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28.12.21

Futterumstellung beim Hund

Einer Futterumstellung beim Hund gehen meist viele Gedanken von dir voraus. Du hast von einem neuen Futter gehört, vom BARFEN oder willst diese eine Spezialsorte ausprobieren, weil du überzeugt bist, sie passt besser zu deinem Hund und dessen Gesundheit. Wie gehst du nun vor, um bei der Futterumstellung Magen und Darm deines Hundes nicht zu überfordern, um Blähungen, Durchfall oder Unverträglichkeiten zu vermeiden?

Wie erkennst du überhaupt, ob das neue Futter einen guten Job für deinen Liebling macht? Hier konkrete Tipps, damit es bei der Futterumstellung für deinen Hund richtig gut klappt!

 

Hundefutter umstellen – welche Futter-Varianten gibt es überhaupt?

Mach dir vor der Futterumstellung klar, welche Optionen sich anbieten. Grundsätzlich stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung, um deinen Hund artgerecht und ausgewogen zu ernähren: Nassfutter in Dosen, Trockenfutter aus der Tüte und Frischfutter gekocht oder roh (BARFEN).

Futter aus der Dose und Trockenfutter sind sozusagen servierfertig für den Napf. Eine Ernährungsweise, bei der du selbst aktiv wirst, sind das BARFEN mit rohem Fleisch, Getreide und rohem Gemüse oder eben das Kochen von speziellen Hunde-Mahlzeiten.

Wichtig: Beim Selberkochen musst du eigenverantwortlich die optimale Zusammensetzung herausfinden.

 

Umstellung Hundefutter – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Es gibt klare Anzeichen, die auf eine falsche Fütterung beim Hund hinweisen. Die ersten Signale gibt der Darm mit Durchfall und starken Blähungen. Auch der Magen kann mit Erbrechen auf eine schlechte Ernährung reagieren. Ein deutlicher Indikator für falsches Futter ist stumpfes Fell oder auch schuppige Haut.

Juckt deinem Liebling der Pelz – kratzt er sich oft oder hat sogar Hautentzündungen, dann kann das an Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten oder Allergien liegen.

Wichtig: Manchmal fällt einem Hund das Fell stellenweise aus. Wenn du bei diesem Symptom beispielsweise Parasitenbefall ausschließen kannst, nimm das aktuelle Hundefutter genauer unter die Lupe.

 

Futterumstellung beim Hund – typische Fehler vermeiden!

Der schlimmste Fehler passiert, wenn du dich vor der Futterumstellung nicht informierst. Schließlich darfst du beim Futterwechsel die von deinem Hund benötigten Nährstoffe nicht aus den Augen verlieren. Der Vorteil von Fertigfutter liegt darin, dass hier dein Liebling alle Inhalts- und Nährstoffe in der für einen Hund richtigen Zusammensetzung bekommt.

Beim Kochen oder BARFEN lass dich gut beraten, um über Öle, Nahrungsergänzungsmittel und die richtige Zutatenliste den gleichen Effekt zu erzielen. Hast du einen Hund mit Allergien oder Nahrungsunverträglichkeiten, ist die Möglichkeit zur individuellen Rezeptur jeder Mahlzeit ein großer Vorteil.

Wichtig: Dieses individuelle Vorgehen kann dir helfen, die „Übeltäter“ unter den Zutaten herauszufinden, um das schlecht vertragene Nahrungsmittel in Zukunft von der Futterliste deines Lieblings zu streichen.

 

Futter umstellen beim Hund – in kleinen Schritten!

Geh beim Wechsel der Fütterungsart in kleinen Schritten vor. Im Allgemeinen genügt dabei eine einwöchige Umstellungszeit. In dieser Woche wird Schritt für Schritt das alte Futter mehr und mehr gegen das neue Futter ausgetauscht. Am Ende ist dann eine komplette Mahlzeit mit dem neuen Futter erreicht.

In der Umstellungszeit kann es bei deinem Hund zu Blähungen oder leichtem Durchfall kommen. Bei länger andauernden Beschwerden musst du einen Tierarzt aufsuchen oder die Futterumstellung abbrechen. Treten die Beschwerden erst nach der Futterumstellung auf, verträgt dein Liebling dieses Futter vermutlich nicht und der Wechsel zu einer anderen Sorte ist angebracht.

Wichtig: Verhält sich dein Hund nach der Futterumstellung munter und zeigt sein Fell einen leichten Glanz, dann hast du alles richtig gemacht.

