„Spaziergang XXL“ – Dogtrekking

Dogtrecking - mehr als ein SpaziergangWer gerne wandert, der wandert auch mit seinem Hund. Das nennt man Dogtrekking und geht weit über einen Spaziergang hinaus. Wie jeder Hundesport braucht Dogtrekking eine gute Vorbereitung. Mensch wie Tier müssen gesund und fit sein. Und der Hund sollte ausgewachsen sein, damit seine Gelenke wirklich belastbar sind.

 

Zum Dogtrekking gehört eine durchdachte Ausrüstung. Das beginnt bei der Mitnahme von Wasser und Napf,  reicht über Trockenfutter und wetterfester Kleidung bis zu Hundelaufschuhen zum Pfotenschutz und dem Erste-Hilfe-Set. Auch die richtige Wahl von Leine und Geschirr ist bei stunden- oder tagelangen Wanderungen von Bedeutung. Beliebt sind zudem Hunde-Packtaschen, in denen der Hund seine Verpflegung selbst trägt.

 

In Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei und Belgien ist Dogtrekking sehr populär. Es finden dort sogar Wettkämpfe statt und seit 2012 ein europaweiter Cup. Man unterscheidet übrigens zwischen Doghike (mit 40 – 80km Wegstrecke) und Dogtrecking (ab 80km Wegstrecke). Wer sich dabei in neue Gegenden oder Länder vorwagen will, nutzt geführte Trekkings mit Hund, bei denen das gemeinsame Wandern von Zwei- und Vierbeinern noch mehr Spaß macht.

Schlittenfahren oh-je! Analdrüsen beim Hund

Schlittenfahren beim Hund

Kein Lieblingsthema und doch kennen die meisten Hundebesitzer das „Schlittenfahren“. Dabei rutscht ein Hund mit seinem After über den Boden, bevorzugt über Teppichboden. Manche Hunde versuchen hartnäckig, mit dem Maul die Analregion zu erreichen. Wer dieses Verhalten bei seinem Tier beobachtet, bei dem werden Analdrüsen ein Thema.

 

 

Zur Erklärung: Die Analdrüsen (auch Analbeutel genannt) sind rechts und links vom After. Sie produzieren ein Sekret, das beim Ausscheiden von Kot abgegeben wird. Der intensive Sekret-Geruch ist verantwortlich für die charakteristische Duftmarke unserer Hunde.

 

Gerät ein Vierbeiner in Panik, entleeren sich die Analdrüsen spontan und vollständig. Ist das Gegenteil der Fall, also verdickt sich das Sekret oder gibt es einen Stau bei der Entleerung, entsteht eine Verstopfung. So können sich dort Bakterien ansiedeln, die eine Analbeutel- bzw. Analdrüsenentzündung verursachen – und der Hund fährt Schlitten. Dann ist es ratsam, gleich zum Tierarzt zu gehen. Er wird die Analdrüse manuell entleeren und weitere Maßnahmen oder Medikamente empfehlen.

Fieber beim Hund – Das können Sie tun

Fieber beim HundDraußen herrscht keine Hitze, doch Ihr Hund hechelt trotzdem stark und trinkt mehr als sonst, ist matt und appetitlos? Ihr Vierbeiner könnte Fieber haben. Das merken Sie vielleicht auch an dem sehr warmen Körper und heißen Ohren. Wenn Sie nun Fieber messen, dann nur rektal. Dafür haben Sie in Ihrer Hundeapotheke idealerweise ein digitales Thermometer mit weicher, flexibler Messspitze.

 

Von Fieber spricht man beim Hund ab einer Temperatur, die höher ist als 40 Grad, von einem Notfall erst ab 41 Grad. Dann droht ein Organversagen. Allerdings haben Welpen und Hunde nach Spiel & Sport ohnehin eine höhere Körpertemperatur.

 

Idealerweise üben Sie das Fiebermessen und belohnen das Stillstehen oder seitliche Liegen während der Messung mit Leckerlis. Im akuten Krankheitsfall ist es wichtig, dass Sie den Hund zuerst beruhigen, bevor Sie das Thermometer unter der Rute ins Po-Loch einführen. Zum Üben bieten einige Praxen oder Hundeschulen Erste-Hilfe-Kurse an.

 

Sind Sie unsicher, ob Ihr Hund Fieber hat, dann zögern Sie nicht und vereinbaren kurzfristig einen Termin beim Tierarzt.

Warum getreidefreies Futter?

Alle Hunde müssen täglich eine individuelle abgestimmte Menge an Nährstoffen  aufnehmen, damit sie bei optimaler Gesundheit bleiben.

 

In den verschiedenen Lebensabschnitten eines Hundes kann der Bedarf an Energie und bestimmten Nährstoffen beträchtlich schwanken.

 

Erhöhter Bedarf besteht während der Wachstums- oder Fortpflanzungsphase, sowie bei Arbeitseinsätzen (Blindenhunde, Rettungshunde usw.)

 

Der Bedarf reduziert sich bei ausgewachsenen und älter werdenden Hunden.

 

Darum haben wir getreidefreies Futter für den Junior, für den adulten (erwachsenen) Hund und für den Senior in unserer gut sortierten Futterpalette.

 

Getreidefreies Futter für junge Hunde

DOGREFORM Vollwert Junior getreidefrei  enthält alle Nährstoffe,  die ein junger Hund während der Wachstumsphase für eine gesunde, kräftige Entwicklung benötigt.

 

mehr Details:

 

 

 

 

 

 

 

 

Getreidefreies Futter für erwachsene HundeMit DOGREFORM Vollwert Adult getreidefrei bleibt der erwachsene Hund gesund und fit. Besondere Kräuter und Öle im Futter unterstützen sein Immunsystem.

