Hilfe, mein Hund lässt sich nicht bürsten!

Fellpflege beim HundTipp: ?Frisier-Tisch?

Ihr eher langhaariger Vierbeiner sammelt auf Spaziergängen Kletten und braucht Fellpflege als Schutz vor Verfilzungen. Doch kommen Sie mit der Bürste in der Hand auf ihn zu, flippt Ihr Hund aus. Was tun? Wichtig: Drängen Sie Ihren Hund nicht in die Ecke. Dann ist ihm die Angstreaktion „Flucht“ genommen und es bleibt ihm nur noch „Angriff“. Riskieren Sie keinen Biss!

 

Unser Tipp: Entspannen Sie die ganze Situation. Heben Sie Ihren Hund zum Beispiel auf einen Tisch. Dort wird er, wie beim Tierarzt auch, eher stillhalten und Sie kommen gut von allen Seiten an ihn heran. Der große Vorteil bei diesem Positionswechsel ist, Sie müssen sich nicht über den Hund beugen. In der Körpersprache des Hundes ist das Überbeugen eine bedrohliche Geste, die einen verängstigen Hund nur weiter aufregt.

 

Nun füttert eine Person den Hund mit etwas Gutem, um das Stehen auf dem Tisch positiv zu verknüpfen. Die andere Person beginnt, den Hund vorsichtig zu bürsten. Üben Sie das zuerst kurz. Setzen Sie das Training Tag für Tag weiter fort – bis sich Ihr Hund auf die „leckere“ Fellpflege freut!

Schwimmregeln für Hunde

Schwimmregeln für HundeSchwimmregeln gelten nicht nur für den Menschen. Auch für den Hund gibt es einige davon. Jeder Hundehalter kennt die Situation: Kaum sieht der Hund Wasser, ist er auch schon drin. Für einen Hund gibt es bei hochsommerlichen Temperaturen nichts Schöneres, als sich im kühlen Nass abzukühlen. Nicht jeder Hund springt gleich ins Wasser und schwimmt davon. Es gibt auch solche Vierbeiner, denen es genügt, nur die Pfoten ins kühle Nass zu strecken und etwas im seichten Wasser rumzutollen.

 

Doch zurück zu den Schwimmregeln für Hunde. Vor dem Schwimmen kein Futter mehr, und zwar ab ungefähr zwei Stunden vor dem Schwimmen. Bewegung in Verbindung mit einem vollen Magen kann zu einer Magendrehung führen. Herz-Kreislauf-Probleme können ältere Hunde bekommen. Hundebesitzer sind angehalten, auf Glasscherben am Ufer oder knapp unter der Wasseroberfläche zu achten. Hunde dürfen natürlich nur dort ins Wasser, wo es ausdrücklich für Hunde erlaubt ist. Eventuell gibt es einen extra ausgewiesenen Hundestrand. Darüber sollte man sich vorab informieren.

 

Tollt der Hund im Wasser herum, spielt und ist ständig in Bewegung, sollte auf ausreichend Pausen geachtet werden. Schwimmt der Hund weit hinaus und muss eine größere Strecke ohne Bodenkontakt zurücklegen, dann ist immer Vorsicht geboten. Denn auch beim fittesten Hund kann die Kondition schwächeln. Das Werfen von Spielzeug ins Wasser macht Hund und Halter viel Spaß. Trotzdem sollte dies vorab mit anderen Hundebesitzern abgesprochen werden, die sich in unmittelbarer Nähe aufhalten. Fremde Hunde könnten das Spielzeug als Beute ansehen und es kann zu Auseinandersetzungen zwischen den Hunden kommen.

 

Darüber hinaus ist der Hundebesitzer angehalten, auf die Strömung im Wasser zu achten. Auch bei Flüssen und Bächen gibt es starke Strömungen unter Wasser, denen ein Hund nicht immer standhalten kann. Vorsicht gilt in Gewässern mit Algenteppichen und Seerosen. Algen sollte der Hund nicht fressen, da sie toxisch sein könnten. Seerosen sind gefährlich, weil sich der Hund schnell darin verfangen kann. Beim Einhalten der Schwimmregeln für Hunde ist viel Spaß gemeinsam mit dem Hund am und im Wasser gewährleistet.

 

Wer sicher gehen möchte, sollte dem Hund eine Rettungs-Schwimmweste anziehen. Diese schützt ihn optimal sogar vor dem Auskühlen. Mit einem praktischen Bergegriff versehen, ist es leicht, den Hund im Notfall aus dem Wasser zu helfen. Diese Schwimmwesten für den Hund werden im Onlineshop von Schecker angeboten. Sie sorgen für noch mehr Sicherheit beim Schwimmen oder auch beim Apportieren.

Hunde & Gefühle Teil 2 – Gerechtigkeit

Hunde & Gefühle - Gerechtigkeit„Das versteht dein Hund doch gar nicht“, ist ein Satz, der oft fällt, wenn Besitzer viel mit ihren Tieren plaudern. Aber, oh Wunder, Hunde verstehen mehr als gedacht. Als absolute Kenner ihrer Menschen haben sie Sätze wie: „Jetzt sei so lieb, Max, leg dich bitte da hinten brav in dein Körbchen und schlaf!“ durch den Klang der Stimme, durch wiederkehrende Situationen und die menschliche Gestik längst mit einem bestimmten Verhalten verknüpft. Also geht Max ins Körbchen und legt sich hin. Unsere Lieblingstiere verfügen eben über eine sehr differenzierte Wahrnehmung des menschlichen Gegenübers und durchaus über ein reiches Gefühlsleben.

 

Ein Beispiel: die Ungerechtigkeit

 

Zum Glück wird inzwischen über Hunde und Gefühle viel geforscht. Ein Projekt der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt beispielsweise: Hunde merken, wenn sie ungerecht behandelt werden. Das heißt, bekamen sie als Belohnung mehrfach ein weniger schmackhaftes Leckerli als der andere Hund, verweigerten sie die Zusammenarbeit. Spannend ist, dass Wölfe das gleiche Verhalten an den Tag legen.

 

Zudem haben Christine Harris und Caroline Prouvost 2014 für eine Studie zu hündischer Eifersucht das Verhalten von 36 Rüden und Hündinnen untersucht. Dabei schenkten die Menschen im Beisein ihrer Hunde einer Hundeattrappe (einem Kürbiskopf) intensive Aufmerksamkeit, während sie ihre Tiere ignorierten. Das Ergebnis war eindeutig: Eifersüchtiges Verhalten wie Beißen oder Drohen, Anstupsen des Tierhalters oder das Wegschieben des „Rivalen“ erfolgten in 70 bis 80 Prozent der Fälle.

 

Eifersucht und der Sinn für Ungerechtigkeit könnten aus den ersten Lebenswochen des Wolfes oder Hundes stammen. Die eifersüchtigen Verhaltensweisen wecken die Aufmerksamkeit des Muttertieres und das eifersüchtige Jungtier wird besser versorgt. Eifersucht könnte auch Teil der Fortpflanzungsstrategie sein, um Rivalen von einem Sexualpartner fern zu halten.

