Wattwandern – Watt ein Spaß mit Hund!

Wattwandern mit HundOb geführte Tour oder auf eigene Faust, das Wandern im Nationalpark Wattenmeer ist mit tierischer Begleitung ein doppelt besonderes Vergnügen. Schließlich erlebt man gemeinsam einen Spaziergang auf dem Meeresboden.

Allerdings muss der Hund hier im Nationalpark die ganze Zeit angeleint bleiben. Ein Tipp: Da Salzwasser höchst aggressiv gegenüber Metall und anderen Materialien ist, sollten Sie Halsband, Geschirr und Leine anschließend sehr gut abwaschen.

 

Durch den steten Wechsel von Ebbe und Flut kann man nicht einfach so loslaufen. Der ideale Zeitpunkt für den Aufbruch zur Wattwanderung ist etwa zwei Stunden vor Niedrigwasser, um rechtzeitig vor dem Einsetzen der Flut zurück zu sein. Hat man damit keine Erfahrung, schließt man sich einer geführten Wattwanderung an. Dafür gibt es überall an der Nordseeküste tolle Angebote, bei denen Hunde willkommen sind.

 

Wie bei jedem langen Spaziergang: Denken Sie an Trinkwasser und Reisenapf im Rucksack. Selbst an bewölkten Tagen gibt es im Watt eine doppelte Strahlenbelastung durch die Spiegelung der Sonnenstrahlen auf dem Wasserfilm des Wattbodens. Es ist also sinnvoll, für empfindliche Körperstellen mit wenig Fell (wie über der Nase) spezielle Sonnenmilch zu besorgen. So gut vorbereitet können Sie nun barfuß und auf 4 Pfoten gemeinsam den Gang über den weltweit einzigartigen Wattboden genießen.