 

mehr Details:

 

 

 

 

 

 

 

 

Getreidefreies Futter für SeniorenDOGREFORM Vollwert Senior / Light getreidefrei passt sich nicht nur dem verringerten Stoffwechsel des älteren, weniger aktiven Hundes an, sondern sorgt auch durch einen niedrigeren Kalorien- und Fettgehalt für eine Gewichtsreduzierung.

mehr Details:

 

 

 

 

 

 

 

 

Getreidefrei deshalb, weil:

 

  • immer mehr Hunde allergisch auf Getreide im Futter reagieren, sei es nun über die Haut oder über den Verdauungstrakt.
  • Das tierische Protein leichter verdaut werden kann, als das pflanzliche Eiweiß.
  • Der pflanzliche Rohproteingehalt relativ gering, und somit für heranwachsende Hunde nicht optimal ist.
  • Der Aminosäurebedarf heranwachsender Hunde mit hochwertigen Eiweißquellen tierischer Herkunft sicher abgedeckt ist.

Dogdance – Musik an! Spaß an!

DogdanceSie lieben es, Ihrem Hund Tricks beizubringen. Und Sie finden, mit Musik geht alles besser? Dann haben wir eine Idee für Sie: Dogdancing. Dabei verknüpft man verschiedene Kunststücke zu einer Choreografie, die man zusammen mit dem Hund einübt und vielleicht sogar bei einer Veranstaltung vorführt.

 

 

 

Dogdance-Klassiker sind der Slalom durch die Beine, das Drehen des Hundes und das Rückwärtslaufen. Diese Übungen können Sie in jeden Tanz einbauen. Für weitere Anregungen gibt es Kurse in Hundeschulen und Bücher wie von Celina DelAmo.

 

Um zu sehen, was alles möglich ist, inspirieren und beeindrucken Videos von Meisterschaften – bei Youtube zu finden unter „Dogdance“ oder „Heelwork to music“.

 

Beim Dogdance arbeitet man zumeist mit positiver Bestärkung durch Leckerlis oder Spielzeug. Schneller geht es mit einem Clicker.

 

Dogdancing ist ein idealer Hundesport. Es fördert automatisch den Mensch-Hund-Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ihr Hund wird körperlich gefordert und muss sich konzentrieren, so dass er hellwach mit dem Kopf dabei ist.

Gewinnen Sie mit Schecker eine Urlaubsreise

Lust auf Urlaub? Dann sollten Sie dieses Gewinnspiel auf keinen Fall verpassen und sofort mitmachen – das Gewinnspiel endet am 17.06.2018.

Am Bergsee

 

 

 

 

 

 

Zu gewinnen gibt es:
1 Woche / 7 Nächte* im Familienappartement für 2 bis 4 Personen plus Hund/e in der Residenz Gruber – dem gemütlichen Aparthotel im Gasteinertal in Österreich!

Hundeurlaub in Österreich

 

 

 

* Urlaubszeitraum nach Vereinbarung (September bis 22. Dezember oder Mai, Juni 2019), eigene Anreise.

 

 

In der Residenz Residenz Gruber sind Hunde nicht nur erlaubt, sondern herzlich willkommen, und das auch noch ohne Zusatzkosten für Ihre Reisekasse. Freuen Sie sich auf einen wunderschönen Urlaub mit Ihrem Vierbeiner im schönen Salzburgerland in Österreich, am Rande des Nationalparks hohe Tauern.

 

Urlaub in den Bergen

 

Die Residenz begrüßt nicht nur Sie mit einer kleinen Erfrischung, sondern auch für Ihre 4-beinige Begleitung wird bestens versorgt.

 

 

 

 

 

Ein Wassernapf in Ihren Räumen mit unserem herrlich frischen Bergwasser löscht den ersten Durst; die gefüllte Schüssel mit Leckerli stillt den ersten Hunger und eine kleine Begrüßungs-Box auch die Neugierde Ihrer treuen Begleiter.

 

Urlaubsreif? Dann versuchen Sie Ihr Glück.

Hier geht´s zum Gewinnspiel?

Tempo und Hürden plus Konzentration

Flyball, eine Sportart für gute LauneHundesport: Flyball

Lauffreudige Hunde jeder Größe lieben Flyball. Dabei geht es um viel mehr als das flotte Apportieren eines Balles. Flyball ist ein Teamsport. Er wird mit Mannschaften aus je vier Mensch-Hund-Duos als Staffellauf durchgeführt.

 

Im Zentrum steht die Flyball-Box, die in den 1970er Jahren in den USA erfunden wurde. An der Box tritt der Hund auf ein Pedal, löst den Wurf-Mechanismus aus und fängt den Ball.

 

Beim Training auf dem Hundeplatz werden die Aufgaben einzeln geübt. Bei Wettkämpfen ist der Ablauf dann so: Der Hund überspringt ohne Begleitung seines Hundeführers vier Hürden. Angekommen bei der Flyballbox muss er den Auslöser betätigen und sich direkt den Ball schnappen.

 

Mit dem Ball rennt er über die Hürden zurück zur Ziellinie. Dort angekommen, startet sofort der nächste Hund aus der Mannschaft. Falls ein Hund bei seinem Lauf einen Fehler macht wie z.B. das Fallenlassen des Balles oder das Auslassen einer Hürde, muss er den gesamten Parcours wiederholen. Es treten immer zwei Mannschaften gleichzeitig gegeneinander an. Das schnellste Team gewinnt.

 

Flyball ist ein Hundesport, der gute Laune macht und dabei Kondition, Konzentration und Koordination fördert – sowie ein gutes Miteinander von Hund und Mensch.

Helfen Hunde beim Flirten?

Tierische Unterstützung beim FlirtenBei dieser Frage lächeln wir spontan und antworten: Na, klar! Hunde sind die besten „Eisbrecher“, um mit anderen Menschen leicht und locker ins Gespräch zu kommen. Denn als Hundebesitzer bleibt man auf seinen Spaziergängen selten allein. Man trifft andere Mensch-Hund-Teams, ob im Wald oder im Stadtpark. Und während die Vierbeiner sich beschnüffeln oder zusammen spielen, fängt man automatisch an, sich zu unterhalten – über das Lieblingstier: Hund.

 

Sie kennen sicher das Phänomen, dass einem sämtliche Hundenamen der Umgebung bekannt sind, aber man gar nicht weiß, wie die Menschen dazu eigentlich heißen. Wollen Sie den Dogwalk als „Flirtwalk“ nutzen, zeigen Sie im Gespräch nicht nur Interesse für das Tier. Wechseln Sie schnell das Thema in Richtung Mensch.

 

Bleibt der erste Kontakt unverbindlich, merken Sie sich Uhrzeit und Ort Ihres Treffens, um ein Wiedersehen in den nächsten Tagen wahrscheinlicher zu machen. Oder verabreden Sie sich gleich zu einem gemeinsamen Spaziergang. Wie auch immer Sie vorgehen, beim Flirten mit anderen Hundeleuten, kennen Sie schon eine der sympathischsten Eigenschaften des anderen – das Herz für Tiere.

Warum bellt mein Hund?

HundebellenEine kleine Bell-Übersetzung.

Es klingelt und der Hund bellt aufgeregt und lange. Damit warnt er alle anderen vor Eindringlingen im Revier. Dieses Warnen ist eine der Grundaufgaben, für die Hunde gezüchtet wurden – als Wachhunde. Anders als bei Wölfen, die wenig bellen, wurde also das Lautgeben bei Hunden vom Menschen bewusst verstärkt.

 

Der Lieblingsball rollt unter den Schrank. Ihr Hund stellt sich vor Sie und bellt Sie an. Eine deutliche Aufforderung. Passen Sie auf, wer wen erzieht. Kommen Sie nicht jeder Bell-Aufforderung Ihres Hundes nach.

 

Zwei Hunde begegnen sich und es ist Feindschaft auf den ersten Blick. Dann wird das Bellen aggressiv-bedrohlich, wie die ganze Körperhaltung des Hundes. Hier hält das Bellen als Drohung den anderen ganz klar auf Abstand.

 

Hat ein Hund-Trennungsangst, neigt er zum Dauerkläffen, oft von Heulen begleitet. Das Heulen ist ein Rudelverhalten, mit dem Wolfsfamilien Zusammenhalt zelebrieren.

 

Es ist wichtig, beim „Übersetzen“ des Bellens das ganze Tier zu beobachten. So kann das Bellen beim Anblick eines anderen Hundes auch für freudige Erregung und Spielvorfreude stehen.

Hilfe, mein Hund lässt sich nicht bürsten!

Fellpflege beim HundTipp: „Frisier-Tisch“

Ihr eher langhaariger Vierbeiner sammelt auf Spaziergängen Kletten und braucht Fellpflege als Schutz vor Verfilzungen. Doch kommen Sie mit der Bürste in der Hand auf ihn zu, flippt Ihr Hund aus. Was tun? Wichtig: Drängen Sie Ihren Hund nicht in die Ecke. Dann ist ihm die Angstreaktion „Flucht“ genommen und es bleibt ihm nur noch „Angriff“. Riskieren Sie keinen Biss!

 

Unser Tipp: Entspannen Sie die ganze Situation. Heben Sie Ihren Hund zum Beispiel auf einen Tisch. Dort wird er, wie beim Tierarzt auch, eher stillhalten und Sie kommen gut von allen Seiten an ihn heran. Der große Vorteil bei diesem Positionswechsel ist, Sie müssen sich nicht über den Hund beugen. In der Körpersprache des Hundes ist das Überbeugen eine bedrohliche Geste, die einen verängstigen Hund nur weiter aufregt.

 

Nun füttert eine Person den Hund mit etwas Gutem, um das Stehen auf dem Tisch positiv zu verknüpfen. Die andere Person beginnt, den Hund vorsichtig zu bürsten. Üben Sie das zuerst kurz. Setzen Sie das Training Tag für Tag weiter fort – bis sich Ihr Hund auf die „leckere“ Fellpflege freut!

Schwimmregeln für Hunde

Schwimmregeln für HundeSchwimmregeln gelten nicht nur für den Menschen. Auch für den Hund gibt es einige davon. Jeder Hundehalter kennt die Situation: Kaum sieht der Hund Wasser, ist er auch schon drin. Für einen Hund gibt es bei hochsommerlichen Temperaturen nichts Schöneres, als sich im kühlen Nass abzukühlen. Nicht jeder Hund springt gleich ins Wasser und schwimmt davon. Es gibt auch solche Vierbeiner, denen es genügt, nur die Pfoten ins kühle Nass zu strecken und etwas im seichten Wasser rumzutollen.

 

Doch zurück zu den Schwimmregeln für Hunde. Vor dem Schwimmen kein Futter mehr, und zwar ab ungefähr zwei Stunden vor dem Schwimmen. Bewegung in Verbindung mit einem vollen Magen kann zu einer Magendrehung führen. Herz-Kreislauf-Probleme können ältere Hunde bekommen. Hundebesitzer sind angehalten, auf Glasscherben am Ufer oder knapp unter der Wasseroberfläche zu achten. Hunde dürfen natürlich nur dort ins Wasser, wo es ausdrücklich für Hunde erlaubt ist. Eventuell gibt es einen extra ausgewiesenen Hundestrand. Darüber sollte man sich vorab informieren.

 

Tollt der Hund im Wasser herum, spielt und ist ständig in Bewegung, sollte auf ausreichend Pausen geachtet werden. Schwimmt der Hund weit hinaus und muss eine größere Strecke ohne Bodenkontakt zurücklegen, dann ist immer Vorsicht geboten. Denn auch beim fittesten Hund kann die Kondition schwächeln. Das Werfen von Spielzeug ins Wasser macht Hund und Halter viel Spaß. Trotzdem sollte dies vorab mit anderen Hundebesitzern abgesprochen werden, die sich in unmittelbarer Nähe aufhalten. Fremde Hunde könnten das Spielzeug als Beute ansehen und es kann zu Auseinandersetzungen zwischen den Hunden kommen.

 

Darüber hinaus ist der Hundebesitzer angehalten, auf die Strömung im Wasser zu achten. Auch bei Flüssen und Bächen gibt es starke Strömungen unter Wasser, denen ein Hund nicht immer standhalten kann. Vorsicht gilt in Gewässern mit Algenteppichen und Seerosen. Algen sollte der Hund nicht fressen, da sie toxisch sein könnten. Seerosen sind gefährlich, weil sich der Hund schnell darin verfangen kann. Beim Einhalten der Schwimmregeln für Hunde ist viel Spaß gemeinsam mit dem Hund am und im Wasser gewährleistet.

 

Wer sicher gehen möchte, sollte dem Hund eine Rettungs-Schwimmweste anziehen. Diese schützt ihn optimal sogar vor dem Auskühlen. Mit einem praktischen Bergegriff versehen, ist es leicht, den Hund im Notfall aus dem Wasser zu helfen. Diese Schwimmwesten für den Hund werden im Onlineshop von Schecker angeboten. Sie sorgen für noch mehr Sicherheit beim Schwimmen oder auch beim Apportieren.

Hunde & Gefühle Teil 2 – Gerechtigkeit

Hunde & Gefühle - Gerechtigkeit„Das versteht dein Hund doch gar nicht“, ist ein Satz, der oft fällt, wenn Besitzer viel mit ihren Tieren plaudern. Aber, oh Wunder, Hunde verstehen mehr als gedacht. Als absolute Kenner ihrer Menschen haben sie Sätze wie: „Jetzt sei so lieb, Max, leg dich bitte da hinten brav in dein Körbchen und schlaf!“ durch den Klang der Stimme, durch wiederkehrende Situationen und die menschliche Gestik längst mit einem bestimmten Verhalten verknüpft. Also geht Max ins Körbchen und legt sich hin. Unsere Lieblingstiere verfügen eben über eine sehr differenzierte Wahrnehmung des menschlichen Gegenübers und durchaus über ein reiches Gefühlsleben.

 

Ein Beispiel: die Ungerechtigkeit

 

Zum Glück wird inzwischen über Hunde und Gefühle viel geforscht. Ein Projekt der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt beispielsweise: Hunde merken, wenn sie ungerecht behandelt werden. Das heißt, bekamen sie als Belohnung mehrfach ein weniger schmackhaftes Leckerli als der andere Hund, verweigerten sie die Zusammenarbeit. Spannend ist, dass Wölfe das gleiche Verhalten an den Tag legen.

 

Zudem haben Christine Harris und Caroline Prouvost 2014 für eine Studie zu hündischer Eifersucht das Verhalten von 36 Rüden und Hündinnen untersucht. Dabei schenkten die Menschen im Beisein ihrer Hunde einer Hundeattrappe (einem Kürbiskopf) intensive Aufmerksamkeit, während sie ihre Tiere ignorierten. Das Ergebnis war eindeutig: Eifersüchtiges Verhalten wie Beißen oder Drohen, Anstupsen des Tierhalters oder das Wegschieben des „Rivalen“ erfolgten in 70 bis 80 Prozent der Fälle.

 

Eifersucht und der Sinn für Ungerechtigkeit könnten aus den ersten Lebenswochen des Wolfes oder Hundes stammen. Die eifersüchtigen Verhaltensweisen wecken die Aufmerksamkeit des Muttertieres und das eifersüchtige Jungtier wird besser versorgt. Eifersucht könnte auch Teil der Fortpflanzungsstrategie sein, um Rivalen von einem Sexualpartner fern zu halten.

 

So oder so, Hunde erkennen Ungerechtigkeit und empfinden Eifersucht. Mit diesem Wissen im Kopf, können wir alle für weniger Hund-Mensch-Missverständnisse sorgen. Gerade bei Eifersucht kann man aktiv in seiner Erziehung gegensteuern, z.B. bevor ein Baby kommt. Schafft man das nicht alleine, trainiert man mit einem Experten. Denn: Eifersucht oder auch das Verteidigen von Familienmitgliedern ist nicht „niedlich“. Statt eifersüchtige Beißangriffe zu riskieren, kann man durch Erziehung und auch durch bewusst gerechtes Tun unerwünschtes Verhalten vermeiden.

 

Gerechtigkeit: „Mensch, das ist unfair!“

von Christiane Blenski

Entspannt durch den Sommer

Abkühlung für HundeHeiße Temperaturen, blauer Himmel, herrliches Badeseewetter, was mit einem Eis in der Hand gar nicht mal so schlecht klingt. Die Menschen wissen meist, wie sie sich die Hitze im Sommer erträglicher machen. Doch was ist mit den Hunden? Hunde leiden häufig unter großer Hitze, weshalb sie ebenfalls eine Abkühlung benötigen. Für den Menschen wie den Hund bedeutet der Sommer eine herrliche Zeit. Die milden Temperaturen laden zu langen Spaziergängen ein. Doch ist der Hochsommer da, dann birgt dieser Gefahren für Hunde.

 

Entspannt durch den Sommer mit Hund kommt der Hundehalter, wenn er folgende Tipps beachtet:

 

  • Wenn es möglich ist, im Schatten bleiben, oder die tägliche Gassi-Route anpassen.
  • Spaziergänge auf Asphalt oder Straßenpflaster sollen gemieden werden, da diese im Sommer sehr heiß werden können.
  • Beste Zeit zum Gassi gehen ist früh morgens oder in den späten Abendstunden.
  • Langhaarige Vierbeiner öfters bürsten, damit das Fellkleid luftig bleibt (isoliert gegen die Hitze).
  • Bei großer Hitze braucht der Hund viel Ruhe und liegt lieber auf dem blanken Boden als im Hundekörbchen.

 

Hunde benötigen bei großer Hitze Abkühlung. Hierbei muss der Mensch ihm helfen, denn Hunde schwitzen nicht über die Haut. Während bei Menschen der Schweiß auf der Haut verdunstet und dem Körper damit Wärme entzieht, schwitzen Hunde nur über die Zunge und die Ballen der Pfoten und nicht über die Haut. Kühlung verschaffen sich Hunde darüber hinaus über das Hecheln. Im Hochsommer überhitzen Hunde leicht, weshalb sie auch niemals im geschlossenen Auto bleiben dürfen. Mit einer Abkühlung kann ihm die Hitze erträglicher gemacht werden.

 

Dazu ganz vorsichtig etwas Wasser über das Fell geben. Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Wird das Wasser mit der Hand im Fell verteilt, gelangt es bis auf die Haut, wo es dem Hund eine angenehme Kühlung verschafft. Eine Alternative sind Kühlhalsbänder oder Kühljacken von Schecker, mit denen auf einfache und unkomplizierte Weise dem Hund eine deutliche Linderung bei zu großer Hitze ermöglicht wird. Auf langen Touren im Sommer sind die Kühlprodukte von Schecker eine große Hilfe, die dem Hund die Hitze erträglicher machen.

Die BARF-Ernährung

BARF-ErnährungDie BARF-Ernährung – Dazu gehört rohes Gemüse, Obst und Fleisch. Hundefutter, welches nach der BARF-Methode hergestellt wird, ermöglicht Hundehaltern, ihren Hund entsprechend seinen Bedürfnissen zu füttern. Auf diese Weise können eventuell bestehende Unverträglichkeiten eingedämmt werden.

 

BARF stammt ursprünglich aus den USA. Ins Deutsche übersetzt könnte man sagen, dass es sich um biologisch artgerechtes rohes Futter handelt. Dennoch wird nicht ausschließlich mit rohem Fleisch gefüttert. Für den Hund wäre diese Ernährungsweise zu einseitig. Eine ausgewogene Ernährung, auch für einen Hund, beinhaltet Gemüse, Salat, Obst, rohe und fleischige Knochen, Öle, Kräuter, Nüsse, Milchprodukte und gekochtes Getreide.

 

Hundehalter sind im Vorfeld angehalten, sich gewissenhaft mit dieser Form der Ernährung für den geliebten Vierbeiner auseinanderzusetzen. Wird Fertigfutter gefüttert, muss man sich keine Gedanken um dessen Zusammensetzung machen. Bei der BARF-Ernährung allerdings liegt alles in der Hand des Hundehalters. Wer sich für die BARF-Methode entscheidet, muss über die Bedürfnisse seines Hundes genauestens Bescheid wissen.

 

Im Onlineshop von Schecker finden Sie in der BARFer’s-Corner eine reichhaltige Auswahl an Futter nach der BARF-Methode. Mit der ebenfalls bei Schecker erhältlichen Obst- oder Kräutermischung kann das Futter je nach Geschmack oder Bedarf des Vierbeiners verfeinert werden. Hunde, die richtig ernährt werden, danken es den Besitzern mit glänzendem Fell, guten Blutwerten, Vitalität und einem langen Leben.

Beliebteste Urlaubsziele mit Hund

Beliebte Urlaubsziele mit HundDie beliebtesten Urlaubsziele mit Hund befinden sich innerhalb Deutschlands, beispielsweise an der Nord- oder Ostsee. Die Nachbarländer sind ebenfalls sehr beliebt, da sie mit dem Auto relativ schnell erreichbar sind. Mit dem Hund in den Urlaub zu fahren, bedarf genauer vorheriger und sorgfältiger Überlegungen, wohin die Reise gehen soll. Flugreisen sind generell nicht empfehlenswert. Für ganz kleine Hunde ist es vielleicht noch in Ordnung, da sie mit in die Kabine dürfen.

 

Große Hunde allerdings müssen in einen Käfig in den Frachtraum, müssen also getrennt von Herrchen und Frauchen fliegen. Diese Strapazen sollte man Hunden nicht antun. Am besten eignet sich für Reisen mit Hund der eigene Pkw. Bei dieser Art der Reise können die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden. Dennoch sollte auch hier die Fahrtstrecke im Ganzen nicht zu lang sein.

 

Bei der Wahl des Urlaubsziels darf selbstverständlich auch der Hund nicht zu kurz kommen. Das heißt, am Urlaubsort sollte viel Auslauf vorhanden sein und die Möglichkeit zum Herumtollen. Städtereisen sind daher weniger empfehlenswert. Eher eine Ferienwohnung, eine hundefreundliche Pension oder Hotel auf dem Land sollte es sein. Sicherlich wird es der Hund ertragen können, auch einmal eine Sightseeingtour durch eine größere Stadt zu unternehmen. Aber täglich würde es ihm garantiert keinen Spaß machen.

 

Der Hund mag im Urlaub eigentlich alles, was er auch zuhause beim täglichen Gassi gehen liebt, und zwar Stöckchen werfen, lange Spaziergänge am Strand oder in den Bergen. Und welch Glück, Frauchen und Herrchen haben Urlaub und können sich so richtig Zeit für ihren Vierbeiner nehmen. Falls der Urlaub in Strandnähe verbracht wird und der Sonne am Mittag kaum Schatten zu finden ist, eignet sich ein spezielles Strand-Zelt für Hunde. Dieses wird im Onlineshop von Schecker angeboten. Im Onlineshop werden überdies noch weitere nützliche Dinge für den Urlaub mit Hund angeboten.

 

Zu den beliebtesten Urlaubszielen für Hunde gehören neben Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden und Dänemark. Eines der schönsten Ziele in Deutschland ist die Region am Bodensee. Mit seinen schönen Strecken ist der See wunderbar für ausgiebige Wandertouren mit Hund geeignet. Im Anschluss daran finden Wanderer mit Hund Entspannung am und im See, beispielsweise an hundefreundlichen Badestellen. Kein Wunder also, dass der Bodensee zu den beliebtesten Urlaubszielen mit Hund zählt. Weitere herrliche Urlaubsziele sind das Allgäu und auch die Nordsee.

Anti-Giftköder Training für Hunde

Anti-Giftköder TrainingMittlerweile werden an immer mehr Orten Giftköder entdeckt. Für die meisten Hundebesitzer ist diese Tatsache sehr besorgniserregend. Überall werden diese Köder vorgefunden, sogar in der Nähe von Waldwegen und in Parks. Hundehasser versetzen die Köder häufig mit giftigen Substanzen oder auch scharfen Gegenständen.

 

Hunde laufen Gefahr, sich derart zu verletzen, dass sie sogar daran sterben können. Für Hundebesitzer sind die zahlreichen Meldungen über Giftköderfunde alarmierend. Sie machen sich derart Sorgen, dass sie es kaum noch wagen, den Hund von der Leine zu lassen. Eine Lösung stellt dies jedoch nicht dar. An einen Giftköder gelangt ein Hund nämlich auch, wenn er an der Leine geführt wird.

 

Viel wichtiger erscheint es daher, Hunden bereits frühzeitig anzutrainieren, jeden Köder zu verschmähen. Dies funktioniert mittels eines Anti-Giftköder Trainings. Ein solches Training dient dem Zweck, dass der Hund einen Köder ignoriert oder diesen anzeigt. Der Hund lernt, nichts mehr vom Boden zu fressen. Auch dann nicht, wenn er außer Sichtweite des Hundebesitzers ist.

 

Das Anti-Giftköder Training gelingt in drei Schritten. Am besten führt man die Übungen auf „sicherem“ Gelände durch, wie zum Beispiel zu Hause im Garten. Der Hund soll in erster Linie lernen, nichts vom Boden zu fressen. Dazu können einfach in Abständen ein paar Leckerlis ausgelegt werden, die er nicht besonders gern mag. Denn seine Lieblings-Leckerlis soll er als Belohnung dafür erhalten, dass er die anderen nicht frisst. Nun wird noch ein Kommando benötigt, mit dem der Hund abgehalten wird, den entdeckten Leckerli nicht zu fressen. Außerdem ein weiteres Kommando, mit dem der Hund aufgefordert wird, mit dem Herrchen den Kontakt zu suchen. Als Belohnung erhält er eines seiner Lieblings-Leckerlis.

 

In einem zweiten Schritt erlernt der Hund das Fressen nur auf Kommando. Prinzipiell kann man das zuhause bei jeder Futtergabe trainieren. In der Regel fängt ein Hund immer an, etwas zu drängeln, sobald der Hundehalter sein Futter vorbereitet. Sobald er dies tut, sollte man kurz aufhören, bis sich der Hund beruhigt hat. Danach einfach wieder fortfahren. Der Napf wird dann an den gewohnten Platz gestellt und mit einem Befehl wie zum Beispiel „Nimm“ erhält der Hund die Erlaubnis, sein Futter zu fressen. Verlängert man die Wartezeit zwischen dem Bereitstellen des Futters und dem Befehl, erreicht man, dass der Hund dann frisst, wenn er es erlaubt bekommt.

 

In einem dritten Schritt wird der Hund darauf trainiert, dass wenn er etwas vom Boden aufnimmt, dieses wieder auszulassen. Es muss ihm ein klares Abbruchsignal antrainiert werden. Ein deutliches „Aus“ genügt hier häufig. Trainieren kann man dies mit einem Gegenstand, wie einem Spielzeug oder dem Kauknochen. Den Gegenstand während des Trainings aus dem Maul nehmen und dabei laut das Kommando geben. Als Belohnung erhält er natürlich ein Leckerli.

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Hunde allein zu HausKaputter Fußboden, zerbissene Box, zerkratzte Haustür – ein junger Hund brachte eine Freundin von mir in echte Schwierigkeiten.

 

Die Hündin, 9 Monate jung, hatte sich während des Sommers unproblematisch im 2-Personen-Haushalt gezeigt. Luna fügte sich in die hundeerfahrene Mutter-Tochter-Familie gut ein. Es gab für den Aussie-Mix viel zu lernen, was ruhig und konsequent mit ihr trainiert wurde.

 

Als die Ferien zu Ende gingen, startete nicht nur die Schule, sondern auch eine neue  Teilzeitarbeit. Nur zwei Stunden nachdem meine Freundin das Haus verlassen hatte, kam allerdings schon ihre Tochter zurück ? und fand einen vollkommen aufgelösten Hund vor. Luna hatte verzweifelt versucht, sich durch Haustür und Fußboden zu beißen.

 

Was sich vorher nie gezeigt hatte: Luna konnte nicht alleine bleiben. Und jetzt?

 

Ein gezieltes Training musste beginnen. Und ich kann das Ende vorwegnehmen: Es war ein Erfolg! Den Weg möchte ich kurz beschreiben, als Mutmacher für alle, die mit ihrem Hund ähnliche Problem haben. Was hat meine Freundin getan?

 

 1 Sofortmaßnahme Hundesitter: Luna blieb nicht mehr alleine, weil sie bei zwei Versuchen (beim zweiten biss und kämpfte sich Luna durch eine Transportbox!) deutlich gezeigt hatte, dass sie das nicht ertragen konnte. Für die Überschneidungen von Arbeitszeit und Schule fand sich im Bekanntenkreis ein Hundesitter.

 

2 Sofortmaßnahme Gitterbox: Luna bekam eine neue Box, eine Gitterbox an einem festen Platz, damit das Boxentraining neu aufgebaut werden konnte. Das gelang sehr schnell. Die Box war nicht das Problem.

 

1 Trainingsmaßnahme Zimmertrennung: Mit Luna wurde geübt, zeitweise auch bei Anwesenheit der Menschen in ihrer Box zu bleiben, während Mutter und Tochter sich ganz woanders im Haus aufhielten. Zudem führte meine Freundin ein Signalwort für „Sei Still!“ ein, um Lunas Fiepen und Heulen in der Box zu unterbrechen.

 

2 Trainingsmaßnahme Minute 1: Schuhe an, Jacken an, Hund in die Box und das Haus verlassen ? zuerst für 1 Minute, dann für 2 Minuten. Mutter und Tochter bauten das Alleinbleiben für Luna in bewundernswerten Mini-Schritten auf.

 

3 Trainingsmaßnahme Kamera: Als die Alleinbleib-Intervalle länger wurden, setze meine Freundin eine Kamera ein, um Luna beobachten zu können. Zudem konnte sie über ein Mikrofon Luna ihr „Sei Still!“ -Signal zurufen, wenn sie dabei war, sich beim Heulen selbst hochzuschaukeln.

 

4 „Trainingslager“ Ferien: Die Herbst- und vor allem die Weihnachtsferien wurden genutzt, um ohne zeitlichen Stress und Alltagshektik die Alleinbleibphasen weiter zu verlängern.

 

Dann war es geschafft: Luna konnte im neuen Jahr 2 Stunden alleine bleiben und nach rund 20 Minuten mit selbstmitleidigem Vor-sich-hin-Fiepen sogar schlafend zur Ruhe kommen. Zwar ist die gewünschte Maximalzeit von 4 Stunden noch nicht erreicht, doch 3 Stunden haben schon funktioniert. Die Hilfe von einem Hundesitter ist nicht mehr nötig.  Ein tolles Beispiel für geduldig-konsequentes Alleinbleib-Training ohne „das-muss-sie-jetzt-aushalten“-Ausnahmen, dafür mit Mini-Schritten, die ganz groß Mut machen, oder?

 

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Alleinbleiben aufbauen ? so hat es geklappt!

von Christiane Blenski

Die 10 beliebtesten Reiseziele mit Hund

Urlaub mit Hund: Die 10 beliebtesten Reiseziele

Urlaub mit HundUrlaub ist die schönste Zeit des Jahres – auch für Hunde. Deshalb entscheiden sich viele Hundebesitzer für ein Reiseziel, das den Vorlieben und Ansprüchen ihrer geliebten Vierbeiner entspricht. Oft fällt die Wahl auf einen Urlaub in Deutschland, doch auch Holland und der Gardasee sind beliebte Urlaubsziele.

 

Die meisten Hundefreunde zieht es an die Nord- oder Ostsee, zur Mecklenburgischen Seenplatte, nach Bayern, ins Allgäu, in den Harz oder in den Schwarzwald. Diese Urlaubsregionen bieten immerhin alles, was das Hundeherz höher schlagen lässt: viel Auslauf, massenhaft Hundestrände, tolle Naturerlebnisse und unzählige hundefreundliche Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Letzteres zu finden erweist sich allerdings oftmals als schwierig. Doch keine Sorge, auf www.hundeurlaub.de gibt es nur Unterkünfte, die auf den Urlaub mit Hund ausgerichtet sind. Hier eine Auswahl der beliebtesten Reiseziele des Jahres 2017 im Überblick:

Top Ten Reiseziele mit Hund

Hundeurlaub in Holland

Die unendlich vielen Hundestrände an der niederländischen Nordseeküste, die Hundefreundlichkeit in Amsterdam und die gut ausgebauten Rad- und Wanderwege in den Naturparks machen Holland bei Urlaubern mit Hund so beliebt. Vor allem Orte wie Texel, Zeeland oder Noordwijk werden als Hundeparadiese gefeiert.

Hundeurlaub an der Nordsee

Hundehalter lieben die Nordsee. Schließlich bietet die Region ideale Bedingungen für einen aktiven Urlaub mit Hund. Bei Ebbe stehen Wattwanderungen zum Leuchtturm Arngast oder von Amrum nach Föhr auf der Tagesordnung. Und abseits des Wattenmeeres warten Highlights wie die Greetsieler Zwillingsmühlen und das schwimmende Moor in Sehestedt darauf, entdeckt zu werden.

Hundeurlaub an der Ostsee

Die Ostsee steht bei Vierbeinern und ihren Besitzern hoch im Kurs. Kein Wunder, schließlich gibt es in kaum einer anderen deutschen Urlaubsregion so viele Hundestrände, an denen Leinenfreiheit herrscht. Natürlich ist das nicht der einzige Grund: Die Mehrheit der Fellnasen freut sich zudem darauf, die Steilküste auf Rügen entlang zu wandern und das Naturschutzgebiet Grüner Brink auf Fehmarn zu erkunden.

Hundeurlaub in Bayern

Bayern ist für viele Hundefreunde das ideale Reiseziel. Denn egal ob im Allgäu, im Chiemgau oder in Mittelfranken – in so gut wie jeder bayerischen Region können Vierbeiner idyllische Wälder und imposante Berggipfel erwandern, sich an glasklaren Seen abkühlen und in Metropolen wie München, Regensburg oder Nürnberg eine Sehenswürdigkeit nach der nächsten beschnüffeln.

Hundeurlaub im Harz

Dank der kilometerlangen Wanderwege, der kleinen, romantischen Städtchen und der einzigartigen Naturlandschaften zählt der Harz zu den favorisierten Ferienregionen unter den Urlaubern mit Hund. Neben der Jagd nach den Stempeln der Harzer Wandernadel steht für viele Hundebesitzer ein Abstecher zum Harzer Hundewald ganz oben auf dem Programm. Über das 0,5 Hektar große Areal dürfen Vierbeiner nämlich ohne Leine flitzen.

Hundeurlaub im Allgäu

Besonders beliebt bei Zwei- und Vierbeinern ist das Allgäu. Wer möchte, kann hier mit seinem Hund zum weltberühmten Schloss Neuschwanstein wandern. Oder auf eine abenteuerliche Tour durch die Breitachklamm gehen.

Hundeurlaub im Schwarzwald

Viele Wanderfreunde und ihre Hunde verbringen ihren Urlaub gerne im Schwarzwald. Kein Wunder, immerhin strömt ihnen hier der Duft frischer Bergwiesenkräuter in die Nasen und sie können Rehe, Murmeltiere und Eichhörnchen beobachten. Zu den Wanderhighlights gehören ein Ausflug über die bunten Wiesen auf dem Feldberg, eine Tour über den Vierburgenweg, ein Tag im Steinweisenpark und der Gang über die weltgrößte Erlebnis-Seilbrücke.

Hundeurlaub auf Sylt

Zu den Klassikern zählt übrigens ein Urlaub mit Hund auf Sylt. An den 15 Hundestränden und auf den vielen tollen Rad- und Wanderwegen, die durch Salzwiesen und über Dünen zu wunderschönen Kliffen führen, kommt bestimmt keine Langweile auf.

Hundeurlaub am Gardasee

Wer hätte das gedacht: Der größte See Italiens ist gleichzeitig der hundefreundlichste des Landes. Kein Wunder, dass sich immer mehr Tierfreunde für einen Urlaub am Gardasee entscheiden. Neben den 5 Hundestränden ist es vor allem die beeindruckende Kulisse, bestehend aus Weinbergen, romantischen Kleinstädten und Ruinen römischer Villen, die Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen in ihren Bann zieht.

Hundeurlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte, auch bekannt als das Land der 1.000 Seen, ist neben der Nord- und Ostsee ein weiteres beliebtes Reiseziel für einen Badeurlaub mit Hund in Deutschland. Denn an vielen Seen können Vierbeiner unbeschwert planschen und ihre Spielzeuge aus dem Wasser fischen. Natürlich hat die Mecklenburgische Seenplatte noch mehr zu bieten: Ein Besuch der Baumriesen im Ivenacker Tiergarten und eine Wandertour durch den Müritz-Nationalpark sind nur zwei der unzähligen Urlaubshighlights der Region.

Jetzt schon urlaubsreif? Auf https://www.hundeurlaub.de/last-minute gibt es tolle Last-Minute-Angebote.

Hunde & Gefühle – Teil 1 Mimik bei Hunden

Mimik bei HundenWachgerüttelt hat uns Jean Donaldson 1996 mit ihrem Buch „Hunde sind anders“. Ihre Botschaft war, dass wir alle im Sinne eines missverständnisfreien Miteinanders endlich tierische Verhaltensweisen nicht vermenschlichen sollten. Dazu gehörte Donaldson’s Ansatz: Der Hund ist ein Tier mit nur einfachen Denkweisen und Basis-Gefühlen – ohne schlechtes Gewissen, ohne Sinn für richtig und falsch, ohne Verständnis für unser zähnezeigendes Lächeln.

 

Das stimmt heute nicht mehr so ganz. Denn: Inzwischen gibt es einen Zweig in der Verhaltensforschung, der hündische Verhaltensweisen in Bezug auf Gefühle untersucht. Damit beschäftigt sich Dorit Feddersen-Petersen, Verhaltensforscherin am Kieler Institut für Haustierkunde, ebenso wie Harvard-Anthroplogin Juliane Kaminski. Sie sagt: „Der Hund kann Dinge, von denen man lange geglaubt hat, dass nur Menschen sie beherrschen. Kein Lebewesen versteht es so gut wie der Hund, Mimik und Gestik des Menschen zu lesen.“

 

Schaut man auf die verschiedenen Erkenntnisse der Forscher, belegen ihre Ergebnisse, was wir Hundebesitzer längst gespürt und erlebt haben: Unsere Lieblingstiere haben eine sehr differenzierte Wahrnehmung ihres Gegenübers und durchaus differenzierte Gefühle.

 

Ein Beispiel: das Lächeln

 

Obwohl das Zähnezeigen unter Hunden eine Drohgebärde ist, haben die Hunde erkannt, dass wir Zweibeiner unsere Zähne in bester Absicht zeigen – eben für den Ausdruck eines positiven Gefühls. Diese Mimik-Variante haben Hunde inzwischen sogar in ihr Verhaltensrepertoire übernommen. Feddersen-Petersen beschreibt es so: „Der Hund zieht die Oberlippe mehrfach hoch, dass Schneide- und Eckzähne zu sehen sind, zugleich werden die Mundwinkel leicht angehoben.“

 

Nicht jeder Hund und nicht alle Rassen zeigen ein Lächeln deutlich, doch es ist unbestritten: Hunde verstehen es richtig und sie können das Lächeln selbst korrekt einsetzen, wenn sie mit einem Menschen zusammen sind und sich freuen.

 

Eine weitere Studie des „Clever Dog Lab“ der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat 2015 ergeben, dass Hunde offenbar noch genauer in Menschengesichtern lesen können. Bei wissenschaftlichen Tests haben die Hunde auf Fotos von Gesichtern erkannt, dass ein lachender Mund dasselbe bedeutet wie lachende Augen oder ein wütender Mund das gleiche wie wütende Augen.

 

Von je her sind Hunde, wie Wölfe auch, hochsoziale Wesen. Und da wir Menschen die wichtigsten Bezugspartner für sie geworden sind, haben sich unsere vierbeinigen Freunde zu echten Menschenexperten entwickelt. Das ist die beste Motivation, um ihr Verhalten ebenfalls besser kennenzulernen, um es wirklich missverständnisfrei zu verstehen.

 

Mimik: „Da kann Ihr Hund nur lächeln…“

von Christiane Blenski

Ortung von entlaufenen Hunden mit GPS

Ortung von HundenDie Technik macht auch vor Hundehaltern nicht halt. Und einige der technischen Neuerungen machen durchaus Sinn. Es handelt sich hierbei um sogenannte Überwachungstechnik für den Hund. Läuft ein Hund weg, kann er via GPS-Tracking oder Peilsender leichter und schneller gefunden werden. Die beiden Geräte werden am Hundehalsband befestigt. Die Funktionsweisen sind jedoch völlig verschieden.

 

GPS-Tracker sind größer als Peilsender. Für sehr kleine Hunderassen eignen sich daher auch Modelle für Katzen, da diese nicht nur kleiner, sondern auch leichter sind. Der Nachteil ist der, dass die Batterie natürlich nicht so lange hält. GPS-Tracking funktioniert über eine Smartphone-App, mit der sich ein Hund orten oder besser gesagt, auf einer Karte verfolgen lässt. Den Standort des Hundes via GPS anzeigen zu lassen, ist sehr komfortabel. Auch ein Livetracking ist möglich.

 

Den GPS-Trackern gegenüber stehen Peilsender für Hunde. Peilsender sind viel kleiner und leichter und eignen sich daher besonders für kleine Hunderassen. Nachteil ist sicherlich, dass die Ortung mittels Peilsender mit mehr Aufwand verbunden ist. Wer sich für die Ortung mit Peilsender entscheidet, erhält ein Gerät, mit dem man durch LEDs und Pieptönen erfährt, wie nah man am Hund ist. Je näher man sich dem Hund nähert, desto stärker wird das Signal. Die Ortung mit Peilsender erfordert ein wenig Übung. Doch hat man sich ein wenig damit beschäftigt, wird man ebenfalls auf schnelle Art und Weise den entlaufenen Hund aufspüren können. Ein großer Vorteil ist lange Batteriezeit. Die Batterie muss nur alle paar Monate im Peilsender gewechselt werden, was eine Erleichterung gegenüber den bis zu 5 Tagen bei der GPS-Variante gegeben ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Reichweite auf etwa 100 bis 200 Meter begrenzt ist.