Trockenfutter oder Nassfutter

Die Frage aller Fragen für den Hundebesitzer: Trockenfutter oder Nassfutter?

 

Was ist besser? Ein Thema, bei dem sich die Geister seit vielen Jahren scheiden. Selbst Experten sind sich darüber nicht einig. Jeder Hund ist ein Individuum. Daraus resultiert, dass ihm die eine Futtersorte besser schmeckt und ihm bekommt, die andere Sorte mag er vielleicht weniger und lässt den Napf unberührt stehen. Für den Hundebesitzer ist es wahrlich nicht leicht, sich im Hundefutterdschungel zurechtzufinden. Während die einen Hundehalter auf Trockenfutter schwören, bevorzugen andere Nassfutter. Trockenfutter ist praktisch, da es günstiger ist und länger im Napf bleiben kann, ohne zu verderben. Nassfutter ist optimal, da es mitunter den Flüssigkeitsbedarf des Hundes besser deckt. Welches Futter ist nun das besser? Wer hat Recht? Und vor allem: Was ist für den Hund besser?

 

Der größte Unterschied zwischen Trocken- und Nassfutter ist der Wassergehalt. Dieser beträgt im Nassfutter etwa 60 bis 84 Prozent. Trockenfutter hingegen weist lediglich einen Wassergehalt von 3 bis 12 Prozent auf. Dieser Unterschied schlägt sich logischerweise in der Haltbarkeit des Futters nieder. Nassfutter verdirbt schneller als Trockenfutter, was bei der Vorratshaltung beachtet werden muss. Wer seinen Hund nach BARF, also mit rohen Lebensmitteln füttert muss ganz besonders auf die Haltbarkeit achten.

 

Trockenfutter: Die Vorteile

 

Der wesentliche Vorteil von Trockenfutter ist ganz klar die längere Haltbarkeit. Durch den geringen Wassergehalt wird Trockenfutter nicht so schnell schlecht, lässt sich besser und länger lagern. Darüber hinaus macht Trockenfutter weniger Schmutz, falls der Hund beim Fressen einmal kleckern sollte. Trockenfutter lässt sich überdies sehr gut mit auf Reisen oder längere Ausflüge nehmen. Der Vierbeiner braucht vom Trockenfutter eine kleinere Menge als von Futterstücken in Soße oder Pasteten. Auf lange Sicht ist Trockenfutter kostengünstiger und schon des Weiteren die Umwelt, da einfach weniger Verpackungsmaterial anfällt.

 

Nassfutter: Die Vorteile

 

Geschmacklich würde sich jeder Hund für Nassfutter entscheiden, da es ihm für gewöhnlich viel besser schmeckt als Trockenfutter. Dies liegt daran, dass durch den Wassergehalt im Nassfutter mehr Aromastoffe freigesetzt werden. Zudem muss der Hundehalter sich keine Gedanken über eine ausreichende Aufnahme von Wasser machen, da durch das Nassfutter bereits Flüssigkeit aufgenommen wird. Vom Nassfutter vertragen Hunde größere Portionen, ohne gleich den Kalorienbedarf zu überschreiten.

 

Darüber hinaus ist Nassfutter für Hunde mit Zahnfleischentzündungen oder Zahnschmerzen besser geeignet wegen der weichen Fleischstücke. Beim Thema Zähne findet sich wieder ein Streitpunkt. Hier steht die Frage in Sachen Hundefutter im Raum, ob Trocken- oder Nassfutter besser für die Zähne ist. Die einen Hundehalter behaupten, dass Trockenfutter – da es eine harte Konsistenz hat – die Zähne reinigt. Andere halten dagegen und sagen, Trockenfutter bliebe beim Kauen an den Zähnen haften.

 

Darüber hinaus würde Trockenfutter Zahnprobleme sogar noch fördern. Überdies heißt es, dass Nassfutter bei Verdauungsproblemen und Futterallergien die bessere Wahl sei. Jedoch ist bis heute weder das eine noch das andere wissenschaftlich eindeutig belegt.

 

Die Lösung: Einfach dem Hund beides füttern

 

Hunde fressen beides gerne. Daher spricht wohl auch nichts dagegen, Trockenfutter und Nassfutter zu kombinieren. Beide Futtersorten sollten jedoch nicht gleichzeitig gemischt und dem Hund gefüttert werden. Geeigneter sind unterschiedliche Zeiten. Haben Hundehalter eine Ernährungsform gefunden, die ihrem Hund bekommt und auch gut schmeckt, können sie ruhig dabei bleiben. Das Füttern mit Trockenfutter und Nassfutter in Kombination ist eine Möglichkeit, aber niemals ein Zwang.

 

Unter Vierbeinern sind allerdings auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien nicht selten. Sollten sich Verdauungsbeschwerden einstellen oder leidet der Hund an chronischen Krankheiten und bedarf spezieller Nahrung, dann ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Im Allgemeinen ist der Tierarzt in der Lage, Spezialfutter zu verschreiben und gibt darüber hinaus nützliche Tipps bezüglich Schonkost und hypoallergenes Futter.

 

In der Regel sollte Hundefutter, ob Trocken- oder Nassfutter, einen hohen Fleischanteil aufweisen sowie hochwertige Fette und Öle enthalten. So ist zum Beispiel Lachsöl eine gute Wahl, da es von Hunden gut vertragen wird. Wird bei den Inhaltsstoffen auf Hundefutteretiketten lediglich von „Fetten“ oder „Pflanzenöl“ gesprochen, ist es besser, das Hundefutter im Regal stehen zu lassen.

 

Wie wäre es denn mit BARF?

 

BARF ist mittlerweile ein Begriff, mit dem viele Hundebesitzer etwas anfangen können. Die vier Buchstaben stehen für „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“, wobei diese nur zwei Möglichkeiten sind, den es kursieren noch einige weitere Kurzsätze im Englischen. Im Deutschen hat sich als Übersetzung „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“ etabliert. Allerdings handelt es sich keineswegs um eine reine Rohfleischfütterung, auch wenn viele dieser Meinung sind.

 

Dem Hund werden Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und auch Fleisch gefüttert. Diese Lebensmittel werden dem Hund roh gefüttert. Bedenkt man, dass dem Wolf in freier Wildbahn kein gekochtes Hühnchen vor die Nase springen würde, macht die Fütterung nach der BARF-Methode durchaus Sinn. Zudem, und das ist nichts Neues, werden beim Erhitzen viele Strukturen zerstört und wertvolle Inhaltsstoffe gehen verloren. Wer sich für BARF entscheidet, sollte dem Hund Zeit geben, sich umzugewöhnen.

 

Denn die Umstellung von herkömmlichem Trocken- oder Nassfutter auf die BARF-Methode kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Hundefutter nach der BARF-Methode gibt es mittlerweile in großer Auswahl im Handel und auch in diversen Onlineshops, wie zum Beispiel bei Schecker.

 

Was letztlich im Futternapf landet ist Sache des Hundehalters. Dieser sollte nach den Bedürfnissen seines Hundes entscheiden. Die Entscheidung für Nass- oder Trockenfutter ist dennoch immer auch nach den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten des Hundehalters abhängig. Ganz gleich, für was man sich entscheidet, eine entsprechende Qualität des Hundefutters sollte trotzdem niemals aus den Augen verloren werden.

Wir holen unseren Welpen vom Züchter ab

Sobald der Tag näher rückt, an dem ein neues Familienmitglied in das Haus einzieht, wird die Aufregung größer und größer. Ein großes Maß an Unsicherheit ist trotzdem vorhanden, wenn die zukünftigen Hundehalter zum ersten Mal einen Hund bekommen. Bevor der Welpe beim Züchter abgeholt wird, sollten die neuen Hundeeltern einige Dinge beachten, damit sich der Kleine so schnell wie möglich an die neue Umgebung und die neuen Menschen gewöhnt.

 

Die Hundebox schön weich ausgepolstert, mit einem Napf und etwas Wasser geht es dann bestenfalls früh morgens los, um den Welpen vom Züchter abzuholen. Beim Züchter angekommen, sollte man sich einige Zeit nehmen. Der Züchter gibt den neuen Hundebesitzern viele Informationen mit auf den Weg und steht für Fragen gerne zur Verfügung.

 

Der Züchter ist an diesem Tag eine wichtige Person, die dem neuen Hundebesitzer vieles bezüglich Verhalten, Besonderheiten, Fütterung, Impfungen sowie die letzte Entwurmung mitteilt. Darüber hinaus gibt er das Futter für die ersten Tage mit, damit der Welpe sich nicht noch mit einer Fütterungsumstellung beschäftigen muss. Die neue Umgebung wird für ihn stressig genug. Auch den Impfpass wird durch den Züchter an den Hundebesitzer übergeben.

 

Die ersten Tage werden für den Welpen stressig. Erst die Trennung von der Mutter und den Geschwistern sowie der Abschied von den bislang gewohnten Menschen und der Umgebung. Für einen Welpen bedeutet dies einen Einschnitt in seinem noch so jungen Leben. Um es dem Kleinen während der Autofahrt etwas leichter zu machen, sind viele kleine Pausen hilfreich. Während der Pausen sorgen ein wenig Spiel, ein bisschen rumlaufen, schnüffeln und etwas frisches Wasser dafür, dass er abgelenkt ist.

 

Zuhause angekommen sollte dem Welpen Gelegenheit gegeben werden, das neue Heim in aller Ruhe zu erkunden. Der Hundebesitzer sollte sich dafür Zeit nehmen, etwa ein verlängertes Urlaub oder einige Tage Urlaub. Während des ersten Tages ist es ratsam, den Welpen auf eigene Faust die neue Umgebung entdecken zu lassen. So kann er sich selbst damit vertraut machen. Jedoch sollte die Hauptbezugsperson, also Frauchen oder Herrchen, in der Nähe bleiben.

 

Grundsätzlich sollte alles vermieden werden, was den Welpen misstrauisch oder ängstlich machen könnte. Dazu gehört auch in den ersten Tagen der Eingewöhnung, nicht täglich Freunde, Bekannte oder Verwandte einzuladen, um den neuen Familienzuwachs kennenzulernen. Dafür ist später immer noch Zeit genug.

 

Bevor der neue Familienzuwachs im neuen Heim einzieht, sind Frauchen oder Herrchen angehalten, einige Dinge als Erst-Ausstattung anzuschaffen. Dazu gehören Körbchen oder Hundedecke, Wassernapf, Futternapf, Bürsten für die Pflege des Fells, Leine, Halsband, Spielzeug. Darüber hinaus sollte die Wohnung welpensicher sein, bevor der Kleine in seinem neuen Heim eintrifft. Welpensicher bedeutet, dass alle Dinge, die dem Kleinen gefährlich werden können, beiseite geräumt werden.

 

Elektrische Kabel sollten gesichert sein und giftige Pflanzen weggestellt werden. Wie bei Kleinkindern auch, so sind kleine Gegenstände zu entfernen, die der Welpe verschlucken könnte. Schließlich ist er ein neugieriger Zeitgenosse und wird sogleich die neue Umgebung erkunden wollen. Socken und Schuhe können liegen bleiben, denn dauerhaft können sie vor dem Welpen nicht geschützt werden.

 

Die ersten Nächte in ungewohnter Umgebung

Immer wieder hört man von anderen Hundebesitzern, dass Welpen in den ersten Nächten viel weinen und wimmern. Das muss nicht sein. Der Welpe war es bislang gewohnt, sich an seine Geschwister zu kuscheln. Ganz plötzlich soll er nun alleine schlafen? Sicher, ein Hund soll lernen, zu bestimmten Zeiten allein zu sein. Der Hund baut mit der Zeit das Vertrauen dem Halter gegenüber auf, dass dieser auch immer wieder zurückkommt. Dennoch ist es für einen kleinen Hund am Anfang nicht leicht, plötzlich allein zu sein. Daher sind die ersten Nächte in der ungewohnten Umgebung denkbar ungeeignet, um das Alleinsein zu üben.

 

Er muss natürlich nicht im Bett schlafen. Aber wenn er auf seiner Decke, möglichst in der Transportbox einfach neben dem Bett schlafen kann, ist er schon ruhiger und gelassener. Er wird natürlich versuchen, stets ins Bett zu klettern. Das lässt sich einfach unterbinden, indem er immer wieder in seine Box zurückgeschoben wird. Nach einigen Tagen steht die Box dann einige Meter weiter weg vom Bett entfernt und schon bald hat sich der Kleine an seinen endgültigen Schlafplatz gewöhnt.

 

Die ersten Tage und Nächte und damit die Eingewöhnung des Welpen sollte in liebevoller Weise erfolgen. Intensiver Körper- und Handkontakt sind dazu wichtig. Dem Welpen fällt es auf diese Weise leichter, sich an die neuen Familienmitglieder zu gewöhnen. Außerdem hilft ihm die Abwechslung durch Schmuseeinheiten und viel Spiel über den Verlust seiner Geschwistergemeinschaft hinweg.

 

Bei der Fütterung zu beachten

Der Welpe wird am Ankunftstag zunächst damit beschäftigt sein, alles zu erschnüffeln. Erst wenn er sich überall umgesehen hat, darf er eine erste Mahlzeit erhalten. Dazu sollte unbedingt das vom Züchter erhaltene Futter verwendet werden. Ein Züchter kann meist auf viele Jahre Erfahrung mit Hunden und damit auf die Auswahl des Futters zurückgreifen. Auf diese Erfahrung sollten die neuen Welpeneltern vertrauen und wenn überhaupt, dann erst in einigen Wochen mit einer Futterumstellung beginnen. Auch für spätere Fragen rund um das Futter und die Futterumstellung steht der Züchter sicherlich gerne zur Verfügung.

 

Eine Futterumstellung darf niemals abrupt geschehen. Magen-Darm-Störungen sowie Durchfallerkrankungen sind häufig die Folge, wenn der Welpe von heute auf morgen ein anderes Futter bekommt. Der Welpe sollte mehrmals am Tag eine Portion Futter erhalten. Ein Wechsel des Futters sollte innerhalb von etwa 10 Tagen durchgeführt werden.

 

Dabei ist der Anteil des neuen Futters fortwährend zu erhöhen, während das alte Futter entsprechend reduziert wird. Ist der Welpe am Abend satt, wird er nach all den neuen Eindrücken sicherlich sehr müde sein. Nach einigen Schmuseeinheiten wird er bald einschlafen und die Nacht ohne Heulen oder Winseln verbringen.

Stubenreinheit beim Hund

Ein Welpe muss in den ersten Wochen seines Lebens bereits viel lernen. Dazu gehört vor allem auch, dass er stubenrein wird. Grundsätzlich gelingt dieses Vorhaben immer, vorausgesetzt der Hundefreund verfügt über ein gutes Zeitmanagement sowie Konzentration und Geduld. Ist der Welpe erst einmal in seinem neuen Zuhause angekommen, wird es für den Hundebesitzer in den weiteren Wochen meist darum gehen, den Kleinen unter den Arm zu nehmen und mit ihm aus dem Haus zu rennen.

 

Draußen dann kann der Welpe eine simple Kleinigkeit erledigen, für die er dann ausgiebig gelobt wird. Und falls bei diesem Vorhaben etwas danebengeht, und das ist anfangs sicher, ist es meist menschliches Versagen. Denn Welpen haben eine sehr kleine Blase und können nicht anhalten. Je nach Rasse schaffen junge Hunde dies erst ab dem sechsten oder siebten Monat zuverlässig.

 

Ein Welpe muss im Allgemeinen gleich nach dem Aufwachen Wasser lassen. Dann ebenfalls etwa zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken. Eine Stunde später steht wieder der Gang zum Klo auf dem Programm. Der Welpe muss daher ziemlich häufig an die frische Luft getragen werden. Das ist auf dem Land, im Dorf, mit Haus und Garten auch kein Problem. Doch wie sieht es mit der Stubenreinheit von Welpen in der Stadt aus? Eine Wohnung mit Garten ist eher selten. Eventuell liegt die Wohnung in einem oberen Stockwerk.

 

Was nun? Der Welpe wird auf den Arm genommen, der Schlüssel geschnappt, einige Stockwerke runtergelaufen, durch den Hausflur geht es dann endlich durch die Haustür ins Freie. Unter diesen Bedingungen benötigt ein Welpe länger, um zu verstehen, was Frauchen oder Herrchen von ihm möchte. Ganz schlecht, wenn der Kleine dann vergessen hat, aus welchem Grund er eigentlich raus wollte.

 

Darüber hinaus kann es zu Verzögerungen bei der Stubenreinheit kommen, weil der Welpe dem Hundebesitzer noch nicht gänzlich vertraut. Erst der neue Mensch, die neue Umgebung und dann noch dieses ständige Rumschleppen auf die laute, unruhige Straße, wo es mitunter noch mehr Menschen sowie Radfahrer und andere Hunde gibt. Und hier soll der Welpe nun in aller Ruhe sein Häufchen machen?

 

Wenn ängstliche Hunde stubenrein werden sollen

 

Ist ein Welpe von eher ängstlicher Natur oder handelt es sich um traumatisierte Hunde, dann ist es wichtig, ihre Welt zunächst möglichst klein zu halten, wenn man sie zur Stubenreinheit erziehen möchte. Ängstliche Hunde benötigen viel Zeit und Geduld. Nach und nach werden sie jedoch auch belastbarer und können an ein Hundeklo im Freien gewöhnt werden. Dennoch jeder Hund muss raus, und zwar mehrmals am Tag. Damit Routine einkehrt, sollte er immer zu den gleichen Zeiten rausgeführt werden.

 

Das typische Gassigehen sollte bei Welpen eher ein „Spazierenspielen“ zum Beispiel auf einer Wiese sein. Sie gewöhnen sich auf diese Weise spielerisch und in aller Ruhe an alles, was um ihn rum passiert. Und macht er dann draußen sein „Geschäftchen“, sollte er selbstverständlich ausgiebig dafür gelobt werden.

 

Für den Notfall gibt es im Handel sogenannte Welpenpads. Dabei handelt es sich um dünne Windeln mit Plastikunterlage, die an einer oder zwei für den Welpen gut erreichbaren Stellen in der Wohnung liegen sollten.

 

Aller Anfang ist schwer

 

Vielleicht hilft zunächst ein „Lösungswort“, mit dem es leichter gelingt, den Welpen stubenrein zu bekommen. Immer wenn der Welpe aufs Klo muss, meist nach dem Aufwachen, nach dem Füttern oder wenn er unruhig wird, setzt man ihn auf dieses Windelpad und lobt ihn eingehend, wenn er sein Geschäftchen verrichtet hat. Während er dies tut, kommt das Lösungswort zum Einsatz. Dieses Lösungswort kann beispielsweise „Pipi“ oder ähnliches sein. Nach einigen Malen sollte der Welpe verstanden haben, was es mit diesem Wort auf sich hat. Dies hilft auch für später, wenn der junge Hund an einem für ihn ungewohnten Ort, etwa im Urlaub ohne Baum oder Wiese weit und breit, aufs Klo soll.