 

So oder so, Hunde erkennen Ungerechtigkeit und empfinden Eifersucht. Mit diesem Wissen im Kopf, können wir alle für weniger Hund-Mensch-Missverständnisse sorgen. Gerade bei Eifersucht kann man aktiv in seiner Erziehung gegensteuern, z.B. bevor ein Baby kommt. Schafft man das nicht alleine, trainiert man mit einem Experten. Denn: Eifersucht oder auch das Verteidigen von Familienmitgliedern ist nicht „niedlich“. Statt eifersüchtige Beißangriffe zu riskieren, kann man durch Erziehung und auch durch bewusst gerechtes Tun unerwünschtes Verhalten vermeiden.

 

Gerechtigkeit: „Mensch, das ist unfair!“

von Christiane Blenski

Entspannt durch den Sommer

Abkühlung für HundeHeiße Temperaturen, blauer Himmel, herrliches Badeseewetter, was mit einem Eis in der Hand gar nicht mal so schlecht klingt. Die Menschen wissen meist, wie sie sich die Hitze im Sommer erträglicher machen. Doch was ist mit den Hunden? Hunde leiden häufig unter großer Hitze, weshalb sie ebenfalls eine Abkühlung benötigen. Für den Menschen wie den Hund bedeutet der Sommer eine herrliche Zeit. Die milden Temperaturen laden zu langen Spaziergängen ein. Doch ist der Hochsommer da, dann birgt dieser Gefahren für Hunde.

 

Entspannt durch den Sommer mit Hund kommt der Hundehalter, wenn er folgende Tipps beachtet:

 

  • Wenn es möglich ist, im Schatten bleiben, oder die tägliche Gassi-Route anpassen.
  • Spaziergänge auf Asphalt oder Straßenpflaster sollen gemieden werden, da diese im Sommer sehr heiß werden können.
  • Beste Zeit zum Gassi gehen ist früh morgens oder in den späten Abendstunden.
  • Langhaarige Vierbeiner öfters bürsten, damit das Fellkleid luftig bleibt (isoliert gegen die Hitze).
  • Bei großer Hitze braucht der Hund viel Ruhe und liegt lieber auf dem blanken Boden als im Hundekörbchen.

 

Hunde benötigen bei großer Hitze Abkühlung. Hierbei muss der Mensch ihm helfen, denn Hunde schwitzen nicht über die Haut. Während bei Menschen der Schweiß auf der Haut verdunstet und dem Körper damit Wärme entzieht, schwitzen Hunde nur über die Zunge und die Ballen der Pfoten und nicht über die Haut. Kühlung verschaffen sich Hunde darüber hinaus über das Hecheln. Im Hochsommer überhitzen Hunde leicht, weshalb sie auch niemals im geschlossenen Auto bleiben dürfen. Mit einer Abkühlung kann ihm die Hitze erträglicher gemacht werden.

 

Dazu ganz vorsichtig etwas Wasser über das Fell geben. Das Wasser sollte nicht zu kalt sein. Wird das Wasser mit der Hand im Fell verteilt, gelangt es bis auf die Haut, wo es dem Hund eine angenehme Kühlung verschafft. Eine Alternative sind Kühlhalsbänder oder Kühljacken von Schecker, mit denen auf einfache und unkomplizierte Weise dem Hund eine deutliche Linderung bei zu großer Hitze ermöglicht wird. Auf langen Touren im Sommer sind die Kühlprodukte von Schecker eine große Hilfe, die dem Hund die Hitze erträglicher machen.

Die BARF-Ernährung

BARF-ErnährungDie BARF-Ernährung – Dazu gehört rohes Gemüse, Obst und Fleisch. Hundefutter, welches nach der BARF-Methode hergestellt wird, ermöglicht Hundehaltern, ihren Hund entsprechend seinen Bedürfnissen zu füttern. Auf diese Weise können eventuell bestehende Unverträglichkeiten eingedämmt werden.

 

BARF stammt ursprünglich aus den USA. Ins Deutsche übersetzt könnte man sagen, dass es sich um biologisch artgerechtes rohes Futter handelt. Dennoch wird nicht ausschließlich mit rohem Fleisch gefüttert. Für den Hund wäre diese Ernährungsweise zu einseitig. Eine ausgewogene Ernährung, auch für einen Hund, beinhaltet Gemüse, Salat, Obst, rohe und fleischige Knochen, Öle, Kräuter, Nüsse, Milchprodukte und gekochtes Getreide.

 

Hundehalter sind im Vorfeld angehalten, sich gewissenhaft mit dieser Form der Ernährung für den geliebten Vierbeiner auseinanderzusetzen. Wird Fertigfutter gefüttert, muss man sich keine Gedanken um dessen Zusammensetzung machen. Bei der BARF-Ernährung allerdings liegt alles in der Hand des Hundehalters. Wer sich für die BARF-Methode entscheidet, muss über die Bedürfnisse seines Hundes genauestens Bescheid wissen.

 

Im Onlineshop von Schecker finden Sie in der BARFer’s-Corner eine reichhaltige Auswahl an Futter nach der BARF-Methode. Mit der ebenfalls bei Schecker erhältlichen Obst- oder Kräutermischung kann das Futter je nach Geschmack oder Bedarf des Vierbeiners verfeinert werden. Hunde, die richtig ernährt werden, danken es den Besitzern mit glänzendem Fell, guten Blutwerten, Vitalität und einem langen Leben.

Beliebteste Urlaubsziele mit Hund

Beliebte Urlaubsziele mit HundDie beliebtesten Urlaubsziele mit Hund befinden sich innerhalb Deutschlands, beispielsweise an der Nord- oder Ostsee. Die Nachbarländer sind ebenfalls sehr beliebt, da sie mit dem Auto relativ schnell erreichbar sind. Mit dem Hund in den Urlaub zu fahren, bedarf genauer vorheriger und sorgfältiger Überlegungen, wohin die Reise gehen soll. Flugreisen sind generell nicht empfehlenswert. Für ganz kleine Hunde ist es vielleicht noch in Ordnung, da sie mit in die Kabine dürfen.

 

Große Hunde allerdings müssen in einen Käfig in den Frachtraum, müssen also getrennt von Herrchen und Frauchen fliegen. Diese Strapazen sollte man Hunden nicht antun. Am besten eignet sich für Reisen mit Hund der eigene Pkw. Bei dieser Art der Reise können die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt werden. Dennoch sollte auch hier die Fahrtstrecke im Ganzen nicht zu lang sein.

 

Bei der Wahl des Urlaubsziels darf selbstverständlich auch der Hund nicht zu kurz kommen. Das heißt, am Urlaubsort sollte viel Auslauf vorhanden sein und die Möglichkeit zum Herumtollen. Städtereisen sind daher weniger empfehlenswert. Eher eine Ferienwohnung, eine hundefreundliche Pension oder Hotel auf dem Land sollte es sein. Sicherlich wird es der Hund ertragen können, auch einmal eine Sightseeingtour durch eine größere Stadt zu unternehmen. Aber täglich würde es ihm garantiert keinen Spaß machen.

