Intelligenz-Spielzeug

Intelligenz-Spielzeug für den Hund ist von Bedeutung und dessen Wirksamkeit sollte nicht unterschätzt werden. Etwas Kopfarbeit tut jedem Hund gut. Gerade wenn es draußen regnet, die Tage im Herbst kürzer werden, also der Winter naht, dann ist es wichtig, den Hund zu beschäftigen. Darüber hinaus fordert es einen Hund nicht wesentlich, wenn er „nur“ zum Gassigehen ausgeführt wird. Sinnvolle Beschäftigung ist für kluge Hunde daher ein Muss. Denn sie möchten auch abseits ihres täglichen Alltags etwas mehr beschäftigt werden. Der tägliche Spaziergang fordert sie lediglich körperlich, nicht jedoch ihren Geist. Ein paar klassische Intelligenzspiele kennt sicher jeder Hundehalter, die das Gehirn des Hundes beanspruchen und ihn zur Kopfarbeit motivieren sollen.

 

Damit soll erreicht werden, dass der Hund nachdenkt. Allerdings ist das Suchen beispielsweise nach Leckerlis auf Dauer nicht wirklich sinnvoll. Der Hund rennt dann zwar durch den Garten oder verausgabt sich beim Spaziergang beim Erschnüffeln des Leckerlis, die Kopfarbeit bleibt bei solchen Spielchen jedoch aus. Schwieriger wird es, wenn er zum Beispiel versuchen müsste, eine Box zu öffnen oder auch einen bestimmten Gegenstand zu bewegen. Cleveres Intelligenz-Spielzeug für Hunde ermöglicht dies. Dieses spezielle Spielzeug unterstützt die Kopfarbeit des Hundes sinnvoll, da er vielfach zum selbständigen Denken animiert wird. Mit Intelligenz-Spielzeug kann daher sinnvoll die Lücke zwischen Nichtstun und eher mäßig wirkungsvollen Hundeintelligenzspielen geschlossen werden.

 

Intelligenz-Spielzeug hilft, das Gehirn des Vierbeiners richtig anzusprechen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede und sicherlich gibt es Intelligenz-Spielzeug, welches den Namen nicht verdient. Viele Spielzeuge verfehlen gänzlich den Zweck, weil es schon im Ansatz mächtig hapert und mit Sicherheit auch niemals funktionieren kann. So manches Spielzeug funktioniert derart nicht, dass der Hund einfach nichts daraus lernt. Es obliegt daher dem Hundehalter zu entscheiden, welches Intelligenz-Spielzeug gut geeignet ist für seinen Vierbeiner.

 

Doch so einfach, wie es scheint, ist es häufig nicht. Auf der anderen Seite ist es für einen Hund nur ein weiteres Spielzeug, ganz gleich ob es sich dabei um normales oder Intelligenz-Spielzeug handelt, das ihn unterhält und Freude bringt. Dennoch ist das Ziel von speziellem Spielzeug, dass es den Hund gezielt fordert. Er sollte sich darauf konzentrieren müssen. Der Hund sollte am Ende ein Erfolgserlebnis haben, das heißt, er sollte das Spiel problemlos beherrschen. So bleibt Frust aus.

 

Für den Hundehalter bedeutet die Verwendung von Intelligenz-Spielzeug die perfekte Möglichkeit, die Intelligenz seines Hundes effektiv zu trainieren, diese zu fördern und ihn gezielt auszulasten. Das ist sehr wichtig. Entgegen der Meinung vieler Menschen nämlich, geht es einem Hund nur gut, wenn er richtig beschäftigt wird. Dazu gehört neben der körperlichen Beschäftigung eben auch die geistige Beschäftigung, sodass sich am Ende des Tages ein zufriedener, ausgelasteter und glücklicher Hund auf seinem Schlafplatz niederlässt. Und das ist es doch, was sich jeder Hundebesitzer von seinem Hund wünscht. Ein Hund hat es verdient, dass man ihm gerecht wird und ihm alles bietet, was sein Leben lebenswerter macht. Gutes Intelligenz-Spielzeug macht daher nicht nur den Hund glücklich, sondern auch den Hundebesitzer.

 

Anspruch an Intelligenz-Spielzeug

 

Der Handel bietet mittlerweile eine große Auswahl an Intelligenz-Spielzeug für Hunde. Die Wahl des richtigen Spielzeugs ist daher nicht einfach, gerade wenn man als Hundehalter hohe Ansprüche an das Spielzeug hat. Einige der Spielzeuge sind schlecht verarbeitet, andere wiederum viel zu kompliziert für den Hund, sodass er leicht das Interesse an dem Spielzeug verlieren könnte. Dann gibt es Spielzeug, welches nicht robust genug ist. Ein Hund geht nun mal etwas rabiater mit Spielzeug um. Ist dieses dann nicht robust genug, wird der Hund kein dauerhaftes Spielzeug besitzen. Intelligenz-Spielzeug muss daher einiges leisten können und letztlich hat der engagierte Hundebesitzer auch pädagogische Ansprüche, denen das Spielzeug gerecht werden muss.