 

Selbstverständlich funktioniert dies nicht immer reibungslos. Ein Tier ist ein Tier und auch einem Tier kann einmal ein Malheur passieren. Trotz Lösungswort und eingehender Bemühungen, den Welpen stubenrein zu bekommen, kann es trotzdem geschehen, dass das Unerwartete eintritt. Dann ist es wichtig, dass der Halter nicht schreiend auf den Welpen zurennt. Der Kleine würde unterbrochen und erschrickt sich natürlich furchtbar. Die Folgen wären, dass der Welpe immerwährend versuchen würde, jegliches Wasserlassen oder Stuhlgang vor dem Halter zu verbergen.

 

Das bedeutet, wenn der Kleine gerade dabei ist, außerhalb des Windelpads sein Geschäft zu verrichten, dann sollte man ihn nicht unterbrechen. Danach einfach in aller Ruhe den Welpen hochnehmen, ein kurzes „Nein!“ sagen und danach auf die Windel setzen, auch wenn er jetzt nicht mehr muss. Es kann auch vorkommen, dass sich der Kleine einen Ort für das tägliche Geschäftemachen aussucht, der den Hundebesitzer natürlich nicht freudig stimmt.

 

Ein solcher Ort kann zum Beispiel der Blumentopf sein. Hier hilft es, die Windelpads eine zeitlang dahin zu legen. Im Laufe der nächsten Tage genügt es, die Pads immer weiter weg vom Blumentopf zu legen. Falls er weiter den Blumentopf als Klo benutzt, sollten entweder der Blumentopf weggenommen werden oder man errichtet ein für den Welpen unüberwindbares Hindernis vor dem Blumentopf. Not macht schließlich erfinderisch.

 

Irgendwann hat sich die Sache mit den Windeln sowieso erledigt. Bis dahin ist ein geduldsames Händchen gefragt. Ein Hundebesitzer wird mit jeder Woche schneller bemerken, wann sein Hund aufs Klo muss und kann rechtzeitig reagieren. Ein Halter sollte sich stets vor Augen führen, dass Unfälle passieren können. Die Schuld darf man dann nicht allein beim Hund suchen, sondern auch bei sich selbst. Denn gerade Welpen lernen täglich Neues dazu, aber nicht immer funktioniert alles reibungslos. Dafür muss der Hundebesitzer dann Verständnis aufbringen.

Zahnpflege beginnt bereits im Welpenalter

Bereits im Welpenalter sollten Hundehalter ihren Kleinen daran gewöhnen, dass seine Zähne, Maulhöhle und das Zahnfleisch regelmäßig inspiziert werden. Zahnpflege beim Hund ist wichtig, denn unangenehmer Mundgeruch und Zahnstein sind die Folgen von unterlassener Zahnpflege. Zudem lassen sich durch regelmäßige Kontrollen Verletzungen im Maulhöhlenbereich schneller entdecken. In diesem Bereich kann es vermehrt zu Verletzungen kommen, und zwar durch Spiele oder auch ungeeignete Spielzeuge wie beispielsweise das Stöckchen im Wald.

 

Nicht selten kann es dann zu schmerzhaften Entzündungen oder Schädigungen von Zahn und Zahnfleisch kommen. Der Hund kann infolgedessen nur noch schlecht fressen und wird krank. Allerdings frisst ein Hund auch mit einer Zahnerkrankung sehr lange. Es kann aus diesem Grund einige Zeit dauern, bis es dem Besitzer auffällt. Regelmäßige Kontrolle ist daher unerlässlich, um Probleme frühzeitig zu entdecken und dem Hund viel Leid zu ersparen.

 

Das Übel mit dem Zahnstein

 

Es beginnt mit weichem Zahnbelag, der sich durch die im Speichel enthaltenen Mineralien verhärtet und letztlich dann zu Zahnstein wird. Darin setzen sich dann leicht Futterreste ab, die gemeinsam mit Zahnbelag ein ideales Umfeld für Bakterien bilden. Bekanntermaßen führen Bakterien schnell zu Entzündungen und sie dringen in den Hundeorganismus ein. Hier breiten sie sich aus und befallen Organe, was zu irreparablen Schädigungen derer führen kann.

 

Zahnsteinbildung und Entzündungen greifen den Zahnhalteapparat an. Die Folge: Zähne lockern sich und fallen schlimmstenfalls aus. Ist der Zahnstein erst einmal da, muss dieser fachgerecht durch den Tierarzt entfernt werden. Da die Zahnsteinentfernung nur unter Narkose erfolgen kann, ist die Belastung für den Hund entsprechend groß. Eine solche Behandlung ist auch mit hohen Kosten verbunden. Zahnstein sollte daher nicht unterschätzt werden. Es bedarf daher einer regelmäßigen Zahnpflege beim Hund, um ihm Krankheit, Schmerz und Leid zu ersparen und dem Halter die Kosten und Aufwand.

 

Tipps für ein gesundes Hundegebiss

 

Hundehalter können einiges zur Erhaltung eines gesunden Hundegebisses beitragen. Dies beginnt mit der richtigen Wahl des Futters. Hunde sind Fleischfresser. Ihr Gebiss wurde dazu gemacht, rohe Fleischstücke auseinander zu reißen und zu zerkleinern. Dazu ist viel Kraft nötig und das komplette Gebiss wird beansprucht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dem Hund Nahrung zu reichen, die er noch kauen beziehungsweise zerkleinern muss.

 

Nassfutter weist in der Regel eine Konsistenz auf, bei der der Hund kaum etwas zu kauen hat. Meist schlingt er das Futter schnell runter. Dies führt dann leicht dazu, dass sich Futterreste zwischen den Zähnen absetzen. Für Bakterien ist dies perfekt. Denn sind finden einen guten Nährboden vor. Entzündungen und Zahnsteinbildung sind vorprogrammiert.

 

Trockenfutter weist eine festere Konsistenz auf. Futterreste und Zahnbeläge lösen sich besser ab. Im Handel gibt es mittlerweile Futtersorten, welche in der Lage sein sollen, die Zähne beim Kauen zu pflegen. Darauf verlassen sollte man sich darauf allerdings nicht. Denn kleine Futterbröckchen werden von einem Hund nicht lange gekaut. Schnell sind sie geschluckt und es bleiben wiederum Futterreste zwischen den Zähnen zurück, was die Bakterien freut.

 

Die biologisch artgerechte Rohfütterung (kurz: BARF) bietet dem Hundegebiss natürliche Zahnpflege. Denn bei dieser Form der Fütterung werden dem Hund unter anderem rohe Fleischstücke und Knochen gereicht. Für das Hundegebiss ist dies die beste Zahnpflege, vorausgesetzt das Fleisch ist stückig und wurde nicht im Fleischwolf zerkleinert.

 

Essensreste vom Tisch sollten grundsätzlich ein tabu sein. Was der Mensch isst, ist für den Hund nicht artgerecht, da der Hund einen anderen Nährstoffbedarf hat. Viele Inhaltsstoffe, die der Mensch verträgt, verträgt der Hund noch lange nicht und sind für ihn ungesund und teilweise sogar schädlich. Als bestes Beispiel kann hier Schokolade angeführt werden. Darin enthalten sind Theobromin und Zucker. Theobromin kann im schlimmsten Fall zum Tod des Hundes führen, während Zucker bekanntermaßen schädlich für die Zähne ist.

 

Gesunde Zähne durch Kauartikel?

 

Tatsächlich können Büffelhautknochen, Kauröllchen, Schweineohren und Co. zur Zahnpflege beitragen. Zudem ist der Hund beschäftigt und kräftigt zugleich seine Kaumuskulatur. Der Hund kaut teilweise über einen längeren Zeitraum an den Kauartikeln herum. Auf diese Weise werden Futterreste und Zahnbeläge gelöst und das Gebiss gereinigt. Kauartikel sollten nicht zu weich und auch nicht zu klein sein. Kleine Stücke verschlingt ein Hund und die Zahnpflege wird dadurch hinfällig.

 

Eine gute Wahl sind zudem Kauspielzeuge aus dem Fachhandel für Tierbedarf. Zur Produktepalette zählen Bälle, Ringe, Kongs sowie Artikel aus Naturkautschuk oder Vollgummi, wahlweise mit oder ohne Noppen/Rillen, mit und ohne Geschmack. Das Angebot ist vielfältig und für jeden Vierbeiner sollte ein geeignetes Spielzeug zu finden sein. Mit Kauspielzeug pflegt der Hund seine Zähne auf spielerische Art und Weise selbst.

 

Speziell für den Hund: Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnpflegemittel

 

Zahnpflegeartikel für den Menschen sind für Hunde ungeeignet, da sie Bestandteile enthalten, die für den Hund schädlich sein können. Es gibt im Fachhandel jedoch extra für den Hund spezielle Artikel für die Zahngesundheit des Hundes. Hierzu gehören Zahnpasten, Zahnbürsten und Zahnpflegemittel. Es gibt die Pasten und sonstigen Mittelchen mit Fleischaroma oder Fleischgeschmack. Dies soll den Hund dazu animieren, sich die Zähne putzen zu lassen. Die Zahnpasten enthalten Stoffe, durch die sich Zahnbeläge und Futterreste leichter lösen.

 

Bekanntlich haben es Bakterien auf sauberen und glatten Oberflächen schwerer sich festzusetzen. Die Regelmäßigkeit der Zahnpflege ist beim Hund ebenso wichtig wie beim Menschen. Es genügt allerdings, dem Hund ein bis zwei Mal in der Woche, die Zähne zu reinigen. Zudem sollte sich der Tierarzt alle sechs bis zwölf Monate das Maul und die Zähne anschauen – nur zur Sicherheit. Die Zahnpflege mit dem Hund sollte früh geübt werden. Ist der Hund daran gewöhnt, dass man ihm ins Maul schaut, freut sich auch der Tierarzt.

Was füttere ich meinem Senior?

Ein Hund, der in die Jahre gekommen ist, hat andere Ansprüche an seine Ernährung als seine jüngeren Artgenossen. Für viele Hundebesitzer stellt sich daher die Frage: „Was füttere ich meinem Senior?“ Als verantwortungsbewusster Hundehalter möchte man selbstverständlich diesen Ansprüchen gerecht werden. Doch Senior ist nicht gleich Senior, sodass sich der Hundehalter noch einige weitere Fragen stellen muss.

 

Zunächst die Frage, ab wann ein Vierbeiner ein spezielles Hundefutter für Senioren benötigt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Agilität eines Hundes ab. Pauschal kann nicht beantwortet werden, ab wann ein Hund zu den Senioren zählt. Im Allgemeinen jedoch beginnt der Alterungsprozess zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr. Ausschlaggebend sind zudem Rasse und Größe des Hundes. Für gewöhnlich werden kleine Hunderassen älter, als ihre großen Artgenossen. Durchschnittlich spricht man bei Hunden von einer Lebenserwartung von 10 bis 16 Jahren.

 

Da diese Angaben allgemein gehalten sind, obliegt es dem Hundehalter zu beurteilen, ab wann sein Hund zu den Senioren zählt. Das Temperament sowie der Bewegungsdrang älterer Hunde lassen spürbar nach. Ein äußerliches Anzeichen ist beispielsweise das Ergrauen des Vierbeiners. Arthrose ist bei älteren Hunden nicht selten und schränkt diesen in seinen Bewegungen ein. Zu allem kommt hinzu, dass ältere Hunde öfter Wasser lassen müssen, da sie es nicht mehr so gut einhalten können.

 

Als nächstes stellt sich Hundebesitzern die Frage, welche Ansprüche ein älterer Hund an die Ernährung hat. Ein Hund ist ein Individuum. Beim Hundefutter für Senioren müssen daher verschiedene Faktoren betrachtet werden, und zwar:

 

  • Welche Rasse?
  • Wie aktiv ist der Hund noch?
  • Ist der Hund schlank, normal, übergewichtig?
  • Hat der Hund eine empfindliche Verdauung?
  • Liegen Krankheiten vor, die Beachtung finden müssen?

 

Zwar gibt es viele Futtersorten mit der Aufschrift „Senior“, dennoch ist es wichtig, den eigenen Hund nach seinen individuellen Bedürfnissen zu füttern. Allgemein kann zu der Ernährung älterer Hunde gesagt werden, dass das Futter mit weniger Eiweiß auskommt. Leber, Niere und Stoffwechsel funktionieren bei älteren Hunden nicht mehr hundertprozentig. Ebenfalls lässt die Leistung der feinen Spürnase nach. Ein Futter, welches einen ansprechenden und intensiven Geruch hat, wird der Senior nicht ablehnen.

 

Neben einem zu hohen Eiweißgehalt ist ebenfalls auf den Phosphorgehalt zu achten. Oftmals arbeiten die Nieren bei älteren Hunden nicht mehr so gut, oder wenn erhöhte Nierenwerte vorliegen, muss das Hundefutter über einen reduzierten Phosphorgehalt verfügen. Eine hohe Verdaulichkeit des Futters muss gegeben sein, denn auch der Darm älterer Hunde ist meist träge und benötigt aus diesem Grund leicht verdauliches Futter.

 

Fütterung bei Arthrose

 

Arthrose ist eine Alterserkrankung, unter der viele Senioren leiden. Mit den richtigen Inhaltsstoffen im Hundefutter kann vorgesorgt werden. Unter Arthrose versteht man den Verschleiß von Gelenkknorpel. Die chronische, nicht entzündliche Beschädigung des Knorpels bereitet Hunden häufig schmerzen. Kommt eventuell Übergewicht dazu, verschlimmern sich die Beschwerden noch.

 

Der erste Tipp liegt darin, auf die schlanke Linie des Hundes zu achten. Grundsätzlich gilt dies von Beginn an und nicht erst dann, wenn der Hund bereits als Senior eingestuft wurde. Bei einer bestehenden Arthrose wird das Muschelfleisch der Neuseeländischen Grünlippmuschel empfohlen. Diese Zutat im Hundefutter soll bewirken, dass die Bildung von Gelenkknorpel begünstigt wird, und zwar durch die enthaltenen Glucosaminoglycane. Bereits vorhandene Schäden können durch ein Futter jedoch nicht mehr repariert werden.

 

Übergewicht im Alter

 

Die Adipositas (Fettleibigkeit) ist bei Vierbeinern eine der häufigsten Krankheiten. Kaum zu glauben, bedenkt man, dass ein Hund täglich rumspringt, spielt und tobt. Allerdings lässt die Bewegung im Alter aus bereits erwähnten Gründen nach und die Gefahr von Übergewicht wird größer. Bei Adipositas handelt es sich um eine chronische Krankheit. Für die Gesundheit des Hundes ist sie sehr schädlich, da Erkrankungen am Bewegungsapparat, Lebererkrankungen, Herz- und Kreislaufprobleem sowie Diabetes die Folge sein können.

 

Darüber hinaus kann Übergewicht dafür verantwortlich sein, das Immunsystem des Hundes einzuschränken. Weitere Gründe, Übergewicht zu vermeiden, gibt es noch jede Menge mehr. Als Fütterungstipp wird ein Seniorfutter in der Lightform empfohlen. Bei diesen Futtersorten ist der Fettgehalt reduziert. Darüber hinaus liegt es vor allem auch beim Hundehalter, ob ein Hund übergewichtig wird oder nicht. Ein Hund ist nicht in der Lage, zu entscheiden, was gut und nicht so gut für ihn ist. Es liegt daher in der Hand des Halters. Leckerlis und sonstige Snacks gehören daher niemals auf den Speiseplan. Auch auf die Extraportion Futter sollte verzichtet werden, selbst wenn der Vierbeiner einem noch so „lieb“ anschaut.

 

Untergewicht im Alter

 

Im Gegensatz zum übergewichtigen Senior gibt es den untergewichtigen Senior. Diese Hunde sind auch im Alter schlank, weil sie einen höheren Energiebedarf haben und über einen sehr guten Stoffwechsel verfügen. Häufig baut ein Hund im Alter derart ab, dass man fast schon sehen kann, wie er dünner wird. Die Wahl sollte dann auf ein Futter mit hohem Energiegehalt fallen. Idealerweise enthält das Futter einen gemäßigten Protein- und Phosphorgehalt, aber einen erhöhten Fettgehalt. Die Menge des Futters sollte dem Ernährungszustand des Hundes angepasst sein, das heißt, ist der Hund zu dünn, darf die Menge durchaus erhöht werden.

 

Futter für die empfindliche Verdauung

 

Hunde mit einem empfindlichen Verdauungssystem benötigen ein leicht verdauliches Futter, welches im Handel auch als Sensitiv-Hundefutter angeboten wird. Die Verdauung wird im Alter immer träger. Empfindliche Nasen sollten daher mit leicht verdaulichem und gut verträglichem Futter gefüttert werden. Leidet der Senior unter einer Getreideunverträglichkeit, dann empfiehlt sich ein getreidefreies Hundefutter. Die Anzeichen für Magen- und Darmprobleme zeigen sich auf verschiedene Weise. Liegt ein Problem vor, ist es ratsam, sich bezüglich Hundefutter gut beraten zu lassen. Der Tierarzt kann in diesen Fällen zu Rate gezogen werden.

 

Neben einer guten Portion seniorengerechtem Hundefutter benötigt ein Hund im Alter immer auch eine gute Portion an Streicheleinheiten. Denn viele Hunde werden mit zunehmendem Alter ruhiger und schmusebedürftiger. Eine Extraportion an Streicheleinheiten tut jeder Hundeseele gut. Da er überdies mehr Ruhe benötigt, bildet ein schönes, weiches Schlafplätzchen den perfekten Rückzugsort. Auf Stresssituationen kann der Senior gut und gerne verzichten. Hundehalter sollten darauf achten.

Tipps gegen Zecke, Floh und Co.

Bei Zecke, Floh und Co. handelt es sich um lästige Viecher, die niemand wirklich braucht. Prinzipiell hat jedes Lebewesen einen Sinn, ganz gleich wie es dem Menschen auch erscheinen mag. Allerdings hat sich die Evolution bei Zecke, Floh und Co. einen Fehler geleistet. Denn sie sind wirklich zu gar nichts gut, außer, dass sie Krankheiten übertragen. Vor allem ist hier die Rede von der Zecke, die für zahlreiche Erkrankungen bei Tieren und Menschen verantwortlich sind. Jährlich im Frühjahr, wenn die Zeckensaison beginnt, fragt sich der Hundehalter: „Gibt es überhaupt wirksamen Zeckenschutz?“

 

Anfälligkeit für Zecken

 

Die Anfälligkeit ist von Hund zu Hund verschieden. Jeder kann befallen werden, dennoch liegt ein Unterschied zwischen den Hunderassen. Beispielsweise sind Hunde mit sehr kurzen Haaren weniger betroffen, als diejenigen mit längeren Haaren. Der Grund ist relativ einfach: Zecken verstecken sich gerne. Diesbezüglich sind sie auch sehr schlau, denn um sich mit dem Blut des Hundes vollzusaugen, benötigen sie einige Stunden, wenn es sich um Zecken-Männchen handelt.

 

Bei den Zecken-Weibchen kann es sogar Tage dauern. Je besser sich die Viecher verstecken können, umso schwieriger werden sie entdeckt und umso mehr besteht die Gefahr der Übertragung einer Krankheit. Ein Hundebesitzer muss sich zur Aufgabe machen, das Fell des Hunds nach jedem Spaziergang auf Zecken hin zu untersuchen. Bei kurzhaarigen Hunden geht das relativ schnell. Bei langem Fell wird es oft schwieriger, Zecken zu erwischen.