 

Futterumstellung Welpe und Junghund – das Richtige für die Kleinen!

Die erste Futterumstellung beim Hund erfolgt nach circa acht Lebenswochen. Der Züchter stellt dann die Fütterung der Kleinen um – vom Zusatznassfutter zur Muttermilch hin zu einem speziellen Alleinfutter für Welpen. Das vom Züchter gegebene Welpenfutter solltest du nun einige Wochen ebenfalls füttern. Schließlich ändert sich für deinen kleinen Liebling schon so viel.

Das vertraute Futter hilft seinem gesamten Körper, bei den Mahlzeiten und auch beim Verdauen entspannt zu bleiben. Beim Futter des Vorbesitzers zu bleiben ist auch angebracht, wenn du einen Hund aus zweiter Hand aufnimmst.

Ein Welpenfutter ist in seiner Zusammensetzung speziell auf die Bedürfnisse eines Jungtieres im Wachstum abgestimmt. Es ist aus leicht verdaulichen Zutaten und enthält viel Protein für die Gewebebildung und den Muskelaufbau.

Wichtig: Erst wenn dein Junghund das für seine Rasse typische Gewicht erreicht hat, stellst du ihn auf eine Fütterung für erwachsene Hunde um.

 

Futterumstellung Hunde-Senioren – jetzt die Gesundheit unterstützen!

Für Hunde-Senioren gibt es eine große Auswahl von speziellem Futter im Handel, das an die Anforderungen von älteren Hunden angepasst ist. Es ist gut verträglich und beugt dem Übergewicht vor, an dem ältere Tiere häufig leiden. Schließlich verlangsamt sich bei ihnen der Stoffwechsel und ihr Energiebedarf sinkt.

Gleichzeitig ist bei den alten Vierbeinern der Nährstoffbedarf hoch. Seniorenfutter wollen gezielt dazu beitragen, die Gesundheit eines älteren Hundes zu erhalten. Wann dein Hund nun als „Senior“ bezeichnet werden kann, hängt von der Konstitution und Rasse ab. Manche Hunde sind bereits ab dem sechsten Lebensjahr ein „Senior“, anderen wiederum erst ab dem neunten Lebensjahr.

Wichtig: Da Seniorfuttersorten oft weniger Energie liefern, muss bei der Futterumstellung die Größe der Mahlzeit an die Aktivität deines Hundes angepasst werden.

 

Futterumstellung bei Unverträglichkeiten – Achtung typische Allergieauslöser!

Dein Wunsch ist natürlich, eine dem Alter deines Hundes entsprechende, gut verträgliche Hundeernährung anzubieten. Doch es gibt Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Weizen oder Soja, die einige Tiere schlecht verdauen.

Unverträglichkeiten zeigen sich immer häufiger und du solltest bei Verdacht auf Verdauungsprobleme zunächst überprüfen, ob es womöglich am Getreide liegt. Neben Getreide verträgt nicht jeder Hund jede Fleischsorte. Es muss dann auf schonende Eiweiß- und Kohlenhydratquellen zurückgegriffen werden, wie Fisch, Reis und Kartoffeln.

Wichtig: Erst wenn der Hund ein Futter gut verträgt, kann er die darin enthaltenen Nährstoffe auch optimal verwerten.

 

Wo findest du Informationen speziell zur optimalen Fütterung von deinem Hund? Es gibt Hunde-Ernährungsberater, die für dich ganze Menüpläne erstellen. Zudem verfügen Futter-Fachhändler meist über ein Expertenteam, das dir konkrete Unterstützung gibt. Selbstverständlich stehen auch Tierarzte bei Fütterungsfragen mit Rat und Tat zur Seite.



Eine Futterumstellung beim Hund sollte niemals spontan erfolgen. Der wichtigste Grund dafür ist die empfindliche Darmflora deines Hundes. Sie braucht Zeit, um sich an neue Zutaten, Nährstoffzusammensetzungen und Proteinquellen zu gewöhnen. 

Egal, ob du von Trockenfutter auf Nassfutter wechselst, ein anderes Alleinfutter ausprobierst oder auf BARF beziehungsweise selbst gekochte Mahlzeiten umstellen möchtest: Mit der richtigen Vorgehensweise vermeidest du Durchfall, Blähungen und Unverträglichkeiten. 

In diesem Beitrag erfährst du Schritt für Schritt, wie du das Hundefutter richtig umstellst, woran du erkennst, ob dein Hund das neue Futter gut verträgt, und welche typischen Fehler du unbedingt vermeiden solltest.