 

Der Hund mag im Urlaub eigentlich alles, was er auch zuhause beim täglichen Gassi gehen liebt, und zwar Stöckchen werfen, lange Spaziergänge am Strand oder in den Bergen. Und welch Glück, Frauchen und Herrchen haben Urlaub und können sich so richtig Zeit für ihren Vierbeiner nehmen. Falls der Urlaub in Strandnähe verbracht wird und der Sonne am Mittag kaum Schatten zu finden ist, eignet sich ein spezielles Strand-Zelt für Hunde. Dieses wird im Onlineshop von Schecker angeboten. Im Onlineshop werden überdies noch weitere nützliche Dinge für den Urlaub mit Hund angeboten.

 

Zu den beliebtesten Urlaubszielen für Hunde gehören neben Deutschland, Österreich, Schweiz, Tschechien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden und Dänemark. Eines der schönsten Ziele in Deutschland ist die Region am Bodensee. Mit seinen schönen Strecken ist der See wunderbar für ausgiebige Wandertouren mit Hund geeignet. Im Anschluss daran finden Wanderer mit Hund Entspannung am und im See, beispielsweise an hundefreundlichen Badestellen. Kein Wunder also, dass der Bodensee zu den beliebtesten Urlaubszielen mit Hund zählt. Weitere herrliche Urlaubsziele sind das Allgäu und auch die Nordsee.

Anti-Giftköder Training für Hunde

Anti-Giftköder TrainingMittlerweile werden an immer mehr Orten Giftköder entdeckt. Für die meisten Hundebesitzer ist diese Tatsache sehr besorgniserregend. Überall werden diese Köder vorgefunden, sogar in der Nähe von Waldwegen und in Parks. Hundehasser versetzen die Köder häufig mit giftigen Substanzen oder auch scharfen Gegenständen.

 

Hunde laufen Gefahr, sich derart zu verletzen, dass sie sogar daran sterben können. Für Hundebesitzer sind die zahlreichen Meldungen über Giftköderfunde alarmierend. Sie machen sich derart Sorgen, dass sie es kaum noch wagen, den Hund von der Leine zu lassen. Eine Lösung stellt dies jedoch nicht dar. An einen Giftköder gelangt ein Hund nämlich auch, wenn er an der Leine geführt wird.

 

Viel wichtiger erscheint es daher, Hunden bereits frühzeitig anzutrainieren, jeden Köder zu verschmähen. Dies funktioniert mittels eines Anti-Giftköder Trainings. Ein solches Training dient dem Zweck, dass der Hund einen Köder ignoriert oder diesen anzeigt. Der Hund lernt, nichts mehr vom Boden zu fressen. Auch dann nicht, wenn er außer Sichtweite des Hundebesitzers ist.

 

Das Anti-Giftköder Training gelingt in drei Schritten. Am besten führt man die Übungen auf „sicherem“ Gelände durch, wie zum Beispiel zu Hause im Garten. Der Hund soll in erster Linie lernen, nichts vom Boden zu fressen. Dazu können einfach in Abständen ein paar Leckerlis ausgelegt werden, die er nicht besonders gern mag. Denn seine Lieblings-Leckerlis soll er als Belohnung dafür erhalten, dass er die anderen nicht frisst. Nun wird noch ein Kommando benötigt, mit dem der Hund abgehalten wird, den entdeckten Leckerli nicht zu fressen. Außerdem ein weiteres Kommando, mit dem der Hund aufgefordert wird, mit dem Herrchen den Kontakt zu suchen. Als Belohnung erhält er eines seiner Lieblings-Leckerlis.

 

In einem zweiten Schritt erlernt der Hund das Fressen nur auf Kommando. Prinzipiell kann man das zuhause bei jeder Futtergabe trainieren. In der Regel fängt ein Hund immer an, etwas zu drängeln, sobald der Hundehalter sein Futter vorbereitet. Sobald er dies tut, sollte man kurz aufhören, bis sich der Hund beruhigt hat. Danach einfach wieder fortfahren. Der Napf wird dann an den gewohnten Platz gestellt und mit einem Befehl wie zum Beispiel „Nimm“ erhält der Hund die Erlaubnis, sein Futter zu fressen. Verlängert man die Wartezeit zwischen dem Bereitstellen des Futters und dem Befehl, erreicht man, dass der Hund dann frisst, wenn er es erlaubt bekommt.

 

In einem dritten Schritt wird der Hund darauf trainiert, dass wenn er etwas vom Boden aufnimmt, dieses wieder auszulassen. Es muss ihm ein klares Abbruchsignal antrainiert werden. Ein deutliches „Aus“ genügt hier häufig. Trainieren kann man dies mit einem Gegenstand, wie einem Spielzeug oder dem Kauknochen. Den Gegenstand während des Trainings aus dem Maul nehmen und dabei laut das Kommando geben. Als Belohnung erhält er natürlich ein Leckerli.

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Hunde allein zu HausKaputter Fußboden, zerbissene Box, zerkratzte Haustür – ein junger Hund brachte eine Freundin von mir in echte Schwierigkeiten.

 

Die Hündin, 9 Monate jung, hatte sich während des Sommers unproblematisch im 2-Personen-Haushalt gezeigt. Luna fügte sich in die hundeerfahrene Mutter-Tochter-Familie gut ein. Es gab für den Aussie-Mix viel zu lernen, was ruhig und konsequent mit ihr trainiert wurde.

 

Als die Ferien zu Ende gingen, startete nicht nur die Schule, sondern auch eine neue  Teilzeitarbeit. Nur zwei Stunden nachdem meine Freundin das Haus verlassen hatte, kam allerdings schon ihre Tochter zurück ? und fand einen vollkommen aufgelösten Hund vor. Luna hatte verzweifelt versucht, sich durch Haustür und Fußboden zu beißen.

 

Was sich vorher nie gezeigt hatte: Luna konnte nicht alleine bleiben. Und jetzt?

 

Ein gezieltes Training musste beginnen. Und ich kann das Ende vorwegnehmen: Es war ein Erfolg! Den Weg möchte ich kurz beschreiben, als Mutmacher für alle, die mit ihrem Hund ähnliche Problem haben. Was hat meine Freundin getan?

 

 1 Sofortmaßnahme Hundesitter: Luna blieb nicht mehr alleine, weil sie bei zwei Versuchen (beim zweiten biss und kämpfte sich Luna durch eine Transportbox!) deutlich gezeigt hatte, dass sie das nicht ertragen konnte. Für die Überschneidungen von Arbeitszeit und Schule fand sich im Bekanntenkreis ein Hundesitter.

 

2 Sofortmaßnahme Gitterbox: Luna bekam eine neue Box, eine Gitterbox an einem festen Platz, damit das Boxentraining neu aufgebaut werden konnte. Das gelang sehr schnell. Die Box war nicht das Problem.