 

Was hilft gegen Zecken

 

Gibt es einen wirksamen Zeckenschutz? Diese Frage beschäftigt jeden Hundebesitzer. Zeckenschutz gibt es, und zwar drei Arten davon. Neben den sogenannten biologischen beziehungsweise natürlichen Mittel, gibt es die chemischen Mittel aus dem Fachhandel und zuguterletzt medizinische Mittel, die nur über den Tierarzt bezogen werden können. Und eigentlich steigt die Wirksamkeit der genannten Mittel in der gleichen Reihenfolge an.

 

Bei allen Produkten gibt es solche, die eingenommen werden und andere, die auf dem Körper wirken. Es ist für den Verbraucher sehr schwer einzuschätzen, welche Mittel tatsächlich gegen Zecken helfen. Schaden die Produkte am Ende eventuell mehr, gerade wenn es sich um chemische Mittel handelt?

 

Der biologische oder natürliche Zeckenschutz ist leider vielfach reine Glaubenssache, denn die Wirksamkeit derer hängt meist vom Hund ab. Ein relativ unempfindlicher Hund benötigt einen geringeren Schutz. Die folgenden natürlichen Mittel sind die am meisten verbreiteten: Teebaumöl, Geranienöl und Lavendelöl, um nur einige zu nennen. Den Ölen wird jedoch nur eine geringe abwehrende Wirkung nachgesagt. Ein wenig Schutz ist vorhanden, denn die Öle enthalten Wirkstoffe, die gegen Insekten durchaus wirken, aber eben nur gering.

 

Ein wenig mehr Wirkung versprechen dahingegen Zeckenschutzmittel aus dem Fachhandel. Dazu gehören zum Beispiel Zecken- und Flohhalsbänder oder Shampoos und Puder. Gegen das lästige Ungeziefer erweisen sich die Halsbänder als mittel bis stark wirkungsvoll. Der Wirkstoff am Halsband wird vom Hund über das Fell oder die Fettschicht der Haut aufgenommen. Die Konzentration des Wirkstoffes ist bei den frei verkäuflichen Mitteln eher gering gegenüber den Produkten, die man beim Tierarzt erhält.

 

Der Anteil an Wirkstoffen ist bei medizinischen Produkten höher, sie sind jedoch nur über den Tierarzt für den Hundehalter zugänglich. Auch beim Tierarzt gibt es Halsbänder und Spot-On’s, Shampoos und Puder, wobei die Wirksamkeit höher ist als bei den frei verkäuflichen Produkten im Fachhandel. Allerdings, und das muss man auch beachten, sind die Nebenwirkungen deutlich stärker. Denn bei dem Gift handelt es sich um Bienen- und Fischgift. Wer seinen Hund mit solchen Zeckenschutzmitteln behandelt, darf diesen nicht in natürliche Gewässer lassen. Leider wissen das die wenigsten Hundebesitzer oder sie halten sich nicht dran. Alternativ zu den äußerlich anwendbaren Produkten gibt es Kautabletten, welche den Hund drei Monate lang vor Zecken schützen sollen und die Umwelt nicht gefährden.

 

Dennoch ist zu bedenken, wird der Hund von einer Zecke gebissen und erkrankt, dann wird er um eine medikamentöse Behandlung nicht umhinkommen. Die Folge ist, dass ihm dann ein Vielfaches an Chemie verabreicht wird. Ein wirksamer Zeckenschutz, auch wenn es sich dabei um die chemische Keule vom Tierarzt handelt, ist „erträglicher“ als eine Erkrankung des Hundes in Kauf zu nehmen.

 

Unabhängig von allen genannten Schutzmaßnahmen ist der wirkungsvollste Schutz immer noch das Kontrollieren des Fells nach jedem Spaziergang und jedem Rumtollen im Garten. Je schneller die Zecke vom Hund weg ist, desto geringer die Gefahr einer Erkrankung.

 

Der Hund kratzt sich häufiger als sonst – Flöhe?

 

Ein Flohbefall wird von jedem Hundehalter gefürchtet. Leider kann ein solcher Befall lange unbemerkt bleiben. Denn nicht jeder Hund mit Flöhen kratzt sich intenstiv. Daher ist es wichtig, von Zeit zu Zeit mit einem feinzinkigen Kamm sowie einem feuchten Tuch sicherzustellen, ob ein Flohbefall vorliegt. Kontrolliert wird an mehreren Stellen und das Kämmen erfolgt am besten entgegen der Wuchsrichtung. Danach wird der Kamm auf dem Tuch ausgeklopft. Die ausgekämmten Partikel müssen dann auf dem Tuch zerrieben werden. Hat der Hund Flöhe, dann würde sich der Kot der Flöhe rostbraun färben. Dieser Test sollte auch dort gemacht werden, wo sich der Hund gerne und oft aufhält, beispielsweise auf der Hundedecke im Körbchen.

 

Der Floh zählt zu den sehr resistenten Parasiten. Es muss meist zu einer Kombination von chemischen Insektiziden und Entwicklungshemmern gegriffen werden. Am besten informiert man sich über dieses heikle Thema beim Tierarzt. Denn etwa 95 Prozent der Flöhe befinden sich nicht am Tier, sondern exisiteren in Form von Eiern, Larven und Puppen in seiner unmittelbaren Umgebung. Das bedeutet, dass nicht nur der Hund behandelt werden muss, sondern es müssen alle Decken, Körbchen gewaschen und die komplette Wohnung gründlich gesaugt werden. Präparate, die Flöhe bekämpfen, sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Zu einer Wurmkur wird ebenfalls geraten, da Flöhe auch Bandwürmer übertragen können.

 

Eine Prophylaxe ist bei Flöhen möglich. Einige moderne Produkte wirken vorbeugend und bieten sicheren Schutz. Hier sind wiederum Spot-On-Produkte, Halsbänder, Shampoos, Puder oder Tabletten zu nennen, die vom Tierarzt erhältlich sind. Der Tierarzt berät zu Ungezieferbefall und informiert über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Behandlungsmethoden.

 

Läuse bei Hunden

 

Läuse quälen nicht nur die Zweibeiner, sondern häufig auch Hunde. Zwar kommt ein Läusebefall weniger häufig vor als ein Flohbefall, doch auch diese Quälgeister lösen Beschwerden wie Juckreiz oder Allergien aus. Helfen kann auch im Fall von Läusebefall der Tierarzt. Im Allgemeinen werden Läuse mit insektizidhaltigen Badezusätzen oder Sprays bekämpft. Beim Lausbefall ist unbedingt auf eine gründliche Nachsorge zu achten. Viele der Produkte gegen Läuse töten diese zwar, jedoch nicht ihre Eier. Daher muss die Behandlung unbedingt nach zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Ebenfalls müssen alle Decken gewaschen, mit denen der Hund in Berührung kommt.

Hundepension?

Es ist nicht immer möglich, dass Hundebesitzer ihren Hund mit den Urlaub nehmen können. Gerade auch in dem Fall, wenn der Urlaubsort nur mit dem Flugzeug erreichbar ist. Den Transport in einem Käfig möchten viele Hundebesitzer ihrem Vierbeiner nicht zumuten, gerade auch dann, wenn es sich um einen großen Hund handelt. Daher ist in der Urlaubszeit häufig auch mal eine Trennung auf Zeit angesagt. Zuhause kann der Hund meist auch nicht bleiben, wenn nicht zufällig eine vertraute Person Zeit hat, sich täglich um den Hund zu kümmern. Den Hund bei einem Verwandten oder Freunden unterzubringen, ist auch nicht immer machbar. Dennoch gibt es mittlerweile eine ganze Reihe an Möglichkeiten, den Vierbeiner während dem Urlaub unterzubringen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch weitere Gründe, warum ein Hundehalter seinen vierbeinigen Liebling auf Zeit gut unterbringen muss, zum Beispiel wegen Krankheit.

 

Eine dieser Möglichkeiten ist eine Hundepension. Zwar kann nicht jeder Hund in einer Hundepension untergebracht werden, da jeder Hund anders auf nicht gewohnte Schlafplätze reagiert. Dennoch ist es einen Versuch wert. Hundepensionen gibt es zudem viele in Deutschland. Und da es immer mehr solcher Pensionen gibt, gilt es, die guten Pensionen von den schwarzen Schafen zu unterscheiden. Von Vorteil sind Erfahrungswerte, die andere Hundebesitzer bereits mit Hundepensionen sammeln konnten. Auf jeden Fall ist ein Termin vor Ort in einer Hundepension vor dem Urlaub unverzichtbar, um sich ein genaues Bild von der Hundepension sowie der Inhaber zu machen.

 

Zunächst ist abzuchecken, wie viel Platz in der Hundepension vorhanden ist und wie viele Hunde oder andere Tiere da sind. Sind Rückzugsorte sowie ausreichend Auslaufmöglichkeiten vorhanden? Ist ein Zaun vorhanden, der die Hunde vor dem Ausbüchsen bewahrt? Wie oft und wie lange ist vorgesehen, die Hunde am Tag auszuführen. Werden Fütterungswünsche berücksichtigt? Gibt es eventuell Qualifikationen der Inhaber? Weiter auf der Checkliste sollte die Sauberkeit stehen. Sehen die Tiere vor Ort zufrieden aus oder machen sie einen gestressten Eindruck? Diese Punkte sind wichtig, wenn man beabsichtigt, seinen Hund für einen bestimmten Zeitraum in der Hundepension abzugeben.

 

Die Unterbringung

 

Nicht jeder Hund eignet sich für jede Unterbringungsart. Es muss abgeklärt werden, für welche Art der Unterbringung sich der Hund eignet. Da gibt es die Zwingerhaltung, Zimmerhaltung oder Gruppenhaltung. Die Zwingerhaltung ist die preiswerteste Unterbringung, jedoch nicht immer die beste Lösung für den Hund. Hunde in Zwingern sind häufig gestresst, über viele Stunden am Tag allein und die Lautstärke ist auch nicht ohne. Familienhunde sollten nicht in einem Zwinger untergebracht werden.

 

Zimmerhaltung ist von Vorteil, wenn es sich um problematischere Hunde handelt. Allerdings sind auch bei Zimmerhaltung die Hunde über Tag auch für viele Stunden allein. Teilweise sind in den Zimmern kleine Gruppen zusammengestellt. Somit haben die Hunde wenigstens etwas Gesellschaft. Je nach Art der Unterbringung variieren die Preise. Allerdings sollte dies bei der Wahl der Hundepension nicht das wichtigste Kriterium sein.

 

Zuletzt gibt es noch die Unterbringung in der Gruppe mit Anschluss an die Familie. Diese Unterbringung ist mit Sicherheit die beste Wahl, da Hunde in der Gruppe viele Möglichkeiten für soziale Kontakte haben. Die Gruppengröße variiert und kann von zwei bis vier oder mehr Gasthunden bestehen. Diese Unterbringungsart ist die teuerste, da die Unterbringung individuell ist und die Hunde oft und über mehrere Stunden spazieren geführt werden. Eine Hundepension, die die familiäre Unterbringung anbietet, richtet meist ihr Leben nach den Hunden. Der Vorteil liegt darin, dass die Hunde wenig oder fast gar nicht allein bleiben müssen.

 

Die erste Kontaktaufnahme mit der Hundepension

 

Der erste Kontakt mit der Hundepension erfolgt meist über Telefon, gefolgt von E-Mail und mittlerweile auch über Facebook. Es ist sinnvoll, direkt während der ersten Kontaktaufnahme so viele Informationen wie möglich über den Hund weiterzugeben. Da wären Name, Rasse, Alter, Geschlecht, Charaktereigenschaften und, falls vorhanden, auch Probleme.

 

Bei der ersten Kontaktaufnahme muss unbedingt ein erstes Treffen oder ein Spaziergang vereinbart werden. Es ist wichtig, dass der Hund die Hundepension kennenlernt, bevor er für einige Wochen dort einzieht.

 

  • Beim ersten Treffen sollte darauf geachtet werden, wie sich der Umgang mit den Hunden darstellt. Wird mit den Hunden freundlich umgegangen und Rücksicht auf ängstliche Hunde genommen, ist dies ein erster Pluspunkt, der für die Hundepension spricht.

 

  • Ein weiteres Augenmerk sollte auf die Sauberkeit gelegt werden. Hundehaare sind völlig normal, auch etwas Schmutz ist vernachlässigbar. Allerdings sollte es nicht streng riechen und Hundedecken, Körbchen sowie Näpfe sollten unbedingt sauber sein.

 

  • Grundlagen im Hundetraining sind wünschenswert und sollte der Hundebetreuer besitzen. Denn ein Hund kann immer lernen, warum nicht auch während seiner Zeit in der Hundepension.

 

  • Hundebesitzer sollten beim ersten Treffen bereits merken, ob es zwischen allen Beteiligten „funkt“. Ist Sympathie zwischen Mensch, Hund und Hundebetreuer vorhanden, ist dies schon mal sehr vielversprechend. Denn erste Eindruck entscheidet meist, ob sich der Hund beim Hundebetreuer wohlfühlen kann.

 

  • Ein Blick in die Referenzen und Qualifikationen der Hundepension ist ebenfalls zu empfehlen. Diese finden sich meist auf der Website.

 

Probeschlafen empfehlenswert

 

Etwas ungewöhnlich sicherlich, dennoch lohnenswert: Soll der Hund länger als nur ein paar Tage in der Hundepension verbringen, empfiehlt sich ein Probeschlafen. Einfach nur um zu sehen, wie sich der Hund verhält und vor allem wie es ihm gefällt. Außerdem können sich auf diese Weise Hund und Betreuer bereits etwas „beschnuppern“. Vor dem eigentlichen Probeschlafen sind gemeinsame Spaziergänge mit dem Hundebetreuer zur Eingewöhnung ebenfalls hilfreich.

 

Die Hundepension nicht kurzfristig buchen

 

Wer sich zu spät für eine Hundepension entscheidet, zum Beispiel kurz vor den Sommerferien, wird wohl eine Absage nach der anderen kassieren, da die meisten bereits ausgebucht sind. Gute Hundepensionen sind im Allgemeinen auf Monate ausgebucht, sodass sich frühzeitiges Anfragen lohnt. Wer nicht rechtzeitig bucht, muss sich schlimmstenfalls mit der drittbesten Lösung abgeben. Optimal ist das Buchen einer guten Hundepension etwa neun Monate im Voraus. Dann sollte einer der begehrten Plätze in der Hundepension sicher sein.

 

Der Urlaub naht und manchmal kann der Hund eben nicht mit. Eine Flugreise möchte man ihm nicht zumuten, teilweise sind auch die Klimaverhältnisse im Ausland nicht für den Vierbeiner geeignet. Und handelt es sich zum Beispiel um einen Sporturlaub, dann ist der Hund oft das fünfte Rad am Wagen. Auch wenn es schwerfällt, so ist die Hundepension häufig die bessere Alternative.

Snacks für Welpen

Snacks oder Leckerlis für Welpen oder grundsätzlich für alle Hunde sind für den Hundebesitzer optimal, da sie oftmals bei der Erziehung als Lob eingesetzt werden. Die Futtermittelindustrie bietet hierzu für den Hundehalter eine vielfältige Auswahl. Eigentlich scheint es immer mehr darauf hinaus hinauszulaufen, dass Hunde quasi vermenschlicht werden und somit weg von ihrer natürlichen Ernährungsweise geführt werden. Denn schaut man sich im Handel die Regale an, dann scheint es eine schier unendlich große Auswahl an Snacks und sogenannten Belohnungshäppchen zu geben, ähnlich dem Süßwarenregal im Supermarkt.

 

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass diese Snacks und Leckerlis Süßigkeiten für den Hund bedeuten und vielfach ganz und gar nicht gesund sind. Mit dem einen oder anderen Leckerli mehr ist dem Hund leider nichts Gutes getan. Daher heißt es für den Hundehalter: Augen auf bei der Snackwahl für den Hund.

 

Snacks für die Welpenerziehung

 

Wer sich einen Welpen anschaffen möchte oder wenn dieser bereits eingezogen ist, dann trägt der Hundebesitzer eine große Verantwortung dem Hund gegenüber. Dies bezieht sich nicht nur auf die täglichen Spaziergänge und dass dreimal am Tag der Napf reichlich gefüllt ist, sondern darin enthalten ist auch eine gute Erziehung. Der Hund soll gehorchen, und zwar aufs Wort. Gesagt, getan? Leider stellt sich je nach Hunderasse die Erziehung als mehr oder weniger schwierige Aufgabe dar. Ohne Erziehung des Hundes von Anfang an kann es immer wieder zu Situationen kommen, die das gemeinsame Leben erschweren. Ein Beispiel hierfür ist die Stubenreinheit.

 

Ein Hund muss lernen, seine Geschäfte draußen zu erledigen. Das Laufen an der Leine inklusive dem friedlichen Verhalten anderen Personen wie Joggern, Radfahrern und Spaziergängern gegenüber muss dem Hund beigebracht werden. „Sitz“ und „Platz“ gehören zur grundsätzlichen Hundeerziehung dazu. Sodann, aller Anfang ist schwer und ein Welpe denkt sich, warum soll er Dinge tun, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten? Snacks als Belohnung erleichtern und unterstützen die Welpenerziehung. Doch welche Snacks kann man Welpen geben? Worauf muss der Hundebesitzer beim Kauf achten?

 

Snacks oder Leckerlis können von Beginn an gegeben werden. Allerdings sollte der Welpe nicht gleich mit Schweineohren oder Knochen belohnt werden. Diese Leckerlis sind eindeutig  zu fettig und könnten bei einem Welpen zu Bauchschmerzen und Durchfall führen. Leicht bekömmliche Snacks sind zu bevorzugen. Später kann es dann mitunter auch Spezielles sein, wie zum Beispiel Leckerlis, die die Zahngesundheit und Kiefermuskulatur unterstützen. Für den Welpen sind diese jedoch nicht so gut geeignet.

 

Damit der Kleine auch weiß, warum er eine Belohnung in Form eines Leckerlis erhält, sollte er dieses auch zum richtigen Zeitpunkt erhalten. Vollbringt der Hund eine vom Hundebesitzer beabsichtigte Heldentat, sollte das Leckerli als Belohnung direkt im Anschluss erfolgen, bevor er gestreichelt und getätschelt wird. Ein falsches Timing kann dazu führen, dass der Kleine genau das Gegenteil von dem tut, was von ihm verlangt wird. Daher ist es von großer Bedeutung, das Leckerli sofort zu geben. Überdies sollte der Welpe auch nur dann eine Belohnung erhalten, wenn er tatsächlich das gemacht hat, was gefordert beziehungsweise beabsichtigt war.

 

Für die Welpenerziehung genügt es, dem Hund kleine Snacks zu geben. Diese können einmal besser mitgenommen werden, und zum anderen kann der Welpe ein kleines Leckerli auch während dem Training gut fressen, da er nicht extra stehen bleiben muss. Leckerlis und Snacks für Welpen gibt es in großer Auswahl von diversen Herstellern. Es ist nicht immer leicht, sich einen Überblick zu verschaffen und eine Wahl zu treffen. Snacks für Welpen unterscheiden sich nämlich in Größe, Geschmack, Aussehen und Zusammensetzung. Auf die Zusammensetzung müssen Hundebesitzer achten, denn wie bei jeder Nahrung kommt es auch bei Snacks auf den Inhalt an.

