Hunde und Zecken

Hunde und ZeckenFast jeder Hundebesitzer hat mindestens einmal mit Zecken zu tun. Diese Tierchen sind lästig und können manchmal auch gefährlich werden. Zecken ernähren sich vom Blut des Wirts. Durch diese Ernährung können Zecken gefährliche Krankheiten übertragen. Die am weitesten verbreiteten Arten in Deutschland sind die Auwaldzecke und der Holzbock. Die braune Hundezecke kommt eigentlich mehr in Südeuropa vor, kam aber durch die milden Winter der vergangenen Jahre immer weiter in den Norden.

 

Die Auwaldzecke kann die sogenannte Hundemalaria übertragen. Die Auwaldzecke unterscheidet sich von anderen Zecken, da sie eine Zeichnung auf dem Rücken hat, die an Marmor erinnert. Sie ist erst seit 1973 in Deutschland ansässig und zeigte sich zuerst in der Gegend am Oberrhein.

 

Der Holzbock kann nicht nur dem Hund gefährlich werden sondern kann auch Krankheiten auf den Menschen übertragen. Unter anderem wird die Frühsommer Meningoenzephalitis und die Lyme Borreliose vom Holzbock übertragen.

 

Zecken und PinzetteDie braune Hundezecke kann Ehrlichiose, Babesiose und Hepatozoonose übertragen. Oft wird diese Zecke von Hunden eingeschleppt, die in Südeuropa Urlaub gemacht haben. Zeckenzeit ist in der warmen Jahreszeit. Es gibt Gegenden in denen Zecken häufiger vorkommen als in anderen. Diese Gegenden können auf einer sogenannten Zeckenkarte gefunden werden. Es ist jedoch egal in welcher Gegend Sie wohnen ab März bis Ende Oktober ist Zeckenzeit und Sie sollten Ihren Hund vor den gefährlichen kleinen Tierchen schützen.

 

Es gibt verschiedene Mittel, die gegen Zecken helfen sollen, aber keines schützt zu 100 Prozent. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Hund nach jedem Spaziergang auf Zecken abzusuchen.