 

1 Trainingsmaßnahme Zimmertrennung: Mit Luna wurde geübt, zeitweise auch bei Anwesenheit der Menschen in ihrer Box zu bleiben, während Mutter und Tochter sich ganz woanders im Haus aufhielten. Zudem führte meine Freundin ein Signalwort für „Sei Still!“ ein, um Lunas Fiepen und Heulen in der Box zu unterbrechen.

 

2 Trainingsmaßnahme Minute 1: Schuhe an, Jacken an, Hund in die Box und das Haus verlassen ? zuerst für 1 Minute, dann für 2 Minuten. Mutter und Tochter bauten das Alleinbleiben für Luna in bewundernswerten Mini-Schritten auf.

 

3 Trainingsmaßnahme Kamera: Als die Alleinbleib-Intervalle länger wurden, setze meine Freundin eine Kamera ein, um Luna beobachten zu können. Zudem konnte sie über ein Mikrofon Luna ihr „Sei Still!“ -Signal zurufen, wenn sie dabei war, sich beim Heulen selbst hochzuschaukeln.

 

4 „Trainingslager“ Ferien: Die Herbst- und vor allem die Weihnachtsferien wurden genutzt, um ohne zeitlichen Stress und Alltagshektik die Alleinbleibphasen weiter zu verlängern.

 

Dann war es geschafft: Luna konnte im neuen Jahr 2 Stunden alleine bleiben und nach rund 20 Minuten mit selbstmitleidigem Vor-sich-hin-Fiepen sogar schlafend zur Ruhe kommen. Zwar ist die gewünschte Maximalzeit von 4 Stunden noch nicht erreicht, doch 3 Stunden haben schon funktioniert. Die Hilfe von einem Hundesitter ist nicht mehr nötig.  Ein tolles Beispiel für geduldig-konsequentes Alleinbleib-Training ohne „das-muss-sie-jetzt-aushalten“-Ausnahmen, dafür mit Mini-Schritten, die ganz groß Mut machen, oder?

 

„Keiner da? Ich flipp aus!“

Alleinbleiben aufbauen ? so hat es geklappt!

von Christiane Blenski

Die 10 beliebtesten Reiseziele mit Hund

Urlaub mit Hund: Die 10 beliebtesten Reiseziele

Urlaub mit HundUrlaub ist die schönste Zeit des Jahres – auch für Hunde. Deshalb entscheiden sich viele Hundebesitzer für ein Reiseziel, das den Vorlieben und Ansprüchen ihrer geliebten Vierbeiner entspricht. Oft fällt die Wahl auf einen Urlaub in Deutschland, doch auch Holland und der Gardasee sind beliebte Urlaubsziele.

 

Die meisten Hundefreunde zieht es an die Nord- oder Ostsee, zur Mecklenburgischen Seenplatte, nach Bayern, ins Allgäu, in den Harz oder in den Schwarzwald. Diese Urlaubsregionen bieten immerhin alles, was das Hundeherz höher schlagen lässt: viel Auslauf, massenhaft Hundestrände, tolle Naturerlebnisse und unzählige hundefreundliche Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Letzteres zu finden erweist sich allerdings oftmals als schwierig. Doch keine Sorge, auf www.hundeurlaub.de gibt es nur Unterkünfte, die auf den Urlaub mit Hund ausgerichtet sind. Hier eine Auswahl der beliebtesten Reiseziele des Jahres 2017 im Überblick:

Top Ten Reiseziele mit Hund

Hundeurlaub in Holland

Die unendlich vielen Hundestrände an der niederländischen Nordseeküste, die Hundefreundlichkeit in Amsterdam und die gut ausgebauten Rad- und Wanderwege in den Naturparks machen Holland bei Urlaubern mit Hund so beliebt. Vor allem Orte wie Texel, Zeeland oder Noordwijk werden als Hundeparadiese gefeiert.

Hundeurlaub an der Nordsee

Hundehalter lieben die Nordsee. Schließlich bietet die Region ideale Bedingungen für einen aktiven Urlaub mit Hund. Bei Ebbe stehen Wattwanderungen zum Leuchtturm Arngast oder von Amrum nach Föhr auf der Tagesordnung. Und abseits des Wattenmeeres warten Highlights wie die Greetsieler Zwillingsmühlen und das schwimmende Moor in Sehestedt darauf, entdeckt zu werden.

Hundeurlaub an der Ostsee

Die Ostsee steht bei Vierbeinern und ihren Besitzern hoch im Kurs. Kein Wunder, schließlich gibt es in kaum einer anderen deutschen Urlaubsregion so viele Hundestrände, an denen Leinenfreiheit herrscht. Natürlich ist das nicht der einzige Grund: Die Mehrheit der Fellnasen freut sich zudem darauf, die Steilküste auf Rügen entlang zu wandern und das Naturschutzgebiet Grüner Brink auf Fehmarn zu erkunden.

Hundeurlaub in Bayern

Bayern ist für viele Hundefreunde das ideale Reiseziel. Denn egal ob im Allgäu, im Chiemgau oder in Mittelfranken – in so gut wie jeder bayerischen Region können Vierbeiner idyllische Wälder und imposante Berggipfel erwandern, sich an glasklaren Seen abkühlen und in Metropolen wie München, Regensburg oder Nürnberg eine Sehenswürdigkeit nach der nächsten beschnüffeln.

Hundeurlaub im Harz

Dank der kilometerlangen Wanderwege, der kleinen, romantischen Städtchen und der einzigartigen Naturlandschaften zählt der Harz zu den favorisierten Ferienregionen unter den Urlaubern mit Hund. Neben der Jagd nach den Stempeln der Harzer Wandernadel steht für viele Hundebesitzer ein Abstecher zum Harzer Hundewald ganz oben auf dem Programm. Über das 0,5 Hektar große Areal dürfen Vierbeiner nämlich ohne Leine flitzen.

Hundeurlaub im Allgäu

Besonders beliebt bei Zwei- und Vierbeinern ist das Allgäu. Wer möchte, kann hier mit seinem Hund zum weltberühmten Schloss Neuschwanstein wandern. Oder auf eine abenteuerliche Tour durch die Breitachklamm gehen.

Hundeurlaub im Schwarzwald

Viele Wanderfreunde und ihre Hunde verbringen ihren Urlaub gerne im Schwarzwald. Kein Wunder, immerhin strömt ihnen hier der Duft frischer Bergwiesenkräuter in die Nasen und sie können Rehe, Murmeltiere und Eichhörnchen beobachten. Zu den Wanderhighlights gehören ein Ausflug über die bunten Wiesen auf dem Feldberg, eine Tour über den Vierburgenweg, ein Tag im Steinweisenpark und der Gang über die weltgrößte Erlebnis-Seilbrücke.

Hundeurlaub auf Sylt

Zu den Klassikern zählt übrigens ein Urlaub mit Hund auf Sylt. An den 15 Hundestränden und auf den vielen tollen Rad- und Wanderwegen, die durch Salzwiesen und über Dünen zu wunderschönen Kliffen führen, kommt bestimmt keine Langweile auf.