 

Auf was ist beim Kauf zu achten?

 

Die Größe des Snacks für den Welpen ist wichtig und sollte entsprechend auch eher klein ausfallen. Der Vierbeiner soll sich ja nicht während dem Training verschlucken. Außerdem würde er bei großen Snacks zu lange brauchen, um sie zu fressen. Das Welpentraining würde dadurch oft unterbrochen und gestört werden.

 

Bei der Wahl der Snacks für Welpen sollte zudem dem Zuckergehalt Beachtung geschenkt werden. Zucker ist für den Hund ebenso schädlich wie für den Menschen. Zu viel Zucker macht dick, schaden den Zähnen und folglich entsteht Karies, was dann vom Tierarzt behandelt muss. Der Kauf von zuckerfreien Snacks ist daher zu bevorzugen.

 

Das Gleiche gilt für Farbstoffe, die in jeglichem Hundefutter nichts zu suchen haben. Hersteller setzen Farbstoffe häufig ein, um die Snacks optisch ansehnlicher zu gestalten. Allerdings wird hier wieder der Verbraucher angesprochen und nicht der Hund. Denn diesem ist es völlig egal, wie das Leckerli aussieht. Daher ist beim Kauf darauf zu achten, dass in den Snacks möglichst keine Farbstoffe enthalten sind.

 

Gewürze findet man ebenfalls in Snacks für Welpen. Snacks mit Gewürzen sind nicht empfehlenswert, da sie meist überwürzt sind. Ab und zu sind gewürzte Snacks in Ordnung, eine Dauerlösung sind sie jedoch nicht. Bei zu viel gewürztem Futter oder Snacks können bei Hunden Hautprobleme und Juckreiz entstehen.

 

Hunde sind Fleischfresser. Aus diesem Grund sollten die gewählten Snacks für Welpen viel Fleisch enthalten. Hier noch mal eine kurze Auflistung, was beim Kauf von Snacks für Welpen zu beachten ist:

 

  • kein Zucker
  • keine Farbstoffe
  • nicht zu viele Gewürze
  • reich an Vitaminen
  • nicht zu groß
  • gesund
  • hoher Fleischanteil

 

Leckerlis und Snacks für Welpen sind bei der Welpenerziehung unverzichtbar. Zu Beginn der Welpenerziehung wird das eine oder andere Leckerli mit Freuden verschlungen. Während einer Trainingseinheit kann es mitunter vorkommen, dass es nicht bei nur einigen Leckerlis bleibt. Wichtig ist aus diesem Grund, nur Qualitätsprodukte zu kaufen und diese gezielt zu geben. Dann sollten auch keine Befürchtungen bestehen, dass der Hund früher oder später zu viel an Gewicht zunimmt. Augen auf bei der Snackwahl für den Welpen.

 

Bei Schecker finden Hundebesitzer eine große Auswahl an gesunden Leckerlis für den Hund. Welpensnacks von Schecker sind schmackhaft und können wunderbar zur Welpenerziehung verwendet werden. Darüber hinaus eignen sich die Snacks als Liebesbeweis. Denn bekanntermaßen geht Liebe durch den Magen. Sicherlich gilt das auch beim Hund.

Pfotenpflege

Hundepfoten sind empfindlich. Ganz besonders im Winter ist Pfotenpflege beim Hund unerlässlich, da Schnee, Streusalz und Splitt den Pfoten ordentlich zusetzen. Auch während der anderen Jahreszeiten können eingewachsene Krallen, wunde Ballen oder eingetretene Scherben dem Hund Schmerzen bereiten. Jeder Hund ist den Risiken ausgesetzt, sich die Pfoten zu verletzen. Der Hundehalter jedoch ist in der Lage, seinem Vierbeiner einen gewissen Schutz zu bieten.

 

Zunächst etwas zur Anatomie der Hundepfote. Die Hundepfote ähnelt von der Anatomie her den menschlichen Füßen. Sie sind ebenso komplex strukturiert und sorgen dafür, dass der Hund immer gut zu Fuß unterwegs ist. Die Hundepfote besteht aus Handwurzel, Mittelhand und fünf Fingern. Die fünf Finger haben jeweils drei Glieder. Der Unterschied zum menschlichen Fuß liegt in der Fortbewegungsweise. Der Mensch läuft auf den Fußsohlen, der Hund ist ein sogenannter Zehengänger, was ihm zu einer enormen Wendigkeit verhilft.

 

Die dick verhornten Pfotenballen bilden den größten Teil der Hundepfote und schützen vor jeglichen Untergründen sowie Fremdkörpern und Witterungseinflüssen. Geht man weiter ins Detail, so befinden sich in der Ballenhaut neben Rezeptoren für Temperatur und Vibration ebenfalls ein großer Teil der Schweißdrüsen des Hundes. Diese produzieren neben Schweiß auch ein spezielles Sekret. Dieses Sekret macht die Pfotenoberfläche sozusagen griffig und verschafft dem Vierbeiner eine bessere Bodenhaftung. Daneben befinden sich unter der Hornschicht und Ballenhaut die Fettpolster, die alle Bewegungen abfedern und somit Knochen und Gelenke schützen. Wegen der Zwischenzehenhaut ist die Hundepfote sehr beweglich. Das Laufen auf unebenen Untergründen ist für den Hund daher kein Problem.

 

Auch die harten Krallen tragen dazu bei, denn sie sind ähnlich den Spikes unter Sportschuhen und geben Halt auf dem Boden. Letztlich noch die Tatsache, dass zwischen den Ballen Haare wachsen. Diese sollen vor allem die Ballenzwischenräume schützen, die ebenfalls sehr empfindlich sind. Genug zur Anatomie, mehr zur Pfotengesundheit.

 

Die Pfotengesundheit

 

Generell kann zur Pfotengesundheit gesagt werden, dass es nicht um Maniküre und Pediküre geht. Es geht darum, dass der Hundehalter den Hundepfoten Aufmerksamkeit schenkt und sie regelmäßig kontrolliert. Darüber hinaus signalisiert ein Hund sehr deutlich, dass etwas nicht stimmt mit den Pfoten. Sie lecken und knabbern dann häufig an den Ballen. Handelt es sich dabei um eine einzige Pfote, könnte es ein eingetretener Fremdkörper oder auch eine Hautirritation sein. Ist der Hund ständig mit beiden Pfoten beschäftigt, können die Gründe eine Allergie oder ein parasitäres Problem sein.

 

Wie oben bereits beschreiben, besteht die Unterseite der Hundepfoten vor allem aus Ballen und Haaren. Wie den Krallen muss auch ihnen Pflege zukommen. Die Ballenhaut benötigt viel Aufmerksamkeit und Kontrolle. Die Hautoberfläche sollte glatt und weich sein. Ist sie rissig und trocken, helfen Melkfett, Vaseline oder eine spezielle Pfotenpflegecreme. Pfotenbehaarung gibt es bei allen Hunden. Allerdings der Haarwuchs zwischen den Zehen bei einigen Hunden stärker ausgeprägt als bei anderen. Fremdkörper sowie Schmutz können sich darin verfangen und schlimmstenfalls sogar in die Pfote einwachsen. Nicht auszuschließen sind ebenfalls Druckstellen durch die Haare. Bei langer Pfotenbehaarung ist es daher empfehlenswert, diese mit einer an den Enden abgerundeten Schere regelmäßig zu stutzen, und zwar so weit, dass sich nicht mehr über die Ballen herausragt.

 

Der Vierbeiner rennt sozusagen über Stock und Stein und es bleibt nicht aus, dass er auch einmal in einen Fremdkörper hereintritt. Kleinere Fremdkörper wie Splitter, Scherben oder Steinchen lassen sich gut selbst entfernen. Mit einer helfenden Hand funktioniert das sogar recht einfach. Nach Entfernen des Fremdkörpers sollte die Pfote in seifenfreiem und lauwarmem Wasser gebadet werden. Danach wird ein Antiseptikum aufgetragen und, falls erforderlich, ein dünner Verband angelegt. Unsichere Hundehalter und bei größeren Fremdkörpern sollte der Tierarzt aufgesucht werden. Unter Umständen muss die Wunde genäht werden und es ist eine Vollnarkose notwendig. Im Zweifel sollte immer der Fachmann aufgesucht werden.

 

Besondere Pflege muss auch den Krallen zuteil werden. Denn die meisten Haushunde bewegen sich im Allgemeinen auf Teppich, Fliesen, vielleicht noch auf Rasen im Garten oder im Park. Die wilden Vorfahren der Hunde mussten da schon über rauen und steinigen Untergrund ihre Beute jagen, was die Pfoten und Krallen natürlich anders beanspruchte. Die Hunde von heute müssen nicht mehr nach ihrem Futter jagen, sodass ihre Krallen nicht derart abgenutzt werden. Sie wachsen und wachsen und berühren im schlechtesten Fall bei jedem Schritt den Boden. Das Resultat ist, dass sich der komplette Bewegungsablauf verschiebt. Das Gewicht des Hundes verlagert sich beim Laufen von vorn nach hinten, sodass sich die Vorderbeine in einem unnatürlichen Winkel bewegen. Es handelt sich hierbei um eine Kettenreaktion, die zu Verformungen der gesamten Bewegungsapparatur führen kann.

 

Ein weiteres Problem von zu langen Krallen ist, dass diese einwachsen können und sich der Hund dadurch beim Laufen selbst verletzt. Mancher Hund versucht auch, sich des Problems selbständig zu entledigen, indem er an den Krallen nagt und sich die gesamte Kralle herausreißt. Es ist überaus wichtig, die Krallenlänge regelmäßig zu kontrollieren und falls erforderlich zu kürzen. Jedoch gibt es beim Kürzen einiges zu beachten, denn die Krallen bestehen wie die Fingernägel des Menschen aus Horn. Bei Hunden jedoch verlaufen in ihnen Nerven und Blutgefäße, die auf keinen Fall verletzt werden dürfen. Beim Krallenschneiden muss man daher sehr vorsichtig vorgehen.

 

Sind die Krallen nur etwas länger, dann genügt zum Stutzen einer herkömmlichen Nagelfeile. Sind die Krallen sehr lang, muss man zu einer speziellen Krallenzange greifen, die über eine runde Schneidfläche verfügt und zur Größe der Hundepfote passen sollte. Von einem herkömmlichen Knipser, den Menschen benutzen, wird abgeraten. Durch die glatte Schnittfläche würden Krallen nicht geschnitten, sondern gequetscht werden.

 

Die Ballen sind die ausführenden Organe des Vierbeiners und der Pflege sollte daher viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Spezielle Pflegemittel helfen Hundebesitzern bei der Pfotenpflege, wie beispielsweise die Produkte aus dem Schecker Onlineshop. Pfotenpflege ist das ganze Jahr über ein Thema. Denn nur wenn der Vierbeiner sich beim Laufen schmerzfrei bewegen kann, ist er glücklich. Und ist der Hund glücklich, ist es auch sein Mensch.

Mit dem Hund auf Reisen

Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wenn der Mensch in Urlaub fährt möchte er seinen Hund oft mitnehmen, denn eine Tierpension ist zwar nicht schlecht, aber mit einem Familienmitglied möchte man auch seinen Urlaub verbringen. Aber wer mit dem Hund auf Reisen geht, muss verschiedene Dinge beachten.

 

Bei der Planung sollte darauf geachtet werden, dass die gewählte Unterkunft hundefreundlich ist. Nicht in jedem Hotel sind Hunde gern gesehene Gäste. Auch andere Dinge sollten schon bei der Planung berücksichtigt werden. Ein Badeurlaub am Meer ist dabei wohl nicht so ganz das Richtige. Auch eine lange Autofahrt, um zum gewünschten Urlaubsziel zu kommen ist mit Hund nicht empfehlenswert. Wenn es sich jedoch nicht vermeiden lässt, sollte alle drei bis spätestens vier Stunden eine Pause gemacht werden. Dabei sollte ein kleiner Spaziergang mit dem Hund drin sein. Den Hund im Auto alleine zu lassen, ist besonders im Sommer nicht o.k.. Auch wenn der Fahrer darauf achtet, dass das Auto im Schatten steht, muss bedacht werden, dass die Sonne wandert und so das Auto innerhalb kürzester Zeit eventuell nicht mehr im Schatten steht.

 

Am Tag der Reise sollte der Hund nicht gefüttert werden. Der Tierarzt kann dem Hund sicher pflanzliche Medikamente verschreiben, die ihn beruhigen und ihm die Fahrt angenehmer machen. Wichtig ist dass der Hund immer genug Wasser zur Verfügung hat.

 

Um mit dem Hund ins Ausland zu reisen ist es sehr sinnvoll sich über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland zu erkundigen. Wenn das Urlaubsland nur über andere Länder erreichbar ist, sollten die Bestimmungen der Transitländer auch recherchiert werden.

 

Bei einer Reise mit Hund gehört einiges ins Gepäck:

 

  • Maulkorb, auch wenn der Hund im Allgemeinen friedlich ist, darf der Maulkorb nicht vergessen werden, um in schwierigen Situationen benutzt werden zu können
  • Leine
  • Anschrift der Haftpflichtversicherung und die entsprechende Versicherungsnummer
  • Die Heimanschrift, die Urlaubsanschrift und der Reisezeitraum
  • Impfpass
  • Grenzpapiere
  • Vorher recherchierte Einreisebestimmungen
  • Korb oder Transportbox
  • Kottüten fürs große Geschäft
  • Schaufel
  • Trinkwasser in ausreichender Menge
  • Futter, Leckereien, Kauknochen
  • Dosenöffner
  • Sonnenschutz
  • Spielzeug
  • Decke oder Körbchen
  • Handtuch
  • Erste-Hilfe-Set und eine
  • Reiseapotheke, deren Inhalt mit dem Tierarzt besprochen werden kann.

 

Vor der Autoreise sollte der Hund auf längere Fahrten trainiert werden. Das geschieht am besten, wenn Ausflüge mit dem Hund gemacht werden. Die Ausflugsziele sollten attraktiv für den Hund sein. Sie lernen dadurch, das Unangenehme, die Autofahrt, mit dem Angenehmen, das Ausflugsziel, zu verbinden. Bei diesen Ausflügen sollte der Hund auch im Auto gefüttert werden, damit er sich daran gewöhnt.

 

Der Hund muss sicher im Auto verstaut werden. Dafür eignen sich Transportboxen und Rückhaltesysteme für Hunde, die es bei Schecker in großer Auswahl gibt. Eine Transportbox sollte dem Hund vor der Reise nähergebracht werden. Sie kann zu Hause als Schlaf- und Rückzugsmöglichkeit eingesetzt werden. So hat der Hund auf Reisen immer das Gefühl ein Stück „Zuhause“ dabei zu haben. Den gleichen Effekt erreicht man auch mit der Mitnahme der Kuscheldecke des Hundes. Bei einer Autofahrt im Sommer kann ein Frottee Tuch jedoch angenehmer sein, als eine warme Decke.

 

Eine Fahrt im Cabrio oder bei geöffneten Fenstern ist für den Hund nicht unbedingt erstrebenswert. Hunde reagieren bei Zugluft oft mit Bindehautentzündung. Bei Schecker findet jeder eine Cabrio-Brille in drei verschiedenen Größen, für unterschiedlich große Hunde. Diese Brille schützt die Augen des Hundes auch bei Schnee und Sonneneinstrahlung. Die Augenpartie ist mit weichem Schaumstoff gepolstert und der Trageriemen kann individuell eingestellt werden.

 

Der Weg zum Urlaubsort sollte gemütlich angegangen werden. Lange Pausen mit Spaziergängen und Spielen tun Hund und menschlichen Mitfahrern gut. Bei einem Stau sollte die Autobahn auf jeden Fall verlassen werden. Vor allem in der glühenden Sonne kann Stopp and Go unerträglich sein. Dabei wird ein geöffnetes Fenster nicht genügend Luftzirkulation bieten. Ein Hund kann nicht schwitzen, wie wir Menschen. Wenn er länger als 15 Minuten in einem Auto bei 40 Grad Celsius aushalten muss, wird es zu spät sein, ihn noch zu retten.

 

Bei jeder Autofahrt sollte dem Hund Wasser zur Verfügung sein, denn Hecheln macht durstig. Bei Schecker gibt es spezielle Spritzschutznäpfe, die nicht das gesamte Auto fluten, wenn es mal ein wenig holprig wird. Dieser Napf kann an jeder Raststätte aufgefüllt werden. Für die Pause ohne Raststätte empfiehlt es sich eine oder mehrere Flaschen zum Nachfüllen mitzunehmen.

 

Raststätten haben meistens ein Hundeverbot, da sie mit offenen Buffets arbeiten. Aus diesem Grund ist es bestimmt sinnvoll abseits der Autobahn Ortschaften, in denen es auch schöne Lokale gibt, in denen Hunde willkommen sind.

 

Wer sich den Stress einer langen Autofahrt nicht geben möchte, kann auch mit der Bahn verreisen. Dort muss der Hund jedoch einen Maulkorb tragen. Des Weiteren braucht er eine Fahrkarte. Die Eisenbahn wird nicht anhalten, wenn der Hund muss, also sollte für den Fall der Fälle viel Küchenpapier und ein größerer Beutel mitgenommen werden.

 

Nachts im Schlafwagen zu fahren ist sicher eine gute Idee, wenn ein Hund mit auf die Reise geht. In der Nacht ist es in der Regel ruhiger, als am Tage, was der Hund bestimmt begrüßen wird. Im Schlaf vergeht die Zeit schneller. Trotzdem sollte vor der Fahrt ein langer Spaziergang gemacht werden. Aber nicht in jedem Schlafwagen sind Hunde erlaubt. Das sollte vorher nachgefragt werden. Bei einer Tagesfahrt sollte ein Abteil reserviert werden. Das ist für den Hund angenehmer, als das unruhige Treiben in einem offenen Waggon. Da es im Zug normalerweise nicht so heiß wie im Auto ist, braucht der Hund auch nicht so viel zu trinken. Das hat den Vorteil, dass er nicht so viel muss. Um es dem Hund auf längeren Fahrten bequemer zu machen, sollte die Decke mitgenommen werden.

 

Kleinere Hunde sollten auf der Bahnreise in einer Transportbox oder einer Tasche transportiert werden. Große Hunde müssen an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. Den Speisewagen darf ein Hund nicht betreten. Die Regeln bei einer Zugfahrt sollten beachtet werden, um sich keinen Ärger einzuhandeln.

 

Nicht jede Reederei ist damit einverstanden, dass Hunde auf einer Fähre mitreisen. Gerade bei Wellengang ist es für Hunde sicher keine Freude, wenn sie auf einem Schiff sind. Ob eine Überfahrt auf einer normalen Fähre oder einem Katamaran oder Schnellboot stattfinden soll, ist umstritten. Einige sind der Meinung, dass bei den Katamaranen und Schnellbooten der Seegang deutlich stärker zu spüren ist und deshalb keine Haustiere auf diesen Booten mitgenommen werden sollte. Andere sind der Meinung, dass die Überfahrt oft in der halben Zeit erfolgt und so die Mitnahme auf einem Katamaran oder Schnellboot sinnvoller ist, als eine Fahrt auf der normalen Fähre.

