Hundeführerschein

HundeführerscheinAls Hundebesitzer ist es möglich, einen Hundeführerschein zu erlangen, der dann als Befähigungsnachweis gilt. Befähigungsnachweis nämlich dafür, dass der Hundebesitzer seinen Hund vollständig unter Kontrolle hat und der Hund keine Menschen sowie andere Tiere gefährdet. Wer diesen Hundeführerschein machen möchte, muss die Prüfung gemeinsam mit dem Hund ablegen. Die praktische Prüfung wird auch als Gehorsamsprüfung bezeichnet. Sollte ein theoretischer Teil der Prüfung erforderlich sein, wird der Hundehalter auf seine Kenntnisse zu Hundeerziehung und Hundeverhalten geprüft.

 

Hundeführerscheine gibt es verschiedene, denn der Begriff wird mittlerweile umgangssprachlich für diverse Prüfungen von Hundehaltern mit ihren Hunden verwendet. Hierzulande werden die Hundeführerscheine vergeben vom Verband für das deutsche Hundewesen (VDH), dem Berufsverband zertifizierter Hundeschulen (BVZ) oder dem Berufsverband Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV).

 

Eine Hundeführerscheinpflicht gibt es bis auf Niedersachsen nicht. Denn Niedersachsen ist das erste Bundesland, das zum 01. Juli 2013 die Pflicht zum Hundeführerschein (Sachkundenachweis) für alle Hundehalter eingeführt hat. Diese Pflicht sieht vor, dass jeder Ersthundehalter vor Anschaffung eines Hundes einen Therorietest bestehen muss. Innerhalb des ersten Jahres steht dann die praktische Prüfung mit dem Hund an.

 

Warum ein Hundeführerschein? Für den Halter eines Hundes besteht die Möglichkeit, mit dem Hundeführerschein zu dokumentieren, dass er seinen Hund im Alltag sicher kontrollieren kann. Außerdem bescheinigt der Hundeführerschein, dass der Hund keine Gefahr für Mensch und Tier darstellt. Wer sich für einen solchen Hundeführerschein oder Hundeführschein interessiert, kann sich bei VDH, BVZ oder BHV informieren. Zudem kann der Tierarzt sicher Auskunft geben.