Warum eine Futterumstellung für den Hund sensibel ist

Im Darm deines Hundes leben Milliarden nützlicher Bakterien. Diese sogenannte Darmflora ist auf das bisherige Futter spezialisiert. Wechselst du die Nahrung abrupt, gerät dieses Gleichgewicht durcheinander. Die Folge sind häufig:

  • Durchfall
  • Blähungen
  • Bauchgrummeln
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit

Diese Reaktionen bedeuten nicht automatisch, dass das neue Futter schlecht ist – oft ist der Wechsel einfach zu schnell erfolgt.

Hundefutter richtig umstellen - die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Eine langsame Umstellung über etwas eine Woche hat sich in der Praxis bewährt.


Tag 
Altes Futter
Neues Futter
1-275%25%
3-450%50%
5-625%75%
7-100%


Beobachte deinen Hund in dieser Zeit genau. Leicht weichere Kotkonsistenz ist möglich. Sollten andere Symptome, wie starker Durchfall oder Erbrechen auftreten, kontaktiere bitte deinen Tierarzt.

Tipp: Bei empfindlichen Hunden darf die Umstellung auch 10-14 Tage dauern.

Woran erkennst du, ob dein Hund das neue Futter gut verträgt?

Ein passendes Futter zeigt sich nicht nur am Napf, sondern vor allem an deinem Hund:

  • Der Kot ist geformt und regelmäßig

  • Das Fell wird glänzender

  • Die Haut bleibt schuppenfrei

  • Dein Hund ist aktiv und ausgeglichen

  • Kein auffälliges Kratzen oder Lecken an den Pfoten

  • Kein unangenehmer Maul- oder Körpergeruch

Diese Anzeichen zeigen dir, dass dein Hund die Nährstoffe gut verwerten kann.

Typische Fehler bei der Futterumstellung

  • Zu schneller Wechsel von heute auf morgen

  • Mehrere neue Futtersorten gleichzeitig testen

  • Leckerlis während der Umstellung nicht berücksichtigen

  • Beim BARFEN oder Kochen ohne Nährstoffwissen starten

Eine fachliche Beratung ist immer sinnvoll, damit dein dein Hund langfristig ausgewogen versorgt wird.

Futterumstellung bei Welpen und Junghunden

Gerade junge Hunde reagieren besonders sensibel auf Veränderungen. Wenn dein Welpe vom Züchter kommt, solltest du das gewohnte Futter zunächst beibehalten. Die neue Umgebung ist schon Umstellung genug.

Ein Wechsel auf ein anderes Welpenfutter sollte erst nach einigen Wochen und ebenfalls schrittweise erfolgen. Erst wenn dein Junghund ausgewachsen ist, erfolgt die Umstellung auf Adult-Futter.


Futterumstellung bei Senioren

Ältere Hunde haben oft einen verlangsamten Stoffwechsel, aber weiterhin einen hohen Bedarf an hochwertigen Nährstoffen. Seniorenfutter ist darauf abgestimmt und meist leichter verdaulich.

Achte bei der Umstellung darauf, die Futtermenge an die Aktivität deines Hundes anzupassen, da der Energiebedarf sinkt.

Futterumstellung bei Unverträglichkeiten und Allergien 

Zeigt dein Hund dauerhaft Symptome wie Juckreiz, Durchfall oder Hautprobleme, kann eine Futterunverträglichkeit vorliegen. In solchen Fällen ist eine gezielte Ausschlussdiät sinnvoll, wenn sie medizinisch angeraten wird, bei der nur eine neue Protein- und Kohlenhydratquelle gefüttert wird.

Hier ist Geduld besonders wichtig, da es mehrere Wochen dauern kann, bis sich eine Verbesserung zeigt.

Wann solltest du dir Unterstützung holen?

Wenn dein Hund sehr empfindlich reagiert, unter Allergien leidet oder du auf BARF bzw. selbst gekochte Mahlzeiten umstellen möchtest, kann die Beratung durch einen Hunde-Ernährungsberater oder Tierarzt sinnvoll sein.


Fazit: Ruhe und Geduld sind der Schlüssel

Eine Futterumstellung ist kein Wettlauf. Je langsamer und bewusster du vorgehst, desto besser kann sich der Verdauungstrakt deines Hundes anpassen. Beobachte deinen Hund aufmerksam – er zeigt dir sehr deutlich, ob das neue Futter zu ihm passt.

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