 

Die schönste Zeit des Jahres mit dem besten Freund des Menschen zu verbringen ist, wenn bestimmte Vorbereitungen getroffen werden gar nicht so schwierig und wird bestimmt allen Beteiligten Freude bereiten.

Kastration

Während einer Kastration werden beim Hund die Keimdrüsen operativ entfernt. Während beim Rüden die Hoden entfernt werden, sind es bei der Hündin die Eierstöcke und gegebenenfalls die Gebärmutter. Nach der Kastration ist und bleibt der Hund unfruchtbar. Durch das Entfernen der Keimdrüsen bleibt die Bildung von Sexualhormonen fast aus. Verhaltensweisen, die mit den Sexualhormonen in Verbindung stehen, werden dadurch unterbunden, aber auch NUR diese.

 

Kastrieren oder nicht? Jeder Hundebesitzer muss sich dieser Frage irgendwann stellen. Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, die Entscheidung kann ihm auch nicht abgenommen werden. Eine Kastration ist und bleibt ein operativer Eingriff. Ein Restrisiko bleibt, wie Zwischenfälle während der Narkose oder Komplikationen während der Operation. Einfach unters Messer? Das ist nicht so einfach, obwohl es sich in den Tierarztpraxen durchaus um Routineeingriffe handelt.

 

Kastration der Hündin

 

Der Hauptgrund für die Kastration einer Hündin sind ungewollte Trächtigkeiten, die dadurch natürlich verhindert werden. Eine Kastration bei einer Hündin wird häufig auch zur Vorbeugung vorgenommen, und zwar wegen bestimmter Tumorarten und Entzündungen der Gebärmutter. Dazu muss der Eingriff allerdings rechtzeitig kastriert werden. Denn bereits nach der zweiten Läufigkeit hat die Kastration keinen größeren Einfluss mehr auf das Risiko. Die Kastration vor der ersten Läufigkeit minimiert das Risiko erheblich. Allerdings ist eine solch frühe Kastration mit Nachteilen für den Hund behaftet.

 

Beispielsweise ist der Hund in diesem frühen Stadium körperlich und geistig noch nicht ausgereift, was durch die Kastration quasi gestoppt beziehungsweise gestört wird. Von einer Frühkastration wird im Allgemeinen abgeraten, da diese Tiere oftmals viel kleiner sind und Entwicklungsstörungen aufweisen. Darüber hinaus bleiben sie geistig meist auf dem Niveau eines jungen Hundes stehen, was sich selbstverständlich kein Hundehalter wünscht. Grundsätzlich sollten sich Hundehalter bewusst machen, dass es sich bei einer Kastration um einen operativen Eingriff unter Vollnarkose handelt. Eine viel zu leichtfertige Entscheidung für eine Kastration sollte niemals vorgenommen werden.

 

Ein Narkoserisiko bleibt immer und die Genesungszeit nach dem Eingriff ist für einen Hund generell immer unangenehm. Nachteile sind ebenfalls der Eingriff in den Hormonhaushalt, eine eventuelle Fellveränderung könnten die Folgen sein, wenn es sich um langhaarige Hunde handelt. Weiter eine Veränderung des Stoffwechsels. Dies könnte dazu führen, dass ein kastriertes Tier schneller zunimmt. Geringe Verhaltensänderungen können ebenfalls vorkommen.

 

Als Vorteil könnte angeführt werden, dass eine kastrierte Hündin nicht mehr läufig wird und keine Rüden mehr anzieht. Weiter auch, dass keine ungewollten Trächtigkeiten vorkommen und die Gefahr von Scheinträchtigkeiten ausbleibt. Zudem bleibt das Risiko für bestimmte Tumore geringer.

 

Kastration des Rüden

 

Leider sind die Gründe für die Kastration von Rüden häufig, dass diese damit umgänglicher werden sowie zur Verhinderung von ungewollten Trächtigkeiten. Allerdings sollten Hundebesitzer folgendes wissen: Hatte der Rüde bereits vor der Kastration Probleme mit der Erziehung, so wird er diese auch nach der Kastration noch haben. In diesen Fällen hilft prinzipiell nur richtige und konsequente Erziehung, niemals eine Kastration. Verändern durch die Kastration eines Rüden wird sich das Verhalten. Aber nur das Verhalten, das mit den Geschlechtshormonen in Verbindung steht. Ein kastrierter Rüde wird nicht versuchen, in irgendeiner Weise zu einer Hündin zu gelangen. Aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden kann sich ändern, wenn diese anderen Rüden durch den Geschlechtstrieb motiviert sind.

 

Nachteile, die mit einer Kastration von Rüden einhergehen, sind das Narkoserisiko, die unangenehme Genesungszeit, Verhaltensänderungen sowie der Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt sowie eine eventuelle Veränderung des Fells. Auch kann sich der Stoffwechsel verändern, was dazu führt, dass kastrierte Hunde schneller an Gewicht zunehmen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass kastrierte Rüden von unkastrierten Rüden meist nicht mehr als Rüden wahrgenommen werden. Mobbing und gar Aufreiten kann vorkommen, was immer auch zu Streit führen kann.

 

Die Vorteile halten sich in Grenzen. Ein Hauptvorteil ist, dass Rüden keine Hündinnen mehr decken können. Aus diesem Grund kann es zu keiner ungewollten Trächtigkeit kommen. Darüber hinaus jaulen und bellen kastrierte Rüden nicht, wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind. Ein weiterer bedeutender Vorteil ist die Vorbeugung gegen Hodenkrebs.

 

Unterschied Kastration und Sterilisation

 

Viele Menschen sind immer noch der Meinung, dass ein Hund kastriert und eine Hündin sterilisiert wird. Dem kann widersprochen werden, denn in der Regel werden beide Geschlechter kastriert.

 

Ja oder nein zur Kastration

 

Vor der Entscheidung für oder gegen eine Kastration stehen viele Hundebesitzer über kurz oder lang. Und kaum ein anderes Thema spaltet die Gemüter derart. Grundsätzlich muss jedoch eine beabsichtigte Kastration mit dem Tierarzt besprochen werden und er muss einwilligen. Denn nach dem deutschen Tierschutzgesetz ist eine Kastration nur nach tierärztlicher Indikation zulässig.

 

Ein Hundebesitzer muss die Vor- und Nachteile einer begründeten Kastration abwägen. Festzustellen ist erstaunlicherweise, dass sich bei fast allen Hundebesitzern beim Thema Kastration die Moral meldet. Dabei haben Männer oft größere Skrupel, ihren Hund kastrieren zu lassen. Bei Frauen ist dies hingegen weniger der Fall. Bei den Hundebesitzern steht meistens der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund, wenn es um die Kastration einer Hündin geht. Dahingegen soll ein Rüde oft wegen Fehlverhalten kastriert werden. Ob dieses Fehlverhalten letztlich vom Besitzer oder anderen Menschen ausgeht, spielt dabei vielfach aufgrund von Unwissenheit keine Rolle. Eines muss jedoch jedem Hundebesitzer klar sein: Die Kastration verwandelt einen aggressiven Hund nicht in ein sanftes Lämmchen.

 

Ja oder Nein zur Kastration? Jeder Fall einer beabsichtigten Kastration muss einzeln und individuell mit dem Tierarzt besprochen werden. Liegt eine Krankheit vor, ist eine Kastration unumgänglich, wenn dadurch das Leben des geliebten Vierbeiners gerettet wird.

 

Um die Lebensqualität des Vierbeiners zu steigern, und um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen, gibt es zahlreiche Artikel für das tägliche Leben mit dem Hund. Bei Schecker finden Hundeliebhaber alles, was ein Hundeherz begehrt.

Öle zur Ergänzung des Hundefutters

Der Organismus von Hunden kann bestimmte Fettsäuren nicht selbst herstellen und muss diese daher in Form von Ölen und Fetten aus der täglichen Nahrung beziehen. Dabei wichtig sind besonders die essentiellen Fettsäuren. Sie heißen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Die Zugabe von Ölen mit viel Omega-3 ist sinnvoll. Aber warum? Die Antwort könnte sein, dass in der Natur die Caniden (Tierfamilie der Hunde) keine zusätzlichen Beigaben von Omega-3-Fettsäuren finden.

 

Warum also sollte es bei dem heutigen Haushund anders sein? Das heutzutage zum Hundefutter verarbeitete Fleisch verfügt nur über wenige Omega-3-Fettsäuren. Denn häufig wird für Hundefutter das Fleisch von Masttieren verwendet, die minderwertig ernährt werden. Nimmt man beispielsweise das Fleisch von Freilandtieren, dann zeigt sich hier ein viel höherer Anteil an diesen Fettsäuren. Wild verfügt sogar über einen noch höheren Wert. Öl kann im Körper des Hundes ranzig werden. Daher empfiehlt sich die gleichzeitige Gabe von Vitamin E.

 

Einen Mangel an Fettsäuren erkennt man, wenn der Hund unter Juckreiz leidet. Ein Anzeichen ist ebenfalls ein schlechtes Haarkleid. Bei der Rohfütterung erhält der Hund bereits ausreichend Omega-6-Fettsäuren, weshalb nur noch eine zusätzliche Beigabe von Omega-3-Fettsäuren benötigt wird.

 

Welche Öle geeignet sind

 

Den höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren besitzen Hanföl, Leinsamenöl sowie Fischöl. Das Hundefutter kann überdies mit Sonnenblumenöl, Distelöl, Maisöl und Olivenöl angereichert werden, auch wenn diese einen geringeren Anteil an essentiellen Fettsäuren haben. Maisöl und Leinsamenöl sollte nur mit Bedacht verwendet werden, denn gelegentlich sind allergische Reaktionen darauf zu beobachten.

 

Ebenfalls empfehlenswert ist das Borretschöl. Es ist besonders reich an Gammalinolensäure, auch GLS genannt. Gebildet wird dieses durch ein körpereigenes Enzym aus ungesätttigter Linolsäure. Sinkt die Produktion des GLS kann es zu Störungen der Hautfunktion kommen. Grund hierfür kann sein, dass die Nahrung nicht genug GLS enthält. Liegen Funktionsstörungen des Enzyms vor, sind ebenfalls Hautprobleme möglich, die sich in Juckreiz und Entzündungen zeigen können. GLS ist ein wichtiger Hautbestandteil und ist darüber hinaus an der Gewebshormonenbildung beteiligt.

 

Bekannt als eines dieser Gewebshormone ist Prostaglandin E 1. Es heißt, dass es Entzündungen hemmen und leidigen Juckreiz lindern kann. Weitere positive Eigenschaften von GLS sind die blutdrucksenkende Wirkung sowie die Linderung von Ekzemen. Weiter hilft es gegen zu starke Blutverklumpungen und verringert abnorme Zellentwicklungen wie Krebs. GLS ist ebenfalls in Nachtkerzenöl, Hanföl und Schwarzkümmelöl enthalten. Geringe Mengen davon sind in Borretschöl enthalten.

 

Öle beim Barfen

 

Barfen ist derzeit in aller Munde. Viele Hundebesitzer haben diese Ernährungsform für ihren Hund entdeckt oder haben sich bereits ausgiebig über dieses Thema informiert.

 

Bei Barf handelt es sich um eine Abkürzung, die jedem ein Begriff ist, der sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt hat. Dennoch gibt es weiterhin viele Menschen, bei denen bezüglich Barf noch ein großes Unwissen herrscht. Oft folgen daraus die Fragen: „Sind Barfer nicht diejenigen, die ihren Hund wie einen Wolf in der freien Natur füttern? Oder heißt Barf nicht so etwas, wie roh füttern?“ So, oder zumindest so ähnlich werden Barfer mit Fragen konfrontiert.

 

Menschen, die sich nicht Hundebesitzer nennen, sind skeptisch, was das Thema BARF angeht. Aber was hat es nun genau auf sich, mit diesem BARF? BARF ist eine Abkürzung und für die vier Buchstaben gibt es einige Übersetzungen im Englischen. Die Experten diskutieren schon länger über die Bedeutung der Worte. Die folgenden Kurzsätze kursieren im Englischen: „Biological Appropriated Raw Food“, „Bones and Raw Food“ sowie „Born Again Raw Feeders“.

 

Letzterer wurde von der Amerikanerin Debbie Tripp eingeführt, die als erstes die Abkürzung verwandte. Denn sie nannte die Hundebesitzer, die ihre Hunde wieder ursprünglich ernähren wollten einfach: Born again raw feeders = Barf. Übersetzen kann man dies mit „wiedergeborene Rohfütterer“. Die Übersetzungen ins Deutsche sind nicht gerade einfach. Allerdings haben sich Übersetzungen wie „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ oder „biologisch artgerechtes rohes Futter“ durchgesetzt.

 

Barf bedeutet jedoch nicht, dass es sich um eine reine Rohfleischfütterung handelt, es handelt sich vielmehr um Rohkost – Gemüse, Obst, Ei, Salat, Knochen und Fleisch. Diese Lebensmittel werden in roher Form verfüttert, ähnlich den Tieren, die in der freien Natur leben. Kaum ein Tier in der Wildnis würde gekochte Nahrung vorfinden. Überdies ist bekannt, dass beim Erhitzen jeglicher Lebensmittel viele Strukturen zerstört werden. Wertvolle Inhaltsstoffe gehen dabei verloren.

 

Barfen ist jedoch nicht, dass dem Hund einfach ein Stück rohes Fleisch hingeworfen wird. Vielmehr gehören nämlich auch Obst und Gemüse sowie Knochen und Öle auf den Speiseplan des Hundes. Wer sich für das Barfen entscheidet, sollte darauf achten, nicht immer nur Muskelfleisch zu füttern. Denn in den Innereien sind wichtige Nährstoffe für den Hund enthalten. Wer auf ein richtiges Verhältnis zwischen Muskelfleisch, Knochen, Gedärmen und Organen achtet, kann eine Unterversorgung ausschließen.

 

Beim Barfen wird ebenfalls Öl zum Futter gegeben. Verschiedene Öle ergänzen eine ausgewogene Hundeernährung, auch beim Barfen. Öle sind enorm wichtig, da sie in der Lage sind, die fettlöslichen Vitamine aus Gemüse zu lösen. Zudem enthalten sie wichtige Fettsäuren, die Organismus von Hunden nicht selbst bilden kann. Zu diesen gehören die Linolsäure sowie die alpha-Linolsäure, um diese kurz zu benennen. Diese beiden Stoffe werden benötigt vom Nervensystem, für die Gehirnentwicklung, das Sehvermögen, die Fruchtbarkeit, für einen gesunden Hautzustand und ein intaktes Immunsystem. Ohne diese Stoffe kann es zu Problemen kommen. Kalt gepresstes Öl sollte für den Hund bevorzugt verwendet werden, sonst fehlen die beiden Fettsäuren, auf die es ankommt.

 

Die hier aufgeführten Öle schaden daher nicht und der Hund wird auch nicht bei mäßiger Zugabe zum Futter nicht an Gewicht zulegen. Ganz im Gegenteil bieten Öle eine geschmackliche Abwechselung im Hundefutteralltag und sorgen überdies für ein gesundes und langes Leben des Vierbeiners.

 

Fette und Öle sind wichtige Bestandteile für die Gesundheit eines Hundes. Zudem sind sie Geschmacksträger und liefern dem Hund wichtige Energie. Ausreichend Energie und Nährstoffe benötigt jeder aktive Hund.

Hundetransportboxen

Hundetransportboxen zu besitzen, ist für viele Hundebesitzer keine Selbstverständlichkeit. Obwohl in diversen Foren und Ratgebern immer wieder zum Gebrauch geraten wird, können sich viele nicht dazu entschließen, sich eine Hundebox anzuschaffen. Dabei machen Hundetransportboxen Sinn und sollten keineswegs als Gefängnis für den Hund angesehen werden. Es mag zunächst den Anschein erwecken, dass man den Hund in einen Käfig schließt. Doch für den Hund kann eine Box sogar ein Rückzugsort sein, sofern er an die Box gewöhnt ist. Als Rückzugsort können Hundetransportboxen dem Hund Ruhe und Sicherheit bieten. Sie fühlen sich wohl und sehen die Box keineswegs als Gefängnis an.

 

Als Ruheplatz sind Hundeboxen ideal. Doch auch zum Transport von Hunden erleichtern Hundetransportboxen das Leben von Hundehaltern. Auf der Einkaufsliste sollte die Transportbox bei Haltern daher ganz oben stehen. In einer Hundetransportbox ist der Hund bei Krankheit schnell und sicher zum Tierarzt befördert. Muss der Hund in die Tierklinik wegen einer Operation, dann erweist sich auch in diesem Fall die Box als sicheres Transportmittel. Grundsätzlich sollte ein Hund während jeder Autofahrt sicher im Auto untergebracht sein. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um einen Welpen oder einen erwachsenen Hund handelt.

 

Hundetransportboxen in großer Vielfalt

 

Hundeboxen gibt es in diversen Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Einige Modelle eignen sich wunderbar für zuhause, da sie aus Stoff gefertigt sind und meist als Rückzugsort eingesetzt werden. Selbstverständlich sind diese Stoffboxen ebenfalls zum Transport geeignet. Darüber hinaus gibt es sogenannte Hundetragetaschen für sehr kleine Hunde oder Welpen.

 

Die Hundetransportboxen speziell für den Transport im Auto sind ebenfalls in großer Vielfalt im Handel erhältlich. Dabei wird unterschieden in Gitterboxen, faltbaren Transportboxen sowie Boxen aus Kunststoff. Beim Kauf sollte das Material immer eine Rolle spielen. Eine Hundebox beispielsweise aus Aluminium ist für den Transport von Welpen ungeeignet. Ebenfalls für Welpen nicht sinnvoll sind Hundekäfige. Diese sind zwar optimal für den Transport im Auto, doch bei plötzlichem Bremsen oder einem Auffahrunfall wäre der Welpe gänzlich ohne Schutz und würde in der Box herumgewirbelt. Die Wahl der Hundetransportbox sollte aus diesem Grund immer einhergehen mit der Art der Verwendung.

 

Sehr beliebt und überaus praktisch sind faltbare Hundetransportboxen. Gefertigt werden diese im Allgemeinen aus strapazierfähigem und verstärktem Nylon. Die Boxen lassen sich an der Vorderseite öffnen, zudem auch an den Seitenwänden und an der Oberseite. Die Modelle verfügen über Tragegurte und können bei Nichtverwendung platzsparend zusammengefaltet und verstaut werden. Im Auto sind sie dennoch nur bedingt geeignet, da sie im Fall eines Unfalls aufgrund des Materials nur wenig Schutz bieten. Werden sie dennoch im Auto verwendet, lassen sie sich mit Gurten auf dem Rücksitz befestigen.

 

Zuhause sind häufig Gitterboxen beziehungsweise Hundekäfige in Gebrauch. Auch sie sind sehr praktisch, da sie aus Metall hergestellt werden und leicht aufzubauen sind. Mit einer Decke lässt sich der Käfig etwas abdunkeln. Für den Transport im Auto sind Hundeboxen aus Aluminium optimal. Durch die Stabilität schützen sie Hunde im Auto am besten. Die Modelle aus Kunststoff sind zwar ebenfalls vielseitig einsetzbar, jedoch sind sie meist sperrig, zu schwer und nicht so komfortabel. Sie bieten gegenüber anderen Transportboxen nicht mehr Vorteile, sind allerdings bei Besitzern von kleinen Hunden beliebt.

