Zecken im Winter

Hund und Zecken im WinterBeim Thema Zecken lässt es so ziemlich jeden Menschen erschaudern. In der warmen Jahreszeit fühlt man sich in der Natur niemals vor den kleinen Biestern sicher. Doch was ist im Winter? Sind Zecken in den Wintermonaten aktiv? Und wo halten sie sich auf? Längst sind die Bäume entblättert und der Waldboden ist mit Laub bedeckt.

 

 

Unzählige Insekten und weitere Kleinsttiere haben darunter ein Zuhause gefunden. Hier sind sie geschützt, die Insekten und auch die Zecke, also der Gemeine Holzbock. Dieser nämlich wird durch Laubstreu vor dem Austrocknen und Frost bewahrt. Auch kann er unter dem Laub nicht so leicht entdeckt werden.

 

Meist ist es in den hiesigen Wintermonaten nicht andauernd frostig kalt. Dies bedeutet, dass man fast nie vor Zecken sicher ist. Bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt ist mit den kleinen Biestern durchaus zu rechnen. Erst Dauerfrost bringt ihre Aktivität gänzlich zum Erliegen und Mensch und Tier sind sicher vor ihnen. Als Outdoorfan und Hundebesitzer ist es ratsam auf die Temperaturentwicklung über mehrere Tage zu achten. Tage mit milderen Temperaturen über 9 – 10°C lassen Zecken quasi aufleben, vorausgesetzt es liegt kein Schnee. Warme Kleidung schützt vor Kälte, jedoch nicht vor Zecken. Zecken finden immer einen Weg, um auf die Haut vorzudringen. Dies gilt daher auch im Winter.

 

Im Großen und Ganzen ist das Risiko von Zecken im Winter eher gering, dennoch kann keine völlige Entwarnung gegeben werden. Kontrolle ist immer besser. Vor allem dann, wenn ein Hund längere Zeit im Laub wühlt, ist die Gefahr größer, dass er sich eine Zecke einfängt. Auf Ungezieferspray sollten Hundebesitzer auch im Winter nicht verzichten. Bei Schecker gibt es eine Auswahl an Produkten gegen Zecken und Ungeziefer.