Mit dem Hund auf Reisen – Teil 3

Hund im ZugDie Reise in den Urlaub ist für manche Menschen sehr stressig. Verstopfte Autobahnen, glühende Hitze im Auto, dem wollen viele entgehen, indem sie mit dem Zug in den Urlaub fahren. Auch mit dem Hund ist es kein großes Problem, denn die Bahn befördert auch Tiere.

 

Kleinere Hunde müssen sich in einer Transportbox aufhalten. Größere Hunde müssen an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Dies dient dem Schutz der mitreisenden Personen. Die kleineren Hunde zählen zum Handgepäck und brauchen daher kein Ticket. Andere Hunde bezahlen den Kinderfahrpreis der zweiten Klasse.

 

Allerdings ist es nicht möglich, den Hund bei einer Online Buchung zum Selbstausdrucken, als Kind anzugeben. Bei einer Online Buchung kann der Hund nur dann mit aufgenommen werden, wenn die Fahrkarten per Post versendet werden.

 

Die Bahn ist eine gute Alternative zur Autofahrt, denn dort kann der Hund sich ausstrecken und bewegen, während er im Auto ziemlich eingesperrt ist. An Vorbereitungen für eine Bahnfahrt mit Hund sollte der Hund vor der Fahrt alle zwei bis drei Stunden ausgeführt werden. 12 Stunden vor Reiseantritt sollte der Hund nicht mehr gefüttert werden. Wichtig ist trotzdem, Kotbeutel mitzunehmen und auch eine Schaufel, um eventuellen Kot zu entfernen. Der Mensch kann sich beim Zugbegleiter erkundigen wann der Zug den nächsten Stopp einlegt. Sinnvoll ist es bei längeren Fahrten keine Direktfahrten zu buchen, sondern mehrmals umzusteigen. Diese Fahrtpausen werden jedem Hund gefallen, denn er kann sich bewegen und vielleicht, wenn die Umsteigezeit lang genug ist, sein Geschäft verrichten.