 

Beim Kauf von Hundetransportboxen zu beachten

 

Beim Kauf einer Transportbox gibt es einiges zu beachten. Zunächst muss klar definiert sein, für welche Art des Einsatzes die Box benötigt wird. Denn nicht jede Box ist für jede Verwendung und für jeden Hund geeignet. Ängstliche Hunde fühlen sich in nicht so offenen Boxen wohler. Andere wiederum mögen es nicht zu dunkel und strecken gerne die Nase zwischen den Streben einer großen Hundebox hindurch. Die Größe selbst sollte dem Hund angepasst sein, so dass er bequem aufrecht darin Stehen sowie Liegen und sich drehen kann.

 

Zu große Boxen sind wiederum nicht optimal, da sie nicht genügend Schutz bieten, während sich Hunde in zu kleinen Boxen quälen. Bei der Kaufentscheidung sollte auch die Qualität eine Rolle spielen. Schnell wurde am falschen Ende gespart und es geht auf Kosten der Sicherheit des Hundes. Eine gute Verarbeitung und damit verbundene Langlebigkeit sind das A und O. Letztlich spart man Geld, wenn man sich einmal für eine ordentliche und qualitativ hochwertige Hundetransportbox entschieden hat.

 

Auf die Größe kommt es doch an

 

Die Größe der Box kann ganz einfach bestimmt werden, indem man testet, ob der Hund darin gut stehen kann. Er sollte ebenfalls gut liegen und sich drehen können. Wer online bestellt, sollte daher zunächst beim Hund Maß nehmen und die Box dann in der nächstgrößeren Variante nehmen. Wird die Hundebox auch zum Transportieren im Auto verwandt, muss der Platz im Auto berücksichtigt werden. Große Hundetransportboxen werden im Allgemeinen im Kofferraum untergebracht.

 

Das bedeutet, dass dieser dann entsprechend Platz aufweisen muss. Bevor die Hundebox im Internet bestellt wird, muss das Maßband eingesetzt werden. Auf diese Weise kann ein Umtausch der Box im Großen und Ganzen im Vorfeld bereits ausgeschlossen werden. Zudem kann man sicher sein, dass die Transportbox auch wirklich gut und sicher steht.

 

Hundetransportboxen mit Wohlfühlgarantie

 

Damit sich der Vierbeiner in der Hundebox nicht nur geschützt, sondern auch wohl fühlt, gibt es diverse Einlagen, Matratzen oder Hundekissen. In der Regel verfügen Hundeboxen über einen integrierten Boden aus Kunststoff oder Kunstfaser, welcher sich leicht reinigen lassen. Von „bequem“ kann hier allerdings nicht die Rede sein. Daher ist eine extra Unterlage zu empfehlen, damit sich der Hund bei längerem Aufenthalt in der Box keine schmerzenden Abschürfungen beim Liegen zuzieht. Als Unterlage eignen sich diverse Einlagen, beispielsweise solche aus Kunststoff, die eine gut polsternde Wirkung haben und bei entsprechender Größe nicht verrutschen.

 

Zudem gibt es auch Hundekissen, die schön gepolstert sind und ideal als Unterlage geeignet sind. Da beide Varianten jedoch schwer zu reinigen sind, empfiehlt es sich, obendrauf noch eine andere, waschbare Unterlage zu verwenden. Eine große Auswahl an Hundetransportboxen bietet der Onlineshop von Schecker. Die Hundeboxen von Schecker sind praktisch, von bester Qualität und daher uneingeschränkt empfehlenswert.

Intelligenz-Spielzeug

Intelligenz-Spielzeug für den Hund ist von Bedeutung und dessen Wirksamkeit sollte nicht unterschätzt werden. Etwas Kopfarbeit tut jedem Hund gut. Gerade wenn es draußen regnet, die Tage im Herbst kürzer werden, also der Winter naht, dann ist es wichtig, den Hund zu beschäftigen. Darüber hinaus fordert es einen Hund nicht wesentlich, wenn er „nur“ zum Gassigehen ausgeführt wird. Sinnvolle Beschäftigung ist für kluge Hunde daher ein Muss. Denn sie möchten auch abseits ihres täglichen Alltags etwas mehr beschäftigt werden. Der tägliche Spaziergang fordert sie lediglich körperlich, nicht jedoch ihren Geist. Ein paar klassische Intelligenzspiele kennt sicher jeder Hundehalter, die das Gehirn des Hundes beanspruchen und ihn zur Kopfarbeit motivieren sollen.

 

Damit soll erreicht werden, dass der Hund nachdenkt. Allerdings ist das Suchen beispielsweise nach Leckerlis auf Dauer nicht wirklich sinnvoll. Der Hund rennt dann zwar durch den Garten oder verausgabt sich beim Spaziergang beim Erschnüffeln des Leckerlis, die Kopfarbeit bleibt bei solchen Spielchen jedoch aus. Schwieriger wird es, wenn er zum Beispiel versuchen müsste, eine Box zu öffnen oder auch einen bestimmten Gegenstand zu bewegen. Cleveres Intelligenz-Spielzeug für Hunde ermöglicht dies. Dieses spezielle Spielzeug unterstützt die Kopfarbeit des Hundes sinnvoll, da er vielfach zum selbständigen Denken animiert wird. Mit Intelligenz-Spielzeug kann daher sinnvoll die Lücke zwischen Nichtstun und eher mäßig wirkungsvollen Hundeintelligenzspielen geschlossen werden.

 

Intelligenz-Spielzeug hilft, das Gehirn des Vierbeiners richtig anzusprechen. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede und sicherlich gibt es Intelligenz-Spielzeug, welches den Namen nicht verdient. Viele Spielzeuge verfehlen gänzlich den Zweck, weil es schon im Ansatz mächtig hapert und mit Sicherheit auch niemals funktionieren kann. So manches Spielzeug funktioniert derart nicht, dass der Hund einfach nichts daraus lernt. Es obliegt daher dem Hundehalter zu entscheiden, welches Intelligenz-Spielzeug gut geeignet ist für seinen Vierbeiner.

 

Doch so einfach, wie es scheint, ist es häufig nicht. Auf der anderen Seite ist es für einen Hund nur ein weiteres Spielzeug, ganz gleich ob es sich dabei um normales oder Intelligenz-Spielzeug handelt, das ihn unterhält und Freude bringt. Dennoch ist das Ziel von speziellem Spielzeug, dass es den Hund gezielt fordert. Er sollte sich darauf konzentrieren müssen. Der Hund sollte am Ende ein Erfolgserlebnis haben, das heißt, er sollte das Spiel problemlos beherrschen. So bleibt Frust aus.

 

Für den Hundehalter bedeutet die Verwendung von Intelligenz-Spielzeug die perfekte Möglichkeit, die Intelligenz seines Hundes effektiv zu trainieren, diese zu fördern und ihn gezielt auszulasten. Das ist sehr wichtig. Entgegen der Meinung vieler Menschen nämlich, geht es einem Hund nur gut, wenn er richtig beschäftigt wird. Dazu gehört neben der körperlichen Beschäftigung eben auch die geistige Beschäftigung, sodass sich am Ende des Tages ein zufriedener, ausgelasteter und glücklicher Hund auf seinem Schlafplatz niederlässt. Und das ist es doch, was sich jeder Hundebesitzer von seinem Hund wünscht. Ein Hund hat es verdient, dass man ihm gerecht wird und ihm alles bietet, was sein Leben lebenswerter macht. Gutes Intelligenz-Spielzeug macht daher nicht nur den Hund glücklich, sondern auch den Hundebesitzer.

 

Anspruch an Intelligenz-Spielzeug

 

Der Handel bietet mittlerweile eine große Auswahl an Intelligenz-Spielzeug für Hunde. Die Wahl des richtigen Spielzeugs ist daher nicht einfach, gerade wenn man als Hundehalter hohe Ansprüche an das Spielzeug hat. Einige der Spielzeuge sind schlecht verarbeitet, andere wiederum viel zu kompliziert für den Hund, sodass er leicht das Interesse an dem Spielzeug verlieren könnte. Dann gibt es Spielzeug, welches nicht robust genug ist. Ein Hund geht nun mal etwas rabiater mit Spielzeug um. Ist dieses dann nicht robust genug, wird der Hund kein dauerhaftes Spielzeug besitzen. Intelligenz-Spielzeug muss daher einiges leisten können und letztlich hat der engagierte Hundebesitzer auch pädagogische Ansprüche, denen das Spielzeug gerecht werden muss.

 

Grundsätzlich kann zudem davon ausgegangen werden, dass ein einzelnes Spielzeug auf Dauer nicht ausreicht. Gute Kopfarbeit des Hundes wird nur erreicht, wenn man ab und zu das Spielzeug wechselt. Auf diese Weise wird der Hund dauerhaft motiviert. Mit falschen Erwartungen an das Spielzeug sollten Hundebesitzer allerdings nicht an die Sache herangehen. Durchschaut ein Hund direkt den Sinn und Zweck des Spielzeugs, bedeutet dies nicht, dass sofort ein weiteres Spielzeug gekauft werden muss. Darum geht es nicht. Er muss den Lösungsweg aktiv anwenden, dann bekommt er seine Belohnung. Ganz gleich, ob er das schon auswendig kennt und viele Male gemacht hat, oder ob es ganz neu für ihn ist. Vielleicht ist es vergleichbar mit der Mathemtik in der Schule. Obwohl jeder rechnen kann, tut man es auch weiterhin. Dadurch wird man schneller und besser. Ein Hund wird durch Intelligenz-Spielzeug auch schneller und besser.

 

Hunde sind intelligent

 

Doch wie intelligent sind Hunde tatsächlich? Ihre Klugheit steht außer Frage. Verschiedene Forschungen in diesem Bereich besagen, dass ein Hund bis zu 250 Wörter voneinander unterscheiden kann. Es heißt sogar, dass Hunde unter gewissen Umständen einfache Additionen und Subtraktion beherrschen. Es kann ebenfalls durchaus gesagt werden, dass sich ein Hund auf geistlichem Niveau eines Kleinkindes im Alter von zwei bis drei Jahren befindet. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie sich wie Kleinkinder benehmen. Grundsätzlich sind alle Hunde intelligenter, als viele denken. Es wäre zu schade, einen Hund bezüglich seiner Intelligenz sozusagen verkommen zu lassen.

 

Ein Verstand, der nicht arbeitet, wird mit der Zeit träge. Daher ist es umso wichtiger, die Intelligenz des Hundes zu fördern, und zwar mit geeignetem Intelligenz-Spielzeug wie das interaktive Spielzeug von Schecker. Bei Schecker gibt es eine große Auswahl hochwertiger Spielzeuge, die den Vierbeiner geistig fordern, fördern und trainieren, ohne dabei auf den Spaßfaktor verzichten zu müssen.

Mit Nahrungsergänzungen unterstützen

Nahrungsergänzung vorsichtig dosieren

 

Der Markt für Tierfutter boomt. Es handelt sich mittlerweile um einen echten Tierfutterdschungel, durch den sich jeder Tierbesitzer hindurch arbeiten muss. Vorsicht ist jedoch geboten, da manche Produkte mehr schaden als nützen können. Zuviel des Guten ist eben auch beim Tier ungesund. Seit vielen Jahren schon hält sich ein Gerücht hartnäckig, dass industriell hergestelltes Hundefutter den Bedarf an Mineralstoffen und Vitaminen nicht deckt.

 

Viele Hundehalter reagieren entsprechend und greifen zu Zusatzpräparaten. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn Überdosierungen sind schnell an der Tagesordnung und können negative Folgen haben und schaden dem Hund eher. Grundsätzlich enthält Hundefutter mit dem Merkmal „Alleinfuttermittel“ alles, was der Hund braucht. Und aus dem Grund, weil alles im Futter enthalten ist, werden Nahrungsergänzungsmittel nicht benötigt oder man sollte damit sparsam umgehen.

 

Nahrungsergänzung bei Mangel

 

Einen Mangel beim Hund macht Nahrungsergänzungsmittel notwendig. Diesen Mangel kann jedoch nur der Tierarzt feststellen. Und auch nur der Tierarzt sollte die Dosis der Nahrungsergänzung festlegen. Denn eigens vorgenommene Dosierungen bei Vitaminen und Mineralstoffen können Tiere sogar krank machen. Bei einem nachgewiesenen Mangel ist eine entsprechende Ernährung mit Zusatzpräparaten sinnvoll. Wer nur glaubt, aber nicht sicher weiß, dass sein Hund einen Mangel hat, sollte lieber zunächst in eine Untersuchung beim Tierarzt investieren.

 

Bestimmte Vitamine schädigen das Skelett des Hundes. Hier sind es besonders die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Diese kann der Körper nicht alleine ausscheiden. Bekommt ein Hund die Vitamine extra zum Futter dazu, muss langfristig mit Hypervitaminosen gerechnet werden. Und dadurch entstehen Schäden am Skelett sowie das Haut- und Haarkleid wird brüchig und trocken. Fütterungsfehler sollten daher vermieden werden.

 

Voraussetzung für eine gute Ernährung des Hundes ist, dass sich Hundebesitzer gut und genau darüber informieren, was sie ihm füttern. Grundsätzlich sollte sich die Fütterung an dem orientieren, was ein Tier auch in freier Wildbahn fressen würde. Beim Futter für den Hund wäre dieses vergleichbar mit dem Speiseplan eines Wolfs. Hundefutter mit hohem Fleischanteil ist daher zu empfehlen. Im Allgemeinen muss ein Hundebesitzer darauf achten, dass das Futter, das er füttert, für den Hund bekömmlich ist. In Sachen Nahrungsergänzung gilt dann allerdings: Weniger ist mehr.

 

Nahrungsergänzung für den Hund – Warum eigentlich?

 

Wer sich nicht sicher ist, was er seinem Hund füttern soll, der ist bei Tierärzten oder auch Tierheilpraktikern gut aufgehoben. Denn diese unterstützen Hundehalter und beraten eingehend, damit der Hund die richtige Mischung bekommt. Denn manche Nahrungsergänzungen sind sinnvoll, wenn diese beispielsweise mit natürlichen Inhaltsstoffen sind und es sich nicht um Chemie und synthetische Vitamine handelt.

 

Wichtig ist immer noch, dass Hundebesitzer sich Gedanken um die Fütterung machen und nicht blind und gutgläubig zu irgendwelchem Futter sowie Mittelchen und Wässerchen greift. Schließlich hat es der Vierbeiner verdient, dass sein Besitzer ihm vielseitige Fleischquellen und Abwechselung in den Zusätzen bietet. Auf lange Sicht ist der Bedarf des Hundes dann gut abgedeckt.

 

Dosenfutter, Alleinfuttermittel und Zusatz

 

Im Allgemeinen reicht es aus, dem Hund Nassfutter aus der Dose mit der Kennzeichnung Alleinfuttermittel zu füttern. Aber was ist, wenn der Hund nur zwei Sorten des Dosenfutters bekommt? Manche Hunde fressen eben nur zwei Sorten einer Marke und bekommen aus diesem Grund auch nur diese beiden Sorten. Auch hochwertiges Dosenfutter ohne chemische Zusätze und natürlich belassen, das als Alleinernährung gefüttert wird, reicht auf Dauer nicht aus, um den Hund täglich mit allem zu versorgen.

 

Wie kann das sein? Nassfutter für Hunde verliert selbst bei schonender Verarbeitung von Fleisch, Obst und Gemüse Nährstoffe. Der Mensch kennt das ebenfalls von Gemüse oder Obst. Wird es erhitzt, gehen Vitalstoffe verloren. Aus diesem Grund kann Nahrungsergänzung für den Hund Sinn machen.

 

Nahrungsergänzung, wenn der Hund mehr braucht

 

Nahrungsergänzungen bestehen aus Mineralstoffen oder auch Vitalstoffen. Diese sollen die Gesundheit fördern, jedoch keine Energie liefern. Von diesen Nähr-, Mineral- und Vitalstoffen benötigt ein Hund sage und schreibe 25. Wird dem Hund nun pures Rohfleisch oder viel hochwertiges Dosenfutter gereicht, ist dies nicht ausreichend. Zwar sind im Fertigfutter teilweise auch Ergänzungen enthalten, aber wenn der Hund nur eine oder zwei Sorten fressen mag, reicht das vielfach auf Dauer nicht. Isst ein Mensch täglich nur Salat mit Kartoffeln reicht das auch nicht, auch wenn es sich um gesunde Lebensmittel handelt. Nahrungsergänzung kann daher helfen, Mangelerscheinungen auszugleichen und diesen vorzubeugen. Und dann macht Nahrungsergänzung für den Hund Sinn.

 

Mit dem Alter ändern sich selbstverständlich auch die Bedürfnisse des Hundes. Das sollte Berücksichtigung bei seiner Ernährung finden. Ab und zu sollte der Tierarzt mittels Blutbild die Werte des Hundes überprüfen. Nahrungsergänzung kann nützlich sein im Wachstum, im Fellwechsel, im Training und Wettkampfeinsatz, im Zuchteinsatz, im Stress sowie bei Fell- und Hautproblemen. Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind zum Beispiel Probleme beim Fellwechsel, schuppige Haut, glanzloses Fell oder auch ein geschwächtes Immunsystem.

 

Wie erkennt man eine Überdosierung?

 

Wenn es Hundebesitzer mit Nahrungsergänzung übertreiben, sind die Folgen meist negativ. Erste Anzeichen für eine Überdosierung sind Stress, Probleme mit Magen-Darm wie Durchfall. Weiter auch Allergien sowie langfristig zudem Wachstumsstörungen. Eine Blume benötigt auch nicht täglich Dünger und geht bei einer Überdosierung ein. So in etwa könnte man es vergleichen. Bei diesen ersten Anzeichen ist der Gang zum Tierarzt unausweichlich. Wer Nahrungsergänzung dem Hund reicht, sollte sich genau an die Angaben der Höchstmengen oder an die Dosierungsempfehlung des Tierarztes halten.

Richtlinien zum Thema Fliegen

Naht die Urlaubs- und Reisezeit, dann ist es vielfach der Wunsch von Hundebesitzern, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Wird mit einem Flugzeug verreist, dann gibt es einiges zu beachten, wie die Wahl der Airline bis hin zur Frage, ob dem Vierbeiner ein Beruhigungsmittel helfen könnte, die Reise mit dem Flugzeug zu „überstehen“. Wer sich ein Haustier anschafft, sei es Hund, Katze, Vogel oder Nagetier, stellt sich vor der Urlaubszeit immer die Frage: Wohin mit dem geliebten Tier? Während Katze, Vogel oder Nagetier selbstverständlich zuhause bleiben müssen, ist es beim Hund möglich, ihn mitzunehmen.

 

Als Hundebesitzer macht man sich zu Recht Gedanken darüber, ob der Vierbeiner den Flug verkraften wird und ebenfalls, was bei der Mitnahme im Flugzeug zu beachten ist. Es stehen daher für den Halter zunächst Recherchearbeiten an. Denn jede Fluggesellschaft hat eigene Regeln. Allgemein gültige Vorschriften gibt es für Tiere in Flugzeugen nicht, sodass es sehr wichtig ist, sich genau darüber zu informieren, wie es sich bei der Wunsch-Airline bezüglich des Themas verhält.

