dass sich sein Vierbeiner in einer fremden Wohnung verhält wie er es zu Hause tut.

 

Werden alle diese vorgenannten Punkte und Tipps größtenteils beachtet, dann klappt es auch mit den Ferien mit Hund in Europa.