Hundeurlaub am Gardasee

Wer hätte das gedacht: Der größte See Italiens ist gleichzeitig der hundefreundlichste des Landes. Kein Wunder, dass sich immer mehr Tierfreunde für einen Urlaub am Gardasee entscheiden. Neben den 5 Hundestränden ist es vor allem die beeindruckende Kulisse, bestehend aus Weinbergen, romantischen Kleinstädten und Ruinen römischer Villen, die Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen in ihren Bann zieht.

Hundeurlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte, auch bekannt als das Land der 1.000 Seen, ist neben der Nord- und Ostsee ein weiteres beliebtes Reiseziel für einen Badeurlaub mit Hund in Deutschland. Denn an vielen Seen können Vierbeiner unbeschwert planschen und ihre Spielzeuge aus dem Wasser fischen. Natürlich hat die Mecklenburgische Seenplatte noch mehr zu bieten: Ein Besuch der Baumriesen im Ivenacker Tiergarten und eine Wandertour durch den Müritz-Nationalpark sind nur zwei der unzähligen Urlaubshighlights der Region.

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Hunde & Gefühle – Teil 1 Mimik bei Hunden

Mimik bei HundenWachgerüttelt hat uns Jean Donaldson 1996 mit ihrem Buch „Hunde sind anders“. Ihre Botschaft war, dass wir alle im Sinne eines missverständnisfreien Miteinanders endlich tierische Verhaltensweisen nicht vermenschlichen sollten. Dazu gehörte Donaldson’s Ansatz: Der Hund ist ein Tier mit nur einfachen Denkweisen und Basis-Gefühlen – ohne schlechtes Gewissen, ohne Sinn für richtig und falsch, ohne Verständnis für unser zähnezeigendes Lächeln.

 

Das stimmt heute nicht mehr so ganz. Denn: Inzwischen gibt es einen Zweig in der Verhaltensforschung, der hündische Verhaltensweisen in Bezug auf Gefühle untersucht. Damit beschäftigt sich Dorit Feddersen-Petersen, Verhaltensforscherin am Kieler Institut für Haustierkunde, ebenso wie Harvard-Anthroplogin Juliane Kaminski. Sie sagt: „Der Hund kann Dinge, von denen man lange geglaubt hat, dass nur Menschen sie beherrschen. Kein Lebewesen versteht es so gut wie der Hund, Mimik und Gestik des Menschen zu lesen.“

 

Schaut man auf die verschiedenen Erkenntnisse der Forscher, belegen ihre Ergebnisse, was wir Hundebesitzer längst gespürt und erlebt haben: Unsere Lieblingstiere haben eine sehr differenzierte Wahrnehmung ihres Gegenübers und durchaus differenzierte Gefühle.

 

Ein Beispiel: das Lächeln

 

Obwohl das Zähnezeigen unter Hunden eine Drohgebärde ist, haben die Hunde erkannt, dass wir Zweibeiner unsere Zähne in bester Absicht zeigen – eben für den Ausdruck eines positiven Gefühls. Diese Mimik-Variante haben Hunde inzwischen sogar in ihr Verhaltensrepertoire übernommen. Feddersen-Petersen beschreibt es so: „Der Hund zieht die Oberlippe mehrfach hoch, dass Schneide- und Eckzähne zu sehen sind, zugleich werden die Mundwinkel leicht angehoben.“

 

Nicht jeder Hund und nicht alle Rassen zeigen ein Lächeln deutlich, doch es ist unbestritten: Hunde verstehen es richtig und sie können das Lächeln selbst korrekt einsetzen, wenn sie mit einem Menschen zusammen sind und sich freuen.

 

Eine weitere Studie des „Clever Dog Lab“ der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat 2015 ergeben, dass Hunde offenbar noch genauer in Menschengesichtern lesen können. Bei wissenschaftlichen Tests haben die Hunde auf Fotos von Gesichtern erkannt, dass ein lachender Mund dasselbe bedeutet wie lachende Augen oder ein wütender Mund das gleiche wie wütende Augen.

 

Von je her sind Hunde, wie Wölfe auch, hochsoziale Wesen. Und da wir Menschen die wichtigsten Bezugspartner für sie geworden sind, haben sich unsere vierbeinigen Freunde zu echten Menschenexperten entwickelt. Das ist die beste Motivation, um ihr Verhalten ebenfalls besser kennenzulernen, um es wirklich missverständnisfrei zu verstehen.

 

Mimik: „Da kann Ihr Hund nur lächeln…“

von Christiane Blenski

Ortung von entlaufenen Hunden mit GPS

Ortung von HundenDie Technik macht auch vor Hundehaltern nicht halt. Und einige der technischen Neuerungen machen durchaus Sinn. Es handelt sich hierbei um sogenannte Überwachungstechnik für den Hund. Läuft ein Hund weg, kann er via GPS-Tracking oder Peilsender leichter und schneller gefunden werden. Die beiden Geräte werden am Hundehalsband befestigt. Die Funktionsweisen sind jedoch völlig verschieden.

 

GPS-Tracker sind größer als Peilsender. Für sehr kleine Hunderassen eignen sich daher auch Modelle für Katzen, da diese nicht nur kleiner, sondern auch leichter sind. Der Nachteil ist der, dass die Batterie natürlich nicht so lange hält. GPS-Tracking funktioniert über eine Smartphone-App, mit der sich ein Hund orten oder besser gesagt, auf einer Karte verfolgen lässt. Den Standort des Hundes via GPS anzeigen zu lassen, ist sehr komfortabel. Auch ein Livetracking ist möglich.

 

Den GPS-Trackern gegenüber stehen Peilsender für Hunde. Peilsender sind viel kleiner und leichter und eignen sich daher besonders für kleine Hunderassen. Nachteil ist sicherlich, dass die Ortung mittels Peilsender mit mehr Aufwand verbunden ist. Wer sich für die Ortung mit Peilsender entscheidet, erhält ein Gerät, mit dem man durch LEDs und Pieptönen erfährt, wie nah man am Hund ist. Je näher man sich dem Hund nähert, desto stärker wird das Signal. Die Ortung mit Peilsender erfordert ein wenig Übung. Doch hat man sich ein wenig damit beschäftigt, wird man ebenfalls auf schnelle Art und Weise den entlaufenen Hund aufspüren können. Ein großer Vorteil ist lange Batteriezeit. Die Batterie muss nur alle paar Monate im Peilsender gewechselt werden, was eine Erleichterung gegenüber den bis zu 5 Tagen bei der GPS-Variante gegeben ist. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Reichweite auf etwa 100 bis 200 Meter begrenzt ist.

