Muschelfleisch zur Unterstützung der Gelenke

Damit Gelenke reibungslos funktionieren, benötigen sie Nahrung für die Knorpel. Für weniger Reibung im Gelenk sowie Federung, Schmierung und Ernährung der Knorpel sorgt eine Flüssigkeit mit Namen Synovia. Es handelt sich hierbei um eine geniale Erfindung der Natur.

 

Geht man ins Detail, so kommt einer Grundsubstanz der Flüssigkeit Synovia eine besondere Bedeutung zu, und zwar den Glykosaminoglykanen (GAGs). Dies sind langkettige Eiweiß-Zucker-Verbindungen, welche die Kompression und Elastizität zur mechanischen Belastbarkeit des Bindegewebes fördern. Die Stoßdämpfer im Gelenk müssen viel aushalten und Verletzungen, chronische Entzündungen oder immerwährende Überbelastung beschädigen diese. Zwecks Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts im Gelenkstoffechsel müssen bestimmte Nährstoffe zugeführt werden. GAGs werden dem Tierfutter zugesetzt und im Binde- und Stützgewebe angereichert. Auf diese Weise soll dieses unterstützt werden. Die Beweglichkeit kehrt zurück.

 

Hunde mit Gelenkproblemen, wie beispielsweise Arthrose, sollten daher zunächst eine Umstellung auf hochwertiges Nassfutter erfahren. Einige Hunderassen wie Labrador oder Schäferhund sind prädestiniert für Gelenkprobleme. Sie sollten daher immer mit dem richtigen Hundefutter gefüttert werden, um die bestmögliche Grundlage für ein gesundes und langes, beschwerdefreies Leben zu schaffen.

 

Anfällig für Gelenkerkrankungen durch Verschleißerscheinungen sind zudem Hunde unter starker Belastung, wie man es von Sport- oder Diensthunden kennt. Diese Hunde werden vermehrt belastet und sind sehr aktiv. So finden bei ihnen die degenerativen Prozesse an Gelenken, Bändern und Sehnen vermehrt statt.

 

Ein weiteres Risiko besteht bei übergewichtigen Hunden. Hier muss in erster Linie das Gewicht reduziert werden. Das Futter spielt bei diesem Unterfangen eine große Rolle. Denn eine gesunde Hundeernährung trägt zur Bekämpfung des Übergewichts maßgeblich bei. Bei einer „Diät“ sollte auf Trockenfutter verzichtet werden, da dieses naturgemäß einen höheren Getreideanteil besitzt. Zu viele Kohlenhydrate gehen auf die Rippen des Vierbeiners, weshalb Nassfutter mit hohem Fleischanteil vorteilhafter ist. Das BARFEN zum Beispiel ist wunderbar dazu geeignet. Allerdings muss ein Hund zunächst auf das BARFEN umgestellt werden, was wiederum einige Wochen in Anspruch nimmt.

 

Reparatur durch einen Stoff, der aus der Muschel kommt

 

Ist das Bindegewebe einmal verletzt oder es wiederfährt ihm eine entzündliche Erkrankung, dann heilen diese meist nur sehr langsam. In schlimmen Fällen können sogar dauerhafte Schäden zurückbleiben. Therapiert werden diese Fälle meist mit Ruhigstellung über Cortisonbehandlung bis hin zum Einsatz von homöopathischen Mitteln. Der Entzündungsprozess muss gestoppt, die Grundsubstanz wieder aufgebaut werden, damit das biochemische Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.

 

Die Natur hat dazu etwas bereitgestellt, und zwar Muschelfleisch. Dieses Muschelfleisch wird als Muschelkonzentrat dem Futter beigemischt, sodass durch die orale Aufnahme das Konzentrat seine Wirkung doppelt entfaltet. Die in dem Konzentrat enthaltenen Omega-3-Fettsäuren lindern den entzündlichen Prozess. Zudem fördern die GAGs entscheidend die Heilung. In der aus Neuseeland stammenden grünlippigen Muschel sind GAGs enthalten, die in der embryonalen Form der biologischen Grundsubstanz von Bindegewebe sehr ähnlich ist. Somit kann die gute Wirkung des Muschelkonzentrats erklärt werden. Die GAGs reparieren den Versorgungsweg auf natürliche Weise.