 

Grundsätzlich kann zudem davon ausgegangen werden, dass ein einzelnes Spielzeug auf Dauer nicht ausreicht. Gute Kopfarbeit des Hundes wird nur erreicht, wenn man ab und zu das Spielzeug wechselt. Auf diese Weise wird der Hund dauerhaft motiviert. Mit falschen Erwartungen an das Spielzeug sollten Hundebesitzer allerdings nicht an die Sache herangehen. Durchschaut ein Hund direkt den Sinn und Zweck des Spielzeugs, bedeutet dies nicht, dass sofort ein weiteres Spielzeug gekauft werden muss. Darum geht es nicht. Er muss den Lösungsweg aktiv anwenden, dann bekommt er seine Belohnung. Ganz gleich, ob er das schon auswendig kennt und viele Male gemacht hat, oder ob es ganz neu für ihn ist. Vielleicht ist es vergleichbar mit der Mathemtik in der Schule. Obwohl jeder rechnen kann, tut man es auch weiterhin. Dadurch wird man schneller und besser. Ein Hund wird durch Intelligenz-Spielzeug auch schneller und besser.

 

Hunde sind intelligent

 

Doch wie intelligent sind Hunde tatsächlich? Ihre Klugheit steht außer Frage. Verschiedene Forschungen in diesem Bereich besagen, dass ein Hund bis zu 250 Wörter voneinander unterscheiden kann. Es heißt sogar, dass Hunde unter gewissen Umständen einfache Additionen und Subtraktion beherrschen. Es kann ebenfalls durchaus gesagt werden, dass sich ein Hund auf geistlichem Niveau eines Kleinkindes im Alter von zwei bis drei Jahren befindet. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie sich wie Kleinkinder benehmen. Grundsätzlich sind alle Hunde intelligenter, als viele denken. Es wäre zu schade, einen Hund bezüglich seiner Intelligenz sozusagen verkommen zu lassen.

 

Ein Verstand, der nicht arbeitet, wird mit der Zeit träge. Daher ist es umso wichtiger, die Intelligenz des Hundes zu fördern, und zwar mit geeignetem Intelligenz-Spielzeug wie das interaktive Spielzeug von Schecker. Bei Schecker gibt es eine große Auswahl hochwertiger Spielzeuge, die den Vierbeiner geistig fordern, fördern und trainieren, ohne dabei auf den Spaßfaktor verzichten zu müssen.

Dog-Dance

Dog-Dance – Sport und Spaß für Hund und Halter

Dog-Dance ist mehr als nur ein einfacher Hundesport. Dog-Dance trainiert Geschick, Kreativität sowie Rhythmusgefühl und bringt darüber hinaus jede Menge Spaß. Für den Vierbeiner und seinen Halter bedeutet diese Hundesportart eine willkommene Abwechslung im Alltag. Zudem wird das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Hund und Halter gefördert.

 

Um was handelt es sich bei Dog-Dance genau? Ist jeder Hund für den Tanzsport geeignet? Gibt es Dinge, die beachtet werden müssen? Seinen Ursprung hat Dog-Dance oder Dog Dancing aus der Hundesportart Obedience. Erwähnt wird Dog-Dance erstmals in den frühen 80er Jahren. Damals wollte man etwas Abwechslung in den Obedience-Alltag bringen. So kam es, dass amerikanische und kanadische Hundesportler die Übungen mit Musik durchführten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, denn die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund funktionierte aufgrund von Dog-Dance besser und wurde angenehm aufgelockert. Mit den Jahren fand Dog-Dance auch in England und Deutschland begeisterte Anhänger. Mittlerweile finden sogar zahlreiche Turniere in ganz Deutschland statt. Allerdings fehlt bis heute ein offiziell anerkanntes Regelwerk.

 

Was ist Dog-Dance?