 

Worauf Hundehalter achten sollten

 

Zunächst gilt abzuklären, ob der Hund überhaupt fliegen darf. Denn manche Rassen, wie beispielsweise Kampfhunde und stumpfnasige oder kurzköpfige Tiere, werden von einigen Fluggesellschaften nicht mitgenommen. Nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen werden manchmal Ausnahmen gemacht. Da kurzköpfige Hunde in stressigen Situationen Atemnot bekommen können, schreibt beispielsweise die Lufthansa in ihren Bestimmungen: „Hunde, die zu den stumpfnasigen Rassen gehören, sind besonders temperatur-stressempfindlich.

 

Daher empfehlen wir Ihnen, auf die Mitnahme Ihres Hundes zu verzichten, wenn die Temperatur am Abflugs-, Transfer- oder Zielflughafen 27° C überschreitet. Andernfalls könnte Ihr Hund ernsthafte gesundheitliche Schäden erleiden oder sogar während der Reise versterben.“ Zu diesen Rassen gehören unter anderem Boston Terrier, Boxer, Bulldogge, Mops oder Pekinese. Manchmal eignen sich Hunde aufgrund ihres Charakters oder mangelnder Erziehung nicht zum Fliegen. Eine gute Anlaufstelle, um dies zu klären, ist auch der Tierarzt, der Hundebesitzern beratend zur Seite steht, wenn es um das Thema Flugreisen mit Hund geht.

 

Als nächstes gilt zu klären, ob die Reise im Flugzeug für den Hund in der Kabine oder im Frachtraum stattfinden soll. Kleine Hunde gehen oftmals als Handgepäck durch und dürfen mit ihrem Menschen in die Kabine. Dafür muss er allerdings, laut den Lufthansa-Bestimmungen, in einer selbst mitgeführten Hundebox transportiert werden. Die Box darf die Größe von 55 x 40 x 23 Zentimeter nicht überschreiten. Box und Hund dürfen darüber hinaus nicht mehr als acht Kilogramm wiegen.

 

Weiter heißt es bei der Airberlin, dass der Hund während des kompletten Fluges den Kopf nicht aus dem Behälter strecken und demzufolge auch nicht verlassen darf. Es heißt zudem, dass die Hundebox keinesfalls auf den Sitzplatz gestellt werden darf. Auch der Kauf eines Extrasitzes berechtigt nicht dazu, die Box darauf abzustellen. Bei Flugreisen in der Business Class ist die Mitnahme von Haustieren grundsätzlich nicht möglich. Dies liegt an der Beschaffenheit der Sitzplätze.

 

Große Hunde sind für Airlines Sondergepäck und müssen in den Frachtraum. Einige Airlines stellen dafür eigene Transportboxen zur Verfügung. Bei anderen jedoch muss sich der Hundehalter selbst um einen Transportbehälter bemühen. Und auch hier gelten meist besondere Vorschriften, wenn es um Kampfhunde geht. Es kann daher sein, dass für den Kampfhund ein spezieller Käfig notwendig wird.

 

Die Transportbox

 

Auch bei der Transportbox gibt es Regelungen. Die Maximalgrößen variieren eventuell je nach Fluggesellschaft. Zudem ist es wichtig, dass der Behälter bissfest, wasserundurchlässig und ausreichend belüftet ist. Häufig haben Airlines genaue Bestimmungen, wie eine Transportbox für den Hund auszusehen hat. Der Hund muss in der Box stehen, sich drehen und liegen können. Selbstverständlich muss die Transportbox ausreichend belüftet und ausbruchsicher sein.

 

Auch ist darauf zu achten, dass nichts auslaufen kann. Hierzu gibt es saugfähige Einlagen, die Badezimmermatten ähneln. Im guten Fachhandel wird der Halter alles erhalten, was er für den Transport seines Vierbeiners benötigt. Nicht vergessen werden sollte, vor der Reise, auf der Hundetransportbox den Namen des Halters, Namen des Tieres, die Adresse sowie die Telefonnummer anzubringen.

 

Die Anmeldung bei der Airline

 

Bei der Anmeldung gibt es ebenfalls verschiedene Bestimmungen je nach Airline. Bei den meisten jedoch ist die Anmeldung eines Tiertransports bis 24 Stunden vor dem Flug möglich. Dennoch wird empfohlen, den Transport des Hundes gleich bei der Buchung zu tätigen. Fliegt der Hund im Frachtraum mit, sollte der Halter darauf achten, rechtzeitig am Flughafen zu sein. Handelt es sich bei dem Hund um einen Blinden- oder Behindertenbegleiter, darf dieser bei den meisten Fluggesellschaften kostenlos in der Kabine mitreisen. Wird ein Hund mit auf eine Flugreise genommen, liegen die Preise zwischen 35 und 300 Euro und richten sich nach Größe des Hundes sowie nach der Flugzone.

 

Einreisebestimmungen

 

Damit es am Zielort zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollte sich der Hundehalter rechtzeitig vor Reisebuchung über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland informieren. Das Auswärtige gibt hierüber Auskunft und informiert über die eventuell benötigten Papiere, Impfschutz und den Gesundheitsbestimmungen des Reiselands. Idealerweise fangen Hundehalter bereits einige Monate vor dem Flug mit den Vorbereitungen an. Die entsprechenden Dokumente sollten am Flugtag unbedingt griffbereit sein. Am besten trägt man sie direkt bei sich. Neben den Einreisebestimmungen sind ebenfalls die Ein- und Ausfuhrbestimmungen und auch die Tierschutzbestimmungen im Reiseland zu beachten.

 

Den Vierbeiner bereits zuhause auf den Flug vorbereiten

 

Selbstverständlich kann man zuhause keinen Flug nachstellen. Dennoch ist es von Vorteil, den Hund im Vorfeld an die Hundetransportbox zu gewöhnen. Eventuell hilft es, den Hund mit einem Leckerli zu belohnen, wenn er in die Box hineingeht, möglichst dann drinnen bleibt und dort auch ein wenig zur Ruhe kommt. Schmusedecke und Spielzeug in der Box erleichtern das Vorhaben ebenfalls, da der Hund durch den vertrauten Geruch entspannter ist. Am Reisetag sollte sich der Vierbeiner nochmal richtig auspowern.

 

Am Flughafen wird empfohlen, den Hund so lange wie möglich außerhalb der Transportbox zu lassen. Auf diese Weise hat er vor dem Flug ausreichend Bewegung bekommen. Stressige Situationen sollten vermieden werden. Eine große Portion Streicheleinheiten und Ablenkung durch Spiele beruhigen den Vierbeiner. Beim Thema Beruhigungsmittel scheiden sich dann allerdings die Geister. Die Entscheidung für oder gegen Beruhigungsmittel sollte unbedingt vorab mit dem Tierarzt besprochen werden.

 

Eine Flugreise bedeutet Stress für den Hund. Muss er im Frachtraum fliegen, dann ist er zusätzlich zum Stress auch noch von seinen Menschen getrennt. Es bleibt daher immer die Frage, ob es wirklich ein Flug sein muss? Wenn schon mit Hund in den Urlaub, dann werden Autofahrten von Hunden viel besser verkraftet.

Reisen mit dem Auto

Die Vorschriften wenn der Hund im Auto transportiert wird

 

Urlaub mit dem Hund bedeutet in den meisten Fällen, dass es mit dem Auto auf Reisen geht. Diese Form des Verreisens wirft daher viele Fragen auf, die den Hund betreffen. Zum Beispiel, ob der Hund im Auto angeschnallt werden muss? Oder grundsätzlich, wie ein Hund im Auto gesichert wird. Zwar sehen Verkehrsrecht und Straßenverkehrsordnung hinsichtlich des Transports von Tieren im Auto grundsätzlich keine Bußgelder vor, dennoch handelt es sich um eine „Ladung“, die ordentlich gesichert werden muss.

 

Urlaub mit oder ohne Hund

 

Steht ein längerer Urlaub an, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob es für den Hund nicht besser wäre, ihn in die Obhut vertrauenswürdiger Bekannten zu geben. Die Reise im Auto kann für sensible Hunde bereits sehr stressig werden. Hinzu kommt, dass am Urlaubsziel alles fremd ist. Daher ist es für einen sensiblen Hund sinnvoller, den Transport im Auto zu vermeiden.

 

Im anderen Fall, wenn der Hund mit auf die Reisen gehen soll, gibt es einige Möglichkeiten, den Hund sicher im Auto zu transportieren. Dazu gibt es im Fachhandel eine ganze Reihe von Zubehör, die den Transport des Hundes im Auto sicher und bequem macht. Dazu zählen unter anderem der Sicherungsgurt, diverse Transportboxen, Trenngitter sowie spezielle Autositze für Hunde. Empfehlenswert ist es, rechtzeitig vor Reisebeginn nach dem passenden Zubehör im Fachhandel Ausschau zu halten. Denn nicht jede Transportmöglichkeit ist für jeden Hund geeignet. Ein aufgeweckter und quirliger Hund würde sich in einer kleinen Hundebox womöglich nicht wohlfühlen.

 

Ein Trenngitter, welches den hinteren Teil des Autos vom vorderen abtrennt, wäre für ihn eventuell die bessere Lösung. Der vorhandene Freiraum ist günstiger und ließe ihn die längere Reise im Auto entspannter überstehen. Jeder Hund ist ein Individuum und vor einer längeren Fahrt ist es ratsam, die Transportbox, den Sicherheitsgurt oder ähnliches ausgiebig zu testen. Denn steht der Reisebeginn vor der Tür ist es zu spät, um Alternativen zu finden. Der Hund sollte die gewählte Transportmethode gut überstehen und vertragen.

 

Transport im Kofferraum

 

Es spricht prinzipiell nichts dagegen, den Hund im Kofferraum zu transportieren, vorausgesetzt, es ist ausreichend Platz vorhanden. Mit einem Bußgeld muss der Hundehalter nicht rechnen, denn laut Verkehrsrecht und StVO ist dies zulässig. Ist im Beifahrerraum kein Platz, ist der Kofferraum die einzige Möglichkeit des Transports. Für kleine Strecken ist dies in Ordnung, jedoch nicht, wenn es auf eine Urlaubsreise geht.

 

Es empfiehlt sich, den Kofferraum durch ein Trenngitter abzutrennen. Ist ein Hund gewöhnt, auf dem Beifahrersitz zu fahren und muss plötzlich im Kofferraum bleiben, wird er natürlich versuchen, während der Fahrt nach vorne zu kommen. Das ist mit einigen Risiken verbunden, denn der Fahrer wird von solchen Aktionen mit Sicherheit abgelenkt. Überdies kann sich der Hund verletzen. Einen Tierarzt unterwegs zu finden, ist nicht immer leicht. Daher lieber auf Nummer sicher gehen und den Hund sicher und geschützt im Kofferraum unterbringen.

 

Die Sicherheit wird durch ein Trenngitter deutlich maximiert. Ein Trenngitter kann auch in der Weise montiert werden, dass der Hund während der Fahrt auf dem Rücksitz verweilen kann. Außerdem ist bei beiden Varianten eine Schondecke von Vorteil. Denn diese schützt vor Verschmutzungen und Kratzspuren und der Hund liegt bequemer. Ein Trenngitter ist gerade für große Hunde empfehlenswert. Kleinere Hunde fühlen sich eher in einer Hundetransportbox wohl, da sie die Box als einen sicheren Rückzugsort empfinden. So ist eben jedes Tier anders.

 

Hunde und die Anschnallpflicht

 

Für Personen im Auto gilt eine Anschnallpflicht. Doch wie sieht es mit Hunden aus? Auf dem Beifahrersitz darf ein Hund nicht ohne jegliche Sicherung befördert werden. Schließlich muss er als „Ladung“ ausreichend gesichert sein. Ist er nicht angeschnallt, kann er bei einem Unfall durch das Auto geschleudert werden. Zudem kann er ohne Sicherung auf die Idee kommen, einmal quer durch das Auto zu springen. Dies würde den Autofahrer derart ablenken, dass die Fahrt äußerst risikoreich wäre. Ein Sicherheitsrisiko durch den Hund muss daher komplett ausgeschlossen sein. Für den Hund gibt es spezielle Sicherheitsgurte im Handel, da Personengurte selbstverständlich für einen Hund ungeeignet sind. Während einer längeren Fahrt sollte der Sitz des Gurts regelmäßig überprüft werden. Denn ein zu eng sitzender Gurt führt zu schmerzhaften Strangulationen.

 

Reisen mit dem Hund im Auto – Tipps

 

Durch geeignetes Zubehör ist es also kein Problem, einen Hund sicher zu transportieren. Einige Tipps helfen dabei, dass die Fahrt in den Urlaub angehmer verläuft.

 

  • Regelmäßige Pausen sind während der Fahrt wichtig, nicht nur für den Fahrer. Auch der Hund freut sich über ein wenig Bewegung. Unruhe macht sich nämlich breit, wenn er zu lange im Auto sitzen bleiben muss.

 

  • Wird er dennoch unruhig und es gibt gerade keine Gelegenheit, um anzuhalten, dann helfen Leckerlis. Sie besänftigen ihn und sind als Belohnung sowieso immer geeignet. Es lohnt sich daher, einen kleinen Vorrat mit auf die Fahrt zu nehmen.

 

  • Bei Kindern selbstverständlich, so müssen natürlich auch die Lieblingsdecke und das Lieblingsspielzeug des Hundes mit.

 

  • Während der Fahrt sollte der Hund immer im Auge behalten und auf Signale geachtet werden. Sitzt der Gurt etwa zu eng oder benötigt er dringend eine Pipipause, dann macht er meist durch Winseln oder ähnliche Laute darauf aufmerksam.

 

  • Die Hundesicherung im Fahrzeug kann auch mal verändert werden. Zum Schlafen eignet sich eventuell eine Transportbox besser als der Sicherheitsgurt.

 

Reisen mit dem Hund ins Ausland

 

Geht die Urlaubsreise mit Hund ins Ausland, dann ist es vorab wichtig, sich über die Einreisebestimmungen für Haustiere für das entsprechende Urlaubsland zu informieren. Ansonsten kann es geschehen, dass man nicht einreisen darf. Beispielsweise darf in Dänemark manche Hunderasse nicht einreisen. Zudem ist innerhalb der EU bei Grenzübertritt ein EU-Heimtierausweis notwendig. Darin wird bestätigt, dass der Hund gegen Tollwut geimpft ist. Ist das Tier noch keine drei Monate alt, dürfen sie nur mit einem Sondereintrag einreisen.

 

Wer sich vorab informiert, riskiert keine unangenehmen Überraschungen an der Grenze. Gute Fahrt!

Stress bei Hunden (Sylvester)

Für den Hundebesitzer heißt es alle Jahre wieder, dass Silvester und die Tage davor sowie danach für den Hund stressig werden können. Für den Menschen ist die Zeit nach Weihnachten meist eine schöne Zeit, denn der Jahreswechsel steht bevor und fleißig werden Partys geplant und organisiert. Die guten Vorsätze für das neue Jahr sind ebenfalls ein großes Thema. Doch für einen Hund kommt diese Zeit eher einem Alptraum gleich. Hunde fürchten sich vor der Knallerei. Nicht nur an dem Tag „Silvester“ selbst, sondern auch an den Tagen vor und nach Silvester, an denen ebenfalls viel geballert wird.

 

Der Hundebesitzer ist daher alle Jahre wieder bemüht, seinen Hund gut über diese Tage zu bringen. Nützliche Tipps gibt es einige, die vorbeugend aber auch in sonstigen Angst- oder Stressfällen helfen. Feuerwerk gibt es bekanntlich nicht nur an Silvester. Viele große Jahrmärkte oder sonstige Festlichkeiten werden mit einem großen Feuerwerk beendet. Selbst bei Gewitter fürchten sich viele Tiere, auch wenn sie in ihrer gewohnten Umgebung sind.

 

Tipps, die vorbeugend gegen Stress bei Hunden helfen

 

Es gibt auch Hunde, die keine Angst vor der alljährlichen Knallerei haben. Zumindest noch nicht. Doch das kann sich im Laufe der Zeit ändern. Besser ist es daher, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt. An Silvester selbst mit vorbeugenden Maßnahmen zu beginnen, ist definitiv zu spät. Wenn der Hund dann quasi ins kalte Wasser geworfen wird, wird er die Erinnerung an Silvester immer in negativer Erinnerung behalten. Dies gilt selbstverständlich für jedes Feuerwerk, Gewitter oder ähnliches. Verbindet der Hund allerdings die Silvestertage mit Positivem, dann besteht die Hoffnung, dass er diese auch künftig angstfrei übersteht.

 

Stress bei Hunden an den Tagen vor und nach Silvester

 

Auch an Silvester muss der Hund Gassi gehen. Dabei sollte er sicherheitshalber an der Leine bleiben. Es hilft zudem, Orte zu wählen, an denen wenig oder gar nicht geknallt wird. Hundehalter sollte ebenfalls auf offene Haustüren, Garagen oder sonstige offenen Zugänge achten. An Silvester sind die Menschen häufig vor der Tür und lassen den einen oder anderen Knaller los. Da ein Hund an Silvester um einiges angespannter und nervöser ist, könnte er panisch reagieren, wenn plötzlich in seiner direkten Nähe ein Knaller losgeht.

 

Selbstverständlich wird der Hund vor und nach Silvester auch einmal zuhause bleiben müssen. Falls man in einer Gegend lebt, in der viel geknallt wird, hilft häufig ein eingeschaltetes Radio, das Getöse von draußen ein wenig zu dämpfen. Immer darauf achten, dass man dem Hund signalisiert, dass alles in Ordnung ist, wenn er wegen der Knallerei aufmerkt. Ein Leckerchen hilft, ihn zu überzeugen, dass wirklich alles in bester Ordnung ist. Er wird es also mit der Zeit als positiv ansehen, wenn es knallt.

 

Am Silvestertag

 

Am Silvestertag und vor allem in der Silvesternacht darf ein Hund niemals alleine sein. Und es sollte als selbstverständlich gelten, dass er auch beim nächtlichen Feuerwerk nichts auf der Straße zu suchen hat. Besser ist es, eine vertraute Person mit ihm im Haus zu lassen, die sich um ihn kümmert. Während es dann draußen böllert, zischt, pfeift und es sozusagen Sterne regnet, darf es drinnen Leckerchen für den Hund regnen. Je lauter es böllert, desto mehr Leckerchen dürfen es ausnahmsweise mal sein. Auch schwere Geschütze dürfen aufgefahren werden. Schließlich handelt es sich hier um einen Ausnahmezustand.

 

Also darf es gerne auch ein Stückchen Fleischwurst als Leckerli sein. Das beruhigt und lenkt den Hund ab und er wird die Zeit der Knallerei, die meist nur etwa 60 Minuten lang anhält, besser überstehen. Natürlich hilft es nicht, ihm 60 Minuten lang Leckerlis zu reichen. Zwischendurch empfiehlt es sich, ihn zu beschäftigen mit Such- und Sammelspielen.