Rassenporträt „Z“

Der Zwergpinscher

 

ZwergpinscherUrsprünglich stammt der Zwergpinscher aus Deutschland. Er erinnert an eine Miniaturausgabe des Dobermanns. Trotzdem sich die beiden Hunderassen ähneln, haben sie außer dem Ursprungsland nichts gemeinsam. Heute wird der Zwergpinscher ausschließlich als Begleithund gehalten, während er früher als Jäger von Nagetieren gute Dienste tat. Sein genetisches Talent zur Rattenjagd trägt er weiterhin in sich. Dies ist sicher auch der Grund dafür, warum er sich ohne Zögern mit anderen Hunden anlegt, auch wenn diese viel größer sind. Der Zwergpinscher ist beim Menschen vor allem aufgrund seines ausgeglichenen Charakters beliebt. Er kann sich gut in die Gesellschaft einfügen, ist menschenbezogen, anhänglich und einfühlsam. Zudem ist er ein lebhafter und temperamentvoller Hund, der häufig eine enge Bindung zu Kindern aufbaut. Er eignet sich daher besonders gut als Familienhund. Obwohl der Zwergpinscher sehr selbstsicher ist, braucht er viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Wird ihm diese nicht gegeben, entwickelt er schnell auch mal Unarten, die ihm in der Folge schwer wieder abzugewöhnen sind. Dagegen hilft viel Auslauf und Möglichkeiten zum Toben. Mit anderen Hunden und Kleintieren vertragen sie sich in der Regel recht gut. Das Fell der Hunderasse ist glatt und hart. Der Zwergpinscher haart kaum und muss nur einmal in der Woche gebürstet werden.

 

Der Zwergschnauzer

 

ZwergschnauzerWie der Name bereits verrät, ist der Zwergschnauzer ein kleiner Verwandter des Schnauzers. Ursprünglich wurde er vor allem als Rattenjäger eingesetzt. In Nordamerika ist die wenig lautstarke Hunderasse besonders beliebt. In Familien gliedert er sich ohne Probleme ein. Konkurrenzdenken gegenüber Kleinkindern oder sonstige negativen Eigenschaften gibt es bei ihm nicht. Typisch für einen Kleinhund sind das Temperament und die Flinkheit. Dies trifft auch auf den Zwergschnauzer zu. Zudem ist er sehr wachsam, klug und lebhaft. Was den Zwergschnauzer so beliebt macht, das ist seine freundliche, gefällige und folgsame Art innerhalb der Familie. Fremden gegenüber entwickelt er Misstrauen und verhält sich zurückhaltend. Vorsicht ist im Umgang mit anderen Hunden geboten. Denn hier zeigt der Zwergschnauzer häufig Respektlosigkeit. Dies rührt sicherlich von seiner Züchtung als unerschrockener und mutiger Jäger zurück. Konfrontationen stellt er sich und will möglichst immer seinen Willen durchsetzen. Eine straffe Erziehung vermag jedoch, ihm rechtzeitig seine Grenzen aufzuweisen. Denn dann entwickelt er sich zu einem anpassungsfähigen und liebenswerten Hund. Die Pflege seines langhaarigen Fells ist überdurchschnittlich intensiv. Er haart allerdings sehr wenig, was zu seiner Popularität als Wohnungshund sicherlich beiträgt.

Namenssuche für Hunde

Namenssuche für HundeWer sich für einen Hund entscheidet, der sollte sich auch bei der Namenssuche für Hunde einige Gedanken machen. Soll der Hund später hören, ist es von Vorteil, wenn der Hundename nicht mehr als eine oder zwei Silben hat. Denn der Hund lernt seinen Namen dann viel schneller, als wenn es sich um lange und komplizierte Namen handelt. Namen mit wenigen Silben lassen sich auch für den Hundehalter leichter, und falls es nötig sein sollte, lauter rufen.

 

Allerdings sollte der Name auch nicht lächerlich oder mit negativen Assoziationen besetzt sein. Bei der Namenssuche für Hunde ist zu bedenken, welcher Typ der Hund ist. Wie groß oder wie klein ist er, wie ist sein Erscheinungsbild, sein Temperament und vorrangigen Eigenschaften? Bei Welpen kann man häufig bereits unterschiedliche Charaktereigenschaften zu den Geschwistern feststellen. Ein Hundebesitzer muss sich zudem überlegen, ob er einen Hundenamen, der lang, kompliziert und eventuell auch albern ist, auch im Park laut rufen würde. Eventuell würden sich dann Namen wie Schnucki oder ähnliches erledigt haben. Ein Hundename muss auch langfristig alltagstauglich sein. Als Welpe sind alle Hunde ?Schnucki?. Irgendwann jedoch sind sie ausgewachsen und das ?Schnucki? passt einfach nicht mehr.

 

Keine Frage, jeder Hund braucht einen Namen. Aber einen Namen, der zu ihm passt. Entscheidend für den richtigen Namen sind Rasse, Größe und Charakter. Nicht jeder Name passt beispielsweise gut zu einem Pudel und gleichzeitig zu einem Deutschen Schäferhund.

Rassenporträt „Y“

Der Yorkshire Terrier

 

Yorkshire-TerrierDer Yorkshire Terrier ist hierzulande eine beliebte Hunderasse. Die anerkannte Rasse ist etwa 115 Jahre alt, wobei sie natürlich bereits viel länger existiert. Zu Beginn war er ein Armeleutehund und musste überwiegend als Rattenfänger herhalten. Seinen Namen hat er von der englischen Grafschaft Yorkshire und stammt wie die meisten Terrier-Rassen aus Großbritannien. Der Yorkshire Terrier ist ein aufmerksamer und intelligenter Zwerg-Terrier. Aus der Zeit, als sie noch zur Jagd eingesetzt wurden, rührt ihr großer Mut und die Energie her, die den Terrier auch heute noch auszeichnet. Yorkshire Terrier benötigen viel Bewegung und der Halter muss viel Zeit zum Spielen aufbringen, und zwar bei jedem Wetter. Zwar sind sie lustig und lebhaft, können dennoch ihren eigenen Kopf und einen starken Willen haben. Haben sie sich ordentlich ausgepowert, sind sie ihrem Menschen gegenüber sehr anschmiegsam und liebesbedürftig. Da die kleinen Terrier gerne und oft bellen, teilweise sogar aggressiv werden können, ist eine strikte Erziehung von Anfang an Voraussetzung. Er macht sich besonders gut als Begleit- und Gesellschaftshund und kann wegen seiner Größe gut in Stadtwohnungen leben. Häufig wird er als Schoßhund betitelt, was aber keinesfalls seinem wahren Charakter entspricht. Das lange Haarkleid des kleinen Terriers ist mittellang, seidig, fein, glänzend und sehr glatt und benötigt viel Pflege. Vor allem auch dann, wenn er als Ausstellungshund dienen soll. Für diesen Fall sollte der Halter frühzeitig mit dem Wickeln der Haare zu beginnen.

Krallenverletzung – Was ist zu tun?

KrallenverletzungKrallenverletzung ? Was ist zu tun? Gibt es Erste Hilfe Maßnahmen, die jeder Hundebesitzer im Fall der Fälle bei seinem Hund anwenden kann? Das tägliche Gassigehen birgt Gefahren in sich. Die Touren mit Hund gehen häufig über Gehwege, Radwege, Feldwege und teils auch über Straßen. Die Hundekrallen sind dann durchaus verletzungsgefährdet. Tritt der Fall ein, ist nicht zwangsläufig von einem Notfall zu sprechen. Dennoch kann eine Krallenverletzung Infektionen nach sich ziehen. Aus diesem Grund sollte eine Krallenverletzung immer ernst genommen werden.