Der Name lässt sicherlich vermuten, dass der Hundebesitzer mit seinem Hund auf dem Arm einen Walzer aufs Parkett zaubert. Leider ist dem nicht so. Aus dem Englischen übersetzt heißt Dog-Dance zwar „Tanz mit dem Hund“, dennoch ist es nicht mit dem klassischen Tanzen vergleichbar. Es geht vielmehr darum, die natürlichen Verhaltensweisen eines Hundes zu nutzen, um eine interessante Choreografie zu ausgewählter Musik einzustudieren. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Zu einer Choreografie können daher einfaches Vor- und Zurücklaufen, Wendungen, Slalomlaufen oder Sprünge gehören. Wie bei jeder Hundesportart steht auch beim Dog-Dance immer das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Mensch und Hund im Fokus. Das sieht derart aus, dass Mensch und Hund ohne viel Worte und Gesten miteinander kommunizieren mit dem Ergebnis, den Zuschauern eine harmonische Darbietung zu präsentieren.

 

Voraussetzungen für den Hund

Prinzipiell eignet sich Dog-Dance für jede Hunderasse. Ob Mops, Collie, Dackel, Schäferhund oder Golden Retriever. Selbst älteren oder körperlich eingeschränkten Hunden ist die Hundesportart zu empfehlen. Die Choreographie kann individuell auf die Bedürfnisse von Hund und Mensch abgestimmt werden, sodass jeder Hund an dieser abwechslungsreichen Hundesportart teilnehmen kann. Vorsicht ist lediglich bei Welpen geboten, da Muskeln und Bänder noch nicht vollständig ausgebildet sind sowie bei Vierbeinern mit starken Gelenkproblemen. Wird eine aktive Teilnahme geplant, dann sollte dies nur nach Absprache mit dem Tierarzt erfolgen.

 

Weitere Voraussetzung ist, dass der Hund Spaß an Bewegung hat und die grundlegenden Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ beherrscht. Eine gute Erziehung ist Pflicht, ansonsten funktioniert Dog-Dance nicht. Passen muss zudem das Verhältnis zwischen Hund und Halter. Fehlt es dem Hund an Vertrauen oder fühlt sich der Hund unwohl, wird es schwer, ihn davon zu überzeugen, eine Choreographie einzustudieren, bei der er zum Beispiel Slalom zwischen den Beinen seines Menschen laufen soll.

 

Voraussetzungen für den Hundehalter

Nicht nur der Hund muss Voraussetzungen erfüllen. Auch der Halter muss einiges mitbringen, damit Dog Dance erfolgreich umgesetzt werden kann. Dazu gehört eine große Portion Geduld. Einzelne Choreographien sollten in Ruhe geplant und ausgearbeitet werden. Ein Misserfolg muss nicht zwangsläufig auf mangelndes Talent des Hundes zurückgeführt werden. Oftmals rührt dieser aus einer unstrukturierten und ungeduldigen Arbeitsweise des Halters heraus.

 

Die Choreographie-Elemente sowie einzelne Tricks sollten dem Hund Schritt für Schritt beigebracht werden. Für jeden kleinen Erfolg ist er dann zu loben. Erst ganz zum Schluss werden dann die Übungen zu einer kompletten Choreographie zusammengesetzt. Tabu sind Bestrafungen oder ein herrischer Befehlston. Beim Dog-Dance sowie grundsätzlich bei jeder Hundesportart haben solche Verhaltensweisen nichts zu suchen. Vielmehr muss der Halter lernen, seinem Hund die Übungen, Tricks und erwünschtes Verhalten auf spielerische und liebevolle Weise beizubringen. Ist dies nicht der Fall, geht der Spaß an Dog-Dance schnell verloren.

 

Die Praxis

Unterschieden wird bei Dog-Dance zwischen Heelwork to Music und Freestyle Dog-Dancing. Beim Freestyle ist alles erlaubt. Es geht in erster Linie darum, dass der Hund Spaß hat und nicht überfordert wird. Einfache Tricks werden in einer harmonischen Choreografie gezeigt. Der Hundebesitzer darf kreativ sein, und Übungen wie Drehungen, Rückwärtsgehen oder ein Beinslalom werden umgesetzt. Der Hund macht Männchen und übt Pfotenarbeit und Sprünge.

 

Bei der Fußarbeit zur Musik oder Heelwork to Music wird sich im Wesentlichen auf die Fußarbeit konzentriert. Bei dieser Form muss in einer Choreografie mindestens 75 Prozent Fußarbeit enthalten sein. Es gibt 18 verschiedene Fußpositionen, die innerhalb einer Choreografie ihren Platz finden können. Drehungen, Rollen oder Sprünge komplettieren die Choreografie.

 

Beim Freestyle dürfen sich Hund und Halter soweit auseinanderbewegen, wie sie es für angebracht halten. Dahingegen sollte sich der Abstand beim Heelwork to Musik so gering wie möglich halten, damit der Tanzcharakter bewahrt bleibt.

