Würmer beim Hund

Würmer beim HundRutscht der Hund mit dem Gesäß über den Boden, kann dies ein Zeichen für Würmer sein. Aber auch allgemeine Schwäche und Gewichtsverlust können auftreten, wenn Würmer im Hund unterwegs sind. Bei den ersten Anzeichen sollte der Arzt aufgesucht werden, denn besonders beim jungen Hund, der sowieso anfällig für Würmer ist, kann ein längerer Befall sehr schwierig sein.

 

Der Tierarzt wird zuerst den Kot des Hundes untersuchen, damit er herausfinden kann, um welche Art von Würmern es sich handelt. Wird im Kot kein Wurmbefall festgestellt, kann mittels einer Blutuntersuchung ermittelt werden, ob es sich um sogenannte Herzwürmer handelt. Nachdem dies diagnostiziert wurde, legt der Arzt eine Behandlung fest. Diese richtet sich nach dem Alter des Hundes, der Art der Würmer und Länge der Infektion.

 

In sehr häufigen Fällen wird der Hund sich oral infizieren. Die Neugierde vieler Hunde kann ihnen dabei zum Verhängnis werden. Manchmal geht das so schnell und der vierbeinige Freund hat den Kot eines anderen Hundes verschlungen. Ist der Kot von Würmern befallen, wird auch Ihr Liebling daran erkranken. Achten Sie also genau darauf, was ihr Hund beim Gassi gehen frisst. Es kann auch sein, das der Kadaver eines Kleintieres, wie einer Maus oder ein Vogel die Ursache für den Wurmbefall ist. Weitere Möglichkeiten der Infektion können Stechmücken sein, oder Mütter, die ihre Jungen schon im Mutterleib infizieren.

 

Um Würmern vorzubeugen, sollten Sie mit Ihrem Liebling alle drei bis sechs Monate eine Wurmkur machen. Diese Wurmkur ist bei Hunden, die sich oft unbeaufsichtigt im Freien aufhalten, besonders wichtig. Solche Hunde sollten die Wurmkur jedes viertel Jahr machen.