 

Welche Maßnahmen gibt es nun bei einer Krallenverletzung? Zunächst gilt es, den Grad der Verletzung festzustellen. Blutet die Wunde stark, muss die Blutung gestillt werden. Die Pfote ist dann mit klarem und sauberem Wasser auszuspülen. Eventuell müssen vorhandene Haare aus dem Pfotenbereich ganz vorsichtig zurückgeschnitten und die Pfote mit Desinfektionsspray desinfiziert werden. Auch muss untersucht werden, ob möglicherweise das Krallenbett, die Zehe und der Ballen verletzt sind. Am Ende sollte noch eine desinfizierende Wundsalbe auf den verletzten Wundbereich aufgebracht und ein Pfotenverband angelegt werden.

 

Nicht jeder Hundehalter ist in der Lage, eine Krallenverletzung und die notwendigen Erst Hilfe Maßnahmen selbst durchzuführen. In diesem Fall sollte unbedingt der Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann die Schwere der Krallenverletzung genau feststellen und die benötigten Behandlungen einleiten. Bei Bedarf wird der Tierarzt dann auch Antibiotika und ein Schmerzmittel geben.

 

Vorbeugend kann jeder Hundehalter mit entsprechenden Pflegemitteln für die Pfoten seines Vierbeiner etwas tun. Beispielsweise ist der Pfotenpflege-Stift von Schecker empfehlenswert. Der Stift macht die Pfoten und Ballen geschmeidig, schützt sie vor scharfkantigem Rollsplitt sowie auch Stacheln und Eis. Im Winter sollte man grundsätzlich nicht auf die Pfotenpflege des Hundes verzichten.

Rassenporträt „X“

Der Xoloitzcuintle

 

XoloitzcuintleDie ursprünglich aus Mexiko stammende Hunderasse wird hierzulande eher selten gesehen. In der Geschichte weit zurück liegt der Ursprung der Hunderasse. In der damaligen Zeit wurde er als Vertreter des Gottes ?Xolotl? angesehen. Auf diesen ist offensichtlich sein Name zurückzuführen. Seine Aufgabe als Vertreter Xolotls bestand darin, die Seelen der Verstorbenen bis zu ihrer ewigen Ruhestätte zu begleiten.

 

Zurück in die Gegenwart, denn bei dieser Hunderasse handelt es sich um sehr attraktive Hunde. Das Erkennungszeichen der Rasse ist das vollständige oder fast vollständige Fehlen der Haare. Die Haut ist glatt und weich, der Körper harmonisch proportioniert. Der Xoloitzcuintle ist ein eher stiller und ruhiger Hund. Dennoch ist er fröhlich, aufmerksam und aufgeweckt und ein vorzüglicher Hausgenosse. Da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, eignet er sich gut als Wachhund.

 

Die Haut nimmt bei dieser Hunderasse eine bedeutende Stellung ein. Denn es fehlt bis auf wenige Stellen das Haar. Die Haut ist glatt und sensibel bei Berührung. Auch scheint sie wärmer zu sein. Die Wärme strahlt beim Xoloitzcuintle direkt aus, während sich bei behaarten Hunden die Wärmeausstrahlung zwischen den Haaren durch die normale Lüftung verliert. Die Haut dieser Hunderasse bedarf mehr Sorgfalt, da sie keinen natürlichen Schutz gegen die äußeren Wetterbedingungen hat.

Hund jagt Katze

hund und katzeHilfe! Mein Hund jagt die Katze! Das hört man häufig, wenn Hund und Katze gemeinsam in einem Haushalt leben. Hund und Katze sind derart verschieden, dass sie einander missverstehen. Zudem verhalten sich beide nach dem typischen Räuber-Beute-Schema, indem die Katze wegläuft und der Hund jagt hinterher. Die Katze hat in den meisten Fällen das Nachsehen und muss vor dem Hund geschützt werden. Für die Katze muss es im Haus auf jeden Fall einen sicheren Platz, oder besser mehrere Plätze, geben, um sich zurückziehen zu können. Bestenfalls befinden sich sichere Plätze in erhöhter Position, wo der Hund nicht hinkommt. Dies gilt auch für Katzenklo und Futternapf. Eine Katze benötigt Ruhe beim Fressen und Toilettengang. Es ist purer Stress für eine Katze, wenn sie währenddessen dauernd angebellt wird. Dies sind zunächst sogenannte Erste-Hilfe-Maßnahmen. Das Ziel sollte sein, dass im Haus ein stressfreier Umgang unter den Tieren herrscht. Hierzu muss es eine Rangordnung geben, bei der die Katze über dem Hund steht. Der Hund muss verstehen, dass die Katze zum Rudel gehört, sie über ihm steht und er sie nicht jagen darf.

 

Hilfreich sind die folgenden Tipps, mit denen ein Hund begreift, dass die Katze ranghöher ist:

 

  • Die Katze bekommt als Erste ihr Futter. Der Hund bekommt sein Futter erst, nachdem die Katze fertig ist.
  • Wenn Beide ein Leckerli bekommen sollen, dann zuerst die Katze, ohne dass sie etwas dafür tun muss. Der Hund hingeben bekommt das Leckerchen als Belohnung und muss etwas tun, wie zum Beispiel ?Sitz?.
  • Beim Nachhausekommen wird die Katze zuerst begrüßt und ausgiebig gestreichelt. Erst danach ist der Hund dran.

 

Im Allgemeinen begreift ein Hund sehr schnell, wer zur Familie gehört und wer nicht. Dennoch sollte man ihn immer im Auge behalten und seine Körpersprache verstehen. Schlussendlich heißt es ?Ruhe bewahren?. Ein Hund mit ausgeprägtem Jagdtrieb, wie es beispielsweise beim Terrier der Fall ist, lernt nicht von heute auf morgen mit dem für ihn wunderbaren Katzenjagen aufzuhören. Es sind Konsequenz, Geduld und eine ruhige, feste Hand nötig, damit die Hundeerziehung erfolgreich sein wird.

Rassenporträt „W“

Der West Highland White Terrier

 

West-Highland-White-TerrierDer West Highland White Terrier kommt aus Großbritannien und zeichnet sich besonders durch seine dunklen Knopfaugen aus. Umgangssprachlich wurde dem kleinen Hund der Name ?Westie? gegeben. Er ist ein aktiver, unerschrockener Zeitgenosse, der wachsam, mutig, selbstbewusst und sehr charmant ist. Aber er kann auch gelegentlich ein klein wenig stur sein. Grundsätzlich zeigt er sich allerdings meist liebenswürdig und freundlich Menschen gegenüber. Er lässt sich viel einfallen, wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Der Terrier braucht viel Bewegung. Bekommt er diese, ist er zu Hause ein ausgeglichener Charakter. Zum Spielen ist der kleine Westie daher immer zu haben. Lange Spaziergänge mag er ebenfalls. Aber wehe, wenn er unausgelastet ist. Dann fällt ihm so einiges ein, um seinen Menschen auf Trab zu halten. Bezüglich Erziehung sei erwähnt, dass es etwas Geduld und auch Konsequenz bedarf. Dann ist er aber recht gut erziehbar, es sollte ihm aber die Rangordnung unmissverständlich klar sein. Besonderes gibt es zu seinem Fell zu berichten. Der West Highland White Terrier haart nämlich nicht. Aus diesem Grund muss er regelmäßig getrimmt werden.