 

Beim Dog-Dance soll am Ende eine Choregrafie präsentiert werden, deren Ausführung harmonisch, rhythmisch einwandfrei und abwechslungsreich ist. Beim Dog-Dance ist der Hund der Star, nicht der Halter. Der Halter hat lediglich die Aufgabe, als passiver Partner aufzutreten und Angelpunkt für die Bewegungen des Hundes zu sein.

 

Warum ist Dog-Dance so beliebt?

Dog-Dance macht Spaß und ist darüber hinaus eine wunderbare Ergänzung zu den täglichen Spaziergängen. Nicht nur junge, aktive Hunde kommen bei der Hundesportart auf ihre Kosten, sondern auch ältere Hunde. Durch Dog-Dance werden und bleiben Hunde fit. Dog-Dance ist zudem geeignet, um die Intelligenz des Hundes sowie die Bindung zwischen Hund und Halter zu fördern. Die Kreativität eines Hundes, der Dog-Dance betreibt, wird durch jede neue Choreografie aufs Neue gefordert.

 

Optimal bei diesem Hundesport ist überdies, dass er auch an regnerischen Tagen stattfinden kann. So ist auch bei schlechtem Wetter für Abwechslung im Hundealltag gesorgt. Viele Übungen können bei wenig Platz durchgeführt werden, und entgegen den Hundesportarten Obedience oder Agility wird für Dog Dance kein weiteres Equipment benötigt, außer guter Musik.

 

Als Einstieg kann Dog-Dance im Wohnzimmer ausprobiert werden. Einfache Dinge wie Pfötchen geben oder Drehungen lassen sich gut zuhause üben. Wer sich für weitere Übungen interessiert und sehen möchte, was überhaupt alles möglich ist, für den lohnt sich der Besuch eines Anfängerkurses. Hierzu können Interessenten einfach in einer Hundeschule nachfragen. Mit Experten an der Seite lässt sich schnell herausfinden, ob Dog-Dance grundsätzlich zum Halter und zum Hund passt.

Agility

Agility – Die temporeiche Hundesportart

Bei der Hundesportart Agility geht es um hohes Tempo, bei dem der Hund möglichst fehlerfrei durch einen Parcours gehen muss. Kaum eine andere Hundesportart gibt es, bei der das Zusammenspiel von Mensch und Hund derart von Bedeutung ist. Denn oft entscheiden Sekunden über Sieg und Niederlage. Bei dieser Hundesportart wird auch der Hundehalter gefordert. Er muss viel Koordination, Körpergefühl und gute Reaktionsfähigkeit mitbringen. Der Hund wird nämlich vom Halter an einer unsichtbaren Leine durch einen Parcours gelenkt. Der Halter läuft neben den Hindernissen und gibt dem Hund nur durch Körpersprache und Hörzeichen die Richtung vor. Die gemeinsame Leistung ist es, die bei dieser Sportart zählt. Am Ende gewinnt das Team, welches die wenigsten Fehler hat. Agility ist für fast alle Hunderassen geeignet, wobei sich der Hundesport für große und schwere Hunde aufgrund der hohen Belastung für den Körper nicht empfiehlt. Dies gilt ebenfalls für stark übergewichtige und kranke Hunde.

 

Agility – Ein kurzer Rückblick auf die Entstehung des Hundesports

Agility stammt aus England und hat viel Ähnlichkeit mit einem Reit- und Springturnier im Pferdesport. Neben Geschicklichkeit und Schnelligkeit lernen Hunde Führigkeit. Sport, Spaß und Erziehung stehen bei dieser Hundesportart im Mittelpunkt. Oberste Priorität haben Disziplin sowie die Harmonie zwischen Vierbeiner und seinem Menschen. Zurück zur Geburtsstunde von Agility, die im Jahr 1978 stattfand, und zwar anlässlich der Crufts-Hundeausstellung. Dem anspruchsvollen Publikum sollte etwas Neues und Attraktives als Animationsprogramm dargeboten werden. Das Organisationskomitee übergab diese Aufgabe einem reitsportbegeisterten Komiteemitglied. Dieser hatte die Idee, einen Parcours ähnlich dem Pferdespringsport zu entwerfen, den anstelle von Pferden Hunde zu bewältigen hätten. Aus dieser Idee heraus wurden hundegerechte Hindernisse entworfen und nach einigen Trainingseinheiten mit Hunden war Agility geboren. Zu Beginn handelte es sich um eher einfache Parcours und dennoch wurde die neue Hundesportart begeistert aufgenommen. Es entstanden mit der Zeit immer mehr Clubs. Trainer und Richter wurden ausgebildet und es gab schon bald ein Reglement. Im Jahr 1988 fand die erste offizielle Agility-Europameisterschaft statt und 8 Jahre später sogar die erste Weltmeisterschaft. Der Erfolg des Hundesports schien nicht aufhören zu wollen. So gibt es mittlerweile, man kann fast sagen weltweite Verbreitung von Agility. An jedem Wochenende werden Prüfungen auf Vereinsebene veranstaltet und ebenso häufig finden Verbands- und Deutsche Meisterschaften statt.

