Flohbekämpfung Hund & mehr

Flöhe vermehren sich schnell und sind nicht nur lästig, sondern können auch Krankheiten übertragen. Daher sollte ein Flohbefall rasch bekämpft werden. Dazu stehen sowohl chemische wie auch biologische Mittel in Form von Spot-ons, Halsbändern, Sprays, Verneblern und Puder zur Verfügung.

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Wie erkenne ich Flöhe auf meinem Hund?

Hunde werden von verschiedenen Floharten befallen. Neben dem typischen Hundefloh zählen auch Katzen- und Menschenflöhe dazu. Sie alle haben gemeinsam, dass sie durchschnittlich ein bis drei Millimeter groß werden. Dies bedeutet, sie sind mit dem menschlichen Auge gerade noch zu erkennen. Mitten im Fell fällt dies jedoch extrem schwer. Hinzu kommt, dass Flöhe nicht nur weit springen, sondern sich auch sehr schnell im Haarkleid des Hundes fortbewegen können. Gerade hat man ihn noch gesehen, im nächsten Moment ist er verschwunden. Noch häufiger wird er allerdings gar nicht entdeckt, sondern es fällt lediglich auf, dass der Hund sich extrem oft kratzt. Dies kann ein Hinweis auf einen Flohbefall darstellen. Üblicherweise geht man zum Nachweis folgendermaßen vor: Nutzen Sie hierfür einen Flohkamm. Dessen Zinken stehen so nah zusammen, dass sie alles zwischen den Haaren auffangen. Dazu würde gegebenenfalls auch Flohkot zählen. Klopfen Sie den Kamm nach dem Kämmen auf einem Stück Küchenrolle aus und überprüfen Sie, ob sich darauf kleine schwarze Pünktchen befinden. Feuchten Sie diese leicht an. Kommt es zu einer rotbraunen Verfärbung, ist dies ein Hinweis auf Blutrückstände in Flohkot. Sind Sie sich nicht sicher, suchen Sie nach geröteten Hautstellen am Körper des Hundes und machen sicherheitshalber einen Termin beim Tierarzt aus.

Welche Mittel gibt es gegen Flöhe?

Zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Flöhen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine der häufigsten ist die Verwendung eines Spot-Ons. Das flüssige Mittel wird im Nacken des Hundes direkt auf die Haut geträufelt und verbreitet sich von dort über den ganzen Körper. Die repellierende Wirkung, also das Abhalten der Flöhe, hält ungefähr drei bis sechs Wochen vor. Deutlich länger wirkt ein Floh- und Zeckenhalsband. Es verfügt über einen Langzeitschutz von bis zu acht Monaten. Möglich ist aber auch die Verwendung eines Puders, womit der Hund eingerieben wird. Dessen Schutz lässt allerdings zumeist schon nach ein paar Tagen wieder nach.

Wirkungsvolles Vorgehen gegen Flöhe

Die Bekämpfung eines Flohbefalls auf dem Hund ist möglicherweise nur die Spitze des Eisbergs. Verweilt ein Weibchen unentdeckt einen längeren Zeitraum auf dem Hund, hat sie möglicherweise bereits mit der Eiablage begonnen. Dies bedeutet, dass sie im Fell des Hundes jeden Tag bis zu 50 Eier ablegt. Teilweise verfangen sie sich zwischen den Haaren, die meisten fallen jedoch ab, da die Eier nicht klebrig sind. Die Folge davon ist, dass sie sich vor allem an den bevorzugten Stellen des Hundes verteilen. Zumeist handelt es sich dabei um das Hundebett, Decken, das Sofa oder möglicherweise unser Bett. Alles was mit höherer Temperatur gewaschen werden kann, sollte sofort in die Waschmaschine. Zudem empfiehlt sich intensives Saugen und Putzen. Dies alles reicht jedoch für eine erfolgreiche Flohbekämpfung in den seltensten Fällen aus. Es bedarf spezieller Hygienesprays oder Vernebler, um die gesamte Umgebung von Parasiten nachhaltig zu befreien. Hierfür genügt selten eine einmalige Anwendung, da sich die winzigen Floheier in unerreichbaren Spalten befinden können. Daher ist der Einsatz sicherheitshalber in einem gewissen Zeitabstand mehrfach zu wiederholen.

Achtung: Im Winter muss nur selten mit Zecken gerechnet werden. Flöhe machen es sich dagegen in warmen Wohnzimmern gemütlich und können hier ihre Fortpflanzung ganzjährig fortführen.