Rassenporträt „P“

PekingeseDer Pekingese

Der Pekingese ist auch bekannt als Pekinese oder Peking-Palasthund. Bezüglich der Herkunft heißt es, dass die Kaiserwitwe Tze Hsi eine Rassebeschreibung erließ. Aus dieser ging hervor, dass der Pekinese krumme und kurze Beine haben sollte. Dies aus dem Grund, damit er nicht davon laufen könne. Als Zeichen von Vornehmheit sollte er einen Pelzkragen besitzen. Nachdem 1860 die ersten Pekingesen nach England kamen, wurden sie sehr schnell zum Hund der feinen Gesellschaft. Bezüglich Charakter ist zu erwähnen, dass der Pekingese intelligent und selbstbewusst ist. Zudem zeichnen ihn seine Furchtlosigkeit und Wachsamkeit aus. Als Kinderhund kann er nicht bezeichnet werden. Er ist zwar sehr liebebedürftig, aber stellenweise auch eifersüchtig und ist manchmal trotzdem ein wenig distanziert.

 

Für die Pflege muss sein Halter viel Zeit aufbringen. Denn der Pekingese benötigt eine sorgfältige Pflege und darüber hinaus hochwertiges Futter. Auslauf benötigt er eher wenig. Bei länger andauernden Spaziergängen kann er mitunter durch sein langsames Tempo sogar nerven. Aber in diesem Fall lässt er sich problemlos auf dem Arm tragen.

 

 

Papillon

Der Papillon

Der Papillon wird auch Kontinentaler Zwergspaniel oder Phaléne genannt. Die Rasse stammt aus Frankreich und es sind wohl die großen Ohren, die bei dieser Rasse als klares Erkennungsmerkmal gelten. Der Papillon ist sehr familienbezogen, zudem lebhaft und intelligent. Sie sind immer bereit zum Spielen, Toben und Schmusen. Die Zwerghunde lieben lange Spaziergänge. Denn hier haben sie die Möglichkeit, sich richtig auszutoben. Er ist zwar eine kleine Hunderasse, beeindruckt dennoch durch seine Erscheinung. Er gilt als verspielter Familienhund, baut jedoch zu Kindern keine besonders enge Bindung auf. Fremden gegenüber ist er ebenfalls eher zurückhaltend. Er gilt als idealer Begleiter für Schulkinder oder ältere Personen, allerdings nicht für Kleinkinder. Für den sensiblen Papillon sind Kleinkinderhände ein wenig zu grob.

 

Man sieht es ihm kaum an, doch der Aufwand für die Fellpflege hält sich in Grenzen. Das Langhaar der Rasse muss nicht getrimmt oder verschnitten werden. Unterwolle besitzt er nicht, weshalb ein wöchentliches Auskämmen mit weicher Bürste oft ausreichend ist. Die langen Ohrenfransen jedoch benötigen häufiger eine Behandlung mit einem feinen Kamm, da es sonst zu Verfilzungen kommen kann.