 

Von Grünlippmuscheln und Grünlippmuschelpulver

 

Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Grünlippmuschel wirkt unterstützend bei Gelenkbeschwerden, wie HD, ED und Arthrose. Bei Prädisposition für Gelenkerkrankungen und zur Prophylaxe für Hunde kommt Grünlippmuschel zum Einsatz. Außerdem hilft die Muschel bei der körpereigenen Erneuerung der Gelenkschmiere.

 

Grünlippmuscheln sind in gefriergetrockneter, gemahlener Form als Grünlippmuschelpulver oder Grünlippmuschelextrakt erhältlich. Dabei wird selbstverständlich nur das Muschelfleisch der neuseeländischen Grünlippmuschel verwandt. Die darin enthaltenen Aminozuckerverbindungen wirken unterstützend bei Gelenkerkrankungen. Die Grünlippmuschel ist für den Vierbeiner geeignet. Denn es gilt, dass die beste Voraussetzung für einen gesunden Hund artgerechtes Futter ist, welches die Grundlage für jeden Vierbeiner darstellen sollte. Ohne diese Grundlage bringen alle anderen Maßnahmen nur teilweise Erfolg.

 

In vielen Fällen macht es Sinn, die Ernährung so weit wie möglich zu optimieren, um die Gelenke gezielt mit den benötigten Wirkstoffen zu versorgen. Damit ist eine gute Gelenkgesundheit gegeben und Gelenkprobleme können präventiv bekämpft werden. Gelenke, ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sind in der Lage, die Gelenkschmiere selbständig zu erneuern. Dies wiederum schützt die Gelenke vor Abrieb.

 

Eine Hundeernährung mit Muschelfleisch ist daher bestens geeignet, um bestehende Gelenkprobleme zu mildern. Darüber hinaus unterstützt Hundefutter, das mit Grünlippmuschel angereichert ist, den Knochenaufbau junger Hunde. Gelenkbeschwerden können so im Vorfeld eingedämmt werden. Das Futter mit Extrakt aus der Grünlippmuschel kann täglich zugefüttert werden. Die Produktion von Gelenkschmiere wird dadurch unterstützt.

 

Muschelfleisch als Extrakt kann präventiv eingesetzt werden, beispielsweise bei Welpen und Junghunden im Wachstum. Auch der Senior profitiert von Muschelfleisch, auch wenn keine bestimmte Diagnose zur Verbesserung der Gelenkgesundheit vorliegt.

 

Muschelfleisch aus Neuseeland

 

Im Vorfeld wurde bereits mehrfach neuseeländisches Grünlippmuschelpulver erwähnt. Doch wie wird dieses gewonnen? Es handelt sich beim Grünlippmuschelextrakt um einen natürlichen Rohstoff. Bei Gelenkbeschwerden hat sich dieser bereits bewährt gemacht. Die Muschel aus Neuseeland ist grünlippig, weshalb sie ihren Namen trägt. Schon bei den Ureinwohnern Neuseelands, den Maoris, kam die Muschel als Heil- und Nahrungsmittel zum Einsatz. Es gibt sogar richtige Muschelfarmen in Neuseeland. Dazu führte der weltweit hohe Bedarf. An der Küste Neuseelands entstanden Zuchtfarmen, in denen die Muscheln mit etwa 20 Monaten geerntet werden.

 

Dann werden die Schalen entfernt und die Muschel gefriergetrocknet, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben. Im Anschluss daran werden die Muschelteile zu Pulver gemahlen. Der Verbraucher erhält im Handel Pulver, Tabletten oder Kapseln. Bei der Gefriertrocknung handelt es sich um eine aufwändige Verarbeitung der Muscheln, denn das Muschelfleisch muss mechanisch von der Schale ausgelöst werden. Kochen wäre die einfachere Lösung. Doch als Nahrungsergänzungsmittel eignen sich nur Muscheln, die unter kalten Temperaturen verarbeitet werden.