 

Denn Ablenken kann man ihn auch mit Spielen und nicht nur mit Snacks. Denken schützt vor Panik. Das Gehirn kann nicht beides gleichzeitig, logisch denken und stark emotional reagieren. Wenn der Hundebesitzer dann noch permanent in bester Stimmung ist, den Hund auch zahlreich mit Snacks belohnt, dann besteht die Hoffnung, dass der Hund Silvester gut übersteht und vielleicht auch keine Ängste entwickelt.

 

Als letzter Tipp ist das laufende Radio oder der Fernseher nochmals zu erwähnen. Das Herunterlassen der Rollläden hilft ebenfalls dabei, die lauten Geräusche sowie die Feuerwerkslichter zu mildern.

 

Tipps für die sehr ängstlichen Hunde

 

Ist ein Hund sensibel und sehr ängstlich, sollte sein Halter dies ernst nehmen. Angst ist für den Hund so schlimm wie für den Menschen auch. Oftmals helfen Sofortmaßnahmen, damit sich der Hund besser fühlt. Jeder Hund hat einen Lieblingsplatz, an den er sich zurückzieht. Dieser sollte zugänglich sein, wenn er Angst hat. Auch wenn es der Platz unter der Bettdecke ist. Sucht er die Nähe seines Menschen, sollte dieser ihm Zuwendung und Schutz geben. Mittlerweile weiß man, dass es dem ängstlichen Hund gut tut, wenn der Besitzer gelassen und optimistisch bleibt.

 

Früher war man der Meinung, dass Hunde nicht getröstet oder die Angst einfach ignoriert werden sollte, damit sich seine Angst nicht noch verstärkt. Dem ist nicht so. Heute weiß man es besser. Nähe und Zuwendung tun dem Hund gut. So weiß er, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann.

 

Noch ein letzter Tipp: Die Silvester-Flucht. Einfach den Hund rechtzeitig vor Mitternacht ins Auto packen, Radio anschalten und irgendwo hinfahren, wo es keine Böller gibt. Eventuell bietet sich hier die Autobahn an. Zurückgefahren wird dann erst, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.

 

Nach dem Feuerwerk ist vor dem Feuerwerk

 

Feuerwerke gibt es das ganze Jahr über, wobei dieses an Silvester quasi vor jeder Haustür stattfindet und damit für den Vierbeiner am schlimmsten sein kann. Systematisches Training ist sinnvoll und kann mit Hilfe beispielsweise einer Geräusch-CD vonstattengehen. Auf diese Weise kann er sich Schritt für Schritt an laute Geräusche gewöhnen und wird von Mal zu Mal gelassener. Ist ein Urlaub über den Jahreswechsel geplant? Umso besser. Denn es gibt Orte, an denen es Silvester wenig oder gar nicht knallt. Sollte der Hund extrem panisch reagieren, kann der Tierarzt um Rat gebeten werden. Es gibt einige sanfte, pflanzliche Beruhigungsmittel, die den Hund entspannen lassen.

Hundefutter und die Inhaltsstoffe

Viele Hundebesitzer fragen sich: „Auf welche Inhaltsstoffe sollte ich bei einem guten Hundefutter achten?“ Diese Frage ist berechtigt, denn mittlerweile ist bezüglich Tierfutter ein gigantischer Markt herangewachsen, und jeder Hersteller möchte gern etwas von dem großen Kuchen abhaben. Fast 7 Millionen Hunde in Deutschland stehen täglich bei ihren Besitzern vor dem leeren Fressnapf und warten sehnsüchtig auf ihre Mahlzeit. Dafür geben die Besitzer jährlich viel Geld aus. Leider jedoch wissen die wenigsten von ihnen, was ein gutes Hundefutter eigentlich können muss. Sind im Futter viele Nährstoffe enthalten und schmeckt es dem Tier, dann ist es wohl ein gutes Futter, so die Meinung vieler.

 

Die passende Futtermischung für den eigenen Hund zu finden, stellt sich als eine Wissenschaft dar. Daher ist jedem Hundehalter zu empfehlen, sich bei einem Tierarzt genau über das Thema zu informieren. Schließlich benötigen Welpen ein anderes Futter als erwachsene Hunde. Und diese haben wiederum andere Bedürfnisse als die Senioren. Hunde benötigen beispielsweise Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Zink, Kobalt, Jod, Selen sowie Kupfer für die Blutbildung, Gefäße, Haare und Zähne. Darüber hinaus benötigen sie selbstverständlich auch Vitamine wie B1 für Nerven und Haut. Mineralstoffe brauchen sie in größerer Menge. Dazu gehören Kalzium, Phosphor sowie Magnesium. Bei Kalzium und Phosphor ist auf das passende Verhältnis zu achten. Letztlich werden für Haut, Fell und Leber Fettsäuren wie die Linolsäure benötigt, sowie Eiweiß für Muskeln und Herz.

 

Laut diverser Tests, in denen zahlreiche Sorten Hundefutter auf ihre Inhaltsstoffe getestet wurden, wird davon ausgegangen, dass ein Alleinfutter den Nährstoffbedarf des Hundes abdecken kann. Und nicht immer muss es das teuerste Futter sein, denn auch günstigere Produkte machen den Hund satt, ohne ihm zu schaden. Immer mehr jedoch wird auch auf minderwertige Inhaltsstoffe hingewiesen, die Allergien auslösen können. Liegt eine Allergie beim Hund vor, sollte die Ursache von einem Tierarzt festgestellt werden. Die Fütterung von einem speziellen Hundefutter macht in solchen Fällen Sinn.

 

Möglichkeiten der Fütterung

 

Das Angebot an Hundefutter ist heute schier unendlich. Hundehalter haben die Wahl zwischen Nassfutter, Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und vielem mehr. Darüber hinaus hat jeder die Möglichkeit, seinem Hund Selbstgekochtes zu füttern oder auch zu „Barfen“. Beim Barfen handelt es sich um Rohfütterung. Jedem Halter obliebt es selbst, die für seinen Hund und für sich selbst beste Variante zu wählen.

 

Ein gutes, hochwertiges Trockenfutter ist ausgewogen und benötigt keine Zugabe von Vitaminen oder Mineralien. Denn dadurch erst wird ein Futter unausgewogen und schadet auf lange Sicht, vor allem im Wachstum. Ein gutes Nassfutter enthält grundsätzlich ebenfalls alles, was der Hund braucht. Allerdings mundet dem Hund das Nassfutter besser als Trockenfutter. Dies liegt am hohen Wasseranteil, der die Konsistenz und den Geruch des Nassfutters für den Hund schmackhafter macht. Dem entgegen stehen die Kosten, denn Nassfutter ist meist teurer. Mengenmäßig gibt man dem Hund vom Nassfutter mehr und man bezahlt überdies jedes Mal die Verpackung mit, also die Dose.

 

Die Inhaltsstoffe

 

In einem guten Hundefutter sollte Fleisch der Hauptbestandteil sein und nicht Getreide. Für den Hundebesitzer lohnt immer ein Blick auf die Zutatenliste. Diese werden in der Reihenfolge nach Menge in der Packung beziehungsweise Dose aufgelistet. Das heißt, was an erster Stelle steht, davon ist am meisten enthalten. Zu beachten ist hier jedoch, dass Fleisch bereits vor dem Trocknen gewogen werden darf. Die Angabe der Menge ist dann natürlich höher, als wenn das Fleisch dann in getrockneter Form dem Futter zugeführt wird.

 

Was ein gutes Futter nicht braucht

 

Grundsätzlich ist Vorsicht bei ungenauen Inhaltsangaben geboten, wie zum Beispiel bei den tierischen Nebenerzeugnissen. Hier ist wichtig zu wissen, um was es sich genau handelt. Denn Nebenprodukte in Lebensmittelqualität sind grundsätzlich als Ergänzung in Ordnung. Der Verbraucher allerdings muss sich auf den Hersteller verlassen, denn vielfach entfallen genaue Angaben über die Nebenprodukte in der Zutatenliste. Haben Nebenprodukte Lebensmittelqualität sind diese unbedenklich. Im anderen Fall handelt es sich oft um Schlachtabfälle, die nicht geeignet sind. Ebenfalls handelt es sich bei pflanzlichen Nebenerzeugnissen meist um alle möglichen pflanzlichen Abfälle minderer Qualität.

 

Stehen auf der Zutatenliste an erster Stelle Getreide, Mais oder andere Getreidesorten, dann sollte Abstand vom Kauf genommen werden, da es sich hierbei nicht um ein hochwertiges Futter handelt. Getreide wird Tierfutter häufig als günstiger Füllstoff beigefügt. Getreide im Futter braucht kein Hund. Vorsicht ist bei Angaben geboten, bei denen die Gesamtmenge an Getreide nicht ganz deutlich wird. Denn viele Hersteller geben auch Mais, Reis, Maismehl, Reiskleie, Maisgluten, Maiskleber, Gerse und vieles mehr an. Dadurch ist der Gesamtanteil an Getreide deutlicher höher, als es vom Verbraucher auf den ersten Blick wahrgenommen wird. Selbstverständlich hat Zucker nichts im Hundefutter verloren. Es ist aber häufig enthalten, vor allem in den billigen Produkten und auch in Leckerlis sowie Kauknochen.

 

Die ungenauen Angaben machen dem Verbraucher zusätzlich Kopfzerbrechen. Bei hochwertigem Futter wird genau aufgeführt, welches Fleisch und in welcher Menge enthalten ist und geht auf die pflanzlichen Teile ein. Ungenaue Angaben sind zum Beispiel „Öle und Fette“. Um welche Öle und Fette handelt es sich? Auch die Angabe „Pflanzliche Nebenprodukte, Getreide“ gibt keine Antwort auf die Frage, um was es sich genau handelt. Was ebenfalls kein Mensch und kein Tier benötigt, sind Farb- und Aromastoffe.

 

Verträgt ein Hund das Hundefutter gut, sieht man es ihm an. Glänzendes Fell, eine schöne Haut ohne Schuppen, ein angenehmer Gerucht sowie fester Kot zeigen dem Hundehalter, dass sein Hund das Futter gut verträgt. Dennoch kann auch ein gutes Futter ergänzt werden, um dem Hund ab und zu etwas Abwechselung in den Speiseplan zu bringen. Hochwertige Öle eignen sich als Ergänzung. Sonnenblumenöl, Leinöl, Distelöl und Olivenöl sind Beispiele geeigneter Öle. Darüber hinaus darf es auch mal Obst und Gemüse in pürierter Form sein. Püriert aus dem Grund, da Hunde die Zellwände von Obst und Gemüse nicht verdauen können.

 

Damit die fettlöslichen Vitamine verwertet werden, ist ein Schuss Öl notwendig. Worüber sich ein Hund besonders freut, das ist Fleisch. Dieses darf roh gegeben werden, wobei von Schweinefleisch Abstand genommen werden sollte. Zudem ist aus Gründen der besseren Verdauung darauf zu achten, rohes Fleisch nicht mit Trockenfutter zusammen zu füttern. Verträgt ein Hund Milchprodukte, dann darf es ab und zu auch mal etwas Magerquark, Käse oder Naturjoghurt sein. Für jede Abwechselung im Speiseplan ist ein Hund dankbar, denn der Mensch mag auch nicht jeden Tag dreimal das Gleiche essen wollen.

Muschelfleisch zur Unterstützung der Gelenke

Damit Gelenke reibungslos funktionieren, benötigen sie Nahrung für die Knorpel. Für weniger Reibung im Gelenk sowie Federung, Schmierung und Ernährung der Knorpel sorgt eine Flüssigkeit mit Namen Synovia. Es handelt sich hierbei um eine geniale Erfindung der Natur.

 

Geht man ins Detail, so kommt einer Grundsubstanz der Flüssigkeit Synovia eine besondere Bedeutung zu, und zwar den Glykosaminoglykanen (GAGs). Dies sind langkettige Eiweiß-Zucker-Verbindungen, welche die Kompression und Elastizität zur mechanischen Belastbarkeit des Bindegewebes fördern. Die Stoßdämpfer im Gelenk müssen viel aushalten und Verletzungen, chronische Entzündungen oder immerwährende Überbelastung beschädigen diese. Zwecks Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts im Gelenkstoffechsel müssen bestimmte Nährstoffe zugeführt werden. GAGs werden dem Tierfutter zugesetzt und im Binde- und Stützgewebe angereichert. Auf diese Weise soll dieses unterstützt werden. Die Beweglichkeit kehrt zurück.

 

Hunde mit Gelenkproblemen, wie beispielsweise Arthrose, sollten daher zunächst eine Umstellung auf hochwertiges Nassfutter erfahren. Einige Hunderassen wie Labrador oder Schäferhund sind prädestiniert für Gelenkprobleme. Sie sollten daher immer mit dem richtigen Hundefutter gefüttert werden, um die bestmögliche Grundlage für ein gesundes und langes, beschwerdefreies Leben zu schaffen.

 

Anfällig für Gelenkerkrankungen durch Verschleißerscheinungen sind zudem Hunde unter starker Belastung, wie man es von Sport- oder Diensthunden kennt. Diese Hunde werden vermehrt belastet und sind sehr aktiv. So finden bei ihnen die degenerativen Prozesse an Gelenken, Bändern und Sehnen vermehrt statt.

 

Ein weiteres Risiko besteht bei übergewichtigen Hunden. Hier muss in erster Linie das Gewicht reduziert werden. Das Futter spielt bei diesem Unterfangen eine große Rolle. Denn eine gesunde Hundeernährung trägt zur Bekämpfung des Übergewichts maßgeblich bei. Bei einer „Diät“ sollte auf Trockenfutter verzichtet werden, da dieses naturgemäß einen höheren Getreideanteil besitzt. Zu viele Kohlenhydrate gehen auf die Rippen des Vierbeiners, weshalb Nassfutter mit hohem Fleischanteil vorteilhafter ist. Das BARFEN zum Beispiel ist wunderbar dazu geeignet. Allerdings muss ein Hund zunächst auf das BARFEN umgestellt werden, was wiederum einige Wochen in Anspruch nimmt.

 

Reparatur durch einen Stoff, der aus der Muschel kommt

 

Ist das Bindegewebe einmal verletzt oder es wiederfährt ihm eine entzündliche Erkrankung, dann heilen diese meist nur sehr langsam. In schlimmen Fällen können sogar dauerhafte Schäden zurückbleiben. Therapiert werden diese Fälle meist mit Ruhigstellung über Cortisonbehandlung bis hin zum Einsatz von homöopathischen Mitteln. Der Entzündungsprozess muss gestoppt, die Grundsubstanz wieder aufgebaut werden, damit das biochemische Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann.

 

Die Natur hat dazu etwas bereitgestellt, und zwar Muschelfleisch. Dieses Muschelfleisch wird als Muschelkonzentrat dem Futter beigemischt, sodass durch die orale Aufnahme das Konzentrat seine Wirkung doppelt entfaltet. Die in dem Konzentrat enthaltenen Omega-3-Fettsäuren lindern den entzündlichen Prozess. Zudem fördern die GAGs entscheidend die Heilung. In der aus Neuseeland stammenden grünlippigen Muschel sind GAGs enthalten, die in der embryonalen Form der biologischen Grundsubstanz von Bindegewebe sehr ähnlich ist. Somit kann die gute Wirkung des Muschelkonzentrats erklärt werden. Die GAGs reparieren den Versorgungsweg auf natürliche Weise.

 

Von Grünlippmuscheln und Grünlippmuschelpulver

 

Worum handelt es sich hierbei eigentlich? Grünlippmuschel wirkt unterstützend bei Gelenkbeschwerden, wie HD, ED und Arthrose. Bei Prädisposition für Gelenkerkrankungen und zur Prophylaxe für Hunde kommt Grünlippmuschel zum Einsatz. Außerdem hilft die Muschel bei der körpereigenen Erneuerung der Gelenkschmiere.

 

Grünlippmuscheln sind in gefriergetrockneter, gemahlener Form als Grünlippmuschelpulver oder Grünlippmuschelextrakt erhältlich. Dabei wird selbstverständlich nur das Muschelfleisch der neuseeländischen Grünlippmuschel verwandt. Die darin enthaltenen Aminozuckerverbindungen wirken unterstützend bei Gelenkerkrankungen. Die Grünlippmuschel ist für den Vierbeiner geeignet. Denn es gilt, dass die beste Voraussetzung für einen gesunden Hund artgerechtes Futter ist, welches die Grundlage für jeden Vierbeiner darstellen sollte. Ohne diese Grundlage bringen alle anderen Maßnahmen nur teilweise Erfolg.

 

In vielen Fällen macht es Sinn, die Ernährung so weit wie möglich zu optimieren, um die Gelenke gezielt mit den benötigten Wirkstoffen zu versorgen. Damit ist eine gute Gelenkgesundheit gegeben und Gelenkprobleme können präventiv bekämpft werden. Gelenke, ausreichend mit Nährstoffen versorgt, sind in der Lage, die Gelenkschmiere selbständig zu erneuern. Dies wiederum schützt die Gelenke vor Abrieb.

 

Eine Hundeernährung mit Muschelfleisch ist daher bestens geeignet, um bestehende Gelenkprobleme zu mildern. Darüber hinaus unterstützt Hundefutter, das mit Grünlippmuschel angereichert ist, den Knochenaufbau junger Hunde. Gelenkbeschwerden können so im Vorfeld eingedämmt werden. Das Futter mit Extrakt aus der Grünlippmuschel kann täglich zugefüttert werden. Die Produktion von Gelenkschmiere wird dadurch unterstützt.

 

Muschelfleisch als Extrakt kann präventiv eingesetzt werden, beispielsweise bei Welpen und Junghunden im Wachstum. Auch der Senior profitiert von Muschelfleisch, auch wenn keine bestimmte Diagnose zur Verbesserung der Gelenkgesundheit vorliegt.

 

Muschelfleisch aus Neuseeland

 

Im Vorfeld wurde bereits mehrfach neuseeländisches Grünlippmuschelpulver erwähnt. Doch wie wird dieses gewonnen? Es handelt sich beim Grünlippmuschelextrakt um einen natürlichen Rohstoff. Bei Gelenkbeschwerden hat sich dieser bereits bewährt gemacht. Die Muschel aus Neuseeland ist grünlippig, weshalb sie ihren Namen trägt. Schon bei den Ureinwohnern Neuseelands, den Maoris, kam die Muschel als Heil- und Nahrungsmittel zum Einsatz. Es gibt sogar richtige Muschelfarmen in Neuseeland. Dazu führte der weltweit hohe Bedarf. An der Küste Neuseelands entstanden Zuchtfarmen, in denen die Muscheln mit etwa 20 Monaten geerntet werden.

 

Dann werden die Schalen entfernt und die Muschel gefriergetrocknet, damit alle Nährstoffe erhalten bleiben. Im Anschluss daran werden die Muschelteile zu Pulver gemahlen. Der Verbraucher erhält im Handel Pulver, Tabletten oder Kapseln. Bei der Gefriertrocknung handelt es sich um eine aufwändige Verarbeitung der Muscheln, denn das Muschelfleisch muss mechanisch von der Schale ausgelöst werden. Kochen wäre die einfachere Lösung. Doch als Nahrungsergänzungsmittel eignen sich nur Muscheln, die unter kalten Temperaturen verarbeitet werden.