 

Der Parcours

Der Parcours beinhaltet viele verschiedene Hindernisse, die der Hund zu überwinden hat. Dazu gehören Reifen, eine A-Wand, Laufsteg, Slalom, Wippen, Tunnel, diverse Sprunggeräte und noch einiges mehr. Es gibt eine Vielzahl an Geräten, die ein Hund zunächst kennenlernen muss. Erst dann kann er sie sicher erarbeiten. Geschilderte Hindernisse geben an, wie der Parcours verläuft und geben ihm seine Eigentümlichkeit. Dadurch ist der Parcours mehr oder weniger kompakt, schneller oder langsamer. Der Verlauf des Parcours wird am Wettkampftag vom Richter vorgegeben. Laut Reglement berücksichtigen muss er nur zwei Richtungswechsel. Je nach Prüfungsstufe darf die Strecke zwischen 100 und 200 Meter lang sein. Das Feld, auf dem die Geräte aufgebaut sind, muss mindestens eine Größe von 20 x 40 Meter aufweisen.

 

Jeder Parcours ist anders durch die individuelle Kombination der Elemente. Mit den Leistungsklassen 1 bis 3 wird der Schwierigkeitsgrad des gesamten Parcours angegeben. Darüber hinaus gibt es drei Klassen, die die Höhe der zu überwindenden Geräte einteilt, und zwar in small, medium und large. Bei der Zuordnung zu den einzelnen Klassen entscheidet die Größe des Hundes.

 

Bei den Parcours gibt es unterschiedliche Hindernisse. Da wären Sprunghindernisse wie Hürden, Weitsprung und Reifen oder die Kontaktzonenhindernisse wie A-Wand, Laufsteg und Wippe. Ebenfalls gibt es Hindernisse wie der sogenannte flexible Tunnel, der Sacktunnel sowie der Slalom.

 

Ein kleiner Ausschnitt aus den Regeln sieht folgendermaßen aus. Ein Fehler bedeuten 5 Fehlerpunkte, wenn der Hund beispielsweise an einer Hürde die Stange abwirft. Einen weiteren Fehler und damit 5 Fehlerpunkte kann sich der Hund einfangen, wenn er an den Kontaktzonenhindernissen beim Auf- und Abgang die Pfote nicht auf die Kontaktzone setzt. Diese Kontaktzonen sind farblich vorne und hinten bei Wippe, Laufsteg und Schrägwand markiert. Das Überspringen dieser Zone kostet ihn dann wiederum 5 Fehlerpunkte. Und nochmals 5 Fehlerpunkte gibt es für eine Verweigerung. Dies bedeutet, wenn der Hund an einem Hindernis vorbeiläuft oder davor stehenbleibt.

 

Agility ist die Hundesportart, die Bewegungsfreude, Geschicklichkeit und Schnelligkeit, gewissermaßen die besten Eigenschaften des Hundes nutzt. Agility wird auch „Behändigkeit auf sechs Beinen“ genannt. Hier wird sehr deutlich, worum es bei diesem Hundesport geht. Es soll die perfekte Kooperation zwischen Mensch und Hund hergestellt werden. Je besser und harmonischer das Zusammenspiel und die Verständigung zwischen Hundeführer und Hund funktioniert, umso besser wird das Ergebnis. Vor allem jedoch umso größer ist der Spaß für Mensch und Hund. Kaum eine andere Hundesportart fördert Halter und Hund geistig und körperlich derart wie es Agility tut. Der Sport verbindet Bewegung und Beschäftigung sowie stetiges Lernen in optimaler Weise. Das Team wächst daran und das Selbstvertrauen wird aufgebaut. Ganz zu schweigen von dem Spaß, den beide beim Training und den Prüfungen haben.

 

Agility ist prinzipiell für alle Hunde geeignet. Ganz gleich, ob man die Freizeit mit Hund sinnvoll verbringen möchte, oder doch Ambitionen für Turniere oder auch Meisterschaften mitbringt. Ist der Hund gesund, aktiv und bewegungsfreudig, dann sollte es keinen Hinderungsgrund geben, warum Hund und Halter es nicht einmal mit Agility probieren sollten.