Wenn der Hund auf die Schulbank muss

Hund auf der SchulbankAuch wenn es kein Prüfsiegel für Hundeschulen gibt, kann ein Hundehalter trotzdem erkennen, wie eine gute Ausbildungsstätte für den vierbeinigen Freund aussieht. Der Ausbilder der Hundeschule sollte bereitwillig Auskunft geben über seine Qualifikation und seine Erfahrung. Wenn der Hundehalter das Gefühl hat, dass der Lehrer nichts zu verheimlichen hat, dann ist schon ein erster Schritt getan. Mensch und Hund sollen sich in der Schule wohlfühlen und die Atmosphäre soll angenehm sein.

 

Der Leiter der Hundeschule sollte dem Hundehalter nicht sofort einen Vertrag über eine bestimmte Anzahl von Unterrichtsstunden aufschwatzen wollen, sondern eine oder zwei Probestunden anbieten. So kann Herrchen oder Frauchen sich von der Qualität des Lehrers und des Unterrichts überzeugen.

 

Hunde sollten während des Unterrichts Zeit zum Entspannen und Spielen haben. Die Gruppen sollten nicht zu groß sein, damit der Trainer auch jedem Tier gerecht werden kann. Des Weiteren spricht es für eine gute Hundeschule, wenn die Trainingsgruppen aus verschiedenen Rassehunden und Mischlingen bestehen.

 

Hunde, die Probleme in den Gruppen haben, sollten gesonderten Unterricht bekommen und der Trainer sollte hier auch einen Hausbesuch anbieten, um mit dem Hundehalter alle notwendigen Maßnahmen ausgiebig zu besprechen.

 

Wichtig ist in jedem Fall, dass ein Hundetrainer die Besonderheiten der einzelnen Rassen kennt und diese in sein Training miteinbaut. Auch die Individualität des Hundes und auch des Herrchens oder Frauchens sollte der Ausbilder erkennen und einsetzen.

 

Schmerzbereitende Hilfsmittel, wie Stachelhalsbänder oder Elektroschocker sind in einer guten Hundeschule absolut tabu. Von einer Hundeschule, die solche Folterinstrumente benutzt, sollten auf jeden Fall die Finger weggelassen werden.