 

Der Weimaraner

 

WeimaranerZunächst muss bei dem aus Deutschland stammenden Weimaraner erwähnt werden, dass man genau prüfen sollte, ob man den Eigenschaften dieser Hunderasse gerecht werden kann. Bekanntermaßen werden Hunde vielfach nur wegen ihres Aussehens ausgewählt, ohne daran zu denken, dass eine nicht zum Hund passende Haltung zu gravierenden Problemen führen kann. Der Weimaraner ist ein Gebrauchshund und wird für den jagdlichen Einsatz gezüchtet. Aus diesem Grund eignet er sich weniger als Familien- und Begleithund. Denn an einen Gebrauchshund werden spezifische Anforderungen, die nichts mit den Eigenschaften eines Familienhundes zu tun haben.

 

Der Weimaraner ist also ein passionierter Jäger und der Hundeführer muss in der Lage sein, diese Passion zu nutzen. Zugleich muss er den Hund jederzeit unter Kontrolle haben. Wird der Hund nicht als Jagdhund eingesetzt, sucht sich der Weimaraner andere Kanäle, um seine Triebe zu befriedigen. Dies kann unter anderem auch zu aggressivem Verhalten gegenüber anderen Hunden und Haustieren führen. Er ist ein Arbeitshund und muss angemessen beschäftigt werden. Ein großer Garten und lange Spaziergänge reichen definitiv nicht aus.

Hunde baden – Tipps und Tricks

Hunde badenWenn Hunde bade müssen, dann meist, wenn das Fell des Vierbeiners durch Staub und Dreck sehr stark verschmutzt ist. Auch wenn es extrem riecht oder schuppt, kann ein Bad Abhilfe schaffen. Ansonsten genügt es häufig auch, den Dreck trocknen zu lassen und ihn dann auszubürsten. Ist Hunde baden angesagt, sollte es dennoch nicht öfter als etwa alle zwei Monate sein. Die Haut des Vierbeiners muss sich nach jedem Bad erholen. Daher gilt beim Hunde baden: Je seltener, desto besser.

 

Bei hartnäckigen Verschmutzungen darf ein Hundeshampoo verwendet werden, bestenfalls sollte dieses ohne Duftstoffe sein. Hunde haben einen sehr feinen Geruchssinn, sodass ihnen häufig Düfte, die dem Menschen gefallen, als weniger angenehm empfinden. Um den natürlichen Säureschutz der Hundehaut zu schützen, reicht es oft aus, den Vierbeiner nur mit lauwarmen Wasser abzuspülen.

 

Es gibt noch weitere Tipps, mit denen das Hunde baden für Hund und Hundehalter stressfrei vonstattengeht. Bevor der Hund in die Badewanne oder in die Duschwanne gestellt wird, ist mittels einer Gummimatte für Halt zu sorgen. Die Wassertemperatur auf eine angenehme Wärme einschalten und loslegen. Beim Abbrausen des Hundes sollte besonders der Augen- und Nasenbereich geschont werden. Am besten erst den Rücken und die Seiten abbrausen und dann langsam zum Kopf vorarbeiten. Bei Verwendung eines Hundeshampoos muss dieses natürlich ordentlich aus dem Fell gespült werden. Shampooreste verursachen häufig Juckreiz oder es bilden sich sogenannte Fellkrümel, die Schuppen ähneln. Das Ausspülen muss daher mit großer Sorgfalt geschehen. Dazu eignet sich wunderbar die Hunde-Dusche von Schecker, die für ein sauberes Fell sorgt.

 

Nach dem Hunde baden steht noch das Abtrocknen auf dem Programm. Hierfür eignet sich das vorsichtige Abrubbeln mit einem Handtuch. In den Sommermonaten einfach den Hund nach draußen lassen. Dort kann er sein Fell ordentlich ausschütteln und in der warmen Sonnen trocknen. Im Winter ist ein gemütlicher Platz vor der Heizung geeignet. Einen Fön zu verwenden, mag zwar praktisch sein, doch nicht jeder Hund ist von dem lauten Krach begeistert.

Rassenporträt „V“

Der Vieräugl

 

VieraeuglDer ursprünglich aus Österreich stammende Vieräugl ist ein beliebter Jagdhund. Die Brandlbracke oder Vieräugl gilt als echter Nachkomme der Keltenbracke. Der Name Vieräugl rührt daher, weil er über den Augen ein rötliches Abzeichen hat. Einen gesicherten Herkunftsnachweis bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es wie bei fast allen Hunderassen älteren Ursprungs nicht.

 

Dies rührt daher, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine geregelte Zucht stattfand. Aufgrund seiner besonderen Eignung wird er für den schweren Dienst im Hochgebirge sowie im Flachland als Brackier und Schweißhund eingesetzt. Er hat ein angenehmes Wesen, wenn er entsprechend seinen Fähigkeiten eingesetzt wird. Allerdings ist er wegen seines Arbeitseifers weniger als Familienhund geeignet und wird daher vom Zuchtverband ausschließlich an Jäger abgegeben.

 

Eine Erziehung ist weniger möglich. Die Brandlbracke neigt mehr dazu, Aufgaben anzunehmen und löst Probleme eigenständig. Dadurch lässt sich die Brandlbracke ihren Anlagen entsprechend lenken. Ausreichend Bewegung und stetige Herausforderungen sind ein Muss, damit sie ihren ausgeglichen Charakter bewahrt. Beim Vieräugl sind erfahrene Hände notwendig. Denn ist der Hund unterfordert, kann er zuweilen auch zur Aggressivität neigen. Aufgrund des fest anliegenden Fells hält sich auch die Fellpflege in Grenzen, ganz im Gegensatz zur Haltung.

 

 

Der Volpino Italiano

 

Volpino-ItalianoWie der Name bereits verrät, stammt diese Hunderasse ursprünglich aus Italien. Der Volpino lässt sich auf dieselben Vorfahren wie der deutsche Zwergspitz zurückführen. Spitze sind eine sehr alte Form des Haushundes. In Italien wurde er beim Adel geschätzt, aber wegen seiner Wachsamkeit und seines Schutzinstinkts auch häufig beim einfachen Volk als Wachhund eingesetzt.

 

Der kleinformatige Spitz überzeugt mit seinem ausgeprägten Temperament. Er ist sehr anhänglich, lebhaft, immer fröhlich und ausgelassen. Er eignet sich hervorragend als Wachhund und kann zum Gehorsam erzogen werden, was ihn ebenfalls zu einem Familienhund macht. Das Fell des Volpino Italiano ist dicht und sehr lang und muss